Die Macht um Acht (22) (Podcast) | KenFM.de

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20-03-19 07:03:00,

Unrecht Ost / Unrecht West

Tagesschau auf der Atlantikbrücke!

Eine Meldung der Tagesschau ist so überschrieben: „Stasi-Unterlagen: Unvergessenes Unrecht“. Der Anlass ist, dass demnächst die Stasi-Unterlagenbehörde mit dem Bundesarchiv zusammengeführt werden soll. Es wird mehr Platz für die Akten geben. Der lange Finger der Tagesschau-Redaktion zeigt bei dieser Nachricht gen Osten: Kusch-Stasi-Ossi! Dass es im Westen auch Spitzelei gab, kommt der Redaktion nicht in den Sinn. Aber es gab in den 70er Jahren die Berufsverbote: Im Zuge der amtlichen Verfolgung von „Verfassungsfeinden“ – ein Begriff, der in keinem Gesetzbuch existiert – wurden von 1972 bis 1985 bundesweit insgesamt 3,5 Millionen Personen überprüft und 11.000 Verfahren eingeleitet. Allein bei den Lehrern gab es 2.200 Disziplinarverfahren und 136 Entlassungen. Primär wurden Linke verfolgt. Alles fast vergessenes Unrecht. Es gibt Kilometer von Schnüffelakten, es gibt jede Menge Fotos, Protokolle und Tonbänder. Jetzt, mit dem neuen Archiv-Gebäude, wäre genug Platz, damit auch die Leute aus dem Westen ihre Akten einsehen könnten. Darüber schweigt die Tagesschau.

Unter der Überschrift „Diskussion um Huawei – In chinesischer Abhängigkeit gefangen“ erzählt die Tagesschau höchst geschwätzig über eine angebliche Spionage-Software der chinesischen Firma „Huawei“. Beweis: Null. Quelle für die sogenannte Nachricht: Donald Trump. Sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht keine konkreten Beweise für einen Spionageverdacht gegen den chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei. Aber auch das verschweigt die „Tagesschau“. Statt Nachrichten verbreitet die wichtigste deutsche News-Sendung mal wieder ein Konglomerat aus Gerücht und Meinung. Und ausgerechnet der Präsident der USA, sonst in deutschen Medien eher als Idiot porträtiert, darf den Kronzeugen machen.

Aber es geht immer noch schlimmer: Unter der Überschrift „Europawahl 2019 – Experten warnen vor russischem Einfluss“ darf Anja Bröker vom WDR Russen-Furcht verbreiten. Was macht Frau Bröker, wenn sie nicht gerade unbewiesene Meldungen bastelt? Sie ist Mitglied der US-Lobby-Organisation „Atlantikbrücke“. Im Vorstand der Organisation ist der einschlägig bekannte Friedrich Merz. Der Agent des Finanzspekulanten „BlackRock“. Und um die dubiose Meldung zu stützen, zitiert die ARD schnell noch den Experten Sven Herpig, Leiter für Internationale Cyber-Sicherheitspolitik bei der Stiftung Neue Verantwortung. Und wer finanziert die Stiftung? Der Multimilliardär George Soros. Frau Bröker serviert den Zuschauern offenkundig Nachrichten, die von BlackRock und Soros in Auftrag gegeben werden.

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Die Lügen der algerischen Macht, von Thierry Meyssan

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20-03-19 09:10:00,

Die Maßstäbe, die man in der Regel in der Politik verwendet, um Machtspiele zu erklären, gelten nicht für Algerien. Seine derzeitigen Führer sind vor allem Betrüger, die sich selbst, einer nach dem anderen, falsche Biographien fabriziert haben, um bei ihren Mitbürgern Ansehen zu erheischen. Im Laufe der Zeit haben sie die höchsten Posten des Staates erreicht. Durch den Willen der Großmächte, die vorgeben, an ihre Fabeln zu glauben, um sie besser zu manipulieren, behaupten sie sich weiterhin dort oben.

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Seit ca. zwanzig Jahren ist die Mehrheit der Biographien der algerischen Führer gefälscht. Alle behaupten, für die nationale Befreiung gegen die französische Besatzung gekämpft zu haben, aber nur wenige haben das tatsächlich getan. Die wahren Helden wurden schon seit langem eliminiert.

Die internationalen Medien entdecken mit Erstaunen die Realität der algerischen Macht, die sie bis jetzt zu verbergen versuchten. Die Macht ist nicht im Besitz eines einzigen Clans, sondern von mehreren, für die die Figur des Präsidenten Buteflika der Gleichgewichtspunkt ist.

Im algerischen Machtgefüge, wer verteidigt was?

Diese Clans liefern sich untereinander einen erbitterten Kampf, der sie nicht nur daran hindert, einen Nachfolger des scheidenden Präsidenten zu ernennen, sondern auch einen Premierminister. Am Ende haben sie drei von ihnen ernannt: Noureddine Bedui, unterstützt von Ramtan Lamamra, und beide von einem dritten flankiert, Lakhdar Brahimi.

Verstehen wir die Verteilung der Rollen:

- Abdelaziz Buteflika ist ein kleiner Gauner, der der Sekretär von Huari Bumedien war und es verstanden hat, sich im Laufe der Zeit eine Vergangenheit zu erfinden [1]. Er usurpiert seit zwanzig Jahren die Funktion des Präsidenten, dank einer Reihe von Verletzungen der Verfassung und offenbar manipulierten Wahlen. Für zwei Wochen im Krankenhaus in der Schweiz für “regelmäßige ärztliche Untersuchungen” eingeliefert, wurden ihm “neurologische und Atemprobleme” diagnostiziert. Da die Ärzte feststellten, dass er seine Zustimmung zur Pflege nicht geben konnte, fragten sie, wer sein gesetzlicher Vertreter sei, um diese zu erlauben. Als einzige Reaktion darauf hat man den bettlägerigen Sterbenden repatriiert, ohne ihn in der Öffentlichkeit zu zeigen. Dann hat man auf An Nahar TV kurz Bilder von ihm gezeigt, die vom 18. Oktober 2017 stammten, die man als Bilder vom 11. März 2019 ausgegeben hat [2]. Schließlich hat man einen neuen Brief präsentiert, den man ihm zugeschrieben hat,

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Over macht | Uitpers

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15-03-19 02:27:00,

‘Het Vlaams Parlement maakt nog amper wetgeving’, zo schreven media afgelopen week. De meeste voorstellen van decreet komen rechtstreeks van de regering, en zelfs bij de voorstellen die wel door parlementsleden worden ingediend, is een flink aantal direct door de regering geïnspireerd. Als de regering in tijdnood komt en een beslissing snel moet worden genomen, vraagt ze aan parlementsleden van de meerderheid om de beslissing via een voorstel te laten goedkeuren. ‘De kabinetten steken dat in elkaar en de parlementsleden zetten daar hun handtekening onder’, zegt Peumans. ‘Sommigen weten zelfs amper waarover het gaat.’ (De Tijd)

Dit is geen nieuws, enkel een vaststelling dat de ontwikkelingen niet de goede kant uitgaan. In het federaal parlement zal het beslist niet anders zijn en in onze buurlanden al evenmin.

En dan maar foeteren op het Europees parlement dat ‘helemaal geen parlement is’, omdat het geen initiatiefrecht heeft. Dit even tussen haakjes.

Particratie?

Politoloog Dave Sinardet voegt hier meteen aan toe dat alles te wijten is aan de particratie. Parlementsleden moeten in het gelid lopen en mogen nog nauwelijks een eigen mening hebben.

Men zou kunnen denken dat indien de wetgevende functie verwaarloosd wordt, de verkozenen dan wel sterker inzetten op hun controlefunctie. Maar ook dat valt tegen. Het ziet er naar uit dat de verkozenen vooral hun ‘vertegenwoordigingsfunctie’ au sérieux nemen, door  – in het openbaar – niets te zeggen wat zou kunnen indruisen tegen de ‘meningen’ van hun kiezers.

En zo komt het dat niet alleen wat makkelijke opinies over migranten en over klimaat en over misdaad en over ‘de politiek’ worden rondgestrooid, met hulp overigens van de media voor wie diepgang en duiding al lang geen doel meer zijn, en dat rechtse partijen zich in de handen kunnen wrijven. De democratie komt het niet ten goede, maar wie maalt daarom?

Toch kan het nuttig zijn er eventjes wat dieper op in te gaan. Want m.i. zijn het niet zozeer de partijen die de wetgeving streng in de hand houden, maar wel het bedrijfsleven.

Al jarenlang worden we om de oren geslagen met de vele ‘lobbies’ die het Europese beleid beïnvloeden. En het klopt inderdaad dat de Europese Commissie,

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Die Macht um Acht (21) | KenFM.de

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06-03-19 08:23:00,

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Seehofer der Retter!

Tagesschau macht Reklame für einen Zocker.

Einmal, wenigstens einmal, könnte es doch bei der Tagesschau eine handwerklich ordentliche Meldung geben. Und dann beginnt die Nachricht zum Mieterelend und der Spekulation auch sehr sauber. Um dann letztlich doch in der Schlagzeile „Seehofer der Retter“ zu verenden. Das ist natürlich Meinung. Das ist natürlich auch Manipulation. Denn Seehofer tut nur so, als wäre er auf der Seite der Mieter. In Wahrheit ist er ein guter Freund der Spekulanten. Das weiß auch die Tagesschau-Redaktion. Und selbst wenn sie es nicht wüsste: Es ist nicht der Job des Journalismus, Meinungen zu verbreiten. Es wäre die Aufgabe der wichtigsten Nachrichten-Sendung des Landes, Fakten zu berichten.

Die sonderbare Journalistin Silvia Stöber hat wieder zugeschlagen: In einer langen Jubel-Arie darf sie ein langes Lob-Lied auf den Börsen-Zocker und Milliardär George Soros senden. Ohne jeden Anlass, ohne aktuellen Aufhänger taucht der Mann in der „Tagesschau“ auf. Kein Geburtstag, keine Hochzeit oder ein Spekulanten-Treffen legitimiert die prominente Nachricht. Und darüber, dass dieser Mann geschäftliche Interessen in der Ukraine hatte, dass er dort an einem Putsch beteiligt war, bei dem auch Nazis mitmischten: Kein Wort. Glaubt man der Stöber, dann ist der Mann ein Sponsor für Freiheit und Demokratie. Bleibt die Frage: Wer hat den nachrichtlich völlig unsinnigen Beitrag bezahlt? Eine Antwort der Redaktion zur Ursache dieses erstaunlichen Fundes ohne Fakten bleibt bisher aus.

