Putin im O-Ton über die Beziehungen Russlands zu Afrika | Anti-Spiegel

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24-11-19 08:44:00,

Putin hat sich auf einer Podiumsdiskussion eineinhalb Stunden den Fragen der Teilnehmer einer Konferenz gestellt. Dabei ging es auch um die Perspektiven von Afrika.

In der westlichen Öffentlichkeit wird das Potenzial Afrikas gerne unterschlagen. Es geht im öffentlichen Diskurs im Westen über Afrika in der Regel um Flüchtlinge und Armut, dabei hat Afrika ein gigantisches Potenzial, weil es sich aus der post-kolonialen Umklammerung des Westens mehr und mehr löst und in China und Russland Partner findet, die es nicht einfach ausbeuten, sondern Beziehungen auf Augenhöhe aufbauen wollen. Das war der Grund für den russisch-afrikanischen Gipfel in Sotschi, bei dem vor kurzem alle afrikanischen Länder vertreten waren. Dazu hat ein afrikanischer Teilnehmer Präsident Putin auf der russischen Investoren-Konferenz „Russia is calling“ eine Frag gestellt. Ich habe die Frage und Putins Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Dies ist eine gute Gelegenheit, Ihnen eine Frage zu meiner Region, Afrika, zu stellen. Mein Name ist Jesaja, ich komme von der Eastern and Southern African Trade and Development Bank, mit Sitz in Nairobi, Kenia. Vielen Dank für die Einladung und dafür, dass Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Meine Frage betrifft den hervorragenden russisch-afrikanischen Gipfel in Sotschi. Nun möchte ich, Herr Präsident, Ihre Meinung zu Projekten mit afrikanischen Ländern südlich der Sahara, zur Entwicklung von Investitionen hören, denn die Entwicklung des russischen Handels mit afrikanischen Ländern südlich der Sahara hat auf einem sehr niedrigen Niveau begonnen, aber letztes Jahr haben wir einen sehr guten Anstieg um 4,8 Milliarden verzeichnet.

In Sotschi gab es während des Gipfels vielversprechende Diskussionen. Sowohl die Exporte, als auch die Importe legen zu.

Unsere Bank umfasst 22 ostafrikanische Länder. Handel und Investitionen in Ostafrika sind recht niedrig, ob es uns gefällt oder nicht, aber unsere Länder sind immer noch Schwellenländer, wir liegen weit hinter vielen anderen Regionen.

Ich würde gerne Ihre Meinung hören: Was sind Ihre Verpflichtungen, was sind die zukünftigen Maßnahmen Afrikas? Können wir in Zukunft eine Wiederbelebung bei der Unterzeichnung neuer Vereinbarungen zwischen russischen und afrikanischen Unternehmen erwarten? Kann diese Tätigkeit von unserer multilateralen Bank unterstützt werden?

Wladimir Putin: Sie haben gerade die Probleme der afrikanischen Länder erwähnt. Ich werde sie nicht wiederholen, sie sind allen bekannt.

Ich werde Ihre Frage nutzen, um über meine persönlichen Eindrücke vom Russland-Afrika-Treffen in Sotschi zu berichten.

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Putin im O-Ton über Fracking | Anti-Spiegel

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24-11-19 08:37:00,

Die Frage, wie Russland zum Fracking steht, wurde bisher kaum gestellt, denn Russland hat die größten Reserven für Fracking-Öl der Welt. Dazu hat Putin sich nun geäußert.

Auf der russischen Investoren-Konferenz „Russia is calling“ wurde Putin zu den Ölpreisen, Russlands Interessen auf dem Weltmarkt und zum Fracking befragt. Seine Antwort war humorvoll, hatte aber einen sehr ernsten Hintergrund, und es mag für viele unerwartet sein, wie Putin zur Ölförderung durch Fracking steht. Daher habe ich seine Antwort auf die Frage eines Teilnehmers der Konferenz übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Guten Tag! Mein Name ist Nick Chandramaga, ich arbeite für das französische Energieunternehmen Total.

Die Russische Föderation bestimmt immer mehr den Ölpreis. Der Ölpreis ist für Russland nach wie vor sehr wichtig. Darüber hinaus hat Russland sehr große Reserven an Fracking-Öl, vielleicht wird es profitabel sein, sie zu erschließen. Aber ist es möglich, amerikanische Produzenten zum Beispiel beim Fracking zu überholen? Wenn Russland Fracking-Öl erschließt, werden Sie zum größten Produzenten der Welt. Wie wünschenswert und effektiv ist das, weil Ihr Land bereits stark von Ölexporten abhängig ist?

Wladimir Putin: Erstens: Russland beeinflusst den globalen Energiemarkt, beeinflusst ihn sehr stark. Aber den größten Effekt erzielen wir, wenn wir mit anderen großen Energie-Förderern zusammenarbeiten. Nur koordinierte Schritte bringen einen optimalen Effekt für die globalen Energiemärkte. In diesem Sinne werden wir weiterhin mit Saudi-Arabien, mit den Golfstaaten und mit den OPEC-Ländern im Rahmen des in den letzten Jahren etablierten Systems OPEC Plus zusammenarbeiten. Das ist das eine.

Wir haben auch Streit bei einigen kleineren Fragen, aber im Allgemeinen haben wir eine gemeinsame Aufgabe. Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass der Markt ausgewogen ist, dass er sowohl für die Erzeuger als auch für die Verbraucher akzeptabel ist. Und das Wichtigste – ich möchte das betonen – dass er berechenbar ist.

Zu der Frage wer wie viel produziert. Vor kurzem war Russland die Nummer eins in der Welt bei der Ölförderung. Das ist aber kein Selbstzweck. Übrigens hat das Gesamtproduktionsvolumen in Russland trotz einiger Einschränkungen leicht zugenommen.

Zum Fracking-Öl. Warten wir ab, bis die Amerikaner viel Geld für neue Fracking-Technologien ausgegeben haben und dann – Hoppla – greifen wir uns die Technologie: Egal, ob wir heute daran interessiert sind oder nicht, wir bekommen die Technologie billig.

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Putin im O-Ton über die Ukraine und ihren neuen Präsidenten Selensky | Anti-Spiegel

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23-11-19 07:17:00,

Auf der großen Investoren-Konferenz „Russia is calling“ hat sich der russische Präsident Putin eineinhalb Stunden den Fragen der Teilnehmer gestellt. Einige der Fragen und Antworten habe ich übersetzt.

Hier geht es um eine Frage zu Ukraine, zum Friedensprozess dort und um den neuen ukrainischen Präsidenten Selensky. Ein Teilnehmer wollte von Putin wissen, wie er die Lage dort einschätzt und was er von Selensky hält. Ich habe die Frage und Putins Antwort komplett übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Ich möchte nach der Ukraine fragen. Wie ist Ihre Beziehung zu Selensky? Und ist es möglich, die schwierige Situation im Donbass zu lösen?

Wladimir Putin: Da hat er aber eine einfache Frage gestellt. (Lachen im Saal)

Der erste Teil ist ganz leicht zu beantworten. Wie ist meine Beziehung zu Selensky? Es gibt keine. Ich habe ihn noch nie getroffen, ich kenne ihn nicht, aber wir haben telefoniert. Ich habe den Eindruck, dass er ein netter Mensch ist, dass er aufrichtig ist, er will meiner Meinung nach die Situation wirklich zum Besseren verändern, auch im Donbass. Aber ich weiß nicht, ob er dazu in der Lage ist, obwohl einige positive Schritte unternommen wurden, ich meine die Entflechtung an zwei Stellen der Kontaktlinie. Aber das Militär hat mir gestern berichtet, dass der Beschuss von ukrainischer Seite weiter geht. Dennoch hoffe ich, dass sie nicht in diese Stellungen zurückkehren werden, denn wir haben bereits von einigen Politikern gehört, dass dort, wo die Truppen abgezogen worden sind, die ukrainische Nationalgarde und die Polizei einrücken sollten.

Ja, natürlich ist es in diesen Gebieten notwendig, die Ordnung aufrechtzuerhalten, aber wir wissen sehr wohl, dass die ukrainische Nationalgarde größtenteils aus sogenannten nationalistischen Bataillonen gebildet wurde. Und wenn sie zurückkommen, wird nichts Gutes daraus werden, denn es wird dazu führen, dass die Milizen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk ebenfalls wieder in ihre Stellungen zurückkehren würden. Aber ich hoffe, dass das nicht passiert. Wenn etwas passiert, dann hoffentlich nur im Einvernehmen zwischen den Konfliktparteien, also der Kiewer Regierung und den Vertretern des Donbass.

Wie die Perspektiven unserer zwischenstaatlichen Beziehungen aussieht, hängt weitgehend von der ukrainischen Seite ab. Wir sehen, dass man dort ständig neue Fragen aufwirft, die wir im Hinblick auf eine Lösung im Donbass für inakzeptabel und kontraproduktiv halten.

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Putin im O-Ton über die Folgen der Sanktionen für Russland, die EU und die USA | Anti-Spiegel

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23-11-19 01:01:00,

Auf der großen Investoren-Konferenz „Russia is calling“, die letzte Woche in Russland stattgefunden hat, hat sich Präsident Putin eineinhalb Stunden den Fragen der Teilnehmer gestellt. Es ging dabei auch um die Folgen der Sanktionen gegen Russland.

Präsident Putin wurde bei der Podiumsdiskussion von einem Teilnehmer gefragt, wie er das Verhältnis zu den USA einschätzt und auch zu den Folgen der Sanktionen. Seine Antwort ist für jeden, der den Mainstream-Medien folgt oder die Situation in Russland nicht kennt, sehr überraschend. Ich habe die Frage und die Antwort komplett übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Herr Präsident, wie wollen Sie die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten verbessern, wo können Sie zusammenarbeiten und welche Aussichten bestehen, die Sanktionen zu reduzieren oder aufzuheben?

Wladimir Putin: Wissen Sie, was die Sanktionen und die Aussichten für ihre Aufhebung betrifft, müssen Sie die US-Regierung zu fragen. Wir haben keine Sanktionen gegen uns selbst verhängt, das hat der US-Kongress getan, fragen Sie dort nach.

Worauf möchte ich in diesem Zusammenhang hinweisen? Erstens haben uns die Sanktionen gezwungen, uns auf den Gebieten von Importen unabhängig zu machen, wo wir glauben, dass es in unseren nationalen Sicherheitsinteressen liegt. Dabei geht es um eine breite Palette von Branchen: Die Landwirtschaft, die Medizin, die Pharmaindustrie, die Verteidigungsindustrie. Und im Großen und Ganzen haben wir sehr positive Ergebnisse erzielt.

Wissen Sie, ich sage es Ihnen ganz ehrlich, jetzt kann ich es offen und auch öffentlich sagen: Nachdem die ersten Sanktionen eingeführt wurden, hatte ich eine gewisse Sorge. Ich möchte allen meinen Kollegen danken, den unbekannten Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz in der Industrie, in der Produktion, in der Entwicklung und in Forschungsinstituten arbeiten. Wir haben einen sehr großen Schritt zur Stärkung unserer wirtschaftlichen und technologischen Souveränität getan. In diesem Sinne sind all diese Sanktionen unserer Wirtschaft sogar zugute gekommen.

