Myanmar Regime Seizes Bank Accounts of Soros’ Open Society Foundation

17-03-21 09:38:00,

Myanmar State Counselor Daw Aung San Suu Kyi holds talks with George Soros, founder and chairman of the Open Society Foundation, in New York in September 2016. / Ministry of Information

By The Irrawaddy 16 March 2021

The military regime has seized control of the bank accounts of billionaire George Soros’ Open Society Foundation (OSF) in Myanmar and announced that it will take legal action against the foundation, which is accused of violating restrictions on the activities of such organizations.

On Monday, military-controlled MRTV announced that the military had issued arrest warrants for 11 staff members of OSF Myanmar, including its head and deputy head, on suspicion of giving financial support to the civil disobedience movement against the military junta.

The regime also claimed that the world’s largest private funder for justice, democratic governance and human rights had failed to obtain approval from the Central Bank of Myanmar (CBM)’s Foreign Exchange Management Department for a deposit of US$5 million (7.04 billion kyats) with the Small and Medium Enterprise Development Bank (SMED) in Myanmar in 2018.

The foundation is also accused of illegally withdrawing $1.4 million from its account at SMED a week after the military takeover in Myanmar, as the civil disobedience movement was gaining momentum among civil servants across the country.

The military junta also took control of assets totaling $3.81 million and 375 million kyats in OSF bank accounts at four private banks—Kanbawza Bank (KBZ), Ayeyarwady Bank (AYA), SMED and Co-operative Bank (CB), according to MRTV.

The military said it had begun taking control of all illegal flows of money to OSF Myanmar, saying the foundation had breached the law that lays downs the rules and regulations for organizations in the country.

It said it would take legal action against SMED for allowing OSF to deposit $5 million and withdraw $1.4 million without obtaining approval from the CBM.

On March 12, the CBM notified all international non-governmental organizations (INGOs) and nongovernmental organizations (NGOs) that they would be required to report all financial transactions involving international organizations or individuals from abroad, with relevant bank account information, since April 1, 2016. The order indicates that the military regime intends to investigate the financial transactions of organizations since the National League for Democracy (NLD) took office in early 2016.

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Die Wut in Myanmar wächst

22-02-21 02:54:00,

Die Protestbewegung in Burma nimmt nach dem Putsch am 1. Februar eine neue Dimension an. Die Militärs waren überrascht über den starken Widerstand der Bevölkerung gegen ihre erneute totalitäre Machtübernahme und gegen die Verhaftung der gewählten Regierungsmitglieder sowie der wichtigsten politischen Führer und Führerinnen, allen voran der bekannten Friedensnobelpreisträgerin Aung Suu Kyi. Aber nicht nur Politiker, auch Künstler, Journalisten und andere Oppositionelle wurden verhaftet. Von Jinthana Sunthorn, Hongkong, aus dem Englischen von der Redaktion.

Es dauerte nur ein paar Tage, bis sich die burmesische Bevölkerung von der anfänglichen Schockstarre erholt hatte und damit begann, sich zu organisieren. In Burma ist, wie in anderen Ländern auch, eine neue, aufgeklärte Jugend herangewachsen. Die Burmesen sind längst nicht mehr das Bauernvolk von früher. Die Jugend hat studiert und ist mit den sozialen Medien und dem Internet vertraut und aufgewachsen. Die Jugend ist international vernetzt und will nicht mehr unter der Knute des Militärs leben, das ihnen keine Zukunft und Entfaltungsmöglichkeiten bieten kann. Aber auch die älteren Menschen, die ihr Leben lang unter der kleptokratischen Herrschaft des Militärs gelebt haben, einer Militärdiktatur, die sich maßlos bereicherte und den Menschen in Burma kaum mehr als das Nötigste zum Überleben ließ, wollen, dass die zaghaften demokratischen Versuche und damit verbunden eine bessere Teilhabe an der Wertschöpfung weitergehen. Sie wollen schlicht und ergreifend bessere Löhne und eine gesicherte Zukunft.

Ein fünfjähriger vorsichtiger Weg zu einer demokratischen Zukunft ist am 1. Februar vom Militär abrupt beendet worden.

Aung Suu Kyi und die NLD

Im Jahre 2015, bei den ersten freien Wahlen, wurde die NLD (National League for Democracy), deren Gründerin Aung San Suu Kyi war, mit überwältigender Mehrheit ins burmesische Parlament gewählt und stellte die Regierung. Aber die Spielregeln waren schon zuvor vom Militär bestimmt worden, das 2008 eine Verfassung geschrieben und durchgesetzt hatte, die ihm auch nach demokratischen Wahlen die Herrschaft sichern würde. Die eigene Verfassung des burmesischen Militärs erlaubte es ihnen, in jedem sogenannten „Notfall” die totale Macht zu übernehmen. Und das Militär behielt viele Befugnisse, ein Monopol auf wichtige Ministerposten, zusammen mit einer Garantie von 25% der Sitze im Parlament. Unter diesen Bedingungen war das neu gewählte Parlament von Anfang an nur ein Scheinparlament.

Aung San Suu Kyi bleibt eine populäre Figur im Lande, aber sie ist nicht die Art von Führer, die bereit ist,

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