Die Macht des Dollars und der USA beruht auf dem Clearing

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14-07-19 10:07:00,

Die Saldierung internationaler Geschäfte in Dollar ist ein wichtiger Hebel der Macht

Beat Kappeler / 14. Jul 2019 –

Westliche Grossbanken sind vom Clearing-Verfahren abhängig und unterwerfen sich deshalb der US-Politik. Der Euro schafft es nicht.

Red. Der Artikel «Mit dem Dollar führen die USA die Welt am Gängelband» von Mohssen Massarrat fand grosse Beachtung. Ein zentraler Aspekt sei dabei zu kurz gekommen, sagt Publizist Beat Kappeler, nämlich das Clearing-System, welches in US-Dollar abgewickelt wird.

Absoluter Gehorsam

Ein Machtwort der USA liess die Schweizer Banken alle Konten Viktor Wechselbergs sperren, zwackte ihnen Milliardenbussen wegen des früheren Bankgeheimnisses ab und verlangt von den Europäern, die Sanktionen gegen Putin und den Iran strikt anzuwenden.

Ist etwa ein US-Flugzeugträger den Rhein heraufgefahren? Sind Geheimwaffen abgefeuert worden?

Nein, die Macht, solche Strafaktionen und absoluten Gehorsam einzufordern ist noch viel geheimer – es ist das Dollar-Clearing in New York.

Diese Clearingstelle, eine Saldierungsstelle, erlaubt den Banken, nicht alle Zahlungen unter einander und bilateral auszuführen, sondern nur die Spitzen zwischen Ein und Aus einander gutzuschreiben.

Da der Dollar die Transaktionswährung der Welt ist, rechnen die Grossbanken in Dollar, transferieren in Dollar, und gleichen über eine US-Stelle in New York die Salden aus. Damit kann der amerikanische Staat dort den Hahn zudrehen für alle Banken, die ihm missliebig sind.

Es sind zwei Stellen zwar, eine der Notenbank mit über 6000 zugelassenen Banken (Fedwire Funds), aber nur einem kleinen Anteil der Transaktionen, und eine private mit rund 60 Grossbanken als Teilnehmer. Diese Clearing House Interbank Payments System (CHIPS) bewältigt den Löwenanteil weltweit, und zwar in Tausenden von Milliarden täglich. Kleinere Banken wickeln ihre Transaktionen über diese Grossbanken ab.

Ausschluss aus dem Clearing bringt enorme Nachteile

Verliert also eine Grossbank ihr Recht, sich für diese Abgleichungen ihrer Transaktionen einzuschalten, hat sie enorme Nachteile. Sie muss Kunden wegschicken, sie verliert das Vertrauen der kleineren Banken, die über sie clearen. Und dieses Zutrittsrecht zu den US-Clearingstellen kann eben der Staat für Kriminelle und Verurteilte sperren.Grossbanken wie die schweizerischen beim Bankgeheimnis, oder wie die meisten angeklagten europäischen und amerikanischen Banken nach der Finanzkrise, haben daher höchstes Interesse zu zahlen, ohne ein Verfahren abzuwarten. Würden sie verurteilt,

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Die Macht um Acht (30) | KenFM.de

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10-07-19 06:57:00,

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Warndreieck für die Tagesschau!

Nachrichtenlöcher führen zu Löchern im Kopf.

Ein Warndreieck, so sagt die Verordnung, ist nötig zur „Kenntlichmachung einer Gefahrenstelle“. Tatsächlich produziert die wichtigste Nachrichtensendung des Landes, die Tagesschau, immer wieder Nachrichten, die zu erheblichen Gefahren, zur gesellschaftlicher Unfallgefahr durch schwere Nachrichten-Löcher führen. Deshalb stiftet die Redaktion der MACHT-UM-ACHT ein Warndreieck für die Tagesschau, eine Warnung für den Nachrichten-Verkehr, die ab sofort von den Zuschauern der MACHT-UM-ACHT und der Redaktion verliehen wird. Die Nachrichten-Löcher entstehen durch schlichte Fälschung, durch Weglassen von Teilen der jeweiligen Nachricht, vor allem aber durch die Ausblendung von Zusammenhängen und Hintergründen.

Schon mit der ersten aufgespießten Nachricht über einen Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre im Verteidigungsministerium beginnt die Fälschung durch Weglassen. Zwar wird im Bericht der Tagesschau die ehemalige Staatssekretärin von Frau von der Leyen, Katrin Suder, erwähnt. Aber darüber, dass die Frau über Jahre von der Unternehmensberatung McKinsey Geld bezog und dort die Aktivitäten der Firma im öffentlichen Sektor verantwortete, kein Wort. Auch dass vom Wehrressort im Verteidigungsministerium seit 2014 rund 660 Millionen Euro für Berater ausgegeben wurde, verschweigen die öffentlich-rechtlichen Nachrichtenmacher. So stellt man Schlaglöcher im Kopf der TV-Konsumenten her. Hier wäre dringend ein Warndreieck fällig. Am besten schon zu Beginn der Meldung eingeblendet.

Auch mit dieser Überschrift „Europas Spitzenpersonal Gewinner und Verlierer im EU-Postenpoker“ verschleiert die Tagesschau wesentliche Zusammenhänge. Dem EU-Parlament wird die Schuld an einem Wahlkampf-Fake zwischen Manfred Weber (Konservative) und Frans Timmermans (Sozialdemokraten) zugeschoben. So, als ob die deutschen Medien, allen voran die ARD, nicht an dieser Wählertäuschung beteiligt gewesen wären. Aber die Wahrheit ist, dass gerade die Tagesschau eine lange, unerträglich untertänige Wahlkampfwerbung für Manfred Weber zelebriert hatte, die nun mit keinem Wort erwähnt wurde. Von der „Wahlarena zur Europawahl“ des ERSTEN keine Rede. Im Verlauf der Sendung sollten 130 Zuschauerinnen und Zuschauer live im ARD-Studio mit den Spitzenkandidaten der großen Fraktionen im EU-Parlament reden. Eine langer, teurer Wahlkampfspot des ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN. Alles schlichtweg erlogen. Auch davon in der Tagesschau kein halber Satz. Ohne Warndreieck kaum zu konsumieren.

Dann noch dies: „Christine Lagarde – Krisenmanagerin mit Charme“ schreit eine Schlagzeile der Tagesschau und die servile Silvia Stöber drückt sich diesen Satz ab: „Eine Frau mit Stil,

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Die Macht um Acht (29) | KenFM.de

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26-06-19 05:57:00,

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Marschmusik für die Tagesschau!

ARD betreibt das Geschäft des militärischen Komplex.

„Regimentsgruß Marsch“ – so beginnt die 29. Folge der MACHT-UM-ACHT, der alternativen Sendung zur Tagesschau. Erneut fasst die YouTube-Serie Meldungen der wichtigsten Nachrichten-Sendung Deutschlands zusammen, die gnadenlos ihren Staatsvertrags-Auftrag, der auf dem Grundgesetz basiert, missachtet.

Zwar kann die Tagesschau melden: „Trump-Zusage an Duda – USA wollen 1.000 Soldaten nach Polen verlegen“, will die Nachricht aber nicht mit Umfeld und Fakten grundieren. Denn diese weitere Verlegung von US-Soldaten in Richtung Russland dient nur der imperialen Ausweitung der NATO, diese gefährliche Kriegsvorbereitung wiederum sollte mit Zahlen ergänzt werden, damit der Zuschauer weiß, worum es geht: „Die USA gaben 2017 neun mal so viel für das Militär aus wie Russland. Pro Kopf werden sie nur von den Saudis übertroffen.“ Diese Zahlen kann die Schweizer „Tagesschau“ bringen, ihr deutsches Pendant, traditionell schwer russophob, bringt es einfach nicht.

Brav meldet die Tagesschau „Grünes Licht für europäischen Kampfjet“ und macht so schlichte Rüstungsreklame. Ist die Redaktion zu blöd oder zu korrupt, bei einer Reichweite des neuen Kampfflugzeugs von 1.389 km, nachzufragen, was dieses neue Mordinstrument denn außerhalb unserer Grenzen will. Auch was man denn mit den 100 Milliarden für Beschaffung und Betrieb des Flugzeuges besser machen könnte, will die Redaktion nicht wissen. Für die alternative Verwendung der Unsumme macht die MACHT-UM-ACHT ein paar Vorschläge.

Kurz vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran erzählt die Tagesschau, „Präsident Trump gab sein O.K. für einen Militärschlag gegen den Iran.“ Was mag ein Militär-Schlag sein? Hinter diesem Tarnwort verbirgt sich Tod und Verderben. Die Hamburger Redaktion will aber lieber keinen Klartext reden. Sie hätte mühelos das ZDF und Michael Lüders, Publizist und Nahostkenner, zitieren können, der jüngst bei Markus Lanz sagte: „Dieser Krieg, der uns jetzt propagandistisch vorbereitet ins Wohnzimmer getragen wird über das Fernsehen, über die Medien – dieser Krieg wird kommen.“ Dass die ARD tapfer an der Kriegspropaganda mitwirkt, diese ehrliche Einschätzung kommt ihr nicht über die öffentlich-rechtliche Lippe.

Die MACHT-UM-ACHT empfiehlt der Tagesschau dringend, statt der vielen Meldungen, die sie offenkundig im Auftrag des Militärisch-Industriellen-Komplex ausstrahlt,

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Die Macht um Acht (28) | KenFM.de

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12-06-19 08:41:00,

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Tagesschau säuselt!

Von Substanz keine Spur.

„Menschen warten viel zu lange auf Frieden“, zitiert die Tagesschau Außenminister Heiko Maas und verbirgt hinter diesem Säusel-Ton die harten Fakten. Denn die ukrainische Regierung, die der Herr Außenminister besucht hatte, will immer noch nicht das Minsker Abkommen erfüllen, das sie selbst unterzeichnet hat. Auch an das Abkommen, das den Zugang zum Asowschen Meer durch die Straße von Kertsch regelt, hatte die ukrainische Regierung nicht eingehalten. Deshalb sind ein paar ukrainische Matrosen inhaftiert, deren Freilassung von Maas gefordert wurde. Aber mit den harten völkerrechtlichen Fakten will sich die Tagesschau nicht aufhalten, da zwitschert sie lieber von Freiheit.

Auch die andauernden SPD-Trauerspiele, der unansehnliche Tod der alten sozialdemokratischen Partei findet bei der Tagesschau keine saubere Berichterstattung: Statt über Inhalte schwätzt die wichtigste deutsche Nachrichtensendung lieber über das permanente Personalkarussell der SPD. Von der Agenda 2010, dem Abbau sozialer Gerechtigkeit in Programm und Handeln der SPD, kein Wort. Obwohl wirklich jeder weiß, dass es die Änderung der SPD-Inhalte waren, die deren Absturz in der Wählergunst verursacht haben. Wer das verschweigt, bringt keine Nachrichten, der zwitschert dummes Zeug in den Äther und durch die Kabel.

Einen Höhepunkt leistete sich die ARD-Redaktion mit dieser Überschrift: „75 Jahre D-Day – Ein Geschenk der Geschichte“. Statt Gebrauchslyrik abzuliefern, hätte die Tagesschau Nachrichten bringen müssen. Zwar wurde von den Feiern zum D-Day berichtet, aber dass von den vier Alliierten der Anti-Hitlerkoalition nur drei in Portsmouth, dem Ort von dem aus die Invasion in die Normandie damals gestartet war, anwesend waren, erwähnt die Tagesschau nicht: Die Russen waren nicht eingeladen. Obwohl sie in den großen Schlachten rund um Moskau und am Kursker Bogen mit riesigen Verlusten den Erfolg der „zweiten“ Front erst ermöglicht hatten.

