De Impfallianz aan de macht. Realiteit en waanideeën in tijden van de Corona-pandemie | KenFM.de

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02-07-20 10:06:00,

Een commentaar van Franz Ruppert.

Het Masterplan

De Corona Pandemic 2020 is al lang voorbereid. Het is het nastreven van een masterplan dat even eenvoudig als verraderlijk is: het beroven van mensen van hun oude vrijheden, zogenaamd vanwege een zeer besmettelijk virus. Ze krijgen ze alleen terug als ze gevaccineerd, genetisch gemanipuleerd en uitgebreid gecontroleerd worden. Als dit doel eenmaal is bereikt, zal de nieuwe prijs voor de oude vrijheden waarschijnlijk nog verder worden opgedreven.

Alle argumenten in het coronaverhaal – „roman“, „zeer besmettelijk“, „dodelijk“, „specifieke ziektebeelden“, „asymptomatische infectie“, „overbelasting van de gezondheidszorg“ – zijn nu weerlegd. Ze zijn niet bestand tegen wetenschappelijk onderzoek. Toch blijft het masterplan onwrikbaar: De pandemie zal duren tot het vaccin klaar is.

Stress en trauma’s in de Corona-vereniging

Op basis van deze fictie van een coronaziekte („Covid-19“) wordt de wereldbevolking nu al sinds medio maart 2020 in hoge mate belast. Veel mensen worden zelfs in traumatische situaties gebracht. Terwijl er in stresssituaties nog steeds de mogelijkheid bestaat om te vechten of te vluchten, wordt een traumatische situatie gedefinieerd door de aanwezigheid van existentiële bedreigende factoren waartegen er niet langer voldoende persoonlijke middelen zijn om zich fysiek of fysiek te beschermen. Dit leidt tot de ervaring van emotionele, mentale en praktische overbelasting, verwarring, gevoelens van hulpeloosheid, wanhoop, blinde woede, berusting en onvermogen om te handelen. Om op de een of andere manier te kunnen overleven, zowel fysiek als psychologisch, moeten mensen die in een hopeloze situatie terechtkomen, zich intern opsplitsen, omdat ze de externe situatie niet uit eigen beweging kunnen veranderen en dat ook niet met geweld kunnen doen. Ze verliezen het contact met zichzelf, met hun echte behoeften en gezonde gevoelens. Ze ontwikkelen een overdreven behoefte aan bescherming, waardoor ze zich nog meer beperken. Ze dragen hun maskers zelfs buitenshuis en bij het besturen van een auto of fiets, hoewel dit niet van hen wordt verlangd. Ze worden de handlangers van de veroorzakers van de pandemie en vallen anderen aan die zich niet aan de maskerplicht houden.

De door de mens veroorzaakte catastrofe

In de psychotraumatologie maken we onderscheid tussen natuurrampen en door de mens veroorzaakte rampen.

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Die Impfallianz an der Macht. Wirklichkeit und Wahn in Zeiten der Corona-Pandemie I Von Franz Ruppert | KenFM.de

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30-06-20 02:26:00,

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Ein Kommentar von Franz Ruppert.

Der Masterplan

Die Corona-Pandemie 2020 ist von langer Hand vorbereitet. Sie verfolgt einen ebenso einfachen wie perfiden Masterplan: Den Menschen werden ihre alten Freiheiten genommen, angeblich wegen eines hochinfektiösen Virus. Sie bekommen diese erst wieder zurück, wenn sie sich impfen, genetisch manipulieren und umfassend überwachen lassen. Ist dieses Ziel erst einmal verwirklicht, wird der neue Preis für die alten Freiheiten vermutlich noch weiter in die Höhe getrieben.

Sämtliche Argumentationen, welche das Corona-Narrativ enthält – „neuartig“, „hochinfektiös“, „tödlich“, „spezifische Krankheitsfolgen“, „asymptomatische Ansteckung“, „Überlastung der Gesundheitssysteme“  – sind inzwischen widerlegt. Sie halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Dennoch wird am Masterplan unbeirrt festgehalten: Die Pandemie soll solange dauern, bis der Impfstoff da ist.

Stress und Trauma in der Corona-Gesellschaft

Auf der Basis dieser Fiktion einer Corona-Krankheit („Covid-19“) wird die Weltbevölkerung nun bereits seit Mitte März 2020 in Hochstress versetzt. Viele Menschen werden sogar in traumatisierende Situationen gebracht. Während es in Stresssituationen noch die Möglichkeit für Kampf oder Flucht gibt, ist eine Traumasituation durch das Vorhandensein existenzbedrohlicher Faktoren definiert, gegenüber denen es keine ausreichenden persönlichen Ressourcen mehr gibt, sich physisch oder körperlich zu schützen. Dies führt zum Erlebnis emotionaler, gedanklicher und praktischer Überforderung, zu Verwirrtheit, Ohnmachtsgefühlen, Verzweiflung, blinder Wut, Resignation und Handlungsunfähigkeit. Um physisch wie psychisch irgendwie zu überleben, müssen sich die in eine aussichtslose Lage gebrachten Menschen innerlich spalten, weil sie die äußere Situation von sich aus nicht verändern können und mit Gewalt daran gehindert werden. Sie verlieren den Kontakt zu sich selbst, zu ihren eigentlichen Bedürfnissen und gesunden Gefühlen. Sie entwickeln ein übertriebenes Bedürfnis nach Schutz, durch welches sie sich selbst immer noch mehr einschränken. Sie tragen dann z.B. ihre Masken sogar im Freien und beim Auto- und Fahrradfahren, obwohl das gar nicht von ihnen verlangt wird. Sie werden zum Handlanger der Pandemie-Verursacher und giften andere an, welche sich nicht an die Maskenpflicht halten.

Die menschengemachte Katastrophe

In der Psychotraumatologie unterscheiden wir zwischen natürlichen und menschengemachten Katastrophen. Mittlerweile ist klar,

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Die Macht um Acht (55) “ARD-Manipulations-Maschine” | KenFM.de

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24-06-20 09:25:00,

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ARD-Manipulations-Maschine!

Nur scheinbar neutral, objektiv und informativ.

Die Tagesschau gilt gern als neutral, objektiv und informativ. Und nicht selten stimmen die Informationen sogar. Aber wie die Informationen verarbeitet werden, wie sie bearbeitet und präsentiert werden, hat häufig nichts mehr mit „objektiv“ zu tun. Aber wenn man erfolgreich manipulieren will, ist der Ruf der Neutralität natürlich Gold wert: Millionen Zuschauer halten sich für bestens durch die Tagesschau informiert. Sie glauben an die Tagesschau. Die MACHT-UM-ACHT untersucht diese Scheinobjektivität des wichtigsten Manipulationsinstruments an drei Meldungen.

Die Tagesschau-Überschrift „Corona-Demonstrationen – Mit dem Grundgesetz zum Umsturz?“ unterstellt den bundesweiten Demonstrationen für die Grundrechte, sie würden den „Umsturz“ anstreben. Denn das Fragezeichen dient nur der formalen Absicherung. So wird eine ordentliche Berichterstattung über diese Aktionen unterschlagen und man umgeht eine qualifizierte Schilderung der Inhalte der demokratischen Aktivitäten. Mit dem Begriff „Umsturz“ wird der Bewegung mal eben eine illegale Aktivität unterstellt.

Angerichtet hat diese trübe Brühe, die nur behauptet, sie sei eine Nachricht, Kolja Schwartz von der ARD-Rechtsredaktion. Schwartz erzählt von sich selbst „Durch meinen aktuellen Job in der ARD-Rechtsredaktion und die Nähe zum Bundesverfassungsgericht, zum Bundesgerichtshof und auch den anderen obersten Bundesgerichten bin ich juristisch sehr breit informiert und aufgestellt.“ Wie die Beziehung zum Bundesverfassungsgericht beschaffen ist, mag der Herr Schwartz nicht erzählen. Stattdessen lobt sich der Mann über den grünen Klee: „Meine Teamfähigkeit und meine Führungsqualitäten haben mich auch im aktuellen Job schnell zum stellvertretenden Redaktionsleiter werden lassen.“

Die Meldung über die Verlegung von US-Soldaten aus Deutschland nach Polen, näher an die russische Grenze, wird mit der Überschrift „Trump bestätigt Abzugspläne“ kaschiert. Unzulässig vermengt die Tagesschau diese Nachricht schnell noch mit der Meinung, Deutschland zahle zu wenig für die NATO. Das war weder das Thema, noch stimmt diese Behauptung. Zudem wird ein angeblicher Experte zitiert, Peter Beyer, der die Truppenverlegung erschütternd findet. Weder wird dessen Hintergrund referiert – Beyer ist Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung im Auswärtigen Amt – noch wird erklärt, warum ausgerechnet dieser Herr zum Kommentator ausgewählt wurde. Mit Beyer manipuliert die Redaktion die angebliche Nachricht und versteckt deren Wesensgehalt.

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Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß

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22-06-20 11:01:00,

Eine verantwortliche Politik hätte sich bemüht, ein möglichst genaues Bild von den negativen Folgen eines Lockdowns zu verschaffen

Nur wenige Tage vor dem deutschen Lockdown warnte der Philosoph Julian Nida-Rümelin: “Man darf ökonomische Aspekte nicht abwägen gegen Menschenleben. Aber man darf durchaus prüfen: Handeln wir kohärent? Es kann nicht sein, dass man versucht, bestimmte Risiken, die vielleicht viel niedriger sind als andere, unter extremen Kosten zu vermeiden, und andere Risiken als selbstverständlich hinzunehmen. Das geht nicht. Wir müssen schon eine ungefähr kohärente Praxis etablieren, und die Frage ist berechtigt, ob wir im Falle von Covid-19 diese Abwägung richtig vornehmen und vor allem dosiert genug einsetzen.”

Zwei Wochen nach Beginn des Lockdowns wiederholte der Experte für Risikoethik die Bedeutung der Abwägung: “In einer so ernsten Situation, in der wir gegenwärtig sind, kann man es sich nicht leisten, Risiken extrem ungleich zu behandeln. Und wenn man hinzufügt, dass jeder, der ein bisschen die Ökonomie und die ökonomischen Gesetze kennt und weiß, dass ein Shut-down über Monate hinweg einen derart massiven Schaden verursachen würde, von dem sich dieses Land und andere Länder nicht mehr so rasch würden erholen können, der muss abwägen.”

Ende April zeigte Nida-Rümelin einmal mehr die Bedeutung der Abwägung in einem Corona-Tagebuch für das ZDF. Er betonte, dass die Krise ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte hat. Er forderte, sowohl den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu verfolgen, als auch die Gesellschaft möglichst vital zu halten: “Es wäre eine Sackgasse auch in der öffentlichen Diskussion, wenn wir das Eine, die Vitalität der Ökonomie des sozialen Lebens, der Kultur, und das Andere, den Gesundheitsschutz gegeneinander ausspielen.”

Wer keine Fragen stellt, erhält auch keine Antworten

Die Notwendigkeit der Abwägung von Risiken ist ein zentraler Bestandteil der Risikoethik. Aber auch ohne philosophische Fachkenntnisse weist der gesunde Menschenverstand auf die geradezu existentielle Bedeutung der Einschätzung und Abwägung der Risiken hin. Angesichts des sich ausbreitenden Covid-19-Virus stand die deutsche Regierung spätestens Anfang März, wie so viele andere Regierungen auch, vor der entscheidenden Frage, welche Maßnahmen sie angesichts der gegenwärtigen Krise treffen sollte.

