Der gelähmte Iran , von Thierry Meyssan

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18-06-19 12:42:00,

Die Zunahme der Spannungen in der Golfregion ist ein gefährliches Spiel, das in jedem Moment schief gehen kann. Die nicht-beanspruchten Sabotageakte von Tankern kann von fast allen Parteien kommen, einschließlich der USA, die Operationen unter falscher Flagge schon häufig unternommen haben. Eine rationale Analyse zeigt jedoch, dass Teheran heute überhaupt nicht in dieser Stimmung ist.

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Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten beschuldigen den Iran ohne die geringste Spur eines Beweises der Sabotage von sechs Tankern im Golf, außer einem sehr undeutlichen US-Video. Sie behaupten darin, die Wächter der Revolution würden mit einem Boot eine nicht-explodierte auf der Schiffswand angebrachte Haft-Mine eines Tankers bergen, obwohl die Matrosen versichern, dass ihre Schiff von einer Rakete oder einer Drohne getroffen wurde.

Das US-iranische Duell hat sich seit der Ankunft von Donald Trump im Weißen Haus im Januar 2017 geändert, aber die iranische Antwort kann nur unter Berücksichtigung der vorherigen Episoden und deren Umkehrungen verstanden werden.

Präsident George Bush hatte alles getan, was in seiner Macht stand, um nach dem Krieg gegen den Irak einen Krieg gegen den Iran zu beginnen. Er wollte die systematische Zerstörung der staatlichen Strukturen des “Erweiterten Nahen Osten” im Einklang mit der Rumsfeld/Cebrowski Strategie weitertreiben. Aber die Baker-Hamilton-Kommission (2006) hat ihn das erste Mal daran gehindert. Die US-Oberschicht fand die „Investitionsrendite“ nicht schnell genug, um einen “Krieg ohne Ende” zu unterstützen. Ein zweites Mal hat sich der Kommandeur des CentCom, Admiral William Fallon, der begonnen hatte, mit Mahmoud Ahmadinedschad über die Stabilisierung des Irak zu diskutieren, ihm widersetzt (2007 / 08). Letztlich gab Vizepräsident Dick Cheney Israel die Anweisung, georgische Flughäfen zu mieten, um, ohne im Flug zwischenzutanken, direkt den Iran mit Flugzeugen zu bombardieren. Aber es war Russland, das in den frühen Morgenstunden des Krieges in Südossetien (August 2008) die israelischen Bomber auf dem Boden festnagelte.

Bei seiner Ankunft im Weißen Haus versuchte Barack Obama die gleiche Strategie zu verfolgen, aber in einer weniger brutalen Art und Weise. Wie Bush und Cheney war er überzeugt, schnell handeln zu müssen, um das iranische Öl zu beschlagnahmen, weil diese Naturschätze der Weltwirtschaft (“Peak Oil” Theorie) bald fehlen würden. Statt einen neuen Krieg zu starten, den die US-Öffentlichkeit nicht wünschte, befürwortete er Demonstrationen zum Sturz seines iranischen Amtskollegen (2009). Mit der Feststellung das Scheiterns dieser “farbigen Revolution”

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Wir sind alle Lügner, von Thierry Meyssan

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07-06-19 06:32:00,

Thierry Meyssan reagiert auf das Gedenken an die Landung in der Normandie, des Tiananmen-Massakers und der Kampagne zur Wahl des Europäischen Parlaments. Er weist darauf hin, dass wir uns bewusst etwas vormachen und uns dazu noch gratulieren. Jedoch nur die Wahrheit macht frei.

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Die Propaganda ist ein Mittel zur Verbreitung von Ideen, wahrer oder falscher. Aber sich selbst zu belügen, bedeutet, seine Fehler nicht zu bekennen, zu versuchen, sich zu überzeugen, dass man perfekt ist, eine Flucht in die Zukunft.

Die Türkei zeigt den Höhepunkt dieser Haltung. Sie leugnet weiterhin, dass sie ihre nicht-muslimischen Minderheiten in mehreren Wellen während einer Generation, von 1894 bis 1923, verschwinden lassen wollte. Die Israelis sind auch nicht schlecht, sie behaupten, ihren Staat geschaffen zu haben, um den der Vernichtung durch die Nationalsozialisten entkommenen Juden ein würdiges Leben zu bieten, obwohl Woodrow Wilson schon 1917 versprochen hatte, ihn zu schaffen und dass heute bei ihnen, mehr als 50.000 Überlebende der Vernichtungslager kläglich unter der Armutsgrenze leben. Aber die westlichen Staaten sind die einzigen, die einen Konsens über ihre Lügen herstellen, indem sie diese als erwiesene Realitäten darstellen.

