Paris: „Gelbwesten” gehen in 31. Protest-Runde

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15-06-19 01:43:00,

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Neue Gelbwesten-Proteste in Paris

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18-05-19 11:22:00,

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Gelbwesten-Proteste in Paris: Französische Polizei attackiert Sputnik-Korrespondentin

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01-05-19 01:03:00,

Panorama

14:46 01.05.2019(aktualisiert 15:12 01.05.2019)

Zum Kurzlink

Heute finden anlässlich des 1. Mais in der französischen Hauptstadt massive Gelbwesten-Proteste statt. Schon im Vorfeld wurde mit möglichen Ausschreitungen gerechnet. Eine Sputnik-Korrespondentin ist dabei von französischen Einsatzkräften angegriffen worden.

Sputnik-Korrespondentin, Viktoria Ivanova, die über die Gelbwesten-Proteste in der französischen Hauptstadt berichtet hatte, ist von Pariser Polizisten mit Knüppeln angegriffen worden.

Weitere Sputnik-Artikel: Gelbwesten protestieren am Internationalen Tag der Arbeit in ParisWeitere Sputnik-Artikel: „Gelbwesten“-Proteste in Frankreich: So brutal ging die Polizei in Wahrheit vor

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Paris: Gelbwesten protestieren zum 22. Mal in Folge

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13-04-19 04:10:00,

Politik

13:31 13.04.2019(aktualisiert 17:19 13.04.2019)

Zum Kurzlink

Am Samstag, dem 13. April, gehen Gelbwesten-Aktivisten zum 22. Mal in Folge in Paris auf die Straße. Die Proteste, an denen sich in der französischen Haupstadt etwa 1.300 Demonstranten beteiligen, folgen dem Ende der von Emmanuel Macronausgerufenen „großen Debatte“ (grand débat) zur Lage des Landes, meldet der französische Sender BFMTV.

In ganz Frankreich sind an diesem Tag mehr als 7.000 Protestler auf die Straße gegangen, so die Meldung. An der Debatte sollen sich gut eine halbe Million Franzosen beteiligt haben.

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„Acte 21“ in Paris: Gelbwesten wollen nun mehr Gerechtigkeit

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07-04-19 08:38:00,

Panorama

12:16 06.04.2019(aktualisiert 19:35 06.04.2019)

Zum Kurzlink

21131

Die Protestbewegung der Gelbwesten in Frankreich demonstriert am heutigen Samstag bereits das 21. Wochenende in Folge gegen die Politik der Regierung in Paris. Demonstranten fordern diesmal mehr Gerechtigkeit im Steuer-, Sozial- und Umweltbereich.

Die Demo „Acte 21“ richtet sich Berichten zufolge unter anderem gegen die Steuerflucht. In dieser Woche hatte der französische Verfassungsrat das sogenannte Anti-Randalierer-Gesetz in Teilen zurückgewiesen.

Mit dem Gesetz wollte die Regierung von Präsident Emmanuel Macron es den Behörden leichter machen, Demonstrationen zu verbieten.

Kritikers ahen darin eine Einschränkung der Bürgerrechte.

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Demo in Paris: Gelbwesten lassen sich von Behörden-Verbot nicht beirren

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23-03-19 12:59:00,


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The Day After: Paris Burns As Macron Returns From Mountain Vacation

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17-03-19 07:41:00,

Paris awoke on Sunday to smouldering fires, broken windows and looted stores following the 18th consecutive Saturday of Yellow Vest protests. 

Around 200 people were arrested according to BFM TV, while about 80 shops near the iconic Champs Elysees had been damaged and/or looted according to AFP, citing Champs Elysees committee president Jean-Noel Reinhardt. 

