Medien und Politik wollen den experimentellen mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer durchsetzen | Anti-Spiegel

13-04-21 06:12:00,

Ich habe mal wieder eine Wette gewonnen, wenn auch keine öffentliche. Nun beginnt nämlich die von mir erwartete Kampagne gegen den Impfstoff von Johnson&Johnson.

Stammleser des Anti-Spiegel und Zuschauer von „Tacheles“ haben die Wette von Robert Stein und mir verfolgt, die wir Ende letzten Jahres öffentlich abgeschlossen haben. Ich habe hier im Freundeskreis vor einiger Zeit eine weitere Wette abgeschlossen, in der ich gewettet habe, dass demnächst im Westen eine Kampagne gegen den Vektorimpfstoff von Johnson&Johnson anläuft. Das ist nun geschehen.

Vektorimpfstoffe

Derzeit gibt vier Impfstoffe, die international eine Rolle spielen. Da sind zunächst die Vektorimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson. Vektorimpfstoffe sind ein erprobtes Verfahren, bei dem harmlose Adenoviren so verändert werden, dass sie eine gewünschte Immunreaktion hervorrufen. Das Problem der Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson ist, dass sie eine nur sehr geringe Wirksamkeit von unter 70 Prozent haben.

Der russische Impfstoff Sputnik-V ist ebenfalls ein Vektorimpfstoff, allerdings liegt seine Wirksamkeit bei weit über 90 Prozent. Hinzu kommt, dass bei ihm bisher keine Nebenwirkungen gemeldet wurden, obwohl er bereits millionenfach in 26 Ländern verimpft wird.

AstraZeneca macht seit Wochen Schlagzeilen mit seinen Nebenwirkungen, es kommt nach der Impfung vermehrt zu teilweise sogar tödlichen Thrombosen, weshalb manche Länder ihn nicht mehr verwenden und andere Länder, wie zum Beispiel Deutschland, ihn nur noch eingeschränkt verwenden. Heute nun wurde das gleiche Problem bei dem Impfstoff von Johnson&Johnson gemeldet und in den USA wurden die Impfungen mit dem Impfstoff ausgesetzt.

mRNA-Impfstoffe

Der vierte Impfstoff, der international eine Rolle spielt, ist der Impfstoff von Biontech/Pfizer. Dabei handelt es sich um einen mRNA-Impfstoff, das ist ein Verfahren, dass trotz jahrzehntelanger Bemühungen der Pharmaindustrie noch nie beim Menschen zugelassen wurde. Das Verfahren wurde 1990 erstmals beschrieben und seitdem wurde erfolglos versucht, solche Impfstoffe zur Anwendung beim Menschen zuzulassen.

Wegen Corona wurden im Rahmen von Notfallzulassungen solche Impfstoffe erstmals für die Anwendung beim Menschen zugelassen. Über Langzeitfolgen ist nichts bekannt, aber der Impfstoff von Pfizer wird nun millionenfach auf der ganzen Welt eingesetzt. Auch Pfizer ist das anscheinend nicht ganz geheuer, denn Pfizer verlangt von Ländern, die den Impfstoff zulassen, eine Haftungsbefreiung bei Impfschäden. Auch die EU hat allen westlichen Pharmakonzernen diese Haftungsbefreiung garantiert.

Die Medienkampagne

Die Nebenwirkungen der Vektorimpfstoffe beherrschen die Schlagzeilen,

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Medien und Medienkritik sind ein unzertrennliches Paar, beides ist wichtig für eine Demokratie

11-03-21 09:41:00,

Medienkritik und Medienanalyse kommt in unserer Zeit eine wichtige Bedeutung zu. Wer seine Informationen aus Medien erhält, sollte um die vielen Schieflagen in der Berichterstattung Bescheid wissen und Methoden an der Hand haben, um die präsentierten Informationen kritisch zu hinterfragen. Das gilt für den Umgang mit so genannten „Leitmedien“, aber auch bei Nutzung „alternativer“ Medien. An dieser Stelle setzt Sabine Schiffer vom Berliner „Institut für Medienverantwortung“ an. Im NachDenkSeiten-Interview gibt die Sprachwissenschaftlerin einen Einblick in Ihre Arbeit und beschreibt, was im Hinblick auf eine kritische Medienanalyse zu beachten ist. Von Marcus Klöckner.

