Chelsea Manning: 400 Tage länger in Beugehaft und täglich 1.000 Dollar Strafe

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08-08-19 11:31:00,

Seit dem 8. März dieses Jahres sitzt die Aktivistin und Whistleblowerin Chelsea Manning im Gefängnis und wird dort für mindestens 400 weitere Tage verbleiben müssen. Sie soll so lange in Beugehaft bleiben, bis sie gegen WikiLeaks-Gründer Julian Assange aussagt oder die gesetzliche Grenze für Beugehaft erreicht ist.

Da sie nicht aussagt und nach Eigenaussage auch nie aussagen wird, muss sie zudem seit Mitte Juni eine tägliche Geldstrafe von 500 US-Dollar zahlen. Diese Strafhöhe stieg mit vergangenem Montag auf 1.000 Dollar.

„Zukünftige Einnahmen“ erwartet

Der zuständige US-Bundesrichter Anthony Trenga entschied am vergangenen Montag, dass Manning keine Anhörung über ihre finanziellen Möglichkeit, die Strafen zu bezahlen, gestattet wird. Manning bat um eine solche Anhörung, da sie nach Angabe ihrer anwaltlichen Vertretung nicht fähig ist, diese Strafe jemals zu bezahlen. Sie habe fast keine finanziellen Mittel und zuvor ihr Appartment verloren.

Trenga argumentierte in seiner Entscheidung, dass die Aktivistin entweder „nachgeben“ könnte oder nach Haftentlassung die finanziellen Kapazitäten besitzen würde. Sie würde „derzeitige und zukünftige Einnahmen“ haben, die sie dazu befähigen.

Repression gegen Whistleblower

Julian Assange wurde im April festgenommen und sitzt seit dem 1. Mai dieses Jahres ebenfalls in Haft. Er wurde zu 50 Wochen Freiheitstrafe verurteilt, nachdem eine britische Richterin befand, dass er seine Kautionsbedingungen nach dem Betreten der Ecuadorianischen Botschaft in London verletzte. Gegen Assange lief ein Verfahren wegen Vergewaltigung in Schweden. In der ecuadorianischen Botschaft verharrte er seit Juni 2012.

In Ecuador wurde am 11. April der Assange-Freund Ola Bini festgenommen. Er kam nach 71 Tagen im Gefängnis frei, darf das Land aber nicht verlassen.

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Chelsea Manning jailed for a YEAR for refusing to testify against Assange

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08-08-19 10:07:00,

Refusal to testify against WikiLeaks is costing whistleblower Chelsea Manning over $400,000 in fines and another year in jail, after a federal judge ruled that she must pay for what he called contempt of court.

Manning was jailed for refusing the subpoena to testify before a federal grand jury seeking additional charges against WikiLeaks and its co-founder Julian Assange, currently imprisoned in the UK. To compel testimony, the government also fined the whistleblower $500 a day, going up to $1000 after 60 days. 

Also on rt.com
‘I’d rather starve to death’: Manning jailed again for refusing to testify against WikiLeaks

Judge Anthony Trenga of the federal district court in Alexandria, Virginia shot down Manning’s motion to reconsider sanctions on Monday, the final chance to contest the steep fines. 

After a review of “a substantial number of financial records documenting her assets, liabilities, and current and future earnings,” the court found “that Ms. Manning has the ability to comply with the Court’s financial sanctions,” Trenga wrote in his ruling.

Though Manning is now deeply in debt and unable to work while in jail, the judge nonetheless concluded the fines were payable and therefore amounted to “coercive” sanctions allowed to compel cooperation or testimony, rather than being a purely punitive measure.

“I am disappointed but not at all surprised. The government and the judge must know by now that this doesn’t change my position one bit,” Manning said in response.

She insisted that the fines were in fact punitive, because her inability and unwillingness to pay rendered any “coercive” aspect moot. She has already spent 147 days behind bars and owes $38,000 in fines as of August 7. If she remains jailed for another year, Manning could end up owing $441,000 to the government.

Manning was the US Army intelligence analyst who in 2010 leaked the classified US military material to WikiLeaks, including the Afghan and Iraq war logs – hundreds of thousands of pages of documents, revealing thousands of unreported civilian casualties, as well as the Collateral Murder video, which depicts a pair of American helicopters gunning down a group of Iraqi journalists.