Selbstverständlich wurden Prognosen an Epidemiologen und Virologen in Auftrag gegeben, um das Risiko der sich ausbreitenden Infektion möglichst genau einschätzen zu können. Aufgrund der wissenschaftlichen Prognosen wurde schließlich der Lockdown als eine Art ultima ratio beschlossen (dessen vorübergehende Notwendigkeit Nida-Rümelin keineswegs bestreitet).

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Aufstrebende Macht

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18-06-20 09:31:00,

„Stehende Heere sollen mit der Zeit ganz aufhören. Denn sie bedrohen andere Staaten mit Krieg durch die Bereitschaft, immer dazu gerüstet zu erscheinen; reizen diese an, sich einander in der Menge der Gerüsteten, die keine Grenze kennt, zu übertreffen …“

— Immanuel Kant: Zum Ewigen Frieden, 3. Präliminarartikel

Binnen eines Vierteljahrhunderts hatte das Deutsche Reich zwei Weltkriege vom Zaun gebrochen. Der Zweite endete mit der nahezu vollständigen Zerstörung Europas und der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands. Die Siegermächte wie die nicht zuletzt aufgrund des Horrors des Zweiten Weltkriegs gegründete Organisation der Vereinten Nationen legten den Grundstein für eine Ordnung, die ein Wiederaufleben des deutschen (und japanischen) Militarismus für immer verhindern und den Krieg als Mittel der Politik ein für alle Mal bannen sollte. In Deutschland selbst herrschte ein weitgehender Konsens: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ Der preußisch-deutsche Militarismus, der bis dahin maßgeblich die politische Kultur in Deutschland geprägt hatte, schien als deren sinnstiftendes Element endgültig überwunden. So schrieb der Militärhistoriker Wolfram Wette (2005: 30) mit Verweis auf den Friedensforscher Ekkehart Krippendorff (1934 bis 2018):

„Immerhin habe die Militär- und Militarismuskritik in den letzten hundert Jahren die früher selbstverständliche Legitimität von Militär und Krieg zumindest teilweise zu Fall gebracht.“

Die Frage nach der Legitimität von Krieg als Mittel der Politik durchzieht die philosophische Diskussion seit der griechischen Antike, fand bis heute immer neue Höhepunkte wie etwa in Thomas von Aquins Überlegungen zum gerechten Krieg oder in Clausewitz’ Formulierung von Krieg als bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Diese Tradition in der Lehre von den Internationalen Beziehungen gilt allgemein als „realistische Schule“, sie prägt als herrschender Ansatz dieser politikwissenschaftlichen Teildisziplin noch heute die fachwissenschaftliche Diskussion. Mehr noch scheint sie das Handeln in der Außenpolitik zu bestimmen, wie sie Hans J. Morgenthau (1948) in seinem, als klassisch geltenden Werk „Politics among Nations“ entwickelt hat. Ihm zufolge streben Staaten von Natur aus nach Macht. Das internationale System ist daher anarchisch, dem Völkerrecht erkennt er nur marginale, korrektive Kompetenz zu.

So ist internationale Politik ein immerwährender Kampf um Macht, Militär wird so zum wichtigsten Machtinstrument, Frieden erscheint als immer prekäres Resultat von Überlegenheit und Bedrohung.

Demgegenüber steht die Minderheit der Vertreter der „idealistischen Schule“, die in der Entwicklung von Institutionen und Verträgen, im Völkerrecht und seiner Weiterentwicklung die Möglichkeit sieht,

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Techniker der Macht

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13-06-20 06:19:00,

Robert F. Kennedy Jr. schrieb kürzlich, dass die „Besessenheit“ von Bill Gates für Impfstoffe „durch seine Überzeugung genährt (wird), dass die Welt durch Technologie zu retten sei“ (1).

Sehr früh schon konnte sich Gates am Umgang mit Technik sowie an der Ausübung von Macht begeistern. So sei er — nach eigener Aussage — bereits als Kind davon fasziniert gewesen, dass er „einer großen Maschine Befehle geben (konnte), und sie gehorchte immer“ (2).

Auch später ließen ihn die Computer nicht mehr los. Im jugendlichen Alter fiel es ihm dann äußerst schwer, sich von diesen Maschinen loszureißen, an deren Programmierung er inzwischen schon „so unbezweifelbare Erfolge“ verzeichnen konnte (3).

Schließlich arbeitete er ganze Nächte hindurch und wusste mitunter „nicht mehr, ob es Tag oder Nacht war. Oft bin ich einfach am Schreibtisch oder auf dem Boden eingeschlafen. Es gab Tage, an denen ich nichts aß und niemanden sah“ (4). „Ich war süchtig“, schrieb Gates später im Rückblick auf diese Zeit (5).

Der Einsatz von Maschinen hat den Handlungsspielraum des Menschen beträchtlich erweitert und ihn in den Stand versetzt, seine natürliche Umwelt in wachsendem Maße zu verändern. Zugleich haben die Maschinen aber auch das künftige Verständnis des Menschen von sich selbst und der Welt entscheidend bestimmt (6).

Im Besondern trifft diese Aussage auf die „universelle Maschine“ zu, wie Joseph Weizenbaum den Computer einmal bezeichnete (7). Für Weizenbaum, deutsch-amerikanischer Informatiker und langjähriger Professor für Computerwissenschaften am Massachussets Institute of Technology (MIT), entstand mit dem Computer aber auch ein ganz bestimmter Typ des modernen, technikbegeisterten Menschen, den er als „Computerfetischisten“ oder als „zwanghaften Programmierer“ bezeichnete.

Derartige Menschen — schreibt Weizenbaum — trifft man inzwischen nicht mehr nur in den sogenannten Industrieländern an, sondern auf der ganzen Welt. Sie sind zu einem internationalen Phänomen geworden. Oft arbeiten sie bis zum Umfallen, vernachlässigen sich und ihre Umwelt und scheinen nur noch „durch und für den Computer“ zu leben (8). Folglich können sie es auch „kaum ertragen, nicht an der Maschine zu sitzen“ und sich mit dieser zu unterhalten (9).

Während sich ein herkömmlicher Programmierer vor allem dem jeweils zu lösenden Problem widmet und sowohl dessen inhaltliche als auch technische Fragen mit anderen diskutiert, betrachtet der zwanghafte Programmierer ein solches Problem hauptsächlich nur als Ausgangspunkt oder als Mittel dazu,

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Propaganda der Macht

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13-06-20 06:18:00,

Am gefährlichsten ist das Fernsehen nicht dann, wenn es trivial ist, schrieb der US-amerikanische Medienforscher Neil Postman vor rund 35 Jahren in seinem aufsehenerregenden Buch „Wir amüsieren uns zu Tode“. Nein, am gefährlichsten ist das Fernsehen, wenn es vorgibt, anspruchsvoll und verantwortungsbewusst zu berichten. Selbst die seriösesten Themen müssten in kurzer und unterhaltsamer Form präsentiert werden. Das sei das grundlegende Funktionsprinzip des Fernsehens. Zu einer sinnvollen Erörterung von Problemen und zu guter Urteilsbildung der Zuschauer führe das jedoch nicht (1).

Einen erneuten Beleg für Postmans These lieferte kürzlich das ARD-Politmagazin „Report Mainz“. Es zeigte beispielhaft, wie auch Fernsehen mit seriösem Anspruch durch verknappte, oberflächliche und emotionale Präsentation eine vernunftorientierte Urteilsbildung verunmöglicht — und die Zuschauer damit zu gefährlichen Schlussfolgerungen animiert. In der Sendung vom 26. Mai 2020 befasste sich „Report Mainz“, das vom Südwestrundfunk (SWR) produziert wird, in einem Beitrag mit dem Thema Verschwörungstheorien und mit Menschen, die daran glauben.

Anlass waren die bundesweiten Demonstrationen gegen die politischen Corona-Maßnahmen. Der Anlass ist jedoch austauschbar. Schon seit vielen Jahren befassen sich etablierte Medien regelmäßig mit dem nicht definierten und thematisch sehr weit offen gehaltenen Phänomen „Verschwörungstheorie“. Der rassistische Massenmord in Hanau war genauso ein Anlass dazu wie der 50. Jahrestag der Mondlandung im vergangenen Jahr. Nun also Corona.

Der mediale Tenor ist dabei durchgängig derselbe: Verschwörungstheorien sind vollständig abzulehnen (2). Nur der Takt wird immer schneller und der Ton wird immer schärfer. Seit einigen Monaten bringen etablierte Medien die Menschen, die sie als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnen, durchgängig mit Gewalt und gefährlichen psychischen Störungen in Verbindung.

Tatsächlich ist es schon seit vielen Jahren üblich, dass sich Medienberichte nicht um Sachfragen zu potenziellen Verschwörungen drehen, sondern sich nur — und das meist abschätzig — um Motive und Psyche der Menschen kümmern, die potenzielle Verschwörungen hinterfragen.

Dementsprechend war schon absehbar, dass es sich auch beim „Report Mainz“-Beitrag nicht um eine erkenntnisorientierte Auseinandersetzung mit einem politisch interessanten Phänomen oder um eine faire Berichterstattung über Regierungskritiker handeln wird. Der Titel des Beitrags lautete denn auch „Wie Menschen in Parallelwelten abgleiten“.

Analysieren wir den Beitrag Schritt für Schritt und schauen, was dort wie und warum passiert.

Bevor der rund sechsminütige Bericht beginnt, moderiert Chefredakteur Fritz Frey ihn an. Verschwörungstheorien seien ein altbekanntes Phänomen,

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Die Macht um Acht (54) “Knall-Tüten der ARD!” | KenFM.de

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10-06-20 11:03:00,

meine persoenliche KRIEGS erklärung an die derzeitige

Bundesregierung Deutschland

veröffentlicht am 7.6.2020

ingo mack, schorndorf

ingo Radeln im Remstal (u-tube blog)

———————————————-

natuerlich gewaltfrei aber alternativlos.

ich bitte um Unterstützung

jeglicher Art.

egal von wem.

ALLES wird gerne angenommen.

solange WIR2020 gewaltfrei bleiben!

OHNE WAFFENGEWALT!

Worte sind zumeist wirksamer als Massenvernichtungswaffen

…………………………………………….

wohl bekomms!

———————————————-

bin ich hier eigentlich der einzige ders Maul aufmacht???

mir reichts schon lange, was ist mit euch?

zu feige?

eigene Meinung aeussern ist noch straffrei.. solange niemand

persönlich beleidigt wird oder so.

also nach den gesetzlich geregelten vorgaben, wie eine Meinung

auszusehen hat.

ingo

ingo

vor 20 Minuten

ich verlange einen international besetzten CORONA

Untersuchungsausschuss in Den Haag!

Vorsitzender ist Herr Dr. Bhagdi,als Stellvertreter schlage ich Herrn

Dr. Wodarg vor;

falls diese Namen euch Trotteln was sagen sollten.

ingo

ingo

vor 23 Minuten (bearbeitet)

wer von mir noch einmal im Bundestag mit Handy im Plenarsaal

erwischt wird erhält eine anzeige.

und mindestens 32 Tage Tagessatz Lohn strafe.

ihr sollt dort arbeiten nicht am Handy rumddadeln ihr WIXXER!

ingo

ingo

vor 1 Stunde

und glaubt bloß nicht dass das ein fake ist.

ich bin 63 Jahre alt, habe durch eure beschissenen Vorschriften

meine Existenz als Tischler verloren, ein Haus,eine voll eingerichtete

Schreinerwerkstatt und die dazu gehörigen 2000 zufriedene Kunden.

ihr habt mich aufgeregt.

jetzt bin ich stinkig!

glaubt ihr im ernst, ihr könnt euch noch wehren in euren

unbesetzten Sesseln dort in Berlin?

vergesst es, ihr habt euch mit den falschen angelegt,

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Die Macht um Acht (53) “Tagesschau übt Käsekunst aus.” | KenFM.de

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27-05-20 06:02:00,

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Mehr Löcher als Rand!

