32. Pleisweiler Gespräch mit dem Chefredakteur von RT Deutsch Ivan Rodionov

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25-02-20 11:08:00,

Für das 32. Pleisweiler Gespräch am Samstag, dem 21. März 2020, um 11:00 Uhr konnten wir den Chefredakteur von RT Deutsch gewinnen. Der Ort: wie üblich die Nonnensuselhalle in Pleisweiler-Oberhofen, Weinstraße 71. Sie sind herzlich willkommen. Vermutlich wird sich die Teilnahme am Gespräch sehr lohnen. Denn die Tätigkeit von RT Deutsch in Deutschland wird sowohl mit Wohlwollen als auch mit Feindseligkeit begleitet. Viel Stoff für Diskussionen. Albrecht Müller.

Die eine Position: RT Deutsch leistet viel zur besseren Information. Ohne RT Deutsch würden wir über viele Ereignisse ausgesprochen einseitig informiert oder gar nicht informiert. Insofern ist die Bezeichnung seines Sendeformats „Der fehlende Part“ sehr berechtigt. Markant zusammengefasst: Ohne RT Deutsch wäre die demokratische Willensbildung hierzulande noch mangelhafter.

Die andere Position, extrem formuliert: RT Deutsch ist ein Feindsender. Er wird vom russischen Staat finanziert. RT Deutsch sei kein journalistisches Informationsmedium, so der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, Frank Überall.

Das ist eine erstaunliche Einlassung. Es ist ein Zeugnis für die Wiederbelebung des Kalten Krieges. Die NachDenkSeiten halten wie viele andere Beobachter den Beitrag von RT Deutsch für wichtig. Ich selbst kann mich über die Feindseligkeiten nur wundern. Noch in der Zeit vor dem Mauerfall und in Zeiten der Konfrontation gab es in der Bundeshauptstadt Bonn selbstverständlich russische Korrespondenten. Für mich wie für andere Mitarbeiter der damaligen Bundesregierung und der Medien war der Umgang mit diesen russischen Kollegen unkompliziert und selbstverständlich.

Beim Pleisweiler Gespräch werden vermutlich beide Positionen und möglicherweise noch andere Sichtweisen zur Sprache kommen. Jedenfalls ist es gut, dass wir den Chefredakteur direkt befragen und mit ihm diskutieren können.

Ivan Rodionov hat in Heidelberg studiert und in Russland auch für deutsche Medien gearbeitet. Er kennt sich in beiden Ländern aus.

Zum Ablauf und andere Hinweise:

Wir bitten um Anmeldung, damit wir die richtige Ausstattung des Raumes planen können. Nutzen Sie dazu bitte: [email protected].

Da jetzt sowohl das 32. Pleisweiler Gespräch mit Ivan Rodionov als auch das 33. Pleisweiler Gespräch mit Volker Arzt (20.6.2020) in Planung sind, bitten wir bei der Anmeldung als Stichworte auch den Namen Rodionov bzw. Arzt zu vermerken, gegebenenfalls beide, wenn Sie zu beiden Gesprächen kommen wollen.

Diese Bitte um Anmeldung soll Sie nicht davon abhalten, sich spontan zur Teilnahme am Gespräch zu entscheiden.

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Pleisweiler Gespräch mit Volker Arzt über „Kooperation und Hilfsbereitschaft in der Natur“ am 20. Juni 2020

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05-02-20 08:45:00,

Die Veröffentlichung von „Kumpel und Komplizen“ hat uns veranlasst, beim Hamburger Physiker und Journalisten Volker Arzt um ein Gespräch in Pleisweiler-Oberhofen zu bitten. Er hat zugesagt, was uns außerordentlich freut. Denn das Thema ist spannend – auch für Menschen, die über das Verhältnis von Solidarität und Egoismus unter uns Menschen nachdenken. Siehe den unten folgenden Aufriss zum Thema. Auch interessant zum Verständnis des Themas ist die Besprechung seines Buches: Kumpel und Komplizen – Warum die Natur auf Partnerschaft setzt. Eine Besprechung des neuen Buches von Volker Arzt. Albrecht Müller.

