Covid-19: Das “Narrativ der Schuldigen für eine zweite Welle” kommt schon jetzt zum Einsatz | www.konjunktion.info

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11-05-20 03:10:00,

Covid-19 - Bildquelle: Pixabay / jewhisperer; Pixabay LicenseCovid-19 - Bildquelle: Pixabay / jewhisperer; Pixabay License

Covid-19 – Bildquelle: Pixabay / jewhisperer; Pixabay License

Im Artikel Covid-19: Was kommt als nächstes in dieser “Krise”? – Der Versuch einer Vorhersage vom 27. April 2020 ist nachfolgende Warnung zu lesen:

Das entscheidende ist aber: was immer passieren wird, die Planer hinter dieser “Pandemie” werden eine solche zweite Welle auf die bösen, gewissenlosen Demonstranten schieben, die sich gegen die Einschränkungen ihrer Bürgerrechte wehrten. All jene “herzlosen und an Verschwörungen glaubende Mörder”, die es wagten die Anweisungen der Regierungen zu hinterfragen und die ihre über Jahrzehnte aufgebauten Geschäfte/Restaurant usw. verloren haben, und jene “ruchlosen, verabscheuungswürdigen Virenverteiler”, die sich weigerten ihre plötzliche Arbeitslosigkeit zu akzeptieren.

Wir können bereits jetzt die Anfänge dieses Narrativs beobachten, das immer bei der Berichterstattung zu den wachsenden weltweiten Protesten gegen die Schließungsmaßnahmen unterschwellig transportiert wird. Es wird uns durch die Hochleistungspresse gesagt werden, dass es genau diese “dummen, unwissenden Idioten” sind, die da draußen protestieren, um eine Rücknahme der Maßnahmen einzufordern, die das Leben dieser “tapferen medizinischen Helden” aufs Spiel setzen, indem sie es wagen, ihr Recht auszuüben, sich friedlich zu versammeln und eine “Rückabwicklung der Freiheitsbeschränkungen” einzufordern.

Eine Warnung dessen “Umsetzung” ich eigentlich erst in den nächsten zwei, drei Monaten erwartet habe – dann wenn die zweite mediale C-Welle auf uns losgelassen wird. Aber dieses Narrativ, der Schuldzuweisung an die “gewissenlosen Demonstranten, die sich an keinerlei Vorgaben halten”, setzt sich inzwischen weit schneller durch als gedacht. Unabhängig von “echten, manipulierten oder wie auch immer Zahlenwelten”, die uns das RKI übermitteln wird. Parallel dazu hetzt die Politik und die Hochleistungspresse verstärkt die Menschen mit unterschiedlicher Meinung bzgl. des Corona-Virus gegeneinander auf. Von “Covidioten” bis “Corona-Leugner” ist alles dabei. Dabei wird gezielt auf der Klaviatur des Divide et Impera gespielt, das ich im Kontext Covid-19 unter anderem hier ausführlich beleuchtet habe. Das System scheint derart in die Enge getrieben worden zu sein, dass es beginnt Strategien vorzuziehen und damit Fehler zu begehen.

Auch die mediale “Nichtbeachtung des eigentlichen Inhaltes” des geleakten Papiers aus dem Bundesinnenministeriums wird nicht dazu beitrage,

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Das gewollte Narrativ

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23-02-20 05:00:00,

In der Neuen Rheinischen Zeitung schreibt Yavuz Özoguz zu den Zeugenaussagen in dem Artikel „Betrachtung zu den Morden von Hanau am 19. Februar 2020. War das Massaker von Hanau eine Geheimdienstoperation? Täter und gezeigter Mörder sind nicht identisch!“ (1, 2):