Aber es gibt natürlich Nachteile und das sind Nachteile für alle Beteiligten. Wir reden von Milliarden von Dollar. Nehmen wir Europa: nach den Berechnungen der Europäer selbst haben sie etwa 50 Milliarden Verluste gemacht. Unsere Verluste waren übrigens viel geringer. Dasselbe gilt für die Vereinigten Staaten. Die Sanktionen, die von der US-Regierung in den letzten Jahren eingeführt wurden, ich erinnere mich nicht, wie viele es waren, es waren mehr als ein Dutzend neue Sanktionen,

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Putin im O-Ton über Klimaschutz und das Pariser Abkommen | Anti-Spiegel

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23-11-19 10:59:00,

Letzte Woche fand in Russland eine große Konferenz für Investoren statt, auf der auch Präsident Putin sich den Fragen der Teilnehmer gestellt hat.

Die Fragen der Teilnehmer und die Antworten des russischen Präsidenten zu einigen Themen werde ich übersetzen. Beginnen möchte ich mit dem Thema Klimawandel und was Russland über das Thema denkt und was es zum Klimaschutz beitragen möchte.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Ich möchte Ihre Einschätzung der Energiewende verstehen, die wir jetzt erleben. Wir sind uns einig, dass wir uns an das Pariser Abkommen halten sollten: Wir reduzieren die Emissionen, wir investieren in erneuerbare Energien und neue Technologien. Aber wir glauben auch, dass Öl und Gas, insbesondere Gas, weiterhin eine wichtige Rolle spielen werden.

Wie Sie wissen, wird in Europa und in einer Reihe von NGOs gesagt, dass Gas in Zukunft nicht mehr gebraucht wird, aber ich glaube – und da sind wir uns hier einig -, dass das sicherlich nicht wahr ist und das Gas seine Bedeutung nicht verlieren wird. Ich möchte Wissen, wie Sie diese Frage beurteilen.

Wladimir Putin: Unsere Zivilisation entwickelt sich sehr aktiv und niemand will, dass wir in Folge dieser Entwicklung am Ende alle wieder in Höhlen leben – sei es als Folge eines ökologischen Kollapses oder als Folge anderer unvorhergesehener Umstände.

Deshalb müssen wir uns als verantwortungsbewusste Menschen – in Russland sehen wir uns als solche – bemühen sicherzustellen, dass unsere Energiebilanz, zumindest in Russland, so grün wie möglich ist. Tatsächlich ist die russische Energiebilanz heute eine der grünsten der Welt. Wenn wir uns die Struktur unserer Energiebilanz anschauen, dann besteht sie zu einem bedeutenden Teil aus Wasserkraft, aus Kernenergie und aus Gas.

Ich weise Sie darauf hin, dass die Umwelt in vielen Ländern der Welt heute zum größten Teil von Kohle beeinflusst wird, die heute Energieträger Nummer eins in der Welt ist. Mehr als alles andere wird Kohle verbrannt, um Energie zu erzeugen. In diesem Sinne ist die Vernachlässigung von Gas meiner Meinung nach absolut seltsam, weil es der sauberste aller fossilen Energieträger ist.

Wenn Ideen wie die Energiewende gefördert werden, scheint es mir, dass die Menschheit tatsächlich bald wieder in Höhlen leben könnte, wenn man den Energieverbrauch durch fossile Energieträger auf Null reduziert, denn sich auf die Sonnen- oder Windenergie oder die Kraft der Gezeiten zu verlassen,

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Putin brandmarkt Öl-Fracking in USA als „barbarisch“

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21-11-19 09:31:00,

Politik

10:21 21.11.2019(aktualisiert 11:32 21.11.2019)

Zum Kurzlink

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Förderungstechniken von Schieferöl und -Gas (Fracking) wie sie in den USA üblich sind als „barbarisch“ kritisiert. Auch wenn diese Techniken wirtschaftlich seien, würde Russland sie wegen ihrer vernichtenden Wirkung auf die Umwelt nie anwenden.

Beim Fracking wird Öl oder Gas mit Hilfe von einer Mischung aus Wasser und Chemikalien aus Gesteinsschichten gepresst. Umweltschützer kritisieren die Methode, weil dabei Wasser und Boden verunreinigt werden.

Fracking-Bohrturm in Nordengland

©
East News / Science Photo Library

„Die heutigen Techniken zur Gewinnung von Schieferöl und -Gas sind ohne jede Übertreibung barbarisch. Denn sie vernichten die Umwelt“, sagte Putin am Mittwoch auf einem Wirtschaftsforum in Moskau.

In Gebieten, in denen Fracking betrieben werde, „kommt bei den Bewohnern statt Wasser schwarze Brühe aus dem Wasserhahn“.

Ungeachtet aller wirtschaftlichen Vorteile brauche Russland solche Techniken nicht, sagte der Kremlchef. Er verwies darauf, dass Russland genug Ölreserven habe, sowohl auf dem Festland als auch auf dem Schelf.

Dennoch behalte das Land die Entwicklung der Fracking-Industrie in den USA im Auge.

„Wir warten ab, bis die Amerikaner in neue Fördertechniken investiert haben, und werden diese Techniken dann billig kaufen“, sagte Putin, und betonte, dass das als Scherz gemeint gewesen sei.

leo/ae

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Vladimir Putin, Syria’s Pacifier-in-Chief – Global Research

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24-10-19 02:06:00,

The negotiations in Sochi were long – over six hours – tense and tough. Two leaders in a room with their interpreters and several senior Turkish ministers close by if advice was needed. The stakes were immense: a road map to pacify northeast Syria, finally.

The press conference afterwards was somewhat awkward – riffing on generalities. But there’s no question that in the end Russian President Vladimir Putin and his Turkish counterpart Recep Tayyip Erdogan managed the near impossible.

The Russia-Turkey deal establishes a safe zone along the Syrian-Turkish border – something Erdogan had been gunning for since 2014. There will be joint Russia-Turkey military patrols. The Kurdish YPG (People’s Protection Units), part of the rebranded, US-aligned Syrian Democratic Forces, will need to retreat and even disband, especially in the stretch between Tal Abyad and Ras al-Ayn, and they will have to abandon their much-cherished urban areas such as Kobane and Manbij.  The Syrian Arab Army will be back in the whole northeast. And Syrian territorial integrity – a Putin imperative – will be preserved.

This is a Syria-Russia-Turkey win-win-win – and, inevitably, the end of a separatist-controlled Syrian Kurdistan. Significantly, Erdogan’s spokesman Fahrettin Altun stressed Syria’s “territorial integrity” and “political unity.” That kind of rhetoric from Ankara was unheard of until quite recently.

Putin immediately called Syrian President Bashar al Assad to detail the key points of the memorandum of understanding. Kremlin spokesman Dmitry Peskov once again stressed Putin’s main goal – Syrian territorial integrity – and the very hard work ahead to form a Syrian Constitutional Committee for the legal path towards a still-elusive political settlement.

Russian military police and Syrian border guards are already arriving to monitor the imperative YPG withdrawal – all the way to a depth of 30 kilometers from the Turkish border. The joint military patrols are tentatively scheduled to start next Tuesday.

On the same day this was happening in Sochi, Assad was visiting the frontline in Idlib – a de facto war zone that the Syrian army, allied with Russian air power, will eventually clear of jihadi militias, many supported by Turkey until literally yesterday. That graphically illustrates how Damascus, slowly but surely, is recovering sovereign territory after eight and a half years of war.

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Putin greets African leaders in their traditional clothes as they arrive at Sochi economic summit (PHOTOS)

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24-10-19 12:08:00,

Russian President Vladimir Putin was joined by the leaders of 54 African nations who gathered for a major economic forum in the Black Sea resort of Sochi.

Talks range from multibillion dollar trade deals to joint infrastructure projects and further investment opportunities.

Here are some photos from the economic ‘bridge-building’ event.

Vladimir Putin with Gambian President Adama Barrow. © Sergei Chirikov/ Pool / Reuters

Vladimir Putin with Sierra Leone President Julius Maada Bio and his spouse. © Mikhail Metzel / Sputnik

Attendees at the Russia-Africa economic summit in Sochi, Russia. © Ilya Pitalev / Sputnik

Vladimir Putin with Nigerian President Muhammadu Buhari. © Mikhail Metzel / Sputnik / Reuters

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Putin urges Erdoğan to keep commitments

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23-10-19 08:40:00,

On 22 October 2019, in Sochi, Russian President Vladimir Putin received his Turkish counterpart Recep Tayyip Erdoğan. Their five-hour meeting centered around bilateral trade relations and Turkey’s “Operation Peace Spring” in Syria.

The S-400 Air Defense System was delivered on schedule and without any snags. The construction of both the Akkuyu Civil Nuclear Power Plant and the Turkish Stream Pipeline is proceeding according to plan.

The two countries signed a Memorandum of Understanding [1] on the situation in Syria. It is based firstly on the respect of Syria‘s territorial integrity and Turkey’s security needs, and secondly on the Adana Agreement [2] concluded in 1998 between the governments of Hafez el-Assad and Süleyman Demirel.

The Agreement, whose clauses have long been kept secret, authorized the Turkish army to go after PKK terrorists launching bomb attacks against it from inside Syrian territory. At the time, the PKK artillery had a maximum range of 32 kilometers, hence the 32-kilometer area occupied today by the Turkish army. In addition, the Syrian Arab Republic had authorized the Turkish army to enforce permanent security measures within an area of 5 kilometers. Such provisions helped to put an end to the Syrian-Turkish tensions engendered by the political asylum granted to Abdullah Öcallan and the PKK.

The Russian-Turkish Memorandum confirms the legality of the Turkish “Operation Spring Peace” within a border area of 32 kilometers with the exception of the city of Qamishli. It makes no mention of US demands to shut down the northern land corridor linking Tehran to Beirut. Moreover, it does not set a deadline for the withdrawal of the Turkish army, which is now likely to impose a military occupation, as it has done in Cyprus and Iraq.

The memorandum also says nothing about the war crimes perpetrated by the Syrian Turkmen militia, serving as the Turkish army’s auxiliary forces, nor does it address the accusations made by Amnesty International [3] and the Times of London [4] about the Turkish Army’s deployment of white phosphorus.

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Putin auf Staatsbesuch in Saudi-Arabien – Worüber die deutschen Medien nicht berichtet haben | Anti-Spiegel

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21-10-19 12:18:00,

Der russische Präsident Putin war letzte Woche auf einem wichtigen Staatsbesuch auf der arabischen Halbinsel, über den in Deutschland gar nicht berichtet wurde. Dafür hat das russische Fernsehen in der Sendung „Nachrichten der Woche“ ausführlich darüber berichtet.

Ich habe Teile des Interviews übersetzt, das Putin drei arabischen TV-Sendern vor seiner Abreise nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate gegeben hat. Dort konnte man schon heraushören, dass der Besuch wahrscheinlich weitere wichtige Weichenstellungen bringen würde, nachdem Russland sich bereits im Syrienkrieg als wichtige Macht im Nahen Osten etabliert hat und den USA den Rang als Nummer eins in der Region streitig macht. Dass Russlands Gewicht am Persischen Golf wächst, konnte man nun auch bei den aktuellen Staatsbesuchen beobachten.

