Die Macht um Acht (46) | KenFM.de

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19-02-20 10:11:00,

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Wieso-weshalb-warum?

Tagesschau ist nicht auf KiTA-Niveau.

Während im Kinderfernsehen der Sesam-Straße tapfer nach dem Wer, Wie, Was und sogar nach dem Warum gefragt wird, schweigt die Tagesschau eisern, wo Fragen dringend geboten wären. Typisches Beispiel ist die Affäre rund um die „Crypto AG“, ein Laden, der von Bundesnachrichtendienst und CIA gekauft und der Siemens AG-gesteuert wurde.  Zwar berichtete die ARD-Nachrichtensendung unter der Überschrift „Ein einmaliger Skandal“ darüber, dass die Geheimdienst-Firma aufgeflogen war, hüllte sich aber sonst in Schweigen. Sogar über die Millionenprofite wurde berichtet, und über die schwarzen Kassen des BND musste die regierungsamtliche Sendung inzwischen berichten, nachdem sie jahrelang von nichts zu wissen schien. Aber die spätestens jetzt notwendigen Fragen wurden nicht gestellt.

Ein Fragenklassiker wäre der nach der Versteuerung des Geldes gewesen, denn nur so könnte man den mafiösen Zu- und Umständen der miesen Abhöraffaire auf die Spur kommen. Doch die Hamburger Redakteure schweigen. „Wer nicht fragt, bleibt dumm“, weiß das Kinderlied zu singen und wer jetzt die Redakteure meint, der kennt nur die halbe Wahrheit. Dumm bleiben sollen vor allem die Zuschauer, die man bisher im Dunkeln über das Drumherum lässt. Das „Wer, Wie, Was“ wird mal wieder nicht recherchiert, denn eine wesentliche Tugend des Journalismus, gute Fragen zur Aufklärung zu stellen, scheint die Hamburger Gurkentruppe nicht zu kennen. Dabei hätte man das Kanzleramt fragen können und müssen; auch die Frage an die Strafjustiz stellen, wann denn jene Verantwortlichen in den Knast gehen, die gemeinsam mit den US-Behörden über Jahrzehnte die Bundesbürger bespitzelt haben.

Statt knallharte Fragen nach der Rolle der Türkei zu stellen, erzählt die Tagesschau über eine sogenannte „Rebellenhochburg“ in Syrien. Hier verstellt bereits das Wording, der Sprachgebrauch, die richtigen Fragen. Denn was da so romantisch „Rebellen“ genannt wird, ist nichts anderes als der Tarnname für Khan al-Assal, Söldner des Emirat Kaukasus oder die islamistische Partei Turkestans. Diese Terrorgruppen gehören zu den Einheiten rund um den syrischen Ort Idlib. In dieser Gegend setzt die türkische Armee zu einer Offensive an und droht mit „Vergeltungsschlägen“. Jetzt wären eigentlich interessante Fragen an das deutsche Außen- und Verteidigungsministerium fällig: Wie ist das deutsche Verhältnis zum NATO-Partner Türkei,

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Novartis macht Marketing mit schwerkranken Kindern

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09-02-20 09:07:00,

Bernd Hontschik

Bernd Hontschik / 09. Feb 2020 –

Unabhängige Wissenschaftler nennen die Aktion des Pharmakonzerns eine «verantwortungslose Lotterie zum Überleben».

Red. Der Autor ist Chirurg und Publizist.

Der Pharmakonzern Novartis brachte 2019 ein Medikament auf den US-Markt, von dem eine einzige Dosis mehr als zwei Millionen Euro kostet. So etwas hatte ich überhaupt noch nie gehört. Und es ist tatsächlich der höchste Preis, der je für ein Medikament verlangt worden ist. Mein erster Impuls war: Das ist obszön!

Das Medikament heisst Zolgensma. Es kann zur Behandlung der Spinalen Muskelatrophie bei Kleinkindern und Säuglingen eingesetzt werden. Die Ursache der Spinalen Muskelatrophie, als Muskelschwund bekannt, ist wahrscheinlich ein Gendefekt, die Häufigkeit beträgt 1:10.000 Geburten. Die betroffenen Kinder sterben in den ersten zwei Lebensjahren, zumeist an einer Atemlähmung. Bereits die einmalige Gabe von Zolgensma könne eine Dauerbehandlung mit bisherigen Medikamenten ersetzen –sagt Novartis.

Exorbitante Kosten nicht wegen Forschung, sondern für einen überhöhten Kaufpreis

Die Gesetzlichen Krankenkassen haben in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt etwas mehr als 226 Milliarden Euro ausgegeben. Den drittgrössten Posten nehmen mit knapp 40 Milliarden Euro die Arzneimittel ein. Wenn eine einzige Dosis Zolgensma zwei Millionen Euro kostet, dann kann das mit einem solchen Budget nicht finanziert werden. Die Gesetzlichen Krankenkassen wären geplündert. Wie kommt es aber zu diesem Preis? Den Wirkstoff von Zolgensma hat eine Firma in Chicago namens Avexis entwickelt, die vor zwei Jahren von Novartis für knapp neun Milliarden Dollar gekauft wurde. Der astronomische Preis für Zolgensma spiegelt also nicht irgendwelche exorbitant hohen Forschungskosten wider, sondern Novartis will damit den Kaufpreis amortisieren.

Eine Heilung der kleinen Patientinnen und Patienten ist mit diesem Medikament aber keineswegs garantiert. Immerhin war bei 14 von 21 mit Zolgensma behandelten Kindern längere Zeit keine permanente Atemtherapie nötig, zehn von ihnen konnten wenigstens eine Zeitlang selbständig sitzen. Die Behandlung ist ausserdem mit erheblichen Risiken verbunden, etwa mit schweren Leberschäden. Da werden falsche Versprechungen gemacht und grosse Hoffnungen geweckt.

Nicht Überlebenschancen, sondern Glück entscheidet

Trotzdem stellen verzweifelte Eltern Spendenaufrufe ins Internet, es gibt davon inzwischen viele. Das ist aber noch nicht alles. Aus unerfindlichen Gründen ist Zolgensma nicht nur fast unbezahlbar, sondern es gibt auch nicht genug davon. Es ist Mangelware. Das erinnert mich an die Triage,

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Die Macht um Acht (45) | KenFM.de

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05-02-20 10:10:00,

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Das ARD-Hütchenspiel!

Manchmal gibt es in der Tagesschau Erkenntnisgewinne.

Sorgsam verbirgt die Tagesschau-Redaktion unter ihren Meldungen auch Erkenntnisse. Wie die Hütchenspieler auf den Straßen und Plätzen, lässt auch die ARD ihre Zuschauer häufig raten, was sich hinter den Nachrichten verbirgt. Der Einsatz der Zuschauer ist ihr Rundfunkbeitrag. Manchmal haben sie Glück: Dann deckt die Redaktion ein Hütchen auf, unter dem Substanz ist. Aber zu oft prellt die Tagesschau ihre Konsumenten um den Erkenntnisgewinn, den sich der Zuschauer verspricht.

Unter der Tagesschau-Überschrift „Gedenktag in Yas Hashem – Leider eine vertane Chance“, erhoffte sich so mancher Zuschauer, dass die bekannte Holocaust-Erzählung um die Erinnerung an die Millionen Opfer der Russen erweitert worden wäre. Denn zum selben Termin gab es am selben Ort die Einweihung eines Denkmals zur Erinnerung an die Belagerung Leningrads. Aber statt darüber sachlich zu berichten, ließ die ARD Sabine Müller vom Hessischen Rundfunk von der Leine. Die entdeckte auch sofort eine „erinnerungspolitische Privatparty“ der Herren Putin und Netanyahu, weil die angeblich andere zu lange warten ließen. Kein Respekt vor den Millionen Toten, nur um einen Hass auf den „Ober-Russen“ loszuwerden, einen Hass, der aus der Schuld kommt. Denn die Dame Müller gehört zu jenem Tätervolk, dessen Vertreter sich bis heute nicht für die Mordbrennerei deutscher Truppen in Russland entschuldigt haben. So war unter dem Nachrichten-Hütchen nicht nur keine Nachricht, sondern Dreck.

Unter der nächsten Überschrift der angeblichen Informationssendung aus Hamburg „Trump präsentiert Nahost-Plan – USA wollen die Zwei-Staaten-Lösung“, verbirgt sich eine glatte Lüge: Der Trump-Plan sieht keineswegs zwei Staaten – einen für Israel, einen für die Palästinenser – vor. Im Gegenteil: Der Plan enthält die völkerrechtswidrige Umwidmung Jerusalems zur Hauptstadt Israels und den Diebstahl palästinensischen Landes zugunsten der Israelis. Wieder nix echtes unterm Info-Hütchen. Und obwohl Sender wie die Deutsche Welle und Zeitungen wie der Spiegel berichten, dass der angebliche „Trump-Plan“ von seinem Schwiegersohn Jared Kushner ausgeheckt wurde, einem alten Kumpel von Benjamin Netanyahu, schweigt sich die Tagesschau eisern darüber aus. Beim Hütchenspiel würde ein solcher Betrug das Einschreiten der Polizei verlangen.

Untern dem Hütchen „EU-Spitzen zum Brexit – London verliert die Stärke der Gemeinschaft“,

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“Noch nie war so viel Macht in den Händen so weniger!”

“noch-nie-war-so-viel-macht-in-den-handen-so-weniger!”

29-01-20 08:44:00,

“Noch nie war so viel Macht in den Händen so weniger!”

“Noch nie war so viel Macht in den Händen so weniger!”

29. Januar 2020 um 8:54
Ein Artikel von: Redaktion

Das war das Motto des Gesprächs, das Margarita Bityutski für RT Deutsch im Rahmen des Videoformats „Der Fehlende Part“ mit dem NachDenkSeiten-Redakteur Jens Berger zu dessen neuem Buch „Wer schützt die Welt vor den Finanzkonzernen?“ geführt hat. Es geht um BlackRock, die gesetzliche Altersvorsorge, Lobbyismus, die Macht der Finanzbranche und vieles mehr. Seit gestern ist das Video in voller Länge verfügbar.

Vergleichen Sie dabei bitte auch einmal die Qualität der Fragen und die Interviewführung mit vergleichbaren Formaten anderer Sender – dies nur als Hinweis für all diejenigen, die nach wie vor RT Deutsch nicht als Bereicherung, sondern als Bedrohung für die Medienvielfalt sehen.

Die NachDenkSeiten sind für eine kritische Meinungsbildung wichtig, das sagen uns sehr, sehr viele – aber sie kosten auch Geld und deshalb bitten wir Sie, liebe LeserInnen, um Ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank!

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Will Putin nach 2024 an der Macht bleiben? Das sagte er selbst in den letzten Tagen dazu | Anti-Spiegel

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27-01-20 12:04:00,

Nachdem Putin vor knapp zwei Wochen die Verfassungsänderungen angekündigt hat, hat er sich auch schon drei Mal öffentlich dazu geäußert, ob was er nach Ablauf seiner Amtszeit vor hat. Obwohl die deutschen Medien heftig dazu spekulieren, wurde darüber nicht berichtet.

Die von Putin angekündigten Verfassungsänderungen wurden von den deutschen Medien als „Putins Operation Machterhalt“ bezeichnet und es wurde wild darüber spekuliert, wie Putin nach Ablauf seiner Amtszeit 2024 angeblich an der Macht bleiben will. Zu spekulieren ist legitim, nur wäre es doch angebracht, dann auch darüber zu berichten, wenn Putin sich selbst dazu äußert. Und genau das hat er in den letzten 10 Tagen gleich drei Mal getan.

In allen drei Fällen geschah das bei Diskussions- und Fragerunden mit russischen Bürgern, wovon Putin in den letzten zwei Wochen einige abgehalten hat. Putin stellt sich dem oft, denn er hört den Menschen gerne zu, auch wenn darüber im Westen nie berichtet wird. Dabei entstehen manchmal kritische Diskussionen mit den Menschen und manch eine Frage der Menschen war der Grund für neue Gesetze. Entgegen der Darstellungen im Westen ist die russische Zivilgesellschaft sehr aktiv und wenn Putin von Vertretern von NGOs hört, wo in der Praxis der Schuh drückt, nimmt er manche Anregung auf.

