Die große Manipulation

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28-10-20 11:11:00,

Eine Propagandamaschine, die Menschen dazu bringen kann, sich um ausländische Regierungen Sorgen zu machen, während ihre eigene Regierung das Leben im eigenen Land und auf der ganzen Welt zerstört, ist eine Propagandamaschine, die Menschen dazu bringen kann, alles zu glauben.

Die US-Amerikaner werden von ihrer eigenen Regierung unendlich mehr verletzt als von Russland, China und Iran. Menschen auf der ganzen Welt werden von der US-Regierung weit mehr verletzt als US-Amerikaner von ihrer eigenen Regierung. Hör auf, dir wegen Ausländer Sorgen zu machen, Amerika. Es dient nur den Mächtigen.

Joe Biden: Nichts wird sich grundlegend ändern.
Liberale: Dies ist die wichtigste Wahl aller Zeiten.

Die US-Regierung hat allein seit 9/11 Millionen Menschen getötet und Dutzende von Millionen vertrieben. Das Gerede darüber, dass diese Wahl eine einzigartige Bedeutung hat, weil der derzeitige Präsident Amerika künftig auf einen dunklen Weg führt, wird weltweit auf viele taube Ohren stoßen.

Es ist so dumm, wenn mir US-Amerikaner sagen, ich solle nicht über die US-Wahl sprechen. Über das zu schreiben, was in den Nachrichten steht, ist buchstäblich mein Lebensunterhalt. Ich werde nicht plötzlich aufhören, das zweiköpfige Einparteiensystem der mächtigsten Regierung der Welt zu kritisieren, nur weil eine weitere Scheinwahl in Arbeit ist. Das ist es, was ich tue. Kommt damit klar.

Die US-Außenpolitik ist viel bedeutsamer als die US-Innenpolitik. Sie betrifft wesentlich mehr Menschen weitaus stärker, und die Elite-Manipulanten verwenden weit mehr Energie in die Aufrechterhaltung des außenpolitischen Status quo als in die Innenpolitik. Dennoch wird sie im Präsidentschaftswettlauf praktisch ignoriert. Dafür gibt es einen Grund, und der ist nicht schön.

Sicher ist es ein höchst merkwürdiger Zufall, dass die US-Demokratie immer wieder von Nationen angegriffen wird, die sie zufällig ins Visier nehmen will, und zwar immer auf eine Weise, die für die Öffentlichkeit völlig unsichtbar ist, und die Beweise für die Angriffe sind immer geheim.

Ich meine, es gibt alle möglichen Arten, wie ein Land angegriffen werden kann, aber das Land, das sich buchstäblich immer im Krieg befindet, wird jeweils nur auf eine Art und Weise angegriffen, die niemand sehen kann, und wir sollen denselben Regierungsstellen, die für die Kriege verantwortlich sind, vertrauen, dass das auch stimmt. Wirklich äußerst seltsam, sage ich.

  1. Wir befinden uns mitten in einem zeitlupenartigen Dritten Weltkrieg zwischen dem US-Imperium und den übrigen Nationen,

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Buchvorstellung “Die Mega Manipulation” | Von Ullrich Mies | KenFM.de

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04-08-20 06:08:00,

Ideologische Konditionierung in der Fasadendemokratie

Eine Buchvorstellung vom Herausgeber Ullrich Mies.

Sowohl Titel als auch Untertitel dieses Buches liegen drei Behauptungen zu Grunde:

1. Mega-Manipulationen finden statt.

2. Die Öffentlichkeit wird ideologisch konditioniert.

3. „Wir“ leben in einer Fassadendemokratie.

Mega-Manipulation? Schon wieder eine dieser maßlosen Übertreibungen, Luft- und Fake-Nummern, um die Öffentlichkeit auf das falsche Gleis zu lenken? Um Verschwörungstheorien zu verbreiten? Und mit der Einordnung „unserer“ Demokratie als Fassadendemokratie sogleich das ganze politische System und seine Repräsentanten zu verunglimpfen?