Plötzlich tut sich eine Nachrichten-Loch auf: Zum 20. Jahrestag des Angriffskrieges der NATO gegen Jugoslawien bislang kein Wort in der Tagesschau, immerhin der erste Krieg des vereinten Deutschlands. Ein Krieg gegen das Völkerrecht. Ein Bombenkrieg ohne Anlass, kein Angriff auf ein NATO-Land, kein Verteidigungsfall, kein Bündnisfall, gar nichts. Das wäre doch mal eine Tagesschau-Meldung wert gewesen. Auch mit Verschweigen ist Politik zu machen. Auch mit der Nicht-Meldung wird Politik gemacht. Die MACHT-UM-ACHT wettet: Selbst wenn diese Meldung in den nächsten Tagen noch kommen sollte, wird sie nicht das angebliche Ziel der NATO-Aggression – wie immer war es angeblich für „Freiheit und Demokratie“ – an den wirklichen Ergebnissen messen. Von den vielen Nachfolgestaaten, die von der Demokratie ziemlich weit entfernt sind,

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De weergaloze macht van de kiezer bij de Provinciale Statenverkiezingen #stemzeweg – De Lange Mars Plus

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05-03-19 06:34:00,

Foto R. Vellekoop ingang Binnenhof op 1.12.18

Er tekent zich iedere verkiezingen weer een merkwaardig fenomeen af. De kiezers hebben 1 dag lang eens in de vier jaar de macht om regeringen en kamerleden naar huis te sturen. Dat realiseert zich iedereen. Maar het besef dat de macht van de kiezer nog veel verder reikt dan op deze dag ontbreekt. Het verhaal van de weergaloze macht van iedere stemgerechtigde.

Verkiezingsdagen worden niet gevierd als feestdagen van de democratie. Terwijl deze dat wel zouden moeten zijn. Over het algemeen overheerst bij de stemgerechtigde een gevoel van machteloosheid. De uitgebrachte stem komt bij een partij terecht waarvan niemand met zekerheid kan verwachten dat deze het verkiezingsprogramma van zijn of haar partij ook daadwerkelijk zal uitvoeren. Dat is namelijk afhankelijk van de andere coalitiepartners die nodig zijn om een regering te kunnen vormen. De formatie kent zijn eigen regels en trekt zich niets aan van verkiezingsuitslagen.

Ook het euforische gevoel van ik zal wel eens even met mijn stem goed- of afkeuring geven aan dit kabinet is eveneens afwezig. Na afloop van de verkiezingen worden de uitslagen altijd zodanig uitgelegd dat het meest wanpresterende kabinet het toch weer uitlegt als een teken dat de kiezer vertrouwen in de regering heeft.

Toch zou de kiezer zich iedere verkiezingsdag kunnen realiseren dat hij alle macht heeft, maar deze niet gebruikt. Iedere verkiezing komen 25 (Tweede Kamerverkiezingen) tot 50% (Provinciale Statenverkiezingen) van de stemgerechtigden niet opdagen. Deze mensen bepalen het verloop van de verkiezingen door niet te komen stemmen. De zittende macht kan direct naar huis wanneer de niet-stemmers gaan meedoen. Zoveel macht hebben ze. Des te tragischer is het dat ze deze macht niet gebruiken.

Maar het verhaal is nog veel mooier. De kiezer heeft zoveel macht dat degene die hij kiest daarna kan beslissen over leven of dood, over oorlog of vrede, rijkdom of armoede, misbruik of respect. Het kamerlid krijgt bevoegdheden die een gewoon mens niet heeft. Als burger kan je alleen maar zoveel macht overdragen als je blijkbaar hebt en die macht is onbeperkt.

Tijdens de Provinciale Statenverkiezingen is het weliswaar getrapt, maar werkt nog steeds hetzelfde.

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Die Macht um Acht (20) (Podcast) | KenFM.de

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20-02-19 08:04:00,

Auschwitz-Boy

Diesmal mit Doktor Gniffke persönlich

Nein, von einem „Auschwitz-Boy“ zu schreiben, das wagt zurzeit nicht einmal die Redaktion der Tagesschau. Aber das wagt sie: „Napalm-Girl“ heißt tatsächlich der Titel einer Meldung der wichtigsten Nachrichten-Sendung Deutschlands. Und meint damit das berühmte Foto jenes armen, von Napalm verbrannten Mädchens aus dem Vietnam-Krieg. Napalm-Girl: Sowie Pin-Up-Girl, wie Nummern-Girl, wie Revue-Girl. Und wer denkt, das wird doch einfach nur ein Fehler sein, der liest den Text zur Meldung auf der Website der Tagesschau und findet, in einer Nachricht über den Krieg in Vietnam, nicht ein einziges Mal den Namen der USA. Und wer ein wenig weiter gräbt und die Jahresrückblicke der ARD auf den schmutzigen Krieg sucht, der liest auf keinen Fall etwas von der Verantwortung und Schuld der USA für die Verbrechen.

Diese ziemlich konsequente Verweigerung von Anstand und Analyse ist auch in weiteren Tagesschau-Meldungen festzustellen. Typisch für den Verfall des Tagesschau-Journalismus ist die Journalistin Silvia Stöber, die ausgerechnet unter dem Begriff „Faktenfinder“, ohne jeden Beweis unterstellt, dass Donald Trump eine Marionette Putins sei. Mit Fragezeichen und der exzessiven Ausbeutung des Konjunktivs klittert sie ein Manipulations-Stück zusammen, das aus dem möglichen Abzug der US-Truppen aus Syrien keine Hoffnung auf Frieden gewinnt, sondern die Furcht verbreitet, dass Trump damit Russland das Feld überlasse. So kommt die Dame nur logisch, mit dem Umweg über die Münchner Sicherheitskonferenz, zur Forderung „Europa muss sich global engagieren“, um dann eiskalt die Forderung nach einem französischen „Atomschirm“ zu verkünden. Natürlich versteckt sie sich dabei hinter einer „Stiftung“, der „Fondation pour la recherche stratégique“, die nichts anderes ist als ein Think-Tank der französischen Regierung. Stöber ist ein Musterbeispiel für Stammtisch-Imperialismus. Eine Geisteshaltung, die ohne jeden Geist die miesesten Kriegs- und Rüstungs-Interessen als strategisches Denken ausgibt.

Unter der Mail-Adresse DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE beteiligen sich hunderte Zuschauer am Wettbewerb um die Pappnase für den manipulativsten Beitrag der Tagesschau. Immer noch liegt Georg Mascolo auf dem vordersten Platz der Zuschauer-Nennungen. Zurecht wiesen einige Zuschauer darauf hin, dass für die Tagesschau-Fakes vorrangig deren Chefredakteur, Doktor Kai Gniffke, verantwortlich sei. Mit einer Serie skurriler Gniffke-Fotos und einigen gespenstischen Zitaten des Tagesschau-Chefs belegt DIE-MACHT-UM-ACHT Gniffkes Arroganz und Herrschaftswillen. Ein Klassiker unter den Zitaten: „Das erwarten die Menschen von uns – eine optische und politische Orientierung.“ Hier unterstellt Gniffke „den Menschen“ als demütige Erwartung das,

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Russland macht zu

russland-macht-zu

18-02-19 09:50:00,

Russland hat ihn jetzt endlich, den Ausschalter für das Internet

Die olle Kamelle mit “der Letzte macht dann das Licht aus” ging in Russland auch schon mal leichter. Zumindest noch zu Zeiten der kommunistischen Herrschaft. Aber seitdem will der Witz nicht mehr so leicht von der Lippe. Und und unter Putin kriegt man irgendwie das Gefühl nicht so lost, dass in den Weiten Sibiriens und knapp vor dem Ural doch mehr abgeht als man schlechthin vermuten würde.

Zumal man neben diversen Andeutungen, dass der russische Staat nicht nur Wahlen beeinflussen kann, sondern auch ganze Stromnetze in den USA abzuschalten in der Lage wäre, auch schon noch andere Nachrichten mitbekommt, die eher ein wenig irritieren. So zum Beispiel der Plan, testweise das gesamte Land vom Internetanschluss abzuknipsen. Klar kann man da sagen: Das geht doch gar nicht. Kann man sagen, geht aber schon, denn abseits von diesem Test ist das Land eh schon bis 2020 so weit, 95 Prozent des Online-Traffics innerhalb des Landes zu routen. Da muss dann nichts mehr über irgendwelche Transatlantik-Kabel nach San Francisco gehen, damit Vladimir seiner Ilona eine Liebesmail schreiben kann. Vermutlich stehen inzwischen schon Quadratkilometer groß diverse Serverzentren in der Tundra und regeln das locker als innerstaatliche Angelegenheiten.

Es ist nämlich so, ja so muss es einfach sein, dass Putin einfach sicher sein will, dass die heimischen Gefriertruhen nicht mehr so leicht vom Ausland gehackt werden können, wie das umgekehrt der Fall wäre. Sobald ein Hühnchen im Regal frisch gehalten werden muss, steht ja für Datenbetrug Tür und Tor offen. Streng genommen sitzt in jedem einzelnen US-Hühnchenbein bereits eine russische Salmonelle als Sleeper für den Tag X. Und einen möglichen Vergeltungsschlag will man in Russland einfach verhindern, indem man die Hühnchen … also, indem man die Regale vom internationalen Internet nimmt. Das ist super.

Gut, Skeptiker könnten jetzt damit anfangen, dass das nicht der wirkliche Grund sein kann. Schließlich braucht es in der sibirischen Tundra eigentlich keine Gefriertruhen, schon gar nicht welche, die man online ansteuern kann. Da kauft man sich einfach einen Hühnervoucher im Laden und geht dann raus auf den Parkplatz, wo die Viecher einfach herumliegen und mitgenommen werden können. Aber vielleicht ist es doch noch ein wenig anders. Vielleicht geht es gar nicht um Hühnchen,

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Dieses Foto macht Internet-User verrückt – Finden Sie die Eule?

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17-02-19 07:34:00,

Panorama

16:27 17.02.2019Zum Kurzlink

Einem Hobbyfotografen aus Großbritannien ist ein Bild gelungen, das derzeit viral im Netz kursiert. Abgebildet ist eine Eule, allerdings eine, die sich nur schwer finden lässt.

Der Brite Paul Beach hat ein ungewöhnliches Foto mit einer Eule geschossen, auf dem der Vogel wahrlich mit einem Baum „verschmilzt“. Der Vogel hat sich so gut getarnt, dass zahlreiche Internet-User das Tier gar nicht so schnell entdecken konnten.

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Die Macht um Acht (19) | KenFM.de

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06-02-19 07:51:00,

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Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

An die 100 Zuschauer der MACHT-UM-ACHT, der Alternative zur „Tagesschau“, haben sich per Mail für Georg Mascolo, den Leiter des „Rechercheverbundes von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung“ entschieden: Er wurde von den meisten Zuschauern zur Pappnase erwählt. Erst weit hinter ihm kamen dann Barbara Kostolnik, Bernd Musch-Borowska und Claudia Kornmeier auf die Plätze. Und Mascolo ist ein würdiger Preisträger: Als ARD-Terrorismusexperte tätig, als Mitglied der Atlantik-Brücke und der Core Group der Münchner Sicherheitskonferenz, gebührt ihm alle Ehre. Kaum jemand anderer als Mascolo ist so unverhüllt und unverschämt als Manipulator für die NATO und die USA unterwegs. Aber der Wettbewerb um die Pappnasen ist noch nicht beendet: Erneut stellt die MACHT-UM-ACHT neue Anwärter für den Titel vor. Aber natürlich sind auch Doppelnennungen möglich. Wer seine Favoriten benennen will, sende ihn an diese Mail-Adresse: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE

Unter der Überschrift „Bundeswehr – Zahl der Trauma-Erkrankungen bleibt hoch“ berichtet die „Tagesschau“ scheinbar sachlich über die psychischen Erkrankungen von Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan für die USA und den kleinen Großmachtanspruch Deutschlands unterwegs sind. Die ARD kann es nicht lassen: Immer noch nennt der Sender den Krieg einen „Kampfeinsatz“, als sei man in der Halbzeitpause einer Sportveranstaltung. Um dann gegen Ende tröstend zu erzählen: „Die Bundeswehr ist nur noch zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Streitkräfte im Land.“ Hier wird ziemlich primitiv mittels Kleinreden manipuliert.

