Problembär Markus Söder | Von Batseba N’Diaye und Anselm Lenz | KenFM.de

13-01-21 06:21:00,

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Der bayerische Ministerpräsident bewirbt sich bei der organisierten Kriminalität um die Kanzlerschaft. Die Bevölkerung will Söder zwangsimpfen lassen, Millionen Freunde des Grundgesetzes verleumdet er. Wie kommt es zur Radikalisierung eines Mannes, der im Leben alle Möglichkeiten gehabt hätte?

Ein Standpunkt von Batseba N’Diaye und Anselm Lenz.
Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand

Eine „Pharma-Allianz“ sei vonnöten, erklärte der Ministerpräsident des Bundeslandes Bayern. In der Ausgabe vom 11. Januar legte Markus Söder, 53 Jahre, dem Regierungs- und Konzernblatt Süddeutsche Zeitung dar, dass er über eine „Impfpflicht“ nachdenke (1).

Damit der Impfstoff in Strömen fließe, müsse der Staat die Konzerne nun auch noch subventionieren, um „zusätzliche Produktionsstätten“ zu schaffen. Damit die Überweisungen auf die Konten der Konzerne wie BioNTech auch schnell veranlasst werden können, will Söder demnach zum Zwang übergehen. Aus seiner Sicht gebe es, eine „zu hohe Verweigerung“ – und nicht etwa die freie Wahl, was der Mensch mit seinem eigenen Körper machen möchte und was nicht.

Derweil werden der deutsche Mittelstand und die Arbeiterschaft unter der Corona-Diktatur in den Ruin getrieben, ganze Städte leergefegt und das zivilisierte Leben völlig zerstört. Wer der Spur der Geldmassen folgt, wird klüger: Die Umsatzeinbußen des Einzelhandels, also der Händler und Gewerbetreibenden „an der Ecke“, verschwinden nicht. Sie wandern direkt zu us-amerikanischen Online-Verkaufsplattformen und Logistikern ab. Umsätze und Gewinne von Amazon & Co. sind mit der verfassungswidrigen Corona-Diktatur explodiert, während Hunderttausende Läden schließen.

Der Amazon-Konzern legte nach eigenen Angaben vom ersten Quartal 2020 von rund 75 Milliarden US-Dollar auf rund 96 Milliarden Umsatz im dritten Quartal zu. Das entspricht einer Steigerung von fast einem Drittel in einem Mess-Abstand von nur sechs Monaten. Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres 2019 sogar an die 40 Prozent (2). Ein solcher Sprung ist unter den Bedingungen der Zwangsschließung der Einzelhändler und des Einbruchs der verkonsumierbaren Monatseinkommen der Kurzarbeiter und Gekündigten keine „natürliche“ Entwicklung der vielbeschworenen „Digitalisierung“.

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