Zwar mochte die Tagesschau noch berichten, dass die deutsche Bundeskanzlerin als neue vierte Alliierte in England auftrat, aber Zusammenhänge wollte sie mal wieder nicht vermitteln. Weder stellte die ARD die Frage, warum denn die Russen nicht eingeladen wurden, noch mochte sie die echten deutschen Alliierten gegen Hitler, den deutschen Widerstand, erwähnen. Zwar war der nur klein und sicher nicht entscheidend für den Sieg gegen die Nazis,

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Die Macht des Wortes

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03-06-19 07:03:00,

Am Anfang war das Wort, so steht es im Johannesevangelium. Logos auf Griechisch, verbum auf Lateinisch. Man muss nicht an Gott glauben, um sich vorstellen zu können, welch schöpferische Kraft von dem Wort ausgeht. Ein Wort kann gesund oder krank machen. Etwas lapidar Dahingesagtes kann uns Jahre oder sogar ein Leben lang verfolgen. Die Aussage „Du bist nichts wert“ kann uns zerstören und ein „Ich liebe dich“ Berge versetzen.

Eine Autoritätsperson, die uns sagt, wir sind zu nichts zu gebrauchen oder dem Tode geweiht, kann Recht behalten, wenn wir dem Gesagten Glauben schenken. Dagegen kann der liebende Mensch, der sein Vertrauen in uns setzt, das Beste in uns zum Erblühen bringen. Worte können wie Placebos wirken oder, im Gegenteil, wie Nocebos. In ihnen schwingt eine eigene Energie, die uns das Leben zur Hölle oder zum Paradies machen kann.

Daran kann niemand zweifeln, der die Wirkung eines Ja oder eines Nein kennt. Worte schaffen Realitäten. Sie geben die Richtung an, in die etwas weitergeht. Sie bedingen unser Handeln. Jedem Wort geht ein Gedanke voraus, denn sonst könnte es sich nicht formulieren. Auf diese Weise ist unser Tun untrennbar mit dem gedachten und dem gesprochenen Wort verbunden.

In uns herrscht Einklang, wenn Denken, Sagen und Tun einander entsprechen. Wir sind mit uns im Reinen. Ich tue etwas, mit dem ich einverstanden bin. So geht es mir gut. Es geht mir nicht gut, wenn ich anders handele als ich denke oder sage. Wenn ich in meinem Tun der Energie des Wortes entgegenwirke oder sie behindere, kann sie nicht mehr gleichmäßig fließen. Es entsteht ein Ungleichgewicht. Ich komme mit mir selbst in Konflikt.

Wenn ich mit Menschen zusammen bin, mit denen ich mich nicht wohl fühle oder die ich ablehne, wenn ich eine Arbeit verrichte, die ich sinnlos finde oder die meinen Werten nicht entspricht, kann ich auf Dauer nicht nur unglücklich werden, sondern krank. Das Problem ist dann nicht die Krankheit. Mein Körper zeigt mir nur, dass etwas auf einer anderen Ebene nicht in Ordnung ist. Mein Problem bahnt sich seinen Weg und findet schließlich Ausdruck im Symptom.

Auf dieser Ebene nehmen wir es wahr. Unzufriedenheit, Überdruss, Sehnsucht, Trauer, Wut, Ängste, das Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit schlagen uns schließlich, so weiß es der Volksmund,

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Die Macht um Acht (27) | KenFM.de

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30-05-19 10:11:00,

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Der Lachsack: Neu bei der Macht-Um-Acht!

Tagesschau ist nicht zum Lachen, Gellermann setzt Sack ein.

In ihrem regelmäßigen Rückblick schaut die „Tagesschau“ diesmal auf den Bomben-Angriff der NATO gegen die Republik Jugoslawien und das Völkerrecht zurück. Tatsächlich wagt sie sogar, sich selbst mit einer fatalen Äußerung des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder zu zitieren: Die Doppelstrategie von Bomben und Verhandeln zeige in Belgrad Wirkung. Kein Wort davon, dass der öffentlich-rechtliche Sender damals alle Lügen der Bundesregierung als Wahrheit verkauft hat. Vom erfundenen „Hufeisenplan“ des Verteidigungsministers Rudolf Scharping zur Vertreibung der Kosovo-Albaner bis zum widerlichen, verlogenen Vergleich des Außenministers Fischer der jugoslawischen Konflikte mit dem Massenmord in Auschwitz, um den Angriff der NATO zu legitimieren. Von der „Tagesschau“ kein Wort der nachträglichen Entschuldigung, keine späte Korrektur. Die Redaktion gibt alles einfach noch mal wieder: eins-zu-eins. Sie setzt ihre Kriegspropaganda eisern fort.

Auch am Vorabend eines möglichen Krieges mit dem Iran, der Erweiterung der völkerrechtswidrigen USA-Sanktionen durch einen Flugzeugträger und Bomberstaffeln, liefert die Hamburger Redaktion erneut Propaganda statt Information: Der Iran sei ein Unruhestifter, der Iran wolle seinen Einflussbereich ausdehnen, darf Volker Schwenck vom ARD-Hauptstadtstudio ohne jeden Beweis behaupten. Wie damals in Vorbereitung des Jugoslawienkrieges werden mal eben Verdächtigungen gestreut. Irgendwas wird schon hängen bleiben. Und wenn es dann zum Krieg kommen sollte: Die Redaktion der ARD wird ihre schmutzigen Nachrichtenhände in Unschuld waschen. Denn die Redakteure ziehen ja nicht selbst in den Krieg.

Irgendwas wird schon hängen bleiben: „Erneut Giftgas-Angriff in Syrien?“, trompetet die Tagesschau-Redaktion. Das Fragezeichen dient nur der Absicherung, denn natürlich gibt es keinen Beleg für die Verdächtigung. Selbst die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ – sonst immer gern Kronzeuge der ARD – hat nach eigenen Angaben keinerlei Hinweise auf einen neuen Chemiewaffen-Angriff der Regierungstruppen. Und trotzdem wird die Fake-Nachricht weiter verdichtet: „US-Präsident Donald Trump und seine Regierung hatten Assad in der Vergangenheit bereits mehrfach für den Fall eines Einsatzes von Chemiewaffen mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht“. Na, dann wird wohl etwas dran sein, wenn der wichtige Mann droht und auch von Chemiewaffen redet. So macht man zwar keine echten Nachrichten, aber immer und immer wieder gern Propaganda.

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Die Macht um Acht (27) (Podcast) | KenFM.de

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29-05-19 08:25:00,

Der Lachsack: Neu bei der Macht-Um-Acht!

Tagesschau ist nicht zum Lachen, Gellermann setzt Sack ein.

In ihrem regelmäßigen Rückblick schaut die „Tagesschau“ diesmal auf den Bomben-Angriff der NATO gegen die Republik Jugoslawien und das Völkerrecht zurück. Tatsächlich wagt sie sogar, sich selbst mit einer fatalen Äußerung des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder zu zitieren: Die Doppelstrategie von Bomben und Verhandeln zeige in Belgrad Wirkung. Kein Wort davon, dass der öffentlich-rechtliche Sender damals alle Lügen der Bundesregierung als Wahrheit verkauft hat. Vom erfundenen „Hufeisenplan“ des Verteidigungsministers Rudolf Scharping zur Vertreibung der Kosovo-Albaner bis zum widerlichen, verlogenen Vergleich des Außenministers Fischer der jugoslawischen Konflikte mit dem Massenmord in Auschwitz, um den Angriff der NATO zu legitimieren. Von der „Tagesschau“ kein Wort der nachträglichen Entschuldigung, keine späte Korrektur. Die Redaktion gibt alles einfach noch mal wieder: eins-zu-eins. Sie setzt ihre Kriegspropaganda eisern fort.

Auch am Vorabend eines möglichen Krieges mit dem Iran, der Erweiterung der völkerrechtswidrigen USA-Sanktionen durch einen Flugzeugträger und Bomberstaffeln, liefert die Hamburger Redaktion erneut Propaganda statt Information: Der Iran sei ein Unruhestifter, der Iran wolle seinen Einflussbereich ausdehnen, darf Volker Schwenck vom ARD-Hauptstadtstudio ohne jeden Beweis behaupten. Wie damals in Vorbereitung des Jugoslawienkrieges werden mal eben Verdächtigungen gestreut. Irgendwas wird schon hängen bleiben. Und wenn es dann zum Krieg kommen sollte: Die Redaktion der ARD wird ihre schmutzigen Nachrichtenhände in Unschuld waschen. Denn die Redakteure ziehen ja nicht selbst in den Krieg.

Irgendwas wird schon hängen bleiben: „Erneut Giftgas-Angriff in Syrien?“, trompetet die Tagesschau-Redaktion. Das Fragezeichen dient nur der Absicherung, denn natürlich gibt es keinen Beleg für die Verdächtigung. Selbst die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ – sonst immer gern Kronzeuge der ARD – hat nach eigenen Angaben keinerlei Hinweise auf einen neuen Chemiewaffen-Angriff der Regierungstruppen. Und trotzdem wird die Fake-Nachricht weiter verdichtet: „US-Präsident Donald Trump und seine Regierung hatten Assad in der Vergangenheit bereits mehrfach für den Fall eines Einsatzes von Chemiewaffen mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht“. Na, dann wird wohl etwas dran sein, wenn der wichtige Mann droht und auch von Chemiewaffen redet. So macht man zwar keine echten Nachrichten, aber immer und immer wieder gern Propaganda.

Propaganda statt journalistischer Sachinformation auch zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes. Ein sogenannter Faktenfinder erklärt,

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Hoeveel macht heeft het Europese Parlement eigenlijk? – De Lange Mars Plus

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22-05-19 10:19:00,

Banksy

Heeft het Europarlement wel genoeg macht om serieus te nemen en ervoor naar de stembus te gaan? Tijdens de verkiezingen van 2014 ligt de opkomst iets boven de 40 procent. Er zijn zelfs landen waar amper 10 procent gebruikmaken van hun stemrecht. Een verklaring hiervoor zou kunnen liggen in de machteloosheid die aan dit parlement wordt toegeschreven. Het is zeker dat In ieder geval minder dan de helft van de kiesgerechtigden gaat stemmen op 23 mei. Is deze gereserveerde houding terecht?

Europarlement

De belangrijkste functie van ieder willekeurig parlement is natuurlijk wetgeving. Op welke manier is dat eigenlijk voor de Europese Unie geregeld?
De Raad van vakministers (Raad) beslist samen met het Europese Parlement over wetsvoorstellen die door de Europese Commissie worden opgesteld. De mogelijkheid tot het nemen van een initiatief om een wetsvoorstel in te dienen hebben de Europarlementariërs niet, zij moeten wachten totdat de commissie hen vraagt over een voorstel te beslissen. Zowel de Raad als het parlement moeten akkoord gaan met de uiteindelijke versie van een wet. Als dat niet lukt stopt de wetgeving. Dit wordt de gewone wetgevingsprocedure genoemd. Het gevolg van deze opzet is duidelijk, de lidstaten hebben via hun vakministers een hele dikke vinger in de pap en kunnen wetten tegenhouden. Hoe het parlement over een voorstel gaat beslissen is afhankelijk van de opstelling van de voornaamste fracties. De Europese Volkspartij (217 leden) en de centrumlinkse sociaaldemocratische fracties (190 leden) hebben samen de meerderheid met 407 leden (in 2015). Daarnaast zijn er een fors aantal kleinere fracties, zoals de Europese Conservatieven en Hervormers, Alliantie van Liberalen en Democraten, de Groenen.

Daarnaast bestaat er nog een bijzondere wetgevingsprocedure. Dan wordt er op twee gebieden afgeweken van de gewone. De Raad zal unaniem moeten beslissen, in plaats van de gebruikelijke gekwalificeerde meerderheid. En het Europarlement mag dan slechts adviezen geven.

