Navalny wurde von Journalisten und Aktivisten im Gefängnis besucht | Anti-Spiegel

03-04-21 07:05:00,

Da Navalnys Team mit den angeblich unmenschlichen Haftbedingungen Navalnys Schlagzeilen macht, haben Menschenrechtler Navalnys Strafkolonie besucht und mit Navalny gesprochen. Journalisten waren dabei und haben gefilmt.

Im russischen Fernsehen wurde gezeigt, wie Navalny im Gefängnis lebt. Vertreter der Öffentlichen Kammer haben das Gefängnis besucht und auch mit Navalny gesprochen.

Die Öffentliche Kammer (auch als Gesellschaftliche Kammer übersetzt) ist eine Institution, die sich in Russland für Menschenrechte und den Einfluss der Bürger auf die Politik einsetzt und auch an der Gesetzgebung beteiligt ist. Die Mitglieder werden vom Präsidenten ernannt und eine ihrer Aufgaben ist es, den Kreml über Missstände zu informieren, die örtliche Beamte unter den Teppich zu kehren versuchen.

Navalnys Haftbedingungen

Da Navalny und seine Beschwerden über Haftbedingungen, über angebliche Folter und gesundheitliche Probleme derzeit täglich Thema in den „Qualitätsmedien“ sind, ist es interessant, auch die andere Seite anzuhören. Natürlich sind weder die Beschwerden von Navalnys Team neutral, und man gleiches kann man auch gegen ein Reportage im russischen Staatsfernsehen anführen. Aber da es bisher noch keine Berichte über Navalnys Haftbedingungen von neutralen Organisation wie zum Beispiel dem Sonderbeauftragten der UNO gegen Folter gibt, bleibt uns nur, uns beide Seiten anzuhören, wenn wir uns ein Bild machen wollen.

Und ein Bild kann man sich machen, denn immerhin wurde der Besuch der Vertreter der Öffentlichen Kammer gefilmt und es wurden auch Bilder von Navalny gezeigt, der auf den Bildern keinen kranken Eindruck macht, sondern entspannt und ohne zu humpeln herumläuft. Das steht im Widerspruch zu den Beschwerden seines Teams, er habe starke, in ein Bein ausstrahlende Rückenschmerzen und er könne mit einem Bein nicht auftreten.

Ich habe den Bericht aus der Strafkolonie übersetzt, den das russische Fernsehen ausgestrahlt hat. Bevor wir aber zu dem Bericht kommen, möchte ich noch ein paar Worte zu den Inspektoren sagen, die Navalny besucht haben, denn eine davon kenne ich persönlich.

Wer Navalny besucht hat

Maria Butina war eine von ihnen und ich habe Maria im November 2020 kennengelernt, als ich als Redner zur Konferenz „Die Lehren von Nürnberg“ über Geschichtsverfälschung beim Zweiten Weltkrieg in Moskau eingeladen war. Maria und ich haben dabei gemeinsam an einer Podiumsdiskussion teilgenommen und uns danach noch einige Zeit unterhalten (die Podiumsdiskussion wurde gefilmt, meinen Vortrag finden Sie hier und Fragen aus dem Publikum,

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Navalny – MI 6. Britischer Desinformationskrieg gegen Russland| Von Rainer Rupp | KenFM.de

05-03-21 04:00:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Navalny, Navalny, Navalny. Der Name des bekennenden russischen Rassisten, der sich bis heute noch nicht von seinen Gewaltvideos gegen Muslime und Menschen mit dunkler Hautfarbe distanziert hat, erscheint immer noch in vielen Schlagzeilen unserer selbsterklärten Qualitätsmedien. Aber statt ihn wegen seiner Verherrlichung von Gewalt gegen Menschen zu verurteilen, wird dieser dokumentierte, gemeingefährliche Prediger des Rassenhasses von den „Edelfedern“ des deutschen Journalismus als Freiheitsheld der Demokratie gefeiert und als Märtyrer und unschuldiges Opfer von Zar Putin dem Schrecklichen in beklagt. Was steckt hinter diesem Wahnsinn?