Daher war es wenig überraschend, dass er nach der Ankündigung der Verfassungsänderungen in kurzer Zeit mehrere derartiger Termine hatte und jede dieser Diskussionen dauerte mindestens anderthalb Stunden. Putin wollte wissen, wie seine Idee der Verfassungsänderungen und die neuen Sozialprogramme von den Menschen aufgenommen werden. Und so verwundert es nicht, dass er jedes Mal auch dazu befragt wurde, was denn nach Ablauf seiner Amtszeit wird.

Ich werde hier über die drei Fragen und Putins Antworten berichten. Sie geben keine endgültige Antwort auf die Frage, was 2024 passieren wird, aber jeder kann sich so zumindest ein Bild davon machen, was Putin gesagt hat und was das bedeuten kann. Da es Treffen mit Vertretern völlig unterschiedlicher Organisationen und auch Generationen waren, ist es auch interessant, was jeweils genau gefragt wurde.

Die erste Frage wurde Putin am 18. Januar in St. Petersburg bei einem Treffen mit Veteranen des Zweiten Weltkriegs gestellt. Die Veteranen sind 90 Jahre und älter, entsprechend langatmig war die Frage des Mannes. Daher berichte nur über den Teil der Frage, die Putins Amtszeit betrifft und auch nur über Putins Antwort dazu,

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Die Macht um Acht (44) | KenFM.de

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22-01-20 09:07:00,

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Applaus! Applaus! Applaus!

Millionen Zuschauer manipuliert.

Neulich in der Tagesschau: 12,3 Millionen Menschen, verkündet das öffentlich-rechtliche Meldungs-Instrument voll Stolz, hätten an einem einzigen Tag die Nachrichtensendung konsumiert. Armes Deutschland. Denn was die Tagesschau-Redaktion unter „Nachrichten“ versteht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen allzu häufig als mangelhaft recherchiert, ungeprüfte Weitergabe von Meldungen der regierungsamtlichen „Deutschen Presseagentur“ oder schlichte Propaganda.

Typisch mangelhaft recherchiert ist diese Meldung: „Abgestürztes Flugzeug – Iran räumt unbeabsichtigten Abschuss ein“. Vergessen, verdrängt, nicht erwähnt: Am 3. Juli 1988 wurde ein Linienflug der Iran Air von Teheran nach Dubai abgeschossen. Von einem Kriegsschiff der USA wurden zwei Flugabwehrraketen vom Typ SM-2 auf die zivile Maschine abgefeuert. 290 Menschen an Bord wurden getötet. Diese Information hätte deutlich gemacht, dass die USA schon seit Jahren einen unerklärten Krieg gegen den Iran führen. Der damalige Präsident der USA und ihr damaliger Oberbefehlshaber, George H. W. Bush, verteidigte sein Militär vor den Vereinten Nationen, indem er sagte, dass es ein Zwischenfall in Kriegszeiten gewesen sei; die Besatzung an Bord der USS Vincennes habe der vorliegenden Situation angemessen gehandelt. Er lehnte es ab, sich im Namen der Vereinigten Staaten für den Abschuss zu entschuldigen.

Ein Beispiel für die einfache Weitergabe einer DPA-Meldung verbirgt sich hinter dieser Überschrift: „Von der Leyens Handy Daten offenbar unwiederbringlich gelöscht“. So weit, so richtig. Aber das ist natürlich kein Journalismus. Der finge damit an, dass die Tagesschau-Redaktion nachfragen würde, wer denn auf welche Anweisung hin die Daten gelöscht hat und diese Fragen dem betreffenden Regierungsbeamten vor einer Kamera stellen müsste. Macht die angebliche Nachrichtensendung aber nicht. Sie bleibt bei dem stehen, was bereits alle Welt weiß: Irgendjemand hat irgendwie Handy-Daten der von der Leyen gelöscht. Das machen sie bereits bei Schülerzeitungen besser.

Jetzt zur brutalen Propaganda: Da darf Birgit Schmeitzner vom Bayerischen Rundfunk in der Tagesschau erzählen, dass das NATO-Manöver „Defender 2020“ richtig und notwendig sei. Denn, so die Schmeitzner weiter, die militärische Groß-Mobilisierung sei „richtig und notwendig. Auch, weil es das klare Signal an Russland sendet: Im Fall der Fälle wäre die NATO bereit“.

WARUM mag uns die Dame nicht sagen.

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Die Macht um Acht (43) | KenFM.de

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08-01-20 11:02:00,

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Mord in der Tagesschau mutiert zu harmloser Tötung.

„Tötung“ meldet die Tagesschau beflissen, nach dem Mord an dem iranischen General Kassem Soleimani, Mord an einem Mann, der im Iran faktisch die Rolle eines Vizepräsidenten innehatte. Es handelt sich um Mord, sagt das deutsche Strafgesetzbuch, wenn die Tat „heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln“ verübt wurde. Ein Drohnenanschlag auf eine Gruppe von Menschen ohne Kriegserklärung, ohne Vorwarnung, ohne jede völkerrechtliche Grundlage, ist fraglos ein Mord. Aber die Tagesschau mag Mord nicht Mord nennen. Man müsste ja den Präsidenten der USA, der den Anschlag ausdrücklich befohlen hatte, einen Mörder nennen. Das dann doch lieber nicht.

Im Irak, in dem Land, in dem der heimtückische Anschlag verübt wurde, sind deutsche Soldaten unterwegs. Von denen weiß die Tagesschau zu erzählen „Bundeswehrmandat – Bundesregierung hält an Irak-Einsatz fest“. Diese Verlautbarung der Bundesregierung gibt die Tagesschau einfach weiter. Ohne mal die Soldaten vor Ort im Irak zu befragen, ohne einen Völkerrechtler nach der Rechtmäßigkeit dieser deutschen Hilfe in einem Krieg zu befragen. Stattdessen zitierte die ARD-Nachrichtensendung Frau Kramp-Karrenbauer: „Der Irak darf nicht im Chaos versinken. Und schon gar nicht darf der Irak unter die Kontrolle von Extremisten geraten“.

Die Aufgabe einer echten Nachrichtensendung wäre es jetzt, die Zuschauer darüber zu informieren, dass es die USA waren, die mit einem Krieg das Land ins Chaos stürzten. Dass es die USA waren und sind, die mit ihren brutalen Kriegen in diesem Raum dem Terrorismus immer wieder Auftrieb und Nahrung geben. Nichts davon. Im Gegenteil schiebt man als Experten noch den Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, nach. Auch der redet nicht von Mord, sondern von Tötung, er fährt weiter die Linie der Verharmlosung.

Die Stiftung Wissenschaft und Politik untersteht dem Kanzleramt und fungiert als eine Art Abteilung für Außenpolitik. Es ist jene Stiftung, die im Rahmen des Projekts „The Day After“ syrische Oppositionelle zusammenkarrte, um den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad abzulösen. So forcierten Volker Perthes und seine Mitarbeiter im Auftrag der Bundesregierung damals den Krieg in Syrien. Heute versucht dieselbe Stiftung einen Mord zu kaschieren und die Tagesschau liefert weder Hintergrund noch Zusammenhänge,

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Estland macht Druck auf russische Medien und stellt Gebietsforderungen gegen Russland | Anti-Spiegel

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02-01-20 03:47:00,

In deutschen Medien wird immer behauptet, dass die Nato die baltischen Staaten vor territorialen Ansprüchen Russlands schützen müsse. Das Problem ist, dass es genau umgekehrt ist: Nicht Russland stellt Forderungen an die Balten, sondern sie fordern Gebiete von Russland.

In seiner Neujahrsansprache hat der Sprecher des estnischen Parlaments, Henn Pylluas, mitgeteilt, dass der Friedensvertrag von Tartu von 1920 seiner Meinung nach immer noch gültig ist:

„Am 2. Februar jährt sich die Unterzeichnung des Friedensvertrags von Tartu zum 100. Mal. In diesem Vertrag erkannte Russland die Unabhängigkeit Estlands an, damit endete den Befreiungskrieg und die Grenze zwischen Estland und Russland wurde festgelegt. Bei der Wiederherstellung der Unabhängigkeit erkannten alle Staaten Estland als Nachfolger der Republik Estland, einschließlich der Staatsgrenze an. Der Friedensvertrag von Tartu ist gültig und steht noch immer auf der Liste der bestehenden internationalen Verträge der Vereinten Nationen.“

Nach dem Vertrag von Tartu, der zwischen der Russischen Sowjetrepublik und Estland am 2. Februar 1920 geschlossen wurde, gehörte Iwangorod und ein Teil der Region Pechora zu Estland. Nachdem Estland im Jahr 1940 Teil der UdSSR wurde, wurden die betreffenden Gebiete Teile der Russischen Sowjetrepublik. Estnische Politiker erklären regelmäßig, dass der Vertrag ihrer Ansicht nach immer noch in Kraft ist. Insbesondere behauptete der estnische Außenminister Urmas Reinsalu am 21. November 2019, dass das Dokument seiner Meinung nach gelte, solange es keinen neuen Grenzvertrag zwischen Estland und Russland gebe. Gleichzeitig sagte der estnische Außenminister, dass es derzeit keine Möglichkeit für den Abschluss eines Grenzabkommens zwischen den beiden Ländern gebe, weil es Meinungsverschiedenheiten über den Friedensvertrag von Tartu gibt.

Pylluas selbst sagte am 20. November, Russland solle gemäß dem Friedensvertrag von Tartu die genannten Gebiete an die baltische Republik zurückgeben. Zuvor behauptete der estnische Innenminister und Vorsitzende der konservativen Volkspartei, Martin Helme, dass „Russland 5,2 Prozent estnischen Territoriums noch nicht an Estland zurückgegeben hat“.

Das russische Außenministerium wiederum hat wiederholt festgestellt, dass der Friedensvertrag von Tartu seine Gültigkeit verloren hat, nachdem Estland Teil der UdSSR geworden ist. So erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass „Russlands Position bekannt ist: der Vertrag von Tartu ist seit langem Geschichte“ und er sei – genauso, wie alle anderen internationalen Abkommen, die Estland, auch mit Sowjetrussland, im Zeitraum 1920-1940, geschlossen hat – nicht mehr gültig. „Für uns ist dieses Thema endgültig abgeschlossen“,

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Die Macht um Acht (42) | KenFM.de

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25-12-19 06:15:00,

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Stille Nacht gefälligst!

Tagesschau mißachtet Weihnachtsfrieden.

Während sich die Deutschen auf besinnliche und ruhige Weihnachten vorbereiten, braut die Tagesschau an ihrem gewohnt giftigen Nachrichten-Sud: Die Grundlage bildet der Einheitsbrei, denn alle anderen schreiben, senden oder vermelden dasselbe. Die Tagesschau reichert den Brei noch mit einer kräftigen Prise Kannitverstan an, gibt ein paar Löffel Ignoranz hinzu und lässt dann alles langsam auf der Flamme der Russophobie köcheln.

KANNITVERSTAN

Zwar vermeldet die Hamburger Redaktion „Wegen US-Politik – Türkei droht mit Schließung von Incirlik“. Sie kann aber die Schließung des US-Militärstützpunktes beim besten Willen nicht in einen Zusammenhang zu den deutschen US-Stützpunkten bringen. Obwohl der US-Präsident Trump gerade in den letzten Tagen auch die Deutschen mit Sanktionen bedroht hat: Sie sollen sofort den Bau einer weiteren Pipeline in Richtung Russland stoppen, sonst . . . Das wäre doch eine prima Situation, in der eine professionelle Redaktion die Frage nach den US-Stützpunkten in Deutschland stellen könnte: Nach den Atom-Bomben in Büchel oder der Drohnen-Steuerungszentrale in Ramstein. Aber da bleiben die Journalisten in Hamburg lieber atlantisch und devot: Keine Frage kommt ihnen über die Lippen.

IGNORANZ

Geradezu dröhnend verkündet die angebliche Nachrichtensendung der ARD „Seehofer-Konzept – Mehr Personal gegen Rechtsextremismus“ und ignoriert komplett, dass der Rechtsextremismus ein Kind des staatlichen Verfassungsschutz war und wahrscheinlich immer noch ist: Denn zum Beispiel die Gründung der Terror-Gruppe NSU wurde von mindestens einem V-Mann des Geheimdienstes inspiriert. Die Schredder-Orgien im Amt sind bis heute nicht aufgeklärt und die Rolle des hessischen CDU-Ministerpräsidenten, der die NSU-Amtsakte für 120 Jahre der Aufklärung entzieht und die Aussageverweigerung der  Geheimdienstler unterstützt, wird bis heute von den Öffentlich-Rechtlichen öffentlich kaum diskutiert. All das ignoriert die Redaktion und macht so die angeblichen Nachrichten zur regierungsamtlichen Verlautbarung.

