Die Migrations-Waffe

Die Migrations-Waffe

05-07-18 09:01:00,

Rainer Rupp (hier der Link zur einer Ken-FM-Sendung mit ihm) gelten Achtung und Dank aller friedliebenden Menschen, ja sogar die Kriegstreiber sollten ihm dankbar sein. Denn auch sie wären vielleicht genau so tot wie die Friedliebenden, hätte nicht Rupp durch sein persönliches Engagement dazu beigetragen, einen Dritten Weltkrieg zu verhindern.

Dafür zolle ich ihm meinen Respekt, auch wenn ich ihn im Folgenden kritisieren werde. Und wenn ich auch in mancher politischen Frage anderer Meinung sein mag als er, so will ich ausdrücklich betonen, dass bei all meiner Kritik an seinen ANSICHTEN der Respekt vor seinem HANDELN überwiegt.

Auch Sahra Wagenknecht sollte als Mitstreiterin für Frieden und soziale Gerechtigkeit geachtet werden – trotz all der unterschiedlichen Ansichten, die mitunter in den politischen Fragen bestehen. Denn keiner von denen, die um Erkenntnis ringen, haben heute bereits den Stein der Weisen gefunden.

Erst die Geschichte wird zeigen, wer in der Einschätzung der Wirklichkeit richtig gelegen und wer die Perspektiven und Vorgehensweisen aufgezeigt hat, die zur Erhaltung des Friedens in der Welt geführt haben werden. Zuerst aber sollte die Linke untereinander friedlich und solidarisch miteinander umgehen und die Verschiedenheit der Ansichten wertschätzen als die Mosaiksteine, die erst die Wirklichkeit in ihrer Gänze abbilden.

Rupp begibt sich in seinem Beitrag auf dünnes Eis, auch wenn der Artikel scheinbar antikapitalistisch daherkommt. In seinen Augen, aber auch in denen vieler anderer, die sich antikapitalistisch geben, ist die Flüchtlingswelle der Jahre 2014/2015 ein abgekartetes Spiel „des“ Kapitals, ein von langer Hand vorbereiteter Schachzug zur Optimierung der Kapitalverwertung.

Deshalb ist Widerstand gegen diese Pläne und damit auch gegen Zuwanderung erste Pflicht für antikapitalistische Linke.

Versucht die AfD Zuwanderung mit nationalistischem Gedankengut zu verhindern, versuchen es Linke wie Rupp und Wagenknecht mit Anti-Kapitalismus. Damit aber laufen Teile der Linken Gefahr, die Abschottungspolitik der AfD weiter hoffähig zu machen, indem sie es durch Zugeben marxistischen Vokabulars zu einem antikapitalistischen Projekt ummodeln.

Um es in aller Deutlichkeit und unmissverständlich auszudrücken:

Hier soll weder den offenen Grenzen das Wort geredet werden noch der Abschottung. Denn all das liegt nicht in der Macht derer, die in ihren Allmachtsfantasien glauben, dass die Vorgänge in der Welt sich gemäß ihrer Meinung gestalten.

Kein Afrikaner wird seine Entscheidung, den gefährlichen und teuren Weg nach Europa und in ein hoffentlich besseres Leben zu wagen,

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