Wer hat noch nicht, wer will noch mal | KenFM.de

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19-08-19 06:47:00,

Wir erinnern uns, ja? Ja.

Olaf Scholz – ein Bilderberger
12. Februar 2018 um 8:56 Ein Artikel von Marcus Klöckner | Verantwortlicher: Redaktion

Olaf Scholz, der Hamburger Bürgermeister, soll bald Bundesfinanzminister und Vizekanzler werden. Seine Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz 2010 in Sitges, Spanien, findet in der Berichterstattung der Medien keine Wahrnehmung. Eingeladen zu der handverlesenen Zusammenkunft wurde der Politiker laut eigenen Aussagen von Vertretern der Wochenzeitung DIE ZEIT. Ein möglicher Vizekanzler, der an einer „vordemokratischen Veranstaltung“ teilgenommen hat? Die SPD scheint das nicht zu kümmern. Ein Beitrag von Marcus Klöckner.

Was ist von einem demokratischen Politiker zu halten, der sich gemeinsam mit anderen Eliten und Machteliten für drei Tage in ein Luxushotel zurückzieht, um hinter verschlossenen Türen, ganz ohne Öffentlichkeit, über zentrale politische und gesellschaftliche Themen zu konferieren?

Olaf Scholz ist einer jener deutschen Politiker, die sich nicht davor gescheut haben, an einem Elite-Treffen teilzunehmen, das aus demokratischer Sicht als hochproblematisch betrachtet werden kann.

Die Bilderberg-Konferenz, also jene exklusive Zusammenkunft von Weltenlenkern, die seit 1954 einmal im Jahr stattfindet, war Jahrzehnte nicht einmal gestandenen Professoren der Politikwissenschaft oder politischen Journalisten ein Begriff. Noch bis vor etwa 10 Jahren war die Reaktion auf die Frage nach den Bilderberg-Treffen meistens: Achselzucken.
(…)
Mit dieser Frage wird das Problem offensichtlich: Transparenz und Offenheit sind das Lebenselixier der Demokratie. Mehr oder weniger geheime Treffen fernab der Öffentlichkeit können der Demokratie großen Schaden zufügen. Auch wenn bei den Bilderberg-Konferenzen, wie es heißt, keine Beschlüsse gefasst werden, so bedarf es schon reichlich Naivität um anzunehmen, dass führende Persönlichkeiten dieser Welt, die allesamt über einen ziemlich vollen Terminkalender verfügen, drei Tage ihrer wertvollen Zeit opfern, um ein kleinwenig am Rande „zu plaudern“.

Die Bilderberg-Konferenzen sind, wie viele andere ähnlich gelagerte Elitenzirkel auch, ein klarer Hinweis darauf, dass es Konsensschmieden der Mächtigen gibt, die außerhalb der demokratischen Strukturen existieren. Bilderberg verweist darauf, dass sich die Mächtigen dieser Welt in überschaubaren Runden treffen und Weltpolitik besprechen. Der Soziologe Rudolf Stumberger sprach 2010 in Sachen Bilderberg gegenüber dem Deutschlandfunk von „Tendenzen der Re-Feudalisierung.“ Damit meinte er, „dass neben den offiziellen Strukturen, neben den demokratischen Strukturen, … die inoffiziellen Strukturen zunehmend wieder an Gewicht gewinnen.“ So ist es.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=42376

Und hier noch:

„Die Herrschaft über die Wirklichkeit hat die Polizei“
06.

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Assange darf nicht ebenfalls im Gefängnis sterben

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14-08-19 10:45:00,

Nicht wenige in den höchsten Kreisen vor allem der USA dürfte der angebliche Selbstmord des Multimillionärs und mutmaßlichen Mädchenhändlers Jeffrey Epstein in einem US-amerikanischen Gefängnis zupassgekommen sein. Derweil fristet auf der anderen Seite des Atlantiks ein anderer der Elite unliebsamer Gefangener sein Dasein im Gefängnis. Seit Mai wartet Julian Assange, der Tausende von Dokumenten über skrupellose Verbrechen vor allem von US-amerikanischen Führungsfiguren ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt hat, im Londoner Belmarsh-Gefängnis auf sein Verfahren um die Auslieferung an die USA: Julian Assange. Der frühere britische Botschafter Craig Murray ist mehr als beunruhigt. Aus dem Englischen von Susanne Hofmann.

Anmerkung Moritz Müller: Bitte beachten Sie auch den Leserbrief am Ende des Textes. Er beinhaltet Hinweise zu den aktuellen Mahnwachen, die in Deutschland für Julian Assange stattfinden. Sich hier zu beteiligen, ist wichtiger denn je!

Der höchst dubiose Tod von Jeffrey Epstein in einem US-Hochsicherheitsgefängnis ist ein weiterer triftiger Grund, Julian Assange nicht in ein solches auszuliefern – insbesondere da viele derselben Menschen, die über Epsteins Tod erleichtert sind, auch Assange gerne tot sähen.

Es besteht jedoch aller Grund zur Annahme, dass Assange bereits in Gefahr ist im Belmarsh-Hochsicherheitsgefängnis, wo er derzeit eingekerkert ist. Wie der große Journalist John Pilger vor wenigen Tagen twitterte:

Vergesst Julian #Assange nicht. Sonst verliert ihr ihn. Ich habe ihn im Belmarsh-Gefängnis gesehen und seine Gesundheit hat sich verschlechtert. Er wird schlimmer als ein Mörder behandelt, er ist isoliert, steht unter dem Einfluss von Medikamenten, und man enthält ihm das Werkzeug vor, mit dem er die falschen Anklagen in Verbindung mit der Auslieferung an die USA abwehren könnte. Ich bange um sein Leben. Vergesst ihn nicht.

Für die alarmierende Verschlechterung von Julians Gesundheitszustand in Belmarsh fehlt jede offizielle Erklärung. Niemand hält ihn wirklich für eine imminente Gefahr, so dass absolut kein Grund dafür besteht, ihn in der Einrichtung einzubuchten, in der die hartgesottenen Terroristen untergebracht sind.

Assange ficht wichtige juristische Verfahren in Großbritannien, Schweden und in den Vereinigten Staaten durch und darf doch nur zwei Stunden lang Besuch bekommen – pro 14 Tage, dazu zählt auch die Zeit, die er mit seinen drei Anwalts-Teams verbringt. All seine Besucher zeigen sich höchst beunruhigt ob seines körperlichen Verfalls und viele sind alarmiert wegen seiner offensichtlichen Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit.

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Nicht in unserem Namen!

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08-08-19 04:54:00,

Liebe Leserinnen und Leser,

nein, es ist leider kein Scherz:

Mit allen Kräften forciert die sogenannte westliche Wertegemeinschaft — allen voran die USA — einen neuen großen Krieg gegen Russland.

Das Menschheitsverbrechen ist bereits geplant, die Kriegsvorbereitungen laufen.

Truppen werden gen Osten verlegt und die Straßen in Richtung Russland panzerfest gemacht.

Und selbstverständlich wird, um das Feindbild des bösen Russen wieder einmal in den Köpfen und Herzen der Menschen zu verankern, politisch und medial gelogen, dass sich die Balken biegen.

Es ist daher höchste Zeit, aufzustehen. Zeit, die eigene Stimme zu erheben. Zeit, Position zu beziehen. Für jeden und jede von uns.

Egal, was jeder und jede von uns tun kann: Tun wir es. Egal, wie klein oder unbedeutend es erscheint — es ist richtig und wichtig. Genau jetzt!

Dieser Krieg wird nicht nur nicht in unserem Namen stattfinden — nein, wir vom Rubikon werden alle gemeinsam alles in unserer Macht stehende tun, ihn zu verhindern.

Die „Rettung“ wird dabei nicht von oben, von einem Führer oder Gott oder Politikern kommen — sie kommt, wenn genug von uns bereit sind, das Nötige zu tun, die Wahrheit auszusprechen und sich den Kriegshetzern entschieden in den Weg zu stellen, von „unten“, durch uns.

An diesem Freitag und Samstag veröffentlichen wir daher im Rahmen einer Doppel-Sonderausgabe rund 20 Artikel gegen die aktuelle Kriegshetze und für den Frieden im Rubikon. Nennen Roß und Reiter, spießen Doppelzüngigkeit und Verlogenheit mit spitzer Feder auf und bringen mutig jene Fakten ans Licht, die Sie in anderen Medien kaum auffinden werden.

Unterstützen Sie uns und unser Anliegen, indem Sie diese, unsere Texte soweit als möglich verbreiten. Sei es per E-Mail, über die immer häufiger und regider zensierten sozialen Medien oder als Ausdruck, den Sie Freunden in die Hand drücken können.

Und schreiben Sie uns Ihre Stimme und Position wider die aktuelle Propaganda auf eigentlich allen Kanälen an leseraktion@rubikon.news. Wir werden Ihre Zuschriften an einem der kommenden Samstage veröffentlichen.

Rubikon ist ein aktives, plurales, freches, dynamisches, lebendiges und, wenn Sie gestatten, stets rotzfreches Projekt, das konsequent gegen Zensur sowie für Klarheit, Wahrheit, Pluralität und Frieden agiert und sich keinem Dogma und keiner Macht je beugen wird.

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Nicht Plastik, Zigarettenkippen sind der häufigste Abfall

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25-07-19 01:50:00,

Bild: Smaragd/pixabay.com

Jährlich gelangen 4,5 Billionen Kippen in die Umwelt und schädigen, neben allen anderen negativen Folgen des Rauchens, Mikroorganismen, Tiere und Pflanzen

Derzeit wird viel über Plastik gesprochen, der den Planeten einmüllt und auch in die Organismen einwandert. Es gibt aber noch einen vielleicht weniger auffälligen Müll, den man ebenso wie Plastikabfall auch vielfach an Badestränden in bedenklichem Ausmaß – wie in Thailand – findet: Zigarettenkippen. Wer Raucher ist oder war, weiß, dass die Kippen draußen gerne überall weggeworfen werden. Macht ja nichts, wenn die Überreste von Zigaretten, deren Rauch man selbst inhaliert, draußen in der Natur landen. Wenn die Kippen und der Filter zerfallen, geben sie ihre Gifte frei, in den Boden, ins Grundwasser, in Flüsse oder dem Meer.

Angeblich sind Zigarettenfilter aus Zelluloseazetat bzw. Kippen der häufigste Abfall auf der Erde. Sie werden am häufigsten bei Strand- und Wasserrandreinigungen aufgelesen. 2016 sollen 5,7 Billionen Zigaretten von einer Milliarde Rauchern – 80 Prozent Männer – geraucht worden sein, dreiviertel der Kippen landen weggeworfen in der Natur. Das ist eine gewaltige Menge. Auch wenn die Zahl der Raucher in einigen Ländern allmählich abnimmt, steigt sie in anderen weiter an.

Die WHO schätzte 2015, dass die Tabakfabriken in den vergangenen 20 Jahren 45 Millionen Tonnen festen Abfall, 6 Millionen Tonnen Nikotinabfall und 400.000 Tonnen chemischer Abfall entstanden sind. Dazu kommen andere toxische Nebenprodukte wie Ammonium, Toluene, Methylethylketon oder Salzsäure.

Schon beim Anbau werden große Mengen an Chemikalien wie Pestizide, Dünger oder Wachstumsregulatoren eingesetzt, die teilweise im Tabak bleiben und mitgeraucht werden. Das Rauchen ist primär für die Raucher und Passivraucher gefährlich – und sorgt für klimaschädliche Emissionen. Nach einer Studie (2018) werden durch das Rauchen von Zigaretten 2,6 Millionen Tonnen CO2-Emissionen und 5,2 Millionen Methanemission erzeugt, dazu kommen die Folgen durch das Abholzen von Wäldern zum Tabakanbau.

Wenn ein Streichholz zum Anzünden von zwei Zigaretten benutzt würde, müssten dafür 9 Millionen Bäume gefällt werden. Durch die Herstellung und Entsorgung von Feuerzeugen (Plastik, Metall, Gas) wird ebenfalls die Umwelt belastet.

Zelluloseazetat-Zigarettenfilter sind nicht nur mit Giftstoffen wie Arsen, Blei, Nikotin etc. angereichert, sie können biologisch auch nicht abgebaut werden, sondern wie Plastik zerfällt auch dieser Kunststoff. Daher werden Celluloseacetat-Partikel wie Mikroplastik-Partikel überall auf der Erde gefunden,

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„Ich möchte nicht auch noch meine neue Heimat verlieren“

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20-07-19 08:19:00,

Jens Wernicke sprach für RUBIKON mit Majd Abboud.

