Handelskrieg: Peking stellt den Kauf von US-Agrargütern vollständig ein, während Washington China “Währungsmanipulation” vorwirft | www.konjunktion.info

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06-08-19 09:16:00,

Landwirtschaft - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay LicenseLandwirtschaft - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Landwirtschaft – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

China bezieht bislang große Mengen an landwirtschaftlichen Produkten aus den USA. Nachdem die Trump-Administration neue Strafzölle auf chinesische Produkte erlassen hat, reagiert Peking nun, indem alle Ankäufe von US-Landwirtschaftsprodukten eingestellt wurden. Eine Entscheidung, die die US-Farmer hart treffen wird. China hat mit seinen Partnern aus dem BRICS-Verbund (Brasilien, Russland) und andern Ländern (wie Mexiko) zahlreiche Optionen in der Hinterhand um seinen Bedarf zu decken.

Diese beidseitige Verschärfung im Handelskrieg zwischen den USA und China belegt einmal mehr meine These, dass es immer dann zu einer solchen Verschärfung kommt, wenn es eine geldpolitische Entscheidung gab, die massive Auswirkungen auf die Welt-/US-Wirtschaft hat. Einmal mehr bietet das aktuelle Geschehen ein perfektes Ablenkungsmanöver, um von den Verursachern des bereits stattfindenden Einbruchs und des wohl kurz bevorstehenden Aktiencrashs abzulenken. Nicht der Handelskrieg oder andere geopolitische Scharmützel sind der Grund für diese Entwicklungen – allein die Straffungspolitik der Fed ist verantwortlich dafür, dass die “Blase aller Blasen” platzt. Jedoch werden wir diesen Fakt so nicht in unserer Hochleistungspresse lesen können. Man wird stattdessen Trump und die “Populisten”, die ihn angeblich unterstützen, dafür zur Verantwortung ziehen.

Die chinesische Regierung hat ihre staatlichen Unternehmen aufgefordert, die Einfuhr von US-Agrarprodukten einzustellen, nachdem Präsident Donald Trump letzte Woche die Handelsspannungen mit der asiatischen Nation verschärft hatte.

Chinas staatliche Agrarunternehmen haben inzwischen aufgehört, amerikanische Agrarerzeugnisse zu kaufen, und warten darauf, wie die Handelsgespräche weitergehen. Chinas Handelsministerium antwortete nicht auf ein Fax, in dem um einen Kommentar gebeten wurde.

Präsident Trump schlug am Donnerstag vor, ab dem 1. September einen 10%-igen Strafzoll auf weitere 300 Mrd. USD an Importen zu erheben, was eine abrupte Eskalation des Handelskrieges zwischen den größten Volkswirtschaften der Welt darstellt, kurz nachdem die beiden Seiten die Gespräche wieder aufgenommen hatten. Laut chinesischen Beamten, die an den Handelsgesprächen beteiligt waren, waren die Beamten in Peking von der Ankündigung von Trump verblüfft, und Peking hat sich verpflichtet, zu reagieren, wenn die USA darauf bestehen, die zusätzlichen Zölle einzuführen.

(The Chinese government has asked its state-owned enterprises to suspend imports of U.S. agricultural products after President Donald Trump ratcheted up trade tensions with the Asian nation last week, people familiar with the situation said.

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Handelskrieg: Peking antwortet mit eigenen Strafzöllen auf US-Importgüter | www.konjunktion.info

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03-06-19 11:11:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

China hat bekannt gegeben, wie man auf die neuen Strafzölle und das Vorgehen des US-Regines antworten will. So wird Peking Zölle in Höhe von 25% auf US-Güter im Gegenwert von 60 Milliarden US-Dollar erheben.

Ich denke, dass dies erst der Beginn der chinesischen Antwort sein wird. Unter anderem sehe ich ein Exportverbot der Seltenen Erden in die USA als fast sicher an sowie Restriktionen in China für US-Unternehmen. Sobald China damit beginnt, seine US-Staatspapiere auf den Markt zu werfen, hat das “offizielle Endspiel” begonnen und die US-Wirtschaft bzw. der US-Dollar als Weltreservewährung werden in mehr als schwere Fahrwasser gelangen.

Da die USA vollkommen von dem Status des US-Dollars als Weltreservewährung abhängig ist, um ihr aktuelles Wirtschaftsmodell am Laufen halten zu können, würde ein Verlust desselben ein Paradigmenwechsel sein, der die USA nicht nur im Inneren zerreißen wird. Die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) “warten in den Seitengängen”, dass sich der von ihnen los getretene Zusammenbruch weiterentwickelt. Sie werden dann aus dem Schatten hervortreten und ihre “Lösung” eines neuen globalen Währungssystems präsentieren, sobald die Öffentlichkeit so am Boden liegt, dass diese ein solches selber einfordern wird.