Regelrecht unverschämt ist die nächste Meldung: „Ausbau des 5G-Netzes – Sicherheitsbehörden warnen vor Huawei“. Dem chinesischen Konzern wird unterstellt, er würde mit dem chinesischen Geheimdienst zusammenarbeiten. Kein Beweis, keine ordentliche Quelle für diese angebliche Nachricht. Statt dessen dieser Satz: „Die deutschen Sicherheitsbehörden räumen zwar ein, dass es bisher für einen möglichen Missbrauch der Technologie keine Beweise gebe, ausgeschlossen werden könne das allerdings nicht.“ Das ist Zuschauer-Verarschung. Denn wenn es nicht den Hauch eines Beweises gibt, dann ist das keine Meldung, sondern eine Unterstellung. Dürfte also gar nicht gesendet werden.

Schließlich sind die Russen mal wieder dran, verleumdet zu werden. Mit dem Satz „Es treibt die USA auch zwei Jahre nach dem Amtsantritt von Donald Trump noch immer um,

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Macht und Medien in der bulgarischen Demokratie

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04-02-19 12:51:00,

Boiko Borissov beim EPP Helsinki Congress in Finland, November 2018. EPP_Helsinki_Congress_in_Finland,_7-8_November_2018_(43961133370).jpg:Bild: EPP/CC BY-SA-2.0

Von der Staatsanwaltschaft angeklagte TV-Journalistin enthüllt korrupte Machenschaften des Kabinetts von Premier Boiko Borissov

In der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 2018 gingen in der nordostbulgarischen Kleinstadt Dobritsch zwei PKW in Flammen auf. Sie waren Eigentum von Zeugen der Anklage in einem als “Sudzhukgate” bekannten Ermittlungsverfahren. Sudzhuk ist eine traditionell bulgarische Hartwurst. Der Abgeordnete der Regierungspartei “Bürger für eine Europäische Entwicklung Bulgariens” (GERB) Zhivko Martinov soll 2012/2013 im Namen von Ministerpräsident Boiko Borissov in vier Anläufen insgesamt vier Tonnen Sudzhuk von einem lokalen Wurstproduzenten erpresst haben.

“Alle die mir nahe stehen, wissen, dass ich wegen meines hohen Blutdrucks keine Sudzhuk mehr esse”, kommentierte Borissov den Ausbruch der skurrilen Affäre. Es ist genau diese Lakonie, auch unangenehmste Vorwürfe schlagfertig zu parieren, die seine Gegner zur Weißglut bringt und für die ihn seine Anhänger lieben.

Im Sommer 2009 hat der ehemalige Leibwächter Todor Zhivkovs das Amt des bulgarischen Regierungschefs angetreten und versprochen, die Korruption im Lande zu beseitigen. Nach seiner mit Unterbrechungen zehn Jahre währenden Regierungszeit ist das Balkanland beim Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International mit Position 77 unter 180 Staaten noch immer am schlechtesten platziert von allen EU-Mitgliedern. Einem von den Grünen im Europäischen Parlament vorgelegten Bericht zufolge schädigt Korruption die bulgarische Volkswirtschaft jährlich um 11 Mrd. €. Dies entspricht 14% des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

“Alo, Banov sam”

Tag für Tag erregen mehr als genug Affären und Skandale die Bulgaren, als dass sie daran zweifeln könnten, ob ihr Land in der EU-Korruptionstabelle zu Recht auf die Rote Laterne abonniert ist. Sudzhukgate hat im Sommer 2017 seinen Ausgang genommen, dieser Tage beginnt der Prozess gegen Zhivko Martinov, inzwischen meist “Sudzhuka” genannt. Seit vergangenem Mittwoch gibt es ein neues “Gate”. Es spielt in seinem Titel “Alo, Banov sam” (Hallo, ich bin’s, Banov) auf die historische “Alo, Vanjo”-Affäre vom Januar 2011 an.

Damals veröffentlichte das radikaloppositionelle Boulevard-Blatt Galeria Abhöraufnahmen eines Telefonats zwischen Ministerpräsident Borissov und dem Chef der nationalen Zollbehörde Vanjo Tanov. Zur Sprache kam in ihm eine Aktion von Tanevs Beamten in der Brauerei des Bierfabrikanten Michail Michov wegen des Verdachts auf Akzise-Vergehen.

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Kooperation macht stark

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26-01-19 09:51:00,

Auf meinem Schreibtisch liegt die aktuelle Ausgabe der französischen Zeitung „Fakir“. Sie trägt den Titel „L’Entraide — l’autre loi de la jungle, la vraie loi de la société“: Gegenseitige Hilfe — das andere Gesetz des Dschungels, das wahre Gesetz der Gesellschaft. Im dazugehörigen Artikel erklärt Pablo Servigne, ein französischer Forscher und Agrarwissenschaftler, dass der russische Prinz Pjotr Alexejewitsch Kropotkin von Darwins Hauptwerk „Über die Entstehung der Arten“ begeistert war und den Luxus am Hof hinter sich ließ, um in Sibirien eigene Forschungen zu betreiben. Und jetzt wird es interessant, denn er beobachtete beinahe das Gegenteil der verbreiteten Theorie von Darwin:

„Wer überlebt? Nicht die stärksten Tiere oder Pflanzen, sondern diejenigen, die am meisten zusammenarbeiten. Darwin machte seine Beobachtungen in tropischen Gefilden, wo Überfluss vorherrscht, Überfluss an Wärme, Licht. Da, wo das Lebendige seine Energie für Kriege, für Konkurrenz verschwenden kann. In feindlichen Gefilden, in der Kälte Sibiriens, darf man keine Energie verschwenden, man muss zusammenarbeiten, um zu überleben“ (1).

Pablo Servigne führt aus, dass auch Darwin selbst ähnliche Beobachtungen bei den Bienen machte, von denen sich einzelne bei Gefahr opfern, um die Gruppe zu retten, und deren Spezies mit diesem Altruismus seit Millionen Jahren überlebt. Also ergänzte Darwin seine Theorie und folgerte:

„‚Es besteht kein Zweifel, dass die Stämme, die viele Mitglieder besitzen, die stets bereit sind, anderen zu helfen und sich für das Gemeinwohl zu opfern, über die anderen Stämme siegen. Und darin besteht die natürliche Auslese.‘ Es geht also um natürliche Auslese auf Ebene der Gruppe (und nicht des Individuums), es ist der Zusammenhalt in der Gruppe, die Kooperation, die es ermöglichen, besser zu überleben als die anderen“ (1).

Auch der deutsche Förster und Autor Peter Wohlleben wird in diesem Artikel erwähnt. Er widmet sein Leben dem Schutz alter Buchenwälder und bezeichnet die Vernetzung der Bäume untereinander als „Wood Wide Web“. Auf seiner Website lese ich:

„Erstaunliche Dinge geschehen im Wald: Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen“ (1).

Während in unserer Gesellschaft immer wieder die Konkurrenz als Naturgesetz für das Überleben hochgehalten und Darwins Forschungen für die Untermauerung dieses Prinzips missbraucht werden,

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Die Macht um Acht (18) | KenFM.de

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23-01-19 08:08:00,

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Pappnase für Pappnasen

Macht-Um-Acht sucht Preisträger

Die Macht-Um-Acht-Redaktion will Mitarbeiter der Tagesschau mit einem Preis beglücken: Mit der PAPPNASE des Halbjahres. Die Pappnase ist umgangssprachlich die Bezeichnung für jemanden, der nix, aber auch gar nix kapiert. Herausragende Pappnasen will die Macht-Um-Acht mit Hilfe der Tagesschau-Zuschauer ermitteln und besonders blöde, schlechte oder manipulative Meldungen oder Journalisten der ARD-Sendung auszeichnen.

Vorschläge nimmt die Reaktion gerne entgegen unter: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE

Claudia Kornmeier von der ARD-Rechtsredaktion schlägt der Journalist Uli Gellermann als erste Trägerin der Pappnase des Halbjahres vorgeschlagen. Frau Kornmeier arbeitet neben ihrem Job bei der ARD für die „Legal Tribune Online“, ein Rechtsmagazin der Wolters Kluwer Deutschland GmbH. Das verschweigt sie aber, obwohl sie mit der Meldung „Diesel-Klagen – lauter rätselhafte Einigungen“ eine Form der Rechtsberatung betreibt. Dass die Wolters Kluwer N.V. ein niederländischer Informationsdienstleister ist, der im Jahr 2015 einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro erzielte und rund 18.000 Mitarbeiter weltweit beschäftige, wäre auch eine interessante Information gewesen. Das will uns die Tagesschau ebenfalls nicht mitteilen.

Mit dem Redakteur Bernd Musch-Borowska vom ARD-Studio Südasien wird ein weiterer Anwärter auf die Pappnase des Halbjahres vorgestellt. Obwohl der Korrespondent seinen Sitz im indischen Neu Delhi hat, schweigt er eisern über den indischen Generalstreik vom 8. und 9. Januar, an dem rund 200 Millionen Arbeiter teilgenommen haben. Bernd Musch-Borowska schafft es bei einer Nachricht über Gulbuddin Hekmatyar, den afghanischen „Schlächter“, zu verschweigen, dass der von den USA mit 660 Millionen Dollar unterstützt wurde. Auch die militärische und logistische Hilfe für den afghanischen Terroristen durch Pakistan und Saudi-Arabien mag uns der Herr nicht mitteilen. So wird dem Zuschauer jene halbe Wahrheit erzählt, die zur Lüge mutiert.

Schließlich meldet sich der heißeste Anwärter auf die Pappnase, Georg Mascolo, mit einer angeblichen Nachricht über Sanktionen der Bundesregierung gegen den Iran. Mascolo setzt letztlich nur eine Meinung der US-Regierung in die Welt der Öffentlich-Rechtlichen. Von Nachricht keine Spur. Was man über den Mann wissen sollte, aber nicht mitgeteilt bekommt: Er ist Mitglied der US-Fan-Organisation „Atlantik-Brücke“ und Mitglied der „Core Group“ der Münchner Sicherheitskonferenz. Dass er den Rechercheverbund des NDR,

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Die Macht um Acht (17) | KenFM.de

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09-01-19 07:52:00,

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Tagesschau: Setzen, sechs!

Über acht Milliarden Euro jährlich für die ARD

In der ersten Ausgabe der MACHT UM ACHT des Jahres 2019 kontrolliert der Journalist Uli Gellermann, ob die Redaktion der Tagesschau aus den bisherigen Folgen der Tagesschau-Kritik im Format von KenFM etwas gelernt hat. Das Lernziel, so Gellermann, wären saubere, objektive Nachrichten. Und nach den 16 Folgen, die das MACHT-UM-ACHT-Team bisher als Beispiele hergestellt hat, hatte sich Gellermann eigentlich gewisse Fortschritte versprochen.

Doch schon bei der ersten untersuchten Meldung musste Gellermann im Wording, in der Sprachgestaltung, eine manipulative Einfärbung feststellen. Unter der durchaus positiven Überschrift „Japans Pazifismus geht in die Offensive“ erzählt die Tagesschau in Wahrheit Negatives: Die japanische Regierung will mehr Geld für das Militär ausgeben und mehr offensive Waffen anschaffen. Obwohl der Artikel 9 der japanischen Verfassung von 1946 kriegerische Aktivitäten sowie den Unterhalt von Streitkräften verbietet. Das verschweigt die Tagesschau-Redaktion. Stattdessen verkauft sie die neue Militarisierung als „Offensive des Pazifismus“. Da muss Gellermann die Redaktion einfach schlecht benoten.