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Frau Schiffer, wie charakterisieren Sie den Zustand unseres Mediensystems?

Eine „Perle mit Defekten“. Das gilt allgemein für unser Mediensystem im internationalen Vergleich und das gilt auch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in diesem System, was die Rundfunkstaatsverträge und die Finanzausstattung anbelangt – und somit das Potential zur Erfüllung der Aufgabe als Vierte Gewalt. Die immer noch guten Bedingungen bedeuten aber nicht, dass unsere Medien ihr Potential wirklich ausschöpfen; da gibt es noch sehr viel kritische Luft nach oben.

Eine „Perle mit Defekten“? Können wir nicht seit vielen Jahren ein Mediensystem beobachten, das gerade dann, wenn es darauf ankommt, eher an einen Totalausfall erinnert als an eine „Perle mit Defekten“? Also zumindest im Hinblick auf einen kritischen politischen Journalismus.

Tatsächlich wird auch unter Journalisten kritisch diskutiert, dass sich das Selbstverständnis des Berufes anscheinend gewandelt habe und man heute weniger machtkritisch als staatstragend unterwegs sei. Man darf dabei noch einen Schritt weiter gehen und sich fragen, inwiefern man noch als Vierte Gewalt agiert. Solche Debatten sind zu unterstützen, denn es sind bisher Randphänomene, was man an der Engführung so mancher Thematik oder dem unhinterfragten Bedienen von Freund- und Feindbildern immer wieder sehen kann. Das kritische Hinterfragen der eigenen Rolle zur Beförderung des Kosovo-Krieges nach demselben würde man sich als Dauerinstitution wünschen – stattdessen haben wir oft genug NATO-freundliche Perspektivübernahmen; um nur ein Beispiel zu nennen. Dennoch bleibt, dass wir kein Murdoch-Mediensystem haben. Es gibt also etwas, um das es zu kämpfen lohnt.

Lesen Sie dazu auch: „Medienzar Murdoch entschied gleich mehrmals, wer in GB regiert,

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Medien melden: Zahl der Corona-Opfer in Russland plötzlich von 50.000 auf 180.000 gestiegen – Stimmt das? | Anti-Spiegel

29-12-20 08:58:00,

Deutsche Medien melden, dass sich in Russland die Zahl der Corona-Opfer quasi über Nacht von ca. 53.000 auf 186.000 verdreifacht haben soll. Was ist da dran?

Leser haben mir am Montag gleich mehrere Artikel geschickt, die behaupten, Russland habe seine Corona-Statistik verändert und nun sei die Zahl der Todesopfer dreimal höher, als vorher. Im Spiegel-Newsticker zum Thema Corona konnte man lesen:

„16.51 Uhr: Russland hat seine Corona-Opferbilanz drastisch nach oben korrigiert. Im November seien fast 26.000 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben, teilte die russische Statistikbehörde Rosstat mit. Seit Jahresbeginn habe es mehr als 186.000 Corona-Tote im Land gegeben.
Zwischen Januar und November lag die Übersterblichkeit in Russland der Statistikbehörde zufolge bei 229.700 Todesfällen. Davon seien 81 Prozent auf Covid-19 zurückzuführen. Als Übersterblichkeit wird eine im Vergleich zu anderen Zeiträumen oder Erwartungswerten erhöhte Sterberate bezeichnet.
An Heiligabend hatten die russischen Behörden die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie noch mit gut 53.000 angegeben. Die korrigierte Opferbilanz ist nun also rund dreieinhalb Mal so hoch.“

Bei der Tagesschau hieß es:

