Hinweise Oktober 2019

13-10-19 05:40:00,

Hinweise zu Geopolitik und Propaganda.

Doppelfunktion: Ein Twitter-Bereichsleiter ist zugleich PsyOp-Offizier in der britischen Armee.

»Operation Smoking Gun«: Neue Belege zu verdeckten US-Waffenlieferungen an Terrorgruppen. Mit dabei: der Sohn eines ehemaligen BND-Waffen­händlers und ein Schweizer Fracht­unter­nehmen.

Jeffrey Epstein: Neue Aspekte zur Rolle des israelischen Militärgeheimdienstes. (→ Mehr dazu)

Ukraine: Joe Biden gab in einem CFR-Gespräch wohl etwas zu viel Gas. (→ Mehr zum CFR)

»Keinerlei suggestive Absichten«: Das SRF verteidigt seine Iran-Berichterstattung. (→ SRF-Studie)

NZZ: »Wir orientieren uns in unserer Bericht­erstattung keineswegs an der Nato, und betreiben auch keine Propaganda. Wir sind ein unabhängiges, liberales Medium.« (→ Die NZZ-Studie)

Republik: »Die dritte Gruppe [die das Abo nicht erneuerte] waren jene, die uns als «Alternativ-Medium» sahen – in dem Sinn, dass sie eine Vorstellung von der Welt haben, wo alles von den Amerikanern kontrolliert wird und die Pharmaindustrie Impfstoffe verbreitet, die Kinder töten. Diese Weltsicht befriedigen wir nicht. Aber das wollen wir auch gar nicht.« (→ Republik und Imperium)

Der Propaganda-Multiplikator: Neu auch auf Russisch, insgesamt bereits in zehn Sprachen.

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Oktober 1941: Letzter Erfolg der Wehrmacht vor Moskau

11-10-19 07:37:00,

Mit dem Kessel von Wjasma fügt die Wehrmacht der Roten Armee schwere Verluste zu. Doch der Winter naht und der Angriff auf Moskau kommt ins Stocken. Die schrecklichen Vorgänge von 1941 müssen bis heute als Mahnung dienen. Eine Reportage vom historischen Schauplatz von Ulrich Heyden.

Wir gehen im Gänsemarsch über eine Wiese. Es ist Juli. Über uns ein hellblauer Himmel mit weißen Wolken. Um uns ist hohes Gras. Die Erde ist feucht und weich. Immer wieder müssen wir über umgefallene Stämme von Büschen klettern. Es ist Juli. „Zum Glück gibt es keine Mücken“, sagt eine Frau hinter mir. „Der Sommer war heiß. Für Mücken ist das nicht gut“.

Ich bin unterwegs mit 50 Angehörigen von Freiwilligen, die hier im Oktober 1941, 220 Kilometer südwestlich von Moskau vor der Stadt Wjasma als Unterstützung der Roten Armee gegen die deutsche Wehrmachte kämpften. Wir besuchen eine Stelle, wo in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1941 sowjetische Freiwillige aus einem Kessel ausbrachen. „Als sie ausbrachen, wurde sie von beiden Seiten von deutschen Panzern beschossen,“ erzählt Igor, ein Mann mittleren Alters in Tarnuniform. Igors Hobby ist die die Erforschung der Schlacht vor Wjasma. Er trägt eine Tarnuniform.

Am 7. Oktober war es der 4. und 9. Armee der deutschen Heeresgruppe Mitte von Süden und Norden kommend gelungen, die Stadt Wjasma zu besetzen. Damit schloss sich ein Kessel um große Teile der Roten Armee, welche den Deutschen bis dahin den Vorstoß nach Moskau versperrt hatten. Nur kleinen Gruppen – insgesamt 85.000 Sowjetsolden und Freiwillige – schafften es, die Umzingelung zu verlassen.

Hämische Siegesmeldung

Den Kessel von Wjasma feierte die deutsche Militärführung als Triumph. Die Zeitschrift „Die Wehrmacht“ veröffentlichte das Bild eines offenen Güterzuges mit stehenden, eng aneinander gepferchten Gefangenen aus dem Kessel, die „ins Reich“ transportiert wurden. Die Bildunterschrift klang protzerisch-hämisch: „1.000 von 657.948“. So viele Gefangene hatte die Wehrmacht im Kessel von Wjasma gemacht. Der „Völkische Beobachter“ titelte am 10. Oktober 1941 in maßloser Übertreibung: „Der Feldzug im Osten ist entschieden. Heeresgruppen Timoschenko und Woroschilow eingeschlossen“.

Hitler hatte sich gegen einen Vorstoß auf Moskau zunächst gesperrt. Er hielt die Besetzung der Ukraine und das Aushungern von Leningrad für wichtiger. Doch die deutschen Generäle überredeten ihn. Sie argumentierten, je länger man mit der Einnahme von Moskau warte,

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Der erste Oktober war ein Stichtag für Hongkong

04-10-19 07:29:00,

Es kam, wie es kommen musste, der Konflikt war vorprogrammiert. Am vergangenen Dienstag, dem 1. Oktober, beging China den 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik. Und diese Feier wollten die Demonstranten in Hongkong den Festlandchinesen gründlich verderben. Das ist ihnen gelungen – wenigstens in Hongkong. Während Festlandchina feierte und Staatspräsident Xi Jinping in Peking die Militärparade abnahm, tobte in Hongkong der Bürgerkrieg. Von Marco Wenzel

Bereits einige Tage vor dem eigentlichen Festtag schaltete das öffentliche Leben in China wie jedes Jahr in einen anderen Modus. Der Feiertag war der Beginn einer ganzen Woche von Feierlichkeiten. Im heißen Peking ist der Herbst die angenehmste Jahreszeit. Rote Laternen und rote Fahnen wehen zum Jahrestag der Gründung der Volksrepublik an allen zentralen Orten, es ist eine Woche, in der auch viele Arbeiter zu ihren Familien aufs Land fahren, die sie manchmal das ganze Jahr über nicht mehr gesehen haben. Vergleichbar nur mit dem chinesischen Neujahrsfest, das nach dem chinesischen Kalender im Februar beginnt und eine ganze Woche Feierlichkeiten und Familientreffen einläutet.