Das russische Fernsehen hat darüber in zwei Beiträgen berichtet. Vor allem der Bericht aus den Emiraten zeigt sehr ungewöhnliche Bilder, die in dem Bericht kommentiert werden. So wurden dort sogar die Polizeiwagen, die Putins Limousine eskortiert haben, umlackiert und sahen aus, wie russische Polizeiwagen, während Kampfflugzeuge eine riesige russische Fahne in den Himmel malten und auf Wolkenkratzern hunderte Meter hohe Bilder von Putin auf über 120 Etagen projiziert wurden. Ich habe die Berichte des russischen Fernsehens über Putins Staatsbesuche in Saudi-Arabien und den Vereinigten Emiraten übersetzt, weil in Deutschland darüber nichts in den Medien zu hören war.

Beginn der Übersetzung:

Am 14. Oktober stattete Präsident Putin Saudi-Arabien einen Staatsbesuch ab, danach flog der russische Staatschef in die Vereinigten Arabischen Emirate, auch zu einem Staatsbesuch.

Es geht um die wichtigsten Themen für unsere Länder, für den Nahen Osten und den ganzen Planeten. Ein einfacher Vergleich: Amerika läuft mit der Idee durch die Gegend, eine „arabische NATO“ zu schaffen, um auch weiterhin im Nahen Osten Kriege zu provozieren und seine Waffen dort für diese Kriege verkaufen, damit, wie im Falle der bestehenden NATO, der neue Block auch zu einem Werkzeug für die US-Kriegspolitik werden würde. Russland bietet dagegen eine andere Idee an: eine friedliche Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Region am Persischen Golf zu schaffen, auch mit einer Einladung an die Vereinigten Staaten und China. Es wäre eine Plattform, um Lösungen zu finden und gegenseitige Interessen zu berücksichtigen. Noch ist nicht jeder dazu bereit, aber spüren Sie den Unterschied in den Ansätzen?

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Putin im O-Ton über den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern | Anti-Spiegel

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16-10-19 05:08:00,

Bei dem Interview vor seinem Besuch in Saudi-Arabien, dass Putin drei arabischen Fernsehsendern gegeben hat, wurde er auch nach dem israelisch-palästinensischen Konflikt gefragt.

Da dieses Thema ein wenig aus den Nachrichten verschwunden ist und man im Westen kaum zu hören bekommt, was Staaten in anderen Teilen detr Welt zu dem Konflikt sagen, habe ich Putins Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Journalist: Herr Präsident, ein weiteres Thema, das früher sehr relevant war, betrifft die palästinensisch-israelische Aussöhnung. Russland und die Sowjetunion spielten eine wichtige Rolle bei der Lösung dieses Problems, zum Beispiel bei der Madrider Konferenz. Derzeit sehen wir von Russland bei dem Thema keine große Aktivität, während die Vereinigten Staaten feierlich den so genannten Deal des Jahrhunderts ankündigen und die israelische Regierung ihre willkürliche Politik der Unterdrückung fortsetzt. Aber wo ist Russlands Rolle bei der Lösung dieses für den Nahen Osten grundlegenden Problems?

Putin: Die Lösung hängt ja nicht von uns ab, nicht von unserer Aktivität. Es hängt vom Wunsch aller an diesem Prozess beteiligten Parteien ab, wen sie in dem Prozess sehen oder nicht sehen wollen.

Übrigens haben wir auch sehr gute Beziehungen zu Israel. Fast anderthalb Millionen israelische Bürger stammen aus der ehemaligen Sowjetunion. Es ist fast ein russischsprachiges Land. Wo auch immer Sie dort hinkommen, jeder spricht Russisch. Darum ist es uns nicht gleichgültig, was dort vor sich geht. Aber wir haben eine grundsätzliche Position zur palästinensischen Frage. Wir halten uns strikt an alle Beschlüsse der Vereinten Nationen und sind der Meinung, dass sie umgesetzt werden müssen.

Was den „Deal des Jahrhunderts“ betrifft, so werden wir jeden Deal unterstützen, der zum Frieden führt, aber wir müssen verstehen, was dieser Deal überhaupt ist. Schließlich sind noch keine Einzelheiten des so genannten „Deals des Jahrhunderts“ bekannt, die Vereinigten Staaten haben sie der Öffentlichkeit noch nicht präsentiert. Nicht der Weltöffentlichkeit und nicht ihrem eigenen Land, nicht dem Nahen Osten und nicht Palästina.

Wir gehen von der Zwei-Staaten-Lösung aus, die einen palästinensischen Staat schaffen soll. Wir haben immer angeboten, in Moskau direkte Verhandlungen zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten und der Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde zu führen, aber leider ist es dazu nicht gekommen. Wir tun alles, wir haben mehrere Konferenzen abgehalten, mehrere Treffen mit verschiedenen Gruppen Palästinas gehabt. Wir glauben, dass die Wiederherstellung der palästinensischen Einheit ein sehr wichtiger Faktor wäre,

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Wie is Putin? – Wakker Mens

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15-10-19 08:30:00,

In het Westen kennen wij president Putin alleen vanuit de media, de westerse media. Over het algemeen zijn de berichten die wij ontvangen door de heersende media, en berichten over Putin in het bijzonder, aan censuur onderhevig en volgen een politieke agenda. Het beeld wat wij over president Putin zullen krijgen is dat hij gevaarlijk, onbetrouwbaar, ouderwets en ondemocratisch is. Zijn wereldbeschouwing en verhouding tot mensenrechten zou ver van onze (gedeelde) westerse waarden staan en zijn zo, onverenigbaar met ons begrip van vrijheid en democratie. Bovendien zullen we alle voorstellen en ideeën, die uit zijn zicht op de wereld voortkomen, met grote voorzichtigheid en wantrouwen ter kennis nemen.

Natuurlijk vertegenwoordigt een president in eerste instantie de belangen van zijn land, dat is zijn opgave. Ook denk ik dat we met betrekking tot de wereld vrede, veel danken aan de eigenschappen van de heer Putin. Dat het in veel conflict gebieden in de wereld dank het inzicht en diplomatie vanuit Rusland, nog niet tot grotere escalaties is gekomen. En ja, daar heeft Rusland ook belang bij.

Hier onder een ongecensureerd interview door The Financial Times met president Putin. Een unieke gelegenheid om iets meer over Putin te ervaren.

Het is het eerste grote interview na 16 jaren wat de Russische leider gaf aan een grote internationale krant.

 

 

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Putin im O-Ton über ein neues Wettrüsten und die Beziehungen zu den USA | Anti-Spiegel

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14-10-19 09:03:00,

Vor seiner anstehenden Reise nach Saudi-Arabien hat Putin den arabischen TV-Sendern Al Arabia, Sky News Arabia und RT Arabic ein einstündiges Interview gegeben, aus dem ich die interessantesten Teile übersetzt habe.

In diesem Teil des Interviews ging es um die Beziehungen zwischen den USA und Russland vor dem Hintergrund, dass die USA praktisch alle Abrüstungsverträge gekündigt haben und nun ein neues, atomares Wettrüsten droht. Da die deutschen Medien über solche Interviews gar nicht berichten, zeige ich hier, was Putin zu dem Thema zu sagen hat.

Beginn der Übersetzung:

Journalist: Lassen Sie uns nun den Nahen Osten und den Persischen Golf für eine Weile verlassen. Sie sagen regelmäßig, dass sich die amerikanisch-russischen Beziehungen verbessern sollten, denn andernfalls, wenn es eine Art „Zusammenbruch“ der Beziehungen gibt, wird das wirklich ein ungünstiges Umfeld für die ganze Welt erzeugen.

Sehen Sie heute mit Blick auf die Trump-Administration die Hoffnung, dass wir wirklich Schritte zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen erleben können? Schauen Sie sich Donald Trumps Twitter-Posts an? Sie beobachten wahrscheinlich, was der amerikanische Präsident sagt.

Putin: Es tut mir leid, ich habe selbst kein Twitter, ich folge ihm nicht. Natürlich berichten meine Mitarbeiter von Zeit zu Zeit darüber. Die Meinung des Präsidenten der Vereinigten Staaten ist immer wichtig, wichtig für die ganze Welt. Aber ich lese es nicht selbst.

Journalist: Nehmen wir an, dass Präsident Donald Trump im nächsten Jahr wiedergewählt wird. Glauben Sie, dass er während der nächsten Präsidentschaft mutiger in der Frage einer echten Entspannung der Beziehungen zu Moskau sein wird? Und wird Moskau bereit sein, den Dialog wieder aufzunehmen?

Putin: Entschuldigen Sie, Sie arbeiten für Russia Today?

Dank Leuten wie Ihnen werden sie wieder Russland beschuldigen, sich in die Wahl einzumischen, weil Sie jetzt eine Wiederwahl von Trump ins Spiel gebracht haben. Sie werden sagen: Ja, das ist ein Element der russischen Einmischung in den Wahlkampf. (Putin lacht)

Aber im Ernst, wir wissen, wir alle wissen, was und wie der Präsident der Vereinigten Staaten, Herr Trump, über die amerikanisch-russischen Beziehungen sagt. Wir wissen, dass er sich schon im Wahlkampf für eine Normalisierung ausgesprochen hat, aber leider ist dies bisher nicht geschehen. Aber das werfen wir ihm nicht vor, weil wir sehen, was im innenpolitischen Leben der Vereinigten Staaten geschieht.

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Putin im O-Ton zum Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran | Anti-Spiegel

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14-10-19 08:46:00,

Bei dem Interview, das Putin drei arabischen TV-Sendern vor seiner Reise nach Saudi-Arabien gegeben hat, ging es auch um die Krise rund um den Iran, zu dem Russland ein sehr gutes Verhältnis hat. Vor allem der saudische Journalist hatte dazu kritische Fragen.

Da die russische Sicht auf den Konflikt im Golf eine ganz andere ist, als die, die uns die deutschen Medien präsentieren, denke ich, dass es interessant ist, wie Putin zu dem Konflikt im Persischen Golf und zur ewigen Rivalität zwischen Saudi-Arabien und dem Iran steht. Daher habe ich diesen Teil des Interviews übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Journalist: Herr Präsident, es gibt Bedenken hinsichtlich der Rolle des Iran nicht nur bei den jüngsten Anschlägen auf die saudische Raffinerie, sondern auch in anderen Ländern: Libanon, Jemen, Irak, Syrien und anderen.

Sind Sie auch in Russland besorgt, dass diese Aktivitäten des Iran, wie wir denken, destabilisierend wirken? Glauben Sie, dass Russland Einfluss nehmen kann, um dieses Verhalten zu ändern?

Putin: Ich habe schon gesagt, dass wir mit Saudi-Arabien und den Arabischen Emiraten eine beispiellos herzliche Partnerschaft und sogar freundschaftliche Beziehungen entwickelt haben. Aber Russland befreundet sich nie mit jemandem gegen jemand anderen. Wir bauen bilaterale Beziehungen auf, die auf positiven Trends in unseren Kontakten basieren, anstatt eine Allianz im Kampf gegen jemanden zu bilden, das ist die erste These.