RUSSOPHOBIE

Über Tage hatte die Tagesschau den sogenannten „Tiergarten-Mord“ den Russen in die Schuhe geschoben und so in das russophobische Horn der Regierung getutet. Auch als die deutsche Regierung in einem kurzen Prozess ohne Beweise russische Diplomaten auswies, fielen den Redakteuren keine Fragen ein, geschweige, dass sie Zweifel anmeldeten. Immerhin mussten sie sich jetzt diese Schlagzeile abringen: „Tiergarten-Mord – Diplomaten zu eilig ausgewiesen?“. 

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Macht der Lobbyisten: Wie Bertelsmann das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz geschaffen hat | Anti-Spiegel

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25-12-19 12:40:00,

Die Bertelsmannstiftung hat sich dieses Jahr ein eigenes Gesetz geschrieben und behauptet, es herrsche Fachkräftemangel in Deutschland. Klingt überzeugend, solange man nicht die Studien anschaut, aus denen die Behauptung kommt. Aber trotzdem wurde aufgrund der falschen Studien bereits ein Gesetz erarbeitet.

Die BRD müsste eigentlich nicht BRD, sondern BLRD (Bundeslobbyistenrepublik Deutschland) heißen. Das hat uns in diesem Jahr unter anderem die Bertelsmannstiftung deutlich gezeigt. Ich habe darüber in diesem Jahr immer wieder berichtet und werde es hier noch einmal zusammenfassen, bevor ich zu den aktuellen Meldungen komme.

Im Februar hat die Bertelsmannstiftung in einer Studie Alarm geschlagen. Bis 2060 braucht Deutschland demnach 260.000 Zuwanderer pro Jahr, damit die Wirtschaft nicht zusammenbricht. Leider war die Studie in allen Punkten fehlerhaft. Sie hat, um auf dieses Ergebnis zu kommen, alle Prognosen völlig unrealistisch angesetzt. Nur so kam das Ergebnis zu Stande, das gebraucht wurde, um die Deutschen von der Einwanderung von Fachkräften zu überzeugen.

Nur ein Beispiel für die Manipulationen in der Studie: In den osteuropäischen Staaten sind die Löhne in den vergangenen Jahrzehnten viel schneller gewachsen, als in Deutschland. Das war wenig verwunderlich, denn nach der Wende lagen die Staaten am Boden hatten sehr niedrige Löhne, die in der folgenden Zeit sehr stark gewachsen sind, aber immer noch nicht ganz deutsches Niveau erreicht haben. Es ist also zu erwarten – und das geschieht ja auch schon -, dass sich das Wachstum der Löhne dort verlangsamt und sie sich langsam an das Lohnniveau in Westeuropa angleichen.

Bertelsmann hat jedoch angenommen, das Wachstum gehe ungebremst so weiter, was bedeuten würde, dass in diesen Ländern die Löhne bis 2060 weit höher liegen müssten, als in Deutschland. Daraus hat Bertelsmann gefolgert, dass alle osteuropäischen Gastarbeiter in Deutschland dann wieder nach Hause zurückgehen, weil sie da ja dann besser verdienen, und Deutschland sich daher billige Arbeitskräfte aus Afrika holen muss.

Die Studie war voll mit solchen völlig unrealistischen Annahmen, die nur dazu dienten, das gewollte Ergebnis zu erreichen: Deutschland braucht massenhaft Einwanderung aus Afrika. Das gewollte Ergebnis stand also schon vorher fest und dann wurden die Prognosen und Annahmen so gewählt, dass die Studie das gewollte Ergebnis bringt.

Nun sollte man naiverweise annehmen, dass Politiker eine solche Studie lesen, bevor sie hektisch anfangen, daraus Gesetze zu machen.

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Wirtschaftspolitik: Das macht Trump richtig und Deutschland falsch

wirtschaftspolitik:-das-macht-trump-richtig-und-deutschland-falsch

22-12-19 10:49:00,

US-Präsident Donald Trump hat etwas in seiner Wirtschaftspolitik begriffen, was Deutschland seit über 20 Jahren nicht verstanden hat. Im Sputnik-Interview verrät der erfahrene Ökonom Heiner Flassbeck dieses Kernproblem. Warum das auch den Euro-Raum massiv betrifft, schildert er in seinem neuen Buch „Preise, Zins und Wechselkurse“.

„Trump – oder einer seiner Berater im Hintergrund – hat intuitiv begriffen, dass es in der gegenwärtigen Situation (der Weltwirtschaft, Anm. d. Red.) keine andere Möglichkeit gibt, als dass der Staat Schulden macht“, sagte Ökonom und Buchautor Heiner Flassbeck im Sputnik-Interview.

US-Präsident Donald Trump am 07. Oktober 2019

©
REUTERS / Kevin Lamarque

Erst kürzlich hat der Wirtschafts-Experte mit „Preise, Zins und Wechselkurse“ (erschien 2019 im Westend Verlag) ein weiteres fachmännisches Werk auf den Markt gebracht, das die globale Wirtschaftslage sowie die Wirtschafts-Mächte Europa, Deutschland, USA und China kritisch betrachtet.

Was Deutschland nicht begriffen hat …

Zwölf Jahre lang arbeitete Flassbeck für die Vereinten Nationen (UN) in Genf, wo er als Direktor für Fragen der Globalisierung und Entwicklung zuständig war. Zuvor war er unter anderem als Staatssekretär im Bundesfinanzministerium tätig und er doziert an der Universität zu Hamburg.

Produktion der Goldbarren (Archiv)

©
AFP 2019 / Kevork Djansezian/Getty Images

Die US-Verschuldung „könnte man noch intelligenter machen als Trump“, erklärte er gegenüber Sputnik. „Man könnte noch mehr Geld in öffentliche Investitionen stecken, statt nur die Unternehmenssteuern zu senken. Das war sicherlich eine sehr dumme Maßnahme. Aber im Prinzip hat Trump recht. Nur eine Instanz kann derzeit die Wirtschaft am Laufen halten: Und das ist der Staat. Das haben auch die Demokraten in den USA begriffen. Die widersprechen da überhaupt nicht. Schulden sind überhaupt kein großes Thema im US-Wahlkampf. Die Deutschen haben das nicht begriffen und wollen das auch nicht begreifen. Sie halten mit Gewalt an dieser lächerlichen ‚Schwarzen Null‘ fest. Vor allem die CDU. Dieses Ziel hat Deutschland ganz Europa aufgestülpt. Das ist der fatale Irrtum.“

Deutschland hat laut Ökonom Flassbeck durch seine Außenhandelsüberschüsse (Stichwort: mehrfacher „Export-Weltmeister“) die auch für Deutschland notwendige Verschuldung „ins Ausland verschoben.“

Die Folge sei eine „absurde Lösung“ für die gesamte Weltwirtschaft: „Je mehr Deutschland spart, desto mehr muss sich das Ausland verschulden.“ Seine Kritik: „Ein Land nutzt also die Welt als Schuldner aus und glaubt,

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Amor fati 3: tractor vs macht

amor-fati-3:-tractor-vs-macht

14-12-19 12:48:00,

Het is moeilijk om niet afgeleid te raken door actuele gebeurtenissen. De boerenacties nemen toe en ze dreigen de distributiecentra voor de Kerst met tractoren te blokkeren. ‘Ze betalen te weinig!’ klinkt nu uit de mond van de actieleider. De supermarktorganisatie CBL heeft een kort geding aangespannen. Ze komen op voor het volk en… een miljard omzet in gevaar. Opwinding, dus terug naar de onderstroom.

De tweede onderliggende oorzaak is het verschijnsel van machtsconcentratie door opschaling en efficiëntie verhoging in alle bedrijfssectoren. Als je veel wilt verdienen in een sector, moet je zorgen dat je de keten beheerst. In de jaren zestig van de vorige eeuw waren er 300.000 boeren en was er een veelkleurigheid aan tienduizenden bakkers, slagers, groentewinkels en buurtwinkels. Er zijn nog ruim 50.000 boeren over (over 15 jaar naar verwachting 20.000) en in totaal 5 supermarktinkopers beheersen meer dan 95% van de levensmiddelenverkoop. De grootste bedreiging voor de traditionele winkels zijn de web- en bezorgwinkels, die kosten reduceren op huur, personeel en voorraad aanhouden. Geert Mak merkte onlangs op in een interview dat de boeren aan het verkeerde adres zijn met protesten in Den Haag en de provinciehuizen. Ze zouden de hoofdkantoren van de supermarkten moeten belegeren. En dat dreigt nu dus te gebeuren. De boeren zijn de zwakste schakel in de voedingsketen en lopen het grootste risico van mislukte teelten. Om mee te kunnen moesten boeren investeren in een groter bedrijf, meer dure techniek en stallen of kassen. Wie als eerste de sprong maakte, verdiende even veel geld en kocht een nieuwe auto of trekker. Zijn buurman volgde zijn voorbeeld en dat drukte de prijs want het aanbod goedkoper product groeide snel. De boer die niet investeerde kon niet meer mee en stapte uit. Ondanks de schaalvergroting zijn boeren gemiddeld genomen niet beter gaan verdienen. 40% heeft een inkomen onder het minimum. Daar staat tegenover dat boeren met grond veel kapitaal hebben: 17% is miljonair, vooral vanwege grondbezit. In de Flevopolder zou onlangs landbouwgrond weggegaan zijn voor 250.000 Euro per hectare. Niet voor landbouw, maar voor plaatsing van zonnepanelen. Ik heb het niet geverifieerd, maar prijzen van 125.000 per hectare zijn daar heel gangbaar. Met 8 hectare ben ja dan al miljonair in die polder. Ook binnen de boeren is een sociale tweedeling ontstaan: rijke en arme boeren.

Er zijn boeren die andere keuzen hebben gemaakt: biologische boeren.

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5. Teil der Serie: Wie viel Macht haben Geheimdienste in der Wikipedia? | Anti-Spiegel

5.-teil-der-serie:-wie-viel-macht-haben-geheimdienste-in-der-wikipedia?-|-anti-spiegel

13-12-19 08:15:00,

Heute wurde ein Video mit Sprengstoff auf dem YouTube-Kanal von „Neues aus Wikihausen“ veröffentlicht. Damit werde ich meine Sonderserie über Wikipedia beschließen.

In dieser Woche habe ich an Beispielen aufgezeigt, dass die Wikipedia als Propaganda-Instrument der transatlantischen und Nato-freundlichen Kräfte und auch der pro-israelischen Politik benutzt wird. Die Details finden Sie in den Teilen eins, zwei, drei und vier der Serie.

Aufgedeckt hat das in Deutschland Markus Fiedler, der nun zusammen mit Dirk Pohlmann die Recherchen zu Wikipedia betreibt. Dachten Fiedler und Pohlmann zuerst noch, das Ganze sei in Deutschland eine Art „Betriebsunfall“, sind sie während ihrer Recherchen immer mehr zu dem Schluss gekommen, dass die Wikipedia planmäßig von westlichen Geheimdiensten als Instrument für Propaganda und Desinformation eingesetzt wird. Und inzwischen ist auch klar, dass es sich dabei nicht um ein rein deutsches Phänomen handelt.

Als ich im November auf einer Konferenz über Medienfreiheit war, bei der Dirk Pohlmann seine Arbeit internationalen Journalisten präsentiert hat, wurde er hinterher von Dutzenden Journalisten bestürmt, die ebenfalls in der Wikipedia Rufmordkampagnen ausgesetzt sind. Alleine die Menschentraube, die um Pohlmann stand, war Beweis genug, dass Wikipedia weltweit dazu benutzt wird, Desinformation und Propaganda zu verbreiten und jeden mit Rufmordkampagnen zu überziehen, der dem Narrativ kritisch gegenüber steht.

Wikipedia – so muss man schlussfolgern – war nie als „demokratisches Online-Lexikon“ geplant, sondern von vorneherein als Propaganda-Instrument angelegt. Der hierarchische Aufbau der Wikipedia öffnet dem Tür und Tor, demokratisch ist daran gar nichts. Und neben all den Belegen und Indizien, die Pohlmann und Fiedler für Geheimdienst-Verbindungen der Wikipedia und einiger der dort aktiven Autoren gefunden haben, liegt in diesem Fall die Annahme nahe, dass da von vornherein Geheimdienste im Boot waren.

