Putin vs. Polen: Streit um die Geschichte | KenFM.de

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21-01-20 12:41:00,

Über die Unfähigkeit, überkommene Geschichtsdeutungen/Narrative zu hinterfragen.

Von Wolfgang Effenberger.

Unter dem Modewort Narrativ ist eine sinnstiftende Erzählung der Geschichte eines Nationalstaates oder Kulturraums zu verstehen, die die gemeinsamen Werte und Emotionen transportiert. Durch veränderte Bedingungen – zum Teil hervorgerufen durch die Veröffentlichung von bisher nicht zugänglichen Dokumenten – unterliegen diese „Erzählungen“ einem zeitlichen Wandel, der aber dank eines äußert starken Beharrungsvermögens sich nur unter Protest und sehr langsam vollzieht.

Diesen Vorgang erleben wir gerade anlässlich der Äußerungen des Russischen Präsidenten Putin zur neueren Geschichte. Gleich dreimal hintereinander hat er die historische Rolle Polens vor dem Zweiten Weltkrieg zum Thema gemacht: auf der großen Jahrespressekonferenz am 19. Dezember 2019, bei einem Treffen der von Russland geführten Eurasischen Staatengemeinschaft am 20. Dezember 2019 und bei einer Sitzung der Spitze des russischen Verteidigungsministeriums am 24. Dezember 2019.

Putin meinte Polen daran erinnern zu müssen, dass es das Münchner Abkommen, mit dem Großbritannien, Frankreich und Italien seinerzeit akzeptierten, dass Hitlerdeutschland die nach Versailles zur Tschechoslowakei geschlagenen deutschsprachigen Sudetengebiete für sich beanspruchte, dazu genutzt habe, selbst einen Teil der Tschechoslowakei zu besetzen (1). Das kann von niemanden geleugnet werden. Nach dem Münchner Abkommen vom 30. September 1938 besetzte die deutsche Wehrmacht das Sudetengebiet, während polnische Truppen im Einvernehmen mit Berlin das polnischsprachige Teschener Land okkupierten – daraus wurde dann der polnische Landkreis Cieszyn. Dass Polen dieses Gebiet nach dem 1. September 1939 wieder abgenommen wurde, kann die völkerrechtswidrige Annexion nicht aufheben. Aus dieser deutsch-polnischen „Waffenbrüderschaft“ Anfang Oktober 1938 leitet Putin eine polnische Mitschuld am 2. Weltkrieg ab.

Damit löste er Wellen der Empörung aus. Seither liefern sich Russland und Polen einen Krieg der Worte, und Polens Premier Mateusz Morawiecki warf Putin sogar vor, in Bezug auf Polen „mehrfach gelogen“ zu haben. Reflexartig berichteten fast alle westlichen Medien darüber, dass Stalin und Hitler im September 1939 Polen unter sich aufgeteilt haben. So twitterte Deutschlands Botschafter in Polen, Rolf Nikel: „Die Sowjetunion hat gemeinsam mit Deutschland an der brutalen Teilung Polens teilgenommen.“(2) So schrieb z.B. die Neue Osnabrücker Zeitung am 14. Januar 2020: „Am 17. September 1939 marschierten Stalins Truppen im Baltikum und in Ostpolen ein und eroberten die Gebiete“.(3)

Der Weg in den Zweiten Weltkrieg

Am 1.

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Merkel bei Putin: Wie das russische Fernsehen über den Besuch der Kanzlerin berichtet hat | Anti-Spiegel

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13-01-20 09:05:00,

Natürlich war Merkels Besuch in Moskau am Samstag auch ein Thema in den russischen Medien und der Sendung „Nachrichten der Woche“ des russischen Fernsehens.

Da viele fragen, wie in Russland über diesen Besuch Merkels bei Putin berichtet wurde, der die deutschen Nachrichten beherrscht hat, habe ich den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Am 11. Januar traf Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem eintägigen Arbeitsbesuch in Moskau ein. Diesmal empfing Putin sie ohne Blumen, zumindest wurde darüber nichts berichtet. Die Stimmung beim Treffen war sehr geschäftsmäßig und der russische Präsident erwartete die deutsche Kanzlerin nicht wie früher am Eingang, sondern direkt im Verhandlungssaal.

Aus Aufzug nach rechts, dann geradeaus und wieder nach rechts. (Anm. d. Übers.: In dem Beitrag wurde gezeigt, wie Merkel mit ihrer Delegation durch die langen Gänge des Kreml zum Treffen ging) Die deutsche Kanzlerin geht durch die langen Korridore des Kreml zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten. Aber Angela Merkel scheint verstanden zu haben, dass dies wahrscheinlich der einzige Weg ist, um Lösungen der akutesten Krisen der Welt näher zu kommen. Den Wachsoldaten begrüßte Merkel auf Russisch. Und schließlich fand sie sich mich im repräsentativen Raum wieder.

Das letzte Mal war Angela Merkel vor fünf Jahren im Kreml, umso symbolischer ist es, dass sie dieses neue politische Jahr im Zentrum der russischen Hauptstadt eröffnet. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass Moskau und Berlin versuchen, die bilateralen Beziehungen wieder zu verbessern und ihre Bemühungen zur Lösung globaler Probleme zu koordinieren.

Gerade drohte die Situation im Iran völlig außer Kontrolle zu geraten. Dann der Krieg in Libyen. Und die Notwendigkeit, die Situation in Syrien und im Donbass zu lösen. Und die US-Sanktionen gegen die russisch-deutsche Nord Stream-2 Pipeline. Die Staats- und Regierungschefs hatten einiges zu besprechen.

„Liebe Frau Bundeskanzlerin, erlauben Sie mir, Sie im Moskauer Kreml herzlich zu begrüßen. Wir stehen in ständigem Kontakt. Wir beschäftigen uns mit zwischenstaatlichen, wirtschaftlichen, politischen und internationalen Fragen“, sagte Wladimir Putin.

„Wir haben eine ganze Liste verschiedener Themen, über die wir sprechen wollen. Ich bin mir immer sicher, dass es besser ist, miteinander zu reden, als übereinander zu reden“, sagte Merkel.

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Putin’s Hour Is At Hand – PaulCraigRoberts.org

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05-01-20 10:27:00,

Putin’s Hour Is At Hand

Paul Craig Roberts

Vladimir Putin is the most impressive leader on the world stage.  He survived and arose from a Russia corrupted by Washington and Israel during the Yeltsin years and reestablished Russia as a world power.  He dealt successfully with American/Israeli aggression against South Ossetia and against Ukraine, incorporating at Crimea’s request the Russian province back into Mother Russia.  He has tolerated endless insults and provocations from Washington and its empire without responding in kind.  He is conciliatory and a peacemaker from a position of strength.

He knows that the American empire based as it is on arrogance and lies is failing economically, socially, politically, and militarily.  He understands that war serves no Russian interest.  

Washington’s murder of Qasem Soleimani, a great Iranian leader, indeed, one of the rare leaders in world history, has dimmed Trump’s leadership and placed the limelight on Putin. The stage is set for Putin and Russia to assume the leadership of the world.  

Washington’s murder of Soleimani is a criminal act that could start World War 3 just as the Serbian murder of the Austrian Archduke set World War 1 in motion.  Only Putin and Russia with China’s help can stop this war that Washington has set in motion.

Putin understood that the Washington/Israeli intended destabilization of Syria was aimed at Russia.  Without warning Russia intervened, defeated the Washington financed and armed proxy forces, and restored stability to Syria. 

Defeated, Washington and Israel have decided to bypass Syria and take the attack on Russia directly to Iran.  The destabilization of Iran serves both Washington and Israel.  For Israel Iran’s demise stops support for Hezbollah, the Lebanese militia that has twice defeated Israel’s army and prevented Israel’s occupation of southern Lebanon.  For Washington Iran’s demise allows CIA-supported jihadists to bring instability into the Russian Federation.

Unless Putin submits to American and Israeli will, he has no choice but to block any Washington/Israeli attack on Iran.  

The easiest and cleanest way for Putin to do this is to announce that Iran is under Russia’s protection.  This protection should be formalized in a mutual defense treaty between Russia, China, and Iran, with perhaps India and Turkey as members.

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Weil Putin teilnimmt: Polen sagt Teilnahme am Holocaust-Gedenktag in Israel ab | Anti-Spiegel

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03-01-20 05:52:00,

Polens Regierung sieht sich von Feinden umgeben und das nimmt mittlerweile schon groteske Züge an.

Die polnische Regierung ist dafür bekannt, dass sie um sich herum viele Feinde wittert. Da ist der böse Russe im Osten und da sind die Deutschen im Westen, von denen Polen gerne eine Billion Euro an Reparationen für Kriegsschäden haben möchte. Aber auch mit anderen Nachbarn hat Polen kein einfaches Verhältnis. Mit der Ukraine eint Polen zwar die anti-russische Politik, aber die Wunden des Zweiten Weltkrieges haben auch Narben hinterlassen. Immerhin haben ukrainische Milizen während des Zweiten Weltkrieges Massenmorde an Polen verübt. Kiew denkt aber gar nicht daran, sich dafür zu entschuldigen, sondern hebt stattdessen die Anführer der nationalistischen Milizen, die sich auch der SS-Division Galizien angeschlossen haben, in den Stand von Bationalhelden.