Noch schlechter – Setzen sechs! – gerät der Tagesschau eine Nachricht über Libyen: In der kann die Redaktion – nach einem Anschlag auf das libysche Außenministerium – zwar Chaos in dem nordafrikanischen Land erkennen, mag aber nicht erzählen woher das Chaos kommt. Dabei hätte sie einfach in ihr eigenes Archiv schauen sollen. Da gibt es vom 20.10.2011 die folgende Meldung: „Eine Koalition unter Führung von Frankreich, Großbritannien und den USA bereiten Luftangriffe auf Libyen vor.“ Diese internationale Einmischung in die inneren Angelegenheiten Libyens hatte ein bis heute kaputtes Land und rund 50.000 Tote zur Folge. Hier verschweigt die Tagesschau offenkundig den Anlass und die Verantwortlichen für das „Chaos“.

Nach dieser Meldung sucht man bei der Tagesschau vergebens: „ARD-Chef Ulrich Wilhelm will vor das Verfassungsgericht ziehen. Für einen höheren Rundfunkbeitrag.“ Eine Information, die man in anderen Medien mühelos lesen erfahren kann. Obwohl die ARD, das Mutterschiff der Tagesschau, jährlich über acht Milliarden Euro einsammelt, will ihr Chef mal wieder mehr Geld. Gellermann fragt die Zuschauer, ob man denn für diese gigantische Summe nicht auch bessere Leistungen, zum Beispiel objektive,

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Die Macht der Mächtigen: Was kann ich selber dagegen halten?

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02-01-19 10:42:00,

Christian Müller / 02. Jan 2019 –

Die Flucht in den Schutz der Nationalstaaten ist eine Illusion. Die wahren Herrscher dieser Erde sind die global aktiven Konzerne.

Oft höre ich jüngere Leute sagen: «Wir wissen natürlich, dass die Welt von den globalen Konzernen verregiert und kaputt gemacht wird. Wir wissen natürlich, dass In-der-Welt-herum-Fliegen nicht gut ist für die Umwelt. Wir wissen, dass durch die Entwicklung der Roboter Arbeitsplätze gefährdet sind. Aber was nützt es, wenn ich mich dagegen wehre? Wir Einzelpersonen haben eh nichts zu sagen, und auch unser Verzicht aufs Fliegen würde an der Situation nichts ändern. EasyJet fliegt so oder so.»

Haben sie recht, die Leute, die «gerne würden», aber nicht an einen Nutzen ihres Tuns oder Verzichts glauben?

Meine Antwort ist: Nein. Sie haben nicht recht.

«Brent Spar» zeigte: Der Markt bist Du!

Im April 1995 besetzten ein paar Greenpeace-Aktivisten den mit einem Heli-Landeplatz ausgestatteten und 14’500 Tonnen schweren Stahltank «Brent Spar» im Meer zwischen Norwegen und den Shetland Inseln (siehe das Bild oben). Durch diese tollkühne Aktion wurde weltweit bekannt, dass die Eigentümer der «Brent Spar», Shell und Esso, die Absicht hatten, diesen wegen neuer Pipelines überflüssig gewordenen schwimmenden Stahltank, in dem 50’000 Tonnen Rohöl zwischengelagert werden konnten, einfach im Meer zu versenken – als preisgünstigste Art der «Entsorgung». Weite Kreise der Bevölkerung, vor allem in Europa, waren schlicht entsetzt: So nicht! Nach wochenlangen Auseinandersetzungen zwischen den Ölkonzernen und Greenpeace kam es zu Protestaktionen – und schliesslich zum Aufruf zum Boykott der Shell-Tankstellen. Wer immer die freie Wahl hatte, wo er seinen Treibstoff kaufen wollte, mied nun die Shell-Tankstellen. Sogar staatliche Stellen beschlossen, ihren Beamten zu empfehlen, sich am Boykott zu beteiligen.

Shell hatte schon damals ein Finanzsystem, das erlaubte, die Umsätze an den Tankstellen täglich zu beobachten. Tatsächlich gingen die Umsätze für Benzin und Dieseltreibstoff massiv zurück, in einigen Regionen um mehr als 50 Prozent. Und das wirkte. Am 20. Juni 1995, sieben Wochen nach der spektakulären Besetzung der Plattform durch Greenpeace, beschloss Shell, «Brent Spar» an Land zu ziehen und ordentlich zu verschrotten.

Die Lehre daraus: Die gemeinsame Boykottierung einer Marke kann Wirkung zeigen. Oder mit anderen Worten: Der Markt, der nach neoliberalem Verständnis ja alles bestens regelt, kann beeinflusst werden. Man muss es nur tun.

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Die Macht um Acht (16) | KenFM.de

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19-12-18 09:06:00,

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Stille Nacht allerseits!

Bescherung für die Tagesschau-Redaktion

In der neuesten Ausgabe der MACHT UM ACHT bastelt der Journalist Uli Gellermann eine wirklich echte Nachricht und schenkt sie der Tagesschau-Redaktion zum Lernen. Vorher aber weist Gellermann nach, dass schon kurz vor der Tagesschau die Propaganda beginnt: Mit der Sendung „Börse vor acht“ – die börsentäglich um 19:55 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird – kommt statt Nachricht pure Ideologie über den Sender. Denn die Mehrheit der ARD-Konsumenten dürfte wohl kaum im Besitz von Aktienpaketen sein. Für wen ist denn dann wohl dieser exklusive Sendeplatz reserviert, der im freien Verkauf als TV-Spot etwa eine Million Euro einbringen würde. Bezahlt wird diese prima  Werbung für den Finanz-Kapitalismus nicht von der Frankfurter Börse, sondern vom Zuschauer und seinen Gebühren.

Wenn Gellermann die Tagesschau-Meldung „Konflikt um Iran-Sanktionen – Huawei-Finanzchefin festgenommen“ auseinandernimmt, muss er erneut feststellen, dass die Redaktion Tendenz und Meinung liefert, statt Informationen zu senden. Und Tendenz statt Nachricht setzt sich bei der ARD fort, wenn sie an vielen Tagen hintereinander in der Berichterstattung noch vor dem CDU-Parteitag geradezu CDU-Festspiele feiert. Als ob der öffentlich-rechtliche Sender eine Partei-Gliederung wäre, die den Parteitag pflichtgemäß vorbereiten müsste. Als dann die neue Parteichefin der CDU unter heftiger Anteilnahme der Tagesschau gewählt worden war, leistete sich die Reaktion ein Interview, in dem keine einzige inhaltliche Frage auftauchte.

Einen neuen Höhepunkt tendenziöser Berichterstattung produzierte die angebliche Nachrichten-Sendung unter der Überschrift „Macrons Pläne – Das wird teuer“. Die Redaktion macht sich viele Sorgen um die „Verschuldung Frankreichs“, als ob es sich um ihr eigenes Geld handeln würde. Ralph Sina vom ARD-Studio Brüssel versteigt sich gar zu dieser Behauptung: „Unter dem Druck der Gelbwesten-Proteste wendet sich Macron von seinem Haushaltssanierungskurs ab. Frankreich erlange mit diesem Sanierungskurs die Glaubwürdigkeit, um die angestrebte Neugründung Europas vorantreiben zu können, hatte er noch bei seinem Amtsantritt betont.“ Welche „Neugründung“ könnte Ralph Sina meinen? Die Vergrößerung des EU-Militärapparates? Noch mehr EU-Bürokratie als bisher? Schweigen im Sender-Wald. Statt dessen dieser Satz: „Doch die Zusagen von Präsident Emmanuel Macron bedeuten eine noch höhere Verschuldung Frankreichs.“ Das kommentiert ein Tagesschau-Zuschauer mit diesem klugen Satz: „Wie wär’s,

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Die Macht um Acht (15) | KenFM.de

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05-12-18 07:13:00,

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Die Russland-Fanfare

Die Tagesschau und ihr Russlandfeldzug

Als Russland-Fanfare wurde das Instrumental-Signal bezeichnet, das im Zweiten Weltkrieg seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht im deutschen Radio einleitete. Mit Bedacht zitiert Uli Gellermann in seinem neuesten Video-Beitrag zur MACHT UM ACHT genau dieses Fanfaren-Signal. Denn folgt man der Berichterstattung der deutschen Medien nach dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, dann befindet sich der Westen und mit ihm auch Deutschland in einer Vorkriegszeit-Situation. Eine publizistische Lage, in der die Propaganda den Journalismus verdrängt. Und an der Spitze dieser Verdrängung ist mal wieder die „Tagesschau“ zu beobachten.

Schonungslos deckt Gellermann auf, wen die „Tagesschau“ als sogenannte Expertin zum neuen Krim-Konflikt zitiert. Die Redaktion führt ihr Interview mit Sabine Fischer: Sie leitet die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der „Stiftung Wissenschaft und Politik.“ Präsident des Stiftungsrats der SWP ist Nikolaus von Bomhard, bis 2017 Vorsitzender des Vorstands der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft). Der größte Einzelaktionär der Munich Re ist der US-Finanz-Gigant BlackRock. Einer der stellvertretenden Präsidenten ist der Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Also muss Gellermann feststellen, dass die Tagesschau sich ihre Ukraine-Russland-Analyse von der Bundesregierung und den ihr nahestehenden Finanzspekulanten machen lässt. Solche „Analysten“ dienen ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen und keineswegs dem Bedürfnis der Zuschauer nach sachlicher Information.

Mit einer weiteren Meldung der „Tagesschau“ – zur „Chronik der Krimkrise – Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts“ – bemerkt Gellermann eine beachtliche Nachrichten-Fälschung der Redaktion durch Weglassen: Unerwähnt bleibt die Ausdehnung der NATO-Grenzen bis kurz vor Moskau. Verschwunden ist der Versuch, die Ukraine auch militärisch in die EU einzugliedern. Als Ersatz für die historische Wahrheit eine Tagesschau-Weisheit: Russland habe die Krim-Halbinsel unter seine Kontrolle gebracht und verleibte sie sich schließlich endgültig ein. Kein Wort dazu, dass die Krim nur in einer Wodka-Laune von Nikita Chruschtschow zur Ukraine verschoben wurde. Kein Satz über die Unterdrückung der russischen Sprache, die immerhin von einer erheblichen Minderheit in der Ukraine gesprochen wurde und wird. Keine Erinnerung an die Wiederbelebung des faschistischen Bandera-Kultes in der alten sowjetischen Teilrepublik.

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Die Macht des Bösen

die-macht-des-bosen

04-12-18 08:48:00,

von Richard H. Black und Basma Qaddour

Richard Black, Staatssenator für Virginia, erklärte, dass die USA den Handel zwischen dem Iran und Syrien erschweren, indem sie das Gebiet im Norden des Euphrat besetzen, ganz im Sinne des „Plan B“, den der damalige Außenminister John Kerry vor Jahren angekündigt hatte.

Der Online-Zeitung Syriatimes gegenüber äußerte er, dass die USA bis heute versuchen, die Routen zwischen den Ländern zu blockieren, wo immer dies möglich ist, und dass sie ohne jede gesetzliche Legitimation siebzehn Militär-Basen in Syrien errichtet haben.