Jens Wernicke: Herr Abboud, haben Sie mit einer solchen Reaktion nicht gerechnet?

Majd Abboud: Mit negativen Reaktionen seitens mancher Geflüchteten habe ich durchaus gerechnet, wie immer, wenn jemand neue Ansichten einbringt, doch die Heftigkeit und Aggression haben mich überrascht. Diese Reaktionen bestätigen aber genau das, worüber ich gesprochen habe, nämlich radikale Denkweisen. Das sehen auch viele andere so. Die Reaktionen einiger Deutscher wiederum spiegeln wider, wie gespalten die Gesellschaft ist. Ich wollte zu einer Versachlichung der Debatte beitragen. Differenzierte Sichtweisen sind heute nötig.

Besonders viel Anstoß hat ja der Vorwurf erregt, Ihre Landsleute seien undankbar. Können Sie uns Beispiele dafür nennen?

Bereits im Flüchtlingslager war die Undankbarkeit an den hohen Ansprüchen zu erkennen, die viele Geflüchteten stellten. Sie forderten Wohnungen mit guter Ausstattung oder meckerten über das Essen. Auch bei meinem ehrenamtlichen Engagement stellte ich dies fest, wie übrigens auch viele deutsche Ehrenamtliche reichlich ernüchtert sind. Die fehlende Motivation, Deutsch zu lernen, ist ebenfalls eine Art von Undankbarkeit. Denn es gibt viele großzügige Angebote, sowohl vom Staat als auch von Hilfsorganisationen.

Dabei ist es erstaunlich, dass viele Syrer während ihres kurzen Aufenthalts in der Türkei sehr schnell Türkisch gelernt haben, obwohl es dort keine Kurse gibt. Hier hingegen machen viele gar kein Geheimnis daraus, dass sie den weiterführenden Deutschkurs nur besuchen, um Zeit gegenüber dem Jobcenter zu gewinnen. Dadurch vergeuden sie nicht nur Steuergelder, sondern erschweren auch noch den Unterricht für diejenigen, die Interesse daran haben. Die Überschrift wurde damals von dem Redaktor ohne Rücksprache mit mir ausgewählt. Mittlerweile ist der Artikel im Internet unter der Überschrift „Deutschland muss die Radikalen identifizieren“ zu finden. Denn die Undankbarkeit war gar nicht so sehr mein zentrales Anliegen.

Was war denn dann Ihr zentrales Anliegen?

Es fällt mir schwer, tatenlos zuzusehen, dass sich die Menschen, die durch ihre radikalen Ansichten bereits mein Land zerstört haben, in Deutschland unter den Flüchtlingen befinden und ihr Gedankengut hier weiterverbreiten. Das darf nicht unter dem Deckmantel der Humanität verharmlost oder verheimlicht werden. Ich habe bereits meine Heimat verloren, ich möchte nicht auch noch meine zweite Heimat verlieren.

Würden Sie einen solchen Beitrag nochmals veröffentlichen?

Viele meiner Bekannten hatten mir im Vorfeld geraten, ein Pseudonym zu verwenden, doch ich finde es schade,

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CBD Verbot nicht vom Tisch: EU-Lebensmittelbehörde beruht sich auf Novel Food Verordnung

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19-07-19 07:54:00,

Der boomende CBD-Markt in Europa läuft Gefahr, starke Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen, nachdem die europäischen Lebensmittelbehörden Cannabidiol als sogenannten Novel Food  klassifizieren und damit seinen Verkauf in der gesamten Europäischen Union zu unterbinden versuchen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit erklärte, dass die CBD-Produkte vor ihrer Zulassung erst weiteren Tests unterzogen werden müssten bis sie freigegeben werden sollen, demnach noch bis zu zwei Jahre vergehen.

CBD-Extrakte sollen vorläufig in der EU nicht verkauft werden dürfen

Für die Klassifizierung von CBD und das dadurch provozierte vorläufige Handelsverbot ist eine Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission verantwortlich. In Großbritannien sind zuvor ähnliche Dinge abgelaufen, als die Food Standards Agency (FSA) für CBD ein Großhandelsverbot forderte. Nach dem EU-Katalog für Novel Food ist CBD nun offiziell ein neuartiges und noch nicht zugelassenes Lebensmittel. Dies gilt genau genommen für alle Cannabinoide, auch wenn sie aus anderen Pflanzen gewonnen worden sind. 

Meldung: Mehrere Polizei-Razzien bei CBD-Shops in Deutschland!

In Sachen CBD geht die Gesetzgebung an der Realität vorbei

Der europäische Gesetzgeber und die nationalen Regierungen, die diese Entscheidung mittragen, können sich unmöglich vorstellen, welche Folgen eine strikte Durchsetzung der EU-Verordnung hätte. Wenn die CBD-Branche für zwei Jahre ausgebremst würde. Mittlerweile hängen viele Jobs und auch einige Steuereinnahmen an dem neuen Wirtschaftszweig. Daneben schwören zahlreiche Menschen auf Cannabidiol zur Behandlung ihrer Erkrankungen. Zahlen der Cannabis Trade Association UK gehen aktuell von etwa einer viertel Millionen Nutzern von CBD-haltigen Produkten allein im Vereinigten Königreich aus. Diese Zahl soll sich innerhalb eines Jahres verdoppelt haben. Aus Deutschland liegen derzeit gerade keine Zahlen vor, man kann jedoch in der gesamten EU davon ausgehen, dass CBD für die Gesundheit und die Wirtschaft ein Riesenerfolg ist. Die EU-Mitgliedsstaaten Österreich und Spanien haben bereits auf die Verordnung reagiert und haben den Verkauf von CBD-Extrakten und anderen Produkten untersagt. Hierbei berufen sie sich auf die Klassifizierung als Novel Food der Europäischen Lebensmittelbehörden. 

Was bedeutet eigentlich der Status Novel Food

Als Novel Food werden nach europäischen Normen diejenigen Lebensmittel bezeichnet, die vor dem 15. Mai 1997 nicht in erheblichem Maße von den EU-Bürgern konsumiert wurden. Dies ist das Datum, in welchem die Novel Food Verordnung in Kraft trat. Sie bezieht sich auf alle möglichen Nahrungsmittel,

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Frischer geht nicht: Darmstadt bekommt neuen Mietacker – Echo Online

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16-07-19 12:22:00,

Erschienen am 14.05.2019 um 23:00 Uhr

Auf dem Alnatura-Campus eröffnet die Firma Ackerhelden den ersten Mietacker im Westen von Darmstadt. Auf 40 Quadratmetern können Mieter ihr eigenes Bio-Gemüse ernten.

In den Mietgärten auf dem Alnatura-Gelände werden unter anderem Spinat, Steckrüben und Kohlrabi gesetzt.  Foto: Guido Schiek

In den Mietgärten auf dem Alnatura-Gelände werden unter anderem Spinat, Steckrüben und Kohlrabi gesetzt. Foto: Guido Schiek

DARMSTADT – Auf fast 5000 Quadratmeter können Darmstädter nun auch im Westen der Stadt ihr eigenes Gemüse in Bio-Qualität ernten. Am Mittwoch, den 15. Mai, ist Startschuss für das neueste “Urban Farming”-Projekt, also Ackerbau in der Stadt. Mehr als 1500 junge Gemüsepflänzchen haben Mitarbeiter des Unternehmens Ackerhelden in dieser Woche auf dem Alnatura-Campus in der Heimstättensiedlung gesetzt.

Alle Pflanzen sind biozertifiziert, ebenso wie die Erde, die aus dem Darmstädter Kompostwerk kommt. Jeder hat die Möglichkeit, eine der zwei Meter breiten und 20 Meter langen Parzellen zu mieten. Die Pflege der Pflanzen wird von den Pächtern übernommen, aber die Ackerhelden betonen, dass Erfahrung mit Gemüseanbau nicht nötig ist.

Geschäftsführer Tobias Paulert erklärt, dass man die Saison über für alle Fragen zur Verfügung stehe. “Wenn man mit dem Smartphone auf dem Acker steht, und nicht mehr weiter weiß, dann schickt man uns einfach ein Bild oder ruft uns an.” Das Unternehmen hat an 20 Standorten in Deutschland solche Mietäcker, im Rhein-Main-Gebiet ist es ihr erster. In Darmstadt gibt es jedoch schon seit Jahren die Saisongärten am Hofgut Oberfeld, der neue Acker bietet die Möglichkeit jetzt auch am anderen Ende der Stadt.

Mitbringen müssen die Mieter nur einen Korb, um die Ernte nach Hause zu bringen, alles andere steht auf dem Gelände bereit. Erfahrungsgemäß werde etwas mehr als zwei Stunden Arbeit pro Woche benötigt, erklärt Paulert. Dabei ist nicht das Gießen – mit Regenwasser aus der Zisterne – am Wichtigsten, sondern das Lockern der Erde. “Einmal Hacken ist besser als dreimal Gießen.”

Angebaut werden verbreitete Sorten wie Spinat und unterschiedliche Salate, aber auch ungewöhnliches wie Gelbe Bete und Regenbogen-Mangold. Und nächstes Jahr kommen neue Sorten, zu exotisch soll es allerdings nicht werden. Durch Anregungen der Mieter, aber auch die klimatischen Veränderungen fallen Sorten weg, neue kommen dazu. Chef Tobias Paulert erzählt von einer erstaunlichen Wassermelonen- und Tomatenernte im Hitzejahr 2018. Dafür hatten Kartoffeln und Kohl ziemliche Probleme.

Geerntet werden kann von Mai bis November,

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„Wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen!“

„wir-werden-nicht-schweigend-in-der-nacht-untergehen!“

15-07-19 08:02:00,

Eine Sache gleich vorab: Dass, nach all den Jahren der Mainstream-Kampagne gegen NuoViso, ausgerechnet ein Video des Autors der offenbare Anlass für die Abschaltung sein würde — damit hätte dieser im Leben nicht gerechnet. Lesen Sie hier, wie es dazu kam, wie ernst die Lage ist und wie die Zukunft aussehen könnte.

Es ist Donnerstag, der 11. Juli, mittags. Für die Sendung „NuoViso News“, die über aktuelle Videos berichtet, sitze ich mit Frank Höfer vor zwei Kameras. Es ist eine Aufzeichnung wie unzählbare zuvor, doch in uns beiden regt sich fast unmerklich eine Mischung aus ehrlicher Vorfreude und unbestimmbarer Sorge. Dieses Mal geht es um was Großes. Wir haben unser Heimatland für seine verlogene Friedenspolitik auf offener Weltbühne kritisiert. Wir wissen, dass NuoViso wieder einmal zum Politikum werden könnte, wie jedes Mal zuvor. Waren es eine Preisverleihung, ein politisch unkorrektes Video oder auch nur die Teilnahme an einem Musikfestival: Immer dann, wenn in der Filterblase des Mainstreams der Name NuoViso auftaucht, gibt es hinterher Ärger. Meistens sind es Zeitungsartikel oder tagelang hektische Korrespondenz mit unseren Rechtsanwälten. Was dieses Mal passieren würde, ahnen wir nicht. Als wir uns nach dem Dreh verabschieden, scherzen wir noch darüber.

Sechs Stunden später, Frank hat erst 45 Minuten zuvor die Sendung mit meinem Auftritt bei den Vereinten Nationen hochgeladen, ploppt auf meinem Monitor plötzlich ein Skype-Fenster auf. Nur vier Worte. „Jetzt ist es passiert“, schreibt Frank um 20.52 Uhr. Um was „es“ dabei geht, braucht er nicht zu schreiben, denn ich verstehe den Satz sofort. Über „es“ haben wir bei NuoViso in den vergangenen Monaten immer wieder gesprochen. Es war unser wichtigstes Thema, in den Sendungen, im Studio, in den Büros, auf den Gängen davor.

„Es“, das ist für uns der Tag X, von Youtubes immer schärfer werdenden Nutzungsbestimmungen akribisch vorbereitet, vorgeblich, um dem Markt der Werbekunden weiter zu gefallen. „Es“ ist der Zeitpunkt, an dem wir beginnen müssen, um unser wirtschaftliches Überleben zu kämpfen. Sofort versuche ich, den NuoViso-Kanal bei dem Portal aufzurufen. „Dieser Kanal ist nicht vorhanden“, teilt mir Youtube lakonisch mit. Die Gewissheit fühlt sich an, als wäre ich mit einem riesigen Boxhandschuh k.o. geschlagen worden. So müssen Hinterbliebene sich fühlen, wenn plötzlich die Polizei vor der Tür steht und eine Todesnachricht überbringt.

Für eine Viertelstunde sind wir wie gelähmt.