„Russland hat eine massiv höhere Zahl an Corona-Toten angegeben und damit nun die dritthöchste weltweit. Zwischen Januar und November lag die Übersterblichkeit in Russland der Statistikbehörde zufolge bei 229.700 Todesfällen. Davon seien mehr als 81 Prozent auf Covid-19 zurückzuführen, teilte Vize-Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa laut russischen Nachrichtenagenturen mit, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. Seit Jahresbeginn gäbe es demnach aber mehr als 186.000 Corona-Tote im Land. Als Übersterblichkeit wird eine im Vergleich zu anderen Zeiträumen oder Erwartungswerten erhöhte Sterberate bezeichnet.“Woher kommen die Zahlen? Eine Detektivarbeit

Deutsche Medien haben die schlechte Angewohnheit, ihre Quellen nicht zu verlinken und die Suche nach den Meldungen, auf die sich hier bezogen wurde, war etwas zeitaufwändig. Der Spiegel hat zwar einen Link gesetzt, der führte aber nur zur englischen Version der Homepage der russischen Statistikbehörde Rosstat und nicht zu der Pressemeldung, von der der Spiegel berichtet hat. Das war also nicht hilfreich.

Also habe ich bei russischen Medien nach Berichten gesucht und bin fündig geworden. Das Wirtschaftsportal RBC hat über die Meldung der Statistikbehörde schon am 16. Dezember berichtet, es ist also keine neue Meldung. Der RBC-Artikel war lang und detailliert, im Ergebnis hat Russland 2020 eine Übersterblichkeit von ca. zehn Prozent, von der 81 Prozent mit Corona in Verbindung stehen.

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Die Medien, Joe Biden und die Kriegstreiber

19-11-20 02:31:00,

Das Team des designierten US-Präsidenten Joe Biden spricht Bände: Es ist dominiert von Falken, Rüstungslobbyisten und Wirtschafts-Radikalen. Diese aggressive Seite Bidens wird in großen deutschen Medien kaum thematisiert – schließlich ist er das Licht und Donald Trump das Dunkel. Der kritikwürdige Trump wird aber vor allem für die falschen Dinge kritisiert: etwa für militärische Abzugspläne. Von Tobias Riegel.

Das Übergangs-Team des mutmaßlichen Wahlsiegers in den USA, Joe Biden, besteht weitgehend aus hochproblematischen und kriegstreiberischen Personen. Wer sich aber nur in den großen deutschen Medien über die USA informiert, kann die aktuellen Vorgänge dort nicht beurteilen. Details zur Besetzung des Biden-Teams folgen weiter unten im Artikel. Hier zunächst Eindrücke aus der deutschen Berichterstattung.

Biden-Kitsch in den Medien: „Wenn Anstand zu Tränen rührt“

Ein kleiner Ausschnitt aus zahllosen Artikeln deutscher Medien zeigt, in welcher unseriösen Weise der noch amtierende US-Präsident Donald Trump verteufelt wird, während der mutmaßlich designierte US-Präsident Joe Biden von Kritik abgeschirmt wird. Das artet teils in eine peinliche Heldenverehrung aus: Der “Spiegel“ behauptet in einer Kolumne, Bidens mutmaßlicher Wahlsieg sei eine „strahlende Stunde der USA“ – ein Titel des Magazins beschreibt mit verklärender Bild-Illustration Bidens mutmaßlichen Wahlsieg als Weg „zurück in die Zukunft“. Der „Tagesspiegel“ bezeichnet die US-Republikaner in der Zeit vor Trump als eine „einst stolze“ Partei – vielleicht meint die Zeitung damit auch die Ära des George W. Bush? Das würde passen, denn selbst auf Bush beziehen sich Medien dieser Tage teils positiv als Anti-Trump-Kronzeuge – ohne jedoch Bushs Kriege zu erwähnen, die Trump (zumindest nach eigener Aussage) versucht zu beenden. Der „Tagesspiegel“ kann kaum noch an sich halten und schreibt in Bezug auf Joe Biden und Kamala Harris: „Wenn Anstand zu Tränen rührt“. Man könnte diese Liste der naiven Helden-Mythen noch lange fortsetzen.