Derweil ist die westliche Öffentlichkeit vor dem Hintergrund des inzwischen 12 Monate dauernden Chaos aus willkürlichen und oft widersprüchlichen, aber stets diktatorischen Corona-Maßnahmen zunehmend demoralisiert. Hängt womöglich die Überflutung der Medien mit Navalny-Heldensagen und der Navalny-Opfer-Kult mit dem Versuch der westlichen Regierungen zusammen, vom eigenen Versagen abzulenken und zugleich die desillusionierte und müde gewordene, westliche Öffentlichkeit angesichts der geschilderten „Brutalität“ von Putin erneut für die tollen liberalen Werten der westlichen Demokraturen zu begeistern? Das wäre ein Erklärungsversuch, aber wie wir sehen werden, steckt da mehr dahinter.

Auf jeden Fall haben westliche Politiker und ihre Presstituierten erkannt, dass sich aus dem offiziell geschönten Navalny-Narrativ noch viel Honig zur Verleumdung und Diskriminierung Russlands saugen lässt, womit man auch weitere Strafmaßnahmen gegen Moskau rechtfertigen kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Lack auf der Fake-Heldengeschichte über den mutigen „Oppositionspolitiker“ keine Kratzer bekommt und echte Geschichten über den Rassenhass-Prediger, die echten Geschichten über die CIA-Marionette und die echten Geschichten über Navalny als Bauchredner-Puppe des britischen Geheimdienstes weiterhin erfolgreich unterdrückt werden. Und hier kommt KenFM ins Spiel.

Im Vergleich zu den Mainstream-Schrottmedien, die zum Megaphon der transatlantischen Einheitspropaganda verkommen sind, stellt KenFM ein zunehmend einflussreiches Gegengewicht dar. So haben KenFM Leser und Hörer z.B. erfahren, dass ausgerechnet der rassistische Krawallmacher Navalny im Jahr 2010 von der  US-Botschaft in Moskau ein teures „Stipendium“ für einen Kurs an der US-Uni Yale bekommen hatte, für einen Kurs den die CIA zur Talentsuche für ihre „zukünftigen, globalen Führungspersönlichkeiten“ missbraucht. Kann jemand berichten, ob er oder sie in einem der selbst erklärten „Qualitätsmedien“ etwas über diesen Hintergrund erfahren hat?

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Navalny: Gewissensgefangener oder gewissenloser Gefangener? | Anti-Spiegel

01-03-21 07:35:00,

Dass Amnesty International Navalny den Status als “Gewissensgefangenem” entzogen hat, hat auch in Russland Schlagzeilen gemacht. Daher will ich aufzeigen, wie in Russland darüber berichtet wurde.

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Beitrag der Sendung “Nachrichten der Woche” vom Sonntag übersetzen soll. Der Grund ist, dass der Beitrag sehr russisch ist und für Menschen, die Russland und die Mentalität der Menschen nicht kennen, wohl nur schwer zu verstehen ist. Ich habe mich aber entschlossen, ihn trotzdem zu übersetzen und entsprechende Anmerkungen mit Erklärungen einzufügen.

Sollten Sie zum ersten Mal davon hören, dass Navalny bei Amnesty International den Status als “Gewissensgefangener” verloren hat, sollten Sie hier die Hintergründe dazu nachlesen, weil sonst vieles in diesem Beitrag nur schwer verständlich sein dürfte. Gleiches gilt für Navalny selbst, wenn Sie noch nie davon gehört haben, mit welchen rassistischen und nationalistischen Äußerungen Navalny in Russland bekannt geworden ist, sollten Sie zumindest dieses kurze Beispiel anschauen.

