Moskau warnt: Terroristen bereiten Inszenierung von Chemieattacke in Idlib vor

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15-03-19 12:51:00,

Politik

12:48 15.03.2019(aktualisiert 13:35 15.03.2019) Zum Kurzlink

Die Kämpfer von Haiʾat Tahrir asch-Scham* bereiten laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Inszenierung einer Chemieattacke vor.

„Wir beobachten aufmerksam die Situation in der Deeskalationszone in Idlib. Die dort agierenden Terroristen der Nusra-Allianz, Haiʾat Tahrir asch-Scham, hören nicht mit provokatorischen Aktionen gegen die Regierungstruppen auf“, sagte Sacharowa bei ihrem heutigen Briefing.

Seit Anfang des Jahres wurden ihr zufolge mehr als 460 solche Vorfälle registriert, denen über 30 Menschen zum Opfer fielen und bei denen circa 100 Menschen verletzt wurden.

Die Kampfstoffe der Terroristen befinden sich demnach in Verstecken in den syrischen Provinzen Aleppo, Idlib, Latakia und Hama.

Die neue Provokation mit dem Einsatz von Giftstoffen werde unter Mitwirkung der „Weißhelme“ vorbereitet. Die Kämpfer planen Sacharowa zufolge, Damaskus für die Attacke verantwortlich zu machen.

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Sputnik / Mikhail Voskresenskiy

Die „Weißhelme“ präsentieren sich als Beschützer der Zivilbevölkerung in Syrien ohne politische Agenda. Der Organisation wird jedoch vorgeworfen, inszenierte Videos aus Syrien zu verbreiten: So haben syrische Journalisten mehrere Aufnahmen gezeigt, auf denen die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform zu sehen sind. Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als Teil der Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung.

*Terrororganisation, in Russland verboten

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Hämische Grüße aus Moskau – Die Russland-Korrespondenten und ihr Werk

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06-03-19 08:40:00,

Unser Bild von Russland wird auch durch die Berichte der Korrespondenten vor Ort geprägt. Wer berichtet für deutsche Medien aus Russland? Und warum zeichnen sich zahlreiche Artikel durch Gleichklang und grobe Manipulationen aus? Von Tobias Riegel.

Die Russland-Korrespondenten deutscher Medien könnten unsere Augen und Ohren sein. Dafür müssten sie aber, wenn sie die Entwicklungen im größten Land der Erde beschreiben, einerseits kritisch und mit gebührender Distanz vorgehen. Andererseits aber auch mit Neugier, Respekt und dem Willen zur Verständigung. Statt dessen stellen sich viele deutsche Journalisten in Russland weitgehend blind und taub: Ein ideologischer Filter lässt fast ausschließlich negative Nachrichten passieren und solche, die die Erzählung vom „Diktator“ stützen, wie der russische Präsident Wladimir Putin in vielen deutschen Medien bezeichnet wird.

Diese Diagnose teilt auch etwa die frühere ARD-Moskau-Korrespondentin Gabriele Krone Schmalz. In ihrem Buch „Eiszeit” beklagt sie eine Dämonisierung des Landes auch durch ihre „Nachfolger“ und dass in den westlichen Medien praktisch nur noch Raum für negative Nachrichten über Russland bleibe. Diese Dominanz negativer Nachrichten beim Thema Russland konstatieren mittlerweile zahlreiche Medienbeobachter und Russlandexperten – und die NachDenkSeiten haben bereits zahllose mediale Verzerrungen und Verkürzungen in Bezug auf Russland nachgewiesen.

Wer sind die deutschen Berichterstatter in Moskau? Wie kommt es zum Herdentrieb?

Ein Teil der inakzeptablen Qualität der Russland-Berichterstattung – beileibe nicht alles – lässt sich durch Sparmaßnahmen erklären: Die Zahl der akkreditierten deutschen Journalisten in der russischen Hauptstadt ist laut einer Analyse der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) in den vergangenen Jahren gesunken. Das ist ein Zeichen der Zeit und eine Folge des allgemeinen Spardiktats, das auch andere Auslandsredaktionen ausgedünnt hat.