In den USA hat die Journalistin Helen Buyniski die gleiche Arbeit gemacht, wie Fiedler und Pohlmann und sie ist zu den gleichen Ergebnissen gekommen. Vor einiger Zeit haben die beiden ein Videointerview mit Helen Buyniski gemacht und es auf Deutsch übersetzt. Diese Video wurde heute, am Freitag dem 13. Dezember, veröffentlicht und Sie finden es am Ende des Artikels.

Helen Buyniski hatte einige Informationen, die auch für Pohlmann und Fiedler neu waren und darauf hindeuten, dass die Rolle Israels und seiner Geheimdienste bei Wikipedia noch viel größer ist,

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Die Macht um Acht (41) | KenFM.de

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12-12-19 09:12:00,

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Mehr Geld für NATO!

Tagesschau bastelt Feindbilder.

„Mehrbelastung von 33 Millionen Euro für Deutschland“, stellt die Tagesschau lakonisch fest, ohne auch nur einmal zu fragen, warum denn die NATO schon wieder mehr Geld braucht. Keine Nachfrage im Verteidigungsministerium, kein journalistischer Zweifel dem Kanzleramt vorgetragen. Aber damit die Tagesschau-Zuschauer eine Art Begründung für das viele Steuer-Geld bekommen, lässt die Redaktion der ARD einen NATO-General kommentieren. Ausgerechnet Egon Ramms, der von Januar 2007 bis September 2010 Befehlshaber des „Allied Joint Force Command“ war, darf solche Sätze ablassen: „Deutschland muss erst einmal aktiver werden. Deutschland ist in meinen Augen zu wenig fokussiert auf die Außenpolitik.“ Gemeint sind Auslandseinsätze. Und weiter: „Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man dieses volle Instrumentarium von Diplomatie bis Militär entsprechend nutzen muss, wenn man Politik machen will.“ Meint: Krieg ist ein prima Mittel der Politik.

Der Mann ist General, hat also eigentlich über die Politik der Bundesregierung und des Parlaments, seines Dienstherren, nichts zu sagen. Aber die ARD gibt ihm die Möglichkeit, Militärpropaganda abzulassen. Und wer führt das Gefälligkeits-Interview? Merle Tilk. Frau Tilk hat ihre journalistische Ausbildung bei der „Bundes­zentrale für politische Bildung“ genossen. Diese Zentrale ist faktisch eine Unterabteilung des Bundesinnenministeriums. So geht Personalentwicklung auf dem kurzen Dienstweg: Der Innenminister bildet den Nachwuchs für die Tagesschau aus, und das öffentlich-rechtliche System bedankt sich mit einer Art Werbesendung für das Verteidigungsministerium.

Und damit der Zuschauer genau weiß, gegen wen er die Rüstungskosten bezahlen soll, liefert die Tagesschau diese Schlagzeile: „Mord an Georgier in Berlin – Generalbundesanwalt verdächtigt Russland“. Zu diesem Zweck lässt die Redaktion Georg Mascolo, den Meister des Konjunktivs, auf die Zuschauer los. Zwar hat Mascolo keinen Beweis für den Tatverdacht, aber Mascolo weiß trotzdem: „Spur führt nach Russland“. Im Text des angeblich investigativen Journalisten wimmelt es von „sollte“ und „könnte“, wie immer, wenn der seltsame Herr Mascolo nichts weiß, aber viel behauptet. Ein echter Höhepunkt dieser sonderbaren Beweisführung ist dieser Satz „In Karlsruhe (bei der Bundesanwaltschaft) geht man inzwischen davon aus, dass der russische Staat den Mord in Berlin-Moabit in Auftrag gegeben haben könnte. Auch der SPIEGEL hatte darüber berichtet.“ Also weil der SPIEGEL was berichtet,

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Die Anatomie der Macht

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23-11-19 10:44:00,

„Ich habe noch nie eine Gruppe studiert, die eine angemessene Vorstellung von ihrer eigenen sozialen Position hatte“ (1).

Die Power Elite (1956) steht in einem engen biografischen und inhaltlichen Zusammenhang mit den ihr vorausgehenden Studien The New Men of Power (1948) und White Collar (1951). Mit dieser Trilogie (2), die das Zentrum von Mills’ Gesamtwerk bildet, verfolgt er den Anspruch, ein großangelegtes sozial-strukturelles und sozialpsychologisches Porträt der amerikanischen Nachkriegsgesellschaft und ihrer Machtverhältnisse zu zeichnen. In den drei Studien nimmt er dafür jeweils die für ihn charakteristischen Gesellschaftsgruppen seiner Zeit in den Blick, die aus dem gesellschaftlichen Strukturwandel hervorgegangen sind: die organisierte Arbeiterschaft, die Mittelschicht der Angestellten und schließlich die Oberschicht, insbesondere deren Spitze, die Machtelite. Die verbindende Klammer der drei Studien ist die Frage nach der „Geschichtsmächtigkeit“ dieser kollektiven Akteure (3).

Mills wurde häufig zugeschrieben, dass es das Thema der Macht war, das im Zentrum seines Erkenntnisinteresses steht, er gar von ihm besessen gewesen war:

„Kritiker sagen, dass ich zu sehr von Macht fasziniert bin. Das ist nicht wirklich wahr. (…) Es ist die Rolle von Ideen in der Politik und Gesellschaft, die Macht des Intellekts, die mich als Sozialanalytiker und Kulturkritiker am meisten fasziniert“ (4).

Ralph Miliband, selbst Soziologe und ein enger Freund von Mills, legt eine etwas andere Deutung vor, der vor dem Hintergrund des skizzierten Gesamtwerkes eine große Plausibilität zukommt: Es sei „nicht so sehr die Macht“ selbst, sondern „die Machtlosigkeit“ (5) der Menschen gewesen, die ihn verfolgte, und zwar in einer Welt, in der die Machtmittel zugleich enorm angewachsen sind.

Mills folgt im breiten Feld der soziologischen Machtforschung einem klassischen Machtverständnis. Bereits in seinen erwähnten Werken mit Hans Gerth machte er sich Webers Machtbegriff zu eigen und definiert Macht auch in der Power Elite als Fähigkeit, den eigenen „Willen auch gegen den Widerstand anderer durchzusetzen“ (6). Macht schwebt für Mills nicht im luftleeren Raum, sondern wird von ihm als eine von vier miteinander verbundenen Schichtungsdimensionen der Gesellschaft (Beruf, Klasse, Status und Macht) betrachtet (7) — und ist folglich stets mit der Gesellschaftsstruktur als Ganzer verbunden.

Er geht kurzum davon aus, dass alle Rollen der Menschen, „die institutionalisiert sind, gleichgültig in welcher Ordnung, Machtverteilung mit ein(beziehen)“ (8). Und genau diese institutionalisierte Machtverteilung und ihre Konzentration in bürokratisierten Großorganisationen sind für Mills in der modernen Gesellschaft die Grundlage der verschiedenen Schichten für die Ausübung politischer Macht,

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Die Macht um Acht (39) | KenFM.de

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13-11-19 08:50:00,

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Helau, Alaaf, Narri-Narro!

Tagesschau im grausigen Karnevals-Modus.

Während von der Lausitz bis nach Mainz, von Köln bis München, von Rottweil bis Düsseldorf die Karnevalisten seit dem 11.11. einem fröhlichen Treiben nachgehen, exerziert die Tagesschau eine grausige Nachrichten-Maskerade: In seriöse Informationen verkleidet liefert das Öffentlich-Rechtliche alle möglichen Formen von Manipulation, offenen Fälschungen und Polit-Reklame.

FÄLSCHUNG: „Iran verstößt erneut gegen Atomdeal“, textet die mit 10 Millionen Zuschauern wichtigste Nachrichtensendung des Landes und packt zwei Lügen parallel in ihre Meldung. Denn gegen den Atomdeal verstoßen haben die USA, also kann der Iran auf keinen Fall „erneut“ gegen den Deal verstossen haben. Da die USA an der Schwelle eines Krieges mit dem Iran stehen, ist die Lügerei schlicht Propaganda zur Vorbereitung eines Krieges. Der Zuschauer soll konditioniert, der Iran als Bösewicht dargestellt und der Krieg als gerecht vorbereitet werden.

POLIT-REKLAME: Frau Kramp-Karrenbauer bringt einen „Nationalen Sicherheitsrat“ ins üble Spiel, einen Rat, der außerhalb des Parlamentes Auslandseinsätze der Bundeswehr ideologisch vorbereiten soll. Echten Journalisten wäre es möglich, diesen Vorschlag als grundgesetzwidrig zu entlarven. Aber in der Hamburger NDR-Redaktion sitzen kaum noch Journalisten. Und wer das doch mal war, hat Angst um seine Karriere. Deshalb wird das schmutzige Spiel der Ministerin nicht aufgedeckt. Stattdessen wird ihr widerliches Flehen um Aufmerksamkeit einfach nur weitergegeben, wird für sie Reklame gemacht. Am Vorabend eines möglichen Krieges gegen den Iran sendet die Tagesschau eine Maskerade, hinter der sich die Militarisierung der Bundesrepublik verbergen soll.

MANIPULATION: Spätestens nachdem der französische Präsident Macron die NATO als „hirntot“ charakterisiert hatte, wäre eine offene Analyse dieses Zustandes ein Gebot des Journalismus gewesen. Aber die Tagesschau sendet schnellstens eine Meinungsäußerung des Außenminister Maas: „Wir werden die NATO weiter brauchen“. Eilfertig schiebt die Redaktion eine plumpe Zweck-Meinung über eine echte Nachricht. Man verkleidet die Botschaft über den Tod der NATO mit einer karnevalesken Äußerung des minderbegabten Herrn Maas. Lacht einer? Wird es die NATO sein, die in einem möglichen Krieg mit dem Iran auch deutsche Truppen in einen blutigen Handelskrieg in die Straße von Hormus senden wird?

Es ist ein grausiger Maskenball, den die Tagesschau statt echter Nachrichten anbietet.

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Die Arroganz der Macht

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09-11-19 10:16:00,

Während mein Vater seinen Wehrdienst am „antifaschistischen Schutzwall“ leistete und zum Glück nie in die Verlegenheit geriet, zwischen Gewissen und Schusswaffengebrauch entscheiden zu müssen, trat meine Mutter kurz nach meiner Geburt ihre erste Stelle als Lehrerin an einer neu gebauten Schule in einer auf der grünen Wiese errichteten Plattenbausiedlung an. Und so besuchte ich, wie die meisten Kinder meiner Generation, schon im Babyalter die Kinderkrippe.

Ob eine Mutter in der DDR ihr Baby bereits nach wenigen Wochen in die Krippe brachte, war in den seltensten Fällen das Ergebnis einer selbstbestimmten Entscheidung zwischen dem Bedürfnis nach der Betreuung der eigenen Kinder und dem Interesse an beruflicher Verwirklichung, sondern eine doppelte Notwendigkeit. Einerseits benötigte die Gesellschaft der DDR alle zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte, also auch Frauen. Und andererseits war für die Frauen in der DDR die Erwerbsarbeit ökonomisch notwendig, damit der Familie ein ausreichendes Einkommen zur Verfügung stand.

Ab 1976 hatten Frauen zwar die Möglichkeit, ein Jahr Erziehungsurlaub bei voller Lohnfortzahlung in Anspruch zu nehmen. Allerdings galt dies erst ab dem zweitgeborenen Kind. Das bezahlte Babyjahr bereits ab dem Erstgeborenen wurde gar erst 1986 eingeführt. Konkret bedeutete dies also, dass sich die Mütter aller vor 1976 geborenen Kinder und aller vor 1986 Erstgeborenen nach Ablauf der Mutterschutzfristen entscheiden mussten, ob sie auf ihr Einkommen oder auf die Betreuung ihrer Kinder verzichteten. In die Wendezeit schwappte folglich eine ganze Welle frühbetreuter Kinder und mit ihren Gewissenskonflikten beladener Mütter.