🇫🇷#GiletsJaunes #ActeXIII #Acte18 The devastation at the #ChampsElyssées #Paris pic.twitter.com/kaAdndFIhw

— AP Photos (@ApPhotos) March 17, 2019

WATCH: This is the aftermath of the 18th straight weekend of #GiletJaunes protests in Paris pic.twitter.com/pJ1hsgAN2N

— TicToc by Bloomberg (@tictoc) March 17, 2019

Stores looted, cars burnt, violence returns to Paris landmark #ChampsElysees, as #YellowVest protestors clash with French police pic.twitter.com/aVSvcT1JEX

— China Xinhua News (@XHNews) March 17, 2019

The 373-year-old Saint Sulpice Roman Catholic church was set on fire while people were inside, however nobody was injured. The cause of the fire remains unknown. 

#Breaking: Just in – The church “Saint-Sulpice” in #Paris caught on fire for an unknown reason! pic.twitter.com/ss98lh8Ofu

— Sotiri Dimpinoudis (@sotiridi) March 17, 2019

THE SAINT SULPICE IN PARIS JUST IGNITED WHILE I WAS INSIDE pic.twitter.com/40PHCZ177w

— lil g (@lili_gasparr) March 17, 2019

#Update: Witness on the ground hearing a fireman say this was no accident, this was set on fire, at the Roman church “saint-Sulpice” in #Paris. #SaintSulpice #France pic.twitter.com/fLCFDbYT0U

— Sotiri Dimpinoudis (@sotiridi) March 17, 2019

The riots were so severe that French President Emmanuel Macron cut short a vacation at the La Mongie ski resort in the Hautes-Pyrénées following a three-day tour of East Africa which took him to Djibouti, Ethiopia and Kenya. 

Macron skied on Friday, telling La Depeche du Midi “I’m going to spend two-three days here to relax,

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Paris: Gelbwesten demonstrieren für die Pressefreiheit

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17-02-19 07:41:00,

Panorama

13:51 17.02.2019(aktualisiert 16:25 17.02.2019) Zum Kurzlink

Die Aktivisten der Gelbwesten-Bewegung wollen am Sonntag, dem 17. Februar, auf den Straßen von Paris für die Pressefreiheit, für Protestfreiheit und gegen die Polizeigewalt demonstrieren. Am Tag zuvor haben die Gelbwesten bereits zum 14. Mal in Folge in der französischen Hauptstadt Paris demonstriert.

Die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich tritt seit Wochen gegen die Sozialpolitik der Regierung von Emmanuel Macron ein.

Seit Beginn der Gelbwesten-Proteste ist die Zahl der Verletzten inzwischen auf über 1700 gestiegen.

Mehr zum Thema: „Bunte-Westen“-Proteste in Deutschland – FOTOs & VIDEOsMehr zum Thema: Gelbwestenproteste in Paris: Woche 14

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Gelbwestenproteste in Paris: Woche 14

gelbwestenproteste-in-paris-woche-14

16-02-19 10:28:00,

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The rapprochement between Paris and Berlin, by Thierry Meyssan

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15-02-19 07:31:00,

This is an extremely serious matter – under the appearance of uniting their efforts to work for peace, Paris and Berlin are linking their foreign policies, and will soon be linking their Defence policies. In reality, this evolution is proceeding from the top down, without consulting the population, and is destroying their democratic acquisitions.

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One of the founding principles of the UNO is that all states and all people are free, equal and independent. This is the major difference with the League of Nations which preceded it The League always refused to recognise the equality of peoples in order to allow the system of colonisation to continue.

Each state has a voice equal to all the others. Consequently, it was not possible for the United States to acquire membership for its 50 federal states, nor for the USSR to acquire membership of their 15 united Republics – only the two federal states were valid. It would have been unfair for the United States to have 50 votes and the USSR 15 when the other members had only one.

Thus, France and Germany, who are to preside the Security Council respectively in March and April, have just announced that they intend to exercise their mandates together. Although this is not clear, it would seem to imply that the two delegations will hold the same position on all the subjects presented to them. The foreign policy of the two states will no longer be free and independent from one another.

No organisation founded on the equality of its members can survive this type of coalition.