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„Bin nicht zu optimistisch“: WikiLeaks-Chefredakteur enthüllt neue Details über Assange

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01-07-19 09:06:00,

Der Chefredakteur der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Kristinn Hrafnsson, hat in einem Interview über den psychologischen Zustand von Julian Assange und dessen Chancen auf Freiheit gesprochen.

Dem Australier, der sich derzeit in der Krankenstation des britischen Gefängnisses Belmarsh befinde, gehe es inzwischen etwas besser: „Natürlich ist er in einem besseren Zustand, als vor einigen Wochen (…) Doch er ist immer noch schwach, er leidet immer noch“, sagte Hrafnsson gegenüber RIA Novosti.

Andere Sputnik-Artikel: Politisches Asyl für Wikileaks-Gründer Assange in Deutschland gewähren – MdB DağdelenAndere Sputnik-Artikel: „Ende des investigativen Journalismus“: Warum man gegen Assanges Auslieferung protestiert

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Wenn ein Terroranschlag nicht aufgeklärt werden soll

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01-07-19 12:18:00,

Fahndungsfoto. Bild: Karl-Ludwig Poggemann/CC By-SA-2.0

  1. Wenn ein Terroranschlag nicht aufgeklärt werden soll

  2. Zwei Personen im LKW?


  3. Auf einer Seite lesen

Amri-Ben Ammar-Komplex: Im Untersuchungsausschuss des Bundestages präsentieren sich ranghohe Staatsanwälte als Bremser und Strafvereiteler

Der Verdacht beginnt sich zur Gewissheit zu verdichten: Die Hintergründe des Anschlages auf den Weihnachtsmarkt in Berlin am 19. Dezember 2016, der zwölf Menschen das Leben kostete und Dutzende verletzte, sollen nicht aufgeklärt werden. Anders sind die jüngsten Auftritte zweier hochrangiger Zeugen vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) des Bundestages nicht zu interpretieren: ein Oberstaatsanwalt der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe und der stellvertretende Generalstaatsanwalt von Berlin.

Klar wird außerdem: Die Abschiebung des Amri-Freundes Ben Ammar geschah auf Geheiß von zwei Bundesministerien. Es ist wie ein Anschlag nach dem Anschlag. Und die Frage ist, seit wann die Politik im Terrorkomplex Amri-Ben Ammar die Finger im Spiel hatte. Schon vor dem Anschlag?

Die Abschiebung des Tatverdächtigen Tunesiers Bilel Ben Ammar sechs Wochen nach der Tat ist ein Schlüsselereignis. Und zwar deshalb, weil diese mutwillige politisch motivierte Aktion nicht mit den entschuldigend vorgebrachten Erklärungen der Sicherheitsbehörden kompatibel ist, man habe die Gefährlichkeit des späteren – mutmaßlichen – Attentäters Anis Amri falsch eingeschätzt. Wenn das so war, warum lässt man dann nach dem Anschlag wieder einen Verdächtigen gehen? Im Fall Ben Ammar wurde nicht etwa geirrt, sondern absichtsvoll gehandelt. Also auch im Fall Amri?

Am 29. Dezember 2016, zehn Tage nach dem Verbrechen auf dem Breitscheidplatz, erweiterte die Bundesanwaltschaft das Mordverfahren neben Amri auch auf Bilel Ben Ammar. Am 13. Januar 2017 vertrat die oberste Strafverfolgungsbehörde der Bundesrepublik gegenüber dem Bundesjustizministerium die Auffassung, es lägen “zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vor, dass Ben Ammar in die Anschlagspläne eingeweiht und zumindest hilfeleistend beteiligt” gewesen sei. Eine Einschätzung, die ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof (BGH), der über einen weiteren Haftbefehl zu entscheiden hatte, noch am 16. Februar 2017 teilte: “Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass der Beschuldigte Ben Ammar und weitere Personen an der Planung der Tat beteiligt waren.”

Zu diesem Zeitpunkt war Ben Ammar nicht mehr in Deutschland. Am 1. Februar 2017 wurde er aus der Untersuchungshaft heraus nach Tunesien abgeschoben.

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„Alle gegen Alle“, aber bloß nicht: „Arm gegen Reich“

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20-06-19 02:49:00,

„Alle gegen Alle“, aber bloß nicht: „Arm gegen Reich“

Wie manche Medien die Gesellschaft aufteilen

von Tobias Riegel / NDS

Es gibt momentan kaum gesellschaftliche Gruppen, die von der gegenseitigen Aufwiegelung durch einige Medien verschont bleiben: Ostdeutsche gegen Westdeutsche, Stadt gegen Land, Jung gegen Alt: Alle gegen Alle! Hinter diesen virtuellen Gräben werden die wahren Konflikte verborgen gehalten. Den aktuellen Versuchen der Spaltung muss entgegengetreten werden.

Buergerbekaempfung-Unterdrueckung-Eurokratie-Nutzmenschhaltung-Entdemokratisierung-Entmuendigung-Entrechtung-Kritisches-Netzwerk-Antipolitik-Pseudodemokratie-Ausbeutung Man hat den Eindruck, dass es momentan kaum gesellschaftliche Gruppen gibt, die von der gegenseitigen Aufwiegelung durch einige Medien verschont bleiben. Auffällig ist dabei, dass die beiden Gruppen, die am wenigsten gemeinsame Interessen teilen, auch am wenigsten medial gegeneinander ausgespielt werden: die materiell Bevorteilten und die materiell Benachteiligten. Es ist keine Neuigkeit, es muss aber immer wieder betont werden: Mutmaßlich werden einige der aktuellen gesellschaftlichen Kämpfe auch initiiert, um den einen Konflikt möglichst zu vermeiden – den zwischen Unten und Oben, den um die Verteilungsgerechtigkeit.

Einige der hier besprochenen Artikel waren bereits Thema auf den NachDenkSeiten. So hat etwa Jens Berger gerade in diesem Beitrag die Arroganz und das Demokratieverständnis einiger Hauptstadtjournalisten beschrieben – Eigenschaften, die der AfD sehr zupass kämen. Im vorliegenden Artikel soll zusätzlich auf eine Ballung von spalterischen Beiträgen hingewiesen werden – eine Situation, die momentan kampagnenhafte Züge annimmt.

► Wie Gräben in der Gesellschaft vertieft werden sollen

Die folgende Zusammenstellung beinhaltet nur Medien und Artikel aus der jüngsten Vergangenheit, die sich einer Vertiefung der gesellschaftlichen Gräben verschrieben haben. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit: Diffamierungen gegen Ostdeutsche lieferten etwa der „Deutschlandfunk“, die „Zeit“ (hier und hier) , die „taz“ (hier und hier ), der „Tagesspiegel“ oder die „FAZ“. Den Graben zwischen den Generationen wollten jüngst der „Tagesspiegel“ oder die „taz“ vertiefen. Und eine (weitgehend) künstliche Grenze zwischen den Menschen auf dem Land und jenen in der Stadt wurde etwa im „Deutschlandfunk“ thematisiert.

Neben dem Hinweis auf die bemerkenswerte enge Taktung dieser Artikel soll in diesem Text ein dringender Appell ausgesprochen werden: sich nicht von dieser Welle mitreißen zu lassen. Das Gebot der Stunde ist die Überwindung der realen und der zusätzlich medial angefachten Spaltungen zwischen Bürgern,

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„… weil es nicht so läuft, wie die USA sich das vorgestellt haben …“

„…-weil-es-nicht-so-lauft,-wie-die-usa-sich-das-vorgestellt-haben-…“

10-06-19 07:11:00,

Karin Leukefeld, seit vielen Jahren anerkannte Nahost-Expertin, hat auf Einladung von Attac-Augsburg im Zeughaus einen Vortrag gehalten zum Thema: Jemen – Der vergessene Krieg und die aktuelle Situation am Golf (USA-Iran). Der Vortrag wird demnächst im Internet nach zu verfolgen sein. Im Interview kommen Aspekte zur Sprache, die im Vortrag keine so große Rolle spielten. Wir dokumentieren das Interview im folgenden. Die Fragen stellte P. Rapke.

Welche Rolle spielen der Iran und der Jemen in den geostrategischen Plänen der USA und welche Pläne sind das?

Die Region in der Iran und Jemen liegen ist eine Region reich an Rohstoffen, Öl und Gas, und sie ist eine strategisch wichtige Region für Transportwege. Also 25% der weltweiten Erdölvorkommen sind in dieser Region der arabischen Halbinsel und der Iran hat ja auch sehr große Vorkommen. Wir haben westlich der Arabischen Halbinsel das Rote Meer und den Suezkanal, sehr wichtige Transportwege, und wir haben östlich der Arabischen Halbinsel den Persischen Golf mit Zugang zu den Erdölfeldern im Süden des Irak, Kuwaits, Bahrein, Katar, das sind alles sehr wichtige Ressourcen und Europa aber auch die USA sind Abnehmer des Öls und des Flüssiggases aus Katar und um diese Region weiter zu sichern gibt es diesen militärischen Aufmarsch in dieser Region schon seit dem 2. Weltkrieg. Es geht weiter zurück bis in die Kolonialzeit. Frankreich, Großbritannien im 19. Jahrhundert. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass die Situation in Syrien nicht so läuft, wie sich die USA das vorgestellt haben.

Es sieht so aus als würden die USA eine Art Entscheidungsschlacht herbeiführen wollen, ökonomisch und vielleicht auch militärisch. Nicht nur im Nahen Osten sondern global. Warum ausgerechnet jetzt?

Das hat unterschiedliche Aspekte. Es gibt einen innenpolitischen Aspekt in den USA. Die Administration ist ja in sich gespalten. Es gibt unterschiedliche Ansatzpunkte im Außenministerium, im Pentagon und im Weißen Haus, es gibt Konkurrenz und Widersprüche. Und es hat einen regionalen Aspekt mit der Situation in Syrien und im Irak, weil es nicht so läuft, wie die USA sich das vorgestellt haben mit dem Sturz der Regierung in Damaskus auf der einen Seite und mit den politischen Veränderungen im Irak zugunsten des Iran. Der Iran hat einfach sehr viel mehr Einfluss in der Region bekommen. Im Grunde seit der völkerrechtswidrigen US-amerikanischen Intervention 2003.

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Tagesdosis 8.6.2019 – Sie „hängen nicht nur Plakate“ | KenFM.de

tagesdosis-862019-–-sie-„hangen-nicht-nur-plakate“-|-kenfm.de

08-06-19 02:48:00,

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Ein Kommentar von Susan Bonath

Es war eine gezielte Hinrichtung. Kopfschuss, abgefeuert aus einer Kleinkaliberwaffe, also einer Pistole oder einem Revolver, aus nächster Nähe. Das stand ziemlich schnell fest, nachdem der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke am vergangenen Wochenende in einer Blutlache auf der Terrasse seines Hauses in Wolfhagen-Istha gefunden wurde. Die Waffe fehlt, Suizid schließen die Ermittler aus. Just in der Nacht seiner Tötung fand keine hundert Meter vom Tatort entfernt eine Kirmes statt, was eine Funkzellenabfrage massiv erschwert. Alles spricht für eine geplante Hinrichtung des CDU-Politikers.

Angesichts dessen hält sich die Empörung in den Medien und der Politik in merkwürdigen Grenzen. Nach den G20-Protesten war das ganz anders. Von Springer über Bauer bis Madsack. Die Journallie kochte über mit Spekulationen und Fahndungsaufrufen. Lübckes Hinrichtung nimmt weniger Raum ein. Auf rechtsextremen Portalen feiert der Mob sie sogar. Auf der Facebookseite der AfD Greiz-Altenburg hieß es beispielsweise hämisch: „nun hast du Deutschland verlassen. Haha.“

Lübcke wurde 2015 zum Hassobjekt der rechten Szene. Ja, auch CDU-Politiker können in deren Visier geraten, wenn sie der „Merkel-Fraktion“ angehören. Auch wenn diese in der Realität ihre sozialdarwinistische Politik ziemlich nah an der Seite der AfD betreibt, werfen ihr Rechtsextreme vor, sie habe die Grenzen für Flüchtlinge geöffnet. Hier beginnt bereits die Lüge: Die Grenzen waren 2015 bereits offen. Man hat sie nur nicht abgeriegelt. Lübcke setzte im Oktober 2015 die Errichtung einer Erstaufnahmestelle durch. Bei einer Infoveranstaltung wehrte er Attacken aus dem Kasseler Pegida-Ableger ab, bestand darauf, „grundlegende christliche und zivilisatorische Werte“ einzuhalten. „Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, sagte der CDU-Mann damals. Dies sei „die Freiheit eines jeden Deutschen“.