Dieses System der Abhängigkeit junger Mütter von der Erwerbsarbeit wurde ideologisch als Gleichberechtigung der Frau dargestellt. Tatsächlich aber rüttelte es nicht an den Wurzeln ihrer Unterdrückung, sondern modifizierte sie nach den speziellen Anforderungen, die sich im staatssozialistischen System stellten. Diese Wurzeln reichen zumindest in die frühe Neuzeit, in die Phase des allmählichen Übergangs vom Feudalismus zum Kapitalismus, zurück.

In einem brutalen Prozess der Verdrängung des Weiblichen, der in den Hexenverfolgungen seinen sichtbarsten Ausdruck fand, wurde den Frauen die mechanistische Funktion zugewiesen, in Form von kostenloser Hausarbeit die Erwerbsfähigkeit des Mannes zu reproduzieren, ihn also täglich so aufzupäppeln, dass er physisch in der Lage war, fremdbestimmte Arbeit zu leisten. Männer wurden in Lohnarbeit und Frauen in kostenlose Reproduktionsarbeit gepresst. Darüber hinaus wurde die Frau in diesem Prozess der ursprünglichen Akkumulation des weiblichen Körpers auf ihre Funktion als Gebärerin zukünftiger Arbeitskräfte reduziert (1).

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Die Macht um Acht (38) | KenFM.de

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30-10-19 08:31:00,

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Erst Nebelkerzen, dann Granatwerfer!

Wie die Tagesschau Nachrichten und Hirne vernebelt.

Eine Meldung der Tageschau nach der anderen zu Syrien: Mal überlegt die Kanzlerin in der Sendung: „Mit dem Rückzug der USA würden der Einfluss Russlands und des Iran massiv steigen. Die Folgen dieser Entwicklung seien heute noch nicht absehbar“, dann darf die Rüstungsministerin die Rundfunkgebühren missbrauchen, um ein gefährliches Versprechen abzugeben: „Die Bundeswehr wird immer das zur Verfügung stellen, was die Politik von ihr verlangt“. Was die Dame Merkel mal wieder nicht „absehen“ kann? Keine Erklärung der Tagesschau, düster wabert der Nebel, den die Redaktion der ARD über den Bildschirm wirft, statt Nachrichten zu verbreiten.

Eine Nachricht hätte das Gewaber werden können, wenn die Tagesschau mal daran erinnert hätte, dass die „Stiftung Politik und Wissenschaft“ im Auftrag der Bundesregierung ganz zu Beginn des Syrienkrieges einige Oppositionelle, unter ihnen auch Extrem-Islamisten, in Berlin zusammenkarrte. Ziel der Veranstaltung: Assad muss weg. Davon kein Wort. Unter dem Nebel-Gewaber deshalb nur Gelaber.

Auch die Meldung von Frau Kramp-Karrenbauer zur Kampfbereitschaft der Bundeswehr hätte journalistisch nur dann Sinn gemacht, wenn man mal Soldaten der Armee vor die Kamera geholt und sie zum Soldaten-Gesetz und ihrem Eid befragt hätte: „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“ Welches Recht und welche Freiheit soll denn wohl die Bundeswehr in Syrien verteidigen? Auf die Antworten hätte man gespannt sein können. Wenn die denkfaule und risikoscheue Redaktion der Tagesschau sich das zu fragen getraut hätte. Denkste.

Stattdessen, unter der Überschrift „Syrien – Was will die Verteidigungsministerin?“ ein Kommentar der Manipulations-Maschine Silvia Stöber: „Dort (bei den EU-Verbündeten) und in Washington wird man sich an das bescheidene Engagement der Bundesrepublik erinnern.“ Kommentiert die Stöber drohend. Der Stöber ist der bisherige Auslandseinsatz offensichtlich zu „bescheiden“. Schade, dass man solche Existenzen nicht über den Kampfgebieten abwerfen darf. Dort würden ihnen ihre Nebelkerzen nichts helfen. Aber in Deckung hinter ihren Schreibtischen kämpft es sich komfortabel.

Aber die Stöber ist ja auch keine Journalistin, sondern nur eine Platzhalterin in der Redaktion für diverse Ideologie-Apparate: Die Friedrich-Ebert-Stiftung,

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Die Stimmen der Macht

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25-10-19 11:02:00,

„Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien. (…) Andererseits wissen wir so viel über die Massenmedien, dass wir diesen Quellen nicht trauen können“ — Niklas Luhmann in „Die Realität der Massenmedien“.

Seit Jahren schon hat sich das Meinungsspektrum in den Nachrichten und den politischen Magazinen des Fernsehens immer mehr verkleinert und eingeengt. Das gilt überhaupt für alle Massenmedien. Davon betroffen sind in erster Linie die existentiell wichtigen Themen der Außen- und Sicherheitspolitik, aber auch grundlegende Fragen zur Gestaltung von Wirtschaft, Finanzen und Welthandel sowie nach Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums.

An die Stelle der Information über unterschiedliche Standpunkte und dem Aufzeigen alternativer Lösungen tritt dabei zusehends ein homogener Nachrichtenstrom, ein medialer Mainstream. Dieser ist auf die bestehenden politischen Machtverhältnisse und deren Interessenlage ausgerichtet und scheint sich in seinen Auffassungen vielfach nur noch gegenseitig zu bestätigen. Er übernimmt die Aussagen sogenannter Pressestellen, PR-Agenturen oder Leitmedien zum Teil wortwörtlich und lässt sich auch von vorgebrachter Kritik kaum mehr beeindrucken.

Ein solcher Mainstream-Journalismus zeichnet sich dadurch aus, dass er Nachrichten über politische Ereignisse oft in bestimmter Weise gewichtet, tendenziös bewertet oder auch gezielt unterdrückt, wenn diese nicht einem bevorzugten Deutungsmuster oder dem gewünschten Meinungsbild entsprechen (1).

Daneben gibt es aber auch immer wieder gut recherchierte und sehr differenziert urteilende Beiträge.

So „scheint genau das das Wesen des Mainstreams in einer demokratischen Mediengesellschaft zu sein: dass kritische Perspektiven und abweichende Meinungen durchaus einmal vorkommen, aber keinen Einfluss auf die Folgeberichterstattung und die von Tag zu Tag fortgesetzte Erzählung der Geschehnisse in den Hauptnachrichtensendungen und großen Zeitungen haben“ (2).

Wer allerdings als Journalist auf unbequemen Wahrheiten beharrt oder anerkannte Glaubenssätze fortgesetzt hinterfragt, der kann dann auch schnell von wichtigen Quellen und „von informellen Informationsflüssen abgeschnitten werden“ und damit seine berufliche Karriere aufs Spiel setzen (3).

Eine tiefer gehende journalistische Kritik am Mainstream kommt schließlich nicht ohne Grund fast ausnahmslos von Menschen, die nicht — oder nicht mehr — in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis mit einem der großen Medienhäuser stehen.

Als befristet oder fest angestellter Journalist ist jeder schließlich ebenfalls nur ein Lohnempfänger und damit von seinem Arbeitgeber genauso wirtschaftlich abhängig, wie es andere Arbeitnehmer auch sind. Als freier Journalist ist man wiederum abhängig von den zu vergebenden Aufträgen und Honoraren.

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Die Macht um Acht (37) | KenFM.de

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16-10-19 07:26:00,

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Endlich echte Nachrichten!

Hilfe für die Tagesschau-Redaktion.

Schon mehrfach hat DIE-MACHT-UM-ACHT, die Alternative zur Tagesschau, die ARD-Nachrichten-Sendung daran erinnern müssen, dass Nachrichten nichts mit Meinung, Reklame oder Tendenz zu tun hat. Diesmal gibt DIE-MACHT-UM-ACHT-Redaktion den Leuten von der Tagesschau ein paar alternative Beispiele, versucht also den Mitarbeitern des NDR Hilfen für ihre Arbeit zu geben.

Mit der scheinbar neutralen Überschrift „37.000 US-Soldaten – USA planen Militärübung in Europa“ verschleiert die Tagesschau-Redaktion mal wieder die Aggressivität, die in dieser Truppenverlegung an die russische Grenze erkennbar ist. Aber ein echter Höhepunkt des journalistischen Schleiertanzes ist diese Zwischenüberschrift „Halten die Brücken in Deutschland?“. Ergänzt wird dieses sprachliche Tarn-Netz durch diese Formulierung der Hamburger Front-Nachrichten-Truppe: „Für die deutschen Stellen geht es auch darum, die Belastbarkeit der eigenen Infrastruktur – Brücken und Verkehrswege – zu überprüfen.“

Dass ein Nachrichtensprecher einen solchen Unsinn über die Lippen bringt, ohne vor Lachen ins Mikro zu prusten, ist eine echte Leistung. Man will dem Zuschauer weismachen, der Transport von Panzern und schwerem Gerät sei zumindest auch ein Art Brückentest. DIE-MACHT-UM-ACHT-Redaktion weist darauf hin, dass man das auch billiger hätte haben können: Einfach mal bei der Bundesanstalt für Straßenwesen nachfragen. Die würde dann sagen, „bei einem Achtel der Brückenfläche ist die Stand- oder Verkehrssicherheit beeinträchtigt“. Das wäre preiswerter, keine Drohgebärde gegenüber Russland, und man hätte auch noch Geld zur Reparatur der deutschen Brücken übrig. Deshalb empfiehlt DIE-MACHT-UM-ACHT besser diese echte Nachrichtenüberschrift zu verwenden: „USA üben Überfall auf Russland, deutsche Stellen tarnen den aggressiven Akt als „Brücken-Test“.

Überhaupt nicht lustig ist diese Tageschau-Überschrift: „Geplanter Militäreinsatz – Erdogan braucht den Erfolg“. Es geht um den Überfall der Türkei auf Syrien. Es geht um Krieg und Tod. Es geht um das arme, geschundene Syrien. Was macht die Tagesschau? Sie macht sich Sorgen um den armen Erdogan, denn der arme Erdogan „braucht den Erfolg“. Dann schiebt diese Redaktion von Kriegsverharmlosern noch den Text nach: „Erdogan gab sein Ansinnen nie auf, auch weil es inzwischen eine Frage der Glaubwürdigkeit geworden ist.“ Glaubwürdig bei wem? Bei Völkermördern? Bei Völkerrechtsbrechern? Bei anderen Diktatoren? Wenn die Tagesschau sich noch schämen könnte,

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De moorddadige taal van de macht

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13-10-19 05:24:00,

Toch leuk hoe men onze media vult met tientallen, zelfs honderden analyses en andere beschouwingen over de recente gebeurtenissen in Syrië. De media zijn in rep en roer. Ja, want raken aan die heilig verklaarde Koerden kun je in het Westen niet zomaar doen. Trouwens, wie zijn die Koerden? Die van de PKK/YPG of die van de tientallen andere rivaliserende groepen en groepjes? En wat de massa gemengde huwelijken? Scheiden?

Perscensuur

Maar al die pakken teksten zijn van geen waarde. Wie wil schrijven over de toestand in de regio moet vertrekken van de bewezen feiten, zeker als ze cruciaal zijn en de basis vormen voor de huidige toestand in de regio. Maar dat vertikt men omwille van de perscensuur die in de westerse media duidelijk aanwezig is.

DIA - Rapport 12 augustus 2012 - Syrië, Irak, al Qaeda - pag 3 - Deel C & D

Pagina 3, deel C. & D van de analyse van DIA, de Amerikaanse militaire veiligheidsdienst, van augustus 2012. Een document dat de DIA als authentiek bestempelde. De VS, met ook België en Nederland, wilden een door ISIS bestuurde staat, een kalifaat, dat op ernstige wijze de eenheid van Irak in gevaar zou brengen. Merk ook op dat de DIA reeds in 2012 sprak van ISI, een naam die in de media pas eind 2013 verschijnt. Lees ook dat de provincie Hasaka, met zijn meerderheid aan Koerden, tot dit kalifaat moest behoren. Bye bye PKK/YPG. Onze gezagsgetrouwe media zwijgen hierover als de dood. Zij schrijven liever prietpraat.

Dat België en een serie andere lidstaten nog steeds wapens leveren aan al Qaeda in Jemen – En dat zijn toch diegenen die tekenden voor de afslachting van bijna de gehele redactie van Charlie Hebdo – weigert men te schrijven.

Dat de VS ook in 2018 nog wapens leverde aan ISIS in Jemen verzwijgt men eveneens. Gans die zogenaamde oorlog tegen de terreur is nep, vals. Achter al Qaeda en ISIS staat immers de NAVO, de westerse militaire alliantie.