Der 20. Juni ist ein Samstag. Die Veranstaltung wird um 14:00 Uhr beginnen. Das Gespräch findet wie üblich in der Nonnensuselhalle in 76889 Pleisweiler-Oberhofen statt. Wir informieren so früh, damit sie planen können. Anmeldungen wie üblich an [email protected]. Eine richtige Einladung folgt noch.

Hier nun der thematische Aufriss und anschließend eine Information zum Autor:

KOOPERATION UND HILFSBEREITSCHAFT IN DER NATUR

Seit Charles Darwin wissen wir (und die Kinder lernen es in der Schule), dass der „Kampf ums Dasein“ die entscheidende Antriebskraft der Evolution darstellt. Wer seinen Konkurrenten überlegen ist, der erhöht auch seine Chancen auf Nachwuchs, und seine überlegenen Fähigkeiten werden sich in der nächsten Generation und schließlich in der gesamten Population durchsetzen.

Kein Wunder also, dass es in der Natur so kompetitiv, eigennützig und gnadenlos zugeht. Und oft genug berufen sich hartgesottene Egoisten auf das „unerbittliche Gesetz der Natur, wonach jeder sich selbst der Nächste sei“.

Bei genauerem Hinsehen jedoch findet sich in der Tier- und Pflanzenwelt eine verblüffende Vielfalt an Kooperationen, an Rücksichtnahme oder gegenseitiger Hilfe. Selbst Nächstenliebe und Altruismus sind nicht nur uns Menschen vorbehalten: Zwergmungos sorgen sich um ihre Kranken. Graudrosslinge geben freiwillig Futter ab. Ratten befreien ihre Kumpel. Ameisen unterhalten einen medizinischen Notdienst. – Die Natur kennt eine Fülle derartiger Hilfeleistungen. Selbst Angehörige unterschiedlicher Arten können sich gegenseitig unterstützen – wie die unzähligen Fällen von Symbiosen zeigen.

Wie verträgt sich das alles mit dem Kampf ums Dasein?

In den letzten Jahrzehnten haben viele Wissenschaftler, darunter Biologen, Verhaltensforscher und Genetiker, um Antworten gerungen. Sie haben Erklärungen gefunden wie die „Theorie der Verwandtenselektion“ oder das „Prinzip der Gegenseitigkeit“. Doch immer mehr stellt sich heraus, dass auch bei (höheren) Tieren die Welt der Emotionen eine entscheidende Rolle spielt.

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Pleisweiler Gespräch Moshe Zuckermann am 21. September 2019

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26-07-19 12:06:00,

Unser Gesprächspartner ist Soziologe, Historiker und Philosoph. Er lebt in Israel, wurde dort geboren und hat in Deutschland studiert. Er ist ein kritischer kreativer Geist und voller Empathie. Thema des Gesprächs: Deutschlands Rolle in der Welt. Ort: Nonnensuselhalle in Pleisweiler-Oberhofen, Weinstraße 71. Beginn: 12:00 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen, an einem hoffentlich goldenen Herbst in die Südpfalz zu kommen. Albrecht Müller.

Wenn Sie genauer prüfen wollen, wie interessant unser Gesprächspartner ist, dann schauen Sie sich dieses kurze Video an. In unserem Gespräch am 21. September wird es nicht nur um die im Video angesprochene unselige Antisemitismusdebatte und die damit verbundenen Einschränkungen und Beschädigung einer offenen Diskussion in Deutschland gehen. Wir haben im Vorgespräch das Thema erweitert. Moshe Zuckermann fand es interessant, auch einmal der Frage nachzugehen, wo das großartige Versprechen Willy Brandts bei seiner ersten Regierungserklärung geblieben ist: Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein, im Innern und nach außen. Was würde das heute heißen?

Zum Ablauf und andere Hinweise:

Wir bitten um Anmeldung, damit wir die richtige Ausstattung des Raumes planen können. Nutzen Sie dazu bitte: [email protected].