Und nun hatte der russische Präsident Putin kurz vor Neujahr nachgelegt und aus Dokumenten aus den Archiven zitiert, aus denen hervorgeht, dass die polnische Vorkriegsregierung mit Hitlers Plänen, die Juden aus Europa nach Afrika zu vertreiben, so sehr sympathisiert hat, dass der polnische Botschafter in Berlin Hitler dafür sogar ein großes Denkmal in Warschau versprochen hat.

Am 27. Januar, dem 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, ist der offizielle Holocaust-Gedenktag und in Israel treffen sich zum Gedenken die Staats- und Regierungsschefs aus über 30 Ländern. Aber ausgerechnet der polnische Präsident hat seine Teilnahme abgesagt. Das ist aus zwei Gründen brisant, denn erstens lag Auschwitz in Polen und zweitens ist das Wasser auf die Mühlen derer, die Polen Antisemitismus vorwerfen.

Der polnische Präsident Andrzej Duda hat seine Absage mit der Anwesenheit des russischen Präsidenten Wladimir Putin begründet, wie die polnische Gazeta Wyborcza schreibt. Die Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass der polnische Botschafter in Deutschland Jozef Lipski Hitler ein Denkmal in Warschau setzen wolle, wenn Hitler die Juden aus Europa nach Afrika vertreiben würde, löste in Polen extreme Empörung aus. Sogar der russische Botschafter in Warschau wurde ins polnische Außenministerium einberufen.

Laut der polnischen Zeitung sei ein weiteres Problem, dass die „Feierlichkeiten in Israel unter Beteiligung des israelischen Außenministers Katz organisiert werden“. Katz hatte früher erklärt, die Polen hätten „Antisemitismus mit der Muttermilch aufgesogen“.

Für die polnische Regierung sind solche Äußerungen ein Affront, denn sie zementieren ihre Rolle als Opfer des Krieges und wollen aus der Geschichte tilgen,

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Putin versus Polen

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30-12-19 09:40:00,

Wladimir Putin: “Hitler told the Minister of Foreign Affairs, and later bluntly said to the Polish Ambassador to Germany that he had a plan to send the Jewish population to Africa, to the colonies. Imagine, in 1938, to expel Jews from Europe to Africa. Sending them to their extermination. To destruction. And here is what the Polish ambassador wrote to the Polish Foreign Minister, Mr Beck: When I heard this, he wrote, I responded (to Hitler, he means), that if this happens and this issue is resolved, we will build a beautiful monument to him (to Hitler) in Warsaw. That bastard! That anti-Semitic pig – I have no other words.” Bild: Kreml/CC BY-4.0

Geschichtsunterricht als politische Waffe

Russlands Präsident Wladimir Putin startete vor einigen Tagen eine geschichtspolitische Initiative gegen Polen – er hat dem Land eine Mitschuld am Beginn des Zweiten Weltkrieges zugewiesen.

Darauf wurde Russlands Botschafter Sergej Andrejew am Freitag zu einer Protestnote ins Außenministerium in Warschau einberufen. Die Aussagen Putins würden ein “falsches Bild der Geschehnisse‘ vermitteln und “an die Propaganda-Anweisung des stalinistischen Totalitarismus erinnern”, erklärte das Ministerium.

Putin sagte Anfang vergangener Woche vor internationalen Medienvertretern, dass der Ribbentrop-Molotow-Pakt vom August 1939 (der die Aufteilung Polens zwischen NS-Deutschland und der Sowjetunion beinhaltete) nicht zum Ausbruch des Krieges geführt habe. “Wir sind bereit, Russlands Diplomaten die historische Wahrheit so lange wie nötig zu erklären”, twitterte Vizeaußenminister Marcin Przydacz als Reaktion.

Zudem nannte der Kremlchef Jozef Lipski, den Berliner Botschafter Polens in den 30er Jahren, einen “Drecksack” und ein “antisemitisches Schwein”. Der Diplomat hatte 1938 mit Adolf Hitler eine Deportation der Juden nach Afrika diskutiert und diesem bei Gelingen ein Denkmal in Warschau versprochen. Auch wurde die polnische Annexion eines Teils der Tschechoslowakei (das Teschner Land) im Jahre 1938 erwähnt.

In Russland reagierten Politik und Medien mit Unterstützung ihres Präsidenten und mit Empörung über den Protest Polens. Der Sprecher der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, forderte Warschau auf, sich für die Äußerungen Lipskis im Nachhinein auf der “Parlaments- und Präsidentschaftsebene” zu entschuldigen.

“Ein wirklicher Feind wird Dich nie verlassen.” Dieses Bonmot des Satirikers Stanislaw J. Lec macht derzeit in Polens Öffentlichkeit die Runde.

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Jahrespressekonferenz: Putin im O-Ton über Libyen | Anti-Spiegel

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24-12-19 09:58:00,

Auf der Jahrespressekonferenz wurde Putin auch zu Libyen befragt, wo derzeit die Türkei eine größere Rolle spielen will und wo der Westen Russland ebenfalls Einflussnahme vorwirft.

Die Frage kam von einem türkischen Journalisten und ich fand Putins Antwort – vor allem die ironische Einleitung – so interessant, dass ich die Journalistenfrage und Putins Antwort komplett übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Türkischer Journalist: Vielen Dank. Anadolu Agentur, Ali Jura.

Russland hat wiederholt betont, dass es legitime Regierungen unterstützt, insbesondere in Syrien und anderen Ländern, in denen Krisensituationen herrschen. Auch in Libyen gibt es eine Krise. Es gibt eine legitime Regierung, die von der internationalen Gemeinschaft anerkannt wird. Westliche Medien behaupten, Russland unterstütze die sogenannte libysche Nationalarmee und russische Söldner würden sie unterstützen.

Wie können Sie das kommentieren? Werden Sie das mit Präsident Erdogan besprechen? Was werden Sie noch besprechen? Danke.

Wladimir Putin: Glauben Sie das, was die westlichen Medien berichten? Glauben Sie das alles? Lesen Sie doch, was die über die Türkei schreiben und Sie werden Ihre Meinung ändern.

Aber im Ernst, die Situation ist uns natürlich bekannt. Wir wissen, dass verschiedene Länder unterschiedliche Beziehungen zu beiden Konfliktparteien in Libyen unterhalten, und die Niveaus der Beziehungen sind unterschiedlich.

Wir, Russland, stehen übrigens in Kontakt mit der Regierung von Herrn Sarraj und wir stehen in Kontakt mit Marschall Haftar. Wir führen ständig einen Dialog mit unseren Partnern, auch mit den Partnern in der Türkei, in Europa und anderen Ländern. Wir verstehen, dass dies ein sehr heikles Thema ist.

Sie wissen auch, wer Libyen in diesen Zustand gebracht hat. Russland war gegen den Einsatz von Streitkräften in Libyen und die Resolution des Sicherheitsrates, die zu diesem Thema angenommen wurde, untersagte dem ehemaligen libyschen Machthaber Gaddafi übrigens, seine Flugzeuge gegen bewaffnete Oppositionskräfte einzusetzen. Stattdessen begann die westliche Koalition, ihre Luftwaffen gegen Libyen einzusetzen, was die Resolution des UN-Sicherheitsrates grob verletzt hat. All dies hat dazu geführt, dass sich das ehemals wohlhabende Land, der Lebensstandard in diesem Land hatte sich bereits einigen europäischen Ländern angenähert, jetzt im Chaos, im völligen Zusammenbruch versunken ist und dass der Bürgerkrieg nicht aufhört. Wer da nun recht hat und wer nicht, ist heute nur schwer zu sagen.

Und wir stehen, wie gesagt, sowohl mit Herrn Sarraj,

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Jahrespressekonferenz: Putin im O-Ton zum Tiergarten-Mord | Anti-Spiegel

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23-12-19 05:41:00,

Bei der Pressekonferenz von Putin durfte der Anti-Spiegel zwar keine Frage stellen, aber der Spiegel durfte es dieses Jahr tun. Es ging um den Tiergarten-Mord.

Der Spiegel hat danach getitelt, dass Putin eine „Falschbehauptung zugegeben“ hätte. Ganz so war es meiner Meinung nach nicht. Putin hat zwar bestätigt, dass es keinen offiziellen Auslieferungsantrag aus Russland gegen den in Berlin ermordeten Selimchan Changoschwili gab, aber er hat auch erklärt, warum es keinen gab: Über geheimdienstliche Zusammenarbeit wurde Russland bereits klar gemacht, dass Deutschland einen solchen Antrag ablehnen würde. Der Spiegel berichtet sonst recht korrekt über Putins Antwort, aber die ablehnende Haltung der deutschen Seite erwähnt er nicht. Der Spiegel erwähnt nur, dass Russland in einem offiziellen Antrag keinen Sinn gesehen hätte, den Grund lässt er aber weg.

Ich habe die Frage des Spiegel und Putins Antwort übersetzt und Sie können sie selbst mit dem vergleichen, was der Spiegel geschrieben hat.

Beginn der Übersetzung:

Christian Esch: Mein Name ist Christian Esch, ich bin der Leiter des Moskauer Büros des Magazins Spiegel.

