Kopfgeld auf Maduro und Kriegsschiffe vor Caracas

10-04-20 12:58:00,

Die USA forcieren ihren Terror gegen Venezuela

Von Wolfgang Bittner

Nachdem mehrere Mordanschläge auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro fehlgeschlagen sind, haben die Bellizisten in den USA eine neue infame, völkerrechtswidrige Terroraktion gestartet. Von der Corona-Krise überlagert wurde eine Meldung, wonach die USA ein Kopfgeld von 15 Millionen Dollar auf Maduro ausgesetzt haben.(1) Ginge es mit rechten Dingen zu, hätte es zu dieser Ungeheuerlichkeit eine weltweite Protestwelle geben müssen. Doch bekanntlich können die USA schalten und walten wie sie wollen.

US-Justizminister William Barr hat Anklage mit der Begründung erhoben, Maduro führe einen Drogenhändlerring namens „Kartell der Sonnen“ (Cártel de los Soles) an, dem auch Regierungsmitglieder und Militärs angehörten. Der Ring soll hunderte Tonnen Kokain geschmuggelt haben. US-Außenminister Mike Pompeo erklärte, die 15 Millionen würden für Hinweise zur Ergreifung Maduros gezahlt, den er als „linksnationalistisch“ bezeichnete. Angeblich kooperiert Maduro mit der kolumbianischen Guerillaorganisation FARC. US-Staatsanwalt Geoffrey Berman, der die Anklage vertritt, sagte: „Maduro und die anderen Angeklagten wollen die USA mit Kokain fluten, um die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Nation zu untergraben… Maduro benutzt Kokain als Waffe.“(2) Derartige Anschuldigungen sind nicht neu, die Beweise fehlen.

Anfang April verstärkten nun die USA den militärischen Druck, indem sie einen Flottenverband vor die Küste Venezuelas entsandten. US-Präsident Donald Trump verkündete: „Wir setzen Zerstörer und andere Kriegsschiffe, Flugzeuge und Hubschrauber ein, was unsere militärischen Fähigkeiten in der Region verdoppelt.“(3) Zusätzliche Streitkräfte sollen die bereits vorhandenen im östlichen Pazifik und in der Karibik verstärken, wie einer Erklärung des US-Verteidigungsministers Mark Esper zu entnehmen war. Die USA lassen also in ihrer Bedrohung und Lähmung des Landes trotz der grassierenden Corona-Pandemie nicht nach, im Gegenteil. Nicolás Maduro bezeichnete die erneute Eskalation als „Schandtat“ und den Versuch, von der Corona-Krise in den USA abzulenken.(4)

Die USA bekämpfen die legitime venezolanische Regierung jetzt schon seit Jahren mit allen Mitteln. Im Januar 2019 haben sie ihren Günstling, den militanten Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt und betrachten Maduró als abgesetzt. Aber alle Versuche, einen Regime Change mit Terroraktionen und strangulierenden völkerrechtswidrigen Sanktionen durchzusetzen, sind bisher gescheitert, da ein großer Teil der Bevölkerung und das Militär sich trotz Not und Misswirtschaft nach wie vor zur Regierung bekennen.(5)

Hauptakteure der verbrecherischen Aggressionspolitik gegen Venezuela und dessen Präsidenten sind Außenminister Mike Pompeo und Vizepräsident Mike Pence.

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Aus Not verbündet sich Präsident Maduro mit Privatunternehmen

13-03-20 10:12:00,

Lorenzo Mendoza, Inhaber des Lebensmittelkonzerns Polar in Caracas © fb

Christa Dettwiler / 13. Mär 2020 –

In Venezuela werden Arbeitsgesetze liberalisiert, Staatsunternehmen privatisiert und Preiskontrollen fallengelassen.

Als Venezuela 2017 immer tiefer in eine Wirtschaftskrise schlitterte, tauchte regelmässig ein Name auf: Lorenzo Mendoza. Der Name ist in Venezuela bestens bekannt. «Empresas Polar», das von Mendozas Grossvater gegründete Nahrungsmittelunternehmen, war die grösste Privatfirma Venezuelas. Als die Wirtschaftspolitik von Präsident Nicolas Maduro zu einer massiven Nahrungsmittelknappheit führte und eine ebenso massive Flüchtlingskrise auslöste, wurde Mendoza zum lautstarken Kritiker der Regierung und ihrer Diskriminierung des Privatsektors.