Zweitens denke ich, und ich glaube, dass es von Ihnen, Ihren Zuhörern und Ihrem Publikum verstanden wird: Russland und der Iran sind Nachbarn, diesen Faktor können wir nicht ignorieren.

Drittens ist der Iran eine große regionale Macht, eine alte Nation mit einer alten Kultur. Und wenn wir gute Beziehungen zu jemandem aufbauen wollen, und ich gehe davon aus, dass alle Länder der Region gute Beziehungen zueinander haben wollen, dann strebt niemand nach Konfrontation und, Gott bewahre, nach Zusammenstößen. Ich weiß, dass das in Saudi-Arabien niemand will und auch in den Emiraten will das niemand. Aber wenn wir eine positive Agenda wollen, müssen wir die legitimen Interessen unserer Partner anerkennen. Ich möchte das betonen, ich spreche jetzt nicht darüber, welche Interessen berechtigt sind, und welche nicht, aber eine so große Macht, wie der Iran, der seit Tausenden von Jahren in diesem Gebiet ist – die Iraner, die Perser, leben dort seit Jahrhunderten – kann nicht anders,

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Putin im O-Ton über seine Sicht auf die Zukunft Syriens | Anti-Spiegel

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14-10-19 08:17:00,

Vor seinem anstehenden Besuch in Saudi-Arabien hat Putin drei arabischen TV-Sendern ein Interview gegeben, in dem er auch über die Chancen auf eine friedliche Zukunft Syriens gefragt wurde.

Da ich es vor dem Hintergrund der Berichterstattung in Deutschland über das Thema interessant finde, wie Russland auf diese Thematik blickt, habe ich diesen Teil des Interviews von Putin mit den TV-Sendern Al Arabia, Sky News Arabia und RT Arabic übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Journalist: Herr Präsident, jetzt möchte ich über Syrien sprechen. Sie haben vor kurzem angekündigt, dass die groß angelegten Militäraktionen in Syrien ausgesetzt werden und wir hoffen jetzt wirklich auf eine politische Lösung. Sie haben bei der Valdai-Konferenz darüber gesprochen. Sie haben gesagt, dass Syrien in der Tat ein wahres Beispiel dafür sein kann, wie mit solchen Konflikten umzugehen ist.

Glauben Sie, dass es möglich ist, über irgendeine politische Lösung zu sprechen, solange noch anderes Staaten auf dem Territorium Syriens präsent sind? Derzeit sind da Soldaten aus den Vereinigten Staaten, aus Russland, aus der Türkei und aus dem Iran. Können wir in so einem instabilen Umfeld auf Stabilität in Syrien hoffen?

Putin: Wir müssen darauf hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich kann Ihnen nur zustimmen, dass alle, die sich unrechtmäßig auf dem Territorium eines anderen Staates befinden, in diesem Fall der Arabischen Republik Syrien, dieses Gebiet verlassen müssen. Das gilt generell für alle Staaten. Wenn die künftige Führung, die legitime Führung Syriens, sagt, dass sie die Präsenz der russischen Streitkräfte nicht mehr braucht, dann betrifft das natürlich auch die Russische Föderation. Aber über den heutigen Stand haben wir mit allen unseren Partnern absolut offen gesprochen: mit den iranischen Partnern und mit den türkischen Partnern haben wir wiederholt darüber gesprochen und auch mit unseren amerikanischen Partnern. Und so, wie ich es Ihnen jetzt sagen werde, habe ich auch meinen Kollegen offen gesagt, dass das Gebiet Syriens von ausländischer Militärpräsenz befreit werden muss und dass die territoriale Integrität der Arabischen Republik Syrien vollständig wiederhergestellt werden muss.

Journalist: Haben Sie eine Ahnung, wie die politische Zukunft Syriens sein wird und welche Rolle Russland in dieser Zukunft spielen wird?

Putin: Wissen Sie, diese Frage, und das ist die schwierigste Frage, kann nur von den Syrern selbst beantwortet werden. Ich hoffe, dass dies nicht mit Waffen,

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Putin im O-Ton zu der Frage, warum Russland sich stark in Syrien engagiert | Anti-Spiegel

putin-im-o-ton-zu-der-frage,-warum-russland-sich-stark-in-syrien-engagiert-|-anti-spiegel

13-10-19 05:42:00,

Der russische Präsident Putin fährt demnächst zu einem Staatsbesuch nach Saudi-Arabien und vor dieser Reise hat Putin den arabischen TV-Sendern Al Arabia, Sky News Arabia und RT Arabic ein einstündiges Interview gegeben.

Wie schon bei früheren solchen Interviews werde ich wieder Teile davon übersetzen, die ich als interessant für deutsche Leser einschätze. In diesem ersten Teil geht es um die Frage, warum Russland in Syrien so entschieden eingegriffen hat, nachdem es dem Westen die Kriege gegen den Irak und Libyen mehr oder weniger hat durchgehen lassen.

Beginn der Übersetzung:

Journalist: Als Sie schon mehr als 10 Jahre lang Präsident waren, ereigneten sich im Nahen Osten wirklich harte, dramatische Ereignisse, es wurden die Grundfesten einer Reihe von Staaten erschüttert, die Grundlage des Irak wurde zerstört und Libyen auch. Dieses Schicksal könnte auch andere Staaten erwarten.

Jetzt sehen wir, was für katastrophale Ereignisse in der Arabischen Republik Syrien passiert sind. Und viele Menschen in der arabischen Öffentlichkeit denken, dass Russland seine Rolle in der Region stärken kann. Natürlich wissen Sie, dass unser Kanal RT Arabic auch über die Außenpolitik der Russischen Föderation berichtet. Viele unserer Zuschauer fragen: Warum hat Russland in Syrien eine so entschiedene Haltung eingenommen, aber nicht in Libyen und dem Irak?

Putin: Tatsache ist, dass die Vereinigten Staaten im ersten Fall, wie bekannt ist, unter Umgehung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen gehandelt haben. Die Vereinigten Staaten hatten kein Mandat, Gewalt gegen den Irak anzuwenden. Russland hat das nicht unterstützt. Russland, Frankreich und Deutschland, wir haben die US-Pläne in Sachen Irak nicht unterstützt. Darüber hinaus haben wir vor den möglichen negativen Folgen gewarnt. Und sie sind genau so eingetroffen.

Und die erste Euphorie über militärische Siege wich schnell der Verzweiflung und dem Pessimismus über die Folgen dieses Sieges. Weil alle staatlichen Strukturen im Irak zerstört wurden und – zumindest in der ersten Phase – keine neuen Strukturen geschaffen wurden. Im Gegenteil, die radikalen Kräfte wurden gestärkt und das, was wir als Terrorismus bezeichnen, hat sich dort entwickelt.

Viele ehemalige Armeeoffiziere und Geheimdienstbeamte von Sadam Hussein haben die Seiten gewechselt, haben sich den Radikalen angeschlossen und mit ihrer Hilfe wurde der IS geschaffen. Das konnte geschehen, weil keiner von denen, die diesen Krieg unterstützt haben, über die Folgen nachgedacht hat.

Wir hoffen sehr,

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Putin im O-Ton über den Deep State | Anti-Spiegel

putin-im-o-ton-uber-den-deep-state-|-anti-spiegel

06-10-19 07:58:00,

Wer in Deutschland vom „tiefen Staat“ spricht, gilt als Verschwörungstheoritker. Dass der tiefe Staat eine Tatsache ist, ist außerhalb von Deutschland aber kein Geheimnis, auch in Deutschland sprach man früher vom „Staat im Staate“, was nur eine andere Bezeichnung für das ist, was man heute den „tiefen Staat“ nennt.

Putin wurde auf der Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs eine Frage von einem französischen Professor gestellt, die das Thema „tiefer Staat“ zum Inhalt hatte. Putin allerdings begegnete dem mit Unverständnis. Für ihn ist es anscheinend unvorstellbar, dass der staatliche Apparat ein Eigenleben führt, das würde er bei sich offensichtlich nicht zulassen. Ich habe die Frage und die kurz Antwort von Putin übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Moderator: Professor Boniface aus Frankreich, ich sehe ihn gerade nicht, fragt: Präsident Macron sagte, als er vor kurzem vor Diplomaten sprach, ´dass der so genannte Deep State, das heißt einige tiefe Strukturen in der Verwaltung, die Entwicklung der Beziehungen mit Russland behindern und der Verbesserung der Beziehungen in die Quere kommen. Er würde gern schneller die Beziehungen verbessern, aber er wird dabei behindert.

Und die Frage ist: Warum behindern diese tiefen Strukturen in Frankreich und vielleicht auch woanders die Verbesserung der Beziehungen zu Russland? Was ist an Russland so besonders?

Putin: In welcher Regierung, in der amerikanischen Regierung?

Moderator: In Frankreich.

Putin: In der französischen Regierung?

Moderator: Ja.

Putin: Wer ist denn der Präsident Frankreichs, ich oder Macron? Soll er bei sich aufräumen. Was fragen Sie mich danach? Ich habe nicht gehört, was er gesagt hat, ich wusste das nicht. Aber wenn ein Untergebener deine Arbeit stört (Putin schlägt mit der rechten Hand gut hörbar auf die Lehne seines Sessels, was Lacher im Saal provoziert), muss man ihm zeigen, wo sein Platz ist. Oder einen anderen auf die Position setzen. Setz in die Verwaltung deine Unterstützer und Gleichgesinnten und das Team wird gute Ergebnisse liefern.

Ende der Übersetzung

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse. ´

Krim, Syrien, Migration, Sanktionen – Was sagt Putin selbst zu den Fragen der Geopolitik?

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Podiumsdiskussion: Putin und andere Staatschefs im O-Ton über Klimawandel und Umweltschutz | Anti-Spiegel

podiumsdiskussion:-putin-und-andere-staatschefs-im-o-ton-uber-klimawandel-und-umweltschutz-|-anti-spiegel

06-10-19 10:27:00,

Auf der Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs haben die Präsidenten von Russland, Aserbaidschan und Kasachstan auch Fragen zum Klimawandel beantwortet. Da die Medien in Deutschland den Eindruck erwecken, bei dem Thema gebe es weltweite Einigkeit, habe ich die Fragen und Antworten übersetzt und man sieht: Es gibt diese weltweite Einigkeit nicht.

Heute kommt keine internationale Konferenz, an der Politiker teilnehmen, ohne Fragen zum Klimwandel aus. So auch die Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs. Ich denke, es ist für deutsche Leser durchaus interessant, wie Staatschefs anderer Länder das Thema sehen.

Beginn der Übersetzung:

Frage einer Teilnehmerin aus dem Publikum: Guten Tag! Ich bin Expertin am Französischen Institut für Internationale Beziehungen in Paris.

Präsident Putin, ich habe eine Frage an Sie. Gleich zu Beginn Ihrer Rede haben Sie die Konturen einer möglichen Zukunft zu skizziert. Eines der Themen, die sich natürlich aufdrängen, ist das Thema der globalen Erwärmung, der Klimawandel.