„Um das Gebiet unter ihrer Kontrolle zu halten, haben die USA eine semi-autonome Region geschaffen, die von syrischen Kurden beherrscht wird. Da die Kurden nur etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung dort ausmachen, erzeugt man dadurch, dass man ihnen gestattet, das Gebiet zu kontrollieren, eine politisch instabile Situation.

Die zahlenmäßig weitaus größere arabische Bevölkerung wird so gut wie sicher zu den Waffen greifen, um eine Vorherrschaft der kurdischen Minderheit zu verhindern. Diese ethnische Gewalt würde dann als Rechtfertigung für die USA herhalten, sich zeitlich unbegrenzt in der Region aufzuhalten.

Schließlich haben sie ihre Absicht verkündet, das Wiederauferstehen des IS zu verhindern. Das erneute Ausbrechen von Gewalt in der Region würde sehr wahrscheinlich dem IS zugeschrieben und lieferte dann den Vorwand für eine anhaltende Besatzung“, sagte der Senator.

Als er zum US-Einsatz international geächteter Waffen in den nördlichen Regionen Syriens befragt wurde, antwortete Senator Black:

„Es gibt Berichte darüber, dass die USA Streubomben sowie weißen Phosphor in Syrien eingesetzt haben. Diese Behauptungen werden von den USA bestritten. Gleichzeitig beschwert sich die von den USA angeführte Koalition immer wieder über den Einsatz so genannter ‚Fassbomben‘ in Syrien. Es ist unklar, worin der Unterschied besteht zwischen einem Fass, das Sprengstoffe und Granatsplitter enthält, und einer 15.000 Pfund schweren ‚bunkerbrechenden‘ Bombe, die rasiermesserscharfes Schrapnell über große Entfernungen herausschleudert.“

Er wies darauf hin, dass er während seines kürzlichen Besuches in Syrien im September 2018 ein Gebäude mit „Fassraketen“ besucht hatte. Diese wurden von den Terroristen hergestellt, die aus Aleppo gedrängt wurden.

„Manche meinen, ‚Fassbomben‘ sollten für illegal erklärt werden, weil sie nicht zielgenau sind. Die ‚Fass-Raketen‘ wurden von Terroristen willkürlich in zivile Gebiete abgefeuert, mit dem einzigen Ziel, unschuldige Menschen zu töten. Ich habe bis jetzt noch von keinem der militärischen Gegner Syriens gehört,

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Die Macht um Acht (14) | KenFM.de

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21-11-18 07:45:00,

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Tätä, Tätä, Tätä!

Ein Maskenball der Tagesschau

Kaum hat mit dem 11.11. die Karnevalssaison begonnen, macht die Tagesschau mit: Da wird der Rüstungshaushalt mit dem Wort „Sicherheitsetat“ maskiert und im gleichen Atemzug mit den „Ausgaben für Soziales“ genannt: das klingt besser. Die Profis von der Tagesschau nennen es „Wording“ und meinen „Sprachregelung“.

Und sie regeln auch die Sprache, wenn sie von „US-Sanktionen gegen Russland“ berichten. Wie üblich behaupten sie eine „Annexion“ der Krim, während Völkerrechtler durchaus eine „Sezession“ sehen. Aber die Tagesschau-Redaktion übernimmt einfach die Sprachgestaltung der USA, ohne nachzudenken, ohne die gebotene Objektivität; man hat die Maske der USA aufgesetzt, und dazu gehört offenkundig auch deren Brille und Sicht.

Eindeutig auf der Seite der Auto-Industrie setzt die Hamburger Redaktion bedenkenlos folgende Überschrift in die Welt: „Hardware-Nachrüstung 945.000 Handwerker-Diesel profitieren“. Schon mit dem Wort “profitieren“ wird der Diesel-Betrugsindustrie nur das Beste unterstellt und zugleich auch dem Kraftfahrt-Bundesamt, das mit einem Brief an die Besitzer älterer Diesel Werbung für die Auto-Industrie macht. Sowohl die Verbraucherzentralen als auch der ADAC hatten kritisiert, das Amt habe mit seinen Hinweisen auf „Umtauschaktionen“ von BMW, Daimler und VW die „nötige Distanz zur Industrie vermissen“ lassen. Das war in vielen deutschen Blättern zu lesen. Nur eben nicht in der „Tagesschau“ zu hören.

Das nennt der Journalist Uli Gellermann in seinem neuesten Beitrag für „Die Macht um Acht“ schlicht maskierten Unsinn. Und er empfiehlt der Hamburger Nachrichten-Reaktion dringend, solche Beiträge demnächst mit einer Karnevalströte anzukündigen: Tätä, Tätä, Tätä!

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

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Die Lügen der Macht

die-lugen-der-macht

17-11-18 03:52:00,

Zu jedem modernen westlichen Angriffskrieg gehört die Dämonisierung des Angriffsopfers sowie Propaganda zu den angeblichen Grausamkeiten der Führung des angegriffenen Staates, mit der dann weitere militärische Schritte der Angreifer „aus humanitären Gründen“ in deren Medien praktisch als „alternativlos“ dargestellt werden und das Angriffsverbot des Völkerrechts — und der UN — beiseite gewischt wird.

Meist wird dies verbunden mit einem Missbrauch des Holocausts à la „Wer gegen den Krieg ist, unterstützt diesen neuen Hitler. Nie wieder Auschwitz!“ und ähnlichen brutalen Psychoattacken gegen die Bevölkerung an der Heimatfront, die gezielt in ein ethisches Dilemma gestürzt wird.

Bild

Quelle: Screenshot YouTube

Die Chemiewaffenpropaganda der USA zur Missachtung und Aushebelung des Völkerrechts war schon 2003 im Falle des Irakkrieges aufgrund fehlender Beweise von Anfang an völlig durchschaubar und ist längst enttarnt. Von einem der Verantwortlichen, dem damaligen US-Außenminister Colin Powell, der bekanntlich damals im UN-Sicherheitsrat mit einer vermeintlichen Anthrax-Ampulle wedelte, wurde diese Aktion später „größter Fehler meines Lebens“ genannt. Dennoch hat die Syrien angreifende Koalition unter der Führung der USA genau diese „Gift-Propaganda“ noch nicht einmal zehn Jahre später erneut in Syrien eingesetzt (1).

Die USA benutzten in den letzten Jahrzehnten ständig regional verfügbare Kämpfer, um Regierungen zu stürzen. Dies ist auch öffentlich bekannt, siehe beispielsweise den „Iran-Contra-Skandal“. Auch der bis zum heutigen Tage praktizierte Einsatz von radikal-islamistischen, meist von Saudi-Arabien und diversen Golfstaaten finanzierten Kämpfern durch die USA beim Angriff auf fremde Länder sollte eigentlich spätestens seit dem Eingeständnis des damals verantwortlichen US-Präsidentenberaters Zbgniew Brzezinski zum Angriff auf Afghanistan ab Ende der Siebziger Jahre bekannt sein.

Bild

Quelle: Screenshot Twitter, Voltaire.net

Brzezinski galt Freund und Feind über Jahrzehnte als der große Macher der US-amerikanischen Außenpolitik beziehungsweise Geopolitik. 1998 bestätigte Brzezinski entsprechende Angaben des damaligen CIA-Chefs zum Afghanistan-Einsatz radikaler Islamisten durch und für die USA noch vor dem Eingreifen der Sowjetunion zugunsten der afghanischen Regierung in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Nouvel Observateur (2, 3).

Der Anführer der US-geführten Angreifer beziehungsweise der importierten Kämpfer war der Saudi Osama Bin Laden. Er und seine Mudschaheddin-Kämpfer wurden später unter dem Namen „Al Qaida“ bekannt. Ein bekannter Artikel der britischen Zeitung The Independent von 1993 mit dem Titel „Anti-Soviet warrior puts his army on the road to peace“ hofierte Bin Laden als tollen Humanisten,

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Macht es heute noch Sinn, die Kriegsschuldfrage 1914-1918 zu behandeln? – www.NachDenkSeiten.de

macht-es-heute-noch-sinn-die-kriegsschuldfrage-1914-1918-zu-behandeln-8211-wwwnachdenkseiten.de

13-11-18 08:33:00,

Willy Wimmer:

Die Bilder aus London am Waffenstillstandstag des 11. November 2018 suchte man in den Hauptnachrichten von ARD und ZDF vergebens. Auch BBC rückte erst spät damit heraus. Bilder, die den deutschen Bundespräsidenten Steinmeier bei einer Kranzniederlegung in London zeigten. Hielt man diese Bilder deshalb zurück, weil weder der deutsche Bundespräsident Steinmeier noch die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin Merkel es an diesem denkwürdigen Wochenende für nötig gehalten haben, der deutschen Soldaten und Opfer des Ersten Weltkrieges in angemessener Weise dort zu gedenken, wo diese Toten ihre letzte Ruhe finden mußten. Damit macht die deutsche Staatsspitze deutlich, welchem Geschichtsbild sie anhängt. Vor allem im Vorfeld von Versailles 1919, an dem man sich im Sommer 2019 in besonderer Weise erinnern wird.

Der Commonwealth-Historiker Christopher Clark hat es deutlich gemacht. Nichts hat Versailles und das Verdikt der Entente-Staaten über das Deutsche Reich gerechtfertigt. Clark hat sogar mit dem Segen der deutschen Öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten dekretiert, daß es für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges keine Sonderverantwortung von irgendeinem Staat gebe, obwohl der deutsche Historiker Wolfgang Effenberger und andere auf die über ein Jahrzehnt laufende Vorbereitung des Ersten Weltkrieges durch britische und französische Zirkel, einschließlich der über das Deutsche Reich zu verhängenden Hungerblockade, hingewiesen haben. Eine Hungerblockade wohlgemerkt, die bis weit nach dem Waffenstillstand in den Sommer 1919 Millionen deutsche Opfer und den Verlust einer ganzen Generation von Kindern zur Folge haben sollte. Wenn es selbst nach Christopher Clark keine deutsche Sonderverantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegeben hatte, ist die in Versailles von den Alliierten dekretierte “deutsche Alleinschuld” nicht aufrecht zu erhalten.

Die Vernichtung Deutschlands war das Ziel von Versailles und mittels Hitler und dem Zweiten Weltkrieg sollte es gelingen. Steinmeier und Merkel laufen Gefahr, Versailles und die gegen Deutschland gerichtete Vernichtungspolitik auf Dauer zu legitimieren.

Das könnte man der Geschichte überantworten, wenn dies nicht ins nächste Verhängnis führen würde.

Zunächst einmal in grundsätzlicher Hinsicht. Wer heute Versailles legitimiert, beantwortet eine Frage nicht: Wer kann Frieden? Darauf hat es in der Geschichte Antworten gegeben, wie der Friedensschluß 1648 von Münster und Osnabrück sowie der Wiener Kongreß nach Ende der napoleonischen Kriege zeigen konnte. Man ließ dem besiegten Land sein Gesicht und schuf das “Recht auf Vergessen”.

Es war der russische Zar Alexander I, gemeinsam mit dem österreichischen Kanzler Metternich,

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Die Macht um Acht (13) | KenFM.de

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07-11-18 07:16:00,

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Don’t worry, be happy

Die TAGESSCHAU macht glücklich.

