Papst Franziskus: Corona-Pandemie soll Umweltbewusstsein schärfen

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21-06-20 06:48:00,

Gesellschaft

17:22 21.06.2020(aktualisiert 17:28 21.06.2020)

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Der Rückgang der Umweltverschmutzung während der weltweiten Corona-Einschränkungen sollte Papst Franziskus zufolge das Umweltbewusstsein stärken. In seiner Rede am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom sagte er: „Die Abriegelung hat die Umweltverschmutzung verringert und einmal mehr die Schönheit so vieler Orte frei von Verkehr und Lärm gezeigt.“

„Jetzt, da die Aktivitäten wieder aufgenommen wurden, sollten wir alle mehr Verantwortung für die Pflege unserer gemeinsamen Heimat übernehmen“, betonte der Pontifex.

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REUTERS / Guglielmo Mangiapane

Infolge von Ausgangssperren und Fabrikschließungen hat sich die Luft- und Wasserverschmutzung an vielen Orten stark verringert. In Venedig etwa war das Wasser wegen des reduzierten Bootsverkehrs so sauber, dass erstmals seit vielen Jahren wieder Fische in den Kanälen gesehen werden konnten.

Der Vatikan hat erst vor wenigen Tagen die Katholiken aufgerufen, kein Geld in Industrien zu stecken, die Energie aus fossilen Brennstoffen gewinnen. Auch Industrieunternehmen etwa in der Bergbaubranche sollten genau beobachtet werden, um zu prüfen, ob sie der Umwelt schaden.

ls/mt/rtr

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Wenn Sie einmal Papst werden wollten: Mit Pope Simulator wird der Traum Wirklichkeit

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26-04-20 09:27:00,

Panorama

22:45 25.04.2020(aktualisiert 23:37 25.04.2020)

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Haben Sie je davon geträumt, Messen zu halten, Menschen zu segnen und den Alltag des Papstes zu erleben? Mit dem Pope Simulator des polnischen Publishers „Ultimate Games“ ist das nun möglich. Der Trailer zur Papst-Simulation wurde auf YouTube veröffentlicht.

Das Spiel beginnt am Tag des Konklaves, an dem der Spieler von den anderen Kardinälen zum Papst gewählt wird. Nachdem ihr euer persönliches Wappen gewählt habt, das noch nicht näher bekannte Einflüsse auf eure Regentschaft haben soll, dürft ihr damit beginnen, die Welt zu beeinflussen.

Da der Papst keine militärische oder wirtschaftliche Macht besitzt, sollt ihr mit dem sogenannten „Soft-Influence-System“ in die internationale Politik eingreifen und die Interessen des Vatikans durchsetzen können. Ihr könnt so zum Beispiel für den Weltfrieden eintreten, Konflikte schlichten und sogar tyrannische Diktatoren stürzen.

Offensichtlich arbeitet der Papst dabei ähnlich wie ein klassischer Magier: Er verfügt über einen Skill-Tree, über den er im Laufe des Spiels neue Fähigkeiten lernt, die durch seinen Mana- bzw. Glaubensvorrat angetrieben werden, den er am Ende des Tages mit einem Gebet wieder auffüllen kann.

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REUTERS / Guglielmo Mangiapane

Ende 2019 war über den Jesus-Simulator  „I Am Jesus Christ“ von Publisher „PlayWay“ berichtet worden, in dem die Spieler zum Sohn Gottes werden, Wunder bewirken und gegen den Teufel kämpfen können.

Berichten zufolge stammt der Pope Simulator zwar nicht direkt von „PlayWay“, jedoch gibt der Publisher „Ultimate Games“ auf seiner Webseite an, dass dieser seit 2016 ein wertvoller Investor sei. Bisher sind keine näheren Angaben über den Erscheinungstermin von Pope Simulator gemacht worden.

pd/mt

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Der Papst will Atomwaffen abschaffen und dafür nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag warten

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29-11-19 02:46:00,

Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Nagasaki die Abschaffung von Atomwaffen gefordert und Waffenexporte als „himmelsschreiendes Unrecht“ angeprangert. Auch Heiko Maas ist für atomare Abrüstung, die in Büchel gelagerten US-Bomben will der deutsche Außenminister aber behalten. In den USA sind derweil sieben Friedensaktivisten wegen einer Protestaktion auf einem Nuklearwaffenstützpunkt verurteilt worden. Sie sehen mehrjährigen Haftstrafen entgegen. Von Rüdiger Göbel.

Atomwaffen sind ein „Anschlag auf die Menschheit“, erklärte Papst Franziskus am Sonntag in der japanischen Stadt Nagasaki, ihr Besitz grundsätzlich zu verurteilen. „Eine Welt in Frieden und frei von Atomwaffen ist das Bestreben von Millionen von Männern und Frauen überall auf der Erde.“ Die Metropole war sorgfältig ausgewählt für die wichtige Friedensbotschaft des katholischen Kirchenoberen. Am 9. August 1945 hatte ein US-Flugzeug eine Atombombe über deren Zentrum abgeworfen und mehr als 70.000 Menschen getötet. Eine erste Atombombendetonation drei Tage zuvor in Hiroshima hatte 140.000 Menschenleben gefordert.

„Dieser Ort macht uns tiefer bewusst, welchen Schmerz und Schrecken wir Menschen einander zuzufügen fähig sind“, erklärte Papst Franziskus im Atomic Bomb Hypocenter Park, wo er am zehn Meter hohen Denkmal einen Gedenkkranz niederlegte, den ihm Überlebende des vor 74 Jahren verübten Kriegsverbrechens zuvor überreicht hatten. Die Grundsatzerklärung des Papstes war erstmals am Rande der UN-Generalversammlung im September angekündigt worden (siehe hier) und rückt ab von früheren Erklärungen des Vatikan, die den Besitz von Atomwaffen noch abgesegnet hatten.

„Der Besitz von Atomwaffen und anderer Massenvernichtungswaffen ist nicht die geeignete Antwort auf den Wunsch nach Frieden und Stabilität“, bekräftigte Papst Franziskus in Nagasaki. Frieden könne „nicht auf die Angst vor gegenseitiger Zerstörung aufgebaut werden”. Die Welt lebe in der „abartigen Dichotomie, Stabilität und Frieden auf der Basis einer falschen, von einer Logik der Angst und des Misstrauens gestützten Sicherheit verteidigen und sichern zu wollen. Am Ende vergiftet sie die Beziehungen zwischen den Völkern und verhindert jeden möglichen Dialog.“

Scharf kritisierte das Oberhaupt der Katholiken das globale Wettrüsten. Dieses vergeude “wertvolle Ressourcen, die doch zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung der Völker und des Umweltschutzes verwendet werden könnten“. Und weiter: „In der Welt von heute, wo Millionen von Kindern und Familien unter menschenunwürdigen Bedingungen leben, ist es ein himmelschreiender Anschlag, wenn für die Herstellung, die Modernisierung, den Erhalt und den Verkauf von Waffen mit immer stärkerer Zerstörungskraft Gelder ausgegeben und damit Vermögen erzielt werden.“

Um das Ideal einer „Welt in Frieden und frei von Atomwaffen“ Wirklichkeit werden zu lassen,

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