Eine Kritik an diesem Pro-Biden-Kitsch soll Trump keineswegs von harter und auf zahlreichen Feldern berechtigter Kritik freisprechen: Zu kritisieren ist eher die ungerechtfertigte Heiligsprechung Bidens als die teils begründete Kritik an Trump. Die unseriöse, schrille und extreme Parteinahme für eine Seite bei einer Wahl im Ausland durch die großen deutschen Medien ist mindestens fragwürdig – und sie dominierte auch die Berichterstattung vor der US-Wahl. Darum können Deutsche, die sich nur in diesen politisch nichtssagenden Biden-Harris-Hymnen informieren, die aktuellen Vorgänge in den USA wie gesagt nicht einordnen: Viele Bürger glauben möglicherweise tatsächlich an den suggerierten Kampf des Lichts (Biden) gegen die Dunkelheit (Trump).

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Die Medien feiern das Wunder: Hurra, Trump ist weg und der Impfstoff ist da! | Anti-Spiegel

10-11-20 11:47:00,

Die Medien überschlagen sich vor Freude, nun ist endlich ein Corona-Impfstoff da, der sogar einen 90-prozentigen Schutz bewirkt! Dabei gibt es so einen Impfstoff seit Monaten, denn auch der russische Impfstoff hat diese Wirkung gezeigt. Aber der kam wohl zu früh und von den Falschen, denn er hat keine Begeisterung in den Medien ausgelöst. Warum? Und was hat das mit Trump zu tun?

Vor genau drei Monaten, am 6. August, habe ich in der Tacheles-Sendung #38 meine These über Corona und die Demokraten vorgestellt. Die These war (für mich) schlüssig, aber sie war natürlich auch verrückt. Ich will das hier nicht alles wiederholen, wer die These nicht kennt, kann sich die Sendung anschauen, der entsprechende Teil beginnt bei Minute 25 und dauert fast anderthalb Stunden.

Demokraturverständnis – Tacheles #38Demokraturverständnis - Tacheles #38
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Eine verrückte These

In der Sendung habe ich – was ich selten tue – Prognosen abgegeben. Heute lässt sich überprüfen, ob sie eingetroffen sind. Dazu kommen wir gleich.

Wie gesagt war meine These mehr als verrückt, aber eben die einzige Erklärung, die für mich einleuchtend war. Aber es ist das Eine, eine verrückte These zur Diskussion zu stellen, denn das habe ich getan – ich habe nicht behauptet „so ist es“ sondern ich habe alle aufgefordert, die These zu prüfen -, aber es ist etwas anderes, wenn sich die These bestätigt.

Meine These war in Kurzform, dass die Kräfte hinter Joe Biden, die Unterstützer der Demokraten, den medialen Corona-Hype geschaffen haben, um die Wirtschaft (Trumps große Trumpfkarte im Wahlkampf) abzuwürgen, die Briefwahl durchzusetzen und von den Skandalen um Joe Biden abzulenken. Diese Unterstützer haben nicht nur ein Motiv, sie haben über die von ihnen kontrollierten (transatlantischen) Think Tanks, NGOs und anderen Strukturen auch die Macht und das Geld, eine solche Aktion durchzuführen.

Diese Kurzform klingt natürlich nach einer durchgeknallten Fantasie, aber ich habe das in der Sendung anderthalb Stunden lang mit allen Zusammenhängen, Kausalketten und auch öffentlich einsehbaren Finanzströmen aufgezeigt. Eingetroffene Prognosen

Ich gebe ungern Prognosen ab, aber in diesem Fall habe ich es getan. Ich habe in der Sendung gesagt, dass es kurz vor der US-Wahl wieder zu Lockdown-Maßnahmen in Europa kommen wird, damit die US-Medien die Corona-Panik unmittelbar vor der Wahl noch einmal schüren können, was gut für Biden und schlecht für Trump ist.

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