Russland hat vor kurzem den Pariser Klimavertrag ratifiziert und Sie wissen, dass dieses Thema Präsident Emmanuel Macron sehr am Herzen liegt. Das ist eines der Schwerpunktthemen für ihn.

Übrigens, meiner Meinung nach beginnen Sie und Präsident Macron eine neue Phase der Beziehungen, es wäre interessant, wenn Sie auch darüber sprechen würden.

Aber ich komme auf meine Frage zurück. In Frankreich und in Europa gibt es im Prinzip einen grundlegenden Konsens über den Klimawandel, obwohl das Mädchen Greta Thunberg in dieser Frage in letzter Zeit stark polarisiert hat.

Putin: Was hat sie getan?

Teilnehmerin aus dem Publikum: Sie hat eine gewisse Polarisierung in diese Debatte gebracht. Was Russland betrifft, so denke ich, dass es immer eine Ambivalenz in den Beziehungen gegeben hat, auch in den Doktrinen, weil die russische Umweltdoktrin einige sehr gute Dinge sagt. Aber die russische Wirtschaftsdoktrin bis 2025 sagt, dass die Entwicklung einer „grünen Wirtschaft“ eine der Bedrohungen und Risiken für die russische Wirtschaft sei und es ist klar, warum. Denn der Anteil von Öl und Gas ist sehr hoch bei den Exporten.

Dasselbe, die gleiche Widersprüchlichkeit, sehen wir auch in der Debatte über die Gründe des Klimawandels. Ist er das Ergebnis menschlicher Aktivität, oder sind es globale Zyklen der Erde?

Die gleiche Ambivalenz in den Beziehungen zu Unternehmen. Ist das eine Chance für die Zukunft?

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Putin im O-Ton über das neue Wettrüsten und Abrüstungsinitiativen | Anti-Spiegel

putin-im-o-ton-uber-das-neue-wettrusten-und-abrustungsinitiativen-|-anti-spiegel

05-10-19 07:18:00,

Letzte Woche fand in Russland die diesjährige Konferenz des Valdai-Klubs statt und der russische Präsident Putin nahm gemeinsam mit den Präsidenten von Kasachstan, Aserbeidschan, den Philippinen und dem König von Jordanien an der abschließenden Podiumsdiskussion teil.

Die Diskussionen des Valadi-Klubs, der inzwischen eine der hochkarätigsten Konferenzen zur Weltpolitik ist, sind für politisch interessierte Menschen immer einer der Höhepunkte des Jahres. In meinem Buch über Putin habe ich sehr ausführlich über einige dieser Konferenzen berichtet, weil dort fast immer wichtige politische Aussagen gemacht werden.

In diesem Jahr war das Thema Asien, weshalb dieses Mal nicht ganz so viel dabei war, was Europa angeht. Dennoch gab es einige interessante Passagen, die ich übersetzt habe. Hier geht es um das Problem der atomaren Rüstung, die wieder an Fahrt aufnimmt, seit die USA fast alle Abrüstungsverträge gekündigt haben. Danach wurde Putin gefragt und ich habe seine Antwort übersetzt. Vor allem sein letzter Satz sorgte für bittere Lacher und Applaus.

Beginn der Übersetzung:

Moderator: Sie haben schon viel über dieses Thema gesprochen, aber anscheinend gibt es immer noch Fragen dazu. Im vergangenen Jahr hat es eine Reihe von Ereignissen auf dem Gebiet des nuklearen Gleichgewichtes gegeben. Auf der einen Seite haben sich die Vereinigten Staaten aus dem INF-Vertrag zurückgezogen, es gab viele Diskussionen zu diesem Thema und Russland wurde die Schuld gegeben.

Auf der anderen Seite verlor Herr Bolton, der der größte Befürworter des Austritts war, seinen Job, was Präsident Trump mit anderen Dingen begründet hat. Es gibt Gespräche über den NEW-START-Vertrag, aber es ist noch unklar, in welche Richtung das gehen wird.

Vor einem Jahr saßen wir mit Ihnen auf dieser Bühne und Sie haben damals die Aufsehen erregende Äußerung gemacht, dass, was Gott verhüten möge, wenn es zu einem atomaren Konflikt kommt, die Aggressoren verrecken werden und wir in den Himmel kommen. Sind wir in diesem Jahr dem Paradies näher gekommen?

Putin: Wir sind dem Herrn immer gleich nahe und er wird bestimmen, wohin wir nach dem Ende unserer irdischen Reise kommen. Aber die Situation hat sich natürlich nicht verbessert. Mit dem Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Vertrag über das Verbot von Kurz- und Mittelstreckenraketen hat sie sich verschlechtert. Das ist für jeden offensichtlich. Jetzt warten wir auf die nächste Entscheidung.

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Putin im O-Ton über den “Ukraine-Skandal” und die Frage, ob Trump Telefonate mit ihm veröffentlichen soll | Anti-Spiegel

putin-im-o-ton-uber-den-“ukraine-skandal”-und-die-frage,-ob-trump-telefonate-mit-ihm-veroffentlichen-soll-|-anti-spiegel

04-10-19 08:34:00,

Vor einigen Tagen wurde Putin auf einer Podiumsdiskussion nach dem „Ukraine-Skandal“ und auch danach gefragt, ob er etwas gegen eine Veröffentlichung seiner Gespräche mit Trump hätte.

Zum Ende der Podiumsdiskussion auf der „Russian Energy Week“ wurde der russische Präsident von dem amerikanischen Moderator Keir Simmons von MSNBC nach dem Standard-Thema von US-Journalisten gefragt: Den angeblichen Wahleinmischungen in den USA. Dieses Mal soll es im Zuge des „Ukraine-Skandals“ die Ukraine sein, die sich einmischt und nicht Russland. In dem Zusammenhang ging es auch um veröffentlichte Telefonate von US-Präsident Trump und die Frage, wie Putin reagieren würde, wenn das Weiße Haus Gespräche mit Putin veröffentlichen würde. Ich habe die Fragen und Putins Antworten übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Uns läuft die Zeit davon, aber ich kann Sie noch nicht gehen lassen, Herr Präsident, ohne nach dem neuen Führer der Ukraine, Präsident Selensky, und nach den Herausforderungen zu fragen, vor denen er in seinen Beziehungen zum Weißen Haus steht. Würden Sie wollen, dass Abschriften Ihrer Gespräche mit Präsident Trump von der US-Regierung veröffentlicht werden?

Putin: Schauen Sie, ich arbeite nicht mein ganzes Leben in der Eigenschaft, in der ich heute bin, und mein altes Leben hat mich gelehrt, dass jedes Gespräch veröffentlicht werden kann und davon gehe ich immer aus. Als sie damals versuchten, einen weiteren Skandal um unser Treffen mit Präsident Trump in Helsinki zu veranstalten, sagten wir der US-Regierung direkt: „Wenn jemand etwas wissen will, dann veröffentlicht es. Wir haben nichts dagegen. Ich versichere Ihnen, es gibt da nichts, was Präsident Trump kompromittieren würde.“ Sie wollten, soweit ich es verstehe, einfach aus Prinzip nichts veröffentlichen. Es Dinge gibt, die vertraulich bleiben sollten, das ist alles. Das ist das eine.

Zweitens. Ich wiederhole es nochmal, wir mischen uns nicht ein. Wir schauen von außen zu, denn es ist uns nicht egal, was in den USA geschieht, denn es ist die größte Weltmacht und unser Partner im strategischen Dialog und in der Wirtschaft könnten wir uns gut ergänzen. Aber was ist jetzt los? Das Amtsenthebungsverfahren steht kurz vor der Einleitung oder hat bereits begonnen. Da denkt man sofort an Nixon. Nixon hat damals seinen politischen Gegner abgehört. Aber hier ist es etwas anderes, hier wird letztlich Trump abgehört. Trump wurde abgehört und ein anonymer Geheimdienstmitarbeiter hat die Informationen weitergegeben.

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Putin im O-Ton: Westlicher Liberalismus und Migrationskrise hängen zusammen | Anti-Spiegel

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04-10-19 08:06:00,

Putin hat vor einiger Zeit in einem Interview mit der Financial Times das liberale Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell scharf kritisiert. Auf der Podiumsdiskussion bei der „Russia Energy Week“ wurde er danach gefragt und er hat seinen Standpunkt noch einmal erklärt.

Das Interview mit der Financial Times fand Ende Juni statt und Putins Aussagen zum westlichen Liberalismus haben damals einige Schlagzeilen gemacht. Lesen Sie zuerst die Frage, die Putin nun zu dem Interview gestellt wurde, und seine Antwort. Danach, am Ende des Artikels, finden Sie dann einen Link zu dem Interview, dass ich damals wörtlich übersetzt habe und Sie können selbst überprüfen, was Putin damals gesagt hat und ob die Unterstellung von Keir Simmons, dem Moderator der Diskussion auf der „Russia Energy Week“, der Wahrheit entspricht.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: In einem Interview mit der Financial Times haben Sie das Ende der liberalen Demokratie, also letztlich das Ende der westlichen Lebensweise und des westlichen liberalen Wirtschaftssystems, prognostiziert.

Putin: Das ist eine falsche, sehr beliebige Interpretation dessen, was ich gesagt habe. So interpretieren es diejenigen, die glauben wollen, dass wir unsere Politik auf diese Weise aufbauen, basierend auf dem, was Sie gerade gesagt haben. Ich habe nicht gesagt, was Sie gerade behauptet haben. Woher haben Sie das? Das sehen wir oft: Den Austausch dessen, was tatsächlich gesagt wurde, durch etwas anderes. Zuerst wird etwas ausgetauscht und dann wird diese falsche Aussage verurteilt.

Ich habe in dem Interview mit der Financial Times gesagt, dass das liberale Modell kein Recht hat, alles zu dominieren und dass es kein Recht hat, zu glauben, dass es das einzige Modell auf der Welt ist. Ich habe gesagt, dass die Welt viel vielfältiger ist, dass sie sich komplex entwickelt. Und man kann nicht ein Modell allen als das einzige Wahre aufzwingen, dem alle folgen müssen. Darüber habe ich gesprochen. Und ich bin auch jetzt bereit, diese These zu wiederholen.

Nehmen wir Asien, wie es sich entwickelt, wie es wächst. Schauen Sie sich die Geschichte der asiatischen Länder, ihre Kulturen an. Ist es möglich, westliche Ideen aus den Vereinigten Staaten oder Europa auf das Entwicklungsmodell asiatischer Länder zu stülpen? Nein, natürlich wird sich so dort nichts entwickeln. Wahrscheinlich wird dann dort einfach Chaos herrschen. So wie in Libyen oder im Irak,

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Putin im O-Ton über die europäische Gasversorgung und die Rolle des US-Dollar im weltweiten Handel | Anti-Spiegel

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04-10-19 08:01:00,

Putin wurde auf einer Podiumsdiskussion in diesen Tagen nach der Gasversorgung Europas und der Rolle des Dollar in der Weltwirtschaft gefragt. Seine Antworten sind interessant.