Diese Bitte um Anmeldung soll Sie aber nicht davon abhalten, sich spontan zur Teilnahme am Gespräch zu entscheiden.

Der Eintritt ist frei. Wenn Sie etwas für die Deckung der Kosten in den „Klingelbeutel“ tun können, freut und erleichtert uns das.

Für nicht Ortskundige:

Sie können Pleisweiler-Oberhofen mit dem Auto über Bad Bergzabern oder über Landau und Klingenmünster anfahren. Es liegt an der Weinstraße/B 48 zwei km nördlich von Bad Bergzabern. Der Ort der Veranstaltung liegt in der Mitte des Dorfes. Am Sportplatz können Sie parken.

Sie können Bad Bergzabern über Karlsruhe oder Neustadt/Weinstraße und dann über Winden (Pfalz) auch mit dem Zug erreichen und von dort nach Pleisweiler zu Fuß gehen oder mit dem Bus fahren.

Wenn Sie von weiter her anreisen und das Gespräch nutzen wollen, um ein Wochenende in der Südpfalz zu verbringen, dann sollten Sie nicht zögern. Die Südpfalz hat eine reizvolle Landschaft. Übernachtungsmöglichkeiten zeigt diese Übersicht. Notfalls könnten Sie auch in den Nachbarorten, zum Beispiel in Bad Bergzabern oder Gleiszellen-Gleishorbach suchen – Entfernung jeweils 2 km.

Bitte bald planen. Im Herbst ist die Südpfalz eine für Kurzurlaube begehrte Region.

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Video mit dem 30. Pleisweiler Gespräch. Thema: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft? – Erkenntnisse aus der Evolutions- und Hirnforschung“ – www.NachDenkSeiten.de

Video mit dem 30. Pleisweiler Gespräch. Thema: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft? – Erkenntnisse aus der Evolutions- und Hirnforschung“ – www.NachDenkSeiten.de

25-10-18 07:09:00,

25. Oktober 2018 um 9:00 Uhr | Verantwortlich:

Video mit dem 30. Pleisweiler Gespräch. Thema: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft? – Erkenntnisse aus der Evolutions- und Hirnforschung“

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Hier ist das Video mit dem Vortrag der Humanbiologin Prof. Dr. G. Teuchert-Noodt und der Diskussion. Das Video beginnt mit der Einführung von Albrecht Müller und der Begrüßung durch den Ortsbürgermeister von Pleisweiler-Oberhofen.

(Alternativ finden Sie das Video auch auf Vimeo)

Und hier die Diskussion zum Votrag:

(Alternativ finden Sie das Video auch auf Vimeo)

Zum Inhalt:

In einmaliger Weise ist der Mensch von alters her auf Tatendrang und unbegrenzte Lernfähigkeit angelegt, sonst hätte er sich nicht an die Spitze sämtlicher diesen Planeten bewohnenden Lebewesen stellen können. Nunmehr erfüllen digitale Medien der Menschheit einen fundamentalen Traum: Beherrschung von Zeit und Raum. Erleichterung und Beschleunigung der Lern- und Lebenswelten führen die Gesellschaft zu großen Erfolgen und sie bereichern das Privatleben. Das ist Realität und birgt gleichzeitig eine riesengroße Gefahr in sich:

Sobald die Nutzer digitaler Medien nicht die Oberhand über ihr Tun und Planen behalten, erliegen sie unmerklich einer Cyberattacke auf die Netzwerke ihres Gehirns. Attackiert werden speziell diejenigen Teile, die für die Gedächtnisbildung und kognitiven Leistungen verantwortlich sind. Das kann Sucht, Burnout oder Depression auslösen.