This subject has already been raised since 1949 and the creation of NATO. The member states agreed to react collectively to any aggression against one of them. But to do so, they have accepted a form of organisation placed under the authority of the United States, which systematically occupies the important functions, such as those of the Supreme Commander (of the Chief of Staff).

At that time, the Soviet Union denounced the creation of a bloc whose member states were no longer free and independent. And yet this is exactly what the USSR did in 1968 by invading Czechoslovakia on the principle that members of the Warsaw Pact should not distance themselves from the common doctrine of Communism.

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Die Annäherung von Paris und Berlin, von Thierry Meyssan

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15-02-19 06:36:00,

Das ist eine sehr ernste Angelegenheit: unter dem Anschein einer Vereinigung ihrer Bemühungen für den Frieden, rücken Paris und Berlin ihre Außenpolitik und bald ihre Verteidigung näher zusammen. Diese Entwicklung wird in Wirklichkeit von der Spitze eingeleitet, ohne Konsultation der Völker, und zerstört ihre demokratischen Errungenschaften von innen.

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Eine der Grundlagen auf der die Vereinten Nationen beruhen, ist, dass jeder Staat und jedes Volk frei, gleich und unabhängig sind. Das ist der große Unterschied zum Völkerbund, der ihnen vorausging. Er hat sich stets geweigert, die Gleichheit der Völker anzuerkennen, um das System der Kolonisation weiterhin zu erhalten.

Jeder Staat hat eine Stimme, die jener anderer Staaten entspricht. Daher war es weder für die Vereinigten Staaten möglich, ihre 50 Staaten, noch für die UdSSR, ihre 15 Bundes-Republiken dort als Mitglieder registrieren zu lassen, sondern nur die beiden Bundesrepubliken. Es wäre ungerecht gewesen, wenn die Vereinigten Staaten 50 Stimmen und die UdSSR 15 hätten, während die anderen nur eine haben.

Nun haben aber Frankreich und Deutschland, die die Präsidentschaft des Sicherheitsrates jeweils im März und April übernehmen sollen, gerade angekündigt, dass sie ihr Mandat gemeinsam ausüben werden. Dies scheint zu bedeuten, aber es ist nicht klar angegeben, dass die beiden Delegationen zu allen auftauchenden Fragen die gleiche Stellung einnehmen werden. Die Außenpolitik der beiden Staaten wird nicht mehr frei und unabhängig voneinander sein.

Keine auf Gleichheit ihrer Mitglieder basierende Organisation kann diese Art von Koalition überleben.

Diese Frage hat sich bereits seit 1949 und der Schaffung der NATO gestellt. Die Mitgliedstaaten haben sich verpflichtet, auf jede Aggression gegen einen von ihnen kollektiv zu reagieren. Aber dazu haben sie eine Organisationsform akzeptiert, welche die wichtigen Funktionen, einschließlich der des Oberkommandos (Chief Of Staff), systematisch der Autorität der Vereinigten Staaten vorbehalten.

Damals prangerte die Sowjetunion die Schaffung eines Blocks an, in dem die Mitgliedstaaten nicht mehr frei und unabhängig waren. Jedoch ist es genau das, was die UdSSR auch tat, als sie 1968 in die Tschechoslowakei eindrang, mit der Begründung, dass die Mitglieder den Warschauer Pakt nicht verlassen und sich von der gemeinsamen Lehre des Kommunismus nicht entfernen durften. Heute ist der sowjetische Totalitarismus vorbei, aber der der Vereinigten Staaten ist immer noch da.

Gerade weil er dagegen war, dass die französischen Streitkräfte unter amerikanischem Kommando stehen,

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London and Paris Hypocritical on Private Military Firms

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12-02-19 09:07:00,

London and Paris Hypocritical on Private Military Firms

The British and French governments are voicing their complaints about the activities of Russian private military companies (PMCs) in Africa, the Middle East, and Latin America. In an utter display of hypocrisy, London and Paris are not as critical when their own PMCs, also known as “mercenaries,” are caught engaged in all sorts of skullduggery in various countries around the world.

