Monster aan op het StormSterren schip als je geen woning meer hebt – De Lange Mars plus

03-10-20 06:29:00,

In ons land tellen we meer dan 40.000 mensen zonder een woning. Dat zullen er door de desastreuze maatregelen van Rutte de komende periode nog veel meer worden. Voor deze mensen, dus zonder een woonplek en met een baan, biedt een nieuw initiatief een helpende hand. Voor een beperkt aantal van hen hebben ze een hut op hun eerste schip ter beschikking.

Nieuw initiatief

Onder de naam StormSterren hebben een aantal mensen de koppen bij elkaar gestoken om met name mensen zonder vaste woonplek te helpen. Er zijn meer dan 40.000 mensen die letterlijk tussen de wal en het schip zijn gevallen. In eerste instantie biedt StormSterren aan de groep mensen, zonder woonplek met een baan, een hut aan op hun schip dat ligt in de regio Harderwijk – Ermelo. In de toekomst zullen ook aan mensen zonder woonplek en zonder baan kansen geboden kunnen worden. Daarvoor worden nog plannen uitgewerkt. Ook gaan de initiatiefnemers ervan uit dat zij veel meer mensen kunnen helpen dan in eerste instantie het geval is.

Mensen zonder vaste woonplek

Er zijn Nederlanders die nog wel een baan, maar geen onderdak meer hebben of geen baan, maar nog wel een uitkering of geen woonplek en geen werk. Stormsterren richt zich dus aanvankelijk op de eerste groep. Daarnaast zijn er ook mensen zonder woonplek die geholpen worden door zorginstellingen zoals het Leger des Heils. In dat geval moeten deze mensen een indicatie van de overheid hebben dat zij niet voor zichzelf kunnen zorgen. Voor deze mensen is het StormSterren initiatief niet bedoeld.

Voor diegenen die dus volgens Rutte prima voor zichzelf kunnen zorgen, maar die door omstandigheden (bijvoorbeeld een echtscheiding) hun vaste woonplek hebben verloren biedt StormSterren kansen.

Plek

Zij hebben plaats in hun woon- werkgemeenschap. Er is echter 1 voorwaarde: de deelnemer moet kunnen aantonen dat hij of zij een betaalde baan heeft. Als ze aan deze voorwaarde voldoen dan zijn ze welkom aan boord van het ‘opleidingsschip voor zelfvoorzienend leven’ in de regio Harderwijk/Elburg.
De opleiding bestaat uit enkele trainingen en workshops per maand.

Ze krijgen een hut en kunnen vanuit dat vaste vertrekpunt weer de draad van hun leven verder oppakken.

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Fear Is A Viral Monster

20-08-20 06:49:00,

Authored by Donald Boudreaux via The American Institute for Economic Research,

Reading the late Hans Rosling’s 2018 book, Factfulness, during the summer of 2020 creates a sensation of surrealness that would have been absent had I read this volume in 2018 or 2019. On nearly every page of Factfulness Rosling busts the popular myth that we denizens of modernity face imminent calamities that will destroy us and the earth.

Widespread fears – such as of overpopulation, of terrorism, and of the rich getting richer while the poor stagnate – are methodically revealed to be either completely unjustified or exorbitantly exaggerated.

But today, in the midst of the ongoing lockdowns and with no end in sight to the hysteria over COVID, I’ve lost all of the natural optimism that has long resided within me and that would have otherwise been fortified by Rosling’s splendid work.

Sledgehammered

The image that keeps coming into my head is of a sledgehammer. With brute force, a blunt and heavy instrument was swung down on society by the state. Sledgehammers crush. They demolish. That’s their only function. They do not build. And for as long as the dreadful weight of this particular sledgehammer – the massive mallet that is the COVID-19 lockdown – continues to press down on the rubble that it caused, there is very little opportunity for the human creativity and work effort unleashed by markets to bring about the kind of improvements that Rosling documents.

Will humanity recover? Will we – when the sledgehammer is lifted – rise, dust ourselves off, and climb back on to the happy track that we were on before March 2020? Of course it’s possible. But there’s now a novel reality that makes a renewed continuation of pre-COVID progress much less likely: the sledgehammer itself.

When this sledgehammer is lifted off of us, it won’t be lifted for long. We now know that this awful hammer is there, looming overhead. We have good reason to worry that government officials are likely to smash it down upon us when another communicable pathogen emerges and makes news – as such a pathogen inevitably will, for viral pathogens have been part of human existence from the start.