Over belastingen bijvoorbeeld kan niet in een gewone wetgevingsprocedure beslist worden. Het Europarlement staat dan buiten spel. Andere voorbeelden zijn:
– asielbeleid
– sociale zekerheid en sociale maatregelen
– milieubelastingen en milieuregels
– beslissingen om het Hof van Justitie te laten beslissen in verband met geschillen over intellectuele eigendom
– harmonisatie omzetbelastingen
– liberaliseren kapitaalverkeer met niet EU-landen

Het parlement kan de commissie natuurlijk altijd vragen ergens een wet over voor te bereiden,

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Die Macht um Acht (25) (Podcast) | KenFM.de

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01-05-19 03:48:00,

Abschminken!

Tagesschau-Nachrichten bis zur Unkenntlichkeit umgeschminkt

Die aktuelle Ausgabe der MACHT-UM-ACHT, der alternativen Sendung zur TAGESSCHAU, geht davon aus, dass jede Menge der sogenannten Nachrichten der Tagesschau geschminkt sind. Zwar ist der Kern des jeweiligen Berichts aus der Hamburger Redaktion häufig korrekt, aber durch Wortwahl oder angebliche Experten wird der eigentliche Gehalt der jeweiligen Nachricht verändert, umgeschminkt, bis zur Unkenntlichkeit verdeckt.

Schon wieder erzählt die Tagesschau die Legende von den randalierenden „Gelbwesten“ in Frankreich: „Festnahmen bei Gelbwesten-Protesten“ lautet die Überschrift und mal wieder werden „Ausschreitungen“ ins Zentrum eines Tagesschau-Beitrages gestellt. Die MACHT-UM-ACHT lässt die Gelbwesten mit ihren Forderungen selbst zu Wort kommen: Die wollen keine Obdachlosigkeit in Frankreich, sie fordern einen Mindestlohn von 1.300 Euro netto monatlich (im Beitrag der MACHT-UM-ACHT leider falsch mit 3.000 Euro zitiert). Diese und andere Forderungen wollen sie durch eine höhere Besteuerung großer Konzerne wie McDonald’s, Google, Amazon und Carrefour finanzieren. Davon bei der Tagesschau natürlich kein Wort. Denn die deutschen Kollegen der französischen Gelbwesten könnten ja vergleichbare Forderungen aufstellen. Deshalb muss die ARD-Nachrichten-Sendung die mutigen Franzosen unbedingt als Polit-Verbrecher diffamieren.

Die Gelben Westen fordern auch „Keine Rente unter 1.200 Euro monatlich“. Und damit die deutschen Rentner und ihre Familien nur ja nicht auf ähnliche Gedanken kommen, liefert die Tagesschau diese Schlagzeile: „Besteuerung von Renten – Alles in allem ein gerechtes System“. Von dem gerechten System darf, ohne von der Redaktion hinterfragt zu werden, der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß schwafeln. Immerhin würden ja Rentner auch besteuert, will sagen: Wer sogar Steuern zahlt, dem kann es doch nicht schlecht gehen. Dass es im Jahr 2017 knapp 1,1 Millionen Mini-Jobber ab 65 Jahren gab, also Leute, die wegen ihrer schlechten Rente noch zusätzlich etwas verdienen müssen und deshalb Steuern zahlen, das verschweigt das Nachrichten-Monster aus Hamburg natürlich. Man schminkt die schlechte Nachricht lieber auf ein „gerechtes System“.

Der bisherige Höhepunkt der Hamburger Maskenbildnerei sind die Manfred-Weber-Festspiele: Rund um den CSU-Politiker und Spitzen-Kandidaten der EVP zur EU-Wahl, Manfred Weber, inszeniert die Tagesschau alle paar Tage Wahlkampf-Spots, Nachrichten ohne jeden Nachrichten-Wert. Denn bald sind Wahlen zum EU-Parlament und niemand kennt Manfred Weber. Laut einer Umfrage kennt den Unions-Spitzenkandidaten Manfred Weber, der Präsident der EU-Kommission werden will, nur jeder Vierte der Befragten.

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Die Macht um Acht (24) | KenFM.de

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17-04-19 09:29:00,

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Schmutz-Zulage für Tagesschau!

Hunderttausende Euros für Intendanten

Süßer die Kassen nie klingeln: Der Tom Buhrow, Intendant des WDR, eine der ARD-Anstalten und Lieferant für die Tagesschau, steckt 33.333 Euro monatlich ein. Lutz Marmor, Intendant des NDR, der Heimat-Anstalt der Tagesschau, schleppt 348.000 Euro Jahresgehalt nach Hause. Claus Kleber zockt für die Moderation des ZDF heute-journals, auch ein öffentlich-rechtlicher Sender, 600.000 Euro im Jahr ab. Alles Gebühren-Gelder. Wenn die Damen und Herren dafür wenigstens sauber arbeiten würden. Nein. Sie verbreiten nicht selten Dreck. Dafür bekommen sie Schmutz-Zulage.

Beispiel 1: Die Tagesschau feiert den 70. Geburtstag der NATO mit der Überschrift „70 Jahre NATO – Die NATO ist unentbehrlich“. Wird die ARD für Nato-Reklame bezahlt? Ist die NATO Teil des Grundgesetzes oder der Staatsverträge der öffentlich-rechtlichen Anstalten? Um die NATO untertänigst zu feiern, behauptet die Tagesschau ein „aggressives Auftreten Russlands“. Beweise? Null. Kriegspropaganda 100 Prozent.

Beispiel 2: Im Gefolge eines NATO-Überfalls auf Libyen vor bald acht Jahren tobt dort ein blutiger Krieg. Über den Verursacher? Kein Wort in der Tagesschau. Stattdessen wird über die Rolle des Warlords General Chalifa Haftar spekuliert. Dass der Mann zur Zeit des Sturz von Muammar al-Gaddafi, Premierminister von Libyen, schon CIA-Agent war und es wahrscheinlich immer noch ist: Kein Wort. Damals, als das relativ friedliche und ziemlich wohlhabende Libyen von NATO-Truppen unter Führung der USA in den Krieg gebombt worden war, hatte die Tagesschau auch eine bemerkenswerte Schlagzeile: „Libyen an historischem Wendepunkt – Gaddafi ist tot, Libyen feiert die Freiheit“. Man klatschte dem Mord an Gaddafi Beifall. Davon kein Ton, keine Erinnerung an die üble Rolle der deutschen Medien, was aus der libyschen „Freiheit“ geworden ist? Kein Denken an Reue, Richtigstellung oder Bedauern. Stattdessen: Dreck im Gewand von Nachrichten.

Der nächste Dreck wird auf Julian Assange, den Gründer von WikiLeaks, geworfen: „Nach Festnahme in London – Was die USA an Assange interessiert“. Statt Solidarität der Journalisten der Tagesschau mit dem Enthüllungs-Journalisten Assange der Versuch, ihn als russischen Agenten zu diffamieren. Mit einem Rückgriff auf eine Meldung vom 22.08.2018: „Dealte Assange mit russischen Agenten?“. Hier ist das Fragezeichen nur ein Absicherung,

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Die Macht um Acht (23) | KenFM.de

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03-04-19 06:11:00,

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Seit Monaten läuft der Wettbewerb der MACHT-UM-ACHT zur „Pappnase“ des Halbjahres. Die Zuschauer der alternativen Sendung zur „Tagesschau“ haben mit großer Mehrheit entschieden, dass die ultimative Pappnase an Georg Mascolo geht. Mascolo leitet einen Recherche-Verbund des NDR, des WDR und der Süddeutschen Zeitung. Eine sonderbare Vermischung privater und öffentlich-rechtlicher Unternehmen. In der „Tagesschau“ firmiert Mascolo als „Fakentfinder“, ist aber eher an Faktenverdrehungen beteiligt. Denn Mascolo ist nicht nur Terrorismusexperte der ARD. Er ist auch als Mitglied der Lobby-Organisation „Atlantik-Brücke“ und der „Core Group“ der Münchner Sicherheitskonferenz sowohl den USA als auch der Rüstungsindustrie eng verbunden.

Unter der Überschrift: „Ukraine vor Präsidentenwahl – Der Maidan war nicht umsonst“, lässt die Tagesschau-Redaktion zwei unbekannte und nicht zu identifizierende Bürger der Ukraine zu Wort kommen, die sich dringend für die Wiederwahl des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko aussprechen. Dieser Trick, letztlich anonyme Zeugen und ihre Meinung in eine Nachricht einzubauen, ist uralt und schlecht. Zum einen steht Poroschenko nicht in Deutschland zu Wahl, zum anderen ist diese Form des verdeckten Kommentars schlichte Manipulation des Zuschauers. Offenkundig geht es der Tagesschau-Redaktion um eine EU- und NATO-Erweiterung: „Diese Wahl ist eine absolute Grundvoraussetzung für unsere Bewegung vorwärts, zu unserer Mitgliedschaft in EU und NATO“, wird Poroschenko in der Meldung zitiert. Genau das ist der Punkt, um den herum es damals, rund um den Maidan beinahe zu einem Krieg in Mitteleuropa gekommen wäre.

Zuletzt weist die MACHT-UM-ACHT noch auf ein Foto hin, mit dem die Tagesschau-Redaktion die französische Bewegung der Gelbwesten diffamieren will: Eine beschädigte Skulptur am Arc de Triumphe soll die soziale Bewegung als Krawallmacher diffamieren, um deutsche Nachahmer der Kämpfe für die kleinen Leute zu verhindern. Mit einem Foto über die Polizeibrutalität belegt die MACHT-UM-ACHT, dass die ARD-Sendung nicht mal die Hälfte der Wahrheit berichtet, sondern, obwohl es jede Menge Belege für diese Brutalität gibt, zum Vorgehen der Polizei gegen die Bürger schweigt.

Für das Team der MACHT-UM-ACHT bedankt sich Uli Gellermann herzlich bei den Zuschauern dieser Video-Serie, „die ohne die vielen Zuschauer gar nicht denkbar wäre“. Die Arbeit geht weiter. Denn die wichtigste Nachrichtensendung des Landes, der Taktgeber für viele andere Medien,

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Die Macht um Acht (22) (Podcast) | KenFM.de

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20-03-19 07:03:00,

Unrecht Ost / Unrecht West

Tagesschau auf der Atlantikbrücke!

Eine Meldung der Tagesschau ist so überschrieben: „Stasi-Unterlagen: Unvergessenes Unrecht“. Der Anlass ist, dass demnächst die Stasi-Unterlagenbehörde mit dem Bundesarchiv zusammengeführt werden soll. Es wird mehr Platz für die Akten geben. Der lange Finger der Tagesschau-Redaktion zeigt bei dieser Nachricht gen Osten: Kusch-Stasi-Ossi! Dass es im Westen auch Spitzelei gab, kommt der Redaktion nicht in den Sinn. Aber es gab in den 70er Jahren die Berufsverbote: Im Zuge der amtlichen Verfolgung von „Verfassungsfeinden“ – ein Begriff, der in keinem Gesetzbuch existiert – wurden von 1972 bis 1985 bundesweit insgesamt 3,5 Millionen Personen überprüft und 11.000 Verfahren eingeleitet. Allein bei den Lehrern gab es 2.200 Disziplinarverfahren und 136 Entlassungen. Primär wurden Linke verfolgt. Alles fast vergessenes Unrecht. Es gibt Kilometer von Schnüffelakten, es gibt jede Menge Fotos, Protokolle und Tonbänder. Jetzt, mit dem neuen Archiv-Gebäude, wäre genug Platz, damit auch die Leute aus dem Westen ihre Akten einsehen könnten. Darüber schweigt die Tagesschau.

