Im Gespräch: Dirk Pohlmann (“Die Öko-Katastrophe: Den Planeten zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen”) | KenFM.de

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03-12-19 08:21:00,

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Ein Artikel, der nicht verschleißt, ist eine Tragödie für ein Geschäftsmodell, dessen Erfolg auf schnelles Wegwerfen angewiesen ist! Willkommen in der globalen Wegwerfgesellschaft. Wir werfen alles weg. Vor allem aber die Zukunft unsere Kinder. Weltweit.

Der „moderne“ Mensch ruiniert mit seinem Wirtschaftssystem die Grundlagen der eigenen Existenz. Das geschieht in einem noch nie da gewesenen Tempo. Globalisierung bedeutet in Wahrheit, dass der Wirtschaftskrebs, an dem wir leiden, seine Metastasen bis in die letzten Winkel des Planeten vorangetrieben hat.

Unsere Freiheit bedeutet den Zwang, wachsen zu müssen. Leider kann unser Planet mit dem Tempo des menschlichen Verbrauchs nicht mithalten. Das Öko-System ist einfach zu langsam, um mit unserem Fortschritt, der in Wahrheit ein Gleichschritt ist, Schritt halten zu können. Next Stop: Untergang. Das Gesamtsystem Erde kollabiert in Realtime. Was wir aktuell geopolitisch erleben, ist der zum Scheitern verurteilte Versuch, mit Gewalt die letzten Ressourcen zu erbeuten. Rohstoff-Kriege, die zu verschleiern versuchen, dass bevor der Hahn dreimal kräht, wir einräumen müssen, dass man auch digitales Geld nicht essen kann.

Die einzige Chance des Menschen dem eigenen Untergang zu entkommen, ist die Erkenntnis, dass nur der sofortige Umstieg in eine umfassende nachhaltige Lebensweise das Desaster verhindern kann. Die Idee, wir können einfach so weitermachen, indem wir einfach alle ganz viel Elektro-Autos fahren, ist eine Sackgasse. Wir müssen in allen Branchen vollkommen umdenken und wir müssen entschleunigen!

Wir alle sind Teil der Titanic, nur dass diesmal kein Dampfer kommt, um die Überlebenden aus den Rettungsbooten aufzunehmen. Es gibt keine anderen Dampfer und man muss schon hinter dem Mond leben, um zu glauben, es gäbe eine Alternative zum Planeten Erde. Der Mensch ist ein Erdling. Er lebt und stirbt mit ihr.

„Die Öko-Katastrophe“ ist ein Buch, das den Status quo beschreibt. Sämtliche Autoren haben eines gemeinsam, sie beschönigen den Ist-Zustand nicht. Da gibt es nichts zu beschönigen. Es geht nicht um Panikmache. Es geht um das Eingeständnis, dass wir nur noch Millimeter vor dem Abgrund stehen. Wenn der Planet kippt, war es das für die Menschheit und Kriege können dieses Abschmieren nur noch verschieben,

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Ist Dirk Pohlmann der deutsche Julian Assange? | KenFM.de

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25-07-19 10:06:00,

Wenn Journalisten ungestraft Morddrohungen erhalten oder verleumdet werden dürfen, entwickelt sich unsere Gesellschaft zurück in die Barbarei.

Von Christiane Borowy.

Eine Gesellschaft ist nur so weit entwickelt wie ihr Umgang mit ihren Kritikern. Freund-Feind-Denken, alle sozialen Grenzen überschreitende persönliche Diffamierung, Androhungen von Gewalt gegen Journalisten sind eindeutige Anzeichen für eine Rückentwicklung in eine archaische, instinktgeleitete Gesellschaft. Wenn ein hochrangiger Journalist wie Dirk Pohlmann Morddrohungen erhält, besteht dringender Handlungsbedarf. Bei dem Wikileaks-Gründer und australischen Journalisten Julian Assange hat es ähnlich angefangen, bevor man ihm sein gutes Leben geraubt hat. Denn in einem Foltergefängnis zu leben ist so gut wie tot. Diese düstere Entwicklung gilt es für Dirk Pohlmann unbedingt zu verhindern. Nicht allein um seiner selbst willen, sondern um unser aller Freiheit wegen. Denn die steht auf dem Spiel.

Sie sind kein Journalist oder eine Person des öffentlichen Lebens und glauben, das Thema Rufmord, Diffamierung und Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Journalisten hat mit Ihnen nichts zu tun? Schon falsch.

Die Haltung „Der steht nun mal in der Öffentlichkeit und dann muss der mit Anfeindungen rechnen“ oder „Das gehört zur Diskussion dazu, da muss man Kritik abkönnen“ ist weit verbreitet und die übliche Reaktion darauf, wenn sich bekannte Personen öffentlichen Lebens zu Recht darüber beklagen, dass ihnen entweder direkt mit Mord oder mit der Zerstörung ihres gesamten persönlichen und sozialen Lebens gedroht wird.

Doch diese Angriffe auf die Persönlichkeitsrechte sind keineswegs im öffentlichen Interesse, wie die Verursacher solch publizistischer Gewalt obendrein behaupten. Sie sind ebenfalls kein Teil einer ganz normalen öffentlichen Diskussion oder einer Meinungsverschiedenheit.