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Das Monster Bahn-AG zerschlagen

06-07-20 04:00:00,

Das Corona-Virus ist fatal für die Gesellschaft: Es tötet, macht Menschen arbeitslos, zerstört Freund- und Bekanntschaften. Aber noch aus einem anderen Grund ist dieses Virus fatal: Dank ihm ist noch ein Minister an der Macht, für den es schon seit allzu vielen Monaten keinen Grund gibt, noch im Amt zu sein. Die Rede ist von Andreas Scheuer, dem Verkehrsminister (CSU), dem Maut-Mann, der ohne rot zu werden vor Scham, es versteht, den größten Unfug, nämlich Flugtaxis, als Mobilitätskonzept für die Zukunft anzupreisen, der dafür gesorgt hat, dass E-Roller, diese unwürdigste Art der menschlichen Fortbewegung, die Innenstädte vermüllen. Von Arno Luik, Autor des Buches „Schaden in der Oberleitung“.

Dieser Andreas Scheuer, eigentlich unfassbar, ist der Herr über ein Ministerium mit 60 angeschlossenen Behörden, er ist der Herr über einen Etat von 30 Milliarden Euro. Mit diesem Batzen Geld könnte man viel im Land verbessern, gerade er, denn er ist ja auch der Herr über die Bahn AG – und dass es der Bahn gut gehen sollte, ist in Zeiten des Klimawandels das Gebot der Stunde.

Wer sich für die Bahn einsetzt, der macht derzeit Punkte – das weiß natürlich auch Scheuer, dem auch klar ist, dass er ist, was er nicht sein will: ein Minister auf Abruf. Und so tritt er am 30. Juni vor die Presse, präsentiert ein 80-seitiges Dossier, nennt es „Schienenpakt“ und dieser Pakt ist voller Verheißungen und Versprechungen, ist voller Versprechungen und Verheißungen – wie man sie seit Jahrzehnten von Verkehrsministern und Bahnchefs halt immer wieder so hört: Öfter, schneller, pünktlicher, leiser, zuverlässiger – Bahnfahren soll nun schöner werden. Man werde deswegen viel Geld, sehr viel Geld in die Bahn investieren, bis 2030 fast 90 Milliarden Euro. Das Ziel: Mehr Güter, ja wirklich, versprochen, sollen auf die Schienen, die Fahrgastzahlen sollen sich verdoppeln und, ganz, ganz wichtig, die neue DB-Wunderwaffe soll jetzt rasch zum Einsatz kommen: der Taktverkehr.

Zwischen den Großstädten sollen ab 2025 alle 30 Minuten Züge fahren, „eine kleine Revolution“ nennt das der Minister (oh Mann, dieser Verkehrsminister müsste mal auf die Fahrpläne schauen: Auf den Hauptstrecken etwa Dortmund – Frankfurt, Stuttgart – München, Hamburg – Fulda, Nürnberg – München gibt es den Halbstundentakt schon längst). Aber egal, dieser Minister ist sehr stolz auf all die Dinge, die er vollmundig verkündet,

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Zwischen Monster und Mitmensch

25-06-20 05:04:00,

I Am Legend (2007). Bild: © Warner Bros.

Der Vampir in Francis D. Lawrences Film “I Am Legend”. Wie mit Hollywoodfilmen Propaganda gemacht wird

Ein mutiertes Virus löscht fast die gesamte Menschheit aus – und Will Smith als scheinbar einziger Überlebender sucht nach einem Heilmittel und muss sich dabei gegen zu Vampiren mutierte Feinde verteidigen: Der Hollywood-Blockbuster “I Am Legend” legte 2007 den erfolgreichsten Kinostart im Dezember in der Geschichte des Kinos hin, spielte weltweit rund 600 Millionen Dollar ein und wurde von der Kritik als “gelungene Variation einer bereits mehrfach adaptierten Vorlage” (Lexikon des Internationalen Films) aufgenommen.

Aus ideologiekritischer und auch cineastischer Sicht ist allerdings bemerkenswert, dass an einer kreativen und der literarischen Vorlage treuen Version kurz vor der Premiere Änderungen vorgenommen worden waren, die nicht nur die narrative Konsistenz der erzählten Geschichte zerstörten, sondern den Film auch von einer beißenden Kritik an der vorherrschenden Ideologie des Krieges gegen den Terror in eine konservativ-reaktionäre Machtphantasie verwandelten. In der ursprünglichen Version, die später als Director’s Cut auf DVD veröffentlicht wurde, erscheint der männliche Held am Ende als fehlgeleiteter Mörder und Verbrecher, während die zuvor niedergemetzelten Monster mehr und mehr ihre Menschlichkeit und sogar moralische Überlegenheit zeigen.

