Korruption der Presse

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07-05-20 08:07:00,

Voltaire-Netzwerk | 6. Mai 2020

In seiner Geschichte hat jedes Land Skandale des geheimen Medienkaufs durch Wirtschaftsakteure erlebt. Dies ist jetzt auf europäischer Ebene der Fall.

Die Bill and Melinda Gates Foundation hat beispielsweise 2019 folgende Ausgaben gemacht:
- Der Spiegel : 2 537 294 $
- Die Zeit : 297 124 $
- Le Monde : 2 126 790 $
- The Atlantic : 500 222 $
- The Bureau of Investigative Journalism : 1 068 169 $
- The Guardian : 175 000 $
- The Project Syndicate : 1 619 861 $

Bitte beachten Sie, dass durch die Finanzierung von Berichten (Bureau of Investigative Journalism) oder durch die Bezahlung von Autoren kostenloser Foren, die in mehreren Sprachen übersetzt und verbreitet wurden (Project Syndicate), der “Spender” auf alle Zeitungen einwirkt, die sie übernehmen, ohne ihnen direkt Geld zahlen zu müssen.

Übersetzung
Horst Frohlich

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Britische Presse: Großbritannien will mit dem Brexit auch die Europäische Menschenrechtskonvention verlassen | Anti-Spiegel

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01-03-20 11:15:00,

Großbritannien scheint nicht nur die EU, sondern auch die Europäische Menschenrechtskonvention verlassen zu wollen. Das hat der Sunday Telegraph am Sonntag gemeldet, aber in Deutschland habe ich dazu noch keine Meldung gefunden.

Die Verhandlungen über den Brexit werden schwierig, vielleicht gar unmöglich. Bis zum Jahresende müssen die EU und Großbritannien eine Einigung finden, sonst kommt es doch zum harten Brexit. Das Szenario ist nun noch einmal wahrscheinlicher geworden.

In Frankreich konnte man diese Tage in der Zeitung lesen, dass Macron nicht daran interessiert ist, dass der Brexit für Großbritannien ein Erfolg wird. Der Brexit soll schmerzhaft für London werden, um andere EU-Länder, in denen es ebenfalls Bestrebungen gibt, aus der EU auszutreten, abzuschrecken. Das bestätigt, was ich schon seit Jahren schreibe: Die EU will an Großbritannien ein abschreckendes Exempel statuieren, um potenzielle Nachahmer abzuschrecken.

Und London scheint es der EU sehr leicht machen zu wollen, die Verhandlungen scheitern zu lassen. Regierungsmitglieder in London wollen aus der Europäischen Menschenrechtskonvention und damit auch aus dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte austreten. Das dürfte für die EU ein guter Vorwand sein, auch die Gespräche über ein Handelsabkommen scheitern zu lassen.

Da ich in Deutschland nichts darüber gehört habe, übersetze ich hier die Meldung der russischen TASS zu dem Thema und verlinke, so wie es auch die TASS getan hat, die Quelle, einen Artikel im Sunday Telegraph.

Beginn der Übersetzung:

London will bereits im nächsten Jahr der Europäischen Menschenrechtskonvention nicht mehr folgen, wenn die Übergangszeit nach dem Brexit zwischen Großbritannien und der EU ausläuft. Das berichtet der Sunday Telegraph am Sonntag.

Der Zeitung zufolge wird sich die britische Seite bei den am 2. März in Brüssel beginnenden Verhandlungen weigern, die Bestimmungen des künftigen Handelsabkommens zu akzeptieren, die das Vereinigte Königreich verpflichten, die Bestimmungen der Europäischen Menschenrechtskonvention einzuhalten, die seit 1953 in Kraft ist.

Die Zeitung weist darauf hin, dass der derzeitige britische Außenminister Dominic Raab und Innenministerin Priti Patel die Konvention zuvor kritisiert und darauf hingewiesen haben, dass europäische Richter sie zu ihrem Vorteil nutzen. Auch der Chefberater des Premierministers, Dominic Cummings, ist ein starker Befürworter des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Menschenrechtskonvention. Zuvor hatte er Bestimmungen des Dokuments kritisiert, wie die Notwendigkeit, Gefangenen Stimmrechte zu gewähren,

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Die australische Presse gegen staatliche Zensur

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22-10-19 05:42:00,

Die australische Presse hat ihre “Titelblätter” unleserlich gemacht und Anzeigen auf Fernsehsendern bestellt, um gegen die Anwendung des Zensurgesetzes zu protestieren.

Australien, Kanada, Neuseeland und das Vereinigte Königreich haben äußerst restriktive Rechtsvorschriften zur Wahrung von Staatsgeheimnissen.

Sie werden nie von staatlicher Zensur in diesen Ländern hören, und das aus gutem Grund, aber sie ist sehr üblich.

Drei Journalisten werden angeklagt, weil sie enthüllt haben
- dass die Regierung beabsichtigte, die “Five Eyes” Abhör-Mittel (die vier genannten Länder plus die Vereinigten Staaten) zu nutzen, um australische Bürger auszuspionieren.
- dass die australischen Spezialeinheiten Kriegsverbrechen in Afghanistan begangen haben.

Übersetzung
Horst Frohlich

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Wie und von wem die westliche Presse gesteuert wird | Anti-Spiegel

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29-08-19 03:40:00,

Weil die „Gläubigen“ der Mainstream-Medien es für eine Verschwörungstheorie halten, dass die Medien in Deutschland „gleichgeschaltet“ sind, will ich hier einmal aufzeigen, warum es stimmt und wie es funktioniert.

