Nachtrag zu Charlie Chaplin – bei Trump noch angemessener sei eine andere Rede: Hynkel

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05-11-20 01:21:00,

Nachtrag zu Charlie Chaplin – bei Trump noch angemessener sei eine andere Rede: Hynkel

Nachtrag zu Charlie Chaplin – bei Trump noch angemessener sei eine andere Rede: Hynkel

05. November 2020 um 13:15
Ein Artikel von: Redaktion

Auf Facebook schrieb Leser Christoph Maier nach Lektüre unseres letzten Beitrags: „Für den (Noch?) Präsidenten Trump ist die andere Rede angemessener: Adenoid Hynkel Speech.“
Pardon für zweimal Charlie Chaplin. Aber er ist halt einfach großartig und vieles trifft auf die heutige Atmosphäre zu. Jedenfalls andeutungsweise. Leider. Und übrigens nicht nur für das Trump-Lager. Das andere bei uns hochgejubelte US-Amerika unterscheidet sich nicht grundlegend, allenfalls deshalb, weil in Deutschlands Medien und Politik die Welt der Bidens und Clintons täglich weißgewaschen wird.

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Nachtrag zu den Videohinweisen: Finanzgauner, Bankster und ihre Hintermänner – am Beispiel Olaf Scholz

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03-10-20 01:33:00,

Stellen Sie sich vor, Sie werden bestohlen. Was würden Sie tun, wenn Sie um mehrere hundert, möglicherweise gar tausende Euro betrogen werden? Sie würden als erstes etwas unternehmen, damit Ihnen nicht noch mehr gestohlen werden kann, nehme ich an, dann die Täter ausfindig machen, Anzeige erstatten und ihr Geld zurück verlangen. Klar. Nicht so klar ist das für die Politik, im speziellen für Finanzminister Olaf Scholz. Denn die Geschichte ist keine Fiktion – wir wurden beraubt, jeder von uns um mindestens einige hundert Euro. Banken ließen sich Steuergelder, die sie nie gezahlt haben, als vermeintliche Rückzahlungen von den Behörden “erstatten”. Über 30 Milliarden Euro verschwanden so aus den Deutschen Steuerkassen. Aber Scholz, der Wächter über unser Steuergeld, holt sich das Geld nicht zurück. Als Hamburger Bürgermeister ließ er die Fristen für Millionen Euro Rückzahlungen aus betrügerischen Cum Ex Geschäften verstreichen. Die Termine wurden nicht einfach vergessen, sie fallen zusammen mit mehreren Treffen zwischen Scholz und dem Chef der betroffenen Warburg-Bank sowie einer stattlichen Spende ebendieser Bank an die Hamburger SPD. Alles Zufall? Warum belog Scholz dann den Finanzausschuss des Bundestages und stritt Treffen mit dem kriminellen Banker ab – obwohl nun weitere Zusammenkünfte in aller Ausführlichkeit durch dessen beschlagnahmte Tagebücher dokumentiert sind? Wie kommt es, dass Scholz’ Finanzministerium tief versteckt in einem der Corona-Hilfsgesetze einen brisanten Paragraphen durchmogelte, durch den die Rückforderung eines großen Teils der illegalen Cum Ex Geschäfte nicht mehr möglich sein wird, selbst wenn die Täter von Gerichten verurteilt werden? Über Scholz’ pikante Rolle im Cum Ex Skandal, die generelle Verflechtung von Politik und Finanzwirtschaft und was man dagegen tun kann, spreche ich diese Woche in meinem Video.

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Nachtrag zu „So erkennt man Freunde“: Klares Votum für die Sicherheitsnadel, zugleich andere gute Ideen.

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01-05-20 08:58:00,

Nachtrag zu „So erkennt man Freunde“: Klares Votum für die Sicherheitsnadel, zugleich andere gute Ideen.

Nachtrag zu „So erkennt man Freunde“: Klares Votum für die Sicherheitsnadel, zugleich andere gute Ideen.

01. Mai 2020 um 8:00
Ein Artikel von: Redaktion

Das Echo auf den Artikel “So erkennt man Freunde” ist groß und sehr produktiv. Das aufgeklärte, kritische Potenzial rückt zusammen und wächst zusammen. Das passt zum 1. Mai. Wir werden die Anregungen verarbeiten und sehr bald weitere praktische Tipps geben. Wir werden Vorlagen für Ihre Eigenproduktionen liefern und selbst einiges anbieten. Dies zu Ihrer Information vorweg. Eines ist sicher: Wer mitmachen will, kann sich schon mal Sicherheitsnadeln und dazu passende Perlen besorgen.

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Venezuela – Nachtrag über den Menschenrechts-Bericht Michelle Bachelets, über Pepe Mujica und die Medien

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07-08-19 07:45:00,

Während einer Tagung vom vergangenen 28.Juli der sich im kommenden Oktober zur Wiederwahl präsentierenden uruguayischen Regierungspartei Frente Amplio (Breites Bündnis) überraschte der zum Nationalhelden erhobene Ex-Tupamaro-Guerillero und Ex-Präsident José Pepe Mujica die Öffentlichkeit mit scharfen Worten an die Adresse der venezolanischen Regierung Nicolás Maduro. „In Venezuela gibt es nichts anderes als eine Diktatur”, erklärte der zu den führenden und erlauchtesten Köpfen der lateinamerikanischen Linken zählende Politiker. Mujicas Worte wurden von Universal Radio News ausgestrahlt und im Handumdrehen nahezu viral von internationalen Medien und sozialen Netzwerken verbreitet. Von Frederico Füllgraf.

