Newsguard will wissen, wie vertrauenswürdig der Anti-Spiegel ist – Teil 2 | Anti-Spiegel

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08-12-19 02:20:00,

Vor einigen Tagen habe ich meine Korrespondenz mit Newsguard veröffentlicht. Newsguard hat auf meine Mail geantwortet und wie versprochen veröffentliche ich die Fortsetzung der Korrespondenz.

Die Firma Newsguard hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Usern schon im Browser durch farbliche Markierungen mitzuteilen, welche Nachrichtenseiten vertrauenswürdig sind. Vor einigen Tagen hat Newsguard mich angeschrieben und mir Fragen gestellt, weil Newsguard gerade dabei ist zu prüfen, ob sie den Anti-Spiegel vertrauenswürdig finden oder nicht. Ich habe Newsguard geantwortet und die Korrespondenz veröffentlicht, da ich für Transparenz stehe. Sollten Sie den Artikel nicht gelesen haben, tun Sie dies bitte zuerst, weil es sonst schwierig wird, diese Fortsetzung der Korrespondenz mit Newsguard zu verstehen. Den ersten Teil der Korrespondenz finden Sie hier.

Newsguard hat mir geantwortet, hier der Text der Antwort:

Sehr geehrter Herr Röper,

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ich würde Sie gerne nochmals zu Ihrem Vorgehen bei Richtigstellungen fragen und zu dem Beispiel, das Sie schickten: Werden also alle Richtigstellungen in Form eines “Nachtrages” am Ende von Artikeln veröffentlicht? Ich habe mir weitere Beispiele von Nachträgen auf der Webseite angeschaut und stellte dabei fest, dass diese in der Regel die Artikel zu ergänzen scheinen, sie jedoch nicht inhaltlich korrigieren. Könnten Sie mich auf weitere Beispiele von inhaltlichen Korrekturen hinweisen?

Ihre weiteren Antworten oder Teile davon werden wir in unseren Mediensteckbrief aufnehmen.

Gerne beantworte ich auch Ihre Fragen zu NewsGuard:

Die Verfassungsgerichte der westlichen Hemisphäre betonen, dass eine Trennung von Staat und Medien unabdingbar für freie Medien ist. Warum sitzen im Vorstand von Newsguard dann aber folgende Personen und wie lässt sich das mit der Formulierung newsguard verfasse „unabhängige Bewertungen“ vereinbaren?

General a.D. Michael Hayden: Ehemaliger Direktor der CIA, ehemaliger Direktor der National Security Agency (NSA) und ehemaliger Principal Deputy Director of National Intelligence. Der Mann hat „zur Jagd“ auf einen Mann geblasen, der einer der wichtigsten Whistleblower unserer Zeit ist: Edward Snowden
Elise Jordan, ehemaliger Redenschreiber von Condoleezza Rice
Anders Fogh Rasmussen, ehemliger dänischer Ministerpräsident und ehemaliger Nato-Generalsekretär
Tom Ridge, ehemaliger First Secretary der Homeland Security
Jimmy Wales, Mitbegründer von Wikipedia (also kontrolliert Wikipedia sich über newsguard quasi selbst)

Die Aufsichtsratmitglieder spielen in den redaktionellen Vorgängen, zu denen die Überprüfung und Bewertung von Webseiten gehört,

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Newsguard will wissen, ob Anti-Spiegel vertrauenswürdig ist – Wie wohl die Antwort ausfällt? | Anti-Spiegel

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03-12-19 09:47:00,

Die Firma Newsguard hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Usern schon im Browser durch farbliche Markierungen mitzuteilen, welche Nachrichtenseiten vertrauenswürdig sind. Newsguard hat mir heute Fragen geschickt und ich veröffentliche hiermit die Korrespondenz, da ich für Transparenz einstehe.

Newsguard sagt über sich auf seiner Seite:

„NewsGuards grüne Label bestätigen die Vertrauenswürdigkeit einer Nachrichtenseite, die roten Label warnen vor Seiten, die eine versteckte Agenda verfolgen, die Unwahrheiten oder Propaganda verbreiten. So bekommen Leser mehr Kontext zu ihren Nachrichtenquellen online. (…) NewsGuard bietet zudem Medien-Steckbriefe für über 2000 Nachrichten- und Informationsseiten, die zusammen 96% des englischsprachigen Online-Engagements in den USA darstellen. (…) Nach seinem Launch in den USA wird NewsGuard in weitere Länder expandieren, um weltweit Milliarden Menschen zu erreichen, die ihre Nachrichten online konsumieren.“

Newsguard beginnt nun offensichtlich, auch deutschsprachige Nachrichtenseiten zu kategorisieren.