In der Folge wurde er mit Morddrohungen überschüttet. Auf einer Pegida-Kundgebung in Dresden Ende 2015 forderte der rechtsextreme Schriftsteller Akif Pirinçci Lübckes »Ausreise« und bedauerte, dass »die KZs leider außer Betrieb« seien. Das AfD-nahe Blog Politically Incorrect (PI) veröffentlichte Lübckes private Daten, darunter die Wohnadresse. Kommentatoren riefen zu Hausbesuchen auf. Wegen der Drohungen erhielt der Regierungspräsident zeitweise Polizeischutz. Immer wieder verbreiteten rechte Blogs ein Video von Lübckes Aussage.

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Nehmt allen unter 50 das Wahlrecht! Denn sie wissen nicht, was Krieg bedeutet, und anderes auch nicht.

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06-06-19 11:05:00,

Die Begründung in der Überschrift stimmt; die Empfehlung, den Jungen und Jüngeren das Wahlrecht zu entziehen, ist natürlich nicht ernst gemeint. Ich möchte damit darauf aufmerksam machen, dass der im Anschluss an den taz-Artikel von Frau Roth tobende Krieg der Generationen grotesk ist. Es gibt Mängel der politischen Wahrnehmung bei der älteren Generation und es gibt Defizite bei den Alten und bei den Jüngeren, wozu unten zehn Fragen aufgeworfen werden. DIe Vorstellung, die politischen Entscheidungen in unserem Land würden vor allem entlang der Trennlinie von Generationen und im jeweiligen Generationsinteresse gefällt, ist abstrus. Albrecht Müller.

Die meisten politischen Entscheidungen fallen vermutlich nicht orientiert an den Interessen der einen oder der anderen Generation

Die Scheidelinien laufen ganz anders: die politischen Entscheidungen orientieren sich zum Beispiel an der Trennlinie von lohnabhängig Arbeitenden zu den Nachfragern nach Arbeitskräften; so war es zum Beispiel bei der Entscheidung für die Agenda 2010. Politische Entscheidungen orientieren sich an den Interessen großer Konzerne und der Reichen, ganz egal, ob alt oder jung; sie orientieren sich meist noch an der Not der Armen. Die Entscheider in der Politik orientieren sich oft an den Interessen der Rüstungswirtschaft, der Banken, der Lebensversicherer und anderer Geschäftemacher. Politische Entscheider orientieren sich zudem allzu oft an alten Feindbildern. Der Westen ist gut und der Osten ist böse – so die unterschwellige Tonlage vieler Entscheidungen.

Es ist erstaunlich und bedrückend zugleich wie in der öffentlichen Diskussion und auch in Leserbriefen zum unsäglichen Kommentar von Frau Roth in der taz eine Art Kampf zwischen den Generationen beschworen wird. Dabei wird mit einer Unterstellung gearbeitet, die nicht nur dumm sondern auch beleidigend ist. Es wird unterstellt, die Alten und Jungen würden, wenn sie wählen, politisch arbeiten oder publizistisch tätig sind, vor allem an die Interessen ihrer eigenen Generation denken.

Den Wahnsinn, der eine solche Unterstellung füttert, möchte ich an einem uns persönlich betreffenden praktischen Beispiel sichtbar machen: Seit Jahren kämpfen Reiner Heyse mit dem Kieler Seniorenaufstand, Anette Sorg und ich wie übrigens auch Prof. Gerd Bosbach für eine Stärkung der Gesetzlichen Rente und für die Konzentration aller Mittel auf den Kampf gegen Altersarmut. Wir tun das wahrlich nicht aus eigenem Interesse: Unsere eigene Altersversorgung ist geregelt und gesichert. Bei keiner und keinem von uns spielt das Interesse unserer alten und älteren Generation irgend eine Rolle für unsere Haltung.

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Du bist nicht am sterben – Es kann die Schuhmann Frequenz sein! (was sie macht, was man tun kann & wie man das Diagramm liest)

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30-05-19 10:03:00,

Inzwischen gibt es keine einzige Person auf der Erde, die nicht schon seltsame und unerklärliche körperliche Symptome erfahren hat, die ein unwohles Gefühl hervorgerufen haben. Viele verstehen nicht, was los ist, und einige gehen zu ihrem Arzt, nur um dann feststellen zu lassen, dass nichts falsch ist an ihnen. Warum du dich an manchen Tagen so unerklärlich komisch fühlst, kannst du hier erfahren.

Auf der anderen Seite erkennen die Ärzte, dass es ein Phänomen unerklärlicher „psychosomatischer“ Vorkommnisse zu geben scheint. Interessanterweise gibt es tatsächlich wissenschaftliche Beweise dafür, dass auf diesem Planeten gerade etwas passiert, das ihn gehörig durchschüttelt, und diese Beweise stammen von einer russischen Website, die die Schumann-Resonanz verfolgt.

schumann

Was ist die Schuhmann Resonanz / Frequenz?
Die Schumann Resonanz ist eine globale elektromagnetische Resonanz, die nach dem deutschen Physiker Winfried Otto Schumann benannt wurde, der sie 1952 mathematisch vorhergesagt hat.

Die offizielle Beschreibung aus Wikipedia ist:

„Als Schuhmann-Resonanz bezeichnet man das Phänomen, dass elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzen stehende Wellen um die Erde herum bilden. Die ausreichend leitfähige Erdoberfläche (grösstenteils Salzwasser) und die gut leitfähige Ionosphäre darüber begrenzen einen kugelschalen-förmigen Hohlraumresonator, aus dessen Abmessungen sich Resonanzfrequenzen berechnen lassen. Diese können durch Blitzentladungen erzeugt und angeregt werden. Weil die vorkommenden Amplituden sehr gering sind, können sie nur mit sehr empfindlichen Geräten gemessen werden.“

Wenn man nun die Graphiken, die wir hier vorlegen, auf der Basis dieser Erklärung von Wikipedia interpretiert, so erkennen wir, dass wir in letzter Zeit eine ganze Menge Blitze hatten. Zur Blitz-Übersicht-Weltweit-Seite.

Unabhängig davon, ob das, was auf dem Planeten tatsächlich geschieht, mehr „Blitze“ verursacht oder ob es dazu führt, dass die Geräte etwas anderes aufgreifen, so beweisen die wissenschaftlichen Belege doch, dass es etwas gibt, das die elektromagnetische Frequenz auf dem Planeten stört oder erhöht. Seit Jahrtausenden liegt die Schumann-Resonanz bei 7,83 Hertz, oder innerhalb von flachen Spitzen darüber, je nachdem, wie viele Stürme es zum jeweiligen Zeitpunkt auf dem Planeten gibt.

Eine russische Website, die man hier findet, ist eine der wenigen öffentlichen Websites, die die täglichen Daten über die aktuellen Schumann-Schwankungen veröffentlicht. Die Gründe dafür sind unklar, scheinen aber darauf hinzudeuten, dass man die Überprüfung der Daten vor der Öffentlichkeit fernhalten will.

Der “Hertz”- Schlag von Mutter Erde

Es ist auch der natürliche Rhythmus von Mutter Erde.

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Vernetzen nicht ersetzen – Historische Mission der linken Sammlungsbewegung

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15-05-19 01:56:00,

Dass „Aufstehen“ trotzt des Rückzugs von Sahra Wagenknecht aus der Spitze der linken Sammlungsbewegung nicht tot ist, zeigte nicht zuletzt der gut besuchte Aufstehen-Kongress, der am 28. April in Berlin stattfand. Einer der Redner dort war der emeritierte Politikwissenschaftler und NachDenkSeiten-Gastautor Mohssen Massarrat, der unseren Leserinnen und Lesern eine leicht gekürzte Abschrift seiner Berliner Rede zur Verfügung stellt.

Die InitiatorInnen der linken Sammlungsbewegung wurden von einem unerwarteten Zuspruch überrascht. Über 170.000 Anmeldungen bei der Initiative spiegelten m. E. die momentan bei Millionen Menschen vorherrschende Meinung wider, dass Deutschland einen neuen Linksruck braucht, den aber die drei potentiellen Reformparteien zusammen, die SPD, die Grünen und die Linke, in ihrem gegenwärtigen Zustand nicht liefern kann:

Erstens haben diese Parteien keine gemeinsame Strategie für einen Politikwechsel und konkurrieren um dasselbe Wählerpotential. Und zweitens sind sie alle viel zu sehr von Lethargie und gegenseitigem Misstrauen durchdrungen, um eine radikale politische Alternative zum rechtsliberalen und konservativen Lager gemeinsam aufbauen und organisieren zu können. Tatsächlich wurde auch am Anfang von einigen InitiatorInnen der Sammlungsbewegung der Anspruch formuliert, auf das hier beschriebene Manko eine politische Antwort zu geben.

Eine solche Antwort, die auch mir persönlich vorschwebte, wäre beispielsweise die Vernetzung aller nebeneinander agierenden zivilgesellschaftlichen Bewegungen und dadurch eine Stärkung des außerparlamentarischen Druckpotentials, bei gleichzeitiger Stärkung radikaler Positionen in den drei Parteien. Innerhalb der Führung der Sammlungsbewegung haben sich jedoch offensichtlich letztlich diejenigen durchgesetzt, die zu den bestehenden sozialen Bewegungen und den drei Parteien eine neue Bewegung bzw. eine neue Partei hinzufügen wollten. Der Aufbau eigener regionaler Strukturen, die von manchen Führungspersonen anmahnt wurden, weist auf dieses Ansinnen hin. Dass diese Strategie scheitern musste, lag allein aus physischen Gründen auf der Hand. Es war und konnte auch nicht nachvollziehbar sein, wozu noch eine weitere Partei, oder eine weitere Bewegung nötig sein sollte, wenn alles schon vorhanden ist. Deutschland leidet nicht unter ausreichend Parteien mit Reformpotential, auch nicht unter wenig bunten zivilgesellschaftlichen Initiativen, sondern es leidet darunter, dass diese atomisiert sind. Durch diese falsche Weichenstellung wurden folglich die wenigen mühsam mobilisierten menschlichen und finanziellen Ressourcen buchstäblich verpulvert. Einige mussten, allein wegen Termin- und Organisationsstress, letztlich das Handtuch werfen – sehr verständlich.

Aufstehen als Transmissionsriemen der sozialen Bewegungen

Trotz eines Schiffbruchs beim ersten Versuch bleibt die Notwendigkeit eines neuen die systemkritischen Kräfte zusammenführenden Projekts auf der politischen Agenda in Deutschland bestehen.

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Social Bots: Was nicht erkannt werden kann, sollte nicht reguliert werden

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09-05-19 01:31:00,

Spätestens seit Donald Trump 2016 die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen hat, grassiert die Angst vor dem Einfluss der Meinungsroboter. Im US-Wahlkampf sollen automatisierte Accounts in sozialen Netzwerken Stimmung gemacht haben. Sehr viele für Donald Trump, deutlich weniger für Hillary Clinton. Die Befürchtung hinsichtlich von Social Bots ist: Wenn automatisierte Accounts einen Kandidaten oder eine Partei bejubeln, dann wird dieser politische Einfluss nicht von dem mit den besten Argumenten und den meisten Anhängern ausgeübt, sondern von dem Akteur, der am meisten Geld in Technik und Know-How stecken kann. Das könnte eine demokratische Auseinandersetzung verzerren – und ist deshalb nicht wünschenswert. Doch haben Bots wirklich so viel Einfluss, wie man angesichts nervöser Debatten immer wieder meinen könnte? Was sind überhaupt Bots?

Das Wort „Bot“ ist die Kurzform des englischen Wortes Robot (Roboter). Im Zusammenhang mit sozialen Medien ist ein Bot ein maschinell gesteuerter Account, der automatisiert Aufgaben erfüllt. Dabei können Bots sehr praktisch und völlig legitim sein. Die Netzpolitik-Redaktion hat zum Beispiel einen Bot, der in regelmäßigen Abständen überprüft, ob auf netzpolitik.org neue Artikel veröffentlicht wurden. Dann postet er Überschrift, den Link und das Artikelbild auf Twitter. Ganz von allein, ohne dass die Redaktion jeden Artikel von Hand rausschicken müsste. Dass hinter diesem Twitter-Roboter kein Mensch steht, wird dabei direkt im Account transparent gemacht.