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Chelsea Manning is Now Being Fined $1,000 a Day for Grand Jury Resistance

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17-07-19 08:06:00,

By Kevin Gosztola

On May 16, Judge Anthony Trenga held Manning in civil contempt and ordered her to be sent back to the William G. Truesdale Adult Detention Center in Alexandria. The court also imposed a fine of $500 per day after 30 days, and then a fine of $1000 per day after 60 days.

From June 16 to July 15, the court fined her $500/day. Those fines total $15,000.

If Manning “persists in her refusal” for the next 15 months or until the grand jury’s term ends, her legal team says she will face a total amount of fines that is over $440,000. This excessive amount may violate her Eighth Amendment rights under the Constitution.

In May, Manning’s attorneys filed a motion challenging the harshness of the fines. The federal court has yet to rule on the motion or hold a hearing.

The motion asserted there is no “appropriate coercive sanction” because Manning will never testify. She should be released from jail and relieved of all fines.

“Ms. Manning has publicly articulated the moral basis for her refusal to comply with the grand jury subpoena, in statements to the press, in open court, and most recently, in a letter addressed to this court,” her attorneys stated. “She is suffering physically and psychologically, and is at the time of this writing in the process of losing her home as a result of her present confinement.”

“The government, and maybe the general public, think that I have access to resources just because I am a public figure but that’s just not true,” Manning previously declared. “Making money has never been my priority.”

She continued, “I do the work I do for the same reason I do everything—because I want to make a difference. Now, my work has been totally interrupted by my incarceration. I definitely feel the costs of these sanctions, but I never expected to have a comfortable life, and I would rather be in debt forever than betray my principles.”

Declare Your Independence!
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Chelsea Manning erneut in Beugehaft, um Aussage gegen Assange zu erzwingen

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17-05-19 04:33:00,

Chelsea Manning. Bild: sparrowmedia.net

Manning weigert sich, in geheimen Grand-Jury-Sitzungen auszusagen, die US-Regierung und das Justizsystem wollen eine Aussage zur Anklageerhebung und Auslieferung von Assange erzwingen

In den USA wird massiver Druck auf Chelsea Manning ausgeübt, um sie zu einer Aussage zu zwingen, mit der Julian Assange belastet und eine Auslieferung begründet werden soll. Assange wurde am 11. April aus der ecuadorianischen Botschaft mit der Billigung der Regierung in Quito, die sich der Anti-Maduro-Lima-Gruppe angeschlossen hat, festgenommen (Festnahme von Assange aufgrund von US-Auslieferungsantrag). Er wurde am 1. Mai zu einer Haftstrafe von 50 Wochen verurteilt, weil er 2012 durch seine Flucht in die ecuadorianische Botschaft Kautionsauflagen verletzt habe. Möglich ist, dass Assange auch zuerst nach Schweden ausgeliefert wird, wo die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen möglicher Vergewaltigungsvorwürfen wieder aufgenommen hat. Vor Auslieferung wäre er aber auch dort nicht sicher.

Insgeheim wurde in den USA schon vor der Festnahme, die wahrscheinlich zwischen Washington und Großbritannien und Ecuador abgesprochen war, eine Anklageschrift ausgearbeitet. Da eine Anklage, auf die wie bei Spionage möglicherweise eine Todesstrafe steht, eine Auslieferung verhindert hätte, wurde der Vorwurf einer Verschwörung zum Hacken in geheim eingestufte Dokumente und Kommunikation ausgearbeitet, auf die bis zu 5 Jahre Haft stehen. Assange soll es Manning, damals Bradley Manning, in einer Verschwörung ermöglicht haben, mit dem Knacken eines Passworts in die geheimen Pentagonrechner einzudringen. Es ist damit zu rechnen, sollte Assange ausgeliefert werden, dass in den USA eine weitere Anklage nachgeschoben werden könnte.

Um die Verschwörung zu beweisen, müsste Manning Assange durch eine Aussage belasten. Manning, die zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, kam aufgrund einer Amnestie durch Barack Obama frei, wurde. Schon am 8. März war sie vermutlich in Aussicht auf die bevorstehende Festnahme von Assange von einer Grand Jury in einer geschlossenen Sitzung zu Beugehaft verurteilt worden, weil sie nicht gegen Assange aussagen wollte. Im April hatte sie ihren Einspruch gegen die Beugehaft verloren und wurde schließlich am 10. Mai nach 63 Tagen, davon 23 Tagen in Isolationshaft, entlassen.

