Mutter Natur erholt sich endlich: Venezianer staunen über drastische Corona-Folgen – Video

18-03-20 08:57:00,

avatar

Hallo,

!

Wir verpflichten uns zum Schutz Ihrer persönlichen Daten. Wir haben unsere Datenschutzerklärung aktualisiert, damit sie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), einer neuen EU-Regelung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, entspricht.

Bitte machen Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung bekannt. Sie enthält Details über die Arten von Daten, die wir sammeln, darüber, wie wir sie verwenden sowie über Ihre Rechte bezüglich des Datenschutzes.

Da Sie uns bereits Ihre persönlichen Daten mitgeteilt haben, als Sie Ihren persönlichen Account erstellt haben, bitte prüfen Sie das Feld darunter, um diesen weiter zu nutzen:

Ich stimme der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu, um einen persönlichen Account auf dieser Website gemäß der Datenschutzerklärung zu erstellen.

Wenn Sie nicht wollen, dass wir Ihre Daten weiter verarbeiten, klicken Sie bitte hier, um Ihren Account zu löschen.

Wenn Sie irgendwelche Fragen oder Bedenken bezüglich unserer Datenschutzerklärung haben, kontaktieren Sie uns bitte unter privacy@sputniknews.com.

 » Lees verder

“Strategien der Natur” – Das neue Buch von Erwin Thoma | KenFM.de

19-07-19 07:38:00,

Wie die Weisheit der Bäume unser Leben stärkt

Erwin Thoma stellt in seinem neuen Buch die Evolution der Bäume anschaulich und umfassend dar. Er zeigt, wie sie sich aus dem Wurzelreich in den Himmel kämpfen, wie sie über die Jahre an Charakter gewinnen, welche Beziehung sie mit anderen Waldbewohnern eingehen und was Neues aus ihrem Vergehen erwächst. Darüber hinaus führt er uns vor Augen, dass gerade jetzt die Zeit der Bäume gekommen ist: Wir kommen nicht länger umhin, ihre Überlebensweisheiten und ihre Heilkraft für uns zu nutzen, wollen wir die Verwerfungen des Klimawandels stoppen und die Zerstörung der Natur rückgängig machen. Ein außergewöhnliches Bäume-Buch voller faszinierender Geschichten und Mythen, voller spannender Details und Zusammenhänge und einem leidenschaftlichen Appell an uns Menschen.

Erscheinungstermin: 25.07.2019

Erhältlich unter thoma.at

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

Veröffentlicht am: 19. Juli 2019

Anzahl Kommentare: noch keine

 » Lees verder

Wir sind Natur

07-05-19 09:17:00,

In der Medizin gelten Menschen, die ihre eigene Existenz gefährden, als dringend behandlungsbedürftig. Deshalb brauchen wir ein umfassenderes Verständnis von Nachhaltigkeit, das beim Menschen ansetzt und folgenden drei Aspekten auf den Grund geht: unserem Verständnis von Leben, unserem Verhältnis zur Natur und unserem Verhältnis zu uns selbst als körperlich-geistige Wesen.

Die Hauptursache der Krisen der modernen westlichen Gesellschaften, so der humanistische Psychologe Erich Fromm, liegt in der Unfähigkeit des Menschen, sein Leben, sich selbst und sein Glück ernst zu nehmen. Ob unsere Epoche zu einer Epoche des Übergangs oder Untergangs wird, so Fromm, hängt vom Mut von uns allen ab, wir selbst und um unserer selbst willen zu sein (1). Wie unser Umgang mit der Natur und unsere Unfähigkeit, wir selbst zu sein, zusammenhängen könnten, soll im Folgenden untersucht werden.

Die innerste Natur alles Lebendigen, so Fromm, ist die Bejahung der eigenen Existenz. Selbst dem einfachsten Organismus wohnt die Tendenz inne, die eigenen Möglichkeiten zu verwirklichen und damit voll und ganz er selbst zu sein. Fromm nimmt hier etwas von dem vorweg, was die Neue Biologie jetzt mehr und mehr erkennt: Tiere und Pflanzen sind uns näher, als wir bisher dachten. All das, was einen gesunden Menschen ausmacht — zu fühlen, sich zu entfalten, seine Identität zu bewahren und kreativ zu sein —, ist schon im kleinsten Organismus angelegt. Anders als in der Biologie Darwins sind Tiere und Pflanzen keine genetisch gesteuerten, biochemischen Automaten. Es sind empfindende Wesen, denen ihr Leben etwas bedeutet. Sie erleben diese Bedeutung als innere Betroffenheit und bringen sie körperlich zum Ausdruck (2).