Die Tage werden kürzer, die TAGESSCHAU will uns die dunkle Zeit versüßen. Darüber redet Uli Gellermann diesmal in der MACHT UM ACHT, der Gebrauchsanweisung für die TAGESSCHAU. Mit Meldungen wie „So viele Milliardäre wie nie zuvor“ lässt die Hamburger Nachrichtensendung den Sonnenschein der Reichen in die Wohnzimmer der TV-Konsumenten, ohne ein Wort darüber zu verlieren, wie zum Beispiel der Milliardär Karl Albrecht (ALDI) an seine 25,5 Milliarden Dollar gekommen sein könnte. Kein Wort von der brutalen Ausbeutung der Verkäuferinnen. Be happy!

Auch wenn das Flaggschiff der ARD diese Schlagzeile verzapft: “Goldener Oktober auf dem Arbeitsmarkt“ – wird die Wirklichkeit ausgeblendet. Kein Wort über die Fälschung der Arbeitslosenzahlen. Kein Wort darüber, dass es noch im August 2018 ungefähr 6,73 Millionen „Leistungsempfänger“ gab. Das heißt, dass die Agentur einfach rund 6,73 Millionen Menschen unterschlägt, die von Arbeitslosengeld und/oder Hartz-IV-Leistungen leben. So wird dem TV-Zuschauer ein Glückskeks zugeworfen: Don’t worry, mach Dir keinen Sorgen, be happy, sei einfach glücklich!

Anscheinend soll man auch über die Kandidatur von Friedrich Merz für den CDU-Vorsitz glücklich sein. Denn, so die Tagesschau: „Merz will Aufbruch – keinen Umsturz“. So macht eine Nachrichtensendung Reklame für einen Kandidaten im innerparteilichen Wahlkampf. Und lässt ihn auch noch schnell was zu seiner Tätigkeit bei „BlackRock“ sagen: „Merz wies die Kritik an seiner Tätigkeit für BlackRock zurück. BlackRock sei keine Heuschrecke, sondern verwalte treuhänderisch Einlagen von hunderttausenden privaten Kunden, sagte er. Er sehe keinerlei Konfliktlage“. Na, wenn Merz, der größte Lobbyist aller Zeiten, keine Konfliktlage sieht, dann muss eine NACHRICHTEN-Sendung diese MEINUNG natürlich als Reklame weitergeben. Zahlt man Gebühren für Promotion?

Auch die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge! Statt Nachrichten verbreitet die TAGESSCHAU lieber gute Laune. Oder, wie Bobby McFerrin in den 80ern gesungen hat: „Don’t Worry, Be Happy“.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau.

Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

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De mens en de (on)macht..

De mens en de (on)macht..

28-10-18 07:26:00,


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De mens en de (on)macht

 2018 © Arend Zeevat | deze versie WantToKnow.nl

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Arend Zeevat

De strijd tussen macht en onmacht. Als ooit in je leven uiterlijke omstandigheden je eens het gevoel hebben gegeven van een overweldigende onmacht, dan is dit een diep traumatiserende ervaring. In die ervaring wordt je individueel menselijke aanwezigheid totaal ontkend, doordat krachten uit de buitenwereld op een gewelddadige wijze je eigen psychisch/emotionele en/of lichamelijke grenzen ver overschrijden. Ze maken je tot een ogenschijnlijk macht over jou hebbend gebruiksmiddel. In jezelf had je op dat moment niet de kracht om die overweldiging te weerstaan.

Het levert gevoelens op van pijn, verdriet en een intense beleving van onvermogen om jezelf aan de buitenwereld kenbaar te maken. Dit zijn gevoelens die een destructieve werking hebben op de verdere emotionele ontwikkeling en het beleven van een eigen identiteit. Daarmee bepalen zij een groot deel van het verdere leven op een onbewuste manier.

Rolconflict
Onze wereld wordt beheerst door een strijd tussen macht en onmacht. Beiden hangen op een onverbrekelijke manier met elkaar samen. Net zoals de dynamiek tussen dader en slachtoffer ook onverbrekelijk met elkaar samenhangt. Alle partijen in dit rolconflict hebben in de energetische uiteenzetting met elkaar iets te leren.

Bij beide partijen speelt een vanuit het eigen onderbewuste geprojecteerde beeldvorming van de werkelijkheid een vitale rol. Dit fenomeen is zowel op een persoonlijk microniveau als een groter sociaalmaatschappelijk mesoniveau te herkennen. Tevens is het op een geopolitiek macroniveau te herkennen. In de beeldvorming betreffende rolconflicten speelt op maatschappelijk vlak, zoals de laatste jaren in toenemende mate duidelijk is geworden, de manipulatief opgedrongen beeldbepaling die ons via de media wordt aangereikt een cruciale rol.

De slachtoffer/dader-dynamiek speelt daarin telkens weer een hoofdrol. Maar wie is het slachtoffer en wie is de dader? Welke krachten bepalen dit spel tussen dader en slachtoffer en houden het in stand? Het lijkt een eeuwig durend spel te zijn, om de geest van de mensheid mee te beïnvloeden, te verdoven en door het kiezen van een partij in slaap te houden. Alle in het nieuws op de voorgrond geplaatste zaken lijken deel van dit spel te zijn.

Daarbij houden de op de voorgrond geplaatste zaken ons een misleidend rookgordijn voor ten aanzien van wat er op de achtergrond bekonkeld wordt.

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Die Macht um Acht (12) | KenFM.de

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24-10-18 06:09:00,

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Eine Zensur findet nicht statt?

Verantwortung und Journalismus

In dieser Folge der MACHT UM ACHT erinnert Uli Gellermann an den Artikel 5 des Grundgesetzes zur Pressefreiheit in Deutschland. Dort, so Gellermann, birgt der Zusatz „Eine Zensur findet nicht statt“ eine besondere Verantwortung für die Journalisten. Denn wer so frei, ohne Zensur und staatliche Bevormundung schreiben kann, der sollte auch wahrheitsgetreu schreiben: Sauber recherchieren und Zusammenhänge aufzeigen, damit der Zuschauer der „Tagesschau“ die Nachrichten einordnen kann. 

Gellermann weist bei einer Reihe von Nachrichten der ARD-aktuell-Redaktion nach, dass die zum Verständnis nötigen Fakten den Zuschauern verschwiegen werden. Ein typisches Beispiel ist eine Meldung über Waffenlieferungen an das im Jemen Krieg führende Saudi Arabien: Von der Tagesschau kein Wort über die Lieferanten der Waffen, kein Wort über deren Gewinne. Statt dessen der lapidare Satz „Den Wert der Exporte gibt das Wirtschaftsministerium in dem Schreiben an die (Bundestags-) Abgeordneten nicht an.“ Keine eigene Recherche der Redaktion, statt dessen eine schlichte Weitergabe einer Agentur-Meldung. Gellermann nennt das „verantwortungslos“.

Völlig aus heiterem Himmel referiert die Redaktion eine Meldung über einen CDU-Mann, der verbreitet, dass ausgerechnet Generalfeldmarschall Erwin Rommel im Widerstand gegen Hitler gewesen sein könnte. Hitlers Lieblings-General im Widerstand? Quatsch. Warum dann diese Meldung? Gellermann sieht hier einen Zusammenhang zwischen den Waffenexporten und einer sonderbaren Sorte von Marketing: Rommel als Export-Pate. Noch deutlicher sieht der Medien-Kritiker einen Zusammenhang zur nächsten Meldung: „Bundeswehr in Afghanistan – Mit dem Hubschrauber zur Arbeit“, erzählt uns die Tagesschau, als sei der Weg zum Krieg ein normaler Weg zu normaler Beschäftigung.  Daher fragt Gellermann logisch, ob denn dem Bundeswehr-Soldaten auch Butterbrote für die „Arbeit“ in den Hubschrauber gelegt wurden. 

Schließlich wendet sich der Medien-Kritiker der Meldung zum Steuer-Betrug über „CumEx-Files“ zu. Dieser Betrug und ähnliche Steuerbetrügereien sind nicht neu. Gellermann erinnert an die „Panama Papers“ zum Beispiel. Da fragt die Tagesschau-Redaktion keineswegs nach, welche strafrechtlichen Konsequenzen solche Enthüllungen bisher hatten. Auch hier stellt Gellermann fest: Oberflächlich gesehen handelt es sich um eine echte Nachricht. Wer aber nicht nachfasst, der tut nur so, als verbreite er Nachrichten. Das nennt Uli Gellermann eine subtile Form von Zensur und eben VERANTWORTUNGSLOS!

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Die Lügen der Macht

Die Lügen der Macht

11-10-18 09:53:00,

„London ist der Geldesel Großbritanniens“, unterstrich der Journalist Chris Giles in der Financial Times. Wäre London ein Nationalstaat, hätte es einen Haushaltsüberschuss von beeindruckenden sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Wenn es bloß mehr von der Londoner Finanzmeile gäbe (1)…

Der Frage, wie viel die Londoner City tatsächlich der Wirtschaft und dem Land an Gewinn einbringt und ob nicht manchmal – trotz aller Lobeshymnen – weniger mehr wäre, sind drei Wissenschaftler nachgegangen: Andrew Baker, Professor für Politische Ökonomie an der Universität Sheffield, Gerald Epstein, Professor für Wirtschaft an der Universität Massachusetts, und Juan Montecino, Forscher an der Universität Columbia (2).

In ihrer Pressemitteilung heißt es: „Der Bericht enthält die erste zahlenmäßige Schätzung des Ausmaßes der Schäden, die durch das Wachstum des britischen Finanzsektors über eine nützliche Größe hinaus verursacht wurden“ (3).

Ihr erstes Interesse galt insbesondere der Berechnung der Kosten für Fehlallokationen, also Verlusten, die dadurch entstehen, dass Ressourcen, Fähigkeiten und Investitionen von produktiven Tätigkeiten in die Finanzwelt umgeleitet werden. Das Ergebnis für den Zeitraum von 1995 bis 2015 sind unvorstellbare 3,1 Billionen Euro. Dazu addieren die Forscher die Verluste, die durch die Finanzkrise entstanden sind. Diese berechnen sie mit 2 Billionen Euro, wobei ihre Bewertung damit noch unter den Angaben der Bank of England liegt (4).

Die Forscher schreiben weiter in der Pressemitteilung: „Unsere Berechnungen deuten darauf hin, dass die Gesamtkosten des verlorenen Wachstumspotenzials für das Vereinigte Königreich, die durch ‚einen überdimensionierten Finanzsektor‘ zwischen 1995 und 2015 verursacht wurden, in der Größenordnung von 5,1 Billionen Euro liegen“ (5).

Um diese kaum fassbare Summe etwas fassbarer zu machen: Dies entspricht dem zweieinhalbfachen Bruttoinlandsprodukt Großbritanniens oder 76.850 Euro für jeden Einwohner des Landes. Bei dieser Summe kann man mit Fug und Recht urteilen, dass die Londoner Finanzmeile bedeutend mehr Reichtum abzieht, als sie zur Wirtschaft des Landes beiträgt.

Die Ergebnisse in Großbritannien sind noch deutlich alarmierender als die für die USA. Gerald Epstein und Juan Montecino hatten über dieses Land bereits 2016 geforscht. Die Fehlallokationen belaufen sich hier für den Zeitraum 1990-2005 auf 2,3 bis 3,4 Billionen Euro. Hinzu kommen die massiven Verluste während der Finanzkrise, die je nach Schätzung mit 5,6 bis 12,5 Billionen Euro zu veranschlagen sind (6).

