„Panikmache ohne Ende!“: Uli Gellermann attackiert Politik und Medien

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27-06-20 03:50:00,

Politik

17:00 27.06.2020(aktualisiert 18:18 27.06.2020)

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Benjamin Gollme. Sputnik Deutschland

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Das Coronavirus hat tiefe Spuren hinterlassen. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Haushaltsloch sind offensichtlich. Doch wie konnte es gelingen, 83 Millionen Menschen hinter die Maske zu bringen?

Denunzianten verrieten Coronasünder, die Opposition war auf Regierungslinie, Demonstranten wurden verhaftet, Abweichler mundtot gemacht, Medien kannten nur die eine Richtung. Unser Gast erkennt klare Zeichen einer „Prädiktatur“.

SNA-Moderator Benjamin Gollme lädt ein: Das erste Sommerinterview der Saison geht an den Journalisten und Autoren Uli Gellermann. Seine „Die Macht um Acht“ ist eine feste Größe der Medienkritik und bei uns setzt er nahtlos an. Aus seiner Sicht versagen die Medien in kritischer Aufarbeitung auf ganzer Linie. Die Gründe dafür laut Gellermann: Einfluss, Karriere, Macht und, wie im Fall von Anne Will, Geld.

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Systematische Panikmache – Zur tatsächlichen und statistisch erzeugten Gefährlichkeit des Corona-Virus

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30-03-20 10:20:00,

Das neue Corona-Virus wird in der Medizin von „hochgefährlich“ bis „nicht gefährlicher als Influenza“  eingeschätzt. Es ist für den Laien sehr schwierig, in der Fülle der sich widersprechenden Expertenmeinungen zu einem klaren Bild zu kommen. Doch zu resignieren, dafür steht zu viel auf dem Spiel. So sollen zur Verbreiterung der Urteilsgrundlagen weitere Aspekte und Experten-Stellungnahmen angeführt und erneut auf irreführende statistische Zahlen und Bewertungen hingewiesen werden, mit denen Angst und Panik erzeugt wird.

Wie gefährlich ist die Corona-Krankheit tatsächlich?

Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft in seiner Risikoeinschätzung die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als hoch ein. Für Risikogruppen wird die Gefährdung inzwischen sogar als „sehr hoch“ bezeichnet. Es handele sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Das Ärzteblatt meldete am 27.3.2020, das neuartige Corona-Virus Sars-CoV-2 sei nach Angaben des RKI-Präsidenten Wieler tödlicher als die Grippe. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Grippe zu sterben, liege bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Nach den bisher bekannten Zahlen liege die Rate beim Virus Sars-CoV-2 fast zehnmal so hoch – bei ein bis zwei Prozent. 80 Prozent der Infizierten hätten nur milde Symptome, doch 15 Prozent erkrankten schwer an der Lungenerkrankung Covid-19. „Das ist viel“, sagte Wieler.

Nicht nur der erfahrene langjährige Amtsarzt und Epidemiologe Dr. Wolfgang Wodarg, sondern auch weitere namhafte medizinische Wissenschaftler wie Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, 22 Jahre lang Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Universität Mainz, der Immunologe und Toxikologe Prof. Dr. Stefan Hockertz und Prof. Dr. Carsten Scheller, Virologe an der Universität Würzburg, halten die Einschätzungen des Robert-Koch-Institutes für nicht gerechtfertigt, falsch und weit überzogen. Die Corona-Infektion sei genauso ungefährlich oder gefährlich wie Influenza.  Übertragungswege, Krankheitsverlauf und Todesraten seien gleich.

Die Corona-Infektion „ist gefährlich für etwa 5% der Bevölkerung: alte, kranke, schwache Menschen, vorgeschädigte Menschen, Raucher, also all die Menschen, deren Lunge vorgeschädigt ist. … Also 5% der Menschen sind wirklich gefährdet, diese Krankheit auszubilden. Ich spreche noch nicht von Toten, ich spreche nur davon, die Krankheit auszubilden, also Atemwegserkrankungen bis hin zu Lungenentzündungen. 95% aller Menschen machen diese Krankheit leicht durch oder haben gar keine Symptome.“ (Prof. Hockertz ab min 0:52)

Meldungen schwerer Krankheitsverläufe bei Corona

Es wird allerdings vielfach von einer schnelleren Ausbreitung der Corona-Krankheit und schwereren Krankheitsverläufen auf den Intensivstationen als bei Influenza berichtet.

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