Meinung: Der politische 180 Grad Schwenk | www.konjunktion.info

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26-03-20 11:34:00,

1800 Grad - Bildquelle: Pixabays / AG_Exposed; Pixabay License1800 Grad - Bildquelle: Pixabays / AG_Exposed; Pixabay License

1800 Grad – Bildquelle: Pixabays / AG_Exposed; Pixabay License

In den letzten Jahren hat eine linksgeprägte Politik die Richtung der Entscheidungen bestimmt. Gender, Migration (Grenzöffnungen) oder auch Mietendeckel sind nur einige Bespiele dafür. Der Nationalstaat wurde im gleichem Atemzug verteufelt und jedwede Form von staatlicher Eigenständigkeit und Denkweise sollte und wurde in vielen Teilen geschliffen.

Heute in Zeiten einer politisch nützlichen “Pandemie” hat sich diese Sichtweise fast um 180 Grad gedreht. Plötzlich sind Grenzen wieder wichtig (und können vor allem auch geschlossen werden, was 2015 seltsamerweise nicht möglich war); der alte weiße Wissenschaftler zählt auf einmal wieder und seinen Worten wird Gewicht verliehen; und das schon immer latent vorhandene Abgrenzen in der EU zeigt sich in so manchem Verhalten der jeweiligen Staatsregierungen.

In diesem Kontext darf daher die Frage gestellt werden, ob man diesen linken Gedankengängen und ihren Unterstützern in einer weltwirtschaftlichen Krise (und wir stehen de facto erst vor seinem Anfang) zu Hilfe eilen darf? Oder sollte man sie scheitern lassen, so dass ihnen ihre Fehler als Lehre dienen? Und wenn man ihnen hilft, sollten ihnen diejenigen helfen, die ihnen seit Jahren sagen, dass sie die falschen Ansätze verfolgen?

Die meisten Menschen sind heute mehr oder weniger von der Realität abgekoppelt. Und sie fokussieren sich auf bestimmte Themen (aktuell Covid-19) und blenden weitere, meist viel wichtigere Themen komplett aus. Ich glaube, dass die wenigsten mitbekommen haben, dass die Bundesregierung gestern die entsprechenden Infektionsgesetze massiv verschärft und weitere Freiheitsrechte beschnitten hat. Und fast niemand stellt sich die weit wichtigere Frage, wofür das Ganze? Was steckt wirklich hinter dieser “Pandemie”?

Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Wochen die Politik die wirtschaftliche Krise wie immer in der Geschichte handhaben wird. Man wird der Bevölkerung sagen, dass die Gefahren (offiziell des Virus) in wenigen Wochen überstanden sind. Nach ein paar weiteren Wochen wird man die Menschen um weitere Wochen vertrösten. In der Zwischenzeit werden die Regierungen (aus dem Zwang des Zusammenbruchs des Wirtschaftssystems heraus) kriegsrechtsähnliche Maßnahmen erlassen und peu à peu entsprechende Verordnungen und Regelungen im Schnellverfahren verabschieden. Maßnahmen, Restriktionen und Verordnungen, die niemals wieder zurückgenommen werden. Regierungen versuchen die Menschen immer passiv zu halten, bis sie sich so positioniert haben, dass sie die Massen leichter kontrollieren können.

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Meinung: Von Lieferketten, einem Virus und möglichen Konsequenzen | www.konjunktion.info

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18-02-20 12:31:00,

Netz - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay LicenseNetz - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Netz – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Welthandel ist an und für sich eine wunderbare Sache. Seit Tausenden von Jahren besteht Handel zwischen Kontinenten und Nationen, wodurch bessere Gesellschaften und ein besseres Leben für alle möglich waren und sind. Aber es kommt eine Zeit, in der auf den ersten Blick unwichtige Dinge besser NICHT ausgelagert (neudeutsch outgesourct) werden sollten.

Der Coronavirus hat viele Menschen aufgeschreckt, weil er eine Gefahr für die Lieferketten darstellt. China hat inzwischen Millionen Menschen eingesperrt. Fabriken wurden geschlossen. Selbst als 200 Menschen zur Arbeit in einer bestimmten Fabrik zurückkehren wollten, stellten sich Beamten ihnen vor den Fabriktoren entgegen und anschließend unter Quarantäne.

Normalerweise ist das erste, woran die Leute denken, wenn sie bestimmte Güter nicht bekommen “Okay, wie schaut eine mögliche Alternative dazu aus?” Oder ein Verantwortlicher eines Handelsunternehmens könnte denken: “Wie kann ich meine Bestände auffüllen, wenn alle Lieferungen eingestellt werden?” Dumm ist dann nur, wenn der überwiegende Großteil der Roh-/Güter aus China stammt und dort mehr oder weniger alles stillt steht.

Autohersteller schließen inzwischen Produktionslinien, weil sie keine Teile haben. Die Fluggesellschaften entlassen Flugbesatzungen und setzen Flugzeugbestellungen aus. Die Schifffahrtsunternehmen, insbesondere die Seefracht, lassen ihre Containerschiffe in den Häfen, und der Baltic Dry Index testet neue historische Tiefststände.

Ungefähr 60 Prozent der Fabriken, die Arzneimittelgrundstoffe und fertige Arzneimittel für die USA und Europa herstellen, befinden sich in Übersee, 40 Prozent davon in China und Indien.

Was passiert, wenn Sie zu den Millionen von Menschen gehören, die ständig Medikamente benötigen, die Sie zum Überleben benötigen, diese aber leider in China hergestellt werden? Wenn diese Lieferengpässe erheblich länger dauern, als uns derzeit mitgeteilt wird, kann das Ausbleiben der chinesischen Versorgung mit diesen Arzneimitteln durch Importe aus anderen Ländern ausgeglichen werden?