„Die Daten im Bericht deuten darauf hin, dass sich die britische Wirtschaft insgesamt gesehen viel besser entwickelt haben würde,

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Die Macht um Acht (11) | KenFM.de

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10-10-18 07:14:00,

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Beerdigung des Journalismus

Comedy statt Nachricht: Ha, ha, said the Clown

Wie, Sie haben nichts zu lachen? Die Welt ist nicht danach? Das sieht die Tagesschau anders: Manche ihrer Meldungen kommen geradezu lustig daher. Diesel-Betrug? Der ist „kompliziert“. Zu kompliziert, als dass sich die Tagesschau näher damit befassen möchte. Aufklärung? Juristische Folgen für die Industrie? Kein Thema für die Tagesschau. Obwohl der Skandal Millionen ihrer Zuschauer betrifft.

Neue Strukturen beim Verfassungsschutz? Welche auch immer: Über die alten Strukturen – die Gründung des „Schutz“ durch die Nazis, die schützende Hand des „Schutzes“ für die Nazi-Terroristen des NSU – darüber kein Wort. Und wer sich den Mann anschaut, der die Nachricht über den Verfassungsschutz aus dem Trüben gefischt hat, der findet Michael Stempfle, den Terrorismus-Experten der ARD. Der kennt Terror nur von Muslimen. Den Terror der Bundeswehr-Einsätze in fremden Ländern kennt er ebensowenig, wie den Terror des NSU.

Durch leichte Kost, durch Weglassen von wesentlichen Teilen von Informationen, versucht die ARD-Nachrichten-Sendung gute Laune zu verbreiten.

In dieser Folge der „Macht um Acht“ erinnert Uli Gellermann mit dem Lied „Ha, ha, said the Clown“ daran, dass Clowns auf Beerdigungen nicht lustig, sondern grausig sind. Sein Fazit: Ohne ordentlichen Journalismus, ohne Aufklärung keine ordentliche Demokratie. Wer statt Fakten lieber Stimmungen verbreitet, der wird auf Dauer zum Totengräber der Demokratie.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau.

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Veröffentlicht am: 10.

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Die Macht um Acht (10) (Podcast) | KenFM.de

Die Macht um Acht (10) (Podcast) | KenFM.de

26-09-18 06:24:00,

Das Schweigen des Senders

Häufig sendet der Sender nichts: Weißes Rauschen

Es hört sich an wie Nachrichten, sieht aus wie Nachrichten, und doch ist das, was die Tagesschau manchmal produziert, nichts anderes als weißes Rauschen, jene elektronische Versendung von irgendwas, was aber nichts mit Nachrichten zu tun hat.

In dieser Folge der „Macht um Acht“ gibt Uli Gellermann einen kleinen Grundkurs in Journalismus und weist nach, dass die Redaktion der Tagesschau diesen Kurs dringend braucht. Weil sie den ältesten Trick der Erde zur Nachrichten-Verbiegung einsetzt: Das Weglassen. Zwar erzählt die wichtigste Nachrichtensendung des Landes zum Beispiel über den „Mieten-Gipfel“ bei der Kanzlerin, verschweigt aber faktisch den „Alternativen Mietengipfel“, zitiert nicht die wahren Experten für Vermieter-Terror und Obdachlosigkeit und Mieter-Elend.

Diese primitive Methode ist längst zur Methode bei der Tagesschau geworden. Vielleicht sollte man ihr den alternativen Nachrichtenpreis verleihen. Dessen Motto: WIE SIE SEHEN, SEHEN SIE NICHTS wird von niemandem so routiniert erfüllt, wie von der Hamburger Redaktion, die als Aushängeschild des deutschen Journalismus gilt und doch längst nur noch ein Feigenblatt ist, hinter dem sich das Gemächt der Macht kaum verbergen kann.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau.

Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

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Veröffentlicht am: 26. September 2018

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So macht Entwicklungszusammenarbeit Sinn. Z. B. Bolivien.

So macht Entwicklungszusammenarbeit Sinn. Z. B. Bolivien.

19-09-18 08:26:00,


Adrian Hadorn / 19. Sep 2018 –

Fundamentalkritik an Entwicklungszusammenarbeit ist Mode. Es geht auch um Kürzung entsprechender Gelder. Zeit für eine Gegenrede.

Red. Der ehemalige Gymnasiallehrer und Botschafter Adrian Hadorn war jahrelang in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, insbesondere in Bolivien und Mosambik sowie bei der Weltbank. Er war der erste Koordinator der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), dem der Bundesrat gleichzeitig die Leitung der Botschaft in Maputo (Mosambik) anvertraute.

Bolivien hat alle Tiefen der Entwicklung und einige Höhen (für einige wenige Privilegierte) erlebt. Heute ist es ein Vorzeigefall, wie die Mehrheit der Bevölkerung zum Träger der Entwicklung wird.

Ich habe mit meiner Familie zehn Jahre (1975-80/1985-89) in Bolivien als «Entwicklungshelfer» gelebt und gearbeitet. Zwanzig Jahre danach habe ich das Land wieder besucht und mich fragen können, was an EZA nachhaltig war, welches die Treiber der Entwicklung waren und welches die fundamentalen Entwicklungs-Hemmer sind.

Bolivien wurde in der Kolonialzeit und danach als «Bettler auf silbernem Thron» genannt. Der Cerro Rico von Potosi lieferte Spanien über Jahrhunderte so viel Silber, dass es in Europa und darüber hinaus seine Vorherrschaft finanzieren konnte. Die Söhne der Aymara-Bauern wurden zwangsrekrutiert, in die Silberminen verschleppt, wo sie nach wenigen Jahren grausamer Sklavenarbeit unter Tage verendeten.

Dazu kam eine kaum zu übertreffende politische Instabilität. Ab 1964 erlebte das Land in 18 Jahren 18 Präsidenten oder Putsch-Regierungen.

1980 übernahm eine Offiziers-Clique die «Regierung» und missbrauchte die Staatsmacht, um ihre führende Rolle im Kokain-Geschäft auszubauen. In knapp zwei Jahren organisierte sie einen wirtschaftlichen, sozialen und politisch-institutionellen Höllenritt. Er endete mit einer Hyperinflation von 25.000%. Bolivien schien definitiv ein hoffnungsloser Unterentwicklungsfall, ein «failed state».

Aufbruch nach tiefer Krise

Dann der radikale Wandel: 1985 wurde das Land zum Vorzeigefall für grundlegende Strukturanpassungen. Tausende entlassene Minenarbeiter marschierten mit Dynamit in den Hosentaschen in Richtung Hauptstadt La Paz. Chaos und Gewalt drohten, rasches Handeln war dringlich. Ein geniales Entwicklungsprojekt wurde zur Brücke zwischen Krise und wirtschaftlicher, sozialer und politischer Stabilität: der FSE/FONDO SOCIAL DE EMERGENCIA (Sozialfonds für Notlage). Bis zur Hälfte seiner Laufzeit von nur drei Jahren waren gegen tausend Projekte in Ausführung, 290‘000 Monate bezahlte Arbeitsstellen geschaffen. Drei Ziele waren massgebend: Sofortige Arbeitsbeschaffung, Einkommen für Arme, Befriedigung der Grundbedürfnisse (u.a. Gesundheit, Erziehung, Behausung,

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Die Macht um Acht (9) | KenFM.de

Die Macht um Acht (9) | KenFM.de

12-09-18 09:19:00,

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Tagesschau kann nicht Frieden!

Der Journalist Uli Gellermann befragt in dieser Fortsetzung der „Macht um Acht“ die Tagesschau danach, wie sie denn das Friedensgebot des Grundgesetzes einhält. Und er stellt anhand von Meldungen – von Chemnitz bis Syrien – fest: Die Tagesschau kann oder will keinen Frieden stiften.

Gellermann fragt auch, warum der Chefredakteur der Tagesschau, Doktor Gniffke, nicht mal bei Frau von der Leyen anruft, die zu gerne im nächsten Syrien-Krieg dabei wäre, warum sie darüber nicht mit dem Parlament reden will.

Erneut versucht Gellermann, der Tagesschau anständigen Journalismus beizubringen. Und er appelliert an die Zuschauer: Reden Sie mit ihren Nachbarn, mit ihren Verwandten und Bekannten, sagen Sie auch denen, dass die Tagesschau sich weder an den Staatsvertrag, noch an das Grundgesetz, geschweige denn an journalistischen Ethos, hält.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau.

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Veröffentlicht am: 12. September 2018

Anzahl Kommentare: 4 Kommentare

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Mexiko: So macht Coca-Cola die Bevölkerung krank

Mexiko: So macht Coca-Cola die Bevölkerung krank

10-09-18 07:16:00,

Sauberes Wasser ist rar in Chiapas. Viele Bewohner trinken deshalb Coca-Cola.

Red. / 10. Sep 2018 –

Die Einwohner des mexikanischen Bundesstaats Chiapas trinken viel zu viele Süssgetränke – weil es zu wenig sauberes Wasser gibt.

Coca-Cola ist nicht nur im wirtschaftlichen Sinne ein mächtiger Saft. Touristen, die die Kirche in San Juan Chamula in der Nähe von San Cristóbal de las Casas betreten, kommen meist, um die mexikanische Version des Katholizismus zu erleben, die mit der europäischen nur wenig gemein hat. Dabei schreiten sie über frische Piniennadeln, während ihnen der Geruch des weihrauchähnlichen Copal in die Nase steigt. Zu den Requisiten, die die Gläubigen zum Gebet mitbringen, gehören beispielsweise lebende Hühner.

Die Einwohner glauben aber auch an Pepsi und Coke. In Teilen Mexikos hat die braune Brause sogar Eingang in religiöse Zeremonien gefunden. Das Sprudelwasser habe die Kraft, Kranke zu heilen, sagt eine Einwohnerin, die zur Ethnie der Tzotzil gehört, gegenüber der «New York Times». Einmal habe es ihre Tochter geheilt, die an Brechdurchfall gelitten habe. Die Heilungszeremonie wurde von ihrer Mutter durchgeführt, die seit 40 Jahren mit Coca-Cola heilt.

Ein Softdrink mit tödlichem Beigeschmack

Dabei müssten die Betenden die Flaschen mit der braunen Brause eigentlich weit wegwerfen. Die skurrile Verquickung von Katholizismus, Maya-Glauben und Marketing ist ein Aspekt eines ernsten Gesundheitsproblems. Chiapas Einwohner trinken mehr als zwei Liter Süssgetränke jeden Tag.

Was hierzulande wohl manches Kinderherz höher schlagen liesse, ist in San Cristóbal, im südlichsten mexikanischen Bundesstaat Chiapas, Alltag: Coca-Cola, das von einem lokalen Hersteller produziert wird, ist leichter verfügbar als Trinkwasser und fast genauso günstig. Die Folgen für die öffentliche Gesundheit sind katastrophal. Zwischen 2013 und 2016 hat sich die Anzahl der Todesfälle, die auf Diabetes zurückzuführen sind, um 30 Prozent erhöht, mittlerweile ist die Zuckerkrankheit die zweithäufigste Todesursache.

Grund dafür ist weniger Marketing und Religion, sondern hauptsächlich die schlechte Wasserversorgung in der Region. Viele Einwohner haben nur wenige Tage in der Woche fliessendes Wasser, einige Haushalte gar keinen Wasseranschluss. Softdrinks dagegen gibt es buchstäblich an jeder Ecke. Um Keime abzutöten, ist das Leitungswasser zudem so stark gechlort, dass es fast nicht trinkbar ist.