In Moskau sind demnach derzeit etwa 20 deutsche Korrespondenten akkreditiert. Dabei sei die Nachrichtenagentur dpa mit drei Korrespondenten mittlerweile ebenso stark vertreten wie die Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, während die Zahl der Sendungen, die diese beliefern müssen, in den letzten Jahren noch gewachsen ist. Viele Zeitungen sind in Moskau gar nicht mehr mit eigenen Korrespondenten vertreten. Das “Handelsblatt” schloss 2013 als einzige deutsche Wirtschaftszeitung nach 20 Jahren das Büro, auch die Magazine “Focus” und “Stern” haben seit Jahren keinen Korrespondenten mehr in der russischen Hauptstadt, ebenso Regionalzeitungen wie der “Tagesspiegel” oder die “Stuttgarter Zeitung“.

Abbau der Korrespondenten stärkt Nachrichtenagenturen

Diese Abwesenheit vom Geschehen hält die genannten Zeitungen aber nicht davon ab,

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Moskau erhöht den Einsatz gegen Syrien – www.NachDenkSeiten.de

Moskau erhöht den Einsatz gegen Syrien – www.NachDenkSeiten.de

14-09-18 09:00:00,

14. September 2018 um 10:24 Uhr | Verantwortlich:

Moskau erhöht den Einsatz gegen Syrien

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Während die syrischen Streitkräfte mit Unterstützung Russlands den endgültigen Showdown gegen die dschihadistischen Extremisten in der Provinz Idlib in Angriff nehmen, war die Gefahr für eine Konfrontation zwischen den USA und Russland nie größer, warnt die Gruppe Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) am 9.9.2018 in diesem Memorandum an den amerikanischen Präsidenten. Josefa Zimmermann hat das Memorandum für die NachDenkSeiten ins Deutsche übertragen.

MEMORANDUM AN: Den Präsidenten
VON: Veteran Intelligence Professionals für Sanity
THEMA: Moskau erhöht den Einsatz gegen Syrien

Herr Präsident,

wir sind besorgt, dass Sie möglicherweise nicht ausreichend über die zunehmenden Konflikte im Nordwesten Syriens informiert wurden, wo syrische Streitkräfte mit russischer Unterstützung eine umfassende Kampagne zur Rückeroberung der von Al-Nusra / Al-Qaida / ISIS eroberten Provinz Idlib gestartet haben. Genau wie in Aleppo Ende 2016 werden die Syrer mit ziemlicher Sicherheit erfolgreich sein. Genau wie in Aleppo wird dies ein unsägliches Gemetzel bedeuten, es sei denn, jemand sagt den Aufständischen, dass sie bereits verloren haben.

Dieser Jemand sind Sie. Die Israelis, die Saudis und andere, die bereit sind, dieses Chaos zu ertragen, werden die Aufständischen anstacheln und ihnen versichern, dass Sie, Herr Präsident, die US-Truppen zum Schutz der Aufständischen in Idlib einsetzen werden und vielleicht auch Bomben auf Damaskus regnen lassen. Wir glauben, dass Ihre Spitzenberater die Aufständischen zu diesen Gedanken ermutigen und dass diese Spitzenberater sich Ihren kürzlichen Strategiewechsel vom Truppenrückzug aus Syrien zum zeitlich unbefristeten Krieg als Verdienst anrechnen.

Diesmal ist es anders

Zur Zeit werden mit russischen Raketen bewaffnete Marine- und Luftwaffeneinheiten in noch nie dagewesener Anzahl stationiert, um diejenigen anzugreifen, die die syrischen und russischen Streitkräfte daran hindern wollen, Ildib von Terroristen zu säubern. Wir gehen davon aus, dass Sie darüber informiert wurden – zumindest in gewissem Umfang. Wichtiger noch – wir wissen, dass Ihre Berater die russischen Fähigkeiten und Absichten in gefährlicher Weise unterschätzen. Wir wollen nicht, dass Sie von russischen Raketen überrascht werden. Die Gefahr direkter Feindseligkeiten zwischen Russland und den USA in Syrien ist höher als je zuvor. Wir sind nicht sicher, ob Ihnen das bewusst ist.