Wer kleinen Kindern die Bewegung vorenthält – warum auch immer – der sorgt für Chaos auf der Baustelle des kindlichen Hirngerüsts, denn die gesamte Kindheit ist gezeichnet von kritischen Phasen, in denen die Reifung von senso-motorischen und assoziativen Funktionssystemen extrem stark von der Umwelt beeinflusst wird. Bildschirm-Medien, ganz gleich ob Smartphones, Tablets oder das gute alte Fernsehgerät, schränken automatisch das Bewegungsverhalten der Kinder ein, weil sie vielfach Kinder vom Spielen in Wäldern, Parks oder auf Sportplätzen abhalten. Das beeinträchtigt in diesem Lebensabschnitt die nötige Hirnreifung, die eine sehr aktive und dynamische Phase der Entwicklung darstellt. Wischen und tippen Kinder dagegen auf Tablets, schadet das auch der Reifung ihrer kognitiven Fähigkeiten. Die flüchtigen Händchen führen keine differenzierten, feinmotorischen Bewegungen aus. Das unterminiert die Vernetzung im Gehirn – und untergräbt langfristig die Entwicklung geistiger Fähigkeiten. 

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Einladung zum 30. Pleisweiler Gespräch am 21. Oktober: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft?“ – www.NachDenkSeiten.de

Einladung zum 30. Pleisweiler Gespräch am 21. Oktober: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft?“ – www.NachDenkSeiten.de

27-09-18 01:15:00,

27. September 2018 um 14:07 Uhr | Verantwortlich:

Einladung zum 30. Pleisweiler Gespräch am 21. Oktober: „Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft?“

Veröffentlicht in: Aufbau Gegenöffentlichkeit, Bildungspolitik, Veranstaltungshinweise / Veranstaltungen

Sie finden anhängend eine Einladung zu diesem Gespräch und hier die Einladung als PDF. Das Gespräch mit Frau Professor Dr. Teuchert-Noodt geht um eine Frage, die viele Menschen umtreibt und auf jeden Fall betrifft. Bitte geben Sie die hier wiedergegebene Einladung weiter, per E-Mail oder ausgedruckt. Machen Sie bitte insbesondere Eltern und Lehrer auf diesen Termin aufmerksam. Wir freuen uns auf ein neues Pleisweiler Gespräch – das 30., fast schon ein Anlass zum Feiern. Albrecht Müller

Einladung

zum 30. Pleisweiler Gespräch am Sonntag, den 21. Oktober um 13:00 Uhr

in der Nonnensuselhalle in Pleisweiler-Oberhofen, Weinstraße 71

„Verbaut die digitale Revolution unseren Kindern die Zukunft? –

Erkenntnisse aus der Evolutions- und Hirnforschung“

Prof. Dr. G. Teuchert-Noodt i.R., Kiel 2018

ehem. Leitung der Neuroanatomie/Humanbiologie an der Universität Bielefeld

Die Humanbiologin Frau Professor Dr. Teuchert-Noodt wird beim 30. Pleisweiler Gespräch der Frage nachgehen, wohin uns die digitale Revolution führt. 

In einmaliger Weise ist der Mensch von alters her auf Tatendrang und unbegrenzte Lernfähigkeit angelegt, sonst hätte er sich nicht an die Spitze sämtlicher diesen Planeten bewohnenden Lebewesen stellen können. Nunmehr erfüllen digitale Medien der Menschheit einen fundamentalen Traum: Beherrschung von Zeit und Raum. Erleichterung und Beschleunigung der Lern- und Lebenswelten führen die Gesellschaft zu großen Erfolgen und sie bereichern das Privatleben. Das ist Realität und birgt gleichzeitig eine riesengroße Gefahr in sich:

Sobald die Nutzer digitaler Medien nicht die Oberhand über ihr Tun und Planen behalten, erliegen sie unmerklich einer Cyberattacke auf die Netzwerke ihres Gehirns. Attackiert werden speziell diejenigen Teile, die für die Gedächtnisbildung und kognitiven Leistungen verantwortlich sind. Das kann Sucht, Burnout oder Depression auslösen.

Wer kleinen Kindern die Bewegung vorenthält – warum auch immer – der sorgt für Chaos auf der Baustelle des kindlichen Hirngerüsts, denn die gesamte Kindheit ist gezeichnet von kritischen Phasen, in denen die Reifung von senso-motorischen und assoziativen Funktionssystemen extrem stark von der Umwelt beeinflusst wird.

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