Unter der Überschrift „Diskussion um Huawei – In chinesischer Abhängigkeit gefangen“ erzählt die Tagesschau höchst geschwätzig über eine angebliche Spionage-Software der chinesischen Firma „Huawei“. Beweis: Null. Quelle für die sogenannte Nachricht: Donald Trump. Sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht keine konkreten Beweise für einen Spionageverdacht gegen den chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei. Aber auch das verschweigt die „Tagesschau“. Statt Nachrichten verbreitet die wichtigste deutsche News-Sendung mal wieder ein Konglomerat aus Gerücht und Meinung. Und ausgerechnet der Präsident der USA, sonst in deutschen Medien eher als Idiot porträtiert, darf den Kronzeugen machen.

Aber es geht immer noch schlimmer: Unter der Überschrift „Europawahl 2019 – Experten warnen vor russischem Einfluss“ darf Anja Bröker vom WDR Russen-Furcht verbreiten. Was macht Frau Bröker, wenn sie nicht gerade unbewiesene Meldungen bastelt? Sie ist Mitglied der US-Lobby-Organisation „Atlantikbrücke“. Im Vorstand der Organisation ist der einschlägig bekannte Friedrich Merz. Der Agent des Finanzspekulanten „BlackRock“. Und um die dubiose Meldung zu stützen, zitiert die ARD schnell noch den Experten Sven Herpig, Leiter für Internationale Cyber-Sicherheitspolitik bei der Stiftung Neue Verantwortung. Und wer finanziert die Stiftung? Der Multimilliardär George Soros. Frau Bröker serviert den Zuschauern offenkundig Nachrichten, die von BlackRock und Soros in Auftrag gegeben werden.

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Die Lügen der algerischen Macht, von Thierry Meyssan

die-lugen-der-algerischen-macht-von-thierry-meyssan

20-03-19 09:10:00,

Die Maßstäbe, die man in der Regel in der Politik verwendet, um Machtspiele zu erklären, gelten nicht für Algerien. Seine derzeitigen Führer sind vor allem Betrüger, die sich selbst, einer nach dem anderen, falsche Biographien fabriziert haben, um bei ihren Mitbürgern Ansehen zu erheischen. Im Laufe der Zeit haben sie die höchsten Posten des Staates erreicht. Durch den Willen der Großmächte, die vorgeben, an ihre Fabeln zu glauben, um sie besser zu manipulieren, behaupten sie sich weiterhin dort oben.

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Seit ca. zwanzig Jahren ist die Mehrheit der Biographien der algerischen Führer gefälscht. Alle behaupten, für die nationale Befreiung gegen die französische Besatzung gekämpft zu haben, aber nur wenige haben das tatsächlich getan. Die wahren Helden wurden schon seit langem eliminiert.

Die internationalen Medien entdecken mit Erstaunen die Realität der algerischen Macht, die sie bis jetzt zu verbergen versuchten. Die Macht ist nicht im Besitz eines einzigen Clans, sondern von mehreren, für die die Figur des Präsidenten Buteflika der Gleichgewichtspunkt ist.

Im algerischen Machtgefüge, wer verteidigt was?

Diese Clans liefern sich untereinander einen erbitterten Kampf, der sie nicht nur daran hindert, einen Nachfolger des scheidenden Präsidenten zu ernennen, sondern auch einen Premierminister. Am Ende haben sie drei von ihnen ernannt: Noureddine Bedui, unterstützt von Ramtan Lamamra, und beide von einem dritten flankiert, Lakhdar Brahimi.

Verstehen wir die Verteilung der Rollen:

- Abdelaziz Buteflika ist ein kleiner Gauner, der der Sekretär von Huari Bumedien war und es verstanden hat, sich im Laufe der Zeit eine Vergangenheit zu erfinden [1]. Er usurpiert seit zwanzig Jahren die Funktion des Präsidenten, dank einer Reihe von Verletzungen der Verfassung und offenbar manipulierten Wahlen. Für zwei Wochen im Krankenhaus in der Schweiz für “regelmäßige ärztliche Untersuchungen” eingeliefert, wurden ihm “neurologische und Atemprobleme” diagnostiziert. Da die Ärzte feststellten, dass er seine Zustimmung zur Pflege nicht geben konnte, fragten sie, wer sein gesetzlicher Vertreter sei, um diese zu erlauben. Als einzige Reaktion darauf hat man den bettlägerigen Sterbenden repatriiert, ohne ihn in der Öffentlichkeit zu zeigen. Dann hat man auf An Nahar TV kurz Bilder von ihm gezeigt, die vom 18. Oktober 2017 stammten, die man als Bilder vom 11. März 2019 ausgegeben hat [2]. Schließlich hat man einen neuen Brief präsentiert, den man ihm zugeschrieben hat,

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Over macht | Uitpers

over-macht-uitpers

15-03-19 02:27:00,

‘Het Vlaams Parlement maakt nog amper wetgeving’, zo schreven media afgelopen week. De meeste voorstellen van decreet komen rechtstreeks van de regering, en zelfs bij de voorstellen die wel door parlementsleden worden ingediend, is een flink aantal direct door de regering geïnspireerd. Als de regering in tijdnood komt en een beslissing snel moet worden genomen, vraagt ze aan parlementsleden van de meerderheid om de beslissing via een voorstel te laten goedkeuren. ‘De kabinetten steken dat in elkaar en de parlementsleden zetten daar hun handtekening onder’, zegt Peumans. ‘Sommigen weten zelfs amper waarover het gaat.’ (De Tijd)

Dit is geen nieuws, enkel een vaststelling dat de ontwikkelingen niet de goede kant uitgaan. In het federaal parlement zal het beslist niet anders zijn en in onze buurlanden al evenmin.

En dan maar foeteren op het Europees parlement dat ‘helemaal geen parlement is’, omdat het geen initiatiefrecht heeft. Dit even tussen haakjes.

Particratie?

Politoloog Dave Sinardet voegt hier meteen aan toe dat alles te wijten is aan de particratie. Parlementsleden moeten in het gelid lopen en mogen nog nauwelijks een eigen mening hebben.

Men zou kunnen denken dat indien de wetgevende functie verwaarloosd wordt, de verkozenen dan wel sterker inzetten op hun controlefunctie. Maar ook dat valt tegen. Het ziet er naar uit dat de verkozenen vooral hun ‘vertegenwoordigingsfunctie’ au sérieux nemen, door  – in het openbaar – niets te zeggen wat zou kunnen indruisen tegen de ‘meningen’ van hun kiezers.

En zo komt het dat niet alleen wat makkelijke opinies over migranten en over klimaat en over misdaad en over ‘de politiek’ worden rondgestrooid, met hulp overigens van de media voor wie diepgang en duiding al lang geen doel meer zijn, en dat rechtse partijen zich in de handen kunnen wrijven. De democratie komt het niet ten goede, maar wie maalt daarom?

Toch kan het nuttig zijn er eventjes wat dieper op in te gaan. Want m.i. zijn het niet zozeer de partijen die de wetgeving streng in de hand houden, maar wel het bedrijfsleven.

Al jarenlang worden we om de oren geslagen met de vele ‘lobbies’ die het Europese beleid beïnvloeden. En het klopt inderdaad dat de Europese Commissie,

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Die Macht um Acht (21) | KenFM.de

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06-03-19 08:23:00,

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Seehofer der Retter!

Tagesschau macht Reklame für einen Zocker.

Einmal, wenigstens einmal, könnte es doch bei der Tagesschau eine handwerklich ordentliche Meldung geben. Und dann beginnt die Nachricht zum Mieterelend und der Spekulation auch sehr sauber. Um dann letztlich doch in der Schlagzeile „Seehofer der Retter“ zu verenden. Das ist natürlich Meinung. Das ist natürlich auch Manipulation. Denn Seehofer tut nur so, als wäre er auf der Seite der Mieter. In Wahrheit ist er ein guter Freund der Spekulanten. Das weiß auch die Tagesschau-Redaktion. Und selbst wenn sie es nicht wüsste: Es ist nicht der Job des Journalismus, Meinungen zu verbreiten. Es wäre die Aufgabe der wichtigsten Nachrichten-Sendung des Landes, Fakten zu berichten.

Die sonderbare Journalistin Silvia Stöber hat wieder zugeschlagen: In einer langen Jubel-Arie darf sie ein langes Lob-Lied auf den Börsen-Zocker und Milliardär George Soros senden. Ohne jeden Anlass, ohne aktuellen Aufhänger taucht der Mann in der „Tagesschau“ auf. Kein Geburtstag, keine Hochzeit oder ein Spekulanten-Treffen legitimiert die prominente Nachricht. Und darüber, dass dieser Mann geschäftliche Interessen in der Ukraine hatte, dass er dort an einem Putsch beteiligt war, bei dem auch Nazis mitmischten: Kein Wort. Glaubt man der Stöber, dann ist der Mann ein Sponsor für Freiheit und Demokratie. Bleibt die Frage: Wer hat den nachrichtlich völlig unsinnigen Beitrag bezahlt? Eine Antwort der Redaktion zur Ursache dieses erstaunlichen Fundes ohne Fakten bleibt bisher aus.

Plötzlich tut sich eine Nachrichten-Loch auf: Zum 20. Jahrestag des Angriffskrieges der NATO gegen Jugoslawien bislang kein Wort in der Tagesschau, immerhin der erste Krieg des vereinten Deutschlands. Ein Krieg gegen das Völkerrecht. Ein Bombenkrieg ohne Anlass, kein Angriff auf ein NATO-Land, kein Verteidigungsfall, kein Bündnisfall, gar nichts. Das wäre doch mal eine Tagesschau-Meldung wert gewesen. Auch mit Verschweigen ist Politik zu machen. Auch mit der Nicht-Meldung wird Politik gemacht. Die MACHT-UM-ACHT wettet: Selbst wenn diese Meldung in den nächsten Tagen noch kommen sollte, wird sie nicht das angebliche Ziel der NATO-Aggression – wie immer war es angeblich für „Freiheit und Demokratie“ – an den wirklichen Ergebnissen messen. Von den vielen Nachfolgestaaten, die von der Demokratie ziemlich weit entfernt sind,

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De weergaloze macht van de kiezer bij de Provinciale Statenverkiezingen #stemzeweg – De Lange Mars Plus

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05-03-19 06:34:00,

Foto R. Vellekoop ingang Binnenhof op 1.12.18

Er tekent zich iedere verkiezingen weer een merkwaardig fenomeen af. De kiezers hebben 1 dag lang eens in de vier jaar de macht om regeringen en kamerleden naar huis te sturen. Dat realiseert zich iedereen. Maar het besef dat de macht van de kiezer nog veel verder reikt dan op deze dag ontbreekt. Het verhaal van de weergaloze macht van iedere stemgerechtigde.

Verkiezingsdagen worden niet gevierd als feestdagen van de democratie. Terwijl deze dat wel zouden moeten zijn. Over het algemeen overheerst bij de stemgerechtigde een gevoel van machteloosheid. De uitgebrachte stem komt bij een partij terecht waarvan niemand met zekerheid kan verwachten dat deze het verkiezingsprogramma van zijn of haar partij ook daadwerkelijk zal uitvoeren. Dat is namelijk afhankelijk van de andere coalitiepartners die nodig zijn om een regering te kunnen vormen. De formatie kent zijn eigen regels en trekt zich niets aan van verkiezingsuitslagen.

Ook het euforische gevoel van ik zal wel eens even met mijn stem goed- of afkeuring geven aan dit kabinet is eveneens afwezig. Na afloop van de verkiezingen worden de uitslagen altijd zodanig uitgelegd dat het meest wanpresterende kabinet het toch weer uitlegt als een teken dat de kiezer vertrouwen in de regering heeft.