Wir haben uns so lange auf sogenannte “Just in time” -Lieferketten verlassen, dass es keinen großen Lagerbestand von Millionen von Artikeln mehr gibt. Die Straße wurde quasi zum rollenden Lager umfunktioniert. Das schließt auch Medikamente ein. Selbst wenn sie versuchen würden, dieses “Lagerproblem” zu umgehen, könnte es eine erhebliche zeitliche Lücke zwischen dem Zeitpunkt, zu dem kein Angebot mehr vorhanden ist, und dem Zeitpunkt, zu dem ein neues Angebot verfügbar wird,

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Meinung: Coronavirus und Technokratie | www.konjunktion.info

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04-02-20 09:36:00,

Meinung - Bildquele: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative CommonsMeinung - Bildquele: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Meinung – Bildquele: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Chinas Staatswesen wird im Allgemeinen als kommunistisch und sozialistisch bezeichnet. Dabei finden wir in China eine ganz andere Staatsform vor: diejenige einer vollumfänglichen Technokratie, die Wissenschaft und Technik zu einem gottähnlichen Status erhoben hat. Technokratien sind bekannt für ihren Einsatz der Technologie zur Förderung der wissenschaftlichen Diktatur, bei der jeder Bürger zur Zufriedenheit der Kontrolleure verfolgt, überwacht und sozial konstruiert wird. Darüber hinaus wird das chinesische Wirtschaftssystem vollständig von Technokraten verwaltet und wurde von denselben auch entwickelt.

Wiederholt habe ich in Artikeln auf die Gefahren und die damit einhergehende Sorglosigkeit der Technokraten im Rahmen ihrer “Denkrichtung und Studien” hingewiesen und davor gewarnt. So ist Datensicherheit in Smart Cities immer ein nachgelagerter Gedanke. Massive Computersysteme werden routinemäßig gehackt und legen persönliche Daten von Hunderten Millionen Menschen offen. Die unter dem Namen Ring vertriebenen Kameras von Amazon werden zunehmend gehackt, um ahnungslose Kinder und deren Eltern zu terrorisieren. Die Abstürze der 737 Max von Boeing waren auf laienhafte Softwareprogramme zurückzuführen, die aufgrund des Wunsches einer zeitnahen Verfügbarkeit der Flugzeuge auf dem Markt nicht ausreichend getestet wurden.

Kurzinformation zum Thema Technokratie
Technokratie definiert sich selbst als soziale Bewegung, eine Philosophie, eine wissenschaftliche Lösung für politische und ökonomische Probleme und ein neuer Weg die Welt zu ordnen. Aber im Grunde genommen ist es eine Idee für eine neue internationale Wirtschaftsordnung, die bis ins kleinste Detail von den Technokraten definiert wurde.

Der Autor Patrick Wood erklärt in seinem Buch Technocracy Rising: The Trojan Horse of Global Transformation:

Technokratie wurde 1938 durch ihre eigene Publikation The Technocrat’s Magazine sehr prägnant definiert. Sie nennen es ein System der wissenschaftlich-technischen Gesellschaft. Sie glaubten, dass sie alleine die einzigen waren, die die Gesellschaft richtig führen könnten. Als Resultat der Technologie, die aufkam und die Struktur der Gesellschaft veränderte, hassten sie die Politiker, sie hassten das Establishment, die Organisation der Gesellschaft, wie sie ist, weil sie nicht effizient war, es war nicht auf den Erhalt basierend, wenn man Ressourcen schonen würde. Daher sahen sie sich in der Pflicht, das ökonomische Modell zu definieren, das den Kapitalismus und das freie Unternehmertum ersetzen würde,

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Meinung zum neuen Organspende-Gesetz: Wie man das Problem ganz einfach lösen könnte | Anti-Spiegel

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16-01-20 11:15:00,

In Deutschland wird derzeit der Organspende-Vorstoß von Gesundheitsminister Spahn diskutiert, der es erlaubt, allen, die nicht explizit abgelehnt haben, nach ihrem Tod Organe zu entnehmen. Das Gesetz überrascht mich, denn die Lösung wäre so einfach…

Es ist bekannt, dass es zu wenig Spenderorgane gibt und dass jedes Jahr viele Menschen in Deutschland sterben, während sie auf ein Spenderorgan warten. Und es ist bekannt, dass es Menschen gibt, die absolut dagegen sind, dass ihnen nach ihrem Tod Organe entnommen werden. Wie bekommt man das unter einen Hut?

Die derzeitig geltende Regelung ist so ziemlich die schlechteste, die man sich vorstellen kann. Jeder kann einen Organspenderausweis ausfüllen, aber den hat man nicht immer dabei. So kann es passiere , dass Menschen einen Unfall erleiden, die eigentlich bereit waren, Organe zu spenden, deren Organe aber nicht entnommen werden, weil sie den Ausweis nicht dabei hatten. Und geradezu unmenschlich ist es, dass derzeit – kaum das ein geliebter Mensch gestorben ist – die Angehörigen entscheiden müssen, ob ihm Organe entnommen werden dürfen. Das überfordert viele, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Als mein Vater gestorben ist, war ich nicht in Deutschland. Und meine Verwandten, die im Krankenhaus waren, waren unsicher, wie sie entscheiden sollten. Mein Vater hatte keinen Organspenderausweis, aber ich weiß aus ungezählten Gesprächen mit ihm, dass er seine Organe gespendet hätte. So konnte ich dann telefonisch davon erzählen und sein Wille wurde erfüllt.

Ein weiteres Problem der Gegner der Organspende ist, dass sie die Frage des Hirntodes anzweifeln und daher gegen Organspenden sind, weil sie das für eine Tötung eines noch lebenden Menschen halten. Das kann man lange diskutieren, es geht aber am Thema Organspende vorbei. Hirntote werden so oder so von lebenserhaltenden Maßnahmen abgeschaltet und sterben nach sehr kurzer Zeit an Organversagen. Ich weiß von Meldungen, dass Menschen nach festgestelltem Hirntod wieder zu sich gekommen sind, aber das sind sehr wenige Einzelfälle.