„Am 19. Februar 2020 soll das Massaker in Hanau gegen 22:00 Uhr begonnen haben. Die erste französische Wikipedia-Seite dazu weiß bereits um 9:26 Uhr des nächsten Morgens, dass es ein Bekennervideo eines Tobias Rathjen gegeben habe (…). Als Quelle wird eine italienische Homepage angegeben, die das bereits um 8:55 Uhr wusste. Verwiesen wird auf ein Video bei YouTube, das bereits vor mehreren Tagen hochgeladen worden ist und zum Zeitpunkt dieses Berichtes nach wie vor existiert. Die darin auftretende Person ist ansonsten im Internet nicht auffindbar. Sein Name kommt zwar oft vor, gehört aber anderen Gesichtern. Fanpage.it ist eine Online-Zeitung mit Sitz in Neapel, die zur Verlagsgruppe Ciaopeople Media Group gehört, eine eher weniger bekannte Mediengruppe. Der Chefredakteur heißt Francesco Piccinini, über den im Netz herzlich wenig zu finden ist. Die einzige Seite, die auf seinen Lebenslauf verweist, versucht beim Aufruf einen Virus auf dem eigenen Rechner zu installieren. Die italienische Homepage verweist wiederum auf die deutsche Bild-Zeitung, die das Ganze bereits um 8:47 Uhr publiziert haben will, also 8 Minuten vor dem italienischen Eintrag. Schaut man sich den ausführlichen Medienbericht der Italiener an, so kann der unmöglich innerhalb von 8 Minuten verfasst worden sein. Zudem beinhaltet die italienische Seite umfangreiche Übersetzungen des Videoinhaltes, die unmöglich in solch kurzer Zeit abgeschrieben und übersetzt worden sein können.“

Und weiter:

„In den türkischen Medien werden immer wieder türkischsprachige Interviews von Betroffenen und benachbarten Zeugen verbreitet, die in klarer und deutlicher Sprache darauf verweisen, dass der Täter und der in den Medien präsentierte Mörder absolut nicht identisch seien (siehe Minute 1:42 türkischsprachig).“

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Bild: Screenshots der YouTube-Seite mit dem Augenzeugeninterview, Video und Kommentare

Im YouTube-Kanal von Haber Lüften ist ein Interview mit einem Augenzeugen der Tat von Hanau zu sehen. Der Mann sagt in die Kameras, dass der von Medien und Behörden präsentierte Täter und der tatsächliche Mörder nicht der Gleiche seien.

Die Kommentare unter dem YouTube-Video sind entsprechend aufschlussreich. Und sie machen Hoffnung:

Deutsch- und türkischstämmige Menschen sind sich mit anderen einig: Die wollen einen Keil zwischen uns treiben,

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Tagesdosis 8.1.2019 – Wenn das Narrativ stimmt, sind die Fakten zweitrangig | KenFM.de

tagesdosis-812019-8211-wenn-das-narrativ-stimmt-sind-die-fakten-zweitrangig-kenfm.de

08-01-19 12:59:00,

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Ein Kommentar von Mathias Bröckers.

Als vor Weihnachten herauskam, dass der “Spiegel” jahrelang Fake-Reportagen veröffentlicht hatte,  kam das dem unterirdischen “Bild”-Zeitungs-Lyriker Wagner vor, “als würde es von unten nach oben regnen. Nein schlimmer. Es ist, als hätten Paparazzi den Papst im Bordell erwischt.” Und er fügt hinzu: “Ich kannte Rudolf Augstein. Er hätte den Laden dicht gemacht.”

Ich kannte den  Spiegel-Gründer zwar nicht, aber einige seiner leitenden Redakteure – und die wären, soviel ist sicher, als Verantwortliche oder Beteiligte einer solchen Fälschungsserie sofort gefeuert worden. Und es wäre ein Verdikt von Rudolf ergangen, dass diese magazinigen, gefühligen Reportagen mit Human-Touch-Getue und Real-Life-Suggestionen, all diese “Große Reportage”-Prosa mit ihren szenischen Textbausteinen aus dem Creative-Writing-Workshop, in einem “Nachrichtenmagazin” absolut nichts zu suchen haben. Sie haben ihre Berechtigung auf den Vergnügungsdampfern der Unterhaltungsindustrie, aber nicht in einem dem Journalismus verpflichteten Presseorgan mit dem Motto: “Sagen, was ist.”

Dass Spiegel-Artikel zu Augsteins Zeiten nur in Ausnahmefällen namentlich gekennzeichnet waren, hatte ja durchaus sein Gutes: Verhinderte Schriftsteller und Prosaisten konnten sich nicht spreizen, die berichteten Tatsachen, die Nachricht, stand im Vordergrund. Und die Qualität der Beiträge wurde nicht in Journalistenpreisen gemessen, sondern an dem, was sie politisch, juristisch oder sonst wie ins Rollen brachten.