Guter Bot, böser Bot

Will jemand im größeren Stil Bots einsetzen, benötigt er viele Accounts. Solche Accounts können automatisiert erstellt werden und sind im Internet in Tausenderpaketen gegen Geld erhältlich. Für den Preis der falschen Accounts gilt: Je menschlicher der Bot wirkt, desto teurer wird es. Vier Jahre alte Bots mit Profilbild, Biografie-Text und zahlreichen Freunden sind also mehr wert als der gerade erstellte Bot ohne Bild, ohne Text, ohne Follower und mit einem kryptischen Kontonamen wie „@xrg92120208383“ bei Twitter. Die Aktionen von Social-Media-Accounts lassen sich über eine Software steuern. So wird ein Social Bot daraus. Diese können Freundschaftsanfragen bei Facebook stellen, anderen Accounts folgen, Tweets bei Twitter retweeten oder einen Facebook-Post liken.

Einfache Social Bots dienen der künstlichen, maschinellen Relevanzzuweisung. Sie können beispielsweise bestimmte Themen oder Hashtags automatisiert verstärken. Diese künstliche Relevanzerhöhung kann durch die Berichterstattung von Medien („Auf Twitter ‚trendete‘ Kandidat XY“ oder „Politikerin XY hat 100.000 Follower“) noch einmal multipliziert werden. Wie oft ein Video auf YouTube angeschaut wurde, lässt sich mit Geld und Know-How genauso manipulieren wie die Menge von Freunden auf Facebook,

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Gastbeitrag: Sei nicht passiv, sondern ein aktiver Teilnehmer des globalen Bewusstseins! Schaue auf Jemen und erkenne Dich selbst! | www.konjunktion.info

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29-04-19 03:15:00,

Gastbeitrag von Enkidu Gilgamesh – Verantwortlich für den Inhalt und dessen Richtigkeit ist alleine der Gastautor. Der Inhalt muss nicht zwingend die Meinung des Betreibers von www.konjunktion.info wiederspiegeln. Eventuelle Anfragen, Ansprüche, o.ä. sind direkt an den Gastautor zu stellen. Eine Veröffentlichung auf einer anderen Plattform als www.konjunktion.info ist zuvor mit dem Gastautor Enkidu Gilgamesh abzuklären. Urheberrechte usw. liegen allein beim Gastautor Enkidu Gilgamesh.

Liebe Leser, bitte bleibt nicht passive Teilnehmer des öffentlichen Bewusstseins, werdet aktiv.
Sammelt, ordnet und schreibt Eure Gedanken, Erkenntnisse und Beweise in Artikeln nieder.

INHALT

  1. Seit bewusst!
  2. Eis-Steinigung und Flucht!
  3. Verblödung der Europäer!
  4. Blut-Wasser, Wasser-Krieg!
  5. Stellvertreter des Imperiums!
  6. Entstaatlichung!

1. Seid bewusst!

Ich habe über Jahre dasselbe getan, Stück für Stück meine Erkenntnisse, Belege und Beweise in Blogartikeln gesammelt und diese nach Bedarf weiterentwickelt.

Was ich anbiete mag nicht komplett und perfekt sein, aber bitte nutzt es als Basis, damit Ihr mit weniger Aufwand  und schneller ins Thema einsteigen könnt, sei es, dass Ihr darin kleine Fehler findet oder gewisse Aspekte vermisst. Wirklich große Fehler sind nicht mehr vorhanden. Alles was angeboten wird, kann leicht nachverfolgt werden. Es fehlt kaum ein wesentlicher Aspekt, um die Komplexität der Geophysischen Kriegsführung und des Geoengineering durch Klimakontrolle erfassen zu können.

Seid Euch bewusst, Geophysische Kriegsführung und globaler Wasserraub durch Klimakontrolle finden nicht auf fernen Galaxien, Sonnen oder Kontinenten statt, sondern über Euch und mit Euch. Ihr könnt Euch keine Ignoranz und Duckmäusertum leisten. Die Schlange beißt nicht nur die Afghanen, Araber und Afrikaner, sondern ganz massiv auch die Europäer.

Bemüht Euch um globale Aufklärung. Verbindet Euch mit allen in der Welt, um das Ausmaß der Klimakontrolle erkennen und aufzeigen zu können.

2. Eis-Steinigung und Flucht!

Manch einer von Euch mag vielleicht auf die unkontrollierte Masseneinwanderung fixiert sein und glaubt, durch Grenzschließungen alles wieder beruhigen zu können. Bedenkt aber, dass Klimakontrolle vor keiner Grenze halt macht, weder in Europa, Asien, Afrika oder den Amerikas. Überall werden Lebensräume zerstört, momentan insbesondere in Afrika.

New aerial photos of damage caused by Cyclone Kenneth, courtesy @UNOCHA_ROSEA. Taken north of Pemba in Cabo Delgado province, Mozambique. Not a single structure left standing in some villages.

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Die Privatwirtschaft rettet die Kultur nicht – Sie entwendet sie mit den Steuergeldern, die sie nicht gezahlt hat

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23-04-19 12:05:00,

„Private Großspender“ und „wohlhabende Philanthropen“ erfahren noch immer Respekt dafür, dass sie Kultur erst „möglich machen“ würden. Dieser Respekt ist unverdient und die Zeiten der Instrumentalisierung der Kultur sollten vorbei sein. Nicht nur der Fall Notre-Dame zeigt: Auch bei der Kultur muss der Staat Handlungsfähigkeit zurückerobern. Von Tobias Riegel.

Haben private Großspender das Recht, die Kulturlandschaften zu prägen, nur weil sie wohlhabend sind? Haben Sie das Recht, sich als besonders „freigiebige“ Mitglieder der Gesellschaft darzustellen und mit diesem ungerechtfertigten Status zu werben? Muss man ihnen gar für ihr „kulturelles Engagement“ dankbar sein? Und: Hat der Staat das Recht, die Konzerne durch seine Untätigkeit erst in die Lage zu versetzen, sich als „kulturelle Wohltäter“ produzieren zu können? Unter anderem diese Fragen werden durch die Debatte um die Pariser Kathedrale Notre-Dame und andere Facetten des privaten Kultur-Sponsorings aufgeworfen.

Spenden „sind nun mal freiwillig“

So hat sich laut „Spiegel“ etwa in der Kontroverse über hohe Spendensummen privater Großverdiener für den Wiederaufbau von Notre-Dame Frankreichs Regierung zu Wort gemeldet. Der Beauftragte für Kulturgüter rief demnach zu mehr Gelassenheit auf: “Man kann nicht schockiert sein von der Tatsache, dass Menschen das Gefühl haben, Notre-Dame de Paris sei so etwas wie die Seele Frankreichs”, sagte Stéphane Bern dem Sender Franceinfo. Mehr als eine Milliarde Euro sind für den Wiederaufbau bislang gespendet worden. “Ich würde mir wünschen, dass man zwei Milliarden gibt, damit niemand mehr auf der Straße schlafen muss”, sagte Bern.

Dann kommt der entscheidende Satz: Gleichzeitig müsse man aber bedenken, dass Spenden eine freiwillige Angelegenheit seien, so Bern. „Freiwillig“ kann man im Kulturbetrieb (und nicht nur dort) auch als „willkürlich“ oder als „ganz nach dem eigenen Geschmack und zugunsten der eigenen Marke“ übersetzen. Spenden sollen in diesem Text nicht grundsätzlich kritisiert werden. Wohl kritisiert werden soll aber ein untragbares Ungleichgewicht, das die betreffenden Konzerne erst in die Lage versetzt, Einfluss auf die Kulturlandschaften zu nehmen: Der Rückzug des Staates mangels Finanzmitteln einerseits und das rasante Wachstum privater Vermögen mangels angemessener Steuerpolitik.

Kultursponsoring: „Vorbild“ USA

Flankiert wird der staatliche Rückzug aus seiner Verantwortung für eine kulturelle Versorgung durch zahlreiche Artikel wie diesem in der „Zeit“, der das in den USA vorherrschende Spenden-Modell als gangbare Alternative beschreibt: „Denn viel von dem, was in Europa ganz selbstverständlich der Staat macht,

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Aleppo nicht vergessen

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22-04-19 09:55:00,

Syriens Christen erinnern an den Ostertagen an zwei verschleppte Bischöfe. Mor Gregorius Yohanna Ibrahim, Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, und Boulos Yazigi, Erzbischof der griechisch-orthodoxen Kirche, waren am 22. April 2013 auf dem Weg zu Verhandlungen über die Freilassung eines entführten Priesters bei Aleppo entführt worden. Nach sechs Jahren bangen Wartens gibt es immer noch kein Lebenszeichen von den beiden. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick bittet nach seiner Rückkehr von einer Syrien-Reise darum, die Menschen in dem kriegszerstörten Land nicht zu vergessen. Von Rüdiger Göbel.

Als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz war Schick erst in der vorvergangenen Woche mit einer Delegation in Syrien, um Kriegsopfern und den Kirchen in dem Land ihre Solidarität auszudrücken. Vier Tage war er mit dem für internationale Angelegenheiten zuständigen Bischof der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Tadeusz Wojda, in dem vom Krieg gezeichneten und zerstörten Land. Zur Reisegruppe gehörten auch der Leiter von Caritas International,  Dr. Oliver Müller, und der Direktor der Caritas Polska, Pfr. Marcin Izycki. Die Gruppe hat vor Ort mehrere Caritas-Projekte besucht, für die die Bischofskonferenzen beider Länder eine gemeinsame Schirmherrschaft übernommen haben. Durch die Hilfsmaßnahmen erhalten Familien im stark zerstörten Ostteil von Aleppo Nahrungsmittel und Güter des täglichen Bedarfs. Kinder, die während der jahrelangen militärischen Kämpfe um die von islamistischen Kampfgruppen besetzten Bezirke keine Schule besuchen konnten, bekommen die Möglichkeit, ergänzenden Unterricht zu besuchen, um Grundkenntnisse in elementaren Fächern Arabisch, Englisch und Mathematik zu erlangen. Ein Mikrokredit-Projekt vermittelt Darlehen für den Aufbau von Handwerksgewerbebetrieben.

 

Auf der Homepage des Erzbistums Bamberg und im Weltkirche-Blog von katholisch.de hat Ludwig Schick seine Eindrücke aus Syrien ausführlich geschildert. Die kirchlichen Nachrichtenagenturen KNA und epd haben in mehreren Meldungen und Interviews über die Reise berichtet. Eine einfache Google-Recherche zeigt: Nicht eine deutsche Zeitung hat die Informationen des Bamberger Erzbischofs aufgegriffen und die Informationen aus erster Hand weitergegeben.

 

Zu den prägendsten Eindrücken in Syrien habe gehört, so Schick, „wie stark sich die Christen vor Ort für die ärmsten und schwächsten Menschen im Land einsetzen“. Die Projekte, die er und seine Gruppe in Aleppo hätten besuchen können, „lassen eine tiefe Nächstenliebe spüren, die in die ganze Gesellschaft ausstrahlt. Darüber hinaus haben wir gehört, wie Pfarrer, Ordensfrauen und Ordensmänner auch in extremen Situationen während des Krieges bei ihren Gemeinden ausgeharrt haben.

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Lasst sie nicht gewinnen!

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12-04-19 06:28:00,

von Whitney Webb

Heute Vormittag (der Artikel stammt vom 11. April; Anmerkung der Übersetzerin) hat der in London ansässige Zweig des Imperiums seine Drohung wahr gemacht und hat ganz unverschämt damit begonnen, die letzten Überreste von Demokratie und Pressefreiheit abzubauen, die noch verbleiben, Überreste, die es den Menschen in der gesamten westlichen Welt erlauben, so zu tun, als ob ihre Regierung und die Politiker noch ihre Rechte und das Gesetz respektierten.

Julian Assange, der Mann, der dazu beigetragen hat, eine Litanei an Verbrechen und die rotzfreche Korruption der mächtigsten Menschen und Regierungen der Welt aufzudecken, wurde aus der Botschaft des Landes gezerrt, dessen Staatsbürgerschaft er hatte und von dem er sogar Asyl erhalten hatte. Der gefährliche Präzedenzfall, den Assanges Verhaftung darstellt – nicht nur für den Journalismus, sondern auch für die nationale Souveränität und das Völkerrecht – ist erschütternd.

Jetzt, wo Assange sich in britischer Haft befindet, wird sein Schicksal unser eigenes widerspiegeln, da Assanges Schicksal und das von Journalisten auf der ganzen Welt sowie der Öffentlichkeit selbst zunehmend miteinander verflochten sind. Schließlich haben es diejenigen, die hinter Assange her sind und ihn seiner Freiheit berauben wollen — das US-Imperium, der „tiefe Staat”, die Schattenregierung, die globale Elite und so weiter – auch auf unsere Freiheit abgesehen.