Claus Kleber vom heute-journal sagte mal sinngemäß, es wäre doch Unsinn zu behaupten, seine Berichterstattung wäre gesteuert, schließlich riefe ihn niemand in der Redaktion an, um ihm zu sagen, was er berichten soll.

Das stimmt sicherlich, aber andererseits wissen er und andere Journalisten sehr genau, was sie berichten sollten, wenn sie den Job auch weiterhin machen wollen. Da braucht es natürlich keinen täglichen Anruf „von oben“.

Aber die „Qualitätsmedien“ bekommen auch reichlich Unterstützung, damit sie berichten, was gewünscht wird. Ich habe schon früher aufgezeigt, dass alleine das Pentagon über 27.000 Mitarbeiter hat, deren einzige Aufgabe es ist, Nachrichten zu produzieren, die dann über Nachrichtenagenturen den Weg in unsere Nachrichten finden. Das ist per Definition Propaganda und Claus Kleber hat kein Problem damit, diese Meldungen aus dem Pentagon als Nachrichten zu verkünden.

Die Medien haben mit rückläufigen Auflagen und fallenden Einnahmen zu kämpfen, was in jeder deutschen Redaktion schon zu Kündigungswellen geführt hat. Wenn aber immer weniger Journalisten in einer Redaktion die gleiche Menge Artikel „produzieren“ sollen, dann geht das zwangsläufig auf Kosten der Recherchen. Dafür ist keine Zeit mehr und das merkt man. Die meisten Artikel in den deutschen Medien sind fast wortgleich, auch die Überschriften. Der Grund ist, dass sie Meldungen von den Nachrichtenagenturen praktisch wortwörtlich übernehmen, wie ich hier aufgezeigt habe.

Im besten Fall wird der Artikel der Nachrichtenagentur ein wenig umformuliert, mehr macht die Redaktion oft nicht mehr. Und wer sich eine Regionalzeitung kauft, der muss wissen, dass die meisten Artikel dort längst aus einer Zentrale kommen, wo die Artikel für alle Regionalzeitungen einer Medienholding geschrieben werden. Vor Ort geschrieben wird bestenfalls noch der Bericht über das Jahrestreffen des örtlichen Schützenvereins.

Es findet also eine Zentralisierung statt, bei der einige Organisationen, wie das Pentagon, „Nachrichten“ produzieren und an die Nachrichtenagenturen weitergeben. Diese wiederum geben sie an die Medien weiter, die wir dann lesen. Recherche findet nicht mehr statt, stattdessen gibt es „copy/paste“.

Wer also kontrollieren will, was die Medien bringen, der muss kontrollieren, was in die Nachrichtenagenturen kommt. Und dafür gibt es eine Reihe von Organisationen,

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Deutsche Presse: Iran stellt USA und EU Bedingungen – Stimmt das? | Anti-Spiegel

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27-08-19 01:41:00,

Beim Thema Iran berichten die deutschen Medien ausgesprochen selektiv und lassen alles weg, was ihnen nicht ins Konzept passt. Daher finden Sie hier die Meldungen der letzten Woche, auch die, über die in Deutschland nicht berichtet wurde.

In Deutschland wurde berichtet, dass der von Großbritannien illegal festgesetzte iranische Tanker aus Gibraltar ausgelaufen ist, wobei sein Ziel immer noch unbekannt ist. Zunächst hieß es, er sei auf dem Weg nach Griechenland, dann war die Rede von der Türkei. Die USA haben jedem Land, dass das Öl aufnimmt, mit Sanktionen gedroht. Bis heute weiß keiner, wohin der Tanker tatsächlich fährt. Umso verwirrender ist da eine Nachricht aus dem Iran, das Öl sei schon verkauft worden, nur an wen, das wurde nicht gemeldet.

Außerdem konnte man in Deutschland lesen, dass der iranische Außenminister überraschend zum G7-Gipfel gereist ist. Allerdings brachte das außer schönen Bildern für die Presse keine bekannt gewordenen Ergebnisse. Es scheint fast, dass dies ein weiterer Coup von Macron ist, der seine Beliebtheitswerte wieder aufpolieren und von den inner-französischen Problemen ablenken möchte. Genauso interpretiere ich auch sein plötzliches Interesse für den brasilianischen Regenwald. Macron versucht, sich den Franzosen als internationaler Macher zu präsentieren.

Was die deutschen Medien verschwiegen, sind die vielen iranischen Erklärungen, die dem Treffen vorangegangen sind. Die ganze Woche hat der Iran im Prinzip eine Botschaft wiederholt: Der Iran wird sich sofort wieder an alle Bestimmungen des Atomabkommens halten, wenn die EU ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen umsetzt und den iranischen Ölhandel möglich macht. Das konnte man – wenn überhaupt – nur sehr verklausuliert in Deutschland lesen, wie wir noch sehen werden. Dabei ist das der entscheidende Punkt.

Die EU erfüllt nämlich tatsächlich ihre übernommenen Vereinbarungen aus dem Abkommen nicht. Die EU hatte sich verpflichtet, den iranischen Handel wieder zu ermöglichen, wenn der Iran das Atomabkommen einhält. Das hat der Iran unbestritten getan, jedoch haben die Staaten der EU so viel Angst vor den USA, dass sie keine Anstrengungen unternehmen, den Zahlungsverkehr mit dem Iran zu garantieren, damit dieser zumindest mit den Firmen Handel treiben kann, die dazu bereit sind. Statt aber einen Zahlungsverkehr mit dem Iran zu garantieren, hat die EU eine Art Tauschbörse namens Instex geschaffen,

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