Toch zou de kiezer zich iedere verkiezingsdag kunnen realiseren dat hij alle macht heeft, maar deze niet gebruikt. Iedere verkiezing komen 25 (Tweede Kamerverkiezingen) tot 50% (Provinciale Statenverkiezingen) van de stemgerechtigden niet opdagen. Deze mensen bepalen het verloop van de verkiezingen door niet te komen stemmen. De zittende macht kan direct naar huis wanneer de niet-stemmers gaan meedoen. Zoveel macht hebben ze. Des te tragischer is het dat ze deze macht niet gebruiken.

Maar het verhaal is nog veel mooier. De kiezer heeft zoveel macht dat degene die hij kiest daarna kan beslissen over leven of dood, over oorlog of vrede, rijkdom of armoede, misbruik of respect. Het kamerlid krijgt bevoegdheden die een gewoon mens niet heeft. Als burger kan je alleen maar zoveel macht overdragen als je blijkbaar hebt en die macht is onbeperkt.

Tijdens de Provinciale Statenverkiezingen is het weliswaar getrapt, maar werkt nog steeds hetzelfde.

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Die Macht um Acht (20) (Podcast) | KenFM.de

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20-02-19 08:04:00,

Auschwitz-Boy

Diesmal mit Doktor Gniffke persönlich

Nein, von einem „Auschwitz-Boy“ zu schreiben, das wagt zurzeit nicht einmal die Redaktion der Tagesschau. Aber das wagt sie: „Napalm-Girl“ heißt tatsächlich der Titel einer Meldung der wichtigsten Nachrichten-Sendung Deutschlands. Und meint damit das berühmte Foto jenes armen, von Napalm verbrannten Mädchens aus dem Vietnam-Krieg. Napalm-Girl: Sowie Pin-Up-Girl, wie Nummern-Girl, wie Revue-Girl. Und wer denkt, das wird doch einfach nur ein Fehler sein, der liest den Text zur Meldung auf der Website der Tagesschau und findet, in einer Nachricht über den Krieg in Vietnam, nicht ein einziges Mal den Namen der USA. Und wer ein wenig weiter gräbt und die Jahresrückblicke der ARD auf den schmutzigen Krieg sucht, der liest auf keinen Fall etwas von der Verantwortung und Schuld der USA für die Verbrechen.

Diese ziemlich konsequente Verweigerung von Anstand und Analyse ist auch in weiteren Tagesschau-Meldungen festzustellen. Typisch für den Verfall des Tagesschau-Journalismus ist die Journalistin Silvia Stöber, die ausgerechnet unter dem Begriff „Faktenfinder“, ohne jeden Beweis unterstellt, dass Donald Trump eine Marionette Putins sei. Mit Fragezeichen und der exzessiven Ausbeutung des Konjunktivs klittert sie ein Manipulations-Stück zusammen, das aus dem möglichen Abzug der US-Truppen aus Syrien keine Hoffnung auf Frieden gewinnt, sondern die Furcht verbreitet, dass Trump damit Russland das Feld überlasse. So kommt die Dame nur logisch, mit dem Umweg über die Münchner Sicherheitskonferenz, zur Forderung „Europa muss sich global engagieren“, um dann eiskalt die Forderung nach einem französischen „Atomschirm“ zu verkünden. Natürlich versteckt sie sich dabei hinter einer „Stiftung“, der „Fondation pour la recherche stratégique“, die nichts anderes ist als ein Think-Tank der französischen Regierung. Stöber ist ein Musterbeispiel für Stammtisch-Imperialismus. Eine Geisteshaltung, die ohne jeden Geist die miesesten Kriegs- und Rüstungs-Interessen als strategisches Denken ausgibt.

Unter der Mail-Adresse DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE beteiligen sich hunderte Zuschauer am Wettbewerb um die Pappnase für den manipulativsten Beitrag der Tagesschau. Immer noch liegt Georg Mascolo auf dem vordersten Platz der Zuschauer-Nennungen. Zurecht wiesen einige Zuschauer darauf hin, dass für die Tagesschau-Fakes vorrangig deren Chefredakteur, Doktor Kai Gniffke, verantwortlich sei. Mit einer Serie skurriler Gniffke-Fotos und einigen gespenstischen Zitaten des Tagesschau-Chefs belegt DIE-MACHT-UM-ACHT Gniffkes Arroganz und Herrschaftswillen. Ein Klassiker unter den Zitaten: „Das erwarten die Menschen von uns – eine optische und politische Orientierung.“ Hier unterstellt Gniffke „den Menschen“ als demütige Erwartung das,

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Russland macht zu

russland-macht-zu

18-02-19 09:50:00,

Russland hat ihn jetzt endlich, den Ausschalter für das Internet

Die olle Kamelle mit “der Letzte macht dann das Licht aus” ging in Russland auch schon mal leichter. Zumindest noch zu Zeiten der kommunistischen Herrschaft. Aber seitdem will der Witz nicht mehr so leicht von der Lippe. Und und unter Putin kriegt man irgendwie das Gefühl nicht so lost, dass in den Weiten Sibiriens und knapp vor dem Ural doch mehr abgeht als man schlechthin vermuten würde.

Zumal man neben diversen Andeutungen, dass der russische Staat nicht nur Wahlen beeinflussen kann, sondern auch ganze Stromnetze in den USA abzuschalten in der Lage wäre, auch schon noch andere Nachrichten mitbekommt, die eher ein wenig irritieren. So zum Beispiel der Plan, testweise das gesamte Land vom Internetanschluss abzuknipsen. Klar kann man da sagen: Das geht doch gar nicht. Kann man sagen, geht aber schon, denn abseits von diesem Test ist das Land eh schon bis 2020 so weit, 95 Prozent des Online-Traffics innerhalb des Landes zu routen. Da muss dann nichts mehr über irgendwelche Transatlantik-Kabel nach San Francisco gehen, damit Vladimir seiner Ilona eine Liebesmail schreiben kann. Vermutlich stehen inzwischen schon Quadratkilometer groß diverse Serverzentren in der Tundra und regeln das locker als innerstaatliche Angelegenheiten.

Es ist nämlich so, ja so muss es einfach sein, dass Putin einfach sicher sein will, dass die heimischen Gefriertruhen nicht mehr so leicht vom Ausland gehackt werden können, wie das umgekehrt der Fall wäre. Sobald ein Hühnchen im Regal frisch gehalten werden muss, steht ja für Datenbetrug Tür und Tor offen. Streng genommen sitzt in jedem einzelnen US-Hühnchenbein bereits eine russische Salmonelle als Sleeper für den Tag X. Und einen möglichen Vergeltungsschlag will man in Russland einfach verhindern, indem man die Hühnchen … also, indem man die Regale vom internationalen Internet nimmt. Das ist super.

Gut, Skeptiker könnten jetzt damit anfangen, dass das nicht der wirkliche Grund sein kann. Schließlich braucht es in der sibirischen Tundra eigentlich keine Gefriertruhen, schon gar nicht welche, die man online ansteuern kann. Da kauft man sich einfach einen Hühnervoucher im Laden und geht dann raus auf den Parkplatz, wo die Viecher einfach herumliegen und mitgenommen werden können. Aber vielleicht ist es doch noch ein wenig anders. Vielleicht geht es gar nicht um Hühnchen,

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Dieses Foto macht Internet-User verrückt – Finden Sie die Eule?

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17-02-19 07:34:00,

Panorama

16:27 17.02.2019Zum Kurzlink

Einem Hobbyfotografen aus Großbritannien ist ein Bild gelungen, das derzeit viral im Netz kursiert. Abgebildet ist eine Eule, allerdings eine, die sich nur schwer finden lässt.

Der Brite Paul Beach hat ein ungewöhnliches Foto mit einer Eule geschossen, auf dem der Vogel wahrlich mit einem Baum „verschmilzt“. Der Vogel hat sich so gut getarnt, dass zahlreiche Internet-User das Tier gar nicht so schnell entdecken konnten.

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Die Macht um Acht (19) | KenFM.de

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06-02-19 07:51:00,

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Die erste Pappnase: Georg Mascolo!

Die Macht-Um-Acht-Zuschauer wählten den Atlantiker

An die 100 Zuschauer der MACHT-UM-ACHT, der Alternative zur „Tagesschau“, haben sich per Mail für Georg Mascolo, den Leiter des „Rechercheverbundes von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung“ entschieden: Er wurde von den meisten Zuschauern zur Pappnase erwählt. Erst weit hinter ihm kamen dann Barbara Kostolnik, Bernd Musch-Borowska und Claudia Kornmeier auf die Plätze. Und Mascolo ist ein würdiger Preisträger: Als ARD-Terrorismusexperte tätig, als Mitglied der Atlantik-Brücke und der Core Group der Münchner Sicherheitskonferenz, gebührt ihm alle Ehre. Kaum jemand anderer als Mascolo ist so unverhüllt und unverschämt als Manipulator für die NATO und die USA unterwegs. Aber der Wettbewerb um die Pappnasen ist noch nicht beendet: Erneut stellt die MACHT-UM-ACHT neue Anwärter für den Titel vor. Aber natürlich sind auch Doppelnennungen möglich. Wer seine Favoriten benennen will, sende ihn an diese Mail-Adresse: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE

Unter der Überschrift „Bundeswehr – Zahl der Trauma-Erkrankungen bleibt hoch“ berichtet die „Tagesschau“ scheinbar sachlich über die psychischen Erkrankungen von Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan für die USA und den kleinen Großmachtanspruch Deutschlands unterwegs sind. Die ARD kann es nicht lassen: Immer noch nennt der Sender den Krieg einen „Kampfeinsatz“, als sei man in der Halbzeitpause einer Sportveranstaltung. Um dann gegen Ende tröstend zu erzählen: „Die Bundeswehr ist nur noch zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Streitkräfte im Land.“ Hier wird ziemlich primitiv mittels Kleinreden manipuliert.

Regelrecht unverschämt ist die nächste Meldung: „Ausbau des 5G-Netzes – Sicherheitsbehörden warnen vor Huawei“. Dem chinesischen Konzern wird unterstellt, er würde mit dem chinesischen Geheimdienst zusammenarbeiten. Kein Beweis, keine ordentliche Quelle für diese angebliche Nachricht. Statt dessen dieser Satz: „Die deutschen Sicherheitsbehörden räumen zwar ein, dass es bisher für einen möglichen Missbrauch der Technologie keine Beweise gebe, ausgeschlossen werden könne das allerdings nicht.“ Das ist Zuschauer-Verarschung. Denn wenn es nicht den Hauch eines Beweises gibt, dann ist das keine Meldung, sondern eine Unterstellung. Dürfte also gar nicht gesendet werden.

Schließlich sind die Russen mal wieder dran, verleumdet zu werden. Mit dem Satz „Es treibt die USA auch zwei Jahre nach dem Amtsantritt von Donald Trump noch immer um,

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Macht und Medien in der bulgarischen Demokratie

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04-02-19 12:51:00,

Boiko Borissov beim EPP Helsinki Congress in Finland, November 2018. EPP_Helsinki_Congress_in_Finland,_7-8_November_2018_(43961133370).jpg:Bild: EPP/CC BY-SA-2.0

Von der Staatsanwaltschaft angeklagte TV-Journalistin enthüllt korrupte Machenschaften des Kabinetts von Premier Boiko Borissov

In der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 2018 gingen in der nordostbulgarischen Kleinstadt Dobritsch zwei PKW in Flammen auf. Sie waren Eigentum von Zeugen der Anklage in einem als “Sudzhukgate” bekannten Ermittlungsverfahren. Sudzhuk ist eine traditionell bulgarische Hartwurst. Der Abgeordnete der Regierungspartei “Bürger für eine Europäische Entwicklung Bulgariens” (GERB) Zhivko Martinov soll 2012/2013 im Namen von Ministerpräsident Boiko Borissov in vier Anläufen insgesamt vier Tonnen Sudzhuk von einem lokalen Wurstproduzenten erpresst haben.