Ich habe eine Frage, die ein Problem betrifft, das für Deutschland sehr beunruhigend und ärgerlich ist: die Frage der Ermordung des georgischen Staatsbürgers tschetschenischer Nationalität Selimchan Changoschwili. Die Informationen aus Moskau und Berlin sind komplett widersprüchlich.

Deshalb wollte ich Sie zunächst fragen, was den Mörder betrifft. Die deutsche Seite sagt, sie habe keine Informationen aus Russland erhalten. Es stellt sich heraus, dass dieser Mann mit einem Mann identisch ist, der bereits in Russland im Gefängnis saß. Es sollte also Daten über diese Person geben.

Die zweite Frage betrifft das Opfer. Sie haben auf der Pressekonferenz nach dem Treffen im „Normandie-Format“ in Paris gesagt, dass die russische Seite wiederholt die Frage der Auslieferung dieser Person angesprochen hat. Der deutsche Außenminister bekräftigte kürzlich, dass es weder über das Innenministerium noch über andere Kanäle Anfragen von russischer Seite gegeben habe. Wer hat also Recht, er oder Sie?

Wladimir Putin: Sowohl er, als auch ich, weil diese Fragen immer wieder auf der Ebene der Geheimdienste diskutiert wurden. Es gab keinen offiziellen Antrag der Staatsanwaltschaft, weil unsere zuständigen Behörden es für sinnlos hielten, da sie im Grunde schon eine negative Antwort erhalten hatten.

Ich werde noch einmal daran erinnern, was ich auf der Pressekonferenz in Paris gesagt habe.

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Jahrespressekonferenz: Putin im O-Ton über die Unterdrückung der Pressefreiheit im Westen | Anti-Spiegel

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23-12-19 05:24:00,

Bei der Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten Putin war auch die Pressefreiheit in Europa ein Thema, wo die Arbeit russischer Medien immer mehr eingeschränkt wird.

Ich habe schon berichtet, dass Estland den Journalisten von Sputnik mit Strafverfahren droht, wenn sie nicht bis Jahresende kündigen. Das ist ein einmaliger Vorgang, über den aber in Deutschland nicht berichtet wird. Eine Journalistin hat Putin auf der Pressekonferenz dazu befragt.

Beginn der Übersetzung:

Journalistin: Guten Tag. Vor zwei Monaten wurde Sputnik-Estland einer Wirtschaftsblockade unterzogen. Banken haben unter dem Deckmantel der Sanktionen alle Transaktionen verboten, Überweisungen von „Russia Today“ auf die persönlichen Konten unserer Mitarbeiter und unserer Partner, an Steuerbehörden. Die Geheimdienste sprachen mit unserem Vermieter. Sie setzen ihn unter Druck und er muss den Mietvertrag mit uns kündigen.

Jetzt begann die Polizei vor zwei Tagen, Briefe an alle unsere Mitarbeiter zu schicken, in denen es sehr deutlich hieß: „Russia Today“ steht ihrer Meinung nach auf der Sanktionsliste und deshalb machen wir, alle Mitarbeiter, uns strafbar, wenn wir bei Sputnik arbeiten. Wir wurden gewarnt, dass wir sanktioniert werden, wenn wir nach dem 2. Januar noch für „Russia Today“ arbeiten.

Das halte ich für ein Land, das sich als demokratisch positioniert, für undenkbar. Ich bitte um Ihre Hilfe. Was kann der russische Staat für russische Journalisten tun, die gegen die Zensur im Westen kämpfen? Bitte geben Sie eine Bewertung der Maßnahmen der estnischen Behörden ab.

Wladimir Putin: Leider können wir hier wenig tun. Sie tun viel, wie ich finde. Was Sie gerade erzählt haben, darf nicht unbemerkt bleiben. Wenn ich solche Dinge höre, überraschen sie mich sehr, weil sie immer versuchen, uns alle Todsünden vorzuwerfen, einschließlich des Drucks auf unabhängige Medien, dabei tun sie selbst das, was sie uns vorwerfen. Das ist natürlich ein erstaunlicher Zynismus.

Aber leider muss ich Ihnen sagen, dass Maßnahmen auf staatlicher Ebene im Zusammenhang mit solchen Beschränkungen wirkungslos sein werden, weil es Wasser auf die Mühle derer ist, die nur unsere Länder, unsere Völker, spalten wollen und dabei sollten wir nicht helfen. Und egal wie unangenehm es auch sein mag, es ist notwendig, in den Ländern zu arbeiten, die Angst vor Ihren Informationen haben, Angst vor Ihnen haben und Angst vor der Wahrheit haben, die Sie Ihren Zuschauern und Zuhörern erzählen.

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Jahrespressekonferenz: Putin im O-Ton über die Sanktionen | Anti-Spiegel

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23-12-19 04:08:00,

Der Klassiker bei Pressekonferenzen von Putin sind Journalistenfragen zu den Sanktionen gegen Russland. Eine solche Frage durfte auch bei der Jahrespressekonferenz nicht fehlen und ich habe die Frage und Putins Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Journalist: Guten Tag, Herr Präsident! Jewgeni Gusew ist mein Name. Ich vertrete das Multimedia-Informationszentrum Izvestia und Kanal 5.

Es geht um Sanktionen und politischen Druck seitens der Europäischen Union. Gerade erst wurden mehrere russische Kanäle, darunter unser Fünfter Kanal, in Lettland verboten. Die Situation ist sehr unangenehm. Ehrlich gesagt, gibt es jetzt auch in Estland einen Konflikt und auch in anderen Ländern.

Sie wissen, dass sich die Situation in letzter Zeit nicht verbessert hat, sie hat sich nur noch verschlimmert. Wir sehen das im Verhältnis der Europäischen Union zu Russland. Glauben Sie, dass sich das zum Besseren ändern kann, zumal wir alle die Sinnlosigkeit dieser Sanktionen verstehen? Wie stark ist der Druck auf Russland und was sind die Folgen? Danke.

Wladimir Putin: Wir haben dieses Thema schon oft diskutiert. Es gibt unterschiedliche Einschätzung über die Auswirkungen dieser Sanktionen auf alle, die an diesem unangenehmen Prozess beteiligt sind. Die Europäische Union hat knapp 50 Milliarden Euro verloren. Für die Bundesrepublik hat die Weltbank meiner Erinnerung zufolge die Verluste auf 750 Millionen pro Monat oder so etwas beziffert.

Die Verluste sind groß. Es geht nicht nur um Geld und Zahlen. Es geht um Arbeitsplätze und den Verlust von Märkten, einschließlich des russischen Marktes. Andere Teilnehmer der internationalen Wirtschaftsbeziehungen kommen nun auf unseren Markt.

Im Prinzip sind wir für eine vollständige Normalisierung, zumal die Sanktionen ja effektiv nicht funktionieren. Es gibt auch Nachteile für uns, aber es gibt auch Vorteile, sie sind auch offensichtlich. Nehmen wir die Entwicklung der Landwirtschaft, was für ein Entwicklungssprung dort getan wurde: Wir haben in dem Bereich für 24 Milliarden Waren exportiert, das ist einfach unglaublich! Niemand hätte das vor ein paar Jahren geglaubt. Wir haben Kosten und riesige Summen für Importsubstitution ausgegeben. Aber was für ein Ergebnis!

Zum Beispiel gab es noch nie eine Produktion für Hubschraubermotoren in Russland. Jetzt gibt es Fabriken, auch und vor allem in St. Petersburg. Wir hatten keine Produktion von Motoren für Schiffe in Russland. (Anm. d. Übers.: Diese Motoren hat Russland früher aus der Ukraine bezogen,

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Jahrespressekonferenz: Laut Putin ist die Weltherrschaft der USA Geschichte | Anti-Spiegel

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22-12-19 08:11:00,

Bei der Jahrespressekonferenz wurde Putin auch zu den Beziehungen zu China befragt. Seine Antwort war kurz, aber vielsagend, denn für Putin ist die unipolare Welt Geschichte.

Das ist eine wichtige Aussage von Putin, die er so deutlich noch nicht getroffen hat. Er hat sich seit Jahren gegen die unipolare Welt, also gegen die konkurrenzlose Vormachtstellung der USA, ausgesprochen und deren Ende prophezeit. Nun hat Putin gesagt, dass diese Epoche zu Ende ist, seiner Meinung nach gibt es keine unipolare Welt mehr.

Ich habe als Einleitung zu der Frage und Putins Antwort einen kleinen Dialog übersetzt, der ein wenig von der Atmosphäre der Pressekonferenz vermittelt. Eigentlich sucht der Kremlsprecher Peskow aus, welche Journalisten Fragen stellen dürfen. Aber immer wieder greift Putin in den Prozess ein und sucht sich selbst Journalisten für die Fragen aus. So auch bei dieser Frage, als Putin dem chinesischen Korrespondenten die Möglichkeit gegeben hat, eine Frage zu stellen, obwohl Peskow gerade jemand anderem das Wort erteilen wollte.

Beginn der Übersetzung:

Kremlsprecher Peskow: Ich sehe unsere größte staatliche Zeitung, die Rossijskaja Gazeta. Geben Sie ihm bitte das Mikrophon. Stehen Sie auf, um gesehen zu werden. Warten Sie, wo sind Sie? Ich habe die Rossijskaja Gazeta irgendwo gesehen.