Angriffe dieser Art sind Teil eines komplexen Problems, das sich nicht nur auf die betroffene Person erstreckt, sondern das tief in die Gesellschaft bis hin zu jedem einzelnen reicht.

Am Beispiel Dirk Pohlmann lässt sich das gut nachzeichnen. Doch der Reihe nach.

Was ist passiert? Wer ist Dirk Pohlmann und was hat er getan, dass sich manch einer zu öffentlicher Drohgebärde gegen seine Person hinreißen lässt?

Wer ist Dirk Pohlmann und was macht er „Schlimmes“?

Aus sozialwissenschaftlicher und -psychologischer Sicht ist Dirk Pohlmann mehr als ein journalistischer Robin Hood, der sich für die Schwächeren und Ausgegrenzten engagiert.

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Vortrag von Dirk Pohlmann: Wikileaks, Snowden, Wikipedia – welche Pressefreiheit gehört zu den ‘westlichen Werten’? | KenFM.de

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29-04-19 06:21:00,

Presseinformation zum Vortrag von Dirk Pohlmann am 22.05.2019 im Forum am Park Heidelberg zum Thema: „Wikileaks, Snowden, Wikipedia – welche Pressefreiheit gehört zu den ‚westlichen Werten‘? Brauchen wir ein neues Mediensystem?“

Dirk Pohlmann, der am 11. August 1959 in Hamburg geboren wurde, gehört zu den scharfsinnigsten und erfahrensten politischen Dokumentarfilmern und Journalisten, die trotz eines kritischen Auges auf den Schmutz im eigenen Nest noch hier und da Raum in den öffentlich-rechtlichen Medien bekommen.

Im Programm des deutsch-französische Kultursenders ARTE wurden u.a. seine Filme „Der geheime Luftkrieg der Supermächte“ (2004), „Ufos, Lügen und der kalte Krieg“ (2005), „Mengeles Erben“ (2010) und „Israel und die Bombe – Ein radioaktives Tabu“ (2012) ausgestrahlt. Sein Film „Täuschung – Die Methode Reagan“ aus dem Jahr 2015 wurde beim Filmfestival in St. Petersburg sogar als „bester ausländischer Film“ ausgezeichnet.

In letzter Zeit befasst sich Dirk Pohlmann auch sehr intensiv und vor allem kritisch mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Zusammen mit Markus Fiedler, dem Regisseur der Filme „Die dunkle Seite der Wikipedia“ und „Zensur“, ist es ihm gelungen, den Wikipedia-Autor „Feliks“ zu enttarnen und seine echte Identität offenzulegen. Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang auch die YouTube-Reihe „Geschichten aus Wikihausen“.

Das hohe Fachwissen von Dirk Pohlmann sorgt aktuell für zehntausende von Klicks bei der Sendereihe „Das 3. Jahrtausend“ auf dem YouTube-Kanal von ExoMagazinTV.

Ort: Forum am Park Heidelberg, Poststraße 11, 69115 Heidelberg

http://www.forum-am-park.de/

Datum: 22. Mai 2019

Uhrzeit: 19:00 – 21:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)

Bei dem Vortrag ist der Eintritt frei. Free21 freut sich über Spenden am Ende der Veranstaltung!

Über den Vortrag:

Obwohl das Mediensystem „schlechthin konstituierend“ für die Demokratie ist, wie das Bundesverfassungsgericht bereits 1961 ausgeführt hat, gibt es erstaunlich wenig Diskussionen darüber, wie gut es seine Aufgabe erfüllt, einziges Dauerthema ist die Frage, ob der zwangsgebührenfinanzierte Rundfunk noch zeitgemäß ist.

Dirk Pohlmann, seit 35 als Journalist und Dokumentarfilmer überwiegend für die „Öffentlich-Rechtlichen“ tätig, in den letzten Jahren aber vor allem für die Alternativmedien, vergleicht in seinem Vortrag die normativen Vorstellungen des Verfassungsrechtes, die ihm aus dem Studium in lebhafter Erinnerung sind,

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KenFM am Set: Dirk Pohlmann und Markus Fiedler zum “Feliks-Prozess” | KenFM.de

kenfm-am-set-dirk-pohlmann-und-markus-fiedler-zum-8220feliks-prozess8221-kenfm.de

10-04-19 08:55:00,

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Dem Online-Lexikon Wikipedia ist es binnen weniger Jahre gelungen, alle anderen gedruckten Lexika, wie etwa den Brockhaus, zu ersetzen. Wer heute etwas wissen will und dazu auch im Netz recherchiert, wird z. B. von Google automatisch auf Wikipedia verwiesen. Damit hat das Lexikon eine Monopolstellung aufgebaut, die missbraucht werden kann, missbraucht wurde und wird.

Wikipedia ist weit davon entfernt, ein neutrales oder ideologiefreies Nachschlagewerk zu sein. Immer wenn es um politische Themen oder Personen geht, die sich politisch gegen den Mainstream positionieren, wird die Online-Enzyklopädie als Werkzeug genutzt, um Menschen zu denunzieren oder an den Pranger zu stellen.