Das betrifft aber nicht die Frage der Organspende, es betrifft die medizinische Frage, wann ein Mensch „tot“ ist. Die Frage kann man diskutieren. Aber es ist eben so, dass nach dem – wie auch immer definierten und festgestellten – Tod die Lebenserhaltung abgeschaltet wird und dann recht schnell die Organe absterben und der Patient auch endgültig stirbt, indem Herzschlag und Atmung aufhören. Leider sind nach einem solchen Tod,

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Meinung: Sind wir alle nur Träumer? | www.konjunktion.info

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23-12-19 04:43:00,

Spaltung - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; Pixabay LicenseSpaltung - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; Pixabay License

Spaltung – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; Pixabay License

In den letzten Tagen ist es etwas ruhig geworden, was neue Artikel anbelangt. Nicht nur das Jahr neigt sich seinem Ende zu, sondern aktuell auch meine Motivation Neues zu schreiben. Geschuldet auch der Tatsache, dass mir in den vergangenen Wochen zu viele “Nebenkriegsschauplätze” im Kommentarbereich auftraten. Divide et Impera scheint selbst in den Kommentarspalten zu funktionieren. Anstatt sich gemeinschaftlich gegen das Kommende zu stellen und somit zu wehren, verlieren wir uns in internen Streitigkeiten, unflätigen Anwürfen und/oder Nebensächlichen.

Dabei sollte jedem kritischen Geist eigentlich bewusst sein, dass wir in einer Phase leben, die in sehr vielen Dingen, an die Zeit kurz vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 erinnert. Andere Meinungen werden gesetzlich verfolgt, Zensur findet in allen Bereichen statt und die Massen werden gezielt und leider auch erfolgreich gegeneinander aufgehetzt. Nicht nur die Debatte ob des “menschgemachten Klimawandels” inklusive eines Diskursverbots, sondern auch Themen wie der seit Anfang der 1990er von der UN und EU vorangetriebenen Genderismusschwachsinn oder der sich immer deutlicher abzeichnende Ökofaschismus, spalten Gesellschaften, Gemeinschaften oder gar Familien. Wer es immer noch nicht verstanden hat, dass diese Themen gezielt gesetzt wurden, wird dies alles natürlich in irgendwelche Ecken stellen. Sei es in die Ecke der Verschwörungstheorien, in die rechte Ecke oder in die Ecke des Antisemitismus. Zwar nutzen sich gerade in Deutschland diese Keulen immer mehr ab – aber noch ziehen sie bis zu einem gewissen Grad.

Politik und Medien sind gelebter Teil dieser gesellschaftlichen Spaltung und betreiben in sehr vielen Punkt eine lückenhafte Aufklärung, Berichterstattung und eine selektive Aufbereitung bestimmter Themen. Interessanterweise werden gerade solch illustre Figuren wie eine Ursula von der Leyen, deren “Tätigkeit” als Kriegsministerin eigentlich strafrechtlich untersucht gehört, oder ein Andreas Scheuer, der die Vergabe der innerdeutschen Maut plötzlich unter die Geheimhaltung stellt, weder von den verschiedenen Parteien noch von der Hochleistungspresse so richtig in Frage gestellt. Aber wie schrieb weiland Oscar Wilde in den Ausläufen des 19. Jahrhunderts so schön:

Oscar Wilde - Bildquelle: www.konjunktion.infoOscar Wilde - Bildquelle: www.konjunktion.info

Oscar Wilde – Bildquelle: http://www.konjunktion.info

Aber vielleicht sind wir alle, die den Blick über den Tellerrand wagen, die kritisch hinterfragen und das herrschende System als das bezeichnen, was es ist,

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Meinung: Die gezielte Spaltung unserer Gesellschaft | www.konjunktion.info

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01-10-19 07:56:00,

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Meinung – Bildquele: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Eine tiefe Spaltung hat unsere Gesellschaft erfasst. Gab es früher noch Schattierungen von Grau, ist heute alles Schwarz oder Weiß. Konnte man früher noch ergebnisoffen Themen diskutieren, ohne direkt in irgendwelche Ecken gestellt zu werden, werden heute Dogmen und Glaubenssätze postuliert, die keine andere Meinung mehr neben sich dulden.

Rezo, Grönemeyer und wie sie alle heißen verengen den Diskussionsraum mit ihren Ansichten immer mehr. Der eine gibt die Losung aus, dass man über bestimmte Dinge überhaupt nicht mehr zu reden braucht, weil sie eh wissenschaftlich gesetzt seien. Und der andere spricht von Demokratie und will gleichzeitig den Menschen diktieren wie und was sie zu denken haben.

Als ich im Dezember 2014 (!) den Artikel Pegida und Anti-Pegida: Wacht endlich auf! Wir werden gegeneinander ausgespielt! schrieb, hatte ich ein leises Gefühl, wohin wir uns gesellschaftlich entwickeln würden. Doch ich dachte nicht annähernd, dass es zu so einer extremen Spaltung der Gesellschaft, einer solch massiven Einengung des Meinungs- und Diskursraumes und gar zu offenen Denkverboten kommen würde.