De zogenaamde opstand in 2011 van vrijheidslievende Syriërs tegen de corrupte tiran Bashar al Assad was een grote leugen. Het was het Westen die gebruik maakte van terreurbendes gelieerd aan al Qaeda en de Syrische Moslimbroeders om alles te doen ontploffen. En dat weet de pers. Het staat ook zo te lezen in een openbaar gemaakte analyse over die opstand van de Amerikaanse militaire veiligheidsdienst DIA van augustus 2012.

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Die Macht um Acht (36) | KenFM.de

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03-10-19 08:00:00,

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Reklame statt Journalismus!

Tagesschau-Redaktion versteht sich als Werbeagentur.

Millionen Tagesschau-Zuschauer sehen sich das wichtigste Nachrichten-Produkt Deutschlands an und glauben: Das ist Journalismus. DIE-MACHT-UM-ACHT, die analytische Begleitsendung der Tagesschau beweist an einer Reihe von Meldungen: Die öffentlich-rechtliche Sendung macht immer wieder schlichte Reklame. Ein Klassiker dieser Billig-PR ist diese Überschrift der Redaktion: „Kramp-Karrenbauer in Washington – Hormus-Einsatz nur als europäische Mission“. Mit dem Wort „Einsatz“ wird landläufig eine gute sportliche Leistung charakterisiert. Zum Beispiel: ‚Die Mannschaft zeigte einen sehr guten Einsatz‘. Das Wort „Mission“ hat einen eher religiösen Zusammenhang: Die Kirchen missionieren, mit Vorliebe werden sogenannte Ungläubige missioniert und vom rechten Glauben überzeugt. Also will Frau Kramp-Karrenbauer, glaubt man der ARD, in der Straße von Hormus, gemeinsam mit den USA die Iraner missionieren? Quatsch. Die Dame will sich an einem möglichen Krieg der USA beteiligen, am liebsten unter dem Mantel der Europäischen Union. Mit den Tarnwörtern Einsatz und Mission verbreitet die Tagesschau also keine Nachrichten sondern Reklame. Ausgerechnet für die sogenannte Verteidigungsministerin, die auch besser Rüstungs- oder Kriegsministerin genannt werden müsste.

Diese Überschrift „Abkommen unterzeichnet – Trump verlegt US-Truppen nach Polen“ klingt wie eine echte Nachricht. Ist aber nur die primitive Weitergabe einer Information der US-Regierung. Zur Nachricht könnte diese Meldung werden, wenn die Hamburger Redaktion der Tagesschau mal ein paar Fragen stellen würde.  An die polnische Regierung zum Beispiel: Steht ein russischer Angriff bevor, müssen deshalb Truppen der USA nach Polen? Auch eine Frage an den US-Botschafter wäre sinnvoll: Was sollen die US-Truppen in Polen? Die Russen reizen? Und schließlich müssten echte Journalisten im Kanzleramt nachfragen: Unser NATO-Partner USA verschärft durch die Verlegung von Truppen den Spannungszustand an der polnischen Grenze. Was bedeutet das für die Bundesrepublik? Was für die Bundeswehr? Was für den Frieden? – Aber all diese Fragen stellt die Redaktion der Tagesschau nicht. Sie gibt nur brav weiter, was die USA vorgeben. Anscheinend versteht sich die Redaktion als eine Art PR-Agentur der USA. Peinlich. Dumm. Gefährlich. Und ganz sicher: Kein Journalismus.

Der totale Höhepunkt der Verwechslung von Werbung und Journalismus ist diese Meldung von Carsten Kühntopp aus dem ARD-Studio in Kairo: „Leichtathletik-WM in Doha Katar – klein,

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Was macht eigentlich Edward Snowden heute? | Anti-Spiegel

was-macht-eigentlich-edward-snowden-heute?-|-anti-spiegel

14-09-19 04:49:00,

Es gibt Neuigkeiten von Edward Snowden, der seit 2013 in Russland Asyl genießt. Er hat seine Memoiren geschrieben und dem Guardian ein ausführliches Interview gegeben.

Das russische Fernsehen hat heute über Snowden und das Interview im Guardian berichtet. Alle Interessierte mit Englischkenntnissen finden das Interview hier. Den Bericht des russischen Fernsehens habe ich übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der Whistleblower, der Geheimnisse der amerikanischen Geheimdienste veröffentlicht hat, reist durch Russland, freut sich an den Menschen, die hier leben, vermisst seine Heimat, aber in den USA kann er nicht so einfach zurückkehren. Edward Snowden erzählte im Vorfeld der Veröffentlichung seines Buches, das viel privates enthalten soll, von seinem Leben fern seiner Heimat. Seine Memoiren werden am 17. September erscheinen.

Jetzt, wo seine Memoiren erscheinen, erinnern sich die internationalen Medien plötzlich wieder an Snowden. Der CIA-Mitarbeiter versteckt sich nicht mehr. Er arbeitet, besucht Galerien, fährt mit der U-Bahn, lebt sein Leben. Und er beantwortet sogar Fragen der Reporter über seine Ehe. Gar nicht wie ein Ex-Agent.

„Sie ist viel mehr, als ich verdiene. Wir haben uns auf einer Dating-Website kennengelernt. Da habe ich ihrem Profil 10 von 10 möglichen Punkten gegeben. So gut hat sie meins nicht bewertet, aber es hat gereicht“ teilte der ehemalige CIA- und NSA-Mitarbeiter Edward Snowden mit.

Nachdem er eine Aufenthaltsgenehmigung in Russland erhalten hatte, heiratete Snowden seine Freundin Lindsey Mills. Auf ihren jüngsten Fotos in sozialen Netzwerken kann man eine Geburtstags-Überraschung für den ehemaligen Agenten oder die Sylvesterfeier mit seiner Frau sehen. Übrigens kennen sie sich seit 10 Jahren. Lindsay zog auch nach Russland. Der ehemalige NSA-Mitarbeiter selbst erzählt, wie das Leben in Moskau all seine Stereotypen zerstörte.

„Ich war in St. Petersburg, ich habe Sotschi besucht. Ich liebe es zu reisen. Ich glaube, dass Russland eines der schönsten Länder der Welt ist. Die Menschen hier sind freundlich und offen. Als ich hierher kam, wusste ich nichts über dieses Land. In mir, in meinem Kopf, war das bekannte Feindbild. So stellt sich ein CIA-Agent Russland vor. Und ich hatte ja nicht vor, jemals hierher zu kommen. Aber wenn man in Russland lebt, sieht man, dass alle Vorurteile konstruiert waren und nichts mit der Realität zu tun haben“ sagte Snowden.

Snowden hat jetzt keine Angst mehr vor der Öffentlichkeit,

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Die Macht um Acht (34) | KenFM.de

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04-09-19 06:21:00,

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Tagesschau macht Außenpolitik!

Weit ab vom Staatsvertrag der ARD.

Im Staatsvertrag des ARD-Senders, der die Tagesschau produziert, ist auch der Programmauftrag formuliert. Demnach hat auch die Tagesschau den „Rundfunkteilnehmern und Rundfunkteilnehmerinnen einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und länderbezogene Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben.“ Soweit die gesetzliche Grundlage und der Auftrag. Die MACHT-UM-ACHT untersucht die Wirklichkeit, die Praxis der wichtigsten Nachrichtensendung Deutschlands.

Unter der Überschrift „Nahe Biarritz – Gewalt und Festnahmen bei G7-Protest“ macht die Tagesschau aus der Alternative zum G7-Gipfel eine Krawall-Nummer. Kein Wort von den Inhalten der Protestierenden. Andere Medien können es zeitgleich besser. Zum Beispiel „euronews“, ein Kanal der NBC Universal. Dort wusste man von Umweltaktivisten und von den Autonomie-Bestrebungen der Basken zu berichten. Man ließ sogar Teilnehmer der Proteste zu Wort kommen. Der deutsche Sender stellte sich mal wieder tot. Objektive und umfassende Überblicke? Fehlanzeige.

Mit der Überschrift „Israel greift Syrien an – Bombardements gegen ‘Killerdrohnen‘“ übernimmt die ARD schlicht die Sprachregelung des israelischen Militärs. Natürlich ohne die Frage nach dem Völkerrecht aufzuwerfen oder den wichtigen Hintergrund der andauernden widerrechtlichen Besetzung der syrischen Golan-Hohen durch Israel auch nur zu erwähnen. Stattdessen dieser Rechtfertigungssatz der Hamburger Redaktion: „Israel hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass der Iran nicht dauerhaft Militär in Syrien stationieren dürfe.“ Dass ein souveräner Staat wie Syrien auf seinem Gebiet Militär jeglicher Art stationieren kann, ist den „Außenpolitikern“ der Tagesschau offenkundig unbekannt. Man hat in der Redaktion eindeutig die Haltung der Kanzlerin zu Israel, die das Netanyahu-Regime in die deutsche Staatsräson einbezieht, völlig verinnerlicht.

Ein Höhepunkt falscher Außenpolitik ist diese Überschrift zur Vorbereitung der Landtagswahlen: „Brandenburg und Sachsen – Viele fühlen sich als Bürger zweiter Klasse“. Fühlen? Das meint offensichtlich, die Brandenburger und Sachsen hätten bloß so ein Gefühl. Die harten Fakten, die dem „Gefühl“ zugrunde liegen, will die Tagesschau einfach nicht erzählen:

  • 95 Prozent des volkseigenen Wirtschaftsvermögens gingen in westliche Hände über.
  • die Bevölkerungszahl in Ostdeutschland entspricht heute der von 1905, ist also vorindustriell.
  • die Zahl der bundesdeutschen Millionäre verdoppelte sich mit der Wende auf über eine Million.

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Die geheime Macht der Bilderberg-Gruppe

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30-08-19 09:03:00,


Candice Vacle / 30. Aug 2019 –

Wer regiert die Welt? Präsidenten, Könige, Diktatoren, multinationale Konzerne, Grossbanken oder die Bilderberg-Gruppe?

Red. Die einen betrachten die Bilderberg-Gruppe als internationales Diskussionsforum, das nur dank absoluter Diskretion einen offenen Austausch ermöglicht. Andere vermuten, dass an den Bilderberg-Konferenzen unter Umgehung der demokratischen Institutionen geheime, informelle Absprachen über die Strategie des Westens getroffen werden. Die Investigativ-Journalistin Candice Vacle bringt im folgenden Bericht ein wenig Licht ins Dunkle dieser Kontroverse.

Die Bilderberg-Gruppe hat alles getan, um ihre Existenz zu verbergen und geheim zu bleiben. Seit 1954 treffen sich europäische und nordamerikanische «Machthaber» jedes Jahr zu einem geheimen Treffen. Diese Treffen sind im Zusammenhang mit dem Kalten Krieg entstanden, um die Beziehungen zwischen Europa und den USA zu stärken.1,2

Die Teilnehmer, die als «Master of the World» bezeichnet werden, sind laut dem Journalisten Luis Gonzalez-Mata3 Staatsoberhäupter, Minister, Bankmanager, Leiter multinationaler Unternehmen wie Bill Gates, Armeeangehörige, internationale Sicherheitsexperten, Wissenschaftler, Vertreter internationaler Organisationen wie des IWF oder der Weltbank und Journalisten.4 In diesem Jahr fand das jährliche geheime Treffen vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 in Montreux am Genfersee in einem Luxushotel statt.5

Überraschungsgast Mike Pompeo

Unter den 130 Teilnehmern waren der Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump Jared Kushner, NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte, die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso, die UNESCO-Direktorin Audrey Azoulay, der ehemalige US-Aussenminister Henry Kissinger, der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire.

An der Sitzung nahmen auch Exponenten von Grossunternehmen wie Total und Axa, Grossbanken wie Credit Suisse sowie Intellektuelle teil. Die Schweiz war vertreten mit Bundespräsident Ueli Maurer, CS-Chef Tidjane Thiam und Tamedia-Verleger Pietro Supino.

Und es gab einen «Überraschungsbesuch»! Ja, dieses streng geheime Treffen öffnete seine Türen für US-Aussenminister Mike Pompeo. Er war CIA-Direktor und schliesst nicht aus, dass er in Zukunft für das Weisse Haus kandidiert.5,7 Alle Teilnehmenden füllen Schlüsselpositionen aus in den Bereichen Macht, Politik, Wirtschaft, Militär, Wissenschaft und Wissensvermittlung. Ihre Power, die Welt zu beeinflussen,

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Die Macht um Acht (33) | KenFM.de

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21-08-19 08:07:00,

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Im Griff der Stiftungen!

