STANDPUNKTE • 97-prozentiger Klimakonsens? Analyse des zweiten Teils der Cook-Studie | KenFM.de

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12-02-20 08:04:00,

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Ein Standpunkt von Markus Fiedler.

Im letzten Artikel habe ich mich ausführlich zur Cook-Studie
„Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the
scientific literature “ von 2013 und deren sehr kreativen Umgang

mit Zahlen ausgelassen.

Weil dieses Ergebnis nicht mit der zusammenfassenden Aussage von Cook et

al. übereinstimmte, dass ganze 97,1% aller Arbeiten dem

„Klimakonsens“ des überwiegend menschgemachten Klimawandels

zustimmten, war es wert, dazu eine Veröffentlichung  zu machen. Der

14 Din A4 Seiten umfassende Artikel wurde ausnahmsweise als Gastartikel
auf der Seite anti-spiegel veröffentlicht.

Auf KenFM wurde zu meinem Text ein vielbeachteter Kommentar von Thomas

Röper als „Standpunkte-Podcast“ gesendet, der zahlreiche Reaktionen

provozierte.

Thomas Röper von Anti-Spiegel bestätigte mir inzwischen,

dass mein Artikel der meistgelesene Artikel seiner Seite sei. Alleine

schon wegen des starken öffentlichen Interesses lohnt es sich, das

Thema weiter zu vertiefen was ich hiermit mache. Diese für einen

Podcast optimierte Veröffentlichung basiert auf einem neuen Artikel mit

gleicher Überschrift, der ebenfalls auf anti-spiegel.ru als

Gastkommentar einsehbar ist. Dieser Kommentar enthält Abbildungen und

weiterführende Links zu Unterlangen als Nachweise, die in dieser Form

in einem Audio-Podcast nicht erbracht werden können. Interessenten

verweise ich daher auf die schriftliche Form des Artikels.

In Summe kam ich zur ersten Hälfte der Cook-Studie zu folgendem

Ergebnis:

In 99,46 % aller wissenschaftlichen Arbeiten ist eine Zustimmung zur

These des überwiegenden Anteils des Menschen am Klimawandel NICHT

ERKENNBAR. Viele halten den Anteil des Menschen für geringer oder

macht keine klare Aussage dazu. Die überwiegende Mehrheit von mehr

als 66% macht keine Aussage zu dieser Fragestellung. Ein geringer Teil

lehnt gar einen überwiegenden oder wenigstens maßgeblichen

menschlichen Anteil am Klimawandel eindeutig ab.

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97-prozentiger Klimakonsens? Analyse des zweiten Teils der Cook-Studie | Anti-Spiegel

97-prozentiger-klimakonsens?-analyse-des-zweiten-teils-der-cook-studie-|-anti-spiegel

03-02-20 08:18:00,

Vor einem Monat wurde hier ein Beitrag veröffentlicht, in dem Markus Fiedler die Cook-Studie untersucht hat, die den Medien als Grundlage für die Behauptung dient, 97% der Forscher seien sich einig, dass der Klimawandel menschengemacht sei. Das hat für einigen Wirbel gesorgt, daher gibt es hier eine Ergänzung von Markus Fiedler.

Bevor wir zu dem neuen Beitrag von Fiedler kommen, noch drei kleine Anmerkungen von mir.

Erstens: Da der Artikel von Fiedler sehr lang und „trocken“ war, habe ich die Ergebnisse in einem zweiten Artikel zusammengefasst, da ich nicht sicher war, ob viele Menschen den langen Artikel lesen würden. Ich muss mich dafür entschuldigen und sagen: „Ich bin stolz, solche Leser zu haben!“, denn der Artikel von Fiedler wurde nicht nur mehr gelesen, als meine Zusammenfassung, er ist sogar der bisher meistgelesene Artikel in der Geschichte des Anti-Spiegel.

Zweitens: Weder Fiedler, noch ich haben in den Artikeln Aussagen zum Klimawandel selbst oder zur Frage, in wie weit der Mensch das Klima beeinflusst gemacht. Es ging ausschließlich um die Cook-Studie und die Frage, ob sie wissenschaftlichen Standards entspricht und daher als Beleg für die 97-prozentige Einigkeit der Wissenschaftler herhalten kann.

Drittens: Ich äußere mich nie zum Klimawandel oder seinen Ursachen. Ich bin kein Wissenschaftler und maße mir nicht an, mich mit meinem laienhaften Wissen dazu zu äußern. Aber ich äußere mich dazu, wie das Thema von Medien, Wirtschaft und Politik instrumentalisiert wird, um Ziele zu erreichen, die oft mit dem Klima oder dem Umweltschutz rein gar nichts zu tun haben. Außerdem berichte ich immer wieder darüber, wie Studien manipuliert werden und dann trotzdem von Politik und Medien genutzt werden, um bestimmte Themen zu propagieren. Das gilt auch für die Cook-Studie.

Damit genug der Vorrede, ab hier zitiere ich den Beitrag von Markus Fiedler, in dem er auf einige berechtigte Anmerkungen und Kritikpunkte eingeht und in dem er vor allem auch den zweiten Teil der Studie untersucht hat.

Beginn des Artikels von Markus Fiedler:

Einleitung

Im letzten Artikel habe ich mich ausführlich zur Cook-Studie „Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature“ von 2013 und deren sehr kreativen Umgang mit Zahlen ausgelassen.

In Summe kam ich zur ersten Hälfte der Cook-Studie zu folgendem Ergebnis:

In 99,46 % aller wissenschaftlichen Arbeiten ist eine Zustimmung zur These des überwiegenden Anteils des Menschen am Klimawandel nicht erkennbar.

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