Wladimir Putin: Solange er jemanden aussucht…

Peskow: Warten Sie. Los geht´s.

Wladimir Putin: Lassen Sie uns, bis er jemanden gefunden hat, CCTV hören. Bitte, ja Sie.

Sun Yao: Guten Tag Herr Präsident. Ich Korrespondent von CCTV, einem Medienkonzern aus China. Ich habe zwei Fragen.

Die erste Frage betrifft die chinesisch-russischen Beziehungen. In diesem Jahr jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen unseren Ländern zum 70. Mal. Wir können sagen, dass unsere bilateralen Beziehungen bereits in eine neue Ära eingetreten sind. Und ich habe folgende Frage: Welche Ergebnisse der Partnerschaft sehen Sie als die wichtigsten an und welches Potenzial der Zusammenarbeit sehen Sie in Zukunft zwischen unseren Ländern?

Und dann ist da noch die internationale Situation. Jetzt ist die internationale Lage voller Unsicherheit und Instabilität. Es ist offensichtlich, dass einige Länder eine Politik der unipolaren Welt und des Protektionismus verfolgen, die Grundlagen des Völkerrechts und des Freihandels untergraben und China und Russland sind Anhänger einer multipolaren Welt. Was denken Sie, welche Maßnahmen Chinas und Russlands könnten die Prinzipien des Systems des multipolaren Friedens und des Freihandels unterstützen und wie kann wirksam auf die externen Herausforderungen reagiert werden?

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Jahrespressekonferenz: Putin im O-Ton über die USA, die Ukraine, die EU, Sanktionen und Abrüstung | Anti-Spiegel

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21-12-19 09:35:00,

Bei Putins Jahrespressekonferenz ging es natürlich nicht ohne Fragen zum Verhältnis von Russland zum Westen, speziell zu den USA, und zu neuen US-Sanktionen.

Da Putin hierzu eine klare Linie hat, die die regelmäßigen Leser des Anti-Spiegel bereits kennen, gab es bei dieser Frage für all jene, die Putins Aussagen zu den Themen kennen, keine wirklich neuen Antworten. Aber es ist immer interessant, auf die Nuancen zu schauen. Daher habe ich die Frage und Putins Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Journalist: Herr Präsident, vor zwei Tagen wurden im US-Kongress Gesetzesentwürfe über Sanktionen gegen Russland verabschiedet. Und zwar mit einer solchen Mehrheit, dass es für Präsident Trump sehr schwierig wäre, sein Veto einzulegen.

Und wie Sie wahrscheinlich wissen, hat das Repräsentantenhaus gestern ein Amtsenthebungsverfahren beschlossen. In diesem Kontext muss Trunp Entscheidungen über die Außenpolitik im Allgemeinen und insbesondere natürlich in Bezug auf Russland treffen.

Welche Möglichkeiten haben Sie und Russland in dieser Situation, den Dialog mit den Vereinigten Staaten bis zum Ende der Trump-Präsidentschaft aufrechtzuerhalten oder zu stärken? Was können Sie für die strategische Stabilität und insbesondere für die Verlängerung des NEW-START-Vertrags über offensive, strategische Atomwaffen tun?

Wladimir Putin: Was die Verlängerung unseres Dialogs bis zum Ende der Trump-Präsidentschaft angeht, so klingt es, als ob Sie der Meinung sind, dass sie bald endet. Ich bin mir da gar nicht so sicher. Das Amtsenthebungsverfahren muss noch den Senat passieren, wo die Republikaner, soweit ich weiß, die Mehrheit haben, und es ist unwahrscheinlich, dass sie den Vertreter ihrer Partei aus Gründen von der Macht entfernen werden, die meiner Meinung nach, absolut weit hergeholt sind.

Das ist nur eine Fortsetzung des innenpolitischen Kampfes und die Partei, die die Wahl verloren hat, die Demokratische Partei, will ihre Ergebnisse nun auf andere Weise, mit anderen Mitteln, erreichen. Zuerst wurde Trump wegen Absprachen mit Russland beschuldigt, dann stellte sich heraus, dass es keine Absprachen gab und dass diese Vorwürfe deshalb nicht Grundlage für ein Amtsenthebungsverfahren sein können. Jetzt haben sie sich den Druck auf die Ukraine einfallen lassen. Ich weiß nicht, worum es da geht… Aber das müssen die Kongressabgeordneten wissen.

Was die Entscheidungen betrifft, die im Verhältnis zu Russland getroffen werden. Sie werden auch von Menschen getroffen, die praktisch keine Verantwortung für diese Entscheidungen tragen.

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Jahrespressekonferenz: Putin im O-Ton über den Klimawandel | Anti-Spiegel

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21-12-19 09:29:00,

Auf der Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten Putin ging es gleich in der ersten Frage um das Thema Klimawandel. Die Antwort Putins dürfte für viele in Deutschland überraschend gewesen sein.

Dass der Mensch der Verursacher des Klimawandels ist, wird in Deutschland von Medien und Politik als Fakt dargestellt, bei dem die Wissenschaftler demnach einer Meinung sind. Das ist bei weitem nicht so, wie ich immer wieder beobachte, wenn ich nicht-deutsche Medien oder gar Podiumsdiskussionen von Wissenschaftlern zu dem Thema verfolge. Ich bin kein Naturwissenschaftler und kann nicht beurteilen, wie groß der Einfluss von CO2 und vor allem des vom Menschen ausgestoßenen CO2 ist, aber was ich sicher sagen kann ist, dass es die viel beschworene Einigkeit der Klimaforscher bei dem Thema nicht gibt. Dazu hat sich Putin auch bei seiner Pressekonferenz wieder einmal geäußert.

Daher habe ich die Frage des Journalisten und Putins Antwort übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Guten Tag, Herr Präsident! Mein Name ist Valery Sanfirov von Radio Mayak.

Heute habe ich mir die Wettervorhersage angehört und da wurde gesagt, dass es bis Ende Dezember keinen Schnee geben wird. Da habe ich mich sofort gefragt, vor welcher Kulisse Sie Ihre Neujahrsansprache aufzeichnen werden. (Anm. d. Übers.: Die Neujahrsansprache des russischen Präsidenten findet jedes Mal vor einer anderen Kulisse statt. Immer irgendwo auf dem Gelände des Kreml, aber eben immer in einer weihnachtlichen Winterlandschaft und in Russland wird derzeit mit viel Humor diskutiert, wie das dieses Jahr aussehen wird, denn in Westrussland ist es derzeit ungewöhnlich warm für einen Dezember und von Schnee ist weit und breit nichts zu sehen)

Aber ich wollte nicht nach dem Weihnachtsbaum fragen, ich wollte nach dem Klimawandel fragen. Alle reden darüber, aber niemand scheint zu wissen, was man dagegen tun kann. Wie hoch ist das Risiko, was ist Ihre persönliche Meinung zu diesem Thema? Welchen Schaden können diese Klimaveränderungen in Russland anrichten?

Und noch etwas. In diesem Jahr ist Russland, wenn ich mich nicht irre, dem Pariser Abkommen beigetreten und demnach soll unser Land den Ausstoß schädlicher Emissionen um 25-30 Prozent senken.

Aber auf der VTB-Konferenz „Russia is calling!“ sagten Sie vor kurzem, dass die Reduzierung in dem Zeitraum bis zu 60 Prozent betragen würde. Ich frage mich,

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LIVE: Putin holds annual press conference in Moscow | The Vineyard of the Saker

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19-12-19 06:47:00,

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Putin takes questions from the media in annual year-end press conference

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19-12-19 09:20:00,

  • 19 December 2019

    09:55 GMT

    A question from a Ukrainian journalist, who asks if Russia “will disband occupational administrations” in the self-proclaimed republics, referring to the governments of the Donetsk and Lugansk areas.

    Putin says the Ukrainian government itself was willing to see leaders of the republics as legitimate authorities when the Minsk Agreement was signed, but refused to talk to them directly later. He says Kiev should take responsibility for its own actions like the use of warplanes against the militias and civilians, the economic blockade it imposed and others and start an earnest attempt to reintegrate the rebellious regions.

  • 09:48 GMT

    A question about Ukraine and aftermath of the Normandy Four talks in France.

    Putin says he is reluctant to voice his personal opinions about foreign leaders like Ukraine’s President Volodymyr Zelensky, even after they retire. As for the peace process, a statement by Zelensky that the Minsk peace agreement should be revised is concerning, Putin said. The Minsk deal is the core of the reconciliation process, but the new Ukrainian government seems to be taking the same stances as the one before it.

    There is no permanent autonomy enshrined in Ukrainian constitution for the breakaway regions, no direct talks between Kiev and the self-proclaimed republics in the east. But there is progress in curbing violence and disengaging troops. So there is hope and diplomacy should continue.

  • 09:42 GMT

    The first question about international relations is about the doping scandal and WADA’s decision to suspend Russia from international competitions for four years and how Russian athletes are the party most hurt by the stand-off.

    Putin says the WADA decision was unfair and contrary to both the law and common sense. It essentially punishes Russia for a second time for the same alleged misdeeds. The sanctions are also a form of collective punishment. Our teen figure skaters can do what nobody else can do – and WADA’s decision simply bars them from wining.