Am 5. Mai hatten Manning und ihre Rechtsanwältin Moira Meltzer-Cohen vor Gericht erklärt, dass Manning niemals aussagen werde. Gestern musste sie erneut vor einer Grand Jury aussagen und wurde umgehend vom Richter Anthony Trenga wieder zu Beugehaft verhaftet.

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Chelsea Manning und Julian Assange weiterhin in Gefängnissen der „westlichen Wertegemeinschaft“

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25-04-19 08:49:00,

Die Whistleblowerin Chelsea Manning befindet sich seit gut sechs Wochen in Beugehaft (davon 28 Tage in Isolationshaft) in den USA und Julian Assange, der ihre brisanten Informationen vor 9 Jahren mittels Wikileaks und mehrerer großer Zeitungen veröffentlicht hat, muss sich in einem englischen Hochsicherheitsgefängnis gegen seine drohende Auslieferung an die USA wehren. Die Zeitungen, bei denen es sich u.a. um den SPIEGEL, den englischen Guardian und die New York Times handelt, halten sich im Falle von Manning und Assange auffällig zurück oder veröffentlichen Klatsch-Artikel über Assanges angebliches Benehmen in der Botschaft von Ecuador, bei dem sich das Lesen nur dahingehend lohnen könnte, um erneut zu erkennen, dass der Guardian als ein unabhängiges Medium ausgedient hat. Ein Bericht von Moritz Müller. Unser Bild zeigt zwei besorgte Mitbürger in Brüssel.

Andererseits findet man im Internet ausgesprochen informative Artikel wie diesen, der sich eingehender mit der Rolle der deutschen Medien und Politiker im Falle Assange befasst. Auch in diesem Artikel wird beschrieben, dass Chelsea Manning inhaftiert ist, während Folterer und Mörder weiterhin auf freiem Fuß sind und hohe Posten bekleiden. Es bleibt zu hoffen, dass weitere Journalisten aufwachen werden, weil sie merken, dass die derzeitigen Vorgänge um Chelsea Manning und Julian Assange auch mit ihrer eigenen Tätigkeit zu tun haben.

Die Mutter von Julian Assange twittert, dass es ihm seit seiner Festnahme nicht erlaubt war, im Gefängnis Besuch zu empfangen, auch nicht von seinen Rechtsanwälten. „Julian hatte eine Videokonferenz mit seinen Rechtsanwälten und sie werden ihn am 26. April im Belmarsh Gefängnis besuchen“ („Julian has had one video conference with his lawyers & they will visit him at Belmarsh Prison on April 26 Many …)“

Es erscheint mir äußerst unverhältnismäßig, dass jemand, der angeblich wegen des Verstoßes gegen Kautionsauflagen im Gefängnis sitzt, keinen Besuch empfangen darf. Ein Rechtsanwaltsbesuch sollte auch im Rechtsstaat Großbritannien Normalität sein und auch die noch andauernde EU-Mitgliedschaft sollte dem nicht im Wege stehen. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Vereinigte Königreich im Falle eines Brexits, wenn es seine Geschicke in die eigene Hand nehmen könnte, auch mal von den USA emanzipiert. Bis jetzt ist noch nicht einmal ganz klar, ob die USA einen offiziellen Auslieferungsantrag gestellt haben.

Auch die schwedischen Behörden haben kein Auslieferungsverfahren in Gang gesetzt und wenn man Julian Assanges Aussage zu den Vorwürfen in der ausführlichen Version liest und bedenkt,

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USA: Manning weiter in Beugehaft gegen Assange

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23-04-19 06:14:00,

Chelsea Manning. Bild: @xychelsea

Das US-Justizministerium will die Auslieferung von Assange sicherstellen, wozu sie eine Aussage von Manning benötigt

In Vorbereitung auf die zwischen den USA, Großbritannien und Ecuador koordinierte Aktion, den WikiLeaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft festzunehmen und wegen der Verletzung der Kautionsauflagen zu inhaftieren (Festnahme von Julian Assange aufgrund von US-Auslieferungsantrag), war bereits im März Chelsea Manning in Beugehaft genommen worden. Das US-Justizministerium hat, um eine Auslieferung von Assange zu ermöglichen, die Anklage von Spionage auf Verschwörung zum Hacken in geheim eingestufte Dokumente und Kommunikation gesenkt. Er habe es Manning in einer Verschwörung ermöglicht, mit dem Knacken eines Passworts in die geheimen Pentagonrechner einzudringen.