Die Tagesschau erfüllt Ideologie-Aufträge.

Folgte man der gesetzlichen Basis des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, den Staatsverträgen, dann sind die Sender und auch die ARD-Tagesschau zu journalistischer Objektivität verpflichtet. Nachrichten sollten sie senden. Aber immer wieder produzieren Autoren der Tagesschau Meinungen, Tendenz-Meldungen oder pure Ideologie. Ein typisches Beispiel dafür ist eine Meldung, die mit „Die „Wahrheit“ aus russischer Sicht“ überschrieben ist. Wenn die wenig eleganten Journalisten der Tagesschau das Wort „Wahrheit“ in Anführungszeichen setzen, dann soll das ironisch sein, soll die „Wahrheit“ in Zweifel ziehen. Wer nach der Überschrift eine Nachricht erwartet, der stösst auf pure Meinung: „Das Kreml-treue russische Fernsehen verfolgt ein klares Ziel: Dem Zuschauer soll suggeriert werden, dass die Demonstrationen inhaltslos sind und oppositionelle Protestierer nichts weiter sind als Chaoten.“ Von Nachricht keine Spur, stattdessen Behauptung.

Kein Wunder. Der Autor dieser angeblichen Nachricht, Oliver Soos, aus dem ARD-Studio Moskau, ist nicht nur Mitarbeiter der Tagesschau. Er gehört auch einem dubiosen „Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung“ an. Im Netzwerk finden sich die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD), die Heinrich-Böll-Stiftung (GRÜNE), die Robert Bosch Stiftung, das Open Society Institute des Spekulanten George Soros und das Institut für Auslandsbeziehungen der BMW-Stiftung Herbert Quandt. Alles pure Ideologie-Institute. Alles Läden, die ihre eigenen Interessen vertreten, aber nicht die der Tagesschau-Zuschauer.

Oliver Soos versucht in seinem Beitrag nachzuweisen, dass im russischen Fernsehen über Protest-Aktionen falsch, ungenau oder eingefärbt berichtet wird. Das hat eine gewisse Komik. Denn wer in Deutschland schon mal an Protest-Aktionen beteiligt war und sich anschließend die Tagesschau angeschaut hat, der wird seine Aktion entweder gar nicht finden oder nicht wiedererkennen. Wenn die ARD Protestaktionen überhaupt wahrnimmt, dann berichtet sie am liebsten über „Ausschreitungen“ am Rande der Aktionen und übernimmt gern Teilnehmerzahlen der Polizei. Dass Aktivisten von Friedensdemonstrationen zum Beispiel mal selbst zu Wort kommen, ist eher selten.

Der Freund der Stiftungen, Oliver Soos, garniert seine Meldung mit „ausländische Medien“, die „kritisieren, dass Menschen festgenommen werden“. Wer jetzt endlich klassische Nachrichten erwartet, wer jetzt hofft zu erfahren, welche Medien denn was genau gemeldet haben, wird enttäuscht. Denn Soos tut nur so, als fertige er Nachrichten. In Wahrheit produziert er Meinung.

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„Macht euch die Kinder untertan!“

„macht-euch-die-kinder-untertan!“

21-08-19 08:51:00,

von Johannes Mölkenberg

Es scheint wie mit der Mode zu sein: Jeder Trend wiederholt sich in gewissen Zeitabständen, so muss man seit einiger Zeit auch befürchten, dass die Schwarze Pädagogik wiederbelebt wird. Anzeichen dafür sind Stammtischparolen, die nach härterem Durchgreifen schreien, das reflexhaften Mantra „Grenzen setzen“ und die Platzierungen in der Spiegel-Bestsellerliste, in der Bücher immer häufiger auf den vorderen Plätzen landen, deren Titel bereits Kinder als potenzielle Tyrannen oder Eltern, die gut mit ihren Kindern umgehen, als Helicoptereltern verunglimpfen.

Gewettert wird gegen Kuschelpädagogik, Attachment Parenting (Bindungserziehung) und mit einem Dokumentarfilm, der sich unter dem Titel „Elternschule“ als Erziehungsratgeber zu erkennen gibt, sollen rechtslastige Erziehungsmethoden und ein hierarchisches Familienmodell wieder mehrheitsfähig gemacht werden (1).

Nach der Publizistin Barbara Rutschky, die den Begriff prägte, ist die Schwarze Pädagogik eine Folge der Aufklärung. Auch die Erziehung im Allgemeinen ist erst ein Phänomen der Neuzeit. Das mag im ersten Moment irritieren, verbinden wir doch das Zeitalter der Aufklärung mit Verstand und Fortschritt, einer Abkehr von Aberglauben und betrachten es als Wegbereiter für eine Demokratisierung der Gesellschaft und der Befreiung des Individuums.

Die einsetzende Technisierung und Industrialisierung der Gesellschaft ließ es erstmals denkbar erscheinen, die biblische Forderung „Macht Euch die Erde (also die Natur) untertan“ wahr werden zu lassen. Der von Darwin populär gemachte Begriff „The Survival of the fittest“ verstärkte in der falschen Übersetzung als „Das Überleben des Stärkeren“ die Sicht auf die Natur als einen vom Menschen zu beherrschenden Gegner, denn als ein Hort der nährenden Geborgenheit.

So ging man seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert auch davon aus, dass Kinder erst durch eine bewusste und zielgerichtete Erziehung, genauer einer Geistes- und Gewissensformung, zu einem moralisch erwachsenen Menschen gemacht werden müssten. Man versuchte also die unterstellte animalische Natur des Kindes zu zähmen, indem man es beherrschte, wie man die Natur beherrschen wollte und ihm seinen Eigenwillen nahm, um diesen durch eine moralische Instanz, eine Art gesellschaftlich sanktioniertes Über-Ich, zu ersetzen. Die klassischen Stilmittel, die man dazu verwendete, waren: Strafe und Belohnung (2), Liebesentzug, die Verweigerung von Grundbedürfnissen, Abhärtung, Kontrolle und Machtausübung sowie Demütigung und Beschämung und alle weiteren Mittel, mit denen man das Kind manipulierte konnte.

Auch die Kirche trug mit ihrer Lehre von der Erbsünde, also der sündhaften Natur des Menschen, nicht unmaßgeblich dazu bei, eine Legitimationsgrundlage für die Einschüchterung und Manipulation von Kindern bis hin zur Erniedrigung mit emotionaler und körperlicher Gewalt zu schaffen.

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Die Macht um Acht (32) | KenFM.de

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07-08-19 08:57:00,

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Tagesschau-Feindbild!

Seit Hitler immer noch der Russe.

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind durch ihre Staatsverträge eigentlich zur Objektivität verpflichtet. Die Verträge basieren  sogar auf dem Grundgesetz. Und weder im Grundgesetz noch in den Verträgen steht ein Wort von einem Feind. Und doch arbeiten die Sender ziemlich konsequent an einem Feindbild. Es ist seit Hitler immer noch das alte: DER RUSSE! Zwar entstand die ARD erst nach 1945, aber manche Traditionen haben eben den Krieg überlebt. Wer Feindbilder aufbaut, der bereitet psychologisch den Krieg vor. Die MACHT-UM-ACHT beweist an einigen Beispielen, wie hartnäckig sich DER FEIND in der Tagesschau hält.

Unter der Überschrift „US-Wahlkampf 2016 – Welche Rolle spielte Assange?“ arbeitet sich die schlechte Journalistin Silvia Stöber am guten Journalisten Assange ab. Zwar gibt es keinen aktuellen Anlass zur Berichterstattung, aber Stöber diffamiert Julian Assange als jemanden, der „Schon früh Verbindungen zu russischen Institutionen“ hatte. Natürlich führt sie dafür keinen Beweis an. Sie verlässt sich darauf, dass die deutsche Öffentlichkeit durch Jahre eingeübter Russophobie die Russen für böse hält und damit jeden, dem man russische Kontakte anhängen kann, auch als böse empfindet. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

In der nächsten Tagesschau-Meldung wird mit der Überschrift „Kreml-Kritiker in Klinik – Gift in der Zelle von Nawalny?“ das Schauerstück vom bösen Russen weitergeführt. Irgendjemand soll dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny Gift in die Zelle geschmuggelt haben. Beweis? Die Aussage von Nawalnys Hausärztin: „Wir können nicht ausschließen, dass seine Haut von einem Gift berührt und von einer unbekannten chemischen Substanz durch einen Dritten verletzt wurde“. Wer sich jemals von seinem Hausarzt hat krank schreiben lassen, der weiß, wie „objektiv“ Hausärzte sein können. Und wer jemals mit der deutschen Sprache hantiert hat, der weiß: „Können nicht ausschließen“ ist der billigste aller Billig-Konjunktive.

Doch der dritte Teil, der folgt sogleich: „Fall Skripal – GRU-Agent soll Anschlag koordiniert haben“. Die GRU ist ein russischer Nachrichtendienst. Und der „Fall Skripal“ ist eine uralte Story, die durch nichts bewiesen wurde, aber einen Giftanschlag auf britischem Boden der GRU zuschiebt. Hätte der öffentlich-rechtliche Sender ARD sich im eigenen System umgesehen, hätte er beim Berliner Inforadio (rbb) folgende Nachricht finden können: „Der Bundesregierung liegen offenbar keine Beweise vor,

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Die Macht um Acht (31) | KenFM.de

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24-07-19 07:57:00,

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So geht Manipulations-Macht!

Die Tagesschau – ganz vorne im Medien-Ranking.

Jede Menge Zuschauer der MACHT-UM-ACHT, der alternativen, kritischen Sendung zur Tagesschau, fragen: Warum treibt Ihr diesen Aufwand? Ich sehe ohnehin keine Tagesschau. Ich habe mein TV-Gerät schon lange abgeschafft. Und vor der Glotze hängen doch nur Rentner rum. Die MACHT-UM-ACHT antwortet:

Bei den Einschaltquoten von Nachrichtensendungen liegt die „Tagesschau“ immer noch deutlich an der Spitze. Im Schnitt schalten 9,6 Millionen Zuschauer die 20-Uhr-Nachrichten der ARD ein. Erst auf Platz zwei des Nachrichten-Rankings liegt „Heute“ vom ZDF mit 4,1 Millionen Zuschauern. Mit „RTL Aktuell“ erreicht die erste Nachrichtensendung eines Privatsenders den dritten Platz. Die Nachrichten um 18.45 Uhr wurden im Durchschnitt von drei Millionen Menschen gesehen. Und unter den 14- bis 29-Jährigen liegt die „Tagesschau“ auch auf Platz eins: 270.000 junge Zuschauer. Von wegen nur Rentner. Unter den Print-Medien, die ja auch Nachrichten verbreiten, verkauft die sattsam bekannte BILD-Zeitung zwar mehr als 1,49 Millionen Exemplare, befindet sich aber immer noch weit hinter der Tagesschau.

Hinzu kommt: Die Tagesschau ist ein Leitmedium für fast alle anderen in Deutschland. Ob der Redakteur bei „Die Glocke“, Gütersloh, oder „Die Harke“ Nienburg, oder der „Märkische Oderzeitung“ in Frankfurt/Oder arbeitet: Für alle ist die „Tagesschau“ die Richtschnur des Schreibens. Keiner kann „gegen“ die „Tagesschau schreiben. Wer die wesentlichen Schlagzeilen der ARD-Nachrichten-Schau mit denen des jeweiligen Tages in seinem Heimatblatt vergleicht, wird feststellen, dass die Ähnlichkeit verblüffend ist. Diese Ähnlichkeit geht bis zur „Apotheken-Umschau“ mit einer verbreiteten Auflage von 9.168.618 Exemplaren. Besonders dann, wenn die Tagesschau mit dieser Überschrift hantiert: „Rabattverbot für Online-Handel – Spahn will Apotheken vor Ort stärken“. Da freut sich doch die Apothekerin, soll sie doch die lästige Rabattierung der Konkurrenz loswerden. Zahlen die Apotheken das Gehalt der Tagesschau-Redakteure? Bekommen sie ihr Gehalt vom Gesundheitsminister? Fragen, über Fragen.