Diese Zeiten sind lange vorbei und am wenigsten kann man das dem nunmehr geächteten Jungstar am Reporterhimmel Claas Relotius vorwerfen, denn der phantasiebegabte Autor hat einfach nur geliefert, was seine Oberen verlangten und in ihren Spin passte. Keine Nachrichten, sondern Stimmungsbilder – und wenn die Stimmung stimmt, kommt es auf Fakten nicht mehr wirklich an. Wenn dann das, “was ist”, zum Beispiel die stinknormalen Trump-Wähler einer Kleinstadt in Minnesota, den gewünschten Spin nicht hergibt, dann erfindet der kreative Schreiber eben ein finsteres Nest waffentragender Dumpfbacken. Und wenn das Narrativ stimmt, sind die Fakten zweitrangig und der Schwurbel kommt prominent ins Blatt.

Als ich 2004 einmal in einer Fernsehsendung mit zwei “Spiegel”-Redakteuren über 9/11 diskutiert hatte und wir danach bei einem Kaffee noch plauderten, meinten sie, dass sie einiges in meinen Büchern ja auch richtig gut fänden – zuvor in der Sendung hatten sie mir “Verschwörungstheorien” und “schlechte Recherche” vorgeworfen – nur dass ich ihre Zeitschrift immer als “ehemaliges Nachrichtenmagazin” bezeichne,

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Wenn das Narrativ stimmt, sind Fakten zweitrangig

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22-12-18 01:26:00,

Schon vor 16 Jahren gab es im “Spiegel” große Fake-Reportagen über das “Was 9//11 wirklich geschah”

Der Skandal um die Fake-Reportagen im “Spiegel” kommt dem unterirdischen “Bild”-Lyriker Wagner vor, “als würde es von unten nach oben regnen. Nein schlimmer. Es ist, als hätten Paparazzi den Papst im Bordell erwischt.” Und er fügt hinzu: “Ich kannte Rudolf Augstein. Er hätte den Laden dicht gemacht.”

Ich kannte ihn zwar nicht, aber einige seiner leitenden Redakteure – und die wären, soviel ist sicher, als Verantwortliche oder Beteiligte einer solche Fälschungsserie sofort und reihenweise gefeuert worden. Und es wäre ein Verdikt von Rudolf ergangen, dass diese magazinigen, gefühligen Reportagen mit Human-Touch-Getue und Real-Life-Suggestionen, all diese “große Reportage”-Prosa mit ihren szenischen Textbausteinen aus dem Creative-Writing-Workshop, in einem “Nachrichtenmagazin” absolut nichts zu suchen haben. Sie haben ihre Berechtigung auf den Vergnügungsdampfern der Unterhaltungsindustrie, aber nicht in einem dem Journalismus verpflichteten Presseorgan mit dem Motto: “Sagen, was ist.”

Dass Spiegel-Artikel zu Augsteins Zeiten nur in Ausnahmefällen namentlich gekennzeichnet waren, hatte ja durchaus sein Gutes: Verhinderte Schriftsteller und Prosaisten konnten sich nicht spreizen, die berichteten Tatsachen, die Nachricht, stand im Vordergrund. Und die Qualität der Beiträge wurde nicht in Journalistenpreisen gemessen, sondern an dem, was sie politisch, juristisch oder sonst wie ins Rollen brachten.

Diese Zeiten sind lange vorbei und am wenigsten kann man das dem jetzt geächteten Jungstar am Reporterhimmel Claas Relotius vorwerfen, denn der phantasiebegabte Autor hat einfach nur geliefert, was seine Oberen verlangten und in ihren Spin passte. Keine Nachrichten, sondern Stimmungsbilder – und wenn die Stimmung stimmt, kommt es auf Fakten nicht mehr wirklich an. Wenn dann das, “was ist”, zum Beispiel die stinknormalen Trump-Wähler einer Kleinstadt in Minnesota, den gewünschten Spin nicht hergibt, dann erfindet der kreative Schreiber eben ein finsteres Nest waffentragender Dumpfbacken. Und wenn das Narrativ stimmt, sind die Fakten zweitrangig und der Schwurbel kommt prominent ins Blatt.

Als ich 2004 einmal in einer Fernsehsendung mit zwei “Spiegel”-Redakteuren über 9/11 diskutiert hatte und wir danach bei einem Kaffee noch plauderten, meinten sie, dass sie einiges in meinen Büchern ja auch richtig gut fänden – zuvor in der Sendung hatten sie mir “Verschwörungstheorien” und “schlechte Recherche” vorgeworfen – nur dass ich ihre Zeitschrift immer als “ehemaliges Nachrichtenmagazin”

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