Für die ersten beiden Behauptungen liefern die Autorinnen und Autoren dieses Buches hinreichende Anhaltspunkte. Generell stellt sich aber die Frage: Warum finden Manipulation und Propaganda überhaupt statt, wenn „wir“ — wie immer behauptet — in gut funktionierenden westlichen Demokratien leben? Und was sagt es über die Qualität der Demokratie aus, wenn sich die sogenannten Repräsentanten des Volkes und die Regierungen des „freiheitlichen Westens“ für ihre kranke Politik die Zustimmung ihrer Völker nur noch mit Hilfe von Manipulationen und Propaganda sichern können? Und was bedeutet es, wenn zumindest Teile der Öffentlichkeit dennoch erkennen, dass Politik nahezu ausschließlich gegen die überwiegende Mehrheit betrieben wird und ihre Lebensrealität mit den propagierten Narrativen nicht in Einklang zu bringen ist? Sind „wir“ dann nicht bereits in einer neuen Herrschaftsform angekommen? Ist die gezielte Verwirrung und die tägliche Gehirnverschmutzung des „Souveräns“ nicht der eindeutige Beweis für den Fassadencharakter der westlichen Demokratien?

Kurz vor Fertigstellung des Buches überraschten uns die Herrschenden mit einem transnationalen Ausnahmezustand im Zusammenhang mit der ausgerufenen Corona-Pandemie. Seit Ende Februar 2020 haben sie nun die Gewissheit, dass sie breite Massen mit der Herstellung von Angst jederzeit unter Kontrolle haben, sie psychologisch perfekt steuern und in lemminghaftes Panik-Verhalten versetzen können. Die Autoritätshörigkeit der Massen ist beklemmend, ebenso ihre angstgesteuerte Bereitschaft, auf alle bürgerlichen Freiheiten zu verzichten. Sie glauben ausgerechnet den Zentren der Macht und stellen sich nun bereitwillig unter den Schutz derjenigen, von denen sie seit Jahrzehnten verraten, ausgeplündert und kujoniert werden.1

„Als Machttechnik ist die Erzeugung von Angst sehr viel wirksamer als eine Manipulation von Meinungen. […] Angst ist dabei eines der stärksten Gefühle; sie ist ein Grundaffekt unserer Psyche [….].“2

„Regierungen lieben Krisen,

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Syrien: Die Manipulation durch die Medien geht weiter

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20-07-20 01:15:00,

Die Berichte zu den Parlamentswahlen in Syrien sind verkürzend und verzerrend. Der Urnengang ist sicherlich mit Defiziten behaftet. Wer aber für den Krieg und den Hunger verantwortlich ist, muss dennoch deutlich gesagt werden. Viele Redakteure verweigern das immer noch. Von Tobias Riegel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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In Syrien haben gerade Wahlen zum Parlament stattgefunden, die Ergebnisse werden am Dienstag erwartet. Für viele große deutsche Medien steht dieses Ergebnis aber schon fest: Der „Machthaber“ Baschar al-Assad wird durch „eine Farce“ seine Macht zementieren. Und das, obwohl Assad doch durch Unterdrückung einen „Bürgerkrieg“ zu verantworten habe, den er zusammen mit Russland „brutal niedergeschlagen“ habe.

Die Kritik an der praktischen Umsetzung der Wahlen und an der restriktiven Auswahl der Kandidaten kann zum Teil berechtigt sein. Aber die Frage, warum sich Syrien teils noch immer in einem furchtbaren Kriegszustand befindet und wer diesen Krieg begonnen und neun Jahre am Leben erhalten hat: Diese Fragen werden tunlichst vermieden – wenn nicht gar falsch beantwortet. Das Gleiche gilt für die Fragen, warum die syrische Wirtschaft am Boden liegt und was westliche Sanktionen damit zu tun haben. Außerdem fehlt der Vergleich zu Nationen, in denen ebenfalls in oder kurz nach Kriegszuständen „gewählt“ wurde, nachdem dort ein westlich unterstützter Regime-Change funktioniert hat: etwa zu Afghanistan, Irak oder Libyen.

