Positionen 17: Ab auf die Couch! Wie gestört ist unsere Gesellschaft? | KenFM.de

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16-04-19 09:26:00,

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Wie konnte es passieren, dass unsere Gesellschaft trotz ihres enormen technischen Fortschritts in eine derartige Krise geraten konnte, wie das aktuell der Fall ist? Was stimmt eigentlich noch?

Auf was kann sich der Einzelne noch verlassen? Woher kommt die inflationäre Unsicherheit, die sich längst in sämtlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens breitgemacht hat?

Ist der Kapitalismus der Ursprung allen Übels, die durch ihn verursachte Schere zwischen obszön reich und bettelarm, oder ist unser Wirtschaftssystem auch nur ein Symptom und nicht die Wurzel der Sinnkrise, die aktuell droht, unsere Gesellschaft zu zerreißen?

Kann Konsum eine universelle Antwort auf die elementaren Fragen des Lebens sein? Welches Bild hat der Mensch von sich selbst und ist dieses Selbstbild noch natürlich, sprich noch mit der Natur und ihren Gesetzen vereinbar?

In der aktuellen Ausgabe von POSITIONEN geht es um den Menschen, wie er auf die Welt kommt und was unsere Gesellschaft aus ihm macht. Diese künstliche Transformation führt zu einer Spezies, die sich selbst kein artgerechtes Leben zugesteht. Die Folgen dieses Drills erleben wir als das Ende der Solidarität mit unseren Mitmenschen. Kein Wesen geht so brutal mit dem Menschen um, wie der Mensch selbst. Mit dem Slogan „Macht euch die Erde untertan“ hat unsere Spezies nicht nur begonnen, die eigene Existenzgrundlage zu zerstören, sondern auch sich selber nur als Objekt zu sehen.

Ein Leben, das sich ausschließlich den Regeln der Effizienz unterordnet, ist kein erfülltes Leben und führt in eine sich selbst zerfleischende Gesellschaft. In unserer Gegenwart stimmt nichts mehr. Wir alle müssen dringend auf die Couch.

Im Studio diskutierten:

  • Gunther Moll (Kinderpsychiater und Kommunalpolitiker)
  • Birgit Assel (Sozialpädagogin und Trauma-Expertin)
  • Franz Ruppert (Professor für Psychologie)
  • Hans-Joachim Maaz (Psychiater und Psychoanalytiker)

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Positionen 16: Die Utopie leben – Kreislaufwirtschaft jetzt! | KenFM.de

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30-12-18 06:40:00,

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Der Worte sind genug gewechselt,

Laßt mich auch endlich Taten sehn!Indes ihr Komplimente drechselt,Kann etwas Nützliches geschehn.

Diese Zeilen stammen von Johann Wolfgang von Goethe und waren der Aufhänger hinter der Idee, die 16. Ausgabe von POSITIONEN in Grün einzuleuchten. Es geht, wie bei der Serie „Die Macher“, um Lösungen und damit um Methoden, mit denen schon heute konkrete Verbesserungen des Status quo erreicht werden können, denn wir gehen mit diesem Planeten um, als hätten wir einen zweiten im Kofferraum. Wir zerstören unsere Umwelt.

Damit der Homo sapiens sapiens eine Chance hat, auch das 22. Jahrhundert zu überleben, muss er aufhören, gegen die Natur zu wirtschaften. Entweder er orientiert sich an dem Prinzip der Schöpfung, die in geschlossenen Kreisläufen arbeitet, abfallfrei, oder er zerstört seine Lebensgrundlage und stirbt aus. Basta.

Die Gäste in Ausgabe #16 können von sich behaupten, in ihrem jeweiligen Bereich Pioniere zu sein. Abwarten und aufgeben kam und kommt für sie nicht in Frage. Sie betrachten jede Schwierigkeit, jedes Problem, das sich ihnen beruflich gestellt hat und stellt, als Herausforderung. Manche dieser Herausforderungen lassen sich im ersten Anlauf bewältigen, andere brauchen einen deutlich längeren Atem. Um beim Schwimmen gegen den Mainstream, die öffentliche Meinung oder die Zweifler durchzuhalten, haben alle Protagonisten ihre ganz persönlichen Rezepte entwickelt und perfektioniert.

Wie aber behält man den Kopf auch bei übelstem Seegang über Wasser? Woher nimmt man die Kraft und den Glauben, immer weiter zu kämpfen? Vier unterschiedliche Biografien, vier unterschiedliche Branchen, aber ein gemeinsamer Nenner. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Solarpionier Josef Jenni, Wohnwagon-Designer Christian Frantal, Schuhfabrikant Heini Staudinger und Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl leben die Utopie. Sie setzen Kreislaufwirtschaft um. Heute.

Inhaltsübersicht:

0:05:37 Josef Jenni – ganzjährig solarbeheizte Häuser

0:11:33 Christian Frantal – Wohnwagons inmitten der Natur

0:15:33 Heini Staudinger – Schuhe aus Österreich

0:20:17 Wolf-Dieter Storl – Leben von und mit der Natur

0:34:08 Der Mensch und die Natur – wie lange geht das gut?

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Positionen 15: Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit | KenFM.de

Positionen 15: Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit | KenFM.de

25-08-18 05:10:00,

Erstmal, ich weiß nicht warum man Live-Publikum sein möchte
Und warum Klatschen / BeiFall als bestädigung gilt.
Weil die Lautstärke doch die Ehre des Menschen abzieht und aufnimmt.
Der Tiefe Staat hat auch Gehirne, Menschen und ein Leben.