Ich möchte aus dem eingangs erwähnten Artikel eine Stelle zitieren, die heute in ihrer Bedeutung noch gewichtiger ist als vor knapp fünf Jahren:

Solange wir nicht erkennen, dass wir hier im Spiel der Mächte gegeneinander ausgespielt werden und unsere Kräfte für vermeintlich Belangloses – das alles von sich aus gelöst werden würde, wenn das Schuldgeldsystem als Ursache angegangen wird (oder denkt jemand ernsthaft, dass ein Flüchtling sein Land verlassen würde, wenn dort kein vom Westen finanzierter und ausgelöster Krieg stattfinden würde; oder wenn wenn seine Feldarbeit ihn und seine Familie ernähren könnte und er sich nicht gegen multinationale Lebensmittelkonzerne, die ihre Überproduktion nach Afrika bringen und dort die heimische Landwirtschaft zerstören, wehren müsste) – einsetzen,…

Solange wir das nicht erkennen, wird das System gewinnen…

Wenn inzwischen selbst alternative Medien aufeinander losgehen, weil ihnen einzelne Berichte und die darin transportierten Inhalte nicht gefallen (Stichwort Rainer Rupp), dann sind auch wir auf die Mechanismen des Establishments herein gefallen. Selbst wenn ich bestimmte Meinungen und Gedanken nicht teile, so ist es doch wichtig diese zu hören, sich mit diesen zu beschäftigen und sie zu prüfen, um meinen eigenen Horizont zu erweitern und ein anderes,

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Meinung: Die “Schere im Kopf” | www.konjunktion.info

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15-07-19 10:06:00,

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Meinung – Bildquele: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Immer weniger Menschen trauen sich offen ihre Meinung zu äußern. Gerade dann, wenn sie vom angeblichen Mainstream (deutlich) abweicht. Die Politische Korrektheit zwingt die Menschen dazu, ihre “Schere im Kopf” stetig einzusetzen, um nicht gegen die oft von einer kleinen Minderheit bestimmte Mainstreammeinung zu “verstoßen” und sich damit in Schwierigkeiten zu bringen.

Die Selbstzensur hat inzwischen so große Ausmaße angenommen, dass bereits ein Drittel davon ausgeht, dass es eine freie Meinungsäußerung nur noch im privaten Umfeld gibt – so eine Umfrage des Instituts für Demographie Allensbach. Nur 18% der befragten 1.283 Umfrageteilnehmer denken, dass man sich auch in der Öffentlichkeit noch immer zu allem frei und offen äußern könne.

Diese Zahlen sind aus meiner Sicht mehr als erschreckend und belegen den Wandel, der nicht nur in unserer politischen Gesellschaft zu verzeichnen ist. Es herrscht ein Klima der Angst vor. Bürger, die den angeblich Mensch gemachten Klimawandel kritisch sehen, werden als Klimaleugner in die Nähe des Rechtsradikalismus (mittels der gewollten Assoziationskette Leugner =Holocaust =Antisemitismus) verortet. Bürger, die die Migrationspolitik hinterfragen und diese mit geopolitischen Strategien in Verbindung bringen, sind schlichtweg Spinner, Verschwörungstheoretiker oder wahlweise schlimmeres. Bürger, die sich mit 5G und dessen Schadenspotenzialen beschäftigen, sind “Ewriggestrige” und in ihrer Haltung rückständig. Bürger, die das Finanzsystem kritisieren, sind sowieso rechts. Und Bürger, die die geopolitischen “Scharadespiele” des Westens anprangern, haben per se überhaupt nichts verstanden.

Wie perfide bei dieser Meinungszensur vorgegangen wird, belegt auch das unsägliche Rezo-Video, in dem der von Ströer gesponserte “Einflüsterer” im Kontext des Klimawandels sinngemäß postuliert, dass es hier keine andere Meinung geben darf und kann als dass dieser Mensch gemacht ist. Warum wird aus meiner Sicht nicht belegt – obwohl es mehr als genügend abweichende Meinungen gibt.

Auch die kürzliche Sperrung des Youtube-Accounts von Nuoviso.TV (ob nun durch Google durchgeführt oder wie manche meinen als reine PR-Aktion durchgeführt, weil sich zeitnah viele Unterstützer für Nuoviso.TV fanden, sei einmal dahin gestellt) zielt in diese Richtung. Angst erzeugen, um ungeliebte Meinungen  bereits im Keim zu ersticken.

Doch leider erkennen nur sehr wenige die faschistischen Strukturen,

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Meinung: Die Neue Weltordnung ist bereits da | www.konjunktion.info

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03-12-18 12:53:00,

Menschen - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative CommonsMenschen - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Menschen – Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

George Herbert Walker Bush, der am Freitag verstorbene 41. US-Präsident, war einer der ersten Proponenten der Neuen Weltordnung – zumindest in seinem medialen Wirken.

Das Thema der Neuen Weltordnung gilt vielen als “gefundenes Fressen”, um Systemkrititker und Andersdenkende mit einer einfachen Form der Diffamierungskeule in die Ecke der Spinner und Aluhutträger rücken zu können. Die eigene kognitive Dissonanz verhindert, dass sich diese “In-die-Ecke-Steller” auch nur im Ansatz mit den verschiedenen Thesen, Aufzeichnungen, Äußerungen und Schriftstücken der Apologen dieser Neuen Weltordnung (NWO) auseinandersetzen.

Dabei wollen die Kritiker der Systemkritiker immer Nachweise für die Umsetzung der NWO haben, obwohl sie sie tagtäglich im eigenen Alltag beobachten können. Dabei verfallen sie dem allgemeinen Irrglauben, dass die NWO als Einzelereignis “über uns kommen wird”, und verschließen dabei die Augen vor dem Fakt der schleichenden, prozessualen Umsetzung der Neuen Weltordnung. Die NWO wird nicht als Großereignis Gestalt annehmen – vielmehr ist ein ein langwieriger Prozess, unterteilt in zahlreiche, kleinere Teilprozesse. Teilprozesse, die geschickt so platziert sind, dass das große Ganze dem Unbedarften nicht ersichtlich wird. Gerade diese Tatsache einer dosierten Umsetzung über einen schier endlos wirkenden Zeitraum scheint in der Vorstellungswelt dieser Kritiker keinen Platz zu finden.

Aber ich höre bereits die zweite, gern genutzte “Argumentationskeule”, die von den Kritikern der Systemkritiker geführt wird: Verschwörungen gibt es nicht und all das ist eine klassische Verschwörungstheorie. Auch hier tritt wieder deren kognitive Dissonanz in den Vordergrund: was nicht sein darf, kann nicht sein. Auch wenn es zahlreiche Belege von genau solchen Verschwörungen (offiziellen und inoffiziellen) gibt. Warum ist es so schwer vorstellbar, dass sich Menschen zusammen tun, um ein bestimmtes Ziel zu verfolgen? Warum glauben diese Kritiker nicht, dass es Strukturen geben kann, die bestimmte Handlungen ermöglichen, ohne dass alles und jeder allem und jeden bekannt ist. Das Need-to-know-Prinzip sollte spätestens mit dem Manhattan-Projekt jedem ein Begriff sein.