“Alle die mir nahe stehen, wissen, dass ich wegen meines hohen Blutdrucks keine Sudzhuk mehr esse”, kommentierte Borissov den Ausbruch der skurrilen Affäre. Es ist genau diese Lakonie, auch unangenehmste Vorwürfe schlagfertig zu parieren, die seine Gegner zur Weißglut bringt und für die ihn seine Anhänger lieben.

Im Sommer 2009 hat der ehemalige Leibwächter Todor Zhivkovs das Amt des bulgarischen Regierungschefs angetreten und versprochen, die Korruption im Lande zu beseitigen. Nach seiner mit Unterbrechungen zehn Jahre währenden Regierungszeit ist das Balkanland beim Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International mit Position 77 unter 180 Staaten noch immer am schlechtesten platziert von allen EU-Mitgliedern. Einem von den Grünen im Europäischen Parlament vorgelegten Bericht zufolge schädigt Korruption die bulgarische Volkswirtschaft jährlich um 11 Mrd. €. Dies entspricht 14% des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

“Alo, Banov sam”

Tag für Tag erregen mehr als genug Affären und Skandale die Bulgaren, als dass sie daran zweifeln könnten, ob ihr Land in der EU-Korruptionstabelle zu Recht auf die Rote Laterne abonniert ist. Sudzhukgate hat im Sommer 2017 seinen Ausgang genommen, dieser Tage beginnt der Prozess gegen Zhivko Martinov, inzwischen meist “Sudzhuka” genannt. Seit vergangenem Mittwoch gibt es ein neues “Gate”. Es spielt in seinem Titel “Alo, Banov sam” (Hallo, ich bin’s, Banov) auf die historische “Alo, Vanjo”-Affäre vom Januar 2011 an.

Damals veröffentlichte das radikaloppositionelle Boulevard-Blatt Galeria Abhöraufnahmen eines Telefonats zwischen Ministerpräsident Borissov und dem Chef der nationalen Zollbehörde Vanjo Tanov. Zur Sprache kam in ihm eine Aktion von Tanevs Beamten in der Brauerei des Bierfabrikanten Michail Michov wegen des Verdachts auf Akzise-Vergehen.

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Kooperation macht stark

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26-01-19 09:51:00,

Auf meinem Schreibtisch liegt die aktuelle Ausgabe der französischen Zeitung „Fakir“. Sie trägt den Titel „L’Entraide — l’autre loi de la jungle, la vraie loi de la société“: Gegenseitige Hilfe — das andere Gesetz des Dschungels, das wahre Gesetz der Gesellschaft. Im dazugehörigen Artikel erklärt Pablo Servigne, ein französischer Forscher und Agrarwissenschaftler, dass der russische Prinz Pjotr Alexejewitsch Kropotkin von Darwins Hauptwerk „Über die Entstehung der Arten“ begeistert war und den Luxus am Hof hinter sich ließ, um in Sibirien eigene Forschungen zu betreiben. Und jetzt wird es interessant, denn er beobachtete beinahe das Gegenteil der verbreiteten Theorie von Darwin:

„Wer überlebt? Nicht die stärksten Tiere oder Pflanzen, sondern diejenigen, die am meisten zusammenarbeiten. Darwin machte seine Beobachtungen in tropischen Gefilden, wo Überfluss vorherrscht, Überfluss an Wärme, Licht. Da, wo das Lebendige seine Energie für Kriege, für Konkurrenz verschwenden kann. In feindlichen Gefilden, in der Kälte Sibiriens, darf man keine Energie verschwenden, man muss zusammenarbeiten, um zu überleben“ (1).

Pablo Servigne führt aus, dass auch Darwin selbst ähnliche Beobachtungen bei den Bienen machte, von denen sich einzelne bei Gefahr opfern, um die Gruppe zu retten, und deren Spezies mit diesem Altruismus seit Millionen Jahren überlebt. Also ergänzte Darwin seine Theorie und folgerte:

„‚Es besteht kein Zweifel, dass die Stämme, die viele Mitglieder besitzen, die stets bereit sind, anderen zu helfen und sich für das Gemeinwohl zu opfern, über die anderen Stämme siegen. Und darin besteht die natürliche Auslese.‘ Es geht also um natürliche Auslese auf Ebene der Gruppe (und nicht des Individuums), es ist der Zusammenhalt in der Gruppe, die Kooperation, die es ermöglichen, besser zu überleben als die anderen“ (1).

Auch der deutsche Förster und Autor Peter Wohlleben wird in diesem Artikel erwähnt. Er widmet sein Leben dem Schutz alter Buchenwälder und bezeichnet die Vernetzung der Bäume untereinander als „Wood Wide Web“. Auf seiner Website lese ich:

„Erstaunliche Dinge geschehen im Wald: Bäume, die miteinander kommunizieren. Bäume, die ihren Nachwuchs, aber auch alte und kranke Nachbarn liebevoll umsorgen und pflegen“ (1).

Während in unserer Gesellschaft immer wieder die Konkurrenz als Naturgesetz für das Überleben hochgehalten und Darwins Forschungen für die Untermauerung dieses Prinzips missbraucht werden,

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Die Macht um Acht (18) | KenFM.de

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23-01-19 08:08:00,

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Pappnase für Pappnasen

Macht-Um-Acht sucht Preisträger

Die Macht-Um-Acht-Redaktion will Mitarbeiter der Tagesschau mit einem Preis beglücken: Mit der PAPPNASE des Halbjahres. Die Pappnase ist umgangssprachlich die Bezeichnung für jemanden, der nix, aber auch gar nix kapiert. Herausragende Pappnasen will die Macht-Um-Acht mit Hilfe der Tagesschau-Zuschauer ermitteln und besonders blöde, schlechte oder manipulative Meldungen oder Journalisten der ARD-Sendung auszeichnen.

Vorschläge nimmt die Reaktion gerne entgegen unter: DIE-MACHT-UM-ACHT@KENFM.DE

Claudia Kornmeier von der ARD-Rechtsredaktion schlägt der Journalist Uli Gellermann als erste Trägerin der Pappnase des Halbjahres vorgeschlagen. Frau Kornmeier arbeitet neben ihrem Job bei der ARD für die „Legal Tribune Online“, ein Rechtsmagazin der Wolters Kluwer Deutschland GmbH. Das verschweigt sie aber, obwohl sie mit der Meldung „Diesel-Klagen – lauter rätselhafte Einigungen“ eine Form der Rechtsberatung betreibt. Dass die Wolters Kluwer N.V. ein niederländischer Informationsdienstleister ist, der im Jahr 2015 einen Umsatz von 4,2 Milliarden Euro erzielte und rund 18.000 Mitarbeiter weltweit beschäftige, wäre auch eine interessante Information gewesen. Das will uns die Tagesschau ebenfalls nicht mitteilen.

Mit dem Redakteur Bernd Musch-Borowska vom ARD-Studio Südasien wird ein weiterer Anwärter auf die Pappnase des Halbjahres vorgestellt. Obwohl der Korrespondent seinen Sitz im indischen Neu Delhi hat, schweigt er eisern über den indischen Generalstreik vom 8. und 9. Januar, an dem rund 200 Millionen Arbeiter teilgenommen haben. Bernd Musch-Borowska schafft es bei einer Nachricht über Gulbuddin Hekmatyar, den afghanischen „Schlächter“, zu verschweigen, dass der von den USA mit 660 Millionen Dollar unterstützt wurde. Auch die militärische und logistische Hilfe für den afghanischen Terroristen durch Pakistan und Saudi-Arabien mag uns der Herr nicht mitteilen. So wird dem Zuschauer jene halbe Wahrheit erzählt, die zur Lüge mutiert.

Schließlich meldet sich der heißeste Anwärter auf die Pappnase, Georg Mascolo, mit einer angeblichen Nachricht über Sanktionen der Bundesregierung gegen den Iran. Mascolo setzt letztlich nur eine Meinung der US-Regierung in die Welt der Öffentlich-Rechtlichen. Von Nachricht keine Spur. Was man über den Mann wissen sollte, aber nicht mitgeteilt bekommt: Er ist Mitglied der US-Fan-Organisation „Atlantik-Brücke“ und Mitglied der „Core Group“ der Münchner Sicherheitskonferenz. Dass er den Rechercheverbund des NDR,

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Die Macht um Acht (17) | KenFM.de

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09-01-19 07:52:00,

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Tagesschau: Setzen, sechs!

Über acht Milliarden Euro jährlich für die ARD

In der ersten Ausgabe der MACHT UM ACHT des Jahres 2019 kontrolliert der Journalist Uli Gellermann, ob die Redaktion der Tagesschau aus den bisherigen Folgen der Tagesschau-Kritik im Format von KenFM etwas gelernt hat. Das Lernziel, so Gellermann, wären saubere, objektive Nachrichten. Und nach den 16 Folgen, die das MACHT-UM-ACHT-Team bisher als Beispiele hergestellt hat, hatte sich Gellermann eigentlich gewisse Fortschritte versprochen.

Doch schon bei der ersten untersuchten Meldung musste Gellermann im Wording, in der Sprachgestaltung, eine manipulative Einfärbung feststellen. Unter der durchaus positiven Überschrift „Japans Pazifismus geht in die Offensive“ erzählt die Tagesschau in Wahrheit Negatives: Die japanische Regierung will mehr Geld für das Militär ausgeben und mehr offensive Waffen anschaffen. Obwohl der Artikel 9 der japanischen Verfassung von 1946 kriegerische Aktivitäten sowie den Unterhalt von Streitkräften verbietet. Das verschweigt die Tagesschau-Redaktion. Stattdessen verkauft sie die neue Militarisierung als „Offensive des Pazifismus“. Da muss Gellermann die Redaktion einfach schlecht benoten.

Noch schlechter – Setzen sechs! – gerät der Tagesschau eine Nachricht über Libyen: In der kann die Redaktion – nach einem Anschlag auf das libysche Außenministerium – zwar Chaos in dem nordafrikanischen Land erkennen, mag aber nicht erzählen woher das Chaos kommt. Dabei hätte sie einfach in ihr eigenes Archiv schauen sollen. Da gibt es vom 20.10.2011 die folgende Meldung: „Eine Koalition unter Führung von Frankreich, Großbritannien und den USA bereiten Luftangriffe auf Libyen vor.“ Diese internationale Einmischung in die inneren Angelegenheiten Libyens hatte ein bis heute kaputtes Land und rund 50.000 Tote zur Folge. Hier verschweigt die Tagesschau offenkundig den Anlass und die Verantwortlichen für das „Chaos“.

Nach dieser Meldung sucht man bei der Tagesschau vergebens: „ARD-Chef Ulrich Wilhelm will vor das Verfassungsgericht ziehen. Für einen höheren Rundfunkbeitrag.“ Eine Information, die man in anderen Medien mühelos lesen erfahren kann. Obwohl die ARD, das Mutterschiff der Tagesschau, jährlich über acht Milliarden Euro einsammelt, will ihr Chef mal wieder mehr Geld. Gellermann fragt die Zuschauer, ob man denn für diese gigantische Summe nicht auch bessere Leistungen, zum Beispiel objektive,

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Die Macht der Mächtigen: Was kann ich selber dagegen halten?

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02-01-19 10:42:00,

Christian Müller / 02. Jan 2019 –

Die Flucht in den Schutz der Nationalstaaten ist eine Illusion. Die wahren Herrscher dieser Erde sind die global aktiven Konzerne.

Oft höre ich jüngere Leute sagen: «Wir wissen natürlich, dass die Welt von den globalen Konzernen verregiert und kaputt gemacht wird. Wir wissen natürlich, dass In-der-Welt-herum-Fliegen nicht gut ist für die Umwelt. Wir wissen, dass durch die Entwicklung der Roboter Arbeitsplätze gefährdet sind. Aber was nützt es, wenn ich mich dagegen wehre? Wir Einzelpersonen haben eh nichts zu sagen, und auch unser Verzicht aufs Fliegen würde an der Situation nichts ändern. EasyJet fliegt so oder so.»