Eine Erhöhung der chinesischen Zölle auf die meisten US-Importe auf einer Zielliste von 60 Milliarden US-Dollar trat wie geplant am Samstag in Kraft, als Peking sich gegen die Eskalation Washingtons im Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt revanchierte.

Mit den am 13. Mai angekündigten Zöllen, die ab Mitternacht in Peking (1600 GMT) gelten, werden für mehr als die Hälfte der in den USA anvisierten 5.140 Produkte zusätzliche Zölle in Höhe von 20% oder 25% erhoben. Peking hatte zuvor zusätzliche Sätze von 5% oder 10% für die Zielgüter verhängt.

Es sind keine weiteren Handelsgespräche zwischen führenden chinesischen und US-amerikanischen Unterhändlern geplant, da die letzte Runde am 10. Mai in einer Pattsituation endete, als US-Präsident Donald Trump höhere Zölle für chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar ankündigte und dann Schritte unternahm, um die Zölle auf alle restlichen chinesischen Importe zu erheben. China ordnete die jüngsten Zollerhöhungen als Reaktion auf Trumps Schritte an.

(An increase in Chinese tariffs on most U.S. imports on a $60 billion target list took effect as planned on Saturday,

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China und USA: Peking hat sich seit Jahren auf einen Handelskrieg vorbereitet | www.konjunktion.info

China und USA: Peking hat sich seit Jahren auf einen Handelskrieg vorbereitet | www.konjunktion.info

13-07-18 06:47:00,

Sun Tzu - Bildquelle: www.konjunktion.infoSun Tzu - Bildquelle: www.konjunktion.info

Sun Tzu – Bildquelle: http://www.konjunktion.info

Die Krise von 2008 brachte eine Vielzahl an seltsamen ökonomischen Paradigmen mit sich, die man bis dato nicht kannte. Paradigmen, die die bis dahin gültigen Analysen bzw. die Analysentechniken des Finanzsystems und seiner Analysten auf den Kopf stellten. Während einige Fundamentaldaten, egal was kommt, ihre Bedeutung und ihren Aussagewert behalten, hat sich jedoch bei allen Daten die Berichterstattung dazu so verändert, dass man geschickt die Wahrheit hinter den Daten verstecken kann bzw. dass diese nicht mehr wahrgenommen wird. Aber wie sieht die Realität in Wahrheit aus? Zu aller erst gilt es zu verstehen und zu akzeptieren, dass die Ökonomien der meisten Länder weit schwächer und schlechter dastehen als es die jeweiligen Regierungen und Zentralbanken darstellen. Und dies gilt insbesondere für die USA.

Dies im Hinterkopf behaltend, schauen wir auf ein Land, das die genau diametrale Strategie seit vielen Jahren fährt. Ein Land, dass sein wirtschaftliches Vorbereitetsein auf die nächste Krise weit stärker versteckt als seine Verwundbarkeit, so wie es vor allem die westlichen Industriestaaten tun. China.

Wenn wir von China im Bezug auf alternative Analysen sprechen, dann kommen meist die gleichen Hinweise, Warnungen und Gedankengänge auf:

  • Chinas ausufernde Verschuldung
  • Öffentliche Ausgaben für scheinbar sinnlose Infrastrukturprojekte (Stichwort Geisterstädte)
  • Verfälschung der Wirtschaftszahlen von Unternehmen und der Zentralbank
  • etc. usw.

All diese Dinge befeuern das Narrativ, dass, wenn es zu einem globalen Finanztsunami kommt, dieser von China ausgehen wird. Zudem glauben viele, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China leicht von Washington gewonnen werden kann und dass China unter der Last seines eigenen Gewichts (Größe, Schulden, pp.) und der damit einhergehenden Instabilitäten ganz schnell zusammenbrechen wird.

Wen man jedoch das Verhalten, das Vorgehen und die Aktivitäten Pekings des vergangenen Jahrzehnts genau studiert, dann erkennt man eine Methodik hinter diesem offensichtlichen Wahnsinn. Tatsächlich lassen einige Dinge Chinas den Schluss zu, dass man sich dort seit Jahren auf genau jene geopolitischen Bedingungen vorbereitet hat, die wir heute erleben. Fast so als hätte man die Kommunistische Partei bereits vor Jahren gewarnt…

Bezüglich der Vorbereitung auf einen möglichen Handelskrieg mit den USA, hat China schon vor langer Zeit zahlreiche wichtige Schritte unternommen. Beispielsweise arbeitet Peking seit mindestens 10 Jahren daran, den Status einer reinen Exportwirtschaft hinter sich zu lassen sowie die Abhängigkeit von den USA als Abnehmer seiner Produkte zu reduzieren.

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