Eine Coca-Cola-Fabrik mit grossem Durst

Dafür sprudelt das Zuckerwasser, dessen Hersteller der grösste Wasserverbraucher am Ort ist.

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Die Macht des Einzelnen

Die Macht des Einzelnen

01-09-18 09:06:00,

Die Transformation der Gesellschaft ist nicht mehr länger nur eine Utopie oder Wunschvorstellung, sondern beginnt, erlebbare Realität zu werden. Das von der besitzenden Klasse propagierte alternativlose Lebensmodell, welches durch Produktion und Konsum kennzeichnet und stets der obersten Maxime des Wachstums verpflichtet ist, erodiert nicht mehr länger nur an seiner Peripherie, sondern durch die gesamte Gesellschaft hindurch.

Trauen wir uns die Perspektive einzunehmen, dass der Wandel der Gesellschaft sich verstärkt und das bisher für wirklich gehaltene Wiederaufleben des Biedermeier-Zeitalters gar nicht existiert. Denn unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit kreiert diese für uns, die Gesellschaft und unsere Welt sind abhängig von der Perspektive, die wir einnehmen. Tatsächlich existieren sie nur als Wahrnehmung, nicht aber als objektive Realität.

Wer immer alles schwarz malt, wird eine hoffnungslose, verbitterte und von Angst gekennzeichnete Dystopie seinen Alltag nennen. Wer hingegen weiß, wie die Menschheit sich seit Jahrtausenden im Spiel von Aktion und Reaktion im Kampf um Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben befindet, und diesen Kampf Schritt für Schritt unumkehrbar weiterführt, gewinnt einen ganz anderen Blick auf die Realität.

Unsere durch den Ökozid und apokalyptische gesellschaftliche Zustände geprägte Zeit fordert uns vor allem zu einem auf: den Kampf endlich zu Ende zu führen und die Utopie endlich Wirklichkeit werden zu lassen! Weder werden die da oben das für uns tun, noch eine kritische Masse irgendwann in der Zukunft, wenn es schon zu spät ist.

Wir müssen unser eigenes Schicksal, und damit verknüpft jenes der kommenden Generationen, endlich selbst in die Hand nehmen.

Den Widerstand der Besitzenden und des politischen Systems, das jene repräsentiert, diesen Widerstand gegen unsere Befreiung aus der Lohnabhängigkeit und gegen politische Selbstbestimmung, handeln wir uns nicht erst damit ein – dieser begleitet uns, wie gesagt, schon seit Jahrtausenden.

Was haben wir also zu verlieren? Wenn wir nichts tun: das Leben auf Erden, inklusive der Menschheit!

Unsere wirklichen Möglichkeiten zur Transformation sind vielfältig. Zum einen haben wir durch das Internet erstmals die Möglichkeit uneingeschränkten Wissens- und Informationsflusses sowie Vernetzungsmöglichkeiten, zum anderen ist die Macht des Staates, und damit jene der besitzenden Klasse über die besitzlose – im historischen Vergleich noch gering.

Lassen wir uns von der Dauerpropaganda des medialen Mainstreams nicht einlullen, und auch nicht von der kapitalistischen Gesellschaftsordnung einschüchtern! Die Mächtigen sind keine Politiker, Banken und Großkonzerne,

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„Keine Macht der Welt kann mich daran hindern … Lula … zu vertrauen und ihm zu glauben!” – www.NachDenkSeiten.de

„Keine Macht der Welt kann mich daran hindern … Lula … zu vertrauen und ihm zu glauben!” – www.NachDenkSeiten.de

01-09-18 07:30:00,

1. September 2018 um 9:05 Uhr | Verantwortlich:

„Keine Macht der Welt kann mich daran hindern … Lula … zu vertrauen und ihm zu glauben!”

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Es war der trending topic in den sozialen Netzwerken Brasiliens am späten Nachmittag des 30. August 2018: der Gefängnis-Besuch von Martin Schulz bei Ex-Präsident Lula da Silva. Mit Ausnahme des liberalen Jornal do Brasil unterschlugen die konservativen brasilianischen Medien die Nachricht, wurden jedoch von europäischen Medien wie Radio France International RFI, dem Spiegel und selbst von der Deutschen Welle beflissentlich daran erinnert. Von Frederico Füllgraf.

Martin Schulz nach seinem Gefängnis-Besuch von Ex-Präsident Lula – Ein Bericht aus brasilianischer Sichtweise

Die Niederlassung der Bundespolizei in Curitiba, in deren 4. Stock Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva eine abgeschirmte 15qm-Zelle belegt, stand mal wieder unter Einsatz-Stress wegen angestauten und hoch respektierten Staatsbesuchen. Der Visite von Martin Schulz war nämlich wenige Stunden zuvor die des portugiesischen Professors an der Universität Coimbra und internationalen Aktivisten Dr. Boaventura de Souza Santos vorausgegangen.

Nie zuvor in ihrer 325-jährigen Geschichte wurde die zwar 2 Millionen Einwohner zählende, jedoch merklich provinziell wirkende südbrasilianische Metropole so massiv und in so kurzer Zeit von derart bunter einheimischer und internationaler Prominenz besucht. Obendrein zur Anteilnahme am Schicksal eines „Kriminellen“ empören sich Polizei, Staatsanwälte und das erzreaktionäre Fußvolk des hier beheimateten, urteilenden Lula-Scharfrichters Sérgio Moro, der mit Widmungen der amerikanischen Time und Preisen der landesgrößten Mediengruppe O Globo zum medial verhökerten Justizhelden seit 2014 Curitiba erstmals in die internationalen Schlagzeilen hievte.

Die Welt gibt sich vor Lulas Zelle die Klinke in die Hand – und die Justiz antwortet mit Schikanen

Es ist keine Mutmaßung, sondern ein offenes Geheimnis, dass Moro, der vom US- Departement of State ausgebildete Task-Force-Punisher, so manches Mal während der Verhöre Lulas – insbesondere wenn der Ex-Präsident Episoden seiner mehr als hundertfachen internationalen Staatsbesuche, z.B. das Dinner mit Queen Elisabeth schilderte – nervös auf seinem Richterstuhl hin und her rutschte und – von Neid besessen? – die Kontrolle über seine zuckenden Mundwinkel verlor. Ebenso hat sich millionenfach unter Lulas Anhängern herumgesprochen,

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Die Hybris der Macht

Die Hybris der Macht

30-08-18 11:11:00,

Als sich im August 2015 ein Treck von mehreren Hundert Flüchtlingen aus krisengeschüttelten Ländern an der Südgrenze Ungarns staute und sich die Politiker vor Ort scheuten, diese Flüchtlinge aufzunehmen, ertönte aus der Ferne die Stimme der Bundeskanzlerin: „Lasst sie durch und zu uns nach Deutschland kommen!“ Und so geschah es. Das Problem war gelöst, so schien es, auf eine einfache und sehr menschliche Art. Das war der Beginn einer bisher in dieser Form noch nie von Politikern praktizierten Willkommenskultur. Es war das Signal: Wer nicht weiß, wohin in seiner Not, Deutschland nimmt ihn auf. Die Auswirkungen ließen nicht lange auf sich warten. Tausende und abertausende Flüchtlinge machten sich auf den Weg nach Deutschland. Dass es so viele werden könnten, damit hatte keiner gerechnet, auch die Bundeskanzlerin nicht. Es gab zwar Stimmen, die meinten, schon im Frühjahr hätte jeder wissen und erkennen können, dass es über kurz oder lang allein schon aufgrund des Syrienkriegs zu einem gigantischen Flüchtlingsstrom kommen müsse. Aber darauf angesprochen, meinte die Kanzlerin nur: „Das Asylrecht kennt keine Obergrenze.“ Und mit „Wir schaffen das“ appellierte sie an die Ehre einer ganzen Nation und an ihre Fähigkeit, mit großen Herausforderungen bisher immer fertig geworden zu sein.

In dieser Attitüde ist die Kanzlerin nicht mehr wiederzuerkennen. Denn lange haftete ihr das Image an, „Kohls Mädchen“ zu sein, ein versteckter Zweifel an ihrer Fähigkeit, die Regierungsgeschäfte zu leiten. Dann folgten Jahre, in denen sie zumindest ihren Machtinstinkt bewies und politische Konkurrenten rechtzeitig kalt stellte. Gleichzeitig wurde ihr vorgeworfen, sie könne nicht rasch entscheiden, sondern stattdessen den Lauf der Dinge abwarten und sich erst dann entscheiden, wenn selbst der Dümmste erkannt habe, was zu tun sei. Aus diesen Jahren resultiert eine erste Erkenntnis: Merkel lässt Entscheidungen reifen. Mit ihren Worten 2007: „Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein Maß für die Zeit.“

Als die Bankenkrise nach dem Zusammenbruch der Bank Lehmann & Brothers 2008 auch auf Deutschland übergreift und die Kanzlerin zwingt, auf einem Gebiet Stellung zu beziehen, das für sie relativ neu war, agiert sie noch im Einvernehmen mit ihren engsten Beratern, insbesondere mit Finanzminister Steinbrück. Die Zeit für einsame Statements ist noch nicht gekommen. Zusammen mit Steinbrück verkündet sie vor der Presse: „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind.“ Aber der Ruf nach dem Staat ebnet Merkel den Weg in die „Alleinherrschaft“.

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Die Macht um Acht (8) | KenFM.de

Die Macht um Acht (8) | KenFM.de

29-08-18 07:31:00,

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Vertrauen in die Tagesschau?

Diesmal fragt Uli Gellermann nach „Vertrauen“. Denn viele Zuschauer vertrauen der Tagesschau. Diesem scheinbar seriösen Apparat mit seinen gebügelten Nachrichten und seinen geschniegelten Sprecherinnen und Sprechern.  An Hand von drei Meldungen weist Gellermann nach, dass die Tagesschau – nicht immer, aber immer wieder – das Vertrauen ihrer Zuschauer mißbraucht.

Eine fast rührende Story über die Hilfe aus Katar für die Türkei tischt uns die Redaktion und ARD-aktuell auf. Von Diktatur und Scharia schweigt die Tagesschau. Über das blaue ionische Meer schwafelt die ARD und ihr Flaggschiff, wenn es über die ökonomische Lage der Griechen berichtet. Vom Massenarmut, von Selbstmorden und Elends-Prostitution schweigt der öffentlich-rechtliche Sender. Und schließlich darf ein festangestellter „Faktenfinder“ seine düstere Meldung über ein ein verdächtiges Netzwerk bringen, dessen Spuren in den Iran führen sollen. Beweise? Null!

Quelle ist die Firma FireEye, die Netzwerksicherheits-Software und -Dienstleistungen verkauft. Über diesen Zusammenhang von Marketing und Nachricht mag uns die Tagesschau nicht aufklären.

Eines Tages, so Gellermann, könnte in Zukunft eine neue Erkennungsmelodie signalisieren: Wenn „Üb immer Treu und Redlichkeit“ aus der Nachrichtensendung klänge, dann, vielleicht, wäre Vertrauen wieder angebracht.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau.

Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Ein Standardwerk über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

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Veröffentlicht am: 29. August 2018

Anzahl Kommentare: 3 Kommentare

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