Bei der „Russian Energy Week“, einer großen Konferenz über die Zukunft der Energieversorgung, hat Putin zusammen mit den Chefs der größten Energiekonzerne an einer Podiumsdiskussion teilgenommen, die von Keir Simmons von MSNBC moderiert wurde. Dabei ging es auch um die Gasversorgung Europas, die Rolle der Ukraine als Transitland für Gas, die US-Pläne, ihr Fracking-Gas als Flüssig-Gas nach Europa zu verkaufen und um die Rolle des US-Dollar im Welthandel.

Interessant ist an diesem Teil der Diskussion, wie sehr sich die Antworten Putins von denen der anderen Diskussionsteilnehmer unterscheiden. Während andere um den heißen Brei herumreden und sich vor klar verständlichen und eindeutigen Antworten drücken, nimmt Putin kein Blatt vor den Mund. Um dies aufzuzeigen, habe ich auch die Fragen und Antworten der anderen Diskussionsteilnehmer übersetzt, bevor dann Putin an die Reihe kam.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Lassen Sie uns über eines der Ziele der US-Sanktionen sprechen, über Nord-Stream 2. Herr Seele (Anm. d. Übers.: ehemaliger Vorstandschef von Wintershall und Teilnehmer an der Podiumsdiskussion), Sie haben in dieses Projekt investiert. Nord Stream steht vor Problemen mit US-Gesetzesinitiativen. Darüber hinaus hat Dänemark keine Genehmigung zur Verlegung der Pipeline in seinen Hoheitsgewässern erteilt. Warum hat Nord-Stream 2 so eine große Bedeutung, Herr Seele?

Seele: Europa braucht Gas zu wettbewerbsfähigen Preisen, wie wir es aus Russland bekommen und ich möchte nicht einmal über eine Einmischung Dritter spekulieren, aber die USA versuchen, eine politische Antwort zu einer Zeit vorzubereiten, in der Europa nach Energieunabhängigkeit strebt.

Simmons: Die USA sagen, dass das keine Unabhängigkeit ist, sondern eine Abhängigkeit von Russland.

Seele: Ich werde diese Aussage nicht kommentieren. Seit 50 Jahren bekommen wir Gas aus Russland im Rahmen der Verträge. Daher erlaubt uns unsere Erfahrung zu sagen, dass es eine gegenseitige Abhängigkeit ist. Europa bezahlt die Rechnungen, Russland bekommt Devisen, also ist die Investition in Nord-Stream eine Investition in die Diversifizierung. Und wenn Europa keine Antwort auf diese Intervention findet, was wird dann geschehen? Wir müssen einen Mechanismus für die Gasversorgung finden. Es sind Milliarden an Investitionen in die Infrastruktur, in die Pipeline getätigt worden, und einige Länder sind gegen die Nutzung dieser Pipeline.

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Putin im O-Ton: Die komplette Antwort Putins auf die Frage, was er über Greta denkt | Anti-Spiegel

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04-10-19 07:57:00,

Putin hat sich in diesen Tagen öffentlich zu Greta Thunberg geäußert und ich habe schon kurz darüber berichtet. Da die Deutschen Medien aber seine Aussagen teilweise so aus dem Zusammenhang gerissen haben, dass sie einen anderen Sinn bekommen haben, übersetze ich nun seine komplette Antwort auf die Frage zu Greta.

In Moskau findet in diesen Tagen die „Russian Energy Week“, eine große internationale Konferenz über die Zukunft der Energieversorgung, statt. Dort wurde Putin auf der Podiumsdiskussion unter anderem nach Greta gefragt. Ich habe einen Teil der Antwort inklusive Video schon vor einigen Tagen übersetzt. Aber seine Antwort war länger und das wurde von einigen Medien dazu missbraucht, seine Worte so aus dem Zusammenhang zu reißen, dass sich der Sinn verändert hat. Daher übersetze ich hier die Frage zu Greta und Putins komplette Antwort.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Herr Präsident, was halten Sie von Greta Thunberg? Präsident Trump hat kürzlich getwittert: „Dieses Mädchen scheint sehr glücklich zu sein und hat eine glänzende Zukunft vor sich.“ Viele sagten, solche Aussagen seien etwas unhöflich. Was halten Sie von ihren Auftritten?

Putin: Vielleicht enttäusche ich Sie, aber ich teile die allgemeine Begeisterung über Greta Thunbergs Auftritte nicht. Die Tatsache, dass junge Menschen, Jugendliche auf die akuten Probleme von heute, einschließlich der Umweltprobleme, hinweisen, ist richtig und sehr gut, das muss man in jedem Fall unterstützen. Aber wenn jemand Kinder und Jugendliche zum eigenen Vorteil benutzt, kann man das nur verurteilen. Es ist besonders schlimm, wenn jemand anderes versucht, Geld damit zu verdienen. Ich sage nicht, dass dies hier der Fall ist, aber wir müssen es genau im Auge behalten.

Schließlich hat niemand Greta erklärt, dass die moderne Welt schwierig und komplex ist und sich schnell entwickelt. Und die Menschen in Afrika oder in vielen asiatischen Ländern wollen auf dem gleichen Wohlstandsniveau leben, wie in Schweden. Wie kann man das erreichen? Soll man sie heute zwingen, Sonnenenergie zu nutzen, wovon es in Afrika genug gibt? Hat ihr irgendjemand erklärt, was das kostet?

Eben hat ein Kollege nur über Öl gesprochen. Es ist wahrscheinlich jedem bekannt, dass Öl die weltweit führende Energiequelle ist und dass es seine Führungsrolle in den nächsten 25 Jahren behalten wird. Das sind die Daten internationaler Experten. Ja, seine Bedeutung wird langsam abnehmen.

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Putin im O-Ton über sein Verhältnis zu Trump und die Skandale in den USA | Anti-Spiegel

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03-10-19 07:22:00,

Auf einer Podiumsdiskussion wurde Putin am Dinnerstag über sein Verhältnis zu Trump und zu den Skandalen über angebliche russische Einmischungen in Wahlen befragt.

Wie angekündigt übersetze ich nun Teile der Podiumsdiskussion, die auf der „Russia Energy Week“, einer Konferenz über die Zukunft der Energieversorgung, stattgefunden hat. Die Diskussion wurde von Keir Simmons von MSNBC moderiert, der natürlich auch viele Fragen an Putin hatte, die mit der Energieversorgung nichts zu tun hatten. Hier geht es nun um das Verhältnis zu den USA, zu Trump und die US-internen Skandale um Russland und die Ukraine.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Glauben Sie, dass Ihre Beziehung zu Präsident Trump Russland beeinflusst hat? Da Sie Präsident Trump so nahe stehen, sind Sie in politische Kämpfe in den Vereinigten Staaten verwickelt. Ist es für Sie ein politischer Vorteil, dass Sie eine so enge Beziehung zum Präsidenten der Vereinigten Staaten haben?

Putin: Wir waren in viele politische Querelen in den Vereinigten Staaten verwickelt, bevor ich Präsident Trump kennengelernt habe. Es keine engen Beziehungen zwischen uns und es gibt sie auch jetzt nicht. Wir haben meiner Meinung nach ein gutes, professionelles Verhältnis miteinander, eine ziemlich stabile, vertrauensvolle Beziehung, aber die Qualität der Beziehung zwischen mir und Präsident Trump hat die innenpolitischen Querelen in den Vereinigten Staaten nicht beeinflusst. Ich möchte das noch einmal betonen. Schließlich sind alle Skandale innerhalb der Vereinigten Staaten entstanden, lange bevor Trump und ich uns das erste Mal getroffen haben. Von was für einer Enge der Beziehungen ist die Rede? Es gab sie nie.

Aber jetzt sehen wir etwas anderes. Wir sehen, was in den Staaten selbst passiert. Jeder noch so kleine Vorwand, Präsident Trump anzugreifen, wird genutzt. Jetzt ist es die Ukraine und der damit verbundene Streit über die Beziehungen zur Ukraine und zu Präsident Selensky. Was haben wir damit zu tun? Dies bestätigt einmal mehr, dass wir von Anfang nichts damit zu tun hatten. Es wird nur nach Gründen gesucht, den gewählten Präsidenten anzugreifen. Es ist deutlich geworden, dass es keine Absprachen zwischen Russland und dem Trump-Team oder Trump selbst gab. Das wurde sogar von Herrn Mueller während seiner Untersuchung bewiesen. Aber jetzt haben sie einen anderen Grund gefunden. Dieses Mal hat es mit der Ukraine zu tun. Ich wiederhole, das zeigt nur,

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Putin im O-Ton über die russisch-chinesischen Beziehungen | Anti-Spiegel

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03-10-19 06:36:00,

In dieser Woche findet die „Russian Energy Week“ staat, eine große Konferenz zur Zukunft der Energieversorgung.

Der russische Präsident Putin hat an der Podiumsdiskussion teilgenommen, die von dem US-Journalisten Keir Simmons von MSNBC moderiert wurde und er hat Putin zu den russisch-chinesischen Beziehungen befragt. Ich habe Frage und Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Simmons: Herr Präsident, lassen Sie uns über Gaspipelines sprechen.

„Power of Siberia“, die Gaspipeline von Russland nach China, wird bald ihre Arbeit aufnehmen. „Power of Sibiria“ wird als Pipeline zwischen dem größten Energieproduzenten der Welt und dem größten Energieverbraucher der Welt bezeichnet. Als Sie mit Ihren chinesischen Kollegen verhandelten, sagten einige, dass Russland in einer schwachen Position sei und dass China die Preise drücken und bessere Bedingungen aushandeln könne, indem es seine starke Position in den Verhandlungen ausnutzt. Ist das eine passende Beschreibung der Situation?

Putin: Das sagen diejenigen, die nicht wollen, dass solche Projekte umgesetzt werden. Das sagen die Konkurrenten von China und Russland, die einen Keil in unsere Beziehungen treiben wollen, auch in diesem Bereich. Das ist Quatsch.

Wir hatten schwierige, jahrelange Verhandlungen, unsere chinesischen Freunde sind harte Verhandlungsführer, aber wir haben die beste Lösung gefunden, die sowohl im Interesse Chinas als auch Russlands liegt.

38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr sind sehr viel. „Power of Sibiria“ kann sogar mehr durchleiten, aber China braucht noch mehr, also verhandeln wir jetzt über die Möglichkeit, eine östliche Version derselben Route zu bauen. Es geht langsam voran, aber wir sehen den Bedarf der chinesischen Wirtschaft.

Jetzt hat Herr Dudley (Anm. d. Über.: Chef von BP und ebenfalls Teilnehmer Diskussion) gerade gesagt, wie schnell China wächst. Ja, das Tempo korrigiert sich, was meiner Meinung nach ganz normal ist, wenn man die allgemeine Lage der Weltwirtschaft bedenkt. Die allgemeine Entwicklung ist so, dass auch das Tempo des weltweiten Wirtschaftswachstums ein wenig nachlässt. In den letzten fünf Jahren lag es bei durchschnittlich 3,5 Prozent, mal 3,6, dann 3,4, dann 3,8. Die Prognose ist: Es wird weiterhin Wachstum geben, aber das Tempo kann abnehmen. Die Geschwindigkeit nimmt ab, was eine offensichtliche Tatsache ist, und China ist hier keine Ausnahme. Aber es wächst mit einer viel höheren Rate, als der Rest der Welt. China braucht Energie, wir haben Energie.