Haben sie recht, die Leute, die «gerne würden», aber nicht an einen Nutzen ihres Tuns oder Verzichts glauben?

Meine Antwort ist: Nein. Sie haben nicht recht.

«Brent Spar» zeigte: Der Markt bist Du!

Im April 1995 besetzten ein paar Greenpeace-Aktivisten den mit einem Heli-Landeplatz ausgestatteten und 14’500 Tonnen schweren Stahltank «Brent Spar» im Meer zwischen Norwegen und den Shetland Inseln (siehe das Bild oben). Durch diese tollkühne Aktion wurde weltweit bekannt, dass die Eigentümer der «Brent Spar», Shell und Esso, die Absicht hatten, diesen wegen neuer Pipelines überflüssig gewordenen schwimmenden Stahltank, in dem 50’000 Tonnen Rohöl zwischengelagert werden konnten, einfach im Meer zu versenken – als preisgünstigste Art der «Entsorgung». Weite Kreise der Bevölkerung, vor allem in Europa, waren schlicht entsetzt: So nicht! Nach wochenlangen Auseinandersetzungen zwischen den Ölkonzernen und Greenpeace kam es zu Protestaktionen – und schliesslich zum Aufruf zum Boykott der Shell-Tankstellen. Wer immer die freie Wahl hatte, wo er seinen Treibstoff kaufen wollte, mied nun die Shell-Tankstellen. Sogar staatliche Stellen beschlossen, ihren Beamten zu empfehlen, sich am Boykott zu beteiligen.

Shell hatte schon damals ein Finanzsystem, das erlaubte, die Umsätze an den Tankstellen täglich zu beobachten. Tatsächlich gingen die Umsätze für Benzin und Dieseltreibstoff massiv zurück, in einigen Regionen um mehr als 50 Prozent. Und das wirkte. Am 20. Juni 1995, sieben Wochen nach der spektakulären Besetzung der Plattform durch Greenpeace, beschloss Shell, «Brent Spar» an Land zu ziehen und ordentlich zu verschrotten.

Die Lehre daraus: Die gemeinsame Boykottierung einer Marke kann Wirkung zeigen. Oder mit anderen Worten: Der Markt, der nach neoliberalem Verständnis ja alles bestens regelt, kann beeinflusst werden. Man muss es nur tun.

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Die Macht um Acht (16) | KenFM.de

die-macht-um-acht-16-kenfm.de

19-12-18 09:06:00,

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Stille Nacht allerseits!

Bescherung für die Tagesschau-Redaktion

In der neuesten Ausgabe der MACHT UM ACHT bastelt der Journalist Uli Gellermann eine wirklich echte Nachricht und schenkt sie der Tagesschau-Redaktion zum Lernen. Vorher aber weist Gellermann nach, dass schon kurz vor der Tagesschau die Propaganda beginnt: Mit der Sendung „Börse vor acht“ – die börsentäglich um 19:55 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird – kommt statt Nachricht pure Ideologie über den Sender. Denn die Mehrheit der ARD-Konsumenten dürfte wohl kaum im Besitz von Aktienpaketen sein. Für wen ist denn dann wohl dieser exklusive Sendeplatz reserviert, der im freien Verkauf als TV-Spot etwa eine Million Euro einbringen würde. Bezahlt wird diese prima  Werbung für den Finanz-Kapitalismus nicht von der Frankfurter Börse, sondern vom Zuschauer und seinen Gebühren.

Wenn Gellermann die Tagesschau-Meldung „Konflikt um Iran-Sanktionen – Huawei-Finanzchefin festgenommen“ auseinandernimmt, muss er erneut feststellen, dass die Redaktion Tendenz und Meinung liefert, statt Informationen zu senden. Und Tendenz statt Nachricht setzt sich bei der ARD fort, wenn sie an vielen Tagen hintereinander in der Berichterstattung noch vor dem CDU-Parteitag geradezu CDU-Festspiele feiert. Als ob der öffentlich-rechtliche Sender eine Partei-Gliederung wäre, die den Parteitag pflichtgemäß vorbereiten müsste. Als dann die neue Parteichefin der CDU unter heftiger Anteilnahme der Tagesschau gewählt worden war, leistete sich die Reaktion ein Interview, in dem keine einzige inhaltliche Frage auftauchte.

Einen neuen Höhepunkt tendenziöser Berichterstattung produzierte die angebliche Nachrichten-Sendung unter der Überschrift „Macrons Pläne – Das wird teuer“. Die Redaktion macht sich viele Sorgen um die „Verschuldung Frankreichs“, als ob es sich um ihr eigenes Geld handeln würde. Ralph Sina vom ARD-Studio Brüssel versteigt sich gar zu dieser Behauptung: „Unter dem Druck der Gelbwesten-Proteste wendet sich Macron von seinem Haushaltssanierungskurs ab. Frankreich erlange mit diesem Sanierungskurs die Glaubwürdigkeit, um die angestrebte Neugründung Europas vorantreiben zu können, hatte er noch bei seinem Amtsantritt betont.“ Welche „Neugründung“ könnte Ralph Sina meinen? Die Vergrößerung des EU-Militärapparates? Noch mehr EU-Bürokratie als bisher? Schweigen im Sender-Wald. Statt dessen dieser Satz: „Doch die Zusagen von Präsident Emmanuel Macron bedeuten eine noch höhere Verschuldung Frankreichs.“ Das kommentiert ein Tagesschau-Zuschauer mit diesem klugen Satz: „Wie wär’s,

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Die Macht um Acht (15) | KenFM.de

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05-12-18 07:13:00,

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Die Russland-Fanfare

Die Tagesschau und ihr Russlandfeldzug

Als Russland-Fanfare wurde das Instrumental-Signal bezeichnet, das im Zweiten Weltkrieg seit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht im deutschen Radio einleitete. Mit Bedacht zitiert Uli Gellermann in seinem neuesten Video-Beitrag zur MACHT UM ACHT genau dieses Fanfaren-Signal. Denn folgt man der Berichterstattung der deutschen Medien nach dem jüngsten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, dann befindet sich der Westen und mit ihm auch Deutschland in einer Vorkriegszeit-Situation. Eine publizistische Lage, in der die Propaganda den Journalismus verdrängt. Und an der Spitze dieser Verdrängung ist mal wieder die „Tagesschau“ zu beobachten.

Schonungslos deckt Gellermann auf, wen die „Tagesschau“ als sogenannte Expertin zum neuen Krim-Konflikt zitiert. Die Redaktion führt ihr Interview mit Sabine Fischer: Sie leitet die Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien in der „Stiftung Wissenschaft und Politik.“ Präsident des Stiftungsrats der SWP ist Nikolaus von Bomhard, bis 2017 Vorsitzender des Vorstands der Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft). Der größte Einzelaktionär der Munich Re ist der US-Finanz-Gigant BlackRock. Einer der stellvertretenden Präsidenten ist der Bundesminister Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramtes. Also muss Gellermann feststellen, dass die Tagesschau sich ihre Ukraine-Russland-Analyse von der Bundesregierung und den ihr nahestehenden Finanzspekulanten machen lässt. Solche „Analysten“ dienen ihren politischen und wirtschaftlichen Interessen und keineswegs dem Bedürfnis der Zuschauer nach sachlicher Information.

Mit einer weiteren Meldung der „Tagesschau“ – zur „Chronik der Krimkrise – Die Wurzel des Schwarzmeer-Konflikts“ – bemerkt Gellermann eine beachtliche Nachrichten-Fälschung der Redaktion durch Weglassen: Unerwähnt bleibt die Ausdehnung der NATO-Grenzen bis kurz vor Moskau. Verschwunden ist der Versuch, die Ukraine auch militärisch in die EU einzugliedern. Als Ersatz für die historische Wahrheit eine Tagesschau-Weisheit: Russland habe die Krim-Halbinsel unter seine Kontrolle gebracht und verleibte sie sich schließlich endgültig ein. Kein Wort dazu, dass die Krim nur in einer Wodka-Laune von Nikita Chruschtschow zur Ukraine verschoben wurde. Kein Satz über die Unterdrückung der russischen Sprache, die immerhin von einer erheblichen Minderheit in der Ukraine gesprochen wurde und wird. Keine Erinnerung an die Wiederbelebung des faschistischen Bandera-Kultes in der alten sowjetischen Teilrepublik.

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Die Macht des Bösen

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04-12-18 08:48:00,

von Richard H. Black und Basma Qaddour

Richard Black, Staatssenator für Virginia, erklärte, dass die USA den Handel zwischen dem Iran und Syrien erschweren, indem sie das Gebiet im Norden des Euphrat besetzen, ganz im Sinne des „Plan B“, den der damalige Außenminister John Kerry vor Jahren angekündigt hatte.

Der Online-Zeitung Syriatimes gegenüber äußerte er, dass die USA bis heute versuchen, die Routen zwischen den Ländern zu blockieren, wo immer dies möglich ist, und dass sie ohne jede gesetzliche Legitimation siebzehn Militär-Basen in Syrien errichtet haben.

„Um das Gebiet unter ihrer Kontrolle zu halten, haben die USA eine semi-autonome Region geschaffen, die von syrischen Kurden beherrscht wird. Da die Kurden nur etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung dort ausmachen, erzeugt man dadurch, dass man ihnen gestattet, das Gebiet zu kontrollieren, eine politisch instabile Situation.

Die zahlenmäßig weitaus größere arabische Bevölkerung wird so gut wie sicher zu den Waffen greifen, um eine Vorherrschaft der kurdischen Minderheit zu verhindern. Diese ethnische Gewalt würde dann als Rechtfertigung für die USA herhalten, sich zeitlich unbegrenzt in der Region aufzuhalten.

Schließlich haben sie ihre Absicht verkündet, das Wiederauferstehen des IS zu verhindern. Das erneute Ausbrechen von Gewalt in der Region würde sehr wahrscheinlich dem IS zugeschrieben und lieferte dann den Vorwand für eine anhaltende Besatzung“, sagte der Senator.

Als er zum US-Einsatz international geächteter Waffen in den nördlichen Regionen Syriens befragt wurde, antwortete Senator Black:

„Es gibt Berichte darüber, dass die USA Streubomben sowie weißen Phosphor in Syrien eingesetzt haben. Diese Behauptungen werden von den USA bestritten. Gleichzeitig beschwert sich die von den USA angeführte Koalition immer wieder über den Einsatz so genannter ‚Fassbomben‘ in Syrien. Es ist unklar, worin der Unterschied besteht zwischen einem Fass, das Sprengstoffe und Granatsplitter enthält, und einer 15.000 Pfund schweren ‚bunkerbrechenden‘ Bombe, die rasiermesserscharfes Schrapnell über große Entfernungen herausschleudert.“

Er wies darauf hin, dass er während seines kürzlichen Besuches in Syrien im September 2018 ein Gebäude mit „Fassraketen“ besucht hatte. Diese wurden von den Terroristen hergestellt, die aus Aleppo gedrängt wurden.

„Manche meinen, ‚Fassbomben‘ sollten für illegal erklärt werden, weil sie nicht zielgenau sind. Die ‚Fass-Raketen‘ wurden von Terroristen willkürlich in zivile Gebiete abgefeuert, mit dem einzigen Ziel, unschuldige Menschen zu töten. Ich habe bis jetzt noch von keinem der militärischen Gegner Syriens gehört,

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Die Macht um Acht (14) | KenFM.de

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21-11-18 07:45:00,

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Tätä, Tätä, Tätä!