Heute wurde ich von Newsguard per Kontaktformular angeschrieben und ich habe auch geantwortet. Da ich stets um Transparenz bemüht bin, werde ich die Korrespondenz hier veröffentlichen und auch die Fragen, die ich an Newsguard habe.

Newsguard hat nämlich ehemalige Direktoren von US-Geheimdiensten und ehemalige Mitglieder der US-Regierung in seinem Vorstand, was sich mit dem Grundsatz der Trennung von Medien und Staat nur schwer vereinbaren lässt. Darauf habe ich in meiner Antwort hingewiesen, wie Sie unten lesen können. Sollte ich eine Antwort auf meine Fragen bekommen, so wie ich ja auch auf deren Fragen geantwortet habe, werde ich die ebenfalls veröffentlichen.

Hier die heutige Mail von Newsguard (aus Datenschutzgründen habe ich Name, Telefonnummer und Email-Adresse unkenntlich gemacht):

Sehr geehter Herr Röper,

mein Name ist Xxx Xxx. Ich arbeite für NewsGuard, ein Unternehmen, das Nachrichten-Webseiten anhand von neun journalistischen Kriterien analysiert.

Mit den unabhängigen NewsGuard-Bewertungen möchten wir Transparenz über die Glaubwürdigkeit von Online-Nachrichten herstellen und so das Vertrauen in journalistische Medien stärken. Nutzer können kostenfrei ein Plug-in in ihrem Internet-Browser einrichten, über das ihnen die NewsGuard-Labels als Qualitätssiegel angezeigt werden.

Ich analysiere im Moment Ihre Webseite anti-spiegel.ru. Dabei haben sich ein paar Nachfragen ergeben, auf welche ich eine offizielle Antwort, die möglicherweise in unsere Bewertung aufgenommen wird, suche. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dabei kurz weiterhelfen könnten.

-Jeder Redaktion unterlaufen Fehler. Ob diese korrigiert werden, ist ein wesentliches Kriterium der NewsGuard-Analyse.

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Newsguard Turns to EU to Push Neocon News Ratings App on Tech Giants

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01-02-19 09:16:00,

Nobody is asking for this, there is no market for a neocon news censor, that’s why they’re going the government path to have it mandated from the top

The neoconservative-backed news rating upstart “Newsguard” is now lobbying the European Union to “force the hand” of major U.S.-based tech companies — including Facebook, Google, and Twitter — to integrate its controversial ratings system into the world’s most popular social media platforms and search engines, according to a recent statement made by Newsguard co-CEO Steven Brill during a Tuesday event on “countering online disinformation” hosted by the EU in Brussels.

Brill also announced during his Brussels speech that Newsguard will be fully operational in four EU countries — U.K., Italy, France and Germany — by this April and is hoping to partner with EU-connected and EU-funded fact-checking organizations in order to increase Newsguard’s profits and influence as well as the likelihood of its adoption by major tech companies. Many of those companies have apparently gotten cold feet after concerns were raised about Newsguard’s browser plug-in collecting location and browsing-history information on its users, a practice discovered by independent tech experts who examined the code behind the plug-in. This undisclosed collection of user information was publicly denied by Newsguard despite it clearly being in the code of the plug-in itself.

Newsguard — whose connections to prominent neoconservatives, former government and intelligence officials and powerful PR firms were the subject of a recent MintPress exposé that went viral — has apparently shifted its hopes overseas following domestic backlash within the United States, triggered by critical reporting on the group. Brill, during his brief speech at the EU event on Tuesday, claimed that news sites that have recently criticized Newsguard’s motives — MintPress among them — are “secretly supported” by the Russian government, a claim for which he provided no evidence.

Another consequence of the growing domestic backlash, as evidenced by Brill’s appearance and the content of his speech in Brussels on Tuesday, is that Newsguard is now seeking to partner with the EU bureaucracy in order to pressure social media and other tech companies to pay Newsguard a hefty licensing fee for use of its “nonpartisan” ranking system.

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