Einzellige Pantoffeltierchen unter einem Mikroskop fliehen vor dem Säuretropfen, den man zu Beobachtungszwecken unter das Deckglas gibt, und versuchen ihm zu entkommen. Werden sie von der Säure eingeholt, krümmen sie sich zusammen und winden sich hin und her, bis der Kampf vorbei ist und sie als tote Gestalten im Wassertropfen treiben.

Die Urform unserer eigenen Subjektivität ist schon in der Subjektivität einer Zelle angelegt. Sie hat einen „inneren Standpunkt“, ein „Kernselbst“, das ihre Erfahrungen bewertet, indem es sie als gut oder schlecht erlebt, und darauf reagiert. Eine Zelle ist „intelligent“ (lateinisch: „intellegere“, auswählen), weil sie auswählen und damit eine Entscheidung treffen kann. „Leben“, so der chilenische Biologe und Kognitionsforscher Francisco Varela, „ist der andauernde Vorgang, eine Identität aufzubauen“ (3). Eine Zelle stellt ihre Identität her,

 » Lees verder

Die Natur des Krieges

06-03-18 10:30:00,

Zunächst einmal möchte ich zu vermitteln versuchen, was unter dem Begriff „Trauma“ zu verstehen ist. Allgemein stellt der Traumabegriff ein Synonym für eine Verletzung dar. In der Psychologie bedeutet Trauma dagegen eine seelische Verletzung, wobei die Seele als Synonym für die menschliche Psyche verstanden wird. Eine seelische Verletzung ist gleichzusetzen mit einer starken psychischen Erschütterung und wird daher oft als Psychotrauma bezeichnet, das wiederum als Ursache der meisten psychischen Störungen genannt werden kann. So wurden zum Beispiel schlimme Kriegserfahrungen von Soldaten als Ursachen der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erkannt.

Bereits Erich Fromm hatte in einigen seiner Werke darauf hingewiesen, dass traumatische Erlebnisse destruktives Verhalten mobilisieren können, zum Beispiel:

„Es ist nicht die menschliche Natur, die plötzlich zum Vorschein kommt, sondern das destruktive Potential, das durch gewisse permanente Bedingungen genährt und durch plötzliche traumatische Ereignisse mobilisiert wird“ (1).

Und sogar Freud, der „Erfinder“ der Psychoanalyse, konnte schon eine rudimentäre Erklärung des Traumabegriffs liefern:

„Zum psychischen Trauma wird jeder Eindruck, dessen Erledigung durch assoziative Denkarbeit oder motorische Reaktion dem Nervensystem Schwierigkeiten bereitet“ (2).

Der Traumaforscher Franz Ruppert erklärt den Traumabegriff so:

„Viele Beispiele aus meiner therapeutischen Tätigkeit belegen, dass ‚Krankheiten‘ keinesfalls nur schicksalhaft, altersbedingt oder Ausdruck ‚schlechter Gene‘ sind. Sie sind bei näherem Hinsehen das Ergebnis von Lebenserfahrungen, die wir psychisch nicht verarbeiten konnten. ‚Krankheiten‘ sind die Folgen von Psychotraumata, die sich über unseren Körper ausdrücken müssen. Dies zeigt sich in den therapeutischen Gruppen, in denen ich mit der Anliegenmethode und dem Aufstellungsverfahren arbeite, immer wieder aufs Neue“ (3).

Die amerikanische Psychiaterin Judith Herman, Professorin für klinische Psychologie an der Harvard Medical School, schreibt über das Trauma:

„Die systematische Erforschung psychischer Traumata braucht die Unterstützung einer politischen Bewegung. Es ist schon eine politische Frage, ob entsprechende Forschungen durchgeführt und in der Öffentlichkeit diskutiert werden können. Die Erforschung von Kriegstraumata ist nur in einem Umfeld legitim, das die Opferung junger Männer im Krieg in Frage stellt. Die Erforschung traumatischer Erfahrungen im sexuellen und häuslichen Bereich ist nur legitim in einem Umfeld, das die Unterordnung von Frauen und Kindern in Frage stellt. Fortschritte gibt es auf diesem Gebiet nur, wenn eine starke politische Bewegung die Wissenschaft unterstützt, indem sie das Bündnis von Wissenschaftlern und Patienten rechtfertigt und den üblichen gesellschaftlichen Prozess der Verdrängung und Verleugnung unterbindet.

 » Lees verder