Mit den beiden diabolischen Pakten UN Migrationspakt und UN Flüchtlingspakt, die sowohl die abgebenden (Brain Drain) als auch empfangenden Länder (soziale Spannungen) schwer treffen werden,

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Meinung: UN Migrationspakt und UN Flüchtlingspakt als Schlusssteine eines langen Prozesses | www.konjunktion.info

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26-11-18 06:01:00,

Wellen - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative CommonsWellen - Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Wellen – Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Blogs, die sich kritisch mit dem System beschäftigen und sich mit einem anderen Blick an die Themen heranwagen, werden gerne als Verschwörungsblogs bezeichnet. Wenn man dann noch in Artikeln die Neuen Weltordnung anspricht, wird einem sehr gerne und sehr schnell die Alufolie gereicht.

Natürlich ist vieles, was wir heute im Internet finden können, bar jeder Vernunft oder mit dürftigsten Fakten belegt. Doch es gibt Bereiche, die in ihrer Komplexität so tiefgehend sind, dass vielen aus reiner kognitiven Dissonanz heraus nur der Reflex der Verleugnung und Ablehnung bleibt. Eines davon ist der bereits erwähnte Themenblock der Neuen Weltordnung.

Viele glauben nicht, dass es eine solche gibt bzw. jemals geben kann, weil doch allein die schiere Anzahl der Beteiligten dazu führen würde, dass Informationen nach außen gelangen und das ganze dann scheitern könnte. Ein Argument, das allein durch das Manhattan Projekt relativiert wird. Denn schon damals agierte man nach dem Need to Know-Prinzip, also nach dem Prinzip, dass der Betroffene nur soviel an Informationen erhält, um seine Aufgabe befriedigend erfüllen zu können.

Ein anderer Kritikpunkt lautet oft, dass das alles nur Schwarzmalereien seien und es einen Kollaps des Systems nie geben wird. Schließlich wird seit Jahren vor dem Zusammenbruch gewarnt und es ist bis dato nichts dergleichen eingetreten. Auch dieses Argument ist schnell entkräftet, denn Beurteilungen bestimmter Szenarien und Gegebenheiten sind natürlich immer nur im Kontext der jeweiligen Zeit und der jeweiligen dann aktuellen Faktenlage möglich. So hatte sich vor 10 Jahren zu Beginn der noch immer akuten Finanzkrise niemand vorstellen können, dass es einmal eine Null-Zins-Politik geben könnte. Oder dass EZB, Fed und Co. als Ankäufer von Staats- und Unternehmensanleihen auftreten werden. Beides de facto klassische “Spielzeitverlängerer”, die ich immer gerne als Lebenserhaltungsmaßnahmen bezeichne.

Doch aus meiner Sicht sind wir am Ende der Möglichkeiten angekommen, die in einem noch halbwegs demokratischen Rahmen, den die Menschen bereit sind zu akzeptieren, vertretbar wären. Alles, was jetzt noch kommen kann, sind Schritte, die wir nur aus einem totalitären, faschistischen System kennen. All die Forderungen nach Uploadfilter zur Eindämmung angeblicher Hassreden, die Auflösung des klassischen Familien-, Geschlechter- und Rollenbildes, die Einengung der Meinungen,

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Meinung: Von Verschuldung, Inflation und Migration | www.konjunktion.info

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19-10-18 07:40:00,

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Meinung – Bildquelle: Pixabay / Wokandapix; CC0 Creative Commons

Vor Kurzem hat mich eine Mail erreicht, in der ein Leser seine Beobachtungen aufgeschrieben hat, die er in seinem Umfeld in den letzten Jahren (deutsche Großstadt) gemacht hat. So schreibt er, dass sich die Bevölkerung früher zum Großteil aus dem Mittelstand zusammensetzte. Heute wird diese Schicht immer kleiner und es sind Extreme von Ultrareichen und einer arbeitenden Armutsklasse entstanden. Zudem werde die Kluft jedes Jahr größer und er hat das Gefühl, dass dies unter anderem mit den Reallöhnen zu tun hat, die in den letzten Jahrzehnten immer mehr gesunken sind.

Diese Beobachtungen dürften sich mit vielen anderer Leser decken und der geneigte Einsender ist mit der Erfahrung sinkender Reallöhne bei gleichzeitiger Explosion der Mietpreise bzw. Immobilienpreise nicht allein. Dieses Phänomen ist weltweit in den westlichen Ländern festzustellen.

Wenn wir verstehen wollen, warum sich die Preise für Vermögenswerte trotz geringer, offizieller Inflationsraten immer weiter verteuern, müssen wir wissen, wie dieses neue Finanz- und Wirtschaftssystem per se funktioniert. Aktuell befinden wir uns in einer Prä-NWO-Phase, in der Vermögen an der Spitze akkumuliert wird, während die arbeitende Bevölkerung immer mehr den Überlebenskampf ausführen muss.

Die Stimulimaßnahmen der Zentralbanken haben nicht nur in den westlichen Ländern, sondern auch in China und in vielen Ländern Asiens dazu geführt, dass die Vermögenswerte (neben Immobilien insbesondere der Aktienbereich) regelrecht explodiert sind. Zudem hat die massive Verschuldung der Staaten nach der Bankenrettung 2008 dazu geführt, dass komplette neue “fiskalische Hebelinstrumente”, bis hin zur blanken Erpressung (Stichwort Too Big to Fail), entstanden sind.

Der ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney brachte einmal den Ausspruch

Defizite spielen keine Rolle.

(Deficits don’t matter.)