Tagesschau übt Käsekunst aus.

Was wäre ein Schweizer Käse ohne Löcher? Er wäre, sagen die Schweizer, lange nicht so lecker. Dieses delikate Prinzip betrifft offenkundig auch die Tagesschau. Die Meldungen sind voller Löcher, es gibt Sendungen, da besteht die angebliche Nachricht nur noch aus Löchern. Ein Rand – der ja notwendig ist, um dem Loch einen gewissen Halt zu geben, ihm Substanz zu verleihen, das Loch erst zum Loch zu machen – fehlt bei manchen Meldungen bis zur Negation des Loches. Dass dieses sonderbare Verfahren die Sendung delikat macht, kann man nicht behaupten.

„Vorschlag zur Corona-Krise – Weitere 500 Milliarden Euro für Europa“ ist eine der Tagesschau-Meldungen übertitelt. Wie immer tut die Tagesschau so, als wären die EU und Europa dasselbe. Mit diesem Loch in der Geografie werden ein paar Millionen Menschen ausgeblendet und statt handfester Geografie betreibt die Hamburger Redaktion Ideologie: Man tut so, als gäbe es zum Beispiel Russland gar nicht. Aber die Locherei geht noch weiter. Es fehlt die klassische journalistische Frage nach dem WOHIN mit den Milliarden? Ungenau bis zur Unkenntlichkeit geben die scheinbar beamteten Damen und Herren in Hamburg die Regierungsbehauptung einfach weiter: Es „sollten insbesondere Investitionen in den Bereichen des ökologischen und digitalen Wandels gefördert werden“. Hä? Wer, wann, wo? Und warum bitte nicht in das marode deutsche Gesundheitswesen? Doch schon die Frage bleibt im düsteren Loch redaktioneller Unfähigkeit stecken, da bleibt dann auch die Antwort im Halse, der ja irgendwie auch ein Loch ist.

Geradezu typisch für die Tagesschau ist diese Überschrift: „Giffey bestätigt Pläne – Bis zu 20 Wochen Lohnersatz für Eltern“. Das klingt ganz gut. Und gemeint ist „Die Verlängerung der Lohnfortzahlung“, weil viele Kitas und Schulen derzeit im Notbetrieb arbeiten. Dass es im Land längst Eltern gibt, die in diese Sacher initiativ sind, dass es Aktionen und Demonstrationen gibt, die an das „Recht auf Bildung“ erinnern, ein Menschenrecht gemäß Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, das scheint der Tagesschau in ein tiefes, schwarzes Loch gefallen zu sein. Obwohl der WDR, ein Sender in der ARD,

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Campact macht auf Regierung

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16-05-20 10:23:00,

„Wir alle haben auf soziale Kontakte und Mobilität verzichtet, sind zu Hause geblieben, wenn es ging – und wir halten weiterhin Abstand.“ So beginnt das Märchen, das Campact-Vorstand Felix Kolb seinen Kunden erzählt.

Er verschweigt, dass eine Vielzahl das Alles nur aus Angst vor Strafen tut: Jener Mischung aus Bußgeldern und sozialer Ächtung, die zum Beispiel jene trifft, die völlig unnütze Gesichtsmasken nicht tragen wollen.

„So waren die Krankenhäuser auf stark steigende Patientenzahlen vorbereitet“, geht das Märchen weiter. Kein Wort vom Kaputtsparen der Krankenhäuser im Rahmen der Privatisierungs-Kampagne im Gefolge der Agenda 20/10. Wer damals dabei war und davon heute nicht spricht, der schweigt, um dann die Regierungs-Schutzbehauptung von der guten Vorbereitung zu erzählen.

Weiter im Propaganda-Text: „Bei aller Kritik dürfen wir aber nicht vergessen, mit welcher Wucht die Pandemie uns überrannt hat.“ Kein Wort vom Bundestagsszenario vom 3. Januar 2013, in dem fast alles, was was wir seit Monaten erleben müssen, bereits vorgezeichnet war. Keine Frage danach, warum die Regierung nicht viel eher damit begonnen hatte, das Land vorzubereiten. Im Gegenteil: Campact schließt sich dem amtlichen Schweigekartell an.

Aber die Organisation unterschlägt auch, dass eine ganze Reihe von Fachleuten eine andere Auffassung hatte und hat als die Regierung. Den Spezialdemokraten bei Campact will nicht mal auffallen, dass wesentliche Teile des Grundgesetzes Stück um Stück abgebaut wurden, und es bisher nicht so aussieht, als würde das Gesetz in absehbarer Zeit wieder Geltung bekommen.

Und dann kommt auch noch die offene Lüge: „Zudem ist das Gewaltpotenzial in den Reihen der Protestierenden erschreckend groß: Polizei und Journalist*innen werden aus den Demonstrationen heraus angegriffen.“ Nicht mal die BILD schreibt so einen Dreck. Die Polizei war zumindest in Berlin ruppig bis brutal. Die Demonstranten haben sich nicht einmal gewehrt. Allerdings riefen sie bei den Verhaftungen „Schämt Euch!“. Zum Schämen werden die Leute von Campact wohl kaum noch in der Lage sein.

Nur so, in blinder Gefolgschaft zur Regierung und der Ausblendung der Wirklichkeit, kann Campact zu folgendem unbegründeten Schluß kommen: „Deswegen sind die Proteste, die in einigen Städten entstehen, auch so gefährlich.“ Keine Frage zur Beschädigung der Demokratie, keine Frage zu den Schäden, die den Familien durch Schulschließungen und einem drakonischen Spielplatz- und KiTa-Verbot zugefügt wurde. Stattdessen sonderbare Ablenkungs-Fragen: „Wie infektiös sind Kinder? Welche Rolle spielen Schulen, Restaurants oder Geschäfte?

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Die Macht um Acht (52) “Das Grundgesetz verteidigen!” | KenFM.de

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14-05-20 06:56:00,

Schade, dass der Doc von der “Propagandaschau” vor ein paar Jahren frustriert das Handtuch geschmissen hat.

Dieser Blog war wie Psychohygiene, wenn der/die Autoren dieses Blocks messerscharf mit Quellen und herrausragenden Analysen die ganze systematische Verkommenheit und Manipulation in der Leitmedien sezierte.

Dagegen ist Uli Gellermann ja richtig nett mit diesen Herrschaften.

Für Leute, die erst jüngst die rote Pille genommen haben (zumal jetzt im Zuge von Corona, wo die Ungereimtheiten offenkundig sind und einer breiten Masse zunehmen auffallen, weil alle jetzt betroffen sind) wäre der DOC der leider stillgelegten “Propagandaschau” wohl eine Spur zu hart in der Wortwahl gewesen und zu überspitzt formuliert,

Aber für alle, die sich nochmal eine m.E. heraussragende Dokumentation von Lügen, Manipulation und Propaganda der letzten Jahre genauer anschauen wollen, ist der immer noch zumindest abrufbare Blog online:

https://propagandaschau.wordpress.com/

Ein unschätzbares Zeitdokument und eine Sammlung von Beweisen und Infos, die vielleicht bald aus dem Netz verschwunden ist. Kann man alles runterladen und für die Nachwelt sichern.

Ich schließe meinen Beitrag mal mit dem Schlusszitat von “Dokumentator” (dem ich nicht in allem inhaltlich und in der Wortwahl nicht immer zustimme, der aber rhetorisch brilliant das ganze verlogene System entlarvt hat):

“”””5 Jahre Dokumentation verbrecherischer Propaganda sind genug.

Ende des Monats wird die Arbeit an diesem Blog eingestellt. Die mehr als 1,7 Millionen Worte in den mehr als 3.000 veröffentlichten Beiträgen würden rund 17 Bücher füllen, wenn man übliche 100.000 Worte für ein Buch zugrunde legt. Auch wenn darunter viele Reblogs und Auszüge aus verlinkten Artikeln in anderen Medien sind, kann sich der eine oder andere vielleicht annähernd ausmalen, wie viel Arbeit hier investiert wurde.

…………………….

………..Regelmäßige Leser wissen, dass wir in den mit Zwangsgebühren finanzierten Staatssendern täglich, systematisch und in allen substanziellen Fragen der Innen- und Außenpolitik belogen und manipuliert werden. Wer das noch bezweifelt oder in Abrede stellt, ist entweder ein vollkommen ahnungsloser Dummkopf oder Teil dieses verbrecherischen Systems, das in den ver­gan­genen Jahren unvorstellbares Leid, Krieg, Terror, Vertreibung, Massenflucht, Ausbeutung, sowie soziale und politische Spaltung und den beginnenden Zerfall der EU bewirkt hat.

Es gehört zur Wahrheit, die Verantwortlichen als das zu bezeichnen, was sie sind: Verbrecher, Abschaum,

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Die neue Macht

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09-05-20 01:17:00,

von Mnar Muhawesh

Willkommen bei MintCast, dem offiziellen MintPress-News-Podcast von Mnar Muhawesh. MintCast ist ein Interview-Podcast, in dem Gegenstimmen, unabhängige Forscher und Journalisten, die das Establishment lieber zum Schweigen bringen würde, zu Wort kommen.

In dieser Folge werden wir die unabhängige Journalistin Whitney Webb bei uns haben. Viele unserer Leser und Zuhörer kennen Webb durch ihre außergewöhnliche Arbeit bei MintPress als Mitarbeiterin und investigative Reporterin.

Sie ist jetzt eine unserer Mitarbeiterinnen und arbeitet an ihrem ersten Buch über Jeffery Epstein und seine Verbindungen zum Tiefen Staat. Webb hat kürzlich im Last American Vagabond eine Reihe von Berichten mit dem Titel „Engineering Contagion: Amerithrax, Coronavirus and the Rise of the Biotech-Industrial Complex“ veröffentlicht.

Darin enthüllt sie die Agenda des nationalen Sicherheitsapparats, der Technologiegiganten des Silicon Valley, der Milliardäre, von Big Pharma, die jahrelange Vorbereitung der US-Regierung auf eine grippeähnliche Pandemie ähnlich wie Covid-19 und wie sie geplant haben, diese Krise zu nutzen, um eine Vision wahr werden zu lassen, die George Orwells „1984“ würdig ist.

Webb erläutert:

„Seit Jahrzehnten erheben die US-amerikanischen Programme zur biologischen Verteidigung und die Bemühungen zur Vorbereitung auf Pandemien nun ihren hässlichen Kopf, da die Panik vor der Pandemie die amerikanische und globale Öffentlichkeit von den grundsätzlich nicht vertrauenswürdigen und ehrlich gesagt gefährlichen Individuen ablenkt, die die Reaktion der US-Regierung und der amerikanischen Unternehmen bestimmen.“

Während die amerikanische Öffentlichkeit von Panik und Angst vor der Ausbreitung des Coronavirus‘ geplagt ist, wird unter dem Deckmantel, die öffentliche Gesundheit zu schützen, ein Massenüberwachungssystem aufgebaut, das weitaus schlimmer ist als jenes, das der Nation nach dem 11. September gegeben wurde — alles mit Zustimmung der Öffentlichkeit.