Das Absenken der Anklage verfolgt den durchsichtigen Zweck, der britischen Regierung zu ermöglichen, einer Auslieferung zuzustimmen. Ist Assange erst einmal in amerikanischer Haft könnten weitere Anklagen erhoben werden, um den “Staatsfeind” für lange Zeit oder für immer zur Abschreckung hinter Gitter zu bringen. Manning wurde wegen Spionage zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt und kam nur durch eine Amnestie durch Barack Obama im Mai 2017 frei. Damit hat aber unter Trumps Präsidentschaft ihr Martyrium noch kein Ende, während die Folterer der CIA und des Pentagon unbelangt bleiben oder gar wie Gina Haspel, die ein Geheim- und Foltergefängnis leitete, an die Spitze der CIA befördert werden.

Manning muss nun herhalten, um Assange eine Verschwörung zu unterstellen. Sie wurde von einem Richter im März in Beugehaft genommen, um eine Aussage gegen Assange zu erzwingen. Manning hatte 2010 viele Geheimdokumente an WikiLeaks geliefert, wodurch WikiLeaks und Assange erst wirklich bekannt wurden. Herausragend war ein Video, das zeigt, wie US-Soldaten von einem Kampfhubschrauber Zivilisten im Irak beschießen und töten. Die Soldaten, die ein Kriegsverbrechen begangen haben, blieben im Übrigen unbehelligt. Bis zum 4. April wurde Manning 28 Tage lang in Isolationshaft gehalten, bis sie in den normalen Strafvollzug überstellt wurde. Das weist darauf hin, dass man ihren Willen brechen will. “Ich werde nicht aufgeben”, ließ sie mitteilen.

Jetzt hat Manning einen Einspruch gegen die Beugehaft verloren, was nicht unbedingt ein gutes Zeichen für die Unabhängigkeit der amerikanischen Justiz ist. Sie sagt, sie habe bereits alles mitgeteilt, was sie weiß. Die Staatsanwaltschaft behauptet angeblich,

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Chelsea Manning off to jail: Mainstream media would care if this was Russia

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09-03-19 10:08:00,

Does the American media care that a whistleblower was hauled off to jail for refusing to testify to a secret grand jury? Not really. After all, there’s ‘Russian collusion’ to chase.

Manning was placed in custody on Friday for contempt of court after refusing to testify in front a grand jury in a closed hearing regarding her disclosure of US war crimes in Iraq and Afghanistan.

“I will not participate in a secret process that I morally object to, particularly one that has historically been used to entrap and persecute activists for political speech,” Manning said in a statement.

Her silence saw her thrown back in jail, where she will remain until she either changes her mind and testifies, or until “the end of the life of the grand jury,” Judge Claude M. Hilton ruled.

** Chelsea was taken into custody today for resisting a grand jury in the Eastern District of Virginia

Chelsea provided the following statement: pic.twitter.com/tWjEOFyhYn

— Chelsea E. Manning (@xychelsea) March 8, 2019

Manning is constitutionally protected against double jeopardy – being charged for the same crime twice – and has been granted immunity for her testimony. However, this immunity removes her constitutional right to remain silent. Furthermore, jurors in a grand jury are not screened for personal biases, no defense attorneys are present, and indictments can be issued without evidence.

In a story raising questions of press freedom, government secrecy, and whistleblowers’ rights, one would expect the media to at least have an interest. Not in this case. Manning’s imprisonment was briefly mentioned by most media outlets as a passing news story, and none questioned the problems the grand jury system could cause for other activists and whistleblowers.

Some independent and alternative journalists did, however, question the lack of coverage.

“If Chelsea Manning changed her name to ‘Pussy Riot’ and her location to ‘Russia,’ we might hear some outrage from official Washington and the Beltway press corps that claims to care so much about press freedom,” independent journalist Max Blumenthal raged on Twitter.