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So steht Putin zu Greta Thunbergs UN-Rede

so-steht-putin-zu-greta-thunbergs-un-rede

03-10-19 09:00:00,

Politik

10:00 03.10.2019(aktualisiert 10:38 03.10.2019)

Zum Kurzlink

Russlands Präsident Wladimir Putin hat während einer Plenarsitzung im Rahmen der „Russischen Energiewoche“ die jüngste Rede der 16-jährigen schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg vor den Vereinten Nationen kommentiert.

„Ich bin sicher, dass Greta ein gutes und sehr aufrichtiges Mädchen ist, aber die Erwachsenen sollten alles dafür tun, um Teenager und Kinder nicht in extreme Situationen  zu bringen, und sie (die Kinder – Anm. d. Red.) vor übermäßigen Emotionen schützen, die die Persönlichkeit zerstören können (…)“, sagte Russlands Präsident.

Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt an der Generalversammlung der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier am 24. September 2019 in New York teil.

©
AFP 2019 / Drew Angerer

Im Großen und Ganzen müsse man jene Ideen unterstützen, die mit der Entwicklung erneuerbarer Energiequellen verbunden sind. „Aber man muss von Realien ausgehen“, betonte der Staatschef, wobei er auf die Leistungen Russlands in diesem Bereich verwies. „Wir haben nicht nur unterzeichnet, sondern schließen nun den Prozess der Implementierung des Pariser Abkommens ab; innerhalb des Landes unternehmen wir eine Reihe von Schritten, die auf die Verminderung der Emissionen und die Entwicklung alternativer Energiequellen abzielen; wir machen das auch unter anderem über Instrumente der Steuerregelung, wobei wir Präferenzen für alternative Quellenarten schaffen und Gas als höchst reinen Kohlenwasserstoff entwickeln“, erläuterte Putin. 

Dabei betonte er: „Aber ich wiederhole nochmals: Ich halte es für nicht richtig, Kinder und Jugendliche für das Erreichen derart hoher Ziele (…) auszunutzen.“

Mit Hinblick auf Thunbergs Rede vor den Vereinten Nationen äußerte der russische Präsident wie folgt:

„Ich enttäusche Sie (die Journalisten – Anm. d. Red.), aber ich teile die allgemeine Begeisterung in Bezug auf den Auftritt von Greta Thunberg nicht.“

Es sei sehr gut, dass junge Leute aktuellen brennenden Problemen Beachtung schenken würden, darunter auch Umweltproblemen. „Aber wenn man die Kinder und Minderjährigen für seine Interessen ausnützt, ist das nur zu verurteilen“, fügte der russische Präsident hinzu. 

„Besonders schlimm ist es, wenn versucht wird, auch noch daran zu verdienen, und ich behaupte nicht, dass das hier der Fall ist, aber man muss das aufmerksam beobachten. Denn niemand hat Greta erklärt, dass die moderne Welt kompliziert und vielfältig ist, sich schnell entwickelt und, dass die Menschen in Afrika oder in vielen asiatischen Ländern den gleichen Wohlstand wie in Schweden genießen wollen.

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Putin im O-Ton über Greta Thunberg | Anti-Spiegel

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02-10-19 06:22:00,

In Moskau findet in diesen Tagen die „Russian Energy Week“, eine große internationale Konferenz über die Zukunft der Energieversorgung, statt. Heute war Putin dort auf der Podiumsdiskussion und wurde unter anderem auch nach Greta gefragt.

Ich werde in den nächsten Tagen noch ausführlich über die Podiumsdiskussion berichten, denn wie üblich wurden Putin nicht nur Fragen zur Energieversorgung gestellt, der Moderator der Diskussion,Keir Simmons von MSNBC, nutzte die Gelegenheit und stellte Putin bei der Podiumsdiskussion natürlich auch Fragen zu anderen Themen. Sobald das offizielle Protokoll der Diskussion komplett veröffentlicht ist, werde ich die wichtigsten Fragen und Antworten übersetzen und darüber berichten.

Aber Putin wurde auch eine Frage zu Greta Thunberg gestellt. Putins Antwort hat die TASS bereits gesondert auf YouTube gestellt. Daher möchte ich den deutschen Lesern Putins Antwort nicht vorenthalten. Das Video mit seiner Aussage im Original finden am Ende dieses Artikels.

Beginn der Übersetzung:

Vielleicht enttäusche ich Sie, aber ich teile die allgemeine Begeisterung über Greta Thunbergs Auftritte nicht.

Schließlich hat niemand Greta erklärt, dass die moderne Welt schwierig und komplex ist, sich schnell entwickelt, und die Menschen in Afrika oder in vielen asiatischen Ländern wollen auf dem gleichen Wohlstandsniveau leben, wie in Schweden. Wie kann man das erreichen? Soll man sie heute zwingen, Sonnenenergie zu nutzen, wovon es in Afrika genug gibt? Hat ihr irgendjemand erklärt, was das kostet?

Ich bin sicher, dass Greta ein gutes und sehr aufrichtiges Mädchen ist, aber Erwachsene sollten alles tun, um Teenager und Kinder nicht in extreme Situationen zu bringen, sie sollten sie vor überflüssigen Emotionen schützen, die die Persönlichkeit der Kinder noch nicht vertragen und sie zerstören können

Kinder zur Erreichung eigener – auch so guter – Ziele benutzen, vor allem in so emotionaler und harter Form, finde ich nicht richtig.

Ende der Übersetzung

Das war nur ein Ausschnitt aus der Antwort Putins zu Greta. Ich habe die Veranstaltung live im Fernsehen verfolgt. Die TASS zitiert Putin in dem Artikel, in dem sie das kurze Video (siehe unten) veröffentlicht hat, korrekt noch mit folgenden Worten:

„Nach Meinung des russischen Staatschefs ist es richtig, dass Jugendliche „auf die akuten Probleme von heute hinweisen, einschließlich der Umweltprobleme“. „Aber wenn jemand Kinder und Jugendliche zum eigenen Vorteil benutzt,

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US-Hysterie: Putin macht bei Podiumsdiskussion einen Scherz – In den USA reagiert die Behörde für Cybersicherheit | Anti-Spiegel

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02-10-19 06:14:00,

Die Hysterie über Wahleinmischungen hat in den USA längst ein psychotisches Niveau erreicht. Heute wurde dort sogar ein Scherz von Putin mit entsetztem Ernst kommentiert.

In Moskau findet derzeit die „Russian Energy Week“, eine große, internationale Konferenz über alles rund um die Zukunft der Energieversorgung statt. Präsident Putin hat an der heutigen Podiumsdiskussion teilgenommen. Ich werde darüber noch ausführlich schreiben und auch viel übersetzen, aber eine Aussage, über die ich noch detailliert schreiben werde, nehme ich vorweg.

Mit den kompletten Übersetzungen muss ich warten, bis das komplette Gesprächsprotokoll der Diskussion online ist, was sicher bis Donnerstag dauern wird, weil irgendwo derzeit Leute sitzen, die alles Gesagte abtippen müssen. Diese Arbeit dauert eben einige Stunden und bis dahin werden die fertigen Abschnitte Stück für Stück veröffentlicht.

Aber ich habe die Diskussion live im Fernsehen verfolgt und es gab einige interessante Aussagen Putins, so wurde er zum Beispiel nach seiner Meinung über Greta gefragt, was ich ebenfalls schon im Vorwege übersetzt habe. Gleich mehrere Fragen des amerikanischen Journalisten Keir Simmons von MSNBC, der die Diskussion moderiert hat, betrafen die Legende von der russischen Einmischung in die US-Wahlen und den aktuellen „Ukraine-Skandal„. Die Fragen und Antworten werde ich in den nächsten Tagen komplett übersetzen und veröffentlichen.

Aber einen Ausschnitt kann und will ich Ihnen schon jetzt nicht vorenthalten, weil ein Scherz von Putin in den USA bereits Wellen geschlagen hat.

Der Moderator fragte, ob Russland sich „erneut“ in die US-Wahlen einmischen werde. Da das nicht die erste Frage zu dem leidigen Thema war, reagierte Putin leicht genervt und begann seine Antwort mit einem Scherz und flüsterte:

„Ich verrate Ihnen ein Geheimnis, aber sagen Sie es nicht weiter: Wir werden das ganz sicher tun, damit Ihr noch mehr Spaß habt.“

Danach antwortete Putin dann wieder ernsthaft, dass an all den Geschichten nichts dran ist, dass schon die Frage des Journalisten nach der „erneuten Einmischung“ Unsinn sei, nachdem der Mueller-Bericht gezeigt hat, dass es die russische Wahleinmischung gar nicht gegeben hat. Und so weiter.

Aber in den USA wurde der Scherz ernst genommen. Jeff Selding, Korrespondent für Sicherheitsfragen des staatlichen US-Auslandssenders Voice of America, hat getweetet:

„Reaktion von @CISAgov (US-Cybersicherheitsbehörde) auf die Aussage von Russlands Präsident Putin,

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Treffen von Putin, Erdogan und Rohani: Wie geht es weiter in Syrien? | Anti-Spiegel

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18-09-19 07:51:00,

Am Montag fand das lang erwartete Treffen der Präsidenten der Türkei, Russlands und des Iran zum Thema Syrien statt. Wer einen großen Durchbruch erwartet hat, wurde enttäuscht. Aber kleine Fortschritte gab es trotzdem.

In den letzten Wochen hat die syrische Provinz Idlib immer wieder Schlagzeilen gemacht. Dort halten ca. 50.000 bewaffnete Islamisten von Al-Kaida-Ablegern, die in den westlichen Medien konsequent als „Rebellen“ bezeichnet werden, ca. drei Millionen Zivilisten als Geiseln. Die Situation dort ist verworren, denn die Türkei hat durchaus gute Kontakte zu den Gruppen, weil sie sie früher gegen Assad unterstützt hat. Ein vor knapp einem Jahr vereinbarter Waffenstillstand hat nie wirklich gehalten und in letzter Zeit hat die syrische Armee auf Drohnenangriffe und Artilleriebeschuss aus der Region mit regionalen Offensiven reagiert.

Der Iran und Russland stehen auf der Seite Syriens, wenn auch vielleicht aus unterschiedlichen Gründen. Erdogan hingegen unterstützt noch Kräfte, die gegen Syriens Regierung stehen, daher hat Erdogans Militär Beobachtungsposten in den von Terroristen kontrollierten Gebieten rund um Idlib. Die Gefahr, dass es bei Angriffen der Syrer zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen syrischen und türkischen Truppen kommen könnte, ist groß. Daher waren die Gespräche am Montag so wichtig.

Was genau die drei Präsidenten hinter verschlossener Tür beschlossen haben, ist nicht bekannt. Bei der Pressekonferenz gab es nur sehr wolkige Aussagen. Putin wies darauf hin, dass es auf Dauer nicht hinnehmbar sei, dass die Region Idlib von Al-Kaida-Ablegern kontrolliert wird. Er und der Iran möchten, dass die syrische Regierung dort wieder die Kontrolle übernimmt.