Immerhin stellt die „Tagesschau“ auch diese Frage: „Russland – Was bringen die Sanktionen?“. Scheint sinnvoll gefragt zu sein. Doch schon mit der nächsten Überlegung der Redaktion „Wie sinnvoll sind die Strafmaßnahmen?“ wird der Sinn dünner. Als ob die Russen Kleinkinder wären, denen man mit Strafen kommen muss,

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Die Macht des Dollars und der USA beruht auf dem Clearing

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14-07-19 10:07:00,

Die Saldierung internationaler Geschäfte in Dollar ist ein wichtiger Hebel der Macht

Beat Kappeler / 14. Jul 2019 –

Westliche Grossbanken sind vom Clearing-Verfahren abhängig und unterwerfen sich deshalb der US-Politik. Der Euro schafft es nicht.

Red. Der Artikel «Mit dem Dollar führen die USA die Welt am Gängelband» von Mohssen Massarrat fand grosse Beachtung. Ein zentraler Aspekt sei dabei zu kurz gekommen, sagt Publizist Beat Kappeler, nämlich das Clearing-System, welches in US-Dollar abgewickelt wird.

Absoluter Gehorsam

Ein Machtwort der USA liess die Schweizer Banken alle Konten Viktor Wechselbergs sperren, zwackte ihnen Milliardenbussen wegen des früheren Bankgeheimnisses ab und verlangt von den Europäern, die Sanktionen gegen Putin und den Iran strikt anzuwenden.

Ist etwa ein US-Flugzeugträger den Rhein heraufgefahren? Sind Geheimwaffen abgefeuert worden?

Nein, die Macht, solche Strafaktionen und absoluten Gehorsam einzufordern ist noch viel geheimer – es ist das Dollar-Clearing in New York.

Diese Clearingstelle, eine Saldierungsstelle, erlaubt den Banken, nicht alle Zahlungen unter einander und bilateral auszuführen, sondern nur die Spitzen zwischen Ein und Aus einander gutzuschreiben.

Da der Dollar die Transaktionswährung der Welt ist, rechnen die Grossbanken in Dollar, transferieren in Dollar, und gleichen über eine US-Stelle in New York die Salden aus. Damit kann der amerikanische Staat dort den Hahn zudrehen für alle Banken, die ihm missliebig sind.

Es sind zwei Stellen zwar, eine der Notenbank mit über 6000 zugelassenen Banken (Fedwire Funds), aber nur einem kleinen Anteil der Transaktionen, und eine private mit rund 60 Grossbanken als Teilnehmer. Diese Clearing House Interbank Payments System (CHIPS) bewältigt den Löwenanteil weltweit, und zwar in Tausenden von Milliarden täglich. Kleinere Banken wickeln ihre Transaktionen über diese Grossbanken ab.

Ausschluss aus dem Clearing bringt enorme Nachteile

Verliert also eine Grossbank ihr Recht, sich für diese Abgleichungen ihrer Transaktionen einzuschalten, hat sie enorme Nachteile. Sie muss Kunden wegschicken, sie verliert das Vertrauen der kleineren Banken, die über sie clearen. Und dieses Zutrittsrecht zu den US-Clearingstellen kann eben der Staat für Kriminelle und Verurteilte sperren.Grossbanken wie die schweizerischen beim Bankgeheimnis, oder wie die meisten angeklagten europäischen und amerikanischen Banken nach der Finanzkrise, haben daher höchstes Interesse zu zahlen, ohne ein Verfahren abzuwarten. Würden sie verurteilt,

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Die Macht um Acht (30) | KenFM.de

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10-07-19 06:57:00,

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Warndreieck für die Tagesschau!

Nachrichtenlöcher führen zu Löchern im Kopf.

Ein Warndreieck, so sagt die Verordnung, ist nötig zur „Kenntlichmachung einer Gefahrenstelle“. Tatsächlich produziert die wichtigste Nachrichtensendung des Landes, die Tagesschau, immer wieder Nachrichten, die zu erheblichen Gefahren, zur gesellschaftlicher Unfallgefahr durch schwere Nachrichten-Löcher führen. Deshalb stiftet die Redaktion der MACHT-UM-ACHT ein Warndreieck für die Tagesschau, eine Warnung für den Nachrichten-Verkehr, die ab sofort von den Zuschauern der MACHT-UM-ACHT und der Redaktion verliehen wird. Die Nachrichten-Löcher entstehen durch schlichte Fälschung, durch Weglassen von Teilen der jeweiligen Nachricht, vor allem aber durch die Ausblendung von Zusammenhängen und Hintergründen.

Schon mit der ersten aufgespießten Nachricht über einen Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium beginnt die Fälschung durch Weglassen. Zwar wird im Bericht der Tagesschau die ehemalige Staatssekretärin von Frau von der Leyen, Katrin Suder, erwähnt. Aber darüber, dass die Frau über Jahre von der Unternehmensberatung McKinsey Geld bezog und dort die Aktivitäten der Firma im öffentlichen Sektor verantwortete, kein Wort. Auch dass vom Wehrressort im Verteidigungsministerium seit 2014 rund 660 Millionen Euro für Berater ausgegeben wurde, verschweigen die öffentlich-rechtlichen Nachrichtenmacher. So stellt man Schlaglöcher im Kopf der TV-Konsumenten her. Hier wäre dringend ein Warndreieck fällig. Am besten schon zu Beginn der Meldung eingeblendet.

Auch mit dieser Überschrift „Europas Spitzenpersonal Gewinner und Verlierer im EU-Postenpoker“ verschleiert die Tagesschau wesentliche Zusammenhänge. Dem EU-Parlament wird die Schuld an einem Wahlkampf-Fake zwischen Manfred Weber (Konservative) und Frans Timmermans (Sozialdemokraten) zugeschoben. So, als ob die deutschen Medien, allen voran die ARD, nicht an dieser Wählertäuschung beteiligt gewesen wären. Aber die Wahrheit ist, dass gerade die Tagesschau eine lange, unerträglich untertänige Wahlkampfwerbung für Manfred Weber zelebriert hatte, die nun mit keinem Wort erwähnt wurde. Von der „Wahlarena zur Europawahl“ des ERSTEN keine Rede. Im Verlauf der Sendung sollten 130 Zuschauerinnen und Zuschauer live im ARD-Studio mit den Spitzenkandidaten der großen Fraktionen im EU-Parlament reden. Eine langer, teurer Wahlkampfspot des ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN. Alles schlichtweg erlogen. Auch davon in der Tagesschau kein halber Satz. Ohne Warndreieck kaum zu konsumieren.

Dann noch dies: „Christine Lagarde – Krisenmanagerin mit Charme“ schreit eine Schlagzeile der Tagesschau und die servile Silvia Stöber drückt sich diesen Satz ab: „Eine Frau mit Stil,

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Die Macht um Acht (29) | KenFM.de

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26-06-19 05:57:00,

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Marschmusik für die Tagesschau!

ARD betreibt das Geschäft des militärischen Komplex.

„Regimentsgruß Marsch“ – so beginnt die 29. Folge der MACHT-UM-ACHT, der alternativen Sendung zur Tagesschau. Erneut fasst die YouTube-Serie Meldungen der wichtigsten Nachrichten-Sendung Deutschlands zusammen, die gnadenlos ihren Staatsvertrags-Auftrag, der auf dem Grundgesetz basiert, missachtet.

Zwar kann die Tagesschau melden: „Trump-Zusage an Duda – USA wollen 1.000 Soldaten nach Polen verlegen“, will die Nachricht aber nicht mit Umfeld und Fakten grundieren. Denn diese weitere Verlegung von US-Soldaten in Richtung Russland dient nur der imperialen Ausweitung der NATO, diese gefährliche Kriegsvorbereitung wiederum sollte mit Zahlen ergänzt werden, damit der Zuschauer weiß, worum es geht: „Die USA gaben 2017 neun mal so viel für das Militär aus wie Russland. Pro Kopf werden sie nur von den Saudis übertroffen.“ Diese Zahlen kann die Schweizer „Tagesschau“ bringen, ihr deutsches Pendant, traditionell schwer russophob, bringt es einfach nicht.

Brav meldet die Tagesschau „Grünes Licht für europäischen Kampfjet“ und macht so schlichte Rüstungsreklame. Ist die Redaktion zu blöd oder zu korrupt, bei einer Reichweite des neuen Kampfflugzeugs von 1.389 km, nachzufragen, was dieses neue Mordinstrument denn außerhalb unserer Grenzen will. Auch was man denn mit den 100 Milliarden für Beschaffung und Betrieb des Flugzeuges besser machen könnte, will die Redaktion nicht wissen. Für die alternative Verwendung der Unsumme macht die MACHT-UM-ACHT ein paar Vorschläge.

Kurz vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran erzählt die Tagesschau, „Präsident Trump gab sein O.K. für einen Militärschlag gegen den Iran.“ Was mag ein Militär-Schlag sein? Hinter diesem Tarnwort verbirgt sich Tod und Verderben. Die Hamburger Redaktion will aber lieber keinen Klartext reden. Sie hätte mühelos das ZDF und Michael Lüders, Publizist und Nahostkenner, zitieren können, der jüngst bei Markus Lanz sagte: „Dieser Krieg, der uns jetzt propagandistisch vorbereitet ins Wohnzimmer getragen wird über das Fernsehen, über die Medien – dieser Krieg wird kommen.“ Dass die ARD tapfer an der Kriegspropaganda mitwirkt, diese ehrliche Einschätzung kommt ihr nicht über die öffentlich-rechtliche Lippe.

Die MACHT-UM-ACHT empfiehlt der Tagesschau dringend, statt der vielen Meldungen, die sie offenkundig im Auftrag des Militärisch-Industriellen-Komplex ausstrahlt,

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Die Macht um Acht (28) | KenFM.de

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12-06-19 08:41:00,

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Tagesschau säuselt!

Von Substanz keine Spur.

„Menschen warten viel zu lange auf Frieden“, zitiert die Tagesschau Außenminister Heiko Maas und verbirgt hinter diesem Säusel-Ton die harten Fakten. Denn die ukrainische Regierung, die der Herr Außenminister besucht hatte, will immer noch nicht das Minsker Abkommen erfüllen, das sie selbst unterzeichnet hat. Auch an das Abkommen, das den Zugang zum Asowschen Meer durch die Straße von Kertsch regelt, hatte die ukrainische Regierung nicht eingehalten. Deshalb sind ein paar ukrainische Matrosen inhaftiert, deren Freilassung von Maas gefordert wurde. Aber mit den harten völkerrechtlichen Fakten will sich die Tagesschau nicht aufhalten, da zwitschert sie lieber von Freiheit.

Auch die andauernden SPD-Trauerspiele, der unansehnliche Tod der alten sozialdemokratischen Partei findet bei der Tagesschau keine saubere Berichterstattung: Statt über Inhalte schwätzt die wichtigste deutsche Nachrichtensendung lieber über das permanente Personalkarussell der SPD. Von der Agenda 2010, dem Abbau sozialer Gerechtigkeit in Programm und Handeln der SPD, kein Wort. Obwohl wirklich jeder weiß, dass es die Änderung der SPD-Inhalte waren, die deren Absturz in der Wählergunst verursacht haben. Wer das verschweigt, bringt keine Nachrichten, der zwitschert dummes Zeug in den Äther und durch die Kabel.

Einen Höhepunkt leistete sich die ARD-Redaktion mit dieser Überschrift: „75 Jahre D-Day – Ein Geschenk der Geschichte“. Statt Gebrauchslyrik abzuliefern, hätte die Tagesschau Nachrichten bringen müssen. Zwar wurde von den Feiern zum D-Day berichtet, aber dass von den vier Alliierten der Anti-Hitlerkoalition nur drei in Portsmouth, dem Ort von dem aus die Invasion in die Normandie damals gestartet war, anwesend waren, erwähnt die Tagesschau nicht: Die Russen waren nicht eingeladen. Obwohl sie in den großen Schlachten rund um Moskau und am Kursker Bogen mit riesigen Verlusten den Erfolg der „zweiten“ Front erst ermöglicht hatten.

Zwar mochte die Tagesschau noch berichten, dass die deutsche Bundeskanzlerin als neue vierte Alliierte in England auftrat, aber Zusammenhänge wollte sie mal wieder nicht vermitteln. Weder stellte die ARD die Frage, warum denn die Russen nicht eingeladen wurden, noch mochte sie die echten deutschen Alliierten gegen Hitler, den deutschen Widerstand, erwähnen. Zwar war der nur klein und sicher nicht entscheidend für den Sieg gegen die Nazis,

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