Bitte keine Fragen zu Krieg, Sanktionen, Islamisten

Um unbequeme Fragen nach der Verantwortung des Westens und seiner Verbündeten (auch die vieler Medien) für den Krieg gegen die syrische Regierung zu vermeiden, wird die Geschichte auch in den aktuellen Berichten zur Wahl einmal mehr radikal verkürzt und dadurch inakzeptabel verzerrt. Wenn man Kriegsfolgen und Elend als Hindernis für eine faire Wahl beschreibt, so muss doch gefragt werden: Woher kommen der Hunger und die Trümmer, die den Alltag für viele syrische Bürger prägen? Wenn man Assad als „Machthaber“ jede politische Legitimation abspricht: Warum erwähnen die großen westlichen Medien jetzt nicht mehr, welche politischen Kräfte sie in den letzten neun Jahren als „Opposition“ verherrlicht haben? Sind diese militanten islamistischen „Rebellen“ demnach politisch-moralisch berechtigter, die Macht in Syrien zu übernehmen? Haben diese „Rebellen“ in ihren „Hochburgen“ Wahlen abgehalten, die den nun eingeforderten Standards entsprochen hätten?

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Kleine Manipulation, große Wirkung: Mit welchen Tricks der Spiegel das Unterbewusstsein der Leser manipuliert | Anti-Spiegel

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18-06-20 06:46:00,

Ich beschreibe hier gerne besonders dreiste Beispiele dafür, wie der Spiegel seine Leser belügt, Fakten verdreht oder weglässt und ähnliches. Heute soll es anhand eine aktuellen Beispiels um die primitiven – aber sehr wirkungsvollen – Methoden gehen, mit denen der Spiegel seine Leser unterbewusst beeinflussen will.

Der Spiegel hat heute einen Videobeitrag mit der Überschrift „Coronakrise in Russland – Zu Putin bitte einmal hier durch“ veröffentlicht. Der Inhalt ist recht unspektakulär: Im Kreml und auf Putins Residenz im Moskauer Umland, von der er Russland seit Beginn der Coronakrise weitgehend per Videokonferenzen regiert, sind „Desinfektionstunnel“ für Besucher installiert worden. Bei diesen „Tunneln“ handelt es sich um Schleusen, in denen Besucher mit einer Desinfektionslösung besprüht werden, bevor sie zu Putin vorgelassen werden.

Solche Schleusen sind nicht neu, verschiedene Flughäfen, vor allem in Asien, wollen derzeit solche Schleusen einführen, um Passagiere vor dem Betreten der Flughäfen zu desinfizieren.

Der Spiegel berichtet in dem Video darüber sachlich, zumindest wenn man den Text nur lesen und nicht hören würde. Da der Spiegel Russland aber schlecht darstellen will oder muss, musste man sich etwas einfallen lassen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Und dabei hat der Spiegel zu einem sehr interessanten Mittel gegriffen: Er hat die Tonspur manipuliert. Auf diese Weise zeigt ein Video mit einem sachlichen Text für den Zuhörer trotzdem, dass Russland irgendwie suspekt ist.

Kreml-Sprecher Peskow hat im russischen Fernsehen von diesen „Tunneln“ erzählt und der Spiegel hat die Aussagen von Peskow in sein Video eingebaut. Dabei hat der Spiegel den Ton jedoch so manipuliert, dass es sich wie ein heimlich mit geschnittenes Gespräch anhört, indem der Spiegel die Tonqualität verschlechtert und andere Geräusche über die Tonspur gelegt hat. Hören Sie es sich selbst an und denken Sie darüber nach, wie das auf Sie wirkt und was dabei unterbewusst in dem Leser vorgeht. Hier geht´s zu dem Videobeitrag des Spiegel.