    The decision is apparently biased due to political motives, Putin said.

  • 09:36 GMT

    Here comes another regular topic for Putin’s pressers – the state of healthcare in Russian regions.

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    Putin im O-Ton über die Entscheidung im Dopingskandal | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-die-entscheidung-im-dopingskandal-|-anti-spiegel

    10-12-19 03:27:00,

    Der Dopingskandal und die Sperrung Russlands bei internationalen Sportereignissen beherrschen die Schlagzeilen. Gestern hat sich auch Putin dazu geäußert.

    Auf der Pressekonferenz nach dem Treffen mit Macron, Merkel und Selensky in Paris wurde Putin auch nach seiner Position in dem Dopingskandal befragt. Nachdem ich am Montag bereits einen Bericht des russischen Fernsehens dazu übersetzt habe, will ich Ihnen auch Putins Reaktion nicht vorenthalten und habe seine Antwort auf die Frage übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Nun zur Doping- und WADA-Entscheidung und ob Russland die Entscheidung anfechten wird.

    Zuerst müssen wir diese Entscheidung analysieren, aber was liegt an der Oberfläche und was sieht man sofort: Zum Beispiel gibt es keine Vorwürfe gegen das Russische Nationale Olympische Komitee. Und wenn es keine Vorwürfe gibt, sollte das Land unter seiner Nationalflagge antreten, so steht es in der Olympischen Charta. Das deutet darauf hin, dass die WADA-Entscheidung zumindest in diesem Teil der Olympischen Charta widerspricht. Und wir haben allen Grund, beim internationalen Sportgericht Klage einzureichen.

    Es gibt auch andere Überlegungen, aber es ist notwendig, dass all dies von Experten und Anwälten mit Kenntnis des Falles analysiert wird. Aber am wichtigsten ist meiner Meinung nach folgendes, und ich denke, darin sind sich alle einig: Jede Bestrafung – so ist es seit der Zeit des römischen Rechts – sollte individuell sein und von dem ausgehen, was jemand getan hat. Strafen können nicht kollektiver Natur sein und für Menschen gelten, die nichts mit den Verstößen zu tun haben. Das versteht jeder. Ich denke, dass auch die WADA-Spezialisten das verstehen. Aber wenn sie solche Entscheidungen über kollektive Strafen treffen, dann gibt es wohl allen Grund zu der Annahme, dass diese Entscheidungen nicht auf der Sauberkeit des internationalen Sports beruhen, sondern auf politischen Erwägungen, die nichts mit den Interessen des Sports und der olympischen Bewegung zu tun haben.

    Ende der Übersetzung

    Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse.

    Krim, Syrien, Migration, Sanktionen – Was sagt Putin selbst zu den Fragen der Geopolitik?

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    Autor: Anti-Spiegel

    Thomas Röper,

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    Putin im O-Ton über den “Tiergarten-Mord” und die Folgen | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-den-“tiergarten-mord”-und-die-folgen-|-anti-spiegel

    10-12-19 02:09:00,

    Auf der Pressekonferenz in Paris nach dem Treffen mit Merkel, Macron und Selensky wurde Putin von deutschen Journalisten nach dem Tiergartenmord befragt.

    Bevor wir zu Putins Antwort kommen, müssen wir uns die Vorgeschichte in Erinnerung rufen und uns daran erinnern, was tatsächlich bekannt ist und was Spekulation ist. Nachdem ein russischer Staatsbürger den Tschetschen mit georgischem Pass in Berlin erschossen hat, hat nun die Generalstaatsanwaltschaft den Fall an sich genommen und spricht davon, es gebe einen Verdacht, dass staatliche Stellen in Russland oder Tschetschenien in den Mord verwickelt sind. Das sind die bekannten Fakten, alles andere ist Spekulation. Über die Hintergründe habe ich hier ausführlich geschrieben.

    Berlin wirft Moskau vor, in dem Fall nicht kooperativ zu sein und hat zwei russische Diplomaten ausgewiesen. Das Problem ist, dass die Sprecher der Bundesregierung aber auf Nachfragen nicht in der Lage waren, zu sagen, was sie Moskau tatsächlich vorwerfen, mit welchen russischen Behörden sie in der Sache in Kontakt stehen und welche Zusammenarbeit diese verweigern.

    Tiergarten-Mord und die “russische Spur”: Viel Bestürzung, wenig Antworten


    Dieses Video auf YouTube ansehen

    Der Spiegel ist etwas einfallslos, wenn er über das Thema berichtet. Der Spiegel titelt immer wieder von „russischen Drohungen“ und wenn man die Artikel dann liest, gibt es gar keine Drohungen. Aber es klingt eben gut und passt ins anti-russische Narrativ. So auch dieses Mal. Der Spiegel berichtete in einem Artikel mit der Überschrift: „Mord im Berliner Tiergarten – Putin droht Merkel mit Ausweisung deutscher Diplomaten

    Die „Drohung“ liegt laut Spiegel darin, dass Russland auch zwei deutsche Diplomaten ausweisen wird. Das war zu erwarten und kann niemanden überraschen, da Russland in solchen Fällen in der Vergangenheit immer so reagiert hat: Wenn westliche Staaten russische Diplomaten unter irgendwelchen politischen Vorwänden ausgewiesen haben, hat Russland immer die gleiche Zahl an Diplomaten ausgewiesen. Man beachte: Russland hat dies nie als erstes getan, es hat immer nur auf Ausweisungen anderer Staaten reagiert, zuletzt im Fall Skripal.

    Aber „russische Drohung“ scheint eine Lieblingsformulierung in der Spiegel-Redaktion zu sein, auch wenn es keine „Drohung“ gibt. Wenn man damit titeln möchte, müsste es korrekt „Ankündigung“ heißen und es war der deutschen Seite von Anfang an klar, dass Russland so reagieren würde.

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    Putin im O-Ton über die Beziehungen Russlands zu Afrika | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-die-beziehungen-russlands-zu-afrika-|-anti-spiegel

    24-11-19 08:44:00,

    Putin hat sich auf einer Podiumsdiskussion eineinhalb Stunden den Fragen der Teilnehmer einer Konferenz gestellt. Dabei ging es auch um die Perspektiven von Afrika.

    In der westlichen Öffentlichkeit wird das Potenzial Afrikas gerne unterschlagen. Es geht im öffentlichen Diskurs im Westen über Afrika in der Regel um Flüchtlinge und Armut, dabei hat Afrika ein gigantisches Potenzial, weil es sich aus der post-kolonialen Umklammerung des Westens mehr und mehr löst und in China und Russland Partner findet, die es nicht einfach ausbeuten, sondern Beziehungen auf Augenhöhe aufbauen wollen. Das war der Grund für den russisch-afrikanischen Gipfel in Sotschi, bei dem vor kurzem alle afrikanischen Länder vertreten waren. Dazu hat ein afrikanischer Teilnehmer Präsident Putin auf der russischen Investoren-Konferenz „Russia is calling“ eine Frag gestellt. Ich habe die Frage und Putins Antwort übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Frage: Dies ist eine gute Gelegenheit, Ihnen eine Frage zu meiner Region, Afrika, zu stellen. Mein Name ist Jesaja, ich komme von der Eastern and Southern African Trade and Development Bank, mit Sitz in Nairobi, Kenia. Vielen Dank für die Einladung und dafür, dass Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen.

    Meine Frage betrifft den hervorragenden russisch-afrikanischen Gipfel in Sotschi. Nun möchte ich, Herr Präsident, Ihre Meinung zu Projekten mit afrikanischen Ländern südlich der Sahara, zur Entwicklung von Investitionen hören, denn die Entwicklung des russischen Handels mit afrikanischen Ländern südlich der Sahara hat auf einem sehr niedrigen Niveau begonnen, aber letztes Jahr haben wir einen sehr guten Anstieg um 4,8 Milliarden verzeichnet.

    In Sotschi gab es während des Gipfels vielversprechende Diskussionen. Sowohl die Exporte, als auch die Importe legen zu.

    Unsere Bank umfasst 22 ostafrikanische Länder. Handel und Investitionen in Ostafrika sind recht niedrig, ob es uns gefällt oder nicht, aber unsere Länder sind immer noch Schwellenländer, wir liegen weit hinter vielen anderen Regionen.

    Ich würde gerne Ihre Meinung hören: Was sind Ihre Verpflichtungen, was sind die zukünftigen Maßnahmen Afrikas? Können wir in Zukunft eine Wiederbelebung bei der Unterzeichnung neuer Vereinbarungen zwischen russischen und afrikanischen Unternehmen erwarten? Kann diese Tätigkeit von unserer multilateralen Bank unterstützt werden?

    Wladimir Putin: Sie haben gerade die Probleme der afrikanischen Länder erwähnt. Ich werde sie nicht wiederholen, sie sind allen bekannt.

    Ich werde Ihre Frage nutzen, um über meine persönlichen Eindrücke vom Russland-Afrika-Treffen in Sotschi zu berichten.

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    Putin im O-Ton über Fracking | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-fracking-|-anti-spiegel

    24-11-19 08:37:00,

    Die Frage, wie Russland zum Fracking steht, wurde bisher kaum gestellt, denn Russland hat die größten Reserven für Fracking-Öl der Welt. Dazu hat Putin sich nun geäußert.