Der D-Day in der Normandie

Wir feiern den 75. Jahrestag der Landung in der Normandie. Fast einstimmig berichten die Medien, dass die Alliierten damals die Befreiung Europas vom Nazi-Joch starteten.

Wir alle wissen aber, dass das nicht wahr ist.

- Der D-Day war nicht das Werk der Alliierten, sondern fast ausschließlich das des britischen Empires und der US-amerikanischen Expeditions-Armee.
- Er sollte nicht “Europa befreien”, sondern mit einem „schnellen Vormarsch auf Berlin“ die noch verbliebenen Reste des Dritten Reiches den siegreichen sowjetischen Armeen entreißen.
- Er ist durch die Franzosen nicht mit Freude empfangen worden, sondern im Gegenteil, mit Entsetzen: Robert Jospin (Vater des ehemaligen Premierminister Lionel Jospin) prangerte auf der ersten Seite seiner Zeitung die Einführung des Krieges durch die Angelsachsen in Frankreich an. Die Franzosen begruben ihre 20.000 Toten, getötet unter den angelsächsischen Bombardierungen, nur um ein Ablenkungsmanöver zu machen. Eine riesengroße Demonstration versammelte sich in Lyon, rund um den “Staatschef”, den ehemaligen Marschall Philippe Pétain, um die angelsächsische Vorherrschaft zu verweigern. Und nie, absolut niemals, akzeptierte der Chef des freien Frankreichs, General Charles De Gaulle, an der geringsten Erinnerungsfeier des D-Days teilzunehmen. Die Geschichte ist komplizierter als diejenige in den Western-Filmen.

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Thierry Meyssan: Het einde van het Internationale Recht?

Thierry Meyssan: Het einde van het Internationale Recht?

26-09-18 10:05:00,

Het einde van het Internationale Recht?
door  Thierry Meyssan

De oorlog in het Grotere Midden-Oosten zou ergens moeten eindigen met de terugtrekking van Amerikaanse troepen in de komende zes maanden. Niets wijst er echter op dat in elk van de getroffen landen vrede zal komen. Vandaag zijn we getuige van wat lijkt op een poging om het internationale recht te beëindigen. Zal dit de verdeling van de wereld in twee blokken consolideren of zal het leiden tot een algemeen conflict?

VOLTAIRE NETWERK | DAMASCUS (SYRIË) | 12 APRIL 2018 
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Wil het Westen breken met de verplichtingen tot het Internationale Recht? Dat is de imminente vraag die de Russische minister van Buitenlandse Zaken Sergei Lavrov op de internationale veiligheidsconferentie in Moskou heeft gesteld [1]. In de afgelopen jaren heeft Washington steeds het concept van ’unilateralisme’ gepromoot. Het Internationaal Recht en de Verenigde Naties zou verdwijnen voor de macht van de Verenigde Staten.
Dit concept van het politieke leven is het doel van de geschiedenis van de Verenigde Staten. De kolonisten die naar Amerika kwamen, wilden daar volgens hun eigen ideeën en voorstellingen leven en er hun fortuin verdienen. Elke gemeenschap werkte zijn eigen rechtsbeginselen uit en verwierp de inmenging van een centrale overheid in hun lokale aangelegenheden. De president en het Congres zijn verantwoordelijk voor defensie en buitenlandse zaken, maar zij accepteren geen grotere macht dan deze van haar burgers.
Bill Clinton heeft via bedrog Joegoslavië aangevallen onder een roekeloze schending van het internationaal recht. George Bush Jr. deed hetzelfde tegen Irak zoals ook Barack Obama deed tegen Libië en tegen Syrië. Wat Donald Trump betreft, heeft hij nooit zijn wantrouwen tegen supranationale regels verborgen gehouden. Sergei Lavrov, verwijzend naar de Cebrowski-Barnett doctrine [2], verklaarde: “We hebben duidelijk het gevoel dat de Verenigde Staten een staat van gecontroleerde chaos willen handhaven in deze grote geopolitieke ruimte [het Midden-Oosten], er op vertrouwend om hun militaire aanwezigheid in de regio zonder enige tijdsbeperkingen te rechtvaardigen om zo hun agenda verder te promoten en uit te voeren”.
Het Verenigd Koninkrijk heeft eveneens zijn eigen wetten gemaakt.  » Lees verder