Diese Manipulation macht etwas mit dem Leser. Obwohl der Spiegel mit keinem Wort behauptet, es handle sich um einen heimlichen Mitschnitt, entsteht beim Zuhörer trotzdem genau dieser Eindruck.

Danach hören Sie sich zum Vergleich den Bericht des russischen Fernsehens an, Sie finden ihn hier (die Aussagen von Peskow beginnen bei Sekunde 34)

Die Manipulation ist offensichtlich,

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Manipulation durch Verschweigen – die deutschen Medien und das Attentat auf Soleimani

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10-01-20 09:59:00,

Die NachDenkSeiten hatten bereits Montag darauf hingewiesen, dass ein wichtiges Detail des US-Attentats auf den iranischen General Soleimani von den allermeisten Medien nicht erwähnt wird – und zwar, dass der General nach Aussagen des irakischen Ministerpräsidenten als Emissär der iranischen Regierung in den Irak gekommen ist, um ihm die Antwort Irans auf eine Friedensinitiative zu übermitteln, die Irak zwischen den verfeindeten Golfstaaten Saudi-Arabien und Iran vermittelt. Eine Überprüfung der Archive der großen deutschen Medien ergab, dass diese Meldung zwar sehr wohl von einigen wenigen Medien veröffentlicht wurde, aber allen voran die großen meinungsbildenden Nachrichtenformate der Öffentlich-Rechtlichen diese Meldung bis heute komplett ignoriert haben. Dieses Fallbeispiel zeigt, wie prekär es um diese großen Nachrichtenformate bestellt ist. Wer sich nur über die Tagesschau und Heute informiert, bleibt im besten Falle uninformiert und wird im schlimmsten Falle desinformiert. Von Jens Berger.

Es ist schon erstaunlich. Am 5. Januar verschickte die Nachrichtenagentur Reuters ihren von allen größeren Medien abonnierten „World-News“-Feed einen recht umfassenden Bericht zur Debatte im irakischen Parlament, in der Ministerpräsident Mahdi den Hintergrund der Bagdad-Reise des iranischen Generals erklärte. Deutsche Medien, wie der SPIEGEL, berichteten zwar unter ausdrücklicher Bezugnahme auf Reuters von dieser Debatte, erwähnten aber Mahdis Äußerungen zur diplomatischen Mission Soleimanis nicht. Quer durch die Bank fehlt dieses nicht eben unwichtige Detail in allen in den großen Medien gesichteten Nachrichtemeldungen zur Debatte.

Löbliche Ausnahmen bestätigen die Regel

Wie es besser gehen kann, zeigte der WDR, der in seinem Rundfunkformat „Echo der Tages“ auf WDR 5 (Sendung vom 5. Januar ab Minute 6:50) sogar O-Töne aus der Debatte brachte und sie ausführlich und lückenlos wiedergab. Ein Leser wies darauf hin, dass auch Bayern 5 diese Meldung brachte, was aber leider aufgrund der eingeschränkten BR-Mediathek nicht mehr zu überprüfen ist. Als weitere vereinzelte Ausnahmen sind lediglich drei Artikel zu nennen – die Deutsche Welle brachte die Meldung eingerahmt in einen redaktionellen Hintergrundartikel, die Süddeutsche erwähnte die Meldung ebenfalls in einem Hintergrundartikel und sogar auf SPIEGEL Online wird die Aussage Mahdis in einem Artikel zumindest als Nebensatz erwähnt.

Doch diese Ausnahmen muss man ins Verhältnis setzen. SPIEGEL Online hat beispielsweise zum Attentat insgesamt 43 Artikel veröffentlicht und in 42 davon fehlt diese Information.

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