Die meisten, die das damals gehört haben, waren bass erstaunt, weil es dem damaligen gewöhnlichen Verständnis entgegen lief. Für diejenigen, die verstanden haben, wie das Spiel funktioniert, war diese Aussage schlicht exakt.

Aber diese Defizite aka Schulden spielen natürlich eine Rolle. Sogar eine ganz wichtige Rolle. Sie sind notwendig, damit die Neue Weltordnung entstehen kann und gleichzeitig um die Macht konsolidieren zu können. Damit die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) die Mittelschicht zerstören konnten, musste die Staatsverschuldung nach oben getrieben werden. So stark, dass die dann entstandenen Schuldenberge dazu eingesetzt werden konnten,

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Meinung: Warum “Merkel muss weg!” nicht zielführend ist | www.konjunktion.info

Meinung: Warum “Merkel muss weg!” nicht zielführend ist | www.konjunktion.info

11-09-18 09:40:00,

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Meinung – Bildquelle: Pixabay / geralt; CC0 Creative Commons

Unser heutiges Krankheitssystem (ich schreibe hier ganz bewusst nicht von einem Gesundheitssystem) ist so aufgestellt, dass es nur versucht Symptome zu kurieren – sich nicht jedoch mit den dahinterlegenden Ursachen beschäftigt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die “Alltagskrankheit” Bluthochdruck, die von den Ärzten per Medikamentenverschreibung “therapiert” wird. Die Ursache für den Bluthochdruck wird jedoch so gut wie nie eruiert – auch weil die Volkskrankheit viele verschiedene Auslöser haben kann und man sich eine teuere Anamnese (im wahrsten Sinne des Wortes) sparen möchte.

Ähnlich verhält es sich aus meiner Sicht mit den aktuell wieder lauter gewordenen Rufen “Merkel muss weg!”, die wir nicht nur in Chemnitz oder Köthen hören.

Ich bin sicherlich kein Fan oder Unterstützer Angela Merkels, aber solche Forderungen gehen an der Grundproblematik vorbei. Merkel ist nur das Gesicht, die Frontdarstellerin hinter einem System, das sie für die Massen repräsentieren (soll). Sie fungiert als Blitzableiter. Nicht sie ist es, die die Entscheidung trifft. Sie ist nur die Befehlsempfängerin und das ausführende öffentliche Organ. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Menschen müssen verstehen, dass das zugrunde liegende Schuldgeldsystem, die Ursache für die heutigen Verwerfungen darstellt. Merkel ist nur eine Art Symptom dieses Systems.

Was würde denn passieren, wenn Merkel wirklich ihren Stuhl im Kanzleramt räumen würde. Würde dann alles besser werden? Würden wir plötzlich keinen Tiefen Staat mehr haben? Keine inszenierten Kriege? Keine Migrantenströme? Keine Übervorteilung der Bürger zugunsten der Großkonzerne? Würde beispielsweise eine Ursula von der Leyen eine andere Politik betreiben oder gar das herrschende System hinterfragen und ändern? Wer solche Gedanken hegt, ist schlicht naiv.

Unser Schuldgeldsystem ist die treibende Kraft hinter den Verwerfungen unserer Zeit. Ein von der Realität entkoppeltes Finanzsystem, das weder produktiv noch mehrwertig für 99,9% der Menschen ist. Mittels der Finanzialisierung werden aktuell auch noch die letzten Bereiche in dieses System eingesogen. Wer dies nicht versteht bzw. weiß und stattdessen lieber “Merkel muss weg!” ruft, hat leider nichts verstanden – auch wenn diese Menschen natürlich indirekt das System meinen, wenn sie diese Forderung aufstellen. Nur benennen sie es nicht.

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Finanzialisierung – Bildquelle: http://www.konjunktion.info

Der Ruf muss nicht “Merkel muss weg!” lauten,

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Meinung: Die fortschreitende (Selbst-)Zensur im Internet | www.konjunktion.info

Meinung: Die fortschreitende (Selbst-)Zensur im Internet | www.konjunktion.info

21-08-18 12:01:00,

Zensur - Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative CommonsZensur - Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative Commons

Zensur – Bildquelle: Pixabay / dimitrisvetsikas1969; CC0 Creative Commons

Eigentlich ist es inzwischen müssig geworden über das, was die meisten Menschen als Verschwörungstheorie bezeichnen, zu schreiben. Denn im Grunde genommen ist alles gesagt und geschrieben worden. Unzählige Artikel sind auf diversen Plattformen und in alternativen Medien veröffentlicht worden, die alle das Ziel hatten und auch noch haben, die Menschen wach zu rütteln. Sie darauf aufmerksam zu machen, was wirklich im Hintergrund gespielt wird, welche Machenschaften und Seilschaften im Verborgenen verfolgt werden.

Doch all die Aufklärungsarbeit scheint an sein Ende gekommen zu sein. Nicht weil die Betreiber von Blogs oder Medienportalen keine Lust oder Kraft mehr haben; vielmehr weil alles dafür getan wird, die freien Informationen und seinen Fluss zu ver- bzw. behindern.

Gesetze, Regelungen, Bussgelder, neue Pseudoargumentationskeulen wie Fake News oder Hassrede – all das wurde in den letzten Monaten geschickt platziert, damit den kritischen Stimmen die selbige weggenommen werden kann.

Offensichtliche, konzertierte Aktionen wie im Falle von Alex Jones durch Google, Youtube und Co. zeigen eines ganz deutlich: das Establishment wird den Kampf gegen Andersdenkende auf eine neue Ebene heben. Man muss Jones, seine Art oder seine Informationen nicht mögen oder sie gar schätzen, aber wir sollten uns alle dafür einsetzen, dass kritische Stimmen nicht einfach mundtot gemacht werden können. Nur weil diese nicht in das gewünschte Bild von Friede, Freude, Eierkuchen hinein passen.

Schon der französische Schriftsteller und Philosoph Voltaire (1694 bis 1778) sagte:

Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.