Wenn wir schweigen, während sie diesen Mann gefangen nehmen, ausliefern, foltern oder sogar töten, können wir ein ähnliches Schicksal erwarten. Nicht morgen, nicht nächste Woche. Es könnte Jahre dauern. Aber verlassen Sie sich drauf: Das weltumspannende Imperium, dessen Kern die US-Regierung ist, wird jetzt dazu ermächtigt sein, jeden anzuklagen und einzusperren, den es als Bedrohung für sein Schalten und Walten ansieht.

Bei diesen Operationen, einschließlich derer, an deren Enthüllung Assange mitgewirkt hat, handelt es sich häufig um Massenmorde an unschuldigen Zivilisten — darunter unzählige Kinder —, die sterben mussten, damit man die Ressourcen anderer souveräner Nationen plündern konnte. Dazu zählt oft auch die Errichtung von Marionettenregierungen, entweder durch verdeckte Methoden – zum Beispiel durch Einmischung in die Wahlen — oder offene Maßnahmen wie Regime-Change-Kriege.

Diejenigen, die für die ungeheuerlichsten Verstöße gegen das Völkerrecht, für Kriegsverbrechen und für das Dahinschlachten unschuldiger Menschen verantwortlich sind, werden nicht eingesperrt, herabgewürdigt oder gefoltert. Sie werden belohnt und gefördert. Wie wir heute — und in den letzten Wochen,

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Wählen oder nicht wählen, das ist hier die Frage | KenFM.de

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05-04-19 12:33:00,

Wenn die Frustration wächst, sinkt die Wahlbeteiligung

von Jochen Mitschka.

Immer mehr Menschen spüren Frustration und Enttäuschung über die Politik in Deutschland, fühlen sich durch ihre „Repräsentanten“ nicht mehr verstanden und vertreten. Einige ziehen sich zurück, andere wählen tatsächliche oder vermeintliche Extremen, einfach um ihrer Wut ein Ventil zu geben. Aber wer sich näher mit den Hintergründen beschäftigt, fühlt oder erkennt, dass die politischen Parteien sich den Staat angeeignet haben. Es gibt weder eine funktionierende Gewaltenteilung, noch eine wirkliche Vertretung der Interessen der breiten Masse der Menschen. Und immer mehr Menschen überlegen, wie sie diesem politischen System die Legitimation entziehen können. „Not my president“ oder „Nicht meine Regierung“ sind Schlagworte die man immer öfter hört. Und so verwundert es nicht, dass auch immer intensiver darüber diskutiert wird, der politischen Aristokratie die Legitimität zu entziehen, indem man sich verweigert zu wählen. So lange, bis die Stimme wieder gehört wird. 

Die Gründe für die Frustration

Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen, die aufzeigen, dass es in Deutschland keine Gewaltenteilung gibt. Das spüren die Menschen. Nie wurde ein Spitzenpolitiker für Verfehlungen zur Verantwortung gezogen. Weder Parteispendenaffären, noch Angriffskriege, wie gegen Jugoslawien, Afghanistan, und den Irak (1) oder Geheimdienstaffären, um nur eine Auswahl zu nennen, führen zu irgendwelchen Reaktionen der Justiz. Mit teils hanebüchenen Ausreden vermied zum Beispiel der Generalbundesanwalt wegen des grundgesetzlichen Verbotes der Vorbereitung eines Angriffskrieges Ermittlungen aufzunehmen. (Inzwischen wurde der lästige §80 StGB gelöscht und durch eine „Harmonisierung“ mit EU-Recht ersetzt. Wobei das EU-Recht natürlich unser Grundgesetz nicht kennt.) 

Auf seiner Internetseite www.gewaltenteilung.de erklärt der ehemalige Richter Udo Hochschild, warum es in Deutschland keine unabhängige Justiz gibt. Aber es ist ja noch viel schlimmer. Auch die beiden anderen Säulen der Staatsmacht, die Exekutive und die Legislative sind ja nicht unabhängig, sondern unterliegen dem Willen der Parteien, einem Parteienkonsens. Während in anderen Ländern die Wähler einen Regierungschef wählen, der dann seine Regierung aufstellt, die vom Parlament kontrolliert wird, wählen Deutsche Parteilisten. D.h. die Parteien schlagen Kandidaten vor, und in vielen Fällen ist schon vorher klar, dass sie dann auch gewählt werden. Der Wähler darf das ganze dann abnicken. Im Parlament wird dann nicht die Kontrolle der Regierung durchgeführt,

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»Was die Agentur nicht meldet, …«

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01-04-19 04:17:00,

Beanstandung eines SRF-Zuschauers: Warum berichtete SRF (sowie fast alle anderen Medien) nicht über den mehrtägigen Generalstreik in Indien von immerhin 200 Millionen Menschen?

Antwort des stv. Chefredakteurs: »Tatsächlich trifft es zu, dass wir diesen Generalstreik nicht thematisiert haben. Auch die allermeisten anderen relevanten Medien taten das nicht. Weder in der Schweiz noch anderswo in Europa. Nach Abklärungen unserer Nachrichten­redaktion war der Streik in den grossen Nachrichtenagenturen – Reuters, AFP, DPA oder AP – kein oder so gut wie kein Thema. Unsere Nachrichten­redaktion stützt sich massgeblich auf diese Agenturen, da wir als Schweizer Medium mit sehr beschränkten Mitteln in vielen Fällen ausserstande sind, die gigantische Fülle an internationaler Information selber zu sichten und zu verarbeiten. Wir brauchen die Agenturen und andere internationale Medien als Schleusenwärter. Den indischen Streik aufgegriffen haben unter den ausländischen Medien praktisch ausschliesslich ein paar wenige mit prononciert linkem Kurs («Neues Deutschland» zum Beispiel) – was selbstverständlich nicht heisst, dass es falsch war, darüber zu berichten. Angesichts eines riesigen Landes wie Indien mit einer Milliarden­bevölkerung können wir stets nur einen winzigen Teil der aktuellen Ereignisse aufgreifen in unserer Berichterstattung. ()«

Ergänzung des stv. Redaktionsleiters: »Aus Fernsehsicht ist hinzuzufügen, dass der zweitägige Streik in Indien auf keiner Agenda (News-Agentur oder Video-Agentur) als Top-Event angekündigt war. SRF hat über den internationalen Video-Austausch, auf den SRF als kleine TV-Anstalt in der aktuellen Ausland­bericht­erstattung angewiesen ist, keine bewegten Bilder erhalten. ()«

Anmerkung SPR: Ob in Syrien, in Venezuela oder in Indien: »Was die Agentur nicht meldet, findet nicht statt.« (Segbers 2007) Und die drei Weltagenturen befinden sich in den westlichen Metropolen London, New York und Paris (plus Berlin). Würde sich das traditionell blockfreie Indien zu stark an Russland und China annähern, so stünde so ein Generalstreik womöglich weit oben auf der westlichen Agentur- und Medienagenda – ohne dass der einzelne Journalist wissen muss, warum.

Links:

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Medienberichte: Kim Jong Un will nicht wie Gaddafi enden

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30-03-19 02:57:00,

Kim Jong Un (Foto: Weißes Haus) und Muammar al-Gaddafi (Foto: US Navy)

US-Delegation soll beim Gipfel in Hanoi die komplette Herausgabe aller Atomwaffen gefordert haben

Am 19. Dezember 2003 erklärte sich der damalige libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi nach einem guten Jahrzehnt Sanktionen und kurz vor Beginn des Irakkrieges in Verhandlungen mit den damals noch von George Bush junior angeführten Amerikanern dazu bereit, mehrere Tonnen Uran aus dem Niger, zahlreiche Zentrifugenkomponenten und alle anderen Materialien aus seinen Programmen zur Entwicklung von ABC-Waffen und ballistischen Waffen herauszugeben zu vernichten.

Sieben Jahre später trugen Bushs Nachfolger Barack Obama und dessen Außenminister Hillary Clinton durch ihr militärisches Eingreifen in Libyen maßgeblich dazu bei, dass Gaddafi auf noch etwas grausligere Weise als Saddam Hussein endete: Er wurde von seinen grinsenden Feinden vor laufenden Kameras anal gepfählt (vgl. Die Verlindenstraßung der Weltpolitik).

Danach versank Libyen in ein noch größeres Chaos als der Irak, das indirekt auch Europa destabilisierte. Dieses Beispiel soll die nordkoreanische Gipfeldelegation neuen Medienberichten nach angeführt haben, nachdem ihr die amerikanische Delegation am 28. Februar in der Vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ein Dokument überreichte, in dem angeblich gefordert wurde, alle Atomwaffen und Atomwaffenteile den Amerikanern auszuhändigen, alle Nuklearanlagen zu schließen, alle am Atomprogramm beteiligten Wissenschaftler anderweitig zu beschäftigen und das alles von amerikanischen Inspektoren um Land überprüfen zu lassen.

Diese eher ambitionierten Definition einer “Denuklearisierung” sei so weit von den Vorstellungen der nordkoreanischen Delegation entfernt gewesen, dass nicht nur das Treffen abgebrochen, sondern auch ein gemeinsames Mittagessen abgesagt wurde.

Weißes Haus schweigt, US-Außenministerium beruft sich auf Vertraulichkeit der Dokumente

Ob die Medienberichte tatsächlich zutreffen, ist allerdings insofern unklar, als das Weiße Haus bislang keine Stellung dazu nehmen will. Ebenso verhält sich das amerikanische Außenministerium, das auf den vertraulichen Charakter der Papiere verweist, über die man beim Gipfel sprach. Träfen die Berichte zu, dann hätte Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton durch ihr Handeln von 2011 mit dafür gesorgt, dass dem US-Präsidenten eine Abrüstung Nordkoreas im Februar 2019 misslang.

Hat Kim Jong Un tatsächlich Bedenken vor einer Entwicklung wie in Libyen (was nicht fern liegen würde), müssten sich die Amerikaner wohl von der Vorstellung einer freiwilligen Herausgabe des bislang angehäuften Kernwaffenpotenzials in Nordkorea verabschieden und eher eine Begrenzung weiterer Aufrüstung ins Auge fassen.

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Nicht in unserem Namen!

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09-03-19 11:02:00,

Sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Dr. Roland Röhl Stiftung! Herr Röhl, Herr Prof. Neuneck, Frau Stockmann, Frau Barann, Herr Repp!

Hochverehrte Jury! Lieber Andreas Zumach, liebe Frau Merkel und Frau Dr. Mehl!

Liebe Gastgeberin hier in der die Galerie Alte Feuerwache, Gisela Hyllus und lieber Jörg Dreykluft, denen ich ganz herzlich danke für die Überlassung ihrer schönen Räumlichkeiten in diesen schwierigen Zeiten!

Oberbürgermeister, Universitäts-Präsidentin, Sparkassenvertreter kann ich ja heute weglassen aus bekannten Gründen…

Liebes, verehrtes Publikum, das sich hier in Göttingen von nah und fern eingefunden hat, liebe Gäste an den Übertragungsbildschirmen – und liebe, hoch verehrte Preisträgerin! Herzlich willkommen!

Ich habe die Ehre, die Laudatio auf die diesjährige Preisträgerin des Göttinger Friedenspreises zu halten, die ‚Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost’.

Ich möchte Ihnen etwas erzählen über deren Ursprünge, Geschichte, Ziele und Visionen, über die Menschen, die hinter dieser Stimme stecken, und vor allem sollen Sie etwas über die Arbeit erfahren, die die JS in den vergangenen 16 Jahren ihres Bestehens geleistet hat und für die sie hier – zu Recht – gewürdigt wird.

Menschen erkennt man an ihren Taten, ihren Handlungen, hat Hannah Arendt gesagt. Handeln und sprechen – Tätigkeiten, die im öffentlichen Raum stattfinden – gehören laut Hannah Arendt zusammen, und wenn Menschen sich sprechend und handelnd in die Welt einschalten, sagt sie, dann offenbaren sie, wer sie sind. Lassen Sie uns also gemeinsam sehen und vor allem hören, was die ‚Jüdische Stimme’ öffentlich und in der Welt zu sagen hat.

Im Jahre 2003 wählte eine Gruppe von in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden den schicksalhaften 9. November zum Gründungstag einer neuen Organisation. Unter dem Namen ‚Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost’ riefen sie die deutsche Sektion einer Vereinigung jüdischer Organisationen ins Leben, die sich ein Jahr zuvor in Amsterdam formiert hatte und die sich ‚European Jews for a Just Peace’, kurz EJJP’ nannte: Europäische Juden für einen gerechten Frieden. Aus Schweden, Dänemark, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz waren Jüdinnen und Juden zusammen gekommen, die bei aller Unterschiedlichkeit eines einte: die Überzeugung, dass die gewaltvolle Besatzungspolitik Israels zum Wohl des palästinensischen Volkes beendet werden müsse – und dass dies auch dem Wohle Israels dienen würde.