    Auf der russischen Investoren-Konferenz „Russia is calling“ wurde Putin zu den Ölpreisen, Russlands Interessen auf dem Weltmarkt und zum Fracking befragt. Seine Antwort war humorvoll, hatte aber einen sehr ernsten Hintergrund, und es mag für viele unerwartet sein, wie Putin zur Ölförderung durch Fracking steht. Daher habe ich seine Antwort auf die Frage eines Teilnehmers der Konferenz übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Frage: Guten Tag! Mein Name ist Nick Chandramaga, ich arbeite für das französische Energieunternehmen Total.

    Die Russische Föderation bestimmt immer mehr den Ölpreis. Der Ölpreis ist für Russland nach wie vor sehr wichtig. Darüber hinaus hat Russland sehr große Reserven an Fracking-Öl, vielleicht wird es profitabel sein, sie zu erschließen. Aber ist es möglich, amerikanische Produzenten zum Beispiel beim Fracking zu überholen? Wenn Russland Fracking-Öl erschließt, werden Sie zum größten Produzenten der Welt. Wie wünschenswert und effektiv ist das, weil Ihr Land bereits stark von Ölexporten abhängig ist?

    Wladimir Putin: Erstens: Russland beeinflusst den globalen Energiemarkt, beeinflusst ihn sehr stark. Aber den größten Effekt erzielen wir, wenn wir mit anderen großen Energie-Förderern zusammenarbeiten. Nur koordinierte Schritte bringen einen optimalen Effekt für die globalen Energiemärkte. In diesem Sinne werden wir weiterhin mit Saudi-Arabien, mit den Golfstaaten und mit den OPEC-Ländern im Rahmen des in den letzten Jahren etablierten Systems OPEC Plus zusammenarbeiten. Das ist das eine.

    Wir haben auch Streit bei einigen kleineren Fragen, aber im Allgemeinen haben wir eine gemeinsame Aufgabe. Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass der Markt ausgewogen ist, dass er sowohl für die Erzeuger als auch für die Verbraucher akzeptabel ist. Und das Wichtigste – ich möchte das betonen – dass er berechenbar ist.

    Zu der Frage wer wie viel produziert. Vor kurzem war Russland die Nummer eins in der Welt bei der Ölförderung. Das ist aber kein Selbstzweck. Übrigens hat das Gesamtproduktionsvolumen in Russland trotz einiger Einschränkungen leicht zugenommen.

    Zum Fracking-Öl. Warten wir ab, bis die Amerikaner viel Geld für neue Fracking-Technologien ausgegeben haben und dann – Hoppla – greifen wir uns die Technologie: Egal, ob wir heute daran interessiert sind oder nicht, wir bekommen die Technologie billig.

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    Putin im O-Ton über die Ukraine und ihren neuen Präsidenten Selensky | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-die-ukraine-und-ihren-neuen-prasidenten-selensky-|-anti-spiegel

    23-11-19 07:17:00,

    Auf der großen Investoren-Konferenz „Russia is calling“ hat sich der russische Präsident Putin eineinhalb Stunden den Fragen der Teilnehmer gestellt. Einige der Fragen und Antworten habe ich übersetzt.

    Hier geht es um eine Frage zu Ukraine, zum Friedensprozess dort und um den neuen ukrainischen Präsidenten Selensky. Ein Teilnehmer wollte von Putin wissen, wie er die Lage dort einschätzt und was er von Selensky hält. Ich habe die Frage und Putins Antwort komplett übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Frage: Ich möchte nach der Ukraine fragen. Wie ist Ihre Beziehung zu Selensky? Und ist es möglich, die schwierige Situation im Donbass zu lösen?

    Wladimir Putin: Da hat er aber eine einfache Frage gestellt. (Lachen im Saal)

    Der erste Teil ist ganz leicht zu beantworten. Wie ist meine Beziehung zu Selensky? Es gibt keine. Ich habe ihn noch nie getroffen, ich kenne ihn nicht, aber wir haben telefoniert. Ich habe den Eindruck, dass er ein netter Mensch ist, dass er aufrichtig ist, er will meiner Meinung nach die Situation wirklich zum Besseren verändern, auch im Donbass. Aber ich weiß nicht, ob er dazu in der Lage ist, obwohl einige positive Schritte unternommen wurden, ich meine die Entflechtung an zwei Stellen der Kontaktlinie. Aber das Militär hat mir gestern berichtet, dass der Beschuss von ukrainischer Seite weiter geht. Dennoch hoffe ich, dass sie nicht in diese Stellungen zurückkehren werden, denn wir haben bereits von einigen Politikern gehört, dass dort, wo die Truppen abgezogen worden sind, die ukrainische Nationalgarde und die Polizei einrücken sollten.

    Ja, natürlich ist es in diesen Gebieten notwendig, die Ordnung aufrechtzuerhalten, aber wir wissen sehr wohl, dass die ukrainische Nationalgarde größtenteils aus sogenannten nationalistischen Bataillonen gebildet wurde. Und wenn sie zurückkommen, wird nichts Gutes daraus werden, denn es wird dazu führen, dass die Milizen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk ebenfalls wieder in ihre Stellungen zurückkehren würden. Aber ich hoffe, dass das nicht passiert. Wenn etwas passiert, dann hoffentlich nur im Einvernehmen zwischen den Konfliktparteien, also der Kiewer Regierung und den Vertretern des Donbass.

    Wie die Perspektiven unserer zwischenstaatlichen Beziehungen aussieht, hängt weitgehend von der ukrainischen Seite ab. Wir sehen, dass man dort ständig neue Fragen aufwirft, die wir im Hinblick auf eine Lösung im Donbass für inakzeptabel und kontraproduktiv halten.

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    Putin im O-Ton über die Folgen der Sanktionen für Russland, die EU und die USA | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-die-folgen-der-sanktionen-fur-russland,-die-eu-und-die-usa-|-anti-spiegel

    23-11-19 01:01:00,

    Auf der großen Investoren-Konferenz „Russia is calling“, die letzte Woche in Russland stattgefunden hat, hat sich Präsident Putin eineinhalb Stunden den Fragen der Teilnehmer gestellt. Es ging dabei auch um die Folgen der Sanktionen gegen Russland.

    Präsident Putin wurde bei der Podiumsdiskussion von einem Teilnehmer gefragt, wie er das Verhältnis zu den USA einschätzt und auch zu den Folgen der Sanktionen. Seine Antwort ist für jeden, der den Mainstream-Medien folgt oder die Situation in Russland nicht kennt, sehr überraschend. Ich habe die Frage und die Antwort komplett übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Frage: Herr Präsident, wie wollen Sie die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten verbessern, wo können Sie zusammenarbeiten und welche Aussichten bestehen, die Sanktionen zu reduzieren oder aufzuheben?

    Wladimir Putin: Wissen Sie, was die Sanktionen und die Aussichten für ihre Aufhebung betrifft, müssen Sie die US-Regierung zu fragen. Wir haben keine Sanktionen gegen uns selbst verhängt, das hat der US-Kongress getan, fragen Sie dort nach.

    Worauf möchte ich in diesem Zusammenhang hinweisen? Erstens haben uns die Sanktionen gezwungen, uns auf den Gebieten von Importen unabhängig zu machen, wo wir glauben, dass es in unseren nationalen Sicherheitsinteressen liegt. Dabei geht es um eine breite Palette von Branchen: Die Landwirtschaft, die Medizin, die Pharmaindustrie, die Verteidigungsindustrie. Und im Großen und Ganzen haben wir sehr positive Ergebnisse erzielt.

    Wissen Sie, ich sage es Ihnen ganz ehrlich, jetzt kann ich es offen und auch öffentlich sagen: Nachdem die ersten Sanktionen eingeführt wurden, hatte ich eine gewisse Sorge. Ich möchte allen meinen Kollegen danken, den unbekannten Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz in der Industrie, in der Produktion, in der Entwicklung und in Forschungsinstituten arbeiten. Wir haben einen sehr großen Schritt zur Stärkung unserer wirtschaftlichen und technologischen Souveränität getan. In diesem Sinne sind all diese Sanktionen unserer Wirtschaft sogar zugute gekommen.

    Aber es gibt natürlich Nachteile und das sind Nachteile für alle Beteiligten. Wir reden von Milliarden von Dollar. Nehmen wir Europa: nach den Berechnungen der Europäer selbst haben sie etwa 50 Milliarden Verluste gemacht. Unsere Verluste waren übrigens viel geringer. Dasselbe gilt für die Vereinigten Staaten. Die Sanktionen, die von der US-Regierung in den letzten Jahren eingeführt wurden, ich erinnere mich nicht, wie viele es waren, es waren mehr als ein Dutzend neue Sanktionen,

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    Putin im O-Ton über Klimaschutz und das Pariser Abkommen | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-klimaschutz-und-das-pariser-abkommen-|-anti-spiegel

    23-11-19 10:59:00,

    Letzte Woche fand in Russland eine große Konferenz für Investoren statt, auf der auch Präsident Putin sich den Fragen der Teilnehmer gestellt hat.