Michael Ancram, the 13th Marquess of Lothian and a Conservative Party member of the House of Lords, recently requested the British government’s Foreign and Commonwealth Office (FCO) to provide him with details about the Russian military and mercenary presence in Africa, particularly in Zimbabwe. Ancram has a personal vested interest in the matter as the chairman of the consulting firm, Middle East Consultants International (MECI), which employs several former officials of the FCO and the Secret Intelligence Service (MI6). It is noteworthy that in light of Ancram’s angst about Russian mercenary forces being active in Africa that he is the descendant of Henry Kerr, the 9th Marquess of Lothian, who was active as a knight in the late 1880s of the Most Venerable Order of the Hospital of Saint John of Jerusalem, which, among other things, was active as a mercenary force to assist the Greek war of independence.

Ancram is also the past chairman of the shadowy group “Le Cercle,” which was established by French prime minister Antoine Pinay and French intelligence agent Jean Violet in the 1952 as “Cercle Pinay.” The group, which has included government and intelligence agency officials from 25 Western countries, meets twice a year in Washington, DC and is believed to receive its funding from the Central Intelligence Agency. In past years, members of “Le Cercle” have not been reticent to support the use of mercenaries, especially in former French, British, Spanish, and Portuguese colonies in Africa. However, these same intelligence “circles,” as exemplified by Ancram, now complain about the presence of Russian private military forces in Africa.

It is very interesting that Ancram, a former official of “Le Cercle,” with its French and British founding links, is complaining about Russian private military companies in Africa.

Stung by the past exploits of mercenary companies, the Western military-intelligence complex came up with the term “private military companies” to mask the true nature of these corporate brigands.

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Paris: “Gefangene Dschihadisten sind zuerst französische Staatsbürger”

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29-01-19 07:13:00,

Angeblich französischer Dschihadist aus einem IS-Propaganda-Clip

Die französische Regierung vollzieht bei der Rückkehr von IS-Mitgliedern anscheinend eine Neubewertung

Die Aussage, dass die gefangenen Dschihadisten zu allererst Franzosen sind, hätte man vom Innenminister in Paris nicht unbedingt erwartet. Castaner antwortete mit dieser Feststellung (“D’abord ce sont des Français avant d’être des djihadistes”) auf die Frage in einem Interview des Senders RMC/BFMTV. Sie lautete, ob es denn wahr sei, dass 130 Dschihadisten aus Syrien und dem Irak zurück nach Frankreich kommen.

Dass Christophe Castaner darauf nicht direkt mit “Ja” oder “Nein” antwortete, sondern auf die Staatsangehörigkeit der Extremisten verwies und dann auf die besonderen Umstände, zeigt schon, dass die Regierung jetzt Begründungen liefern muss, denn bisher hatte sie eine ganz andere Haltung dokumentiert. Sie ließ verstehen, dass die Nationalität der IS-Anhänger, die von SDF-Milizen oder irakischen Sicherheitskräften bzw. Milizen gefangen genommen wurden, von zweitrangigem Interesse ist.

Das Sicherheitsinteresse Frankreichs gehe vor, die Dschihadisten sollen am besten in Syrien oder Irak getötet werden und wenn sie gefangen genommen wurden, soll dort soll auch über sie gerichtet werden. Das war die Haltung, die bislang kommuniziert wurde. Unmissverständlich wurde dies vor einem Jahr bei den festgenommenen IS-Frauen mit französischer Staatsbürgerschaft verdeutlicht: Frankreich: Dschihadistinnen sollen bleiben, wo sie sind.

Nun gibt es offenbar eine Wende. Mit der Abzugs-Ankündigung von US-Präsident Trump hat sich die Lage geändert. Das sind die besonderen Umstände, die neu sind und die Innenminister Castaner zur Begründung dafür anführt, dass Dschihadisten, die nach Frankreich wollen, dies künftig allem Anschein nach können.