Es hätte echt
Positionen 15: Der Tiefe Staat – Mythos oder Religion
heißen sollen
Ich bin wichtig weil das und das und ich habe ein Buch geschrieben, die Vorstellung ohne Persönlichkeit und nur mit Tatwerk hat nicht authentisches.
Der schlimmste Tot der BRD ist wohl das Wasserbakterium am 04.05.1986

Wenn jeder in einem Militärregime lebt, ohne es zu sehen, darf ich jedem die verbreitung des Tiefen Staat unterstellen.
Für euch ist es vielleicht besser wenn ihr die Digitalisierung zu recherche nutzen könnt und mein alter kennt schon garkeine recherche ohne digitalisierung

Also wenn man erst entwöhnt wird von der Otto-Normal-Standart Presse weil man die Information nicht mehr findet, die für einen selbst wichtig ist, hat man schon einen Fehler begangen, man hat sich an das Presse erzeugnis gewöhnt.
Das ist mein persönliches Urteil. 2014

Also wenn ich als 8 jähriger es schaffe zu rebellieren, kann ich nur noch die intelligenz der Schulbesucher in frage stellen.
Die Ukraine war bis dato das offensichtlichste was ich als Mensch sehen konnte. Es ist nichtmal versteckt.
Skripal ist bereits mainstreamer. Hinter diesem Verdacht sehe ich eine Verschwörungstheorie, von Russland, England und Deutschland. Die Geschichte ist garnicht wichtig.
Wenn ein ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter, verfolgt wird, kann ich dort bereits unterstellen, das es sich um eine Operation gegen die Öffentlichkeit handelt.
Weil indessen hätten die Medien garnicht darüber berichten müssen. Weil der Obdachlose bei seiner verhungerung auch nicht einen Bericht wert ist.
Ja, sie alle handeln nach Interessen
[Wenn Snowden, als Geheimdienstmitarbeiter der ausführer einer Geheimdienstoperation ist, die NSA auffliegen zu lassen, wäre es eine False Flag] Um z.B. an der Schule die NSA-Wirtschaftsspionage zu unterrichten.

Es benötigt auch keine Selbstmordanschläge um einen Kriegsgrund zu rechtfertigen. Es müsste nur über Medien verbreitet werden, um eine Falschmeldung zu produzieren. Ob da praktische Wahrheit dahinter steht, ist hinfällig ab dem Punkt wo der Krieg beginnt.

Ich finde es sehr schlimm,

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Positionen 14: Flucht und Krise – Geopolitik oder Gastfreundschaft? | KenFM.de

Positionen 14: Flucht und Krise – Geopolitik oder Gastfreundschaft? | KenFM.de

11-04-18 02:00:00,

Zur Erinnerung nochmals ein Artikel von von Herr Scheidler, zum sehr guten Sozialsystem für die herrschende Klasse. Spricht hier jemand von „fördern und fordern?“

19 Dez 2017
Die Illusion der freien Märkte
Wie der Staat hinter den Kulissen den Kapitalismus künstlich am Leben hält. Exklusivabdruck aus „Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen“
von Fabian Scheidler

Es gehörte schon immer zu den schmutzigen Geheimnissen des Kapitalismus, dass er mit freien Märkten sehr wenig zu tun hat und von Anfang an untrennbar mit staatlichen Herrschaftsstrukturen verflochten war. Die frühneuzeitlichen Staaten gewährten Händlern und Bankiers wie den Fuggern Monopolrechte als Gegenleistungen für Kredite, mit denen die Landesherren Söldner und Rüstungsgüter bezahlten. Nur durch diese Kredite konnten die sich neu formierenden Territorialstaaten ihre Macht aufbauen. Und nur durch die Monopole konnten die Händler und Bankiers die enorme Konzentration von Kapital in ihren Händen erreichen, ohne die der Kapitalismus undenkbar wäre. Die ersten Aktiengesellschaften des 17. Jahrhunderts waren Schöpfungen von Staaten und wurden von ihnen mit Charterbriefen, Monopolrechten und sogar militärischen Mitteln ausgestattet. Bis heute sichern Staaten für private Unternehmen weltweit Handelswege und setzen Eigentumsrechte durch – oft gegen den massiven Widerstand lokaler Bevölkerungen, wenn es etwa darum geht, neue Kupferminen oder Tagebaue zu erschließen, Pipelines zu bauen oder Kleinbauern für Palmölplantagen zu vertreiben. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich darüber hinaus einige weitere Methoden entwickelt, mit denen Staaten die Maschinerie der endlosen Geldverwertung in Gang halten. Drei Strategien sind dabei von besonderer Bedeutung: Subventionen, leistungslose Einkommen aus Eigentumsrechten und Aneignung durch Schulden. Diese Dreifaltigkeit der Tributökonomie wird immer wichtiger, je instabiler die Weltwirtschaft wird. Denn sie beschert dauerhafte Geldflüsse auch dann, wenn sich am Markt kaum noch Profite durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen erzielen lassen.

Konzerne am Tropf

In fast allen Staaten der Erde existiert ein komplexes Subventionsdickicht, durch das private Konzerne mit Steuergeldern kontinuierlich gefördert werden. In den letzten Jahrzehnten ist dieses Subventionsnetz zu einer Art Herz-Lungen-Maschine für den dahinsiechenden Kapitalismus geworden. Ein Großteil der 500 größten Konzerne der Erde würde ohne die massive Unterstützung durch Steuergelder längst bankrott sein. Schauen wir uns die mächtigsten Branchen einmal nacheinander an:

Die Erdöl-, Erdgas- und Kohleindustrie wird nach Schätzungen der ausgesprochen konservativen Internationalen Energieagentur jedes Jahr mit rund 500 Milliarden Dollar subventioniert.
(…)
So gut wie alle Großbanken der USA,

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