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Vor Putin-Trump-Gipfel: Moskau baut Truppen in Syrien ab – USA verweigern FSA Hilfe

Vor Putin-Trump-Gipfel: Moskau baut Truppen in Syrien ab – USA verweigern FSA Hilfe

25-06-18 12:09:00,

Zeitungen

12:40 25.06.2018(aktualisiert 13:13 25.06.2018) Zum Kurzlink

Die Vorbereitung eines Treffens von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin beginnt offenbar mit gegenseitigen Zugeständnissen im Nahen Osten, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.

Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Samstag über einen massiven Abzug des Verbandes der Kampfflugzeuge und Hubschrauber vom Stützpunkt Hmeimim in Syrien, was der Westen so sehr wünschte. „Elf Flugzeuge und Hubschrauber kehrten zu den ständigen Stationierungsorten in Russland zurück“, hieß es im russischen Verteidigungsministerium. Das ist fast ein gemischtes Geschwader.

Die gebliebenen Kräfte der russischen Luftstreitkräfte in Syrien würden ausreichen, um den Kampf gegen Terroristen fortzusetzen. Die USA und ihre Verbündeten ändern in diesem Kampf offenbar bereits ihr Verhalten gegenüber Russland. Am Sonntag veröffentlichten einige große westliche Medien Informationen, dass die USA den Kräften der Freien Syrischen Armee die Hilfe verweigert haben, die bei Operationen an der Grenze zu Jordanien und Israel nahe der Golanhöhen gegen syrische Regierungstruppen vorgehen. Dabei hatte das US-Außenministerium vor zehn Tagen Damaskus und Moskau mit harten Maßnahmen gedroht, falls sie die zuvor angekündigte Offensive im Südwesten Syriens beginnen.

Seitdem haben die Flugzeuge der russischen Fliegerkräfte keine Kampfflüge zur südlichen Front absolviert. Erst gestern wurden nach Angaben arabischer Medien rund 20 massive Angriffe gegen Terroristen im Deeskalationsgebiet nahe den Golanhöhen und der Grenze Jordaniens ausgeführt, wo Assads Truppen Ende vergangener Woche eine Offensive begannen. Die Extremisten gerieten in Panik und meinten, dass Washington, Moskau und Tel-Aviv eine Absprache erreicht haben. „Es gibt eine russisch-israelische Vereinbarung über die Unterstützung der Offensive der Assad-Kräfte, die USA und Jordanien geben die Positionen gegen diese Militärkampagne auf, in den nächsten Tagen werden die neuen Vereinbarungen bekannt werden“, sagte der Vertreter der Extremisten in der Provinz Deraa, Ahmed Abaseid.

Nach der Bekanntgabe dieser Informationen wechselten einige Einheiten der Freien Syrischen Armee zur Seite der Regierungstruppen und sprachen von einem gemeinsamen Kampf gegen den Islamischen Staat* und andere Terroristen im Südwesten Syriens. So verkündete Waschdi abu Sles, Anführer einer großen Gruppierung der Freien Syrischen Armee namens Tadschamua al-Wijat al-Umari, den baldigen Wechsel auf die Seite der syrischen Regierung. Dabei vermitteln Vertreter des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien.

Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Sonntag, dass die syrische Regierung dank Kontakten und Versöhnung mit der Freien Syrischen Armee in der südlichen Deeskalationszone bereits elf Ortschaften unter Kontrolle genommen hat.