    Die Fragen der Teilnehmer und die Antworten des russischen Präsidenten zu einigen Themen werde ich übersetzen. Beginnen möchte ich mit dem Thema Klimawandel und was Russland über das Thema denkt und was es zum Klimaschutz beitragen möchte.

    Beginn der Übersetzung:

    Frage: Ich möchte Ihre Einschätzung der Energiewende verstehen, die wir jetzt erleben. Wir sind uns einig, dass wir uns an das Pariser Abkommen halten sollten: Wir reduzieren die Emissionen, wir investieren in erneuerbare Energien und neue Technologien. Aber wir glauben auch, dass Öl und Gas, insbesondere Gas, weiterhin eine wichtige Rolle spielen werden.

    Wie Sie wissen, wird in Europa und in einer Reihe von NGOs gesagt, dass Gas in Zukunft nicht mehr gebraucht wird, aber ich glaube – und da sind wir uns hier einig -, dass das sicherlich nicht wahr ist und das Gas seine Bedeutung nicht verlieren wird. Ich möchte Wissen, wie Sie diese Frage beurteilen.

    Wladimir Putin: Unsere Zivilisation entwickelt sich sehr aktiv und niemand will, dass wir in Folge dieser Entwicklung am Ende alle wieder in Höhlen leben – sei es als Folge eines ökologischen Kollapses oder als Folge anderer unvorhergesehener Umstände.

    Deshalb müssen wir uns als verantwortungsbewusste Menschen – in Russland sehen wir uns als solche – bemühen sicherzustellen, dass unsere Energiebilanz, zumindest in Russland, so grün wie möglich ist. Tatsächlich ist die russische Energiebilanz heute eine der grünsten der Welt. Wenn wir uns die Struktur unserer Energiebilanz anschauen, dann besteht sie zu einem bedeutenden Teil aus Wasserkraft, aus Kernenergie und aus Gas.

    Ich weise Sie darauf hin, dass die Umwelt in vielen Ländern der Welt heute zum größten Teil von Kohle beeinflusst wird, die heute Energieträger Nummer eins in der Welt ist. Mehr als alles andere wird Kohle verbrannt, um Energie zu erzeugen. In diesem Sinne ist die Vernachlässigung von Gas meiner Meinung nach absolut seltsam, weil es der sauberste aller fossilen Energieträger ist.

    Wenn Ideen wie die Energiewende gefördert werden, scheint es mir, dass die Menschheit tatsächlich bald wieder in Höhlen leben könnte, wenn man den Energieverbrauch durch fossile Energieträger auf Null reduziert, denn sich auf die Sonnen- oder Windenergie oder die Kraft der Gezeiten zu verlassen,

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    Putin brandmarkt Öl-Fracking in USA als „barbarisch“

    putin-brandmarkt-ol-fracking-in-usa-als-„barbarisch“

    21-11-19 09:31:00,

    Politik

    10:21 21.11.2019(aktualisiert 11:32 21.11.2019)

    Zum Kurzlink

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Förderungstechniken von Schieferöl und -Gas (Fracking) wie sie in den USA üblich sind als „barbarisch“ kritisiert. Auch wenn diese Techniken wirtschaftlich seien, würde Russland sie wegen ihrer vernichtenden Wirkung auf die Umwelt nie anwenden.

    Beim Fracking wird Öl oder Gas mit Hilfe von einer Mischung aus Wasser und Chemikalien aus Gesteinsschichten gepresst. Umweltschützer kritisieren die Methode, weil dabei Wasser und Boden verunreinigt werden.

    Fracking-Bohrturm in Nordengland

    ©
    East News / Science Photo Library

    „Die heutigen Techniken zur Gewinnung von Schieferöl und -Gas sind ohne jede Übertreibung barbarisch. Denn sie vernichten die Umwelt“, sagte Putin am Mittwoch auf einem Wirtschaftsforum in Moskau.

    In Gebieten, in denen Fracking betrieben werde, „kommt bei den Bewohnern statt Wasser schwarze Brühe aus dem Wasserhahn“.

    Ungeachtet aller wirtschaftlichen Vorteile brauche Russland solche Techniken nicht, sagte der Kremlchef. Er verwies darauf, dass Russland genug Ölreserven habe, sowohl auf dem Festland als auch auf dem Schelf.

    Dennoch behalte das Land die Entwicklung der Fracking-Industrie in den USA im Auge.

    „Wir warten ab, bis die Amerikaner in neue Fördertechniken investiert haben, und werden diese Techniken dann billig kaufen“, sagte Putin, und betonte, dass das als Scherz gemeint gewesen sei.

    leo/ae

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    Vladimir Putin, Syria’s Pacifier-in-Chief – Global Research

    vladimir-putin,-syria’s-pacifier-in-chief-–-global-research

    24-10-19 02:06:00,

    The negotiations in Sochi were long – over six hours – tense and tough. Two leaders in a room with their interpreters and several senior Turkish ministers close by if advice was needed. The stakes were immense: a road map to pacify northeast Syria, finally.

    The press conference afterwards was somewhat awkward – riffing on generalities. But there’s no question that in the end Russian President Vladimir Putin and his Turkish counterpart Recep Tayyip Erdogan managed the near impossible.

    The Russia-Turkey deal establishes a safe zone along the Syrian-Turkish border – something Erdogan had been gunning for since 2014. There will be joint Russia-Turkey military patrols. The Kurdish YPG (People’s Protection Units), part of the rebranded, US-aligned Syrian Democratic Forces, will need to retreat and even disband, especially in the stretch between Tal Abyad and Ras al-Ayn, and they will have to abandon their much-cherished urban areas such as Kobane and Manbij.  The Syrian Arab Army will be back in the whole northeast. And Syrian territorial integrity – a Putin imperative – will be preserved.

    This is a Syria-Russia-Turkey win-win-win – and, inevitably, the end of a separatist-controlled Syrian Kurdistan. Significantly, Erdogan’s spokesman Fahrettin Altun stressed Syria’s “territorial integrity” and “political unity.” That kind of rhetoric from Ankara was unheard of until quite recently.

    Putin immediately called Syrian President Bashar al Assad to detail the key points of the memorandum of understanding. Kremlin spokesman Dmitry Peskov once again stressed Putin’s main goal – Syrian territorial integrity – and the very hard work ahead to form a Syrian Constitutional Committee for the legal path towards a still-elusive political settlement.

    Russian military police and Syrian border guards are already arriving to monitor the imperative YPG withdrawal – all the way to a depth of 30 kilometers from the Turkish border. The joint military patrols are tentatively scheduled to start next Tuesday.

    On the same day this was happening in Sochi, Assad was visiting the frontline in Idlib – a de facto war zone that the Syrian army, allied with Russian air power, will eventually clear of jihadi militias, many supported by Turkey until literally yesterday. That graphically illustrates how Damascus, slowly but surely, is recovering sovereign territory after eight and a half years of war.

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    Putin greets African leaders in their traditional clothes as they arrive at Sochi economic summit (PHOTOS)

    putin-greets-african-leaders-in-their-traditional-clothes-as-they-arrive-at-sochi-economic-summit-(photos)

    24-10-19 12:08:00,

    Russian President Vladimir Putin was joined by the leaders of 54 African nations who gathered for a major economic forum in the Black Sea resort of Sochi.

    Talks range from multibillion dollar trade deals to joint infrastructure projects and further investment opportunities.

    Here are some photos from the economic ‘bridge-building’ event.

    Vladimir Putin with Gambian President Adama Barrow. © Sergei Chirikov/ Pool / Reuters

    Vladimir Putin with Sierra Leone President Julius Maada Bio and his spouse. © Mikhail Metzel / Sputnik

    Attendees at the Russia-Africa economic summit in Sochi, Russia. © Ilya Pitalev / Sputnik

    Vladimir Putin with Nigerian President Muhammadu Buhari. © Mikhail Metzel / Sputnik / Reuters

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    Putin urges Erdoğan to keep commitments

    putin-urges-erdogan-to-keep-commitments

    23-10-19 08:40:00,

    On 22 October 2019, in Sochi, Russian President Vladimir Putin received his Turkish counterpart Recep Tayyip Erdoğan. Their five-hour meeting centered around bilateral trade relations and Turkey’s “Operation Peace Spring” in Syria.

    The S-400 Air Defense System was delivered on schedule and without any snags. The construction of both the Akkuyu Civil Nuclear Power Plant and the Turkish Stream Pipeline is proceeding according to plan.

    The two countries signed a Memorandum of Understanding [1] on the situation in Syria. It is based firstly on the respect of Syria‘s territorial integrity and Turkey’s security needs, and secondly on the Adana Agreement [2] concluded in 1998 between the governments of Hafez el-Assad and Süleyman Demirel.

    The Agreement, whose clauses have long been kept secret, authorized the Turkish army to go after PKK terrorists launching bomb attacks against it from inside Syrian territory. At the time, the PKK artillery had a maximum range of 32 kilometers, hence the 32-kilometer area occupied today by the Turkish army. In addition, the Syrian Arab Republic had authorized the Turkish army to enforce permanent security measures within an area of 5 kilometers. Such provisions helped to put an end to the Syrian-Turkish tensions engendered by the political asylum granted to Abdullah Öcallan and the PKK.