Die Bemühungen, diesen Plan für das Allgemeinwohl zur Normalität zu machen, werden ein Überwachungssystem anwachsen lassen, das den Autoritarismus zur neuen Normalität macht und die bürgerlichen Freiheiten in Amerika weiter einschränkt.

Von Jared Kushner über Bill Gates bis hin zu den korrupten, mit der Opioid-Epidemie verbundenen Impfstoffherstellern, zu den Technologiegiganten des Silicon Valley und ihrer Rolle bei Kriegsrecht, dem Abbau bürgerlicher Freiheiten und Autoritarismus.

Whitney Webb enthüllt die vielen Interessenkonflikte, die die Reaktion der Regierung und der Unternehmen auf Covid-19 mitbestimmen. Sie diskutiert auch, wie die Suche nach einem Heilmittel in die größere Agenda eingebunden ist,

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Macht en geld traumatiseerden de wereld in naam van de gezondheid | KenFM.de

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08-05-20 04:48:00,

Een standpunt van Franz Ruppert.

Donkere Middeleeuwen

Wie had dat begin 2020 gedacht: een superrijke zakenman vermomd als filantroop traumatiseert de wereld in naam van de gezondheid in overleg met virus- en statistiekmythologen vermomd als wetenschappers en farmaceutisch lobbyisten vermomd als politici en paniekzaaiers vermomd als journalisten. In werkelijkheid ondermijnen ze allemaal samen de gezondheid van de mensen op een fundamentele manier en vernietigen ze de sociale, economische, culturele en politieke structuren. Met een bijna religieuze ijver voeren ze een kruistocht tegen een vermeend moordend virus en brandmerken ze iedereen die zich uitspreekt in naam van de echte wetenschap, zoals Dr. Wodarg,1 als een ketter die het beste op de brandstapel kan worden gezet. Schok, verdeel en heers in naam van het vermeende goede tegen het kwade – een bekende formule om een bevolking op de been te brengen. De enige vraag is, waarvoor?

Jij = Besmettelijk

„Wie ben ik in een getraumatiseerde samenleving?“ is de titel van mijn boek, dat ik in 2018 publiceerde. In 2020 krijg ik het antwoord van de maatschappij waarin ik leef: Je bent besmettelijk! Vanaf nu krijg ik het verwijt dat ik een persoon ben die in principe besmet is met virussen en dus andere mensen kan besmetten.

Dat mensen besmet zijn met ziekteverwekkers en dan anderen kunnen besmetten is geen nieuwe waarheid. Dit is altijd zo geweest en zal altijd zo blijven zolang er mensen zijn. Nieuw is dat deze banale levenswijsheid nu gekoppeld is aan het verlenen van elementaire burgerrechten. Alleen de burger die kan bewijzen dat hij immuun is voor de virussen, die door een lobbybeleid als zeer besmettelijk worden gedefinieerd, zal toegang blijven hebben tot het burgerleven en tot fundamentele rechten zoals vrij verkeer, vrijheid van beroep, vrijheid van reizen, vrijheid van vergadering, enz.

Als er inderdaad een reëel gevaar zou zijn, zouden de mensen dat zelf opmerken en zich uit eigenbelang willen beschermen.

Dan zouden ze niet bang en sociaal geïsoleerd hoeven te zijn, twee factoren die de meeste invloed hebben op de zelfgenezende krachten van ons mensen. Maar deze worden verondersteld niet van belang te zijn in deze geënsceneerde coronapandemie-simulatie.

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Het instrument van de macht. Waar zijn de mensenrechten en de menselijke waardigheid in de Corona-tijd? | KenFM.de

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05-05-20 12:29:00,

Een standpunt van Annette Groth.

In het kapitalisme tellen de mensenrechten en de menselijke waardigheid en het menselijk leven bijna niet mee. Er is geen verontwaardiging over de duizenden mensen die dagelijks sterven aan malaria, diarree, tuberculose en honger. Alle ziekten die voor weinig geld kunnen worden uitgeroeid. Jean Ziegler zei vele jaren geleden dat „elk kind dat verhongert, wordt vermoord“. We zijn hier aan gewend geraakt, evenals aan de rampzalige situatie van de vluchtelingen in de Sahel, in de Middellandse Zee of in de Europese vluchtelingenkampen. Dankzij Corona is er nauwelijks aandacht in de reguliere media en zijn demonstraties tegen deze barbaarsheid door de alomtegenwoordige pandemie nauwelijks mogelijk. Als er geïsoleerde demonstraties zijn, slaat de politie genadeloos toe, zoals onlangs in Frankfurt am Main. Er zijn ook ernstige schendingen van de mensenrechten en ernstige inbreuken op het contactverbod. Waarom zouden onze media hier niet veel meer aandacht aan besteden en protesteren tegen deze wangedrochten, die een aantal rechten die in de Duitse grondwet zijn verankerd, fel schenden?

Het is niet verwonderlijk, aangezien de overgrote meerderheid van onze mainstream-media agenten van de elites en regeringen zijn. Deze media zijn de spreekbuis van Bill Gates en co. en bereiden ons voor op verdere rotzooi van het systeem.

Sinds enkele weken vraag ik me af waarom de lockdown zo groot is, terwijl de economische schade, evenals de psychologische en sociale schade, zo enorm is dat deze misschien wel erger is dan Corona zelf, net als de waarschuwingen van veel wetenschappers, psychiaters en artsen. Waarom worden speeltuinen en kinderdagverblijven getroffen door de „lockdown“, hoewel er veel bewijs is dat kinderen geen zenders van het virus zijn? Volgens een IJslandse studie is geen enkel kind onder de tien jaar besmet met het coronavirus.

Kritische stemmen over coronamaatregelen zijn zeldzaam in de reguliere media, maar zijn te vinden op blogs en websites van medische professionals en op alternatieve media.

Kanonnenvoer – onbeschermd en slecht betaald, maar veel applaus

Bernd Hontschik, chirurg en publicist, die een column heeft in de Frankfurter Rundschau, schreef op 18-19.4. onder de titel „Kanonnenvoer – onbeschermd en slecht betaald,

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Die Macht um Acht (51) “Maskenball für die Gesundheit!” | KenFM.de

29-04-20 06:19:00,

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Corona geht aufs Gehirn.

Maskenball für die Gesundheit!

Maskenpflicht für alle! Hinter der Maske lauert die Macht, hinter dem hygienischen Eindruck ist auch, und gerade bei der Tagesschau, der schlechte Journalismus im Dienst der Mächtigen zu erkennen: Nie nach dem Warum fragen, nie nach dem Sinn, das ist die Dienstanweisung in der Tagesschau-Redaktion. Da gibt man doch lieber die vorgefertigten Worthülsen der Regierung an die Zuschauer weiter.

„Ursprung des Coronavirus – Immer lautere Forderungen an China“, so lautet eine der Überschriften der Tagesschau. Und auch Entwicklungsminister Gerd Müller darf sich äußern: China müsse „vollkommene Offenheit in dieser Weltkrise zeigen“. Nicht die Frage an das deutsche Corona-Regiment wird thematisiert, wie die täglichen Zahlen zustandekommen, wird nicht gefragt. Warum es nur eine Meinung über Ursachen und Methoden gibt, will die Tagesschau nicht wissen. Da wird lieber mit dem langen, anklagenden Finger auf China gezeigt. Da muss ein Virus im Gehirn sein.

Zwar erfährt man aus der Tagesschau, dass Kramp-Karrenbauer mal wieder für viel Geld neues Kriegsgerät anschaffen will, den Kampfjet F 18. Dass die neue Mordmaschine, kaum gestartet, schon über die Grenzen hinweg wäre, das erfährt man von der Tagesschau nicht. Auch nicht, dass es sich um eine aggressive Angriffswaffe handelt. Die Frage WARUM Deutschland denn die neue Mordmaschine braucht, stellt die Redaktion der ARD nicht. Dass der Jet die Nachbarn bedroht, ist dem öffentlich-rechtlichen Sender egal. In den grauen Zellen der Redakteure tobt das Virus.

Und dann auch noch diese Überschrift: „Corona-Krise – Heil plant Recht auf Homeoffice“. Unter dem Virus-Deckmantel macht die Tagesschau Reklame für eine Rationalisierungsmaßnahme der Konzerne: Sollen doch die Angestellten die Miete für das Büro selbst zahlen und auch gern die Büromöbel anschaffen und das „Office“ selbst putzen. Super. Und Finanzminister Olaf Scholz preist die Vorzüge des Arbeitens von zu Hause aus: „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie viel im Homeoffice möglich ist – das ist eine echte Errungenschaft, hinter die wir nicht mehr zurückfallen sollten“. Dass Scholz mal eben ein lange, lange Perspektive für das Corona-Regime plant, das kann oder will der Redaktion nicht auffallen.

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Masken der Macht

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23-04-20 09:39:00,

Wenn es etwas gibt, das mich zum Schreiben — vor allem dem Schreiben dieser Blog-Posts — drängt, so ist es das dringende Bedürfnis, uns das Konzept „Macht“ verstehen zu lassen. Macht ist die Kraft, die unser aller Leben und Tod fast vollständig bestimmt. Es gibt kein wichtigeres Thema. Nur dadurch, dass wir das Konzept „Macht“ verstehen und damit auch überwinden, können wir uns befreien — als Individuen, als Gesellschaften und als Spezies.

Deswegen ist es schlicht verblüffend, dass sich die Medien — angeblich ein freier Markt der Ideen — abgesehen vom Schattentheater der Parteienpolitik und der Promi-Skandalgeschichten nie direkt mit der Frage der Macht auseinandersetzen.

Und doch ist dieser Mangel an Interesse daran, Macht zu analysieren und zu verstehen, gar nicht überraschend, sind doch die Unternehmensmedien das wesentliche Instrument — oder, aus einem anderen Blickwinkel, der zentrale Ausdruck — von Macht.

Ganz offensichtlich ist es für die Macht von extremer Wichtigkeit, sich im Geheimen entfalten zu können. Definitionsgemäß wird Macht dadurch, dass sie als solche entlarvt wird, geschwächt. Ist sie erst enttarnt, wird sie mit Fragen zu ihrer Legitimität, ihren Methoden, ihren Absichten konfrontiert. Macht will nicht gesehen werden, nicht beschränkt werden, will nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Macht will die vollkommene Freiheit, um sich vermehren zu können und im Idealfall noch mehr Macht zu gewinnen.

Deswegen macht sich echte Macht so unsichtbar und undurchschaubar wie möglich. Wie ein Pilz kann auch Macht nur im Dunkeln wachsen. Deshalb fällt es unendlich schwer, so über sie zu schreiben, dass es jene verstehen, die unter ihrem Bann stehen — wie meistens die meisten von uns. Denn Worte sind unzureichend, wenn man beabsichtigt, mit ihnen die Geschichte wirklicher Macht zu beschreiben, weil Macht die Sprache vereinnahmt.