Außerdem muss man zum Verständnis wissen, wie in Russland über den Zweiten Weltkrieg gedacht wird. So wie es in Deutschland undenkbar ist, die deutsche Kriegsschuld oder die deutschen Verbrechen im Krieg und in den Konzentrationslagern zu bestreiten oder lächerlich zu machen, so ist es in Russland undenkbar, das Andenken an den Krieg oder die siegreichen Soldaten zu beschmutzen. Die Sowjetunion hat im Zweiten Weltkrieg 27 Millionen Menschen verloren (Deutschland “nur” ca. sechs bis acht Millionen), entsprechend tief ist das Trauma des Krieges in die russische Seele eingebrannt und entsprechend heilig sind den Russen Respekt und Erinnerung an die Helden, die den Angriff auf ihr Land unter so unvorstellbaren Opfern abgewehrt haben. So sehen es die Russen.

Das muss man zum Verständnis wissen, denn Navalny hat sich in dem letzten Prozess wegen Beleidigung eines Weltkriegsveteranen gesellschaftlich ins Abseits geschossen. Während seine Anhänger am ersten Verhandlungstag noch vor dem Gericht für seine Freilassung demonstriert haben, ist am dritten Verhandlungstag kein einziger mehr zur Unterstützung Navalnys vor dem Gericht erschienen.

Genug der Vorrede, nun kommen wir zu dem Beitrag des russischen Fernsehens vom Sonntag, den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Ehrlich gesagt hatte ich nicht vor, in dieser Sendung nochmal auf Navalny zurückzukommen. Ich dachte, nun hätten alle genug, es würde allen aus den Ohren kommen. Wir haben über das Gerichtsurteil berichtet,

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Navalny’s Spuren zur CIA | Von Rainer Rupp | KenFM.de

19-02-21 01:27:00,

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In meiner Tagesdosis von letzter Woche haben wir die eklatante Doppelmoral der westlichen Politiker und ihrer Mainstream-Propagandamedien bei der total gegensätzlichen Behandlung von Assange und Navalny bloßgestellt. In der heutigen und der nächsten Tagesdosis wollen wir den mal mehr und mal weniger starken Indizien nachgehen, die darauf hinweisen, das Navalny womöglich von westlichen Nachrichtendiensten, gesteuert wird, wofür nach Nawal die CIA und vor allem der britische MI6 in Frage kommen.

Dieser Verdacht gegen Navalny ist nicht erst seit der jüngsten „aktiven Geheimdienstmaßnahme“ in Form der fake-Novitschock-Vergiftung entstanden. Vielmehr ist die Nähe Navalnys und auch die seines engsten Mitarbeiters in Moskau, Vokow, zu westlichen Geheimdiensten seit 10 Jahren immer wieder mal auffällig geworden. Allerdings ist das noch kein Beweis dafür, dass die betroffenen Personen tatsächlich als aktive Agenten für CIA oder MI6 arbeiten. Wenn das so wäre, könnte man erwarten, dass Navalny und sein Mitarbeiter Volkow längst von der russischen Gegenspionage FSB verhaftet worden wäre;      sollte man meinen.

Aber der russische FSB, ebenso wie vergleichbare Dienste überall in der Welt, sind in der Regel mehr daran interessiert, enttarnte Agenten erst einmal zu beobachten und ihre Verbindungen und Netzwerke zu studieren, als eine schnelle Festnahme zu machen. Nicht selten wird auch versucht, enttarnte Agenten umzudrehen, damit sie ihre Auftraggeber mit Spielmaterial versorgen, und mit echt klingenden, aber falschen Informationen dem Gegner ein falsches Bild vermitteln, um ihn in eine gewünschte Richtung zu lenken und zum Fehlermachen zu verleiten.

Viele, dem Laien absolut harmlos erscheinende Handlungen und Ereignisse können für jemanden mit geheimdienstlicher Erfahrung bereits starke Verdachtsmomente darstellen, was natürlich noch keine Beweise sind. Im Fall Navalny beginnt das mit seinem Stipendium in den USA. Das hört sich erst einmal ganz harmlos an. Wenn man dann aber die näheren Umstände untersucht und die Hintergründe verdeutlicht, dürften im Fall Navalny auch bei einem Laien starke Zweifel aufkommen.

Auf seiner Webseite ist Navalny zurecht stolz darauf, dass er an der US-Elite-Universität Yale im Jahr 2010 für 4 Monate an einem Kurs für zukünftige „globale Führer“ teilgenommen hat.

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