“Erste Rückkehrer sind schon da”

Für wen das genau zutrifft und wie das geregelt wird, ob die Zahl der “130 Dschihadisten” stimmt – wobei es sich nach Informationen von BFMTV um Männer und Frauen handeln soll, die nach Frankreich zurückwollen -, wollte der Innenminister von La Rèpublique En Marche nicht verraten. Man stünde noch in internationalen Verhandlungen.

Aber es seien bereits französische Dschihad-Anhänger aus Syrien und Irak zurückgekommen und hinter Gittern. Für ihn sei wichtig, dass die Personen, die aus den kurdischen Gefangenenlagern nach Frankreich kommen, sofort der Justiz übergeben werden, wo über ihren weiteren Verbleib entschieden wird, betonte Castaner. Ihm dürfte klar sein, dass die Angst in Frankreich,

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Groß-Demo in Paris: Gelbwesten erwarten Million Teilnehmer

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19-01-19 10:35:00,

Politik

11:24 19.01.2019(aktualisiert 12:03 19.01.2019) Zum Kurzlink

Die Proteste in Frankreich wollen nicht aufhören: Am heutigen Samstag rufen die so genannten Gelbwesten erneut ihre Anhänger auf die Straßen. Allein in Paris erwartet die Protestbewegung bis zu einer Million Demonstranten. Sputnik überträgt live.

Acte 10: Le Million A Paris“ ist bereits die zehnte Aktion der „Gelbwesten” gegen die Reformpolitik von Staatschef Emmanuel Macron seit Mitte November.

Mit Kundgebungen wird am Wochenende auch in Toulouse, Bordeaux, Montpellier und Lyon gerechnet. Die Behörden haben sich mit einem großen Sicherheitsaufgebot gegen mögliche Ausschreitungen gerüstet.

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Paris: Nutzen Fake-News-Videos Macron um jetzt hart durchzugreifen?

paris-nutzen-fake-news-videos-macron-um-jetzt-hart-durchzugreifen

30-11-18 06:43:00,

Bild Zeitungsente: pixabay; Fake-News-Videos: Bildschirmfotos von yourtube.com; Bild Gelbjacken und Bildkomposition: Info-DIREKT;

Dass es bei den Protesten der „Gelbjacken“ (gilets jaunes), die sich immer mehr zum Volksaufstand entwickeln, bereits zu Ausschreitungen kam, ist unbestritten. Mittlerweile werden die sozialen Netzwerke jedoch von Videos überschwemmt, die Gewalttaten zeigen, die nichts mit den derzeitigen Demonstrationen zu tun haben.

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Einfacher Tipp zum Erkennen von Fake-News

Diese Videos könnten dem französischen Präsidenten dabei helfen, ein hartes Vorgehen gegen die eigenen Bürger vor der Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen. Damit ihm das weniger leicht gelingt, hier ein einfacher Tipp zum Erkennen von Fake-News-Videos:

  • Passen die Bekleidung die Vegetation zur Jahreszeit in der, der auf dem Video festgehaltene Vorfall stattgefunden hat. Grüne Blätter auf den Bäumen und überwiegend Menschen, die in kurzen Hosen und kurzen Hemden herumlaufen, sind beispielsweise ein Indiz dafür, dass ein Video nicht im November in Paris aufgenommen wurde.

Oma brutal verhaftet

Bei Info-DIREKT wurden wir vor kurzem auf ein Video aufmerksam. Dieses zeigte, wie eine Rentnerin bei einer Protestaktion wegen einer Lappalie äußerst brutal von der Polizei verhaftet wurde. In den sozialen Medien wurde der Eindruck erweckt, dass sich dieser Vorfall bei den derzeitigen Protesten der „Gelbjacken“ in Frankreich ereignet hat.