Beachten Sie — ich beziehe mich hier auf Macht, nicht auf die Mächtigen, weil Macht weniger als eine Gruppe von Menschen oder eine Intrige verstanden werden sollte denn als Fleisch gewordene Idee, als eine ideologische Matrix von Strukturen, eine Möglichkeit, die Welt zu verstehen. Sie besitzt ihre eigene Logik — unabhängig von jenen Menschen, die als mächtig angesehen werden. Ja, Politiker, Prominente, das Königshaus, Banker und CEOs sind ein Teil des physischen Ausdrucks von Macht. Sie sind aber nicht „Macht“ — eben weil sie sichtbar sind. Genau die Sichtbarkeit ihrer Macht macht sie verletzbar und potenziell entbehrlich — das genaue Gegenteil von Macht.

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Die Macht um Acht (50) “ARD – Verschwörungsanstalt gegen Journalismus” | KenFM.de

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17-04-20 12:30:00,

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Verschwörungs-Mythos!

Keine Fragen, keine anderen Meinungen.

Zwar mag die Tagesschau in der Corona-Krise keine anderen Meinungen zulassen als die eigene, aber alle, die tatsächlich eine abweichende Meinung haben, sind natürlich „Verschwörungstheoretiker“. Was in der hochdeutschen Übersetzung heißt: Spinner, Feinde, Mystiker. Nun wäre es ja sinnvoll, wenn die ARD-Redaktion diese anderen Meinungen zitieren und widerlegen würde, aber davon hält die Tagesschau nichts: Die verleumdet die Abweichler nur.

Verleumdungs-Kanon der ARD

Ein typischer ARD-Satz aus dem Verleumdungs-Kanon: „Aussagen von Wodarg und Co. wissenschaftlich nicht haltbar“. Gemeint ist Dr. Wolfgang Wodarg, Facharzt für innere Medizin-Pneumologie, Sozialmedizin und Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. Ein wichtiger Kritiker der Corona-Strategie der Regierung. Natürlich lässt die ARD den Dr. Wodarg nicht selbst zu Wort kommen, sondern lässt einen „Experten“ sagen: „Die verstorbenen Patienten und auch die Todesfälle beim medizinischen Personal, die sind ja nicht erfunden.“ Das hat Dr. Wodarg zwar nicht gesagt, aber die Tagesschau kann auf diesen selbstgebastelten Pappkameraden prima eindreschen und lässt die Psychologin Pia Lamberty los: „Es gibt die bösen Verschwörer, die die Welt zerstören wollen in irgendeiner Art und Weise und es gibt die Guten, die die Wahrheit sehen, die wissen, wie es wirklich läuft“, sagt Lamberty über die Leute mit alternativen Meinungen. Kein Argument, alles Behauptung, alles ungenau und nur ja keine echte Auseinandersetzung.

Viele Worte aber nix gesagt

Unter der Überschrift „Die gefährliche Macht der Corona-Mythen“ nimmt sich die Tagesschau dann den Mikrobiologen Sucharit Bhakdi vor, auch ein Kritiker des Merkel-Corona-Kurs. Bei dem fällt der angeblichen Nachrichtensendung zu dessen Video ein: „In dem Video sitzt er an einem Tisch, liest von einem Blatt vor und zieht ab und an seine randlose Brille vom Gesicht, wenn er seine Schlussfolgerungen zieht.“ Das ist der ARD-Beweis: Wer ab und an seine Brille vom Gesicht zieht, der hat Unrecht. Und irgendein #Faktenfuchs vom Bayerischen Rundfunk erzählt zu den Aussagen von Bhakdi: „Die Annahmen, die seinen Fragen zugrunde liegen, suggerieren, dass die Gefährlichkeit des Sars-CoV-2-Erregers überschätzt werde, sie sind aber oft nicht wissenschaftlich belegt und verweisen vor allem auf Datenlücken“. 

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Die Macht der Bilder

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15-04-20 07:54:00,

„Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien. (…) Andererseits wissen wir so viel über die Massenmedien, dass wir diesen Quellen nicht trauen können.“ (Niklas Luhmann: Die Realität der Massenmedien)

Seit dem Ausbruch der Viruserkrankung Covid-19 in Deutschland zeigen vor allem die „Leitmedien“ immer wieder Bilder von Särgen — mitunter in langen Reihen —, in denen man die am Corona-Virus Verstorbenen abtransportiert. Es handelt sich dabei um Aufnahmen, die vor allem an die Gefühle der Menschen gerichtet sind. Sie vermitteln dem Betrachter den Eindruck eines massenhaften Sterbens, das weit über die im Winterhalbjahr üblichen Influenza-Sterberaten hinausgeht.

Dass es deshalb bei den Menschen zu vielfältigen Reaktionen der Angst und mitunter sogar zu Panik kommt, ist verständlich und sollte ernst genommen werden. Wer kann sich schon der starken emotionalen Wirkung der gezeigten Sargbilder völlig entziehen?

Als Darstellungen eines schrecklichen Ereignisses, von dem man selbst schon bald betroffen sein könnte, prägen sich diese Bilder — wie auch die immer wieder gezeigten Aufnahmen der Beatmungsmaschinen auf den Intensivstationen — fest in das Bewusstsein der Menschen ein. In der Folgezeit bestimmen sie dann auch die gesamte weitere Wahrnehmung des Verlaufs und der Entwicklung der nachfolgenden Ereignisse entscheidend.

Untermauert wird dies noch durch die bewusste Verwendung besonders Angst einflößender Wortschöpfungen wie „Killervirus“ oder „todbringende Seuche“. Auch spricht man von einem unvermeidlich zu führenden „Krieg gegen das Virus“, von einem „Kampf auf Leben und Tod“, in dem wir uns schon bald befinden würden.

Die Botschaft an die Bevölkerung ist klar und unmissverständlich:

Der Gesellschaft drohe mit der weiteren exponentiellen Verbreitung dieses neuen, todbringenden Virus ohne Zweifel bald der medizinische Notstand und auch der Tod sehr vieler Menschen, wenn nicht sofort und energisch gehandelt würde.

Die als alternativlos zugespitzte Argumentation kam an. Schwerwiegende gesamtgesellschaftliche Maßnahmen sowie eine Reihe gravierender Einschnitte in die Grundrechte der Bürger überzogen das Land und wurden nahezu widerspruchslos hingenommen.

Betroffen davon waren und sind große Teile des kulturellen, wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen wurden geschlossen, grundlegendste bürgerlichen Freiheiten außer Kraft gesetzt. Was bisher als völlig undenkbar schien, wurde in nur wenigen Tagen zur Realität.

Die einschneidenden Maßnahmen stießen in der Bevölkerung auf breite Zustimmung und schienen dem Ernst der Lage genau zu entsprechen.

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OPCW macht Syrien für Giftgasvorfälle verantwortlich – Was die deutschen Medien verschweigen | Anti-Spiegel

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09-04-20 04:53:00,

Heute wird gemeldet, dass das OPCW Syrien für Angriffe mit Chemiewaffen im März 2017 verantwortlich macht. Wie üblich verschweigen die „Qualitätsmedien“ dabei aber die entscheidenden Details.

Wer Konsumenten der „Qualitätsmedien“ nach Whistleblowern beim OPCW fragt, wird wohl nur ahnungslose Blicke zur Antwort bekommen. Im Mainstream wurde nicht darüber berichtet, dass inzwischen insgesamt vier verschiedene Whistleblower dem OPCW vorwerfen, es manipuliere seine Berichte über Zwischenfälle mit Chemiewaffen in Syrien, um der syrischen Regierung die Schuld zu geben.

Die deutschen „Qualitätsmedien“ berichten jedoch nicht über die Whistleblower beim OPCW. Und selbst die Bundesregierung steckt den Kopf in den Sand. Als die Regierungssprecher auf der Bundespressekonferenz gefragt wurden, was sie denn zu der Aussage von Ian Henderson vor dem UNO Sicherheitsrat sagen, antwortete das Außenministerium, man habe „keine Kenntnis“ davon. Das ist klar gelogen, immerhin hat Deutschland als nichtständiges Mitglied des Sicherheitsrates an der fraglichen Sitzung teilgenommen. Die deutsche Regierung macht es wie die drei Affen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

Wie unangenehm dem Westen diese Whistleblower sind, zeigt auch die Tatsache, dass die USA Henderson die Einreise in die USA verweigert haben. Er musste daher per Videokonferenz vor dem UNO-Sicherheitsrat aussagen.

Von allen Vorfällen mit Chemiewaffen in Syrien haben ausschließlich die Dschihadisten profitiert, nie die syrische Regierung. Kein Vorfall hat an der militärischen Lage etwas verändert und einer Seite einen Vorteil verschafft. Aber die Vorfälle dienten den Westen – allen voran den USA – als Rechtfertigung, Syrien zu bombardieren oder noch härtere Sanktionen zu verhängen. Man muss Assad und seine Regierung nicht mögen, aber ich glaube kaum, dass man in Damaskus so blöd ist, immer wieder Giftgas einzusetzen, ohne eine Vorteil dadurch zu bekommen, sondern stattdessen immer mehr Nachteile dadurch zu erleiden. Aber da die westliche Propaganda Assad als „Schlächter“ darstellt, ist für viele Menschen glaubwürdig, dass Assad aus der puren Lust am Töten Giftgas einsetzt und die negativen Konsequenzen akzeptiert. Eine Analyse zu den Giftgasvorfällen in Syrien finden Sie hier.

Es gibt also durchaus Gründe, den Berichten des OPCW zu misstrauen. Zum einen wegen der Whistleblower und der Weigerung der OPCW-Führung, die Vorwürfe aufzuklären, zum anderen wegen der Motivlage. Von den Giftgasvorfällen haben immer die Gegner Assads profitiert, aber er soll sie veranlasst haben.

In dem Spiegel-Artikel zu dem Thema kommen all diese Punkte nicht vor,

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Die Regierung macht sich strafbar

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08-04-20 08:12:00,

Die Anwältin Beate Bahner ist keine Rebellin, die seit Jahren damit beschäftigt ist, Staat und Regierung zu kritisieren. Ganz im Gegenteil. Sie schreibt von sich selbst, dass sie „bis vor zwei Wochen (…) noch einen profunden Glauben an unseren gut funktionierenden Rechtsstaat [hatte]“.

Doch da Juristen es nicht primär mit dem Glauben haben, begann sie, die gesetzlichen Grundlagen zu prüfen, auf die sich die Regierungen von Bund und Ländern bei ihren Maßnahmen zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus stützen.

Als Fachanwältin für Medizinrecht mit 25 Jahren Berufserfahrung ist sie nicht nur dafür prädestiniert. Sie sah diese Rechtsprüfung als ihre juristische Pflicht an. Und sie kam zu dem Schluss:

Es gibt nicht die geringste Legitimation in unserer Verfassung für die derzeit praktizierte staatliche Willkür.

In ihrem 19-seitigen Gutachten legt sie diesen Schluss Punkt um Punkt dar. Dabei beginnt sie damit, die große Bereitschaft der Bevölkerung zu würdigen, die im Glauben bzw. in der Hoffnung, sie würde damit viele Menschenleben schützen, zu größter Solidarität und größten Einschränkungen bereit ist.

Allein, menschliche Duldsamkeit ersetzt keine Rechtsgrundlagen, die von Experten in jahrelangen Gesetzesdebatten erstritten wurden, um in einem bestimmten Fall angemessen und im Sinne des Gemeinwohles zu entscheiden. Und wir haben solche Gesetze — auch für den Fall, dass wir es mit einem besonders gefährlichen Virus zu tun bekommen, wie ja gerade täglich betont wird.