Ein Maskenball der Tagesschau

Kaum hat mit dem 11.11. die Karnevalssaison begonnen, macht die Tagesschau mit: Da wird der Rüstungshaushalt mit dem Wort „Sicherheitsetat“ maskiert und im gleichen Atemzug mit den „Ausgaben für Soziales“ genannt: das klingt besser. Die Profis von der Tagesschau nennen es „Wording“ und meinen „Sprachregelung“.

Und sie regeln auch die Sprache, wenn sie von „US-Sanktionen gegen Russland“ berichten. Wie üblich behaupten sie eine „Annexion“ der Krim, während Völkerrechtler durchaus eine „Sezession“ sehen. Aber die Tagesschau-Redaktion übernimmt einfach die Sprachgestaltung der USA, ohne nachzudenken, ohne die gebotene Objektivität; man hat die Maske der USA aufgesetzt, und dazu gehört offenkundig auch deren Brille und Sicht.

Eindeutig auf der Seite der Auto-Industrie setzt die Hamburger Redaktion bedenkenlos folgende Überschrift in die Welt: „Hardware-Nachrüstung 945.000 Handwerker-Diesel profitieren“. Schon mit dem Wort “profitieren“ wird der Diesel-Betrugsindustrie nur das Beste unterstellt und zugleich auch dem Kraftfahrt-Bundesamt, das mit einem Brief an die Besitzer älterer Diesel Werbung für die Auto-Industrie macht. Sowohl die Verbraucherzentralen als auch der ADAC hatten kritisiert, das Amt habe mit seinen Hinweisen auf „Umtauschaktionen“ von BMW, Daimler und VW die „nötige Distanz zur Industrie vermissen“ lassen. Das war in vielen deutschen Blättern zu lesen. Nur eben nicht in der „Tagesschau“ zu hören.

Das nennt der Journalist Uli Gellermann in seinem neuesten Beitrag für „Die Macht um Acht“ schlicht maskierten Unsinn. Und er empfiehlt der Hamburger Nachrichten-Reaktion dringend, solche Beiträge demnächst mit einer Karnevalströte anzukündigen: Tätä, Tätä, Tätä!

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau. Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

Bei KenFM nimmt er mit dem gleichnamigen Format die subtile Gehirnwäsche der Tagesschau alle zwei Wochen unter die Lupe.

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Die Lügen der Macht

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17-11-18 03:52:00,

Zu jedem modernen westlichen Angriffskrieg gehört die Dämonisierung des Angriffsopfers sowie Propaganda zu den angeblichen Grausamkeiten der Führung des angegriffenen Staates, mit der dann weitere militärische Schritte der Angreifer „aus humanitären Gründen“ in deren Medien praktisch als „alternativlos“ dargestellt werden und das Angriffsverbot des Völkerrechts — und der UN — beiseite gewischt wird.

Meist wird dies verbunden mit einem Missbrauch des Holocausts à la „Wer gegen den Krieg ist, unterstützt diesen neuen Hitler. Nie wieder Auschwitz!“ und ähnlichen brutalen Psychoattacken gegen die Bevölkerung an der Heimatfront, die gezielt in ein ethisches Dilemma gestürzt wird.

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Quelle: Screenshot YouTube

Die Chemiewaffenpropaganda der USA zur Missachtung und Aushebelung des Völkerrechts war schon 2003 im Falle des Irakkrieges aufgrund fehlender Beweise von Anfang an völlig durchschaubar und ist längst enttarnt. Von einem der Verantwortlichen, dem damaligen US-Außenminister Colin Powell, der bekanntlich damals im UN-Sicherheitsrat mit einer vermeintlichen Anthrax-Ampulle wedelte, wurde diese Aktion später „größter Fehler meines Lebens“ genannt. Dennoch hat die Syrien angreifende Koalition unter der Führung der USA genau diese „Gift-Propaganda“ noch nicht einmal zehn Jahre später erneut in Syrien eingesetzt (1).

Die USA benutzten in den letzten Jahrzehnten ständig regional verfügbare Kämpfer, um Regierungen zu stürzen. Dies ist auch öffentlich bekannt, siehe beispielsweise den „Iran-Contra-Skandal“. Auch der bis zum heutigen Tage praktizierte Einsatz von radikal-islamistischen, meist von Saudi-Arabien und diversen Golfstaaten finanzierten Kämpfern durch die USA beim Angriff auf fremde Länder sollte eigentlich spätestens seit dem Eingeständnis des damals verantwortlichen US-Präsidentenberaters Zbgniew Brzezinski zum Angriff auf Afghanistan ab Ende der Siebziger Jahre bekannt sein.

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Quelle: Screenshot Twitter, Voltaire.net

Brzezinski galt Freund und Feind über Jahrzehnte als der große Macher der US-amerikanischen Außenpolitik beziehungsweise Geopolitik. 1998 bestätigte Brzezinski entsprechende Angaben des damaligen CIA-Chefs zum Afghanistan-Einsatz radikaler Islamisten durch und für die USA noch vor dem Eingreifen der Sowjetunion zugunsten der afghanischen Regierung in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Nouvel Observateur (2, 3).

Der Anführer der US-geführten Angreifer beziehungsweise der importierten Kämpfer war der Saudi Osama Bin Laden. Er und seine Mudschaheddin-Kämpfer wurden später unter dem Namen „Al Qaida“ bekannt. Ein bekannter Artikel der britischen Zeitung The Independent von 1993 mit dem Titel „Anti-Soviet warrior puts his army on the road to peace“ hofierte Bin Laden als tollen Humanisten,

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Macht es heute noch Sinn, die Kriegsschuldfrage 1914-1918 zu behandeln? – www.NachDenkSeiten.de

macht-es-heute-noch-sinn-die-kriegsschuldfrage-1914-1918-zu-behandeln-8211-wwwnachdenkseiten.de

13-11-18 08:33:00,

Willy Wimmer:

Die Bilder aus London am Waffenstillstandstag des 11. November 2018 suchte man in den Hauptnachrichten von ARD und ZDF vergebens. Auch BBC rückte erst spät damit heraus. Bilder, die den deutschen Bundespräsidenten Steinmeier bei einer Kranzniederlegung in London zeigten. Hielt man diese Bilder deshalb zurück, weil weder der deutsche Bundespräsident Steinmeier noch die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin Merkel es an diesem denkwürdigen Wochenende für nötig gehalten haben, der deutschen Soldaten und Opfer des Ersten Weltkrieges in angemessener Weise dort zu gedenken, wo diese Toten ihre letzte Ruhe finden mußten. Damit macht die deutsche Staatsspitze deutlich, welchem Geschichtsbild sie anhängt. Vor allem im Vorfeld von Versailles 1919, an dem man sich im Sommer 2019 in besonderer Weise erinnern wird.

Der Commonwealth-Historiker Christopher Clark hat es deutlich gemacht. Nichts hat Versailles und das Verdikt der Entente-Staaten über das Deutsche Reich gerechtfertigt. Clark hat sogar mit dem Segen der deutschen Öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten dekretiert, daß es für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges keine Sonderverantwortung von irgendeinem Staat gebe, obwohl der deutsche Historiker Wolfgang Effenberger und andere auf die über ein Jahrzehnt laufende Vorbereitung des Ersten Weltkrieges durch britische und französische Zirkel, einschließlich der über das Deutsche Reich zu verhängenden Hungerblockade, hingewiesen haben. Eine Hungerblockade wohlgemerkt, die bis weit nach dem Waffenstillstand in den Sommer 1919 Millionen deutsche Opfer und den Verlust einer ganzen Generation von Kindern zur Folge haben sollte. Wenn es selbst nach Christopher Clark keine deutsche Sonderverantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegeben hatte, ist die in Versailles von den Alliierten dekretierte “deutsche Alleinschuld” nicht aufrecht zu erhalten.

Die Vernichtung Deutschlands war das Ziel von Versailles und mittels Hitler und dem Zweiten Weltkrieg sollte es gelingen. Steinmeier und Merkel laufen Gefahr, Versailles und die gegen Deutschland gerichtete Vernichtungspolitik auf Dauer zu legitimieren.

Das könnte man der Geschichte überantworten, wenn dies nicht ins nächste Verhängnis führen würde.

Zunächst einmal in grundsätzlicher Hinsicht. Wer heute Versailles legitimiert, beantwortet eine Frage nicht: Wer kann Frieden? Darauf hat es in der Geschichte Antworten gegeben, wie der Friedensschluß 1648 von Münster und Osnabrück sowie der Wiener Kongreß nach Ende der napoleonischen Kriege zeigen konnte. Man ließ dem besiegten Land sein Gesicht und schuf das “Recht auf Vergessen”.

Es war der russische Zar Alexander I, gemeinsam mit dem österreichischen Kanzler Metternich,

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Die Macht um Acht (13) | KenFM.de

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07-11-18 07:16:00,

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Don’t worry, be happy

Die TAGESSCHAU macht glücklich.

Die Tage werden kürzer, die TAGESSCHAU will uns die dunkle Zeit versüßen. Darüber redet Uli Gellermann diesmal in der MACHT UM ACHT, der Gebrauchsanweisung für die TAGESSCHAU. Mit Meldungen wie „So viele Milliardäre wie nie zuvor“ lässt die Hamburger Nachrichtensendung den Sonnenschein der Reichen in die Wohnzimmer der TV-Konsumenten, ohne ein Wort darüber zu verlieren, wie zum Beispiel der Milliardär Karl Albrecht (ALDI) an seine 25,5 Milliarden Dollar gekommen sein könnte. Kein Wort von der brutalen Ausbeutung der Verkäuferinnen. Be happy!

Auch wenn das Flaggschiff der ARD diese Schlagzeile verzapft: “Goldener Oktober auf dem Arbeitsmarkt“ – wird die Wirklichkeit ausgeblendet. Kein Wort über die Fälschung der Arbeitslosenzahlen. Kein Wort darüber, dass es noch im August 2018 ungefähr 6,73 Millionen „Leistungsempfänger“ gab. Das heißt, dass die Agentur einfach rund 6,73 Millionen Menschen unterschlägt, die von Arbeitslosengeld und/oder Hartz-IV-Leistungen leben. So wird dem TV-Zuschauer ein Glückskeks zugeworfen: Don’t worry, mach Dir keinen Sorgen, be happy, sei einfach glücklich!

Anscheinend soll man auch über die Kandidatur von Friedrich Merz für den CDU-Vorsitz glücklich sein. Denn, so die Tagesschau: „Merz will Aufbruch – keinen Umsturz“. So macht eine Nachrichtensendung Reklame für einen Kandidaten im innerparteilichen Wahlkampf. Und lässt ihn auch noch schnell was zu seiner Tätigkeit bei „BlackRock“ sagen: „Merz wies die Kritik an seiner Tätigkeit für BlackRock zurück. BlackRock sei keine Heuschrecke, sondern verwalte treuhänderisch Einlagen von hunderttausenden privaten Kunden, sagte er. Er sehe keinerlei Konfliktlage“. Na, wenn Merz, der größte Lobbyist aller Zeiten, keine Konfliktlage sieht, dann muss eine NACHRICHTEN-Sendung diese MEINUNG natürlich als Reklame weitergeben. Zahlt man Gebühren für Promotion?

Auch die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge! Statt Nachrichten verbreitet die TAGESSCHAU lieber gute Laune. Oder, wie Bobby McFerrin in den 80ern gesungen hat: „Don’t Worry, Be Happy“.

Der Journalist und Filmemacher Uli Gellermann beschäftigt sich seit Jahren mit der Dauermanipulation der Tagesschau.

Gemeinsam mit den Co-Autoren, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, schrieb er das Buch „Die Macht um Acht: der Faktor Tagesschau“. Eine herausragende Lektüre über die tägliche Nachrichtensendung der ARD.

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