Plötzlich verschwand Mendoza aus der Öffentlichkeit, und Maduro hörte auf, ihn als Dieb, Parasiten und Verräter zu beschimpfen. Auch die Angriffe auf «Polar» hörten auf. Mehr noch, die venezolanische Regierung übernahm nach und nach die Wirtschaftspolitik, die Mendoza immer gefordert hatte, so etwa die Aufhebung der strikten Preiskontrollen.

Der Burgfrieden zwischen dem Unternehmer Mendoza und dem sozialistischen Präsidenten Maduro war Mitte 2018 in einem bislang geheim gebliebenen Treffen ausgehandelt worden, wie die «New York Times» berichtete. Es war eine grosse Annäherung zwischen Revolutionsregierung und Unternehmerklasse, die sie während fast zwei Jahrzehnten bekämpft hatte. Das Land, in dem die Regierung die Wirtschaft strikt kontrollierte, ist zu einem Land geworden, in dem ein Autokrat de facto den Kapitalismus toleriert, um den Kollaps zu verhindern und seine Macht zu sichern.

Diese überraschende Wende hat Venezuelas wirtschaftliche Probleme nicht gelöst, aber es hat verschiedenen Sektoren neuen Aufschwung verliehen und neue Investoren angezogen. Beides hilft Maduro dabei, dem Druck internationaler Sanktionen zu widerstehen.

Privatisierungen, gelockertes Arbeitsrecht, verpachtetes Land

Während Venezuelas einst mächtige Staatsunternehmen vor sich hin dümpeln, gehen Dutzende Unternehmen, die unter der Regierung Maduro verstaatlicht wurden, still und leise wieder in private Hände zurück. Land, das Maduros Vorgänger Hugo Chavez im Namen der Bolivarischen Revolution enteignet hatte, wird an jeden verpachtet, der es nutzen will.

Das restriktive Arbeitsrecht, das es Unternehmen etwa verbot, Personal ohne Erlaubnis der Regierung zu entlassen, sowie die massiven Preiskontrollen, werden nicht mehr durchgesetzt. Gewerkschaften werden demontiert, byzantinische Handelsrestriktionen ersetzt durch Steuergeschenken und Exportanreizen. Die strikten Währungskontrollen sind aufgehoben. Alles hat dazu beigetragen, den Kollaps der staatlichen Produktion teilweise aufzufangen.

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Nicolás Maduro: Corruption and Chaos in Venezuela

10-08-19 06:26:00,

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U.S. Department of State
Fact Sheet

The former regime of Nicolás Maduro has consistently violated and abused the human rights and dignity of the country’s citizens, plundered its natural resources, and driven a once-prosperous nation into economic ruin with Maduro’s authoritarian rule and ruinous economic policies. Maduro’s thugs have reportedly engaged in killings and physical abuse, detained political opponents, and severely interfered with the exercise of freedom of expression, all in a brutal effort to retain power.

MADURO’S CORRUPTION & INCOMPETENCE:

- On July 25, 2019, the United States sanctioned Maduro’s three stepsons (Walter, Yosser, and Yoswal Flores), and seven other individuals, as well as 13 entities, involved in a complex network of bribery and money laundering that has been stealing from the people of Venezuela through a for-fee food distribution program known as the CLAP.
- Maduro and his associates have been responsible for the theft and embezzlement of billions of dollars from the Venezuelan people over many years. Regime insiders have also been involved in drug smuggling, and the illicit removal of gold from the Venezuelan Central bank.
- Maduro has financed himself by “cranking up the central bank printing presses. That has ballooned the supply of the national currency, the bolivar, which has lost more than 99 percent of its value since 2013 and is virtually worthless.” (Bloomberg Businessweek, March 9, 2019)
- The bolivar’s accumulated inflation 2014-2018 was more than twenty-two million, according to the Central Bank of Venezuela. As a result of Maduro’s actions, the people of Venezuela can no longer afford to live in their own country.
- Similarly, Venezuela’s infrastructure has begun to collapse under Maduro. For example, the electrical system has rapidly deteriorated since March, resulting in nation-wide blackouts and the increasing rationing of electricity in many states. In 2016, Maduro declared approximately 12 percent of the country to be a part of an “Orinoco Mining Arc” and awarded himself broad authorities to oversee the exploitation of resources for personal gain. Maduro ejected foreign companies from Venezuela and replaced employees with untrained workers who operate under the leadership of senior Venezuelan military officers.