Das Gesetz, auf das man sich gerade beruft, um die gesamte Bevölkerung zum Haus-Arrest zu verurteilen, lautet Infektionsschutzgesetz. In Berufung auf dieses Gesetz wurden Restaurants und Geschäfte aller Art geschlossen, der gesamte öffentliche Betrieb lahmgelegt und Tag um Tag ein Wirtschaftsschaden in Milliardendimensionen produziert.

Doch nach rechtlicher Prüfung stellt sich heraus, dieses Gesetz gibt die Legitimation der ergriffenen Maßnahmen nicht her. Im Gegenteil, es verbietet sie teilweise sogar. Nochmal: Medizinjuristin Beate Bahner weiß, wovon sie spricht.

Wir empfehlen jedem, die 19-seitige juristische Schrift selbst zu lesen, geben hier aber eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte wieder.

Seit Jahrzehnten werden weitreichende Maßnahmen ergriffen, um die Verbreitung hochinfektiöser Viren im Zaum zu halten. Dazu gehören etwa strenge Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Menschen, etwa sehr alte und kranke Menschen in Pflegeheimen. Zumutbare Isolation und Quarantäne sind in jedem Pflegeheim Alltag. Allerdings schreibt das Infektionsschutzgesetz vor,

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Kniefall vor der Macht

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27-03-20 12:40:00,

Zeitunglesen geht im Moment schnell. Zwei Minuten, wie in der DDR. Einmal blättern und man weiß, dass sich die Regierungsmeinung nicht geändert hat und die Medienlogik auch nicht. Eigentlich habe ich dazu schon alles gesagt. Ich habe letzte Woche geschrieben, wie sich Journalismus und Politik gegenseitig hochgeschaukelt haben am Imperativ der Aufmerksamkeit und dadurch eine Realität geschaffen wurde, die man jetzt nicht einmal mehr zu dritt auf der Straße erörtern kann (vgl. Meyen 2020a).

Das ist der Tod von Öffentlichkeit, die online nicht wiederbelebt werden kann, weil dort Stürme drohen und so die Zwischenstufen fehlen, die Encounter (Begegnungen im Bus, in der Kneipe, auf dem Büroflur) und Leitmedien zusammenbringen. Keine Versammlungen, keine Demos. Nicht einmal mehr Graffiti. Encounter sowieso nicht. Und damit keine Öffentlichkeit.

Ich habe letzte Woche auch über die Expertokratie geschrieben, die Patrick Illinger heute in der Süddeutschen Zeitung verteidigt, und über das, was aus einer Herrschaft der Wissenschaft für die Medien folgt (vgl. Meyen 2020b). Zitat:

„Der Journalismus dankt ab und lässt die Experten gleich selbst sprechen.“

Ich habe dort auch versucht zu erklären, warum Daten und Zahlen nicht mit der Realität zu verwechseln sind (vgl. Mau 2017). Noch ein Zitat:

„Was immer wir messen, wird sozial hergestellt. Menschen legen fest, nach welchem Virus sie suchen und was passieren muss, damit sie ‚Gefunden!‘ rufen können. Hinter jeder Zahl steht ein Interesse, und sei es nur das eines Herstellers, der seine Geräte loswerden will. Daraus folgt immer: Es hätte auch anders sein können. Das klingt banal, ist es aber ganz offenkundig nicht. Sonst könnten wir gerade nicht beobachten, wie Zahlen alles umbauen, was wir bisher gekannt haben. Wir lernen: Zahlen sind nicht die Wirklichkeit. Sie erzeugen sie erst.“

Und damit endlich zu Patrick Illinger. „Wer jetzt vor einer Diktatur der Wissenschaft warnt“, heißt es in besagtem Leitartikel, „begeht einen Fehler. Es (sic!) macht die Wissenschaft zum Stakeholder, zur Interessengruppe, zu einer Strömung, der man sich widersetzen kann und vielleicht sollte. Doch das verwechselt den Boten mit der Botschaft“.

Nein. Punkt eins: Es gibt keine Botschaft ohne Boten. Punkt zwei: Die Wissenschaft, die sich nur für die Wahrheit interessiert und für sonst nichts, ist eine Schimäre.

Das „interessenlose Interesse“ oder das „Interesse an der Interessenlosigkeit“,

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Die Macht um Acht (48) | KenFM.de

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18-03-20 10:05:00,

Auch hier das was ich schon zu Lenz gesagt habe.

Hmm, ist das noch Journalismus ? Oder Propaganda ?

Ich würde mal sagen dass die Statistiken für Grippe genauso ermittelt werden wie für die Covid 19 Erkrankung.

Also nur Menschen die erfasst werden, werden in der Statistik berücksichtigt. Somit ist es nicht zulässig zu vermuten dass die Covid 19 Statistiken nicht gültig sind weil ja viele Menschen nicht erfasst werden.

Wichtig wären jedoch hohe Fallzahlen und die sind bei Covid 19 eben noch nicht vorhanden. Damit ist es aber auch nicht zulässig zu sagen das sich die Todeszahlen nicht verändert haben da eben die Covid 19 Erkrankung noch kaum Menschen erfasst hat, laut der Bundeskanzlerin aber 60-70% der Menschen damit zu tun haben werden. In 1-2 Jahren ? In welchen Zeitraum hat sie nicht gesagt. Alle Aussagen die hier getätigt werden könnte man also frühestens in 1-2 Jahren machen.

Nun gibt es die Johns Hopkins Uni und dort gibt es Zahlen, aber eben nur aktuelle Zahlen:

Land, Bester Fall der Mortalität für aktuelle Zahlen – aktuelle Mortalität in %

China, 4% – 4,5%

Italien, 7% – 55%

Iran, 6,5% – 17,5%

Spanien, 4,5% – 36,5%

Deutschland, 0,25% – 21 %

Korea Süd, 1% – 5%

Frankreich, 1,9% – 92%

USA, 1,5% – 100%

Austria, 0,25% – 30%

Nun der Beste Fall für die aktuellen Zahlen wäre die 100 / (Gesamt Anzahl der Erkrankten) * (Anzahl der Verstorbenen)

Dieser Fall Berücksichtigt nicht dass von den momentan Erkrankten ja noch viele sterben werden.

Die aktuelle Mortalität muss also so berechnet werden, 100 / (Anzahl der Verstorbenen + Anzahl der Gesundetet) * (Anzahl der Verstorbenen)

Weil aber am Anfang mehr sterben wird diese Zahl am Anfang viel zu hoch sein.

Für die normale Grippe gibt es eine Mortalität von 0,1%.

Für Covid 19 schauen die Zahlen hier ganz anders aus, dürften sich aber im Besten Fall so bei 4 % einpendeln.

Die Statistik zeigt dass Länder wie China und Südkorea hier am Besten abschneiden weil sie hier aktuell so bei 4,5% liegen,

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Coronaphobie – Die Macht der Angst und ihre Folgen

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16-03-20 12:02:00,

Bild: NIAID

Die Angst vor dem neuen Corona-Erreger lähmt das öffentliche Leben, die Wirtschaft und das Denken der Menschen in ganz Europa. Der Alltag wird bestimmt durch Panik, Hysterie und spekulative Horrorszenarien. Doch wie gefährlich sind die Folgen – Ein Kommentar

Europa ist infiziert. Aber nicht nur vom Coronavirus, sondern auch von der Coronaphobie – der Angst vor dem Virus. Als Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte am vergangenen Dienstag vor die Kamera tritt, ist es bereits spät am Abend. Seine Stimme klingt tief und ernst, die Atmosphäre ist dramatisch. Der Apell geht unter die Haut, darin sind sich alle einig. Es ist der Auftritt eines Mannes, von dem erwartet wird in dieser schwierigen Zeit das Richtige zu tun, – das Beste zum Schutze von Volk und Staat. Die Befürchtungen bestätigen sich bald: Es kommt zu noch drastischeren Maßnahmen. Geschäfte und Bars müssen schließen alle Großveranstaltungen werden abgesagt. Nur noch Apotheken und Lebensmittelläden dürfen offenhalten. Daneben noch Tankstellen, Tabaktrafiken, Banken und Wäschereien. Ja sogar Messen werden ausgesetzt. Eine Ausgangssperre wird auch verhängt. Man darf nur noch aus schwerwiegenden Gründen das Haus verlassen – jedoch stets im Beisein einer Selbsterklärung, sonst wird gestraft.

Contes Strategie ist klar: Er will das Virus eindämmen, die sanitären Strukturen entlasten und die Normalität wiederherstellen. Hierfür setzt er jene Maßnahmen, die er für richtig hält. Doch sind sie das?

Während seiner Rede verliert der Premier kaum ein Wort darüber, wie er die drohenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu stemmen beabsichtigt. Erst spät schiebt Conte en passant ein, dass ein 25 Milliarden schweres Rettungspaket die wirtschaftliche Krise abwenden und Unternehmen und Betriebe vor dem Konkurs bewahren soll. Doch die Aussagen darüber, wie diese finanziellen Mittel konkret eingesetzt werden sollen bleiben vage. Man belässt die Bevölkerung weiterhin in Unsicherheit darüber, wie es weitergehen soll. Einzig die sonst häufig gescholtenen Banken finden in diesen dunklen Stunden klare Worte: Kredite können gestundet oder deren Laufzeit verlängert werden. Das beruhigt – zumindest vorläufig.

Das eigentliche Desaster findet gesellschaftlich und ökonomisch statt

Doch die Weitsichtigen im Stiefelstaat haben längst begriffen, dass das eigentliche Desaster kein gesundheitliches oder medizinisches ist, sondern ein gesellschaftliches und ökonomisches. Das wahre Problem sind nicht die Überlastung der sanitären Strukturen und die vermeintlich hohe Mortalitätsrate der Sars-CoV-2-Infizierten, sondern der Kollaps des öffentlichen Lebens und ein kollektiver Systemausfall.

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Das Spiel um die Macht

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13-03-20 07:09:00,

Die Einstimmung auf die Konferenz übernahm der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Eröffnungsrede. Nach kurzer Klage über die „zunehmend destruktive Dynamik der Weltpolitik“, die durch die „Konkurrenz der großen Mächte“ entstehe, ging er ohne Umschweife zur Kritik dieser Mächte als den Verursachern der von ihm beklagten Entwicklung über — Russland, China, USA.

Von Europa und Deutschland war dabei eher als Opfer die Rede, das in Zukunft besser auf sich aufpassen müsse, um nicht aus dem Spielplan zu fallen.

Dabei, versicherte der Präsident, gehe es nicht um Resignation, auch nicht um Zynismus. Es gehe um eine „mentale Anpassung an die neue Wirklichkeit“ — „in aller Demut“, wie er im Verlauf der Rede versicherte, da auch Europa, einschließlich Deutschlands, seine eigenen Regeln erst wiederfinden müsse (1).

Diese Rede Steinmeiers mag manche/r als mutig empfunden haben. Tatsächlich ging er ja gleich zu Beginn seiner Ansprache forsch in die Kritik der drei „großen Mächte“. Aber Anpassung an die Wirklichkeit? War es das? Und noch dazu „in aller Demut“? Was bietet Steinmeier als Wirklichkeit an? Wem gilt seine Demut? Betrachten wir zunächst wörtlich, was er vorbrachte, um Missverständnisse zu vermeiden.