Doch eine solche Geschichte war offenbar für ein durch Diskurse des Krieges gegen den Terror geprägtes US-amerikanisches Massenpublikum zu viel des Guten; und Hollywood scheint mit seinen strengen Profitkalkülen außerstande, seinem Publikum innovative und fordernde Erzählungen vorzusetzen. Was für eine Geschichte erzählt Francis Lawrences Film I Am Legend? Welchen Änderungen wurde das Werk vor Veröffentlichung unterworfen? Und welche Rolle spielten Probevorführungen in diesen Prozessen?

Von Roman zu Film: Adaptionen von Richard Mathesons I Am Legend

Lawrences Actionfilm I Am Legend ist die mittlerweile dritte Adaption von Richard Mathesons gleichnamigem Roman, der 1954 in den USA erschien. Filme und Roman erzählen die Geschichte eines Mannes, der als scheinbar einziger Mensch eine Epidemie überlebt hat, die den Rest der Weltbevölkerung entweder getötet oder in blutrünstige Vampire verwandelt hat. Während die Romanvorlage diese Geschichte nutzt, um Wissensregime, die den Anderen als minderwertige Lebensform konstruieren und auf die Rolle einer unmenschlichen tödlichen Bedrohung reduzieren, kritisch zu hinterfragen, heben die sukzessiven Filmfassungen in steigendem Maße den als gerecht und notwendig präsentierten Kampf des männlichen und zunehmend militarisierten Helden gegen Horden dämonisierter Feinde hervor.

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Das Monster im Schrank

01-10-19 12:13:00,

Ich möchte dir eine Geschichte erzählen. Eine sehr alte Geschichte. Sie ist wohl über zweitausend Jahre alt und wurde schon sehr viele Male erzählt, überall auf dieser Welt. Dennoch war sie stets nur wenigen Personen bekannt. Über viele Jahrhunderte hinweg haben jene, die diese Geschichte kannten, zeitgemäße Worte und Bilder in allen Sprachen der Welt gesucht, um sie den Menschen zu erzählen. Doch nur sehr wenige konnten sie hören und verstehen. Die wenigsten wissen auch heute noch von ihrer Existenz. Weil dies immer wieder so geschah — über all die Jahrhunderte bis heute — stehen wir heute hier, wo wir heute sind.

Deshalb soll diese Geschichte von all den Dingen handeln, an die du jetzt denkst, die du hinterfragst und die dir Sorgen bereiten. Ich möchte deshalb heute erneut versuchen, diese alte Geschichte zu erzählen, mit den Worten unserer Zeit in einer der vielen Sprachen, die wir heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, sprechen. Denn ich weiß sehr genau: Es ist die richtige Zeit für diese eine Geschichte, die ich nun hier niederschreibe, denn mir scheint, dass diese Zeitepoche etwas Besonderes an sich hat. So werden jene, die meine Geschichte verstehen können, täglich mehr. Vielleicht gehörst auch du dazu. Also höre mir genau zu! Ich erzähle dir die Geschichte von dem Monster, das wir alle in unserem ganz persönlichen Schrank sitzen haben.

Ein Monster wandelt durch unsere Zeit und begleitet uns. Es ist immer bei uns. Wohin wir auch gehen. Jeden Tag, Stunde um Stunde. Und es begleitet auch dich. Es begleitet auch deine Frau, deine Eltern, deine Kollegen, deine Freunde, sogar deine Kinder. Du magst seine Existenz in diesem Augenblick bestreiten und ich kann diesen Widerstand sehr gut verstehen. Denn viele Jahre lang kann sich dieses Monster äußerst still verhalten, so dass sich die Menschen überall auf der Welt seiner Existenz überhaupt nicht bewusst sind. Um das Monster hören und sehen zu können, benötigt ein Mensch nämlich sehr gute Ohren und Augen, die den meisten Menschen schon viele Jahrhunderte lang fehlen.

Seit einigen Jahren werden vermehrt Geschichten über dieses Monster erzählt. Ich weiß es, denn sie dringen bis zu meinem Haus, mitten in Europa. Tatsächlich bemerken immer mehr Menschen inzwischen, dass es dieses Monster gibt, auch wenn sie es noch nicht sehen oder hören können. Wenn sie jedoch innehalten im ständigen Wettlauf unserer Zeit und das Tempo drosseln — auch auf die Gefahr hin,

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