Es reicht der Wikipedia-Meinung zu Fragen der Geopolitik zu widersprechen und schon mutiert das Lexikon zum Rufmordwerkzeug. So wurden speziell Einträge von z. B. NATO-kritischen Journalisten oder Historikern maximal negativ frisiert, ohne dass die Betroffenen sich dagegen wehren konnten, denn die tätigen Wikipedia-Denunzianten agierten über Jahre anonym.

Damit ist seit einiger Zeit Schluss, denn Markus Fiedler und Dirk Pohlmann gelang es in langer Recherche, zahlreiche Profidenunzianten innerhalb der Wikipedia zu enttarnen. Kaum war das gelungen, bekamen beide Post vom Anwalt mit der Aufforderung, das Nennen der Klarnamen zu unterlassen. „Persönlichkeitsrecht“.

Wann endet das Persönlichkeitsrecht und kann es nicht aufgehoben werden, wenn eine justiziable Handlung vorliegt? In diesem Fall: Rufmord und Verleumdung?

Ein Hamburger Gericht entschied jetzt gegen die Täter bei Wikipedia.

Fiedler und Pohlmann dürfen z. B. den mit Abstand fleißigsten Wikipedia-Manipulator „Feliks“ mit seinem Klarnamen nennen: Jörg Matthias Claudius Grünewald.

Inhaltsübersicht:

0:02:19 Wikipedia – die „freie“ Enzyklopädie

0:09:25 Ein Welt-Lexikon mit Meinungen als Quellenangaben

0:23:27 Organisierte Korruption

0:40:01 Ein Skandal für die Mainstream-Medien

0:55:05 Wikimedia und die Strukturen der Immunität

1:10:57 Die Bevölkerung informieren, Manipulatoren enttarnen

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Fundstück: Dirk Pohlmann über “Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand” | www.konjunktion.info

Fundstück: Dirk Pohlmann über “Der duale Staat: Recht, Macht und Ausnahmezustand” | www.konjunktion.info

28-05-18 01:11:00,

Aus dem Youtube-Begleittext:

“Der Staat – das klingt in unseren Ohren nicht unbedingt freundlich, aber es klingt nach Recht und Ordnung. In der Schule und an der Universität erfahren wir von den ehernen Regeln der Demokratie. Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Wahlen, parlamentarische Repräsentanz, alles scheint altehrwürdig und wohlgeregelt im Staats und Verfassungsrecht. Bis in die Details und bis in die letzten Winkel ist festgelegt, wer nach welchen Regeln für was zuständig und verantworlich ist. Dass daran nicht gerüttelt wird, dafür sorgt die Demokratie, sie bezeichnet sich selbst gerne als „wehrhaft“. Da ist ein Begriff wie „Deep State“ oder „Dualer Staat“ störend. Er legt nahe, dass es neben dem bekannten, demokratisch legitimierten Staat noch einen anderen gibt, der nicht gewählt wird, der sich selbst ermächtig, der eingreift, wann es passt. Aber wann? Wer bildet ihn? Was tut er? Wann tötet er? Warum liest man darüber so wenig? Und warum beschäftigen sich „seriöse“ Medien damit eigentlich überhaupt nicht? Medien, Politiker und Universitätslehrer verweisen den Begriff des „parallelen Staates” gerne in den Bereich der „Verschwörungstheorien“. Und doch ist er real. In allen Staatsformen, aber insbesondere in der Demokratie, gibt es im Unterschied zum normativen Ideal die realpolitische Existenz eines „Machtstaates“ oder „Maßnahmenstaates“, des “Deep State”. Auch akademische Politologen und Rechtswissenschaftler haben sich damit beschäftigt, ausnahmslos Personen, die sich mit dem Widerspruch zwischen Realpolitik einerseits und der Idee des liberalen Rechtsstaates andererseits beschäftigt haben. Sie haben erkannt: Der „Deep State” hängt mit den Erfordernissen der Hegemonialmacht im „Grossraum“ zusammen. Dementsprechend gibt es Länder, in denen der „Tiefe Staat“ Alltagswissen ist, z.B. die Türkei oder Italien. Dort ist die Realität des parallelen Staates so unübersehbar zutage getreten, dass auch Staatspräsidenten von ihm reden – müssen. Und es gibt Länder, in denen man in öffentlichen Ämtern nicht von ihm sprechen kann, ohne Reputation und Karriere zu riskieren. Die staatstragenden Kräfte vieler Länder blenden diese Realität deshalb weiter aus. Oder sie versuchen es zumindest. Aber auch in diesen Ländern ist der „Deep State“ aktiv geworden. Nicht nur in Vasallenstaaten, sondern auch im Zentralreich des Hegemons selbst. Anhand praktischer Beispiele legt der Journalist Dirk Pohlmann praktisch und theoretisch dar, was es mit dem “Deep State“ auf sich hat. Sein Vortrag ist eine Mischung aus staatsrechtlicher Analyse und Bericht, wann und wo der Deep State sichtbar geworden ist. Ein spannendes Thema, dessen Bedeutung kaum überschätzt werden kann.

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