In drei gleich langen Absätzen, erkennbar darauf bedacht, eine Gleichbehandlung der Genannten zu suggerieren, bot Steinmeier zum Eingang der Rede folgende Kritiken an:

• Russland:

„Russland, ob zu Recht oder zu Unrecht gekränkt und entfremdet, hat nicht nur ohne Rücksicht auf das Völkerrecht die Krim annektiert. Es hat militärische Gewalt und die gewaltsame Verschiebung von Grenzen auf dem europäischen Kontinent wieder zum Mittel der Politik gemacht. Unsicherheit und Unberechenbarkeit, Konfrontation und Verlust von Vertrauen sind die Folge.“

• China:

„China ist im Zuge seines eindrucksvollen Aufstiegs auch in internationalen Institutionen ein wichtiger Akteur geworden, unverzichtbar für den Schutz globaler öffentlicher Güter. Zugleich akzeptiert es das Völkerrecht nur selektiv, wo es den eigenen Interessen nicht zuwiderläuft. Sein Vorgehen im Südchinesischen Meer verstört die Nachbarn in der Region. Sein Vorgehen gegen Minderheiten im eignen Land verstört uns alle.“

• USA:

„Und unser engster Verbündeter: Die Vereinigten Staaten von Amerika erteilen unter der jetzigen Regierung selbst der Idee einer internationalen Gemeinschaft eine Absage. Ein jedes Land soll selbst sehen, wo es bleibt, und seine eigenen Interessen über die aller anderen stellen.

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Die Macht um Acht (47) | KenFM.de

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04-03-20 07:13:00,

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Mütze auf, Augen zu!

Dienst-Kleidung für die Tagesschau.

Mütze auf und durch: Wegen dieser Maxime der Tagesschau-Redakteure, die tapfer ihre Mütze über die Augen ziehen und deshalb ein eingeschränktes Wahrnehmungsvermögen haben, sind nicht wenige Meldungen der ARD-Sendung geprägt von Keine-Ahnung oder auch Keine-Ahnung-haben-wollen. Das belegt die Videoserie DIE-MACHT-UM-ACHT erneut an einer Reihe von Meldungen aus den letzten Tagen.

„Irische Soldaten verletzt – Anschlag auf UN-Einheit in Mali“, so lautet eine der Überschriften aus der Hamburger Nachrichten-Redaktion. Und wenn sie dann noch erwähnt, dass die Operation als „gefährlichster Einsatz“ der Bundeswehr gilt, kann man für einen Moment glauben, es würde sich um eine echte Meldung handeln. Aber schon der Begriff „Einsatz“ hat eine Tendenz zur Lüge. Denn, wer setzt da was und wofür ein? Faktisch ist die deutsche Armee an der Seite Frankreichs in einen postkolonialen Krieg verwickelt. Und warum? Weil der „Einsatz“ in diesem tödlichen Spiel aus Gold und Uran besteht. Diese und andere Bodenschätze gibt es in Mali, und die sollen internationalen Profiteuren zur Verfügung gestellt werden. Ganz typisch: Vom Goldvorkommen in Mali haben natürlich die Einwohner des Landes nichts.

Das Edelmetall wird gefördert und gedealt von der Randgold Resources Ltd., einem Konzern im Besitz US-amerikanischer Finanzinvestoren, der seinen Sitz im europäischen Steuerparadies Jersey hat. Deren Umsatz soll die Bundeswehr in Mali bewachen, doch davon kein Wort in der Tagesschau. Um das zu sehen, müsste die Redaktion ihre Dienstmütze von den Augen auf die Stirn schieben. Aber diese Sicht kann die Karriere kosten, wenn man sie ausspricht.

Zu diesem Blind-Flug nach Afrika passt auch diese Meldung: „Afrikanische und europäische Union – Partnerschaft auf Augenhöhe?“ Die Frage wäre mit einem einfachen NEIN zu beantworten. Man müsste nur bei der WELTHUNGERHILFE nachfragen und die würde über solche Hürden für fairen Handel berichten: „Die EU belegt Reis, Mais und anderes Getreide mit 25 Prozent Zöllen, verarbeiteten Zucker mit 300 Prozent Megazoll.“ Und auch davon, dass die EU jede Menge subventionierter Produkte nach Afrika liefert und so den afrikanischen Markt ebenso kaputt macht, wie die kleinen Bauern des Kontinents. Aber der Tagesschau-Redakteur hatte mal wieder seine Dienstmütze über die Augen gezogen und wollte keinesfalls etwas sehen,

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Wie wir der Geschichte der Macht gegenüber blind bleiben

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03-03-20 05:40:00,

Wie wir der Geschichte der Macht gegenüber blind bleiben

Es liegt in der Logik der Macht, ihre Macht so weit wie möglich auszuüben und zu festigen.

Wir müssen unsere kritischen Fähigkeiten entwickeln, um ihrer Propaganda zu widerstehen.

von Jonathan Cook

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Wenn mich eine Sache zum Schreiben antreibt, insbesondere solche Blog-Einträge, dann ist es die dringende Notwendigkeit, dass wir anfangen, Macht zu verstehen. Macht ist die Kraft, die fast alles über unser Leben und unseren Tod bestimmt. Es gibt kein wichtigeres Thema. Macht zu verstehen und sie durch dieses Verständnis zu überwinden, ist der einzige Weg zur Befreiung, den wir als Individuen, als Gesellschaften und als Spezies einschlagen können.

Deshalb sollte es einfach erstaunlich sein, dass sich niemand in den Medien, die angeblich ein freier Marktplatz der Meinungen sind, jemals direkt mit Fragen der Macht befasst – jenseits des Schattenspiels von Parteipolitik und Prominentenskandalen.

Und dennoch ist dieses mangelnde Interesse an der Analyse und dem Verständnis von Macht natürlich nicht überraschend. Denn die Unternehmensmedien sind das Schlüsselinstrument – oder anders gesehen, der zentrale Ausdruck von Macht.

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Das Hauptanliegen der Macht ist ganz offensichtlich die Fähigkeit, sich selbst zu verbergen. Ihre Entlarvung als Macht schwächt sie per Definition. Wenn Macht einmal entlarvt ist, stellt sich die Frage nach ihrer Legitimität, ihren Methoden und ihren Zielen. Macht will nicht gesehen werden, sie will nicht eingeschränkt werden, sie will nicht zur Verantwortung gezogen werden. Sie will absolute Freiheit, sich selbst zu reproduzieren und im Idealfall mehr Macht zu erlangen.

Deshalb macht sich die wahre Macht so unsichtbar und so undurchschaubar wie möglich. Wie ein Pilz kann Macht nur in der Dunkelheit wachsen. Deshalb ist es am schwierigsten, über sie auf eine Weise zu schreiben, die für diejenigen verständlich ist, die in ihrem Bann stehen, also die meisten von uns, die meiste Zeit. Da die Macht die Sprache beherrscht, reichen Worte nicht aus, um die Geschichte der wirklichen Macht zu beschreiben.

► Wellen an der Oberfläche

Beachten Sie, dass ich mich auf die Macht beziehe, nicht auf die Mächtigen, denn Macht sollte eher als eine fleischgewordene Idee, als eine ideologische Matrix von Strukturen, als eine Art und Weise, die Welt zu verstehen,

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49.3, Macrons (on) macht | Uitpers

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01-03-20 03:19:00,

Macron-BlackRock La Marseillaiseen commun.org)

Een spoedzitting van de Franse regering over de verspreiding van het coronavirus, had een andere agenda: premier Edouard Philippe kondigde zaterdag na afloop ervan aan dat zijn regering art. 49.3 van de grondwet inroept. Daarmee maakt ze (voorlopig) een einde maakt aan het parlementair debat over de grote pensioenhervorming. 49.3 laat immers toe een wet zonder stemming door te voeren.

Zonder debat

Premier Philippe zelf liep niet warm voor deze noodgreep. Hij en de parlementsleden van Macrons ‘La République en Marche” (LRM) vrezen de reactie van de kiezer bij de komende gemeenteraadsverkiezingen. Drie kwart van de Fransen vindt die ingreep met 49.3 ongepast, de regering wil daarmee een echt debat beletten over de invoering van een veralgemeend pensioenstelsel. Met die hervorming wil ze de bestaande pensioenrechten gevoelig afbouwen, voor deze en vooral de komende generaties.

Bovendien verwijten critici de regering dat ze de privé-pensioenfondsen in de kaart speelt. Vorige week kwam aan het licht dat een rapporteur van LRM over deze wet, Jacques Maire, jarenlang voor Axa – dat een groot pensioenfonds beheert – werkte. En dat hij er nog steeds een groot pak aandelen ter waarde van 358.965 euro van heeft. En er zijn de nauwe relaties van de Macronie met BlackRock, een fonds uit de VS dat rond 7000 miljard dollar beheert – twee derde daarvan bestaat uit pensioenspaargelden.

Onsamenhangend

Volgens Macron en Philippe bleef geen andere keuze over dan 49.3 wegens de “obstructie” door de oppositie. Vooral La France insoumise en de communistische PCF hadden tienduizenden amendementen ingediend om het Macron lastig te maken.

Maar zelfs talrijke voorstanders van een hervorming, vinden dat de wet onsamenhangend en vaag is. De experts volgen elkaar op om de hervorming af te schilderen als geklungel. Ook de ‘Conseil d’Etat’ is zeer kritisch voor de wet die o.m. onsamenhangend wordt genoemd. Maar president Macron wil zelfs niet naar de eigen achterban luisteren, dit moet het koninginnestuk van zijn ambtstermijn worden.

Riskant

Nochtans is 49.3 een riskante ingreep. Onder zijn voorganger president François Hollande gebruikte premier Manuel Valls 49.3 ook al om de arbeidswet door te drukken. Valls vreesde toen geen meerderheid te hebben door de fronde van verscheidene socialistische parlementsleden. Het was het begin van Hollande’s neergang. Philippe, toen parlementslid van de rechtse oppositie,

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Die Macht um Acht (46) | KenFM.de

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19-02-20 10:11:00,

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Wieso-weshalb-warum?

Tagesschau ist nicht auf KiTA-Niveau.

Während im Kinderfernsehen der Sesam-Straße tapfer nach dem Wer, Wie, Was und sogar nach dem Warum gefragt wird, schweigt die Tagesschau eisern, wo Fragen dringend geboten wären. Typisches Beispiel ist die Affäre rund um die „Crypto AG“, ein Laden, der von Bundesnachrichtendienst und CIA gekauft und der Siemens AG-gesteuert wurde.  Zwar berichtete die ARD-Nachrichtensendung unter der Überschrift „Ein einmaliger Skandal“ darüber, dass die Geheimdienst-Firma aufgeflogen war, hüllte sich aber sonst in Schweigen. Sogar über die Millionenprofite wurde berichtet, und über die schwarzen Kassen des BND musste die regierungsamtliche Sendung inzwischen berichten, nachdem sie jahrelang von nichts zu wissen schien. Aber die spätestens jetzt notwendigen Fragen wurden nicht gestellt.

Ein Fragenklassiker wäre der nach der Versteuerung des Geldes gewesen, denn nur so könnte man den mafiösen Zu- und Umständen der miesen Abhöraffaire auf die Spur kommen. Doch die Hamburger Redakteure schweigen. „Wer nicht fragt, bleibt dumm“, weiß das Kinderlied zu singen und wer jetzt die Redakteure meint, der kennt nur die halbe Wahrheit. Dumm bleiben sollen vor allem die Zuschauer, die man bisher im Dunkeln über das Drumherum lässt. Das „Wer, Wie, Was“ wird mal wieder nicht recherchiert, denn eine wesentliche Tugend des Journalismus, gute Fragen zur Aufklärung zu stellen, scheint die Hamburger Gurkentruppe nicht zu kennen. Dabei hätte man das Kanzleramt fragen können und müssen; auch die Frage an die Strafjustiz stellen, wann denn jene Verantwortlichen in den Knast gehen, die gemeinsam mit den US-Behörden über Jahrzehnte die Bundesbürger bespitzelt haben.