Unter der Überschrift „Don’t say you didn’t know“ – „sage nicht,

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Der Fall von al-Baghouz wird nicht der des islamischen Terrorismus sein

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08-03-19 01:19:00,

Die NATO hat eine Presse-Kampagne über die Schlacht von al-Baghouz Fawqani gestartet. Es geht darum, den Fall der “letzten Dschihadisten” dank der Bemühungen der demokratischen Kräfte von Syrien – FDS (bekannt als “Arabisch-Kurdische Kraft”) zu inszenieren – und damit das Ende der militärischen Operationen der internationalen Anti-Daesch-Koalition zu rechtfertigen. Man macht Theater mit der Rolle der durch die Dschihadisten gegrabenen Tunnel und den Zivilisten, die als menschliche Schutzschilde verwendet werden. Alle diese Elemente sind exakt, aber es gab sie schon identisch bei den Dschihadisten von Al-Qaida und den Daesh-Gruppen, die von der syrisch-iranisch-russischen Koalition besiegt wurden.

Wie wir es viele Male erklärt hatten, hat die Anti-Daesh-Koalition, bis vor kurzem, Daesch nicht bekämpft, sondern sie im Gegenteil unterstützt. Es ist auch das, wogegen Oberst François-Régis Legrier in der Revue de la Défense nationale gewettert hat, zum Leidwesen des französischen Ministeriums der Armeen [1]. Darüber hinaus wurden viele Kombattanten des Kalifats den FDS einverleibt.

Es bleiben in Syrien mehrere Kessel von Daesch, besonders in Al-Mayadeen (südöstlich von Deir Ez-Zor). Vor allem hat der Großteil der Dschihadisten die syrischen Städte verlassen, im Austausch für einen Passierschein für das Gouvernorat Idlib, wo sie sich versammelt haben. Fast 2 Millionen Personen sind durch die Dschihadisten in dieser Zone eingesperrt, zwischen dem Rest von Syrien und der Türkei, ohne Zugang zum Meer.

Jede Dschihad-Gruppe hält ihre Städte und Dörfer, ohne dass es dort Gebietskörperschaft gibt. Fast alle haben sich zu al-Kaida bekannt. Im Allgemeinen ist die Scharia das Gesetz, das überall gilt. Die lokale Währung ist die türkische Lira, weil die türkische Armee dieses Gebiet schützt. Die Zone lebt nur von Fälschungen, die durch die türkische Mafia in Europa verkauft werden. Sie kann sich nicht selbst mit Nahrung versorgen und hat weder fließendes Wasser, noch elektrischen Strom. Die Leute werden von westlichen NGOs ernährt und versorgt, in der Praxis zu Lasten der deutschen und französischen Regierungen.

Der Fall von al-Baghouz Fawqani wird nichts lösen. Sicherlich, die Vereinigten Staaten haben aufgegeben, einen Terroristen-Staat zu schaffen und das Kalifat ist gefallen, aber das ist nicht das Problem: die Dschihadisten ändern dauernd ihre Flagge, gemäß ihren Sponsoren, aber nicht ihre Ideologie. Nachdem der islamische Terrorismus willentlich gefördert wurde, gelingt es der NATO nicht, ihn zu reduzieren -oder sie will nicht.

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Der Krieg ist nicht vorbei

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08-03-19 08:30:00,

Vom 22. bis 24. März 2019 findet in der serbischen Hauptstadt Belgrad eine Internationale Konferenz zum Thema „Weltfrieden und globale Entwicklung versus Kriege und Machtdominanz“ statt. Es ist eine Gedenkveranstaltung „gegen das Vergessen der NATO-Aggression 1999“.

Veranstalter sind das „Belgrader Forum für eine Welt von Gleichberechtigten“, der „Serbische Club der Generäle und Admiräle“ und die „Serbische Gastgesellschaft“ in Kooperation mit dem „Weltfriedensrat“, World Peace Council, WPC. Zwei Jahre nach dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der US-geführten NATO-Länder — einschließlich Deutschlands — lernte ich die freiheitsliebenden, mutigen und lebensfrohen Serben mit ihren berührenden Volksweisen und ihrem wunderschönen Land kennen — und schloss sie bald ins Herz. Obwohl deutsches Militär das serbische Volk im vergangenen Jahrhundert dreimal angegriffen hat — 1999 versuchte man Serbien ins Mittelalter zurück zu bomben! —, werden Deutsche in Serbien wie Freunde willkommen geheißen. Von dem Kongress wird deshalb eine Völker verbindende Friedens-Botschaft ausgehen.

Die Bombardierung Serbiens 1999 dauerte 78 Tage. 1.031 Soldaten wurden getötet, 5.173 Soldaten und Polizisten verwundet, 2.500 Zivilisten umgebracht — darunter 78 Kinder — und über 6000 Zivilisten verwundet. Als besonders verheerend für Mensch, Tier und Umwelt erwies sich der Einsatz hochgiftiger und 10 bis 15 Tonnen radioaktiver Urangeschosse der US-geführten NATO (1). Für die unabhängige amerikanische Geowissenschaftlerin und internationale Expertin für Strahlung und Öffentliche Gesundheit, Leuren Moret, war dieser Angriffskrieg unter dem zynischen Codenamen „Barmherziger Engel“ die Blaupause für die nachfolgenden Angriffskriege in den 1990er Jahren. Deutschland als NATO-Partner war nach Moret einer der größten Nutznießer der Zerschlagung Jugoslawiens und der Kolonialisierung des Balkans. Die deutsche Bevölkerung ließ sich damals von den dreisten Lügen der eigenen rot-grünen Regierung und ihren Medien täuschen und stimmte mehrheitlich diesem völkerrechtswidrigen Krieg zu (2).

In einem Fachartikel „Uranmunition: Trojaner des Atomkriegs“ schreibt Morat über bestürzend ähnliche Parallelen zwischen den Kriegen im Irak, in Jugoslawien und Afghanistan:

„In allen Städten wurden die Fernseh- und Radiosender sowie die Ausbildungsstätten bombardiert. (…) Kulturelle Antiquitäten und historische Kostbarkeiten wurden in allen drei Ländern als Ziele erfasst und zerstört, eine Art kulturelle und historische Reinigung, ein kollektives und nationales psychisches Trauma. Die permanente radioaktive Kontamination und Umweltverwüstung aller drei Länder ist noch nie da gewesen und beispiellos, gefolgt von einer hohen Zunahme an Krebs und Geburtsdefekten auf diese Angriffe. Diese werden auf Dauer zunehmen mit unbekannten Auswirkungen aufgrund chronischer Belastung und steigender innerer Bestrahlungs-Belastungen durch Uranstaub.

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„Ich will mich nicht verstecken!“

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28-02-19 10:03:00,

Rubikon: Vanessa, vor drei Jahren lagst du schwer verletzt im Koma. Heute liegt deine Geschichte in der Buchhandlung. Du stehst als Vorbild in der Öffentlichkeit, bist verlobt, Mutter eines Kindes und hilfst mit deinem Verein ausGezeichnet Menschen in aller Welt. Hättest du dir damals, als du vor drei Jahren aus dem Koma erwacht bist, vorstellen können, dass du jetzt da stehst, wo du stehst?

Vanessa Münstermann: Nein. Wenn du in so einer Situation aufwachst, oder du dich in so einer Situation befindest, denkst du zuerst: „Das Leben ist vorbei!“ Ich dachte, mich wird niemand mehr lieben. Ich musste mich damals entscheiden – möchte ich jetzt weiterleben oder nicht? Das stand im Vordergrund. Ich hätte damals nicht gedacht, dass ich einen Verein gründe. Ich dachte, dass ich einmal in die Medien gehe, um „Danke“ zu sagen, und das war es dann. Ich hab ja damals ganz große Unterstützung durch diese We Love Vanessa-Kampagne bekommen – dass ich also dafür „Danke“ sage und mich den Leuten zeige. Die haben ja alle gefragt, was mir passiert ist; wie ich jetzt aussehe? Ich dachte, nach einem Artikel ist die Sache gegessen.

Du hast gedacht, das lebt einmal auf und gerät dann in die mediale Vergessenheit?

Richtig. Ich habe niemals erwartet, dass Leute bis heute Interesse an meiner Person haben. In meinem Leben hätte ich das nie gedacht.

Du sprichst gerade davon, dass solche Themen schnell wieder verschwinden können. Doch mittlerweile rückt das Thema „Säureangriff“ scheinbar mehr und mehr in den medialen Fokus. In den letzten Jahren las man auch in der westlichen Welt leider immer häufiger davon. Da war beispielsweise der Säureanschlag auf den Innogy-Manager Bernhard Günther im letzten Jahr.

Netter Mann! Mit ihm telefoniere ich häufiger.

Du hast Kontakt zu ihm? Das wusste ich gar nicht.

Ja. Ein wirklich ganz netter Mann! Auf jeden Fall mein Beileid für all das, was er durchmachen musste! Egal ob jemand so aussieht wie ich, ob er stärker oder schwächer betroffen ist. Er macht in der Situation, in der er sich gerade befindet, alles richtig! Hochachtung auch vor seiner tollen Familie. Aktuell steht er nicht im medialen Fokus.

Das ist ja eigentlich merkwürdig, da er doch Manager eines großen Unternehmens ist.

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„Nicht noch einen Krieg!“

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26-02-19 11:04:00,

Das vollständige Transkript seiner Ansprache lesen Sie hier:

Ich bin Nicolás Maduro, der verfassungsmäßige Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela.

Ich möchte eine Botschaft an die Bevölkerung der Vereinigten Staaten senden, um Sie vor den Medien zu warnen, vor dem psychologischen Krieg, der in den internationalen und besonders in den US-Medien gegen Venezuela geführt wird.

Diese Kampagne ist entworfen worden, um einen Staatsstreich in Venezuela zu rechtfertigen, der von der Trump-Regierung organisiert, finanziert und aktiv unterstützt wird. Jeder weiß, dass eine brutale Kampagne falscher Bilder, manipulierter Bilder, gefakter Bilder gestartet wurde.

Glauben Sie nicht alles, was im US-Fernsehen gesagt wird! Ich spreche aus dem Herzen zu Ihnen – sie konnten die Lüge, Venezuela und Maduro seien im Besitz von gewaltigen Massenvernichtungswaffen, nicht erfinden, also hatten sie keinen Vorwand, um bei uns einzumarschieren.

Daher erfinden sie nun jeden Tag andere Lügen und Fake News, um Aggressionen gegen unser Land zu rechtfertigen.

Ich appelliere an Ihr Gewissen, ich rufe Sie zu Solidarität auf, ich rufe Sie auf, die Wahrheit zu erkennen.

Lassen wir keinen weiteren Krieg wie den gegen Vietnam zu. Sollte die Regierung der Vereinigten Staaten beabsichtigen, bei uns einzumarschieren, werden sie ein viel schlimmeres Vietnam erleben, als Sie es sich vorstellen können.

Wir wollen keine Gewalt. Wir werden ihr Widerstand leisten. Wir sind ein friedliches Volk, stolz auf unsere Geschichte und auf Simón Bolívar und Hugo Chávez.

Venezuela hat eine solide Demokratie. Wir haben unsere eigenen Probleme, wie jedes andere Land auch, und wir werden diese selbst lösen. Unser Volk verdient Respekt.

In unserem Land liegen die größten bestätigten Ölvorkommen der Welt. Und die Augen jener, die das Imperium der Vereinigten Staaten führen, sind auf unser Öl gerichtet und sie wollen es in die Finger bekommen, genauso wie im Irak und in Libyen. Dieser Reichtum gehört uns. Wir zertifizieren gerade die ersten Goldreserven der Welt, wir haben die viertgrößten Gasvorkommen der Welt. Wir sind ein Land großartiger natürlicher und energetischer Ressourcen. Dies ist die Wahrheit und sie erklärt die andauernden Angriffe gegen Venezuela.

Darum appelliere ich an Ihr Gewissen, an Ihre Solidarität mit uns. Lassen Sie nicht zu, dass Donald Trump und die Gruppe von Extremisten um ihn herum – wie John Bolton,

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Syrer nicht erst im Mittelmeer retten

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24-02-19 05:13:00,

Nach Rückkehr von einer Syrien-Reise fordert der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke ein Ende des Embargos und Solidarität mit den Menschen, die geblieben sind. „Die Politik sollte sich viel mehr damit befassen, was können wir Gutes tun für die Menschen, die dort geblieben sind, die den Wiederaufbau wollen, die bereit sind, alles zu geben für den Wiederaufbau, weil sie ihr Land lieben“, sagt Hanke in einem sehenswerten Interview. Handelten die politisch Verantwortlichen nicht, würden sich viele junge Menschen in Syrien überlegen, das Land zu verlassen. „Und dann steht der Westen wieder vor der Frage, was machen wir mit diesen jungen Leuten, die zu uns kommen.“ Von Rüdiger Göbel.