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“Todesgrüße aus Moskau”: Presserat weist Beschwerde wegen Spiegel-Cover vorerst ab

“Todesgrüße aus Moskau”: Presserat weist Beschwerde wegen Spiegel-Cover vorerst ab

05-06-18 09:45:00,

  1. “Todesgrüße aus Moskau”: Presserat weist Beschwerde wegen Spiegel-Cover vorerst ab

  2. “Der Presserat ist Teil des Systems”


  3. Auf einer Seite lesen

Im Fall Skripal sei eine Unterstellung russischer Schuld durch den Spiegel “nicht ersichtlich”. Für den Medienwissenschaftler Prof. Michael Haller ist der Presserat “Teil des Systems”

Im März hatte ich beim Presserat, der von den führenden Verbänden der deutschen Journalisten und Zeitschriftenverleger gemeinsam betrieben wird und der die Einhaltung des Pressekodex überwachen soll, Beschwerde eingelegt. Es ging um den Fall Skripal und die Schlagzeile auf dem Cover der Spiegel-Ausgabe vom 17. März, wo es hieß: “Todesgrüße aus Moskau – Der Giftanschlag und der neue Kalte Krieg”.

Ich hatte in meiner Beschwerde argumentiert, dass mit dieser Titelseite unterstellt werde, eine Schuld russischer Täter für den Mordanschlag sei erwiesen, was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aber nicht der Fall war. Die Beweise fehlen bekanntlich bis heute. Mehr als einen Monat nach dem Verbrechen konnte die britische Regierung noch nicht einmal konkrete Tatverdächtige benennen. Die Schlagzeile war daher aus meiner Sicht (laut Auskunft des Presserats war ich in dieser Sache der einzige Beschwerdeführer) ein Verstoß gegen Ziffer 13 des Pressekodex (“Unschuldsvermutung”) wo es heißt:

Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.

Pressekodex

Insbesondere verstieß die Schlagzeile meiner Einschätzung nach gegen Richtlinie 13.1 des Pressekodex (“Vorverurteilung”):

Die Berichterstattung über Ermittlungs- und Gerichtsverfahren dient der sorgfältigen Unterrichtung der Öffentlichkeit über Straftaten und andere Rechtsverletzungen, deren Verfolgung und richterliche Bewertung. Sie darf dabei nicht vorverurteilen. Die Presse darf eine Person als Täter bezeichnen, wenn sie ein Geständnis abgelegt hat und zudem Beweise gegen sie vorliegen oder wenn sie die Tat unter den Augen der Öffentlichkeit begangen hat. (…) Zwischen Verdacht und erwiesener Schuld ist in der Sprache der Berichterstattung deutlich zu unterscheiden.

Pressekodex

Der Presserat kam nun in einer Vorprüfung, also noch vor Befassung des zuständigen Beschwerdeausschusses, zu einer anderen Einschätzung. Ende Mai teilte mir ein Referent brieflich mit, dass ein “Verstoß gegen den Pressekodex nicht vorliegt”:

Dass die Redaktion mit der Titel-Gestaltung eine redaktionelle Tatsachenbehauptung aufstellen wollte in dem Sinne,

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Moskau: Terroristen hinterließen über 40 Tonnen Chemiewaffen in befreiten Gebieten Syriens

Moskau: Terroristen hinterließen über 40 Tonnen Chemiewaffen in befreiten Gebieten Syriens

21-03-18 07:40:00,

Newsticker

21.03.2018 • 20:22 Uhr

Moskau: Terroristen hinterließen über 40 Tonnen Chemiewaffen in befreiten Gebieten Syriens (Symbolbild)

Nach der Befreiung mehrerer Siedlungen in Ost-Ghuta von Terroristen haben die syrischen Regierungskräfte dort mehr als 40 Tonnen Giftstoffe sowie zahlreiche Produktionsanlagen zur Herstellung von Chemiewaffen sichergestellt. Das teilte der Chef der russischen ABC-Abwehrtruppen, Generalmajor Igor Kirillow, bei einer Pressekonferenz unter Berufung auf das syrische Außenministerium mit.

Kirillow betonte die Bereitschaft von Damaskus, bei jeglichen Ermittlungen von C-Waffen-Einsätzen in Syrien vermitteln zu wollen. “Jedoch haben internationale Organisationen der syrischen Regierung die Zusammenarbeit verweigert, womit sie praktisch die illegale Tätigkeit von Terrormilizen begünstigen”, fügte er hinzu.

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