VENEZUELA’S MADURO-MADE CRISIS:

- Economic Decline: The International Monetary Fund estimated that the cumulative decline of the Venezuelan economy since 2013 will surpass 60 percent and is among the deepest five-year contractions the world has seen over the last half century.

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If The Agenda To Oust Maduro Was Honest Instead Of Dishonest

01-05-19 08:18:00,

Juan Guaido: I would like to be regarded as the interim president of Venezuela because the current president of Venezuela, Nicolas Maduro, stands opposed to the interests of the political bodies with which I have aligned myself. Also, he stands opposed to my own personal ambitions of becoming powerful.

Washington, DC: We too would like for Juan Guaido to be regarded as the interim president of Venezuela, because the current President of Venezuela is too cozy in policy and practice with our geopolitical opponents. We would not mind this so much if Venezuela didn’t sit atop the world’s largest proven oil reserves. If we can’t control what happens to those oil reserves, we won’t be as dominant on the world stage as we otherwise would be.

US allies: We too would like it if Juan Guaido were president instead of Nicolas Maduro, because that’s what the United States wants and it is in our interests to go along with whatever they say. If we go along with Washington’s dictates we are treated favorably, whereas if we don’t we’ll end up getting treated the way the Venezuelan government is being treated currently.

Donald Trump: I’ve been told by the neoconservatives who I have appointed to guide my foreign policy that it would be good for America’s resource control agendas if I apply more sanctions to Venezuela’s economy at this time. This will force the Venezuelan civilians, and more importantly their military, to overthrow Maduro or else see their loved ones die of malnutrition and lack of healthcare.

John Bolton: I too encourage Venezuela’s citizens and military to turn against their government and begin inflicting violence upon it until Nicolas Maduro is either dead or removed from power. If you do this, you won’t have to starve and die because of our steadily increasing sanctions, and we’ll get to control the oil that your country happens to sit on top of. As an added benefit, hurting large numbers of human beings gives me sexual gratification.

CIA [via bullhorn]: Umm, excuse me, Venezuelans? This is the CIA. Will you all please start having a civil war now to overthrow your government? That would make us very happy, thank you.

Mainstream media: The US government, and of course the powerful unelected individuals who run it from behind the scenes without any accountability or oversight from the public,

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Maduro places troops on high alert, accuses US of rehearsing new form of warfare in Venezuela

04-04-19 07:45:00,

Venezuela’s military has been placed on alert to pre-empt potential ‘unconventional’ warfare tactics by the US, which aims to overthrow the government with attacks on public services, President Nicolas Maduro has announced.

“Venezuela is demonstrating to the world that it is a testing ground for new cybernetic, electromagnetic war weapons and a new war strategy, which is not the direct invasion or bombing by missiles, but the bombing of vital public services,” Maduro said, admitting that, with rolling blackouts, the situation in the country remains “serious.”

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Maduro announces 30-day power rationing as Venezuela is gripped by blackouts

The objective of this alleged tactic is to destabilize the situation in Venezuela just about enough to provoke internal clashes, the president said. He accused the opposition of engaging in “criminal plans” to take advantage of such a scenario of chaos to assassinate him and other loyal supporters. Maduro also said there are plans by dissidents to “attack military units.”

He ordenado la conformación de 50 mil Unidades Populares de Defensa en todos los barrios, ciudades y en cada rincón del País para que respalden y fortalezcan la Defensa Integral de la Patria. ¡Unidad Cívico-Militar! pic.twitter.com/eHOKk2n9LV

— Nicolás Maduro (@NicolasMaduro) January 30, 2019

To confront these dangers, Maduro said he had placed the intelligence and counterintelligence bodies on highest alert. Similarly, the president called on the mobilized 51,000 popular defense units, comprising some 2.1 million volunteers, to help the military deal with potential threats.

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