Bischof Gregor Maria Hanke kommt sichtlich bewegt von seiner achttägigen Reise durch Syrien zurück. Auf Einladung des syrisch-katholischen Patriarchen war er in das vom Krieg gebeutelte Land aufgebrochen, um Solidarität zu zeigen und Informationen zu sammeln. Jetzt will er seine Eindrücke aus Damaskus, Aleppo, Homs und anderen Städten teilen, will berichten, was er erlebt hat – und was jetzt Not tut. 

In einem hoch informativen, im besten Sinne aufklärerischen Interview mit Bernhard Löhlein von der Stabsstelle Medien und Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Eichstätt schildert Hanke gut 20 Minuten lang das Erlebte.

„Es ist erstaunlich, welche Kraft und welcher Überlebenswille in den dort lebenden Menschen spürbar ist.“

Die Menschen würden damit beginnen, das Leben wieder zu organisieren und aufzubauen. Neben den Kriegszerstörungen träfe sie das Embargo jedoch hart.

„Das trifft vor allem die einfachen Leute auf der Straße, die Leute, die wenig zum Leben haben. Sie werden durch das Embargo in Haft genommen und führen ein teilweise sehr, sehr beschwerliches, elendes Leben.“

Die Reise sei weitaus weniger gefährlicher gewesen als er im Vorfeld gedacht habe. „Die befreiten Gebiete sind doch relativ sicher durch eine große militärische Präsenz und durch die Neuordnung“, berichtet Hanke.

„Ich konnte in den befreiten Gebieten problemlos reisen. Es mag, da und dort, etwa in Palymra, noch etwas schwieriger sein. Aber Aleppo, Homs, die anderen Großstädte, da konnte ich keinerlei Gefahrenpotentiale erkennen. Natürlich ist immer noch ein Problem das von Rebellen besetzte Gebiet in Idlib.

Wo auch immer er gewesen sei, er habe kein Problem gehabt, als Geistlicher erkannt zu werden. „Ich bin in Aleppo mit dem Talar,

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Früher war nicht alles besser … die Tagesschau aber schon

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21-02-19 10:43:00,

Gestern beklagte sich Albrecht Müller in seinem Artikel zum Framing Manual der ARD über die abnehmende Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und ging dabei auch auf das Flaggschiff der ARD ein – die Tagesschau. Leider wird derartige Kritik schnell unter dem Label „Früher war alles besser“ abgehakt. Ist das so? Ist unser Blick auf die vermeintlich guten alten Tage des ÖR-Journalismus vielleicht eine sentimentale Glorifizierung, die einer objektiven Prüfung nicht statthält? Machen wir doch einmal die Probe aufs Exempel. Von Jens Berger.

Am 10. Oktober 1981 kam es im Bonner Hofgarten zur bis dato größten Demonstration in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Friedensbewegung ging es um Abrüstung, ein atomwaffenfreies Europa und eine Fortsetzung der Entspannungspolitik. Bereits im Vorfeld kam es zu politischen Spannungen – der damalige Oppositionsführer Helmut Kohl wetterte, die Demonstration sei „eindeutig im Interesse Moskaus“, der Bundesvorstand des DGB verbot seinen Unterorganisationen die Teilnahme an der Demo und auch die SPD war gespalten. Der Antiamerikanismus-Vorwurf machte die Runde und Kohl warf dem progressiven Teil der SPD sogar vor, „zusammen mit den Kommunisten eine Volksfront“ bilden zu wollen … offenbar ein Vorläufer des heutigen „Querfront-Vorwurfs“.

Diese Hintergrundinformationen sind wichtig, um die Tagesschau-Sendung vom 10. Oktober 1981 richtig einschätzen zu können. Vor allem deshalb, weil sie in der Berichterstattung nur am Rande vorkommen.

Bereits in der Anmoderation fällt positiv auf, wie neutral Sprecher Werner Veigel in das Thema einführt. Die Ziele der Demonstration werden unvoreingenommen aufgezählt. Es wird aber auch erwähnt, dass es Kritik an der Veranstaltung gibt und die Organisatoren diese Kritik zurückweisen. Noch positiver fällt auf, was in Veigels Moderation fehlt. Der Tagesschau-Sprecher trägt die Nachrichten vor, ohne sie ideologisch einzuordnen. Die „Sowjetunion“ wird nur am Rande erwähnt und kommt auch im gesamten Bericht nur einmal vor. Auf „Kriegs-Rhetorik“ wird betont verzichtet. Man vermeidet es, sich auf die sicherheitspolitische Logik einzulassen und die Position eines Militärstrategen einzunehmen. Es wird kein Bedrohungsszenario aufgebaut und Veigels Einführung endet sogar mit einem Zitat der Friedensbewegung, das die „Bewahrung des Friedens“ in den Mittelpunkt stellt.

Dieser Kurs setzt sich in den Einspielern fort. Auch hier wird erfreulich zurückhaltend dokumentiert. Man konzentriert sich auf die Masse der friedlichen Demonstranten und sucht nicht mühevoll nach „Chaoten“, wie man es aus zeitgenössischen Beiträgen kennt. Noch einmal geht man auf den Vorwurf des Antiamerikanismus ein und berichtet fair und neutral über die Redebeiträge,

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Wo die „Anstalt“ nicht nur aufklärt, sondern Wirkung zeigt: als Kontaktbörse von Leiharbeitern und Arbeitsrechtlern

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15-02-19 07:32:00,

Satire, egal wie scharf und erhellend, bleibt in der Regel wirkungslos. Auch manche NachDenkSeiten-Leser finden, dass selbst ein aufklärerisches Kabarett-Format wie die ANSTALT eher dafür sorgt , ungerechte Verhältnisse zu stabilisieren. Denn statt den Mächtigen ordentlich den Marsch zu blasen, mache der Bürger seinem Ärger nur im Kabarett Luft, wo der angestaute Unmut über politische Missstände sein ungefährliches Ventil finde – am Ende ist dann die Luft raus aus der Gesellschaftskritik. Im Gespräch mit NachDenkSeiten-Herausgeber Albrecht Müller, das nächste Woche auch auf den NachDenkSeiten erscheint, verweist ANSTALTsautor Dietrich Krauß nun auf eine Ausgabe der Sendung, die im Verborgenen weit über den Tag hinaus Wirkung entfaltete.

Im Mai 2017 stellte die ANSTALT die brisante Frage, ob die Behandlung deutscher Leiharbeiter, die unter prekären Bedingungen für wenig Geld arbeiten, gegen EU-Recht verstößt: Im Grundsatz dürfen Leiharbeiter demnach nicht schlechter behandelt werden als normale Arbeitnehmer. Gerne hätte Arbeitsrechtler Professor Wolfgang Däubler überprüfen lassen, ob die deutschen Leiharbeitsgesetze europarechts-konform sind. Allein es fehlten ihm Leiharbeiter, die bereit waren, sich juristisch zu wehren – bis die ANSTALT im Mai 2017 klagewillige Leiharbeiter aufgerufen hatte, sich zu melden. Im Buch von Dietrich Krauß zu fünf Jahre ANSTALT beschreibt Wolfgang Däubler zusammen mit der Industriesoziologin Mag Wompel, was danach passierte: Über 500 Leiharbeiter schrieben dem Arbeitsrechtler und aktuell laufen mehrere Prozesse. Ziel: Ein Urteil vom EUGH und ein Prozess, an dessem Ende womöglich die Deutsche Leiharbeitsgesetzgebung kippt.

Die NACHDENKSEITEN veröffentlichen exklusiv aus dem Buch von Dietrich Krauß: „Die Rache des Mainstream an sich selbst“ den Beitrag von Wolfgang Däubler und Mag Wompel, Die Anstalt und die Folgen: Der Kampf der Leiharbeiter.

Im Mai 2017 widmete sich die Sendung dem medial wenig beachteten Thema der Leiharbeit. Anlass war eine Reform des sogenannten Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, in die die DGB-Gewerkschaften große Hoffnung gesetzt hatten, weil sie Leiharbeit neu regulieren sollte. Die Leiharbeit, von die die Gewerkschaften noch vor über 15 Jahren in der Schmuddelecke sehen wollten, boomt: Bereits 2015 gab es so viele Zeitarbeiter wie nie zuvor, vom IT-Spezialisten über Lehrer bis zum Gebäudereiniger. Ende 2016 wurde erstmals die eine Million Marke geknackt. Und längst werden Leiharbeiter nicht mehr nur kurzfristig eingesetzt, um Auftragsspitzen abzufangen, sondern verdrängen langfristig immer mehr Stammbeschäftigte. Dabei sind sie nicht nur befristet beschäftigt und weniger abgesichert, sondern auch noch schlechter bezahlt. Daran konnten auch die DGB-Tarifverträge zur Leiharbeit nichts Entscheidendes ändern.

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Venezuela: Wenn Fakten nicht zum gewünschten Bild passen – Post-Relotius oder wollen sie es nicht lernen? | www.konjunktion.info

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11-02-19 12:25:00,

Das ehemalige Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat Ende des vergangenen Jahres mit dem Relotius-Skandal aufgezeigt, dass der heutige Journalismus nicht mehr mit dem der vergangenen Jahrzehnte vergleichbar ist. Geschrieben wird das, was ins gewünschte Narrativ passt. Überprüfung der Meldungen und Artikel? Meist Fehlanzeige.

Bekanntlicherweise hatte der Spiegel nach der Aufdeckung der Fantasieartikel von Relotius Besserung gelobt und sich zudem als Opfer des eigenen ehemaligen Mitarbeiters geriert.

Dass sich letztlich nichts an der Qualitätskontrolle bei Spiegel und all den anderen Mainstreamlern getan hat, zeigt der aktuelle Fall der angeblichen Blockade der Grenzbrücke zwischen Venezuela und Kolumbien durch den Präsidenten Maduro.

Ein kleiner Auszug aus dem Spiegel-Artikel Maduro lässt Grenzbrücke nach Kolumbien blockieren:

Inmitten des Streits um humanitäre Hilfe für Venezuela haben die Behörden des südamerikanischen Krisenlandes eine Autobrücke zum Nachbarland Kolumbien blockiert. Bilder zeigen, wie die Brücke Tienditas nahe der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta mit dem Auflieger eines Tanklastzugs und zwei Containern blockiert wurde…

Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Google News Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Google News

Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Google News “Venezuela Grenzbrücke” – Abruf am 11.2.2019 https://news.google.com/search?q=venezuela%20grenzbr%C3%BCcke&hl=de&gl=DE&ceid=DE%3Ade

Hätte man sich bei der Hochleistungspresse eingehender mit dem Thema Recherche beschäftigt und sich nicht auf die Nachrichtenagenturen allein verlassen, die die Quelle für den Artikel bildeten, dann hätte man ziemlich schnell feststellen können, dass zwar die Blockade auf der Tienditas-Brücke mittels LKW-Aufleger bzw. Container durch Venezuela erfolgt ist, aber auch, dass auf kolumbianischer Seite schon seit 2017 ein Blechzaun aufgebaut wurde, der von kolumbianischen Grenzern bewacht wird. Desweiteren hätte man dann herausfinden können, dass die 2016 fertiggestellte Brücke wegen Streitigkeiten zwischen Kolumbien und Venezuela nie eröffnet worden war. Eine Blockade allein durch Madura im Kontext der aktuellen Geschehnisse ist also de facto Fake News.

Tienditas-Brücke kolumbianische Seite - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Video auf https://www.welt.de/politik/ausland/video188407223/Venezuela-Hilfsgueter-als-Politikum.htmlTienditas-Brücke kolumbianische Seite - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Video auf https://www.welt.de/politik/ausland/video188407223/Venezuela-Hilfsgueter-als-Politikum.html

Tienditas-Brücke kolumbianische Seite – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt Video auf https://www.welt.de/politik/ausland/video188407223/Venezuela-Hilfsgueter-als-Politikum.html

Einmal mehr verdingen sich unsere Medien als Steigbügelhalter und schlagen kräftig die Kriegstrommeln. Man mag zu Maduro stehen wie man will, aber mit Fake News und militärischen Drohungen wird nur erreicht, dass sich die gewollte Eskalation weiter verschärft – inklusive Toten auf allen Seiten. Was wir gerade erleben, ist Kriegstreiberei par excellence – mit Politik und Medien mitten drin.

Wer detaillierte Informationen zur Tienditas-Brücke und der Blockade bzw.

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