Immer kritisch bleiben

Fast alle Indizien sprachen dafür, dass das Video authentisch ist:

  • Die Kleidung und die Vegetation ließen darauf schließen, dass die Jahreszeit passt.
  • Die Sprache der Menschen und die Uniformen der Polizisten ließen darauf schließen, dass sich der Vorfall tatsächlich in Frankreich zugetragen hat.
  • Die Polizeiabzeichen, die im Video zu sehen waren, ließen sich einer Polizeieinheit zu weisen, die dafür zuständig ist, in den größeren Städten Frankreichs für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
  • Die Alters- und Herkunftsmerkmale der Demonstranten passten zudem, zu den Bildern, die man ansonsten von den Demos der „Gelbjacken“ kennt.
  • Vereinzelt waren sogar gelbe Sicherheitsjacken im Video zu sehen. Auch Absperrungen und Traktoren, als Indiz für die Echtheit des Videos kamen vor.

Ganz sicher, ist fast nichts

Skeptisch machte uns nur, dass das Video von einem unseriösen Facebook-Nutzer hochgeladen wurde und das im Video eine „Gelbjacke“ einen Bauhelm trug.

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Paris: Ein Gipfel der europäischen Heuchelei

paris-ein-gipfel-der-europaischen-heuchelei

12-11-18 05:15:00,

Die Bilder aus London am Waffenstillstandstag des 11. November 2018 suchte man in den Hauptnachrichten von ARD und ZDF vergebens. Auch BBC rückte erst spät damit heraus. Bilder, die den deutschen Bundespräsidenten Steinmeier bei einer Kranzniederlegung in London zeigten.

Hielt man diese Bilder deshalb zurück, weil weder der deutsche Bundespräsident Steinmeier noch die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin Merkel es an diesem denkwürdigen Wochenende für nötig gehalten haben, der deutschen Soldaten und Opfer des Ersten Weltkrieges in angemessener Weise dort zu gedenken, wo diese Toten ihre letzte Ruhe finden mussten?

©
REUTERS / Philippe Wojazer

Damit macht die deutsche Staatsspitze deutlich, welchem Geschichtsbild sie anhängt. Vor allem im Vorfeld von Versailles 1919, an dem man sich im Sommer 2019 in besonderer Weise erinnern wird. Der Commonwealth-Historiker Christopher Clark hat es deutlich gemacht. Nichts hat Versailles und das Verdikt der Entente-Staaten über das Deutsche Reich gerechtfertigt. Clark hat sogar mit dem Segen der deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten dekretiert, dass es für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges keine Sonderverantwortung von irgendeinem Staat gebe, obwohl der deutsche Historiker Wolfgang Effenberger und andere auf die über ein Jahrzehnt laufende Vorbereitung des Ersten Weltkrieges durch britische und französische Zirkel, einschließlich der über das Deutsche Reich zu verhängenden Hungerblockade, hingewiesen haben.

Eine Hungerblockade wohlgemerkt, die bis weit nach dem Waffenstillstand in den Sommer 1919 Millionen deutsche Opfer und den Verlust einer ganzen Generation von Kindern zur Folge haben sollte. Wenn es selbst nach Christopher Clark keine deutsche Sonderverantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegeben hatte, ist die in Versailles von den Alliierten dekretierte “deutsche Alleinschuld” nicht aufrecht zu erhalten.

Andere Sputnik-Artikel: „Wie die alten Reiche weggefegt“: Bloomberg über Gefahr von EU-Zerfall

Die Vernichtung Deutschlands war das Ziel von Versailles und mittels Hitler und dem Zweiten Weltkrieg sollte es gelingen. Steinmeier und Merkel laufen Gefahr, Versailles und die gegen Deutschland gerichtete Vernichtungspolitik auf Dauer zu legitimieren.

Das könnte man der Geschichte überantworten, wenn dies nicht ins nächste Verhängnis führen würde. Zunächst einmal in grundsätzlicher Hinsicht. Wer heute Versailles legitimiert, beantwortet eine Frage nicht: Wer kann Frieden? Darauf hat es in der Geschichte Antworten gegeben, wie der Friedensschluss 1648 von Münster und Osnabrück sowie der Wiener Kongress nach Ende der napoleonischen Kriege zeigen konnte. Man ließ dem besiegten Land sein Gesicht und schuf das “Recht auf Vergessen”.

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