Statt knallharte Fragen nach der Rolle der Türkei zu stellen, erzählt die Tagesschau über eine sogenannte „Rebellenhochburg“ in Syrien. Hier verstellt bereits das Wording, der Sprachgebrauch, die richtigen Fragen. Denn was da so romantisch „Rebellen“ genannt wird, ist nichts anderes als der Tarnname für Khan al-Assal, Söldner des Emirat Kaukasus oder die islamistische Partei Turkestans. Diese Terrorgruppen gehören zu den Einheiten rund um den syrischen Ort Idlib. In dieser Gegend setzt die türkische Armee zu einer Offensive an und droht mit „Vergeltungsschlägen“. Jetzt wären eigentlich interessante Fragen an das deutsche Außen- und Verteidigungsministerium fällig: Wie ist das deutsche Verhältnis zum NATO-Partner Türkei,

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Novartis macht Marketing mit schwerkranken Kindern

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09-02-20 09:07:00,

Bernd Hontschik

Bernd Hontschik / 09. Feb 2020 –

Unabhängige Wissenschaftler nennen die Aktion des Pharmakonzerns eine «verantwortungslose Lotterie zum Überleben».

Red. Der Autor ist Chirurg und Publizist.

Der Pharmakonzern Novartis brachte 2019 ein Medikament auf den US-Markt, von dem eine einzige Dosis mehr als zwei Millionen Euro kostet. So etwas hatte ich überhaupt noch nie gehört. Und es ist tatsächlich der höchste Preis, der je für ein Medikament verlangt worden ist. Mein erster Impuls war: Das ist obszön!

Das Medikament heisst Zolgensma. Es kann zur Behandlung der Spinalen Muskelatrophie bei Kleinkindern und Säuglingen eingesetzt werden. Die Ursache der Spinalen Muskelatrophie, als Muskelschwund bekannt, ist wahrscheinlich ein Gendefekt, die Häufigkeit beträgt 1:10.000 Geburten. Die betroffenen Kinder sterben in den ersten zwei Lebensjahren, zumeist an einer Atemlähmung. Bereits die einmalige Gabe von Zolgensma könne eine Dauerbehandlung mit bisherigen Medikamenten ersetzen –sagt Novartis.

Exorbitante Kosten nicht wegen Forschung, sondern für einen überhöhten Kaufpreis

Die Gesetzlichen Krankenkassen haben in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt etwas mehr als 226 Milliarden Euro ausgegeben. Den drittgrössten Posten nehmen mit knapp 40 Milliarden Euro die Arzneimittel ein. Wenn eine einzige Dosis Zolgensma zwei Millionen Euro kostet, dann kann das mit einem solchen Budget nicht finanziert werden. Die Gesetzlichen Krankenkassen wären geplündert. Wie kommt es aber zu diesem Preis? Den Wirkstoff von Zolgensma hat eine Firma in Chicago namens Avexis entwickelt, die vor zwei Jahren von Novartis für knapp neun Milliarden Dollar gekauft wurde. Der astronomische Preis für Zolgensma spiegelt also nicht irgendwelche exorbitant hohen Forschungskosten wider, sondern Novartis will damit den Kaufpreis amortisieren.

Eine Heilung der kleinen Patientinnen und Patienten ist mit diesem Medikament aber keineswegs garantiert. Immerhin war bei 14 von 21 mit Zolgensma behandelten Kindern längere Zeit keine permanente Atemtherapie nötig, zehn von ihnen konnten wenigstens eine Zeitlang selbständig sitzen. Die Behandlung ist ausserdem mit erheblichen Risiken verbunden, etwa mit schweren Leberschäden. Da werden falsche Versprechungen gemacht und grosse Hoffnungen geweckt.

Nicht Überlebenschancen, sondern Glück entscheidet

Trotzdem stellen verzweifelte Eltern Spendenaufrufe ins Internet, es gibt davon inzwischen viele. Das ist aber noch nicht alles. Aus unerfindlichen Gründen ist Zolgensma nicht nur fast unbezahlbar, sondern es gibt auch nicht genug davon. Es ist Mangelware. Das erinnert mich an die Triage,

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Die Macht um Acht (45) | KenFM.de

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05-02-20 10:10:00,

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Das ARD-Hütchenspiel!

Manchmal gibt es in der Tagesschau Erkenntnisgewinne.

Sorgsam verbirgt die Tagesschau-Redaktion unter ihren Meldungen auch Erkenntnisse. Wie die Hütchenspieler auf den Straßen und Plätzen, lässt auch die ARD ihre Zuschauer häufig raten, was sich hinter den Nachrichten verbirgt. Der Einsatz der Zuschauer ist ihr Rundfunkbeitrag. Manchmal haben sie Glück: Dann deckt die Redaktion ein Hütchen auf, unter dem Substanz ist. Aber zu oft prellt die Tagesschau ihre Konsumenten um den Erkenntnisgewinn, den sich der Zuschauer verspricht.

Unter der Tagesschau-Überschrift „Gedenktag in Yas Hashem – Leider eine vertane Chance“, erhoffte sich so mancher Zuschauer, dass die bekannte Holocaust-Erzählung um die Erinnerung an die Millionen Opfer der Russen erweitert worden wäre. Denn zum selben Termin gab es am selben Ort die Einweihung eines Denkmals zur Erinnerung an die Belagerung Leningrads. Aber statt darüber sachlich zu berichten, ließ die ARD Sabine Müller vom Hessischen Rundfunk von der Leine. Die entdeckte auch sofort eine „erinnerungspolitische Privatparty“ der Herren Putin und Netanyahu, weil die angeblich andere zu lange warten ließen. Kein Respekt vor den Millionen Toten, nur um einen Hass auf den „Ober-Russen“ loszuwerden, einen Hass, der aus der Schuld kommt. Denn die Dame Müller gehört zu jenem Tätervolk, dessen Vertreter sich bis heute nicht für die Mordbrennerei deutscher Truppen in Russland entschuldigt haben. So war unter dem Nachrichten-Hütchen nicht nur keine Nachricht, sondern Dreck.

Unter der nächsten Überschrift der angeblichen Informationssendung aus Hamburg „Trump präsentiert Nahost-Plan – USA wollen die Zwei-Staaten-Lösung“, verbirgt sich eine glatte Lüge: Der Trump-Plan sieht keineswegs zwei Staaten – einen für Israel, einen für die Palästinenser – vor. Im Gegenteil: Der Plan enthält die völkerrechtswidrige Umwidmung Jerusalems zur Hauptstadt Israels und den Diebstahl palästinensischen Landes zugunsten der Israelis. Wieder nix echtes unterm Info-Hütchen. Und obwohl Sender wie die Deutsche Welle und Zeitungen wie der Spiegel berichten, dass der angebliche „Trump-Plan“ von seinem Schwiegersohn Jared Kushner ausgeheckt wurde, einem alten Kumpel von Benjamin Netanyahu, schweigt sich die Tagesschau eisern darüber aus. Beim Hütchenspiel würde ein solcher Betrug das Einschreiten der Polizei verlangen.

Untern dem Hütchen „EU-Spitzen zum Brexit – London verliert die Stärke der Gemeinschaft“,

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“Noch nie war so viel Macht in den Händen so weniger!”

“noch-nie-war-so-viel-macht-in-den-handen-so-weniger!”

29-01-20 08:44:00,

“Noch nie war so viel Macht in den Händen so weniger!”

“Noch nie war so viel Macht in den Händen so weniger!”

29. Januar 2020 um 8:54
Ein Artikel von: Redaktion

Das war das Motto des Gesprächs, das Margarita Bityutski für RT Deutsch im Rahmen des Videoformats „Der Fehlende Part“ mit dem NachDenkSeiten-Redakteur Jens Berger zu dessen neuem Buch „Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen?“ geführt hat. Es geht um BlackRock, die gesetzliche Altersvorsorge, Lobbyismus, die Macht der Finanzbranche und vieles mehr. Seit gestern ist das Video in voller Länge verfügbar.

Vergleichen Sie dabei bitte auch einmal die Qualität der Fragen und die Interviewführung mit vergleichbaren Formaten anderer Sender – dies nur als Hinweis für all diejenigen, die nach wie vor RT Deutsch nicht als Bereicherung, sondern als Bedrohung für die Medienvielfalt sehen.

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele – aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!

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Will Putin nach 2024 an der Macht bleiben? Das sagte er selbst in den letzten Tagen dazu | Anti-Spiegel

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27-01-20 12:04:00,

Nachdem Putin vor knapp zwei Wochen die Verfassungsänderungen angekündigt hat, hat er sich auch schon drei Mal öffentlich dazu geäußert, ob was er nach Ablauf seiner Amtszeit vor hat. Obwohl die deutschen Medien heftig dazu spekulieren, wurde darüber nicht berichtet.

Die von Putin angekündigten Verfassungsänderungen wurden von den deutschen Medien als „Putins Operation Machterhalt“ bezeichnet und es wurde wild darüber spekuliert, wie Putin nach Ablauf seiner Amtszeit 2024 angeblich an der Macht bleiben will. Zu spekulieren ist legitim, nur wäre es doch angebracht, dann auch darüber zu berichten, wenn Putin sich selbst dazu äußert. Und genau das hat er in den letzten 10 Tagen gleich drei Mal getan.

In allen drei Fällen geschah das bei Diskussions- und Fragerunden mit russischen Bürgern, wovon Putin in den letzten zwei Wochen einige abgehalten hat. Putin stellt sich dem oft, denn er hört den Menschen gerne zu, auch wenn darüber im Westen nie berichtet wird. Dabei entstehen manchmal kritische Diskussionen mit den Menschen und manch eine Frage der Menschen war der Grund für neue Gesetze. Entgegen der Darstellungen im Westen ist die russische Zivilgesellschaft sehr aktiv und wenn Putin von Vertretern von NGOs hört, wo in der Praxis der Schuh drückt, nimmt er manche Anregung auf.

Daher war es wenig überraschend, dass er nach der Ankündigung der Verfassungsänderungen in kurzer Zeit mehrere derartiger Termine hatte und jede dieser Diskussionen dauerte mindestens anderthalb Stunden. Putin wollte wissen, wie seine Idee der Verfassungsänderungen und die neuen Sozialprogramme von den Menschen aufgenommen werden. Und so verwundert es nicht, dass er jedes Mal auch dazu befragt wurde, was denn nach Ablauf seiner Amtszeit wird.

Ich werde hier über die drei Fragen und Putins Antworten berichten. Sie geben keine endgültige Antwort auf die Frage, was 2024 passieren wird, aber jeder kann sich so zumindest ein Bild davon machen, was Putin gesagt hat und was das bedeuten kann. Da es Treffen mit Vertretern völlig unterschiedlicher Organisationen und auch Generationen waren, ist es auch interessant, was jeweils genau gefragt wurde.

Die erste Frage wurde Putin am 18. Januar in St. Petersburg bei einem Treffen mit Veteranen des Zweiten Weltkriegs gestellt. Die Veteranen sind 90 Jahre und älter, entsprechend langatmig war die Frage des Mannes. Daher berichte nur über den Teil der Frage, die Putins Amtszeit betrifft und auch nur über Putins Antwort dazu,

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