„Es ist eine Diktatur, ja. In der Lage, in der sich Venezuela befindet, gibt es nichts anderes als eine Diktatur. Doch Saudi-Arabien ist mit einem absolutistischen König ebenso eine Diktatur, und eine Diktatur beherrscht Malaysia, wo täglich 25 Menschen getötet werden. Und was ist mit der Volksrepublik China?”, provozierte Mujica Parteifreunde und erstaunte Medien. Die Aufreizung war indes nicht bombastisch. Seit Ende 2018 hatte der linke Mujica gedämpfte Signale der Kritik am Regierungsstil Maduros ausgesendet und sich Anfang 2019 auch als internationaler Unterhändler für den innervenezolanischen Dialog angeboten.

Beobachter sinnierten, Mujicas Worte seien als Wink mit dem Zaunpfahl an eher konservativ orientierte Wähler zu deuten. Das mag stimmen, sollte aber nicht als Verzweiflungsakt verstanden werden, rangiert Frente Amplio nach jüngsten Umfragen mit 35,5 Prozent immerhin auf Platz 1 der Wählerpräferenz und satten 13 Prozent vor ihrem konservativen Herausforderer, der Nationalen Partei (22,6 Prozent).

Dass Daniel Martínez, der Präsidentschaftskandidat des Frente Amplio, sich Mujicas Meinung über die Regierung Maduro anschloss und über Twitter verbreitete, deutet vielmehr an, dass sich die Partei schrittweise den Ansichten ihres einst defenestrierten Mitglieds und gegenwärtigen Generalsekretärs der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS), Luis Almagro, annähert. Die Ironie dabei ist, dass Almagro aus der Partei ausgeschlossen wurde, nachdem er Erklärungen für eine mögliche Intervention in Venezuela abgegeben hatte.

Der schräge UN-Bericht von Hochkommissarin Michelle Bachelet

Die Venezuela-Wende in der linken Frente Amplio erfolgte jedoch wenige Wochen nach Bekanntgabe des Berichts von UN-Sonderkommissarin Michelle Bachelet zur Lage der Menschenrechte in Venezuela und ist als Distanzierung der uruguayischen Linken von der Regierung Maduro zu deuten; eine Distanzierung, der sich neuerdings auch Boliviens Präsident und enger Freund von Hugo Chávez, Evo Morales, anschloss.

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Nachtrag zum Artikel zu Todenhöfers Buchlesung in Hamburg. Mancheiner fällt ein Urteil, ohne einen Text gelesen zu haben.

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09-05-19 02:35:00,

Gestern haben wir den Bericht eines Hamburger Journalisten über eine Veranstaltung mit Jürgen und Frederic Todenhöfer in Hamburg gebracht. Ich habe den Bericht in den NachDenkSeiten eingestellt, weil ich ihn für eine ehrliche und im Ergebnis äußerst positive Wertung des Buches und der Arbeit der beiden Todenhöfers hielt und halte. Die Reaktion auf diesen Bericht auf unserer Facebook-Seite und auch bei einigen uns erreichenden Leserbriefen ist irritierend. Die letzte Lesermail lautet: „Sehr geehrtes NDS-Team, nun weiß ich endlich wie ein Verriß aussieht und man Kräfte auseinanderdividiert anstatt zu vereinen. Schlimm! I.D.“ Ich kann dem nicht mehr folgen. Albrecht Müller.

Vermutlich lesen manche Leserinnen und Leser nicht mehr die wesentlichen Teile eines Textes und kommen ganz schnell zu einem Urteil, möglichst zu einem vernichtenden Urteil. Ich habe zur Sicherheit den Bericht unseres Autors aus Hamburg noch einmal gelesen, schließlich kann man sich ja auch selbst täuschen. Im Folgenden sind ein paar Auszüge dokumentiert. Rechtfertigen diese Aussagen die zitierte Bewertung und die anderen Bewertungen auf unserer Facebook-Seite? Meines Erachtens ganz und gar nicht. Deshalb komme ich noch einmal auf diesen Bericht zurück.

Hier also die Auszüge aus dem Bericht des Hamburger Journalisten Lothar W. Brenne-Wegener. Lesen Sie bitte bis zum letzten Absatz. Rechtfertigen diese Textpassagen das Urteil, dieser Bericht sei ein Verriss und würde zeigen, wie man die Kräfte, zum Beispiel gegen den Krieg, auseinanderdividiert? Darf denn ein Artikel mit einem insgesamt sehr positiven Urteil über eine Person und seine Publikation nicht auch ein paar kritische Anmerkungen enthalten, im Bericht über Hamburg zum Beispiel den Hinweis auf die Schauelemente der Veranstaltung? Solche undifferenzierten Debatten sind tödlich für jede demokratische Debatte.

Auszüge aus dem Bericht über die Veranstaltung mit den beiden Todenhöfers in Hamburg:

„Wer es (das Buch ‚Die große Heuchelei des Westens‘) gelesen hat, weiß, dass Todenhöfer zusammen mit seinem Sohn Frederic darin die zentrale Lüge der westlichen Außenpolitik thematisiert, dass nämlich die oft terroristischen Militärinterventionen des sogenannten Wertewestens nie der Freiheit und Demokratie dienen, sondern immer nur den ökonomischen und geostrategischen Interessen, ein Befund, wie wir ihn in dieser Deutlichkeit bisher nirgendwo sonst gelesen haben.

In meiner weiteren Darstellung beschränke mich also auf die Darstellung des Ablaufs des Abends, der zu einem ähnlich spektakulären Erlebnis wurde, wie es zuvor bereits die Lektüre des Buches selbst gewesen war.

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