Besonders runde Feiertage, wie das diesjährige 70. Jubiläum, sind bei den Chinesen sehr beliebt. Feuerwerke in allen großen Städten rundeten den Feiertag zur 70-jährigen Gründung der Volksrepublik ab. Nur in Hongkong gab es dieses Jahr kein Feuerwerk. Zumindest keines am Himmel.

Während die Chinesen auf dem Festland sich auf eine Woche der Entspannung vorbereiteten, trafen die Protestler in Hongkong ihre eigenen Vorbereitungen …

China hatte allen Grund zum Feiern.

Nach den Wirren des Bürgerkriegs und nach der Gründung der Volksrepublik im Jahre 1949, nach der Kampagne „Lasst hundert Blumen blühen“, dem „großen Sprung nach vorn“ und der verhängnisvollen Kulturrevolution begann, nach Maos Tod 1976 und der Machtübernahme von Deng Xiao Ping im Jahre 1978, eine neue Periode in Chinas moderner Entwicklung.

Die Reformen von Deng Xiao Ping und die neue Wirtschaftspolitik der chinesischen Regierung seit Deng Xiao Ping haben die chinesische Bevölkerung aus der Massenarmut herausgeführt. Die Erfolge sind beachtlich. Kein anderes Land auf der Erde hat solche Erfolge in der Bekämpfung der Armut wie China vorzuweisen, 700 Millionen Menschen wurden aus der Armut herausgeführt, die Wirtschaft wuchs seit 1979 um das 35-fache. Die Lebenserwartung stieg um 10 Jahre. Die Reallöhne steigen von Jahr zu Jahr. Allen Grund zum Feiern also, sowohl für das Volk als auch für seine Führung.

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4 oktober Amsterdam: Nederlands beleid t.o.v. Israel en Palestina – DocP

15-09-19 08:03:00,

Vrijdag 4 oktober, aanvang 20 uur

De Balie, Kleine Gartman-Plantsoen 10, Amsterdam

Kaartje (12,50) via de Balie

Deze avond wordt georganiseerd door de Leonhard-Woltjer Stichting en Een Ander Joods Geluid.

Al zolang het Israëlisch-Palestijnse conflict bestaat, wordt er gesproken over een oplossing. Of vrede er ooit komt hangt mede af van het beleid van andere landen. Andere landen kunnen passief toekijken of de ene partij ten koste van de andere steunen en zo het conflict bestendigen, maar ze kunnen ook actief proberen bij te dragen aan een oplossing.

Maar hoe ziet een duurzame en rechtvaardige oplossing er uit? En hoe kunnen landen daaraan effectief bijdragen? Kunnen andere landen bijvoorbeeld de aloude Nederlandse zegswijze “waar er twee kijven hebben er twee schuld” als leidraad nemen en “neutraal” blijven, en zo Israël en de Palestijnen behandelen als partijen die evenveel macht, verantwoordelijkheid en schuld aan het conflict hebben?

Of doen de woorden van Desmond Tutu hier opgeld? “If an elephant has its foot on the tail of a mouse and you say that you are neutral, the mouse will not appreciate your neutrality.” Moeten de militair, economisch en politiek zwakkere Palestijnen met andere woorden meer gesteund worden en de Israëli’s onder druk worden gezet om hun beleid te wijzigen?

Vanavond gaat het specifiek over de rol van Nederland. Kan de Nederlandse politiek bijdragen aan vrede tussen Israël en de Palestijnen en zo ja, hoe?

We gaan deze vraag bespreken met een aantal deskundigen en politici:

Peter Malcontent, werkzaam bij de Universiteit Utrecht
Erwin van Veen, senior research fellow aan het Instituut Clingendael
Sadet Karabulut, Tweede Kamerlid en woordvoerder buitenlandse zaken voor de SP
Hessel Knippels, Algemeen Bestuurslid Politiek voor de jongerenafdeling van de VVD
Sjoerd Sjoerdsma, Tweede Kamerlid en woordvoerder buitenlandse zaken voor D66

De discussie wordt geleid door Janneke Stegeman. Voertaal is Nederlands.

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3 oktober Enschede: Palestijnse boeren in Vredesweek belicht – DocP

15-09-19 08:03:00,

In de Openbare Bibliotheek aan de Pijpenstraat in Enschede vertelt donderdagavond 3 oktober (19.30 uur) landbouwer en vredesactivist Johan Feitsma (74) over het leven van Palestijnse boeren.

De uit Grijpskerk (Gr) afkomstige agrariër Feitsma bezocht in 2002, als waarnemer van de Protestantse Kerk in Nederland en de organisatie United Civilians for Peace, drie maanden zowel Israël als de Palestijnse gebieden. Sindsdien komt hij er regelmatig en heeft er vele contacten opgebouwd.

In 2017 nam hij deel aan de oogst van olijven nabij Bethlehem. Steevast doen Palestijnse boeren en Palestijnse christenen een beroep op hem, thuis in Nederland om te vertellen over zijn reiservaringen.

Hij schreef er een boek over, een uitgave van theologische uitgeverij Narratio. http://www.narratio.nl/olijfboom-achter-de-muur/

De avond in de bieb sluit aan bij de Vredesweek 2019 en is een initiatief van de Palestina Werkgroep Enschede

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