(Il est clair que tout particulier qui persécute un homme, son frère, parce qu’il n’est pas de son opinion, est un monstre.)

Als 2011 in St. Moritz beim damaligen Bilderbergtreffen die Infos zur Agenda der Konferenz bekannt wurden, haben die ersten geahnt, dass die freie Meinung und Redefreiheit im Internet zu einem Relikt aus vergangener Zeit werden wird. Denn einer der damaligen Tagesordnungspunkte beschäftigte sich mit der

  • Economic and National Security in a Digital Age (Ökonomische und nationale Sicherheit im Digitalen Zeitalter).

Im Folgejahr hieß eines der Themen

  • How Do Sovereign States Collaborate in Cyber Space?

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Wenn Maschinen Meinung machen

Wenn Maschinen Meinung machen

07-07-18 06:22:00,

Bild: Papachan/CC BY-SA-4.0

Social Bots manipulieren unsere Meinungsbildung, Algorithmen definieren, welche Informationen das Netz für uns bereithält – wie weit reicht dieser Einfluss auf unsere Gesellschaft schon?

Das Prinzip eines Bots ist ziemlich einfach: Bots analysieren Texte im Netz, suchen nach bestimmten Schlüsselbegriffen und generieren Antworten. Natürlich kann man dabei nicht von Hochdeutsch sprechen – Fehler in Grammatik und Rechtschreibung gehören dazu -, aber in sozialen Netzwerken unterhalten sich auch richtige Menschen nicht sonderlich anders. Und was den überschaubaren Wortschatz angeht, sind Bots sehr lernfähig.

Ein gutes Beispiel dafür ist Tay – ein sozialer Roboter mit dem Profilbild einer Teenagerin. Eigentlich sollte sie bei Twitter junge Menschen ansprechen und von ihnen die jugendliche Sprache lernen. Softwarehersteller Microsoft spielte sofort mit offenen Karten und machte deutlich, wer hinter dem Profil steckt: “Je mehr du mit ihr sprichst, desto schlauer wird Tay.” Mit “hellooooooo world” begrüßte sie die Netzwerk-Community und die Community schrieb zurück. Wie ein Schwamm nahm Tay alles auf. Und bereits nach wenigen Stunden war sie eine Rassistin: “Hitler was right I hate jews.” Und Schwarze. Und Mexikaner. Und sogar Feministinnen. “Bush did 9/11”, der Holocaust sei ausgedacht. Schon am selben Tag schaltete Microsoft ihren Bot ab.

Bots, die richtige Dialoge führen können, sind heutzutage noch etwas Besonderes. Die meisten sind recht primitiv. Sie sammeln Daten, posten Links, versenden bestimmte Nach-richten oder sind einfach da – zum Beispiel als Follower. Solch ein Bot lässt sich in wenigen Stunden programmieren und es reicht ein einziger Programmierer, der gleichzeitig hunderttausend Bots über eine Software startet. Auch im Unterhalt sind sie sehr pflegeleicht. Einmal mit einem bestimmten Ziel ins Netz losgeschickt, agieren sie autonom und brauchen keine Kontrolle von Außen.

Egal ob einfach oder fortgeschritten, eins ist immer wichtig: Social Bots wollen in der Regel nicht als solche ertappt werden. Dafür schrauben Programmierer ständig an ihnen und präsentieren ihre Erfolge sogar auf speziellen Wettkämpfen für Social Bots. Dort gewinnt derjenige, der die meisten menschlichen Reaktionen bekommt und die meisten Follower sammelt. Und das zahlt sich aus. Bei verschiedenen Versuchen konnte über die Hälfte der Testpersonen einen modernen Bot nicht von einem echten User unterscheiden. Forscher der University of British Columbia in Vancouver generierten für ein Experiment 102 Bot-Profile bei Facebook.

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Meinung: Warum der Globalismus ein vorbereitender Teil der Neuen Weltordnung ist | www.konjunktion.info

Meinung: Warum der Globalismus ein vorbereitender Teil der Neuen Weltordnung ist | www.konjunktion.info

29-04-18 10:17:00,

Globalismus - Bildquelle: Pixabay / TheDigitalArtist; CC0 Creative CommonsGlobalismus - Bildquelle: Pixabay / TheDigitalArtist; CC0 Creative Commons

Globalismus – Bildquelle: Pixabay / TheDigitalArtist; CC0 Creative Commons

Immer wenn die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) öffentlich über eine “Neue Weltordnung” reden, dann scheint es, dass sie voller Ehrfurcht ein Thema ansprechen, dass einem elitären Kult gleichkommt. Es ist nicht einfach nur die Erwähnung, dass sich die Gesellschaftsform verändert oder sich plötzlich neue Gegebenheiten auftun. Nein, es ist ihre geplante und angeleitete Vision einer Welt, die nach ihren Regeln aufgebaut ist und funktioniert. Es ist keine Welt mehr, die sich natürlich entwickelt hat – so wie sie eigentlich benötigt wird.

Es gibt andere Namen und Bezeichnungen für diese geplante Vision wie der “globale ökonomische Neuanfang” oder etwas allgemeiner und unschuldiger daher kommend wie beim Wort “Globalismus”. Aber die Intention dahinter ist die gleiche. Das ultimative Ziel der Neuen Weltordnung (NWO) als eine Ideologie ist die totale Zentralisation der Wirtschaft und der Regierungsgewalt in den Händen einer ausgewählten und nicht haftbaren Bürokratie, bestehend aus internationalen Financiers und deren Hintermänner und -frauen. Eine Regierungsform gemäß dem Diktat der Platoschen Republik; eine wahnhafte Fantasiewelt, in der “wohlmeinende Philosophen und Philanthropen”, die angeblich klüger und objektiver als der Rest von uns sind, von oben herab mit wissenschaftlicher Genauigkeit und Weisheit regieren. Es ist eine Welt, in der Administratoren zu Göttern werden.