If Chelsea Manning changed her name to “Pussy Riot” and her location to “Russia,”

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US Re-Imprisons Manning To Coerce Her To Testify Against WikiLeaks

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09-03-19 10:45:00,

After being imprisoned for seven years under draconian conditions which twice drove her to suicide, whistleblower Chelsea Manning has again been thrown behind bars for defending government transparency. Manning has been jailed in contempt of court after refusing to testify before a grand jury related to Assange and WikiLeaks, saying she “will accept whatever you bring upon me.”

“The judge said she will remain jailed until she testifies or until the grand jury concludes its work,” AP reports.

“Chelsea can be incarcerated for the remainder of the grand jury [up to 18 months], and the term of the grand jury can be extended by six months,” Manning’s attorney Moira Meltzer-Cohen told Business Insider.

“Note that Manning is not jailed as a ‘punishment’,” WikiLeaks tweeted. “She has formally been jailed to ‘coerce’ her into testifying against our journalists (including Assange) for publishing the truth about the US government. She will remain in jail until she breaks and complies or wins on appeal.”

tomorrow i’m facing a sealed contempt hearing for refusing to testify at a secret grand jury over my 2010 disclosures

statement: pic.twitter.com/M1uhssUzXh

— Chelsea E. Manning (@xychelsea) March 7, 2019

Manning responded to all of the grand jury questions by saying, “I object to the question and refuse to answer on the grounds that the question is in violation of my First, Fourth, and Sixth Amendment, and other statutory rights.” Manning explained her decision in the following statement:

“I will not comply with this, or any other grand jury. Imprisoning me for my refusal to answer questions only subjects me to additional punishment for my repeatedly-stated ethical objections to the grand jury system. The grand jury’s questions pertained to disclosures from nine years ago, and took place six years after an in-depth computer forensics case, in which I testified for almost a full day about these events. I stand by my previous public testimony. I will not participate in a secret process that I morally object to, particularly one that has been historically used to entrap and persecute activists for protected political speech.”

Manning’s defense team further explained her objection to being forced to testify:

“Due to their secretive nature and limitless subpoena power,

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Chelsea Manning Is Jailed After Refusal to Answer Questions

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08-03-19 06:46:00,

Politics & Elections

Trump Is Nervous. He Should Be.

Prisons & Policing

Chelsea Manning Is Jailed After Refusal to Answer Questions

Environment & Health

The Green New Deal Must Transform the Economy

Economy & Labor

In Current Wave of Strikes, Women Workers Are Leading the Way

Environment & Health

Big Pharma Gave Money to Patient Advocacy Groups Opposing Medicare Changes

Politics & Elections

Russell Brand, Henry Giroux and Brad Evans on Fighting Fascism

Editor’s Note: Manning has since been taken into police custody.

Army whistleblower Chelsea Manning expressed no regrets Thursday when she revealed that she faces a contempt hearing — and possible jail time — after declining to answer a grand jury’s questions.

Manning appeared before a grand jury Wednesday after being subpoenaed, apparently to discuss her 2010 disclosure of government and military documents about the U.S. wars in Afghanistan and Iraq to Wikileaks.

The subpoena came about three months after federal prosecutors in Virginia’s Eastern District, where the former Army intelligence analyst was called to testify, inadvertently revealed that they had filed sealed charges against Wikileaks founder Julian Assange.

She said after the hearing that she had been offered immunity in exchange for testifying, but that she instead had answered each question with the following statement:

I object to the question and refuse to answer on the grounds that the question is in violation of my First, Fourth, and Sixth Amendment, and other statutory rights.

“In solidarity with many activists facing the odds, I will stand by my principles,” Manning said after the hearing. “I will exhaust every legal remedy available. My legal team continues to challenge the secrecy of these proceedings, and I am prepared to face the consequences of my refusal.”

tomorrow i’m facing a sealed contempt hearing for refusing to testify at a secret grand jury over my 2010 disclosures

statement: pic.twitter.com/M1uhssUzXh

— Chelsea E. Manning (@xychelsea) March 7, 2019

Manning said the grand jury questioned her about her disclosure to Wikileaks, which was also the focus of her questioning in 2013 when she was court-martialed.

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