Erdogan hat vor allem die Sorge, dass bei einer Großoffensive der Syrer die drei Millionen Zivilisten der Region seine Grenze überrennen, denn Erdogan kann so viele Menschen nicht versorgen und außerdem weiß er auch, dass in einem solchen Flüchtlingsstrom auch viele radikale und kampferfahrene Männer in sein Land kommen würden, die er dort nicht haben will. Daher sprach Erdogan auf der Pressekonferenz davon, dass es keine Korridore in die Türkei geben werde und dass er eine Art Sammelstelle für Flüchtlinge in der Region Idlib einrichten wolle.

Wie es tatsächlich mit Idlib weitergeht, ist also unklar. Dafür haben die drei Präsidenten sich auf ein Verfassungskomitee für Syrien geeinigt. Auch dazu sind bisher keine Details bekannt, außer dass es dort sowohl die syrische Regierung, als auch die Opposition vertreten sein soll.

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‘Netanyahu goes to Putin to show Israeli voters: ‘I’m an important world leader’

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12-09-19 07:45:00,

Vladimir Putin’s upcoming talks with Benjamin Netanyahu in Sochi are more important for the Israeli PM’s fight for re-election, but comparing notes with a key Middle Eastern player is also good for Russia, experts have told RT.

When Netanyahu lands on Russia’s Black Sea coast on Thursday, he’ll do so with mostly domestic politics on his mind, says Gideon Levy, Israeli journalist and columnist with newspaper Haaretz. “There is only one purpose to the visit and that’s the election.”

‘It’s all about the election’

“Netanyahu wants to show [voters] that he’s a statesman who meets the leaders of the world” like Putin, he believes.

A snap legislative election is scheduled to take place in Israel on September 17. It was ordered when Netanyahu failed to form a ruling coalition after the vote in April, becoming the first prime minister in the country’s history to commit such a blunder.

“Netanyahu is now fighting for each vote because the picture is very even,” Levy explained.

Sochi was chosen as his destination because “there are many [Israeli] voters who were born in Russia. For them, it might be impressive that President Putin is meeting with Netanyahu so often,” he said.

The fact that the Israeli PM is going to Putin, of all international leaders, ahead of a crucial domestic vote again proves that “Russia is now a very important player in the Middle East,” Tatyana Karasova from the Russian Academy of Sciences’ Institute of Oriental Studies pointed out. “Even Israel, which used to only look at the US, is unable to ignore Moscow’s stance.”

‘Putin will ask him not to annex Jordan Valley’

The visit is taking place in the wake of Netanyahu’s controversial pledge to annex the Jordan Valley in the West Bank if he’s re-elected. The statement was clearly aimed at garnering support from right-wing political forces before the vote, but the Israeli leader would still have some explaining to do in Sochi.

“The position of Moscow is unchanged – it’s against any annexations,” Karasova pointed out. “Netanyahu needs to make it so that his extremist statements don’t hamper relations with Russia… he values those ties highly and considers them his merit.”

What Vladimir Putin is likely going to tell Netanyahu in Sochi is: “Don’t annex the Jordan Valley,” Dmitry Maryasis,

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Putin im O-Ton über Abrüstungsverträge und sein Angebot, den USA moderne, russische Waffen zu verkaufen | Anti-Spiegel

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07-09-19 09:13:00,

Bei der Podiumsdiskussion mit den Regierungschefs Japans, Indiens, Malaysias, der Mongolei und Russlands beim großen „Östlichen Wirtschaftsforum“ wurde Putin auch zum Thema Abrüstung befragt.

Auch wenn ich das Thema Abrüstungsverträge immer wieder behandelt habe, finde ich es wichtig, aufzuzeigen, wie die russische Position zu dem Thema ist, nachdem die USA praktisch alle Abrüstungsverträge im Alleingang gekündigt haben. Daher habe ich die Fragen an Putin zu dem Thema und die Antworten des russischen Präsidenten übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Moderator: Kommen wir zum Thema Sicherheit. Der Wandel in der Welt zeigt sich auch daran, dass die NATO heute drei Atommächte hat – Amerika, Großbritannien, Frankreich – und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit bereits vier: Russland, China, Indien, Pakistan. Natürlich hängt viel von den russisch-amerikanischen Abkommen ab, gerade im Bereich der strategischen Stabilität. Präsident Putin, was denken Sie: Im vorletzten Jahr haben Sie in ihrer Ansprache an die Nation neue Arten von Hightech-Waffen, insbesondere Überschallwaffen, vorgestellt.

Putin: Hyperschallwaffen.

Brilev: Können sie Teil eines großen Deals mit den Amerikanern werden?

Putin: Die vorhandenen Instrumente (Abrüstungsverträge), tatsächlich gibt es nur noch eines von ihnen, den NEW-START-Vertrag über die Beschränkung strategischer Atomwaffen, und dieser Vertrag wurde nur zwischen Russland und den Vereinigten Staaten abgeschlossen. Jetzt haben die USA eine neue Idee vorgelegt, sie wollen die Volksrepublik China in diese gemeinsame Arbeit einbeziehen, aber die Chinesen haben durchaus Gründe zu sagen, dass die chinesische Nuklearkapazität viel niedriger ist, als die russische und amerikanische, und sie verstehen nicht, was sie reduzieren sollen, wenn sie doch ohnehin über viel weniger Trägersysteme und Sprengköpfe verfügen. Das ist eine durchaus logische Position.

Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Vereinigten Staaten nicht einmal dem Vertrag über das Verbot von Atomwaffentests beigetreten sind.

Moderator: Sie haben ihn nicht ratifiziert.

Putin: Sie haben ihn nicht ratifiziert, also sind sie ihm nicht beigetreten.

Jetzt sprechen sie über die Möglichkeit, Waffen ins All zu bringen. Das sind alles sehr ernste Herausforderungen, denen sich die Menschheit gegenüber sieht. Stellen Sie sich vor, dass über dem Kopf eines jeden von uns ständig Waffen im geostationären Orbit fliegen, vielleicht sogar Atomwaffen. Die Flugzeit wird sehr kurz sein, so eine Waffe abzuwehren, wird sehr schwierig.

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Putin Doesn’t Hold Back! President Calls Out US For Constant Violation of All Arms Treaties! | The Vineyard of the Saker

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26-08-19 10:04:00,

US was desperate, not only to have missiles and launchers on the ground in Eastern Europe, at the Black Sea, especially after losing Crimea and East Ukraine, but to put their short range nuked missiles in the Asia Pacific closer to China and Russia and North Korea. This was the strategic goal of breaking out of the INF treaty.

Full Spectrum Global Domination is the quaint title of US Hegemony.

They intend to threaten and coerce any sovereign nation to obey whatever the US demands.

Russia, and soon China, will be reacting with missile launchers in Cuba and Venezuela.

I also suspect that the Chinese will be accelerating a nuclear warhead development program to multiply the paltry sum of their stock of nukes. China has less than Israel or Pakistan, a mere 250 warheads.

The world will be less secure, but that is how the unipolar Lord of Chaos wants it.

Just realize that the flight time of these class of missiles to their targets is 3 minutes or less in some locations.

Some men or women on duty, watching the radars and satellite feeds, will have seconds to determine if a full attack or an accidental launch is coming. Historically, accidental launches and electronic glitches have occurred.

Even AI defense systems won’t have more time. The US is risking its own destruction by initiating this very dangerous phase of arms race. Considering the sorry state of US military professionalism (ships colliding on the open seas, friendly fire casualties a regular product of poor morale and training, drugs and alcohol accidents), the possibilities for disaster are endless.

The Hegemon is capable of enormous crimes against humanity. Recall but one in Afghanistan when a AC-130 gunship (Puff the Magic Dragon from Nam days) circled for 45 minutes a hospital run by Doctors Without Borders and blasted the building continuously killing men, women, patients and medical staff within the rooms, operating theaters, IC units, et al. They kept shooting for 45 minutes! And later claimed they didn’t know it was a hospital. These are the same criminals who blasted a Chinese embassy in Belgrade and claimed they didn’t know it was an embassy.

Well, minutes after they didn’t know the missiles would actually reach Russian borders,

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Putin zwischen Trump und Xi Jinping

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18-08-19 06:48:00,

Putin zwischen Trump und Xi Jinping

Gedanken anlässlich des liberalen Aufbruchs in Moskau

Kai_Ehlers_Russland_Russlandforscher_russische_Foederation_Kritisches_Netzwerk_Moskau_Russophobie_Antirussismus_Venezuela

Die gegenwärtigen Unruhen in Moskau lassen eine Frage aufkommen, die über die aktuellen Ereignisse hinauszuführen geeignet ist: Welche Rolle spielt Russland in der Ablösung des Liberalismus, d.h., des in die Krise gekommenen westlich dominierten Weltbildes?

In der westlichen Presse erscheint es so, als würden mit der gewaltsamen Zurückweisung nach freiem Zugang zu den Moskauer Regionalwahlen jegliche freiheitlichen Regungen in Russland unterdrückt. Wladimir Putins kürzlich gegenüber Redakteuren der „Financial  Times“ geäußerte Kritik an der „liberalen Idee“ und seine gleichzeitige verstärkte Hinwendung nach China hat dieser Sicht reichlich Nahrung gegeben.

Eine genauere Betrachtung lässt allerdings eine andere, wenn auch paradoxe Perspektive erkennen. In Ihr tritt Putin als Konservator eben dieser weltweit in die Krise geratenen liberalen Ordnung hervor, ja, er mahnt auf nationalen und internationalen Foren sogar deren Einhaltung an. Mit Blick auf das Inland spiegelt sich das selbst in dem oben genannten Gespräch mit der „Financial Times“ [1], in dem er sich ungeachtet seiner generellen Kritik am Liberalismus für liberale Freiheiten auch in Russland ausspricht, wenn ihre Wahrnehmung nicht zum Schaden für die Gemeinschaft führe.  

Die aktuellen Moskauer Proteste erscheinen vor diesem Hintergrund eher als hilfloses Aufbegehren gegen diese widersprüchliche Realität einer, vor allem von jungen Leuten als repressiv erlebten Toleranz im heutigen Moskau, als ein Aufbegehren, das zwar berechtigt, verständlich und mutig ist, das allerdings gesellschaftsverändernde Kraft erst wird entfalten können, wenn es die Grenzen, die dem Liberalismus heute allgemein und im Besonderen im nachsowjetischen Russland gesetzt sind, erkennt und in seinen Protest einbezieht.

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► Gewagte Thesen?

Diese Feststellungen klingen gewagt, drängen sich aber bei einem über die aktuellen Vorkommnisse hinausgehenden Blick auf die nachsowjetischen Bedingungen, die im globalen Rahmen wie auch in Russland selbst heute wirken, als unabweisbar auf.

Liberale Ideen, genauer gesagt, Versprechungen des Liberalismus tragen für die große Mehrheit der russischen Bevölkerung nach den Erfahrungen, die sie im Verlauf des Systemwandels mit dem Import westlicher Werte machen musste, nicht mehr. Zu tief war die geistige und soziale Erniedrigung, in die man sich gestürzt fand. Ideologen wie Alexander Dugin [2] konnten vor diesem Hintergrund schon lange ihre Botschaft verkünden, dass die drei großen „Ismen“ des letzten Jahrhunderts,

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