Aber eine solche Präzision und Objektivität innerhalb des menschlichen Gesellschaftssystems ist natürlich nicht möglich. Der Mensch ist viel zu anfällig für seine eigenen Vorurteile und persönlichen Wünsche; zu anfällig, wenn es darum geht eine totalitäre Macht über andere zu erhalten. Das Ergebnis wird immer Zerstörung und Chaos sein. Zudem muss man die Tatsache hinzufügen, dass die Gruppe von Menschen, die eine solche Macht anstreben, vorwiegend narzisstische Soziopathen und Psychopathen sind. Wenn wir es erlauben, dass sich eine Regierungsstruktur mit einer stark ausgeprägten Zentralisation herausbildet, dann öffnen wir damit gleichzeitig die Türen für diese Art von Menschen und diese können dann ihre Interessen auf globaler Ebene ausspielen.

Es ist sehr wichtig sich daran zu erinnern, dass Soziopathen gezwungen sind hochfliegende Ideale einzusetzen, um ihre Taten hinter einem Schleier von Philanthropie und Gutmenschentum zu verstecken. Sie müssen sozusagen eine Reihe von scheinbar noblen Dingen tun, um ihren Kampf für die Macht rational aussehen zu lassen. Aber am Ende sind diese Gutmenschen nur daran interessiert,

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Meinung: Der Weg in den Faschismus | www.konjunktion.info

Meinung: Der Weg in den Faschismus | www.konjunktion.info

21-03-18 01:20:00,

IMHO - Bildquelle: Wokandapix, CC0 Public DomainIMHO - Bildquelle: Wokandapix, CC0 Public Domain

IMHO – Bildquelle: Wokandapix, CC0 Public Domain

Bislang gibt es keinerlei Beweise dafür, dass Russland für den Giftanschlag auf den MI6-Doppelagenten Sergei Skripal und seine Tochter verantwortlich ist. Und doch werden diejenigen, die sich kritisch dazu äußern – nicht nur in Großbritannien – mundtot gemacht, weil sie eine andere Sicht auf die Dinge haben als die britische Regierung und offensichtliche Fragen stellen, die die Hochleistungspresse nicht stellen will.

Die britische Premierministerin Theresa May ließ die Welt wissen:

Es gibt keine Alternative zu der Schlussfolgerung, dass Russland verantwortlich war.

(There is no alternative to the conclusion that Russia was responsible.)

Diese Worte Mays sind bei genauer Betrachtung keine normale Aussage bei irgendeiner Pressekonferenz oder im Parlament mehr – vielmehr sind sie ein Befehl, die “Vorgaben” der Regierung nicht zu hinterfragen. Analog zu Merkels “Es gibt keine Alternative.” wird den Menschen geradezu befohlen, nicht zu hinterfragen, sich einzureihen und keinerlei Kontroversen zu beginnen.

All das nach monatelangen hysterischen Anti-Russland-Kampagnen, unglaublicher Propaganda und ekelhafter Rhetorik gegen Moskau, die ähnlich klingen, wie die Hasstiraden George W. Bushs und Tony Blairs nach 9/11. Damals wurden diese Tiraden in ähnlicher Weise eingesetzt, um Saddam Hussein der Bevölkerung als Wiedergänger Hitlers zu verkaufen, als den Diktator, der auf einem ganzen Arsenal an Massenvernichtungswaffen sitzt. Die gleiche Taktik wird aktuell gegen Putin und Russland gefahren. Die gleiche Taktik, die die Menschen zum Krieg aufhetzen soll.

Diejenigen, die wirklich das politische Spiel betreiben, um ihren finsteren Ziele zu erreichen, wissen, dass die Menschen vergessen. Dass sich nur noch die wenigsten an die “nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen Husseins”, an die “Brutkastenlüge” oder an diverse andere “Zwischenfälle” erinnern können, die dann als Rechtfertigungsgründe herhalten mussten, damit der militärisch-industrielle-mediale Komplex seinen “nächsten Krieg” bekam. May, Merkel, Macron, Trump und Co. können sich daher sehr sicher fühlen, wenn sie Putin als den neuen “Schwarzen Mann” hinstellen. Sie sind sich offenbar sicher darin, dass die Menschen sich so manipulieren lassen, dass diese bereit sind gegen Russland in einen Krieg zu ziehen, nur weil irgendein obskurer sowjetischer Ex-Doppelagent mit einem noch obskureren Gift auf britischen Boden vergiftet wurde.

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Wie werden Meinung & Demokratie gesteuert | Prof. Rainer Mausfeld

Wie werden Meinung & Demokratie gesteuert | Prof. Rainer Mausfeld

21-12-17 11:22:00,

RÜCKBLICK: Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert | Prof. Rainer Mausfeld

Am 01. Mai 2017 sprach Rainer Mausfeld im Theater Leo 17 in München auf einer Veranstaltung der ödp.

In diesem Video erklärt der Professor für Allgemeine Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, Prof. Rainer Mausfeld, wie die Demokratie durch Meinungsmanagement gesteuert wird. Dabei spannt er einen Bogen, beginnend vor rund 200 Jahren bis in die Gegenwart. Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortet Mausfeld eine Reihe von Publikumsfragen.

  • Was lässt sich über die Geschichte der Propaganda sagen und wie wurde jene im 20. Jahrhundert angewendet?
  • Wie wird dieses Wissen heute angewandt, um soziale Bewegungen (Podemos, Occupy, etc.) zu zerschlagen?
  • Wer hat die Macht die Meinung der Menschen zu beeinflussen und wie wird diese Macht eingesetzt?

Diese und weitere Fragen werden in folgendem Video beantwortet.

VIDEO: Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert

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ÜBER PROF. RAINER MAUSFELD

Rainer MausfeldRainer Mausfeld, geboren 1949, studierte Psychologie, Mathematik und Philosophie in Bonn.

Er ist Professor für Allgemeine Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und arbeitet im Bereich der Wahrnehmungs- und Kognitionsforschung.

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