    The Russian-Turkish Memorandum confirms the legality of the Turkish “Operation Spring Peace” within a border area of 32 kilometers with the exception of the city of Qamishli. It makes no mention of US demands to shut down the northern land corridor linking Tehran to Beirut. Moreover, it does not set a deadline for the withdrawal of the Turkish army, which is now likely to impose a military occupation, as it has done in Cyprus and Iraq.

    The memorandum also says nothing about the war crimes perpetrated by the Syrian Turkmen militia, serving as the Turkish army’s auxiliary forces, nor does it address the accusations made by Amnesty International [3] and the Times of London [4] about the Turkish Army’s deployment of white phosphorus.

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    Putin auf Staatsbesuch in Saudi-Arabien – Worüber die deutschen Medien nicht berichtet haben | Anti-Spiegel

    putin-auf-staatsbesuch-in-saudi-arabien-–-woruber-die-deutschen-medien-nicht-berichtet-haben-|-anti-spiegel

    21-10-19 12:18:00,

    Der russische Präsident Putin war letzte Woche auf einem wichtigen Staatsbesuch auf der arabischen Halbinsel, über den in Deutschland gar nicht berichtet wurde. Dafür hat das russische Fernsehen in der Sendung „Nachrichten der Woche“ ausführlich darüber berichtet.

    Ich habe Teile des Interviews übersetzt, das Putin drei arabischen TV-Sendern vor seiner Abreise nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate gegeben hat. Dort konnte man schon heraushören, dass der Besuch wahrscheinlich weitere wichtige Weichenstellungen bringen würde, nachdem Russland sich bereits im Syrienkrieg als wichtige Macht im Nahen Osten etabliert hat und den USA den Rang als Nummer eins in der Region streitig macht. Dass Russlands Gewicht am Persischen Golf wächst, konnte man nun auch bei den aktuellen Staatsbesuchen beobachten.

    Das russische Fernsehen hat darüber in zwei Beiträgen berichtet. Vor allem der Bericht aus den Emiraten zeigt sehr ungewöhnliche Bilder, die in dem Bericht kommentiert werden. So wurden dort sogar die Polizeiwagen, die Putins Limousine eskortiert haben, umlackiert und sahen aus, wie russische Polizeiwagen, während Kampfflugzeuge eine riesige russische Fahne in den Himmel malten und auf Wolkenkratzern hunderte Meter hohe Bilder von Putin auf über 120 Etagen projiziert wurden. Ich habe die Berichte des russischen Fernsehens über Putins Staatsbesuche in Saudi-Arabien und den Vereinigten Emiraten übersetzt, weil in Deutschland darüber nichts in den Medien zu hören war.

    Beginn der Übersetzung:

    Am 14. Oktober stattete Präsident Putin Saudi-Arabien einen Staatsbesuch ab, danach flog der russische Staatschef in die Vereinigten Arabischen Emirate, auch zu einem Staatsbesuch.

    Es geht um die wichtigsten Themen für unsere Länder, für den Nahen Osten und den ganzen Planeten. Ein einfacher Vergleich: Amerika läuft mit der Idee durch die Gegend, eine „arabische NATO“ zu schaffen, um auch weiterhin im Nahen Osten Kriege zu provozieren und seine Waffen dort für diese Kriege verkaufen, damit, wie im Falle der bestehenden NATO, der neue Block auch zu einem Werkzeug für die US-Kriegspolitik werden würde. Russland bietet dagegen eine andere Idee an: eine friedliche Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in der Region am Persischen Golf zu schaffen, auch mit einer Einladung an die Vereinigten Staaten und China. Es wäre eine Plattform, um Lösungen zu finden und gegenseitige Interessen zu berücksichtigen. Noch ist nicht jeder dazu bereit, aber spüren Sie den Unterschied in den Ansätzen?

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    Putin im O-Ton über den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-den-konflikt-zwischen-israel-und-den-palastinensern-|-anti-spiegel

    16-10-19 05:08:00,

    Bei dem Interview vor seinem Besuch in Saudi-Arabien, dass Putin drei arabischen Fernsehsendern gegeben hat, wurde er auch nach dem israelisch-palästinensischen Konflikt gefragt.

    Da dieses Thema ein wenig aus den Nachrichten verschwunden ist und man im Westen kaum zu hören bekommt, was Staaten in anderen Teilen detr Welt zu dem Konflikt sagen, habe ich Putins Antwort übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Journalist: Herr Präsident, ein weiteres Thema, das früher sehr relevant war, betrifft die palästinensisch-israelische Aussöhnung. Russland und die Sowjetunion spielten eine wichtige Rolle bei der Lösung dieses Problems, zum Beispiel bei der Madrider Konferenz. Derzeit sehen wir von Russland bei dem Thema keine große Aktivität, während die Vereinigten Staaten feierlich den so genannten Deal des Jahrhunderts ankündigen und die israelische Regierung ihre willkürliche Politik der Unterdrückung fortsetzt. Aber wo ist Russlands Rolle bei der Lösung dieses für den Nahen Osten grundlegenden Problems?

    Putin: Die Lösung hängt ja nicht von uns ab, nicht von unserer Aktivität. Es hängt vom Wunsch aller an diesem Prozess beteiligten Parteien ab, wen sie in dem Prozess sehen oder nicht sehen wollen.

    Übrigens haben wir auch sehr gute Beziehungen zu Israel. Fast anderthalb Millionen israelische Bürger stammen aus der ehemaligen Sowjetunion. Es ist fast ein russischsprachiges Land. Wo auch immer Sie dort hinkommen, jeder spricht Russisch. Darum ist es uns nicht gleichgültig, was dort vor sich geht. Aber wir haben eine grundsätzliche Position zur palästinensischen Frage. Wir halten uns strikt an alle Beschlüsse der Vereinten Nationen und sind der Meinung, dass sie umgesetzt werden müssen.

    Was den „Deal des Jahrhunderts“ betrifft, so werden wir jeden Deal unterstützen, der zum Frieden führt, aber wir müssen verstehen, was dieser Deal überhaupt ist. Schließlich sind noch keine Einzelheiten des so genannten „Deals des Jahrhunderts“ bekannt, die Vereinigten Staaten haben sie der Öffentlichkeit noch nicht präsentiert. Nicht der Weltöffentlichkeit und nicht ihrem eigenen Land, nicht dem Nahen Osten und nicht Palästina.

    Wir gehen von der Zwei-Staaten-Lösung aus, die einen palästinensischen Staat schaffen soll. Wir haben immer angeboten, in Moskau direkte Verhandlungen zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten und der Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde zu führen, aber leider ist es dazu nicht gekommen. Wir tun alles, wir haben mehrere Konferenzen abgehalten, mehrere Treffen mit verschiedenen Gruppen Palästinas gehabt. Wir glauben, dass die Wiederherstellung der palästinensischen Einheit ein sehr wichtiger Faktor wäre,

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    Wie is Putin? – Wakker Mens

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    15-10-19 08:30:00,

    In het Westen kennen wij president Putin alleen vanuit de media, de westerse media. Over het algemeen zijn de berichten die wij ontvangen door de heersende media, en berichten over Putin in het bijzonder, aan censuur onderhevig en volgen een politieke agenda. Het beeld wat wij over president Putin zullen krijgen is dat hij gevaarlijk, onbetrouwbaar, ouderwets en ondemocratisch is. Zijn wereldbeschouwing en verhouding tot mensenrechten zou ver van onze (gedeelde) westerse waarden staan en zijn zo, onverenigbaar met ons begrip van vrijheid en democratie. Bovendien zullen we alle voorstellen en ideeën, die uit zijn zicht op de wereld voortkomen, met grote voorzichtigheid en wantrouwen ter kennis nemen.

    Natuurlijk vertegenwoordigt een president in eerste instantie de belangen van zijn land, dat is zijn opgave. Ook denk ik dat we met betrekking tot de wereld vrede, veel danken aan de eigenschappen van de heer Putin. Dat het in veel conflict gebieden in de wereld dank het inzicht en diplomatie vanuit Rusland, nog niet tot grotere escalaties is gekomen. En ja, daar heeft Rusland ook belang bij.

    Hier onder een ongecensureerd interview door The Financial Times met president Putin. Een unieke gelegenheid om iets meer over Putin te ervaren.

    Het is het eerste grote interview na 16 jaren wat de Russische leider gaf aan een grote internationale krant.

     

     

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    Putin im O-Ton über ein neues Wettrüsten und die Beziehungen zu den USA | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-ein-neues-wettrusten-und-die-beziehungen-zu-den-usa-|-anti-spiegel

    14-10-19 09:03:00,

    Vor seiner anstehenden Reise nach Saudi-Arabien hat Putin den arabischen TV-Sendern Al Arabia, Sky News Arabia und RT Arabic ein einstündiges Interview gegeben, aus dem ich die interessantesten Teile übersetzt habe.

    In diesem Teil des Interviews ging es um die Beziehungen zwischen den USA und Russland vor dem Hintergrund, dass die USA praktisch alle Abrüstungsverträge gekündigt haben und nun ein neues, atomares Wettrüsten droht. Da die deutschen Medien über solche Interviews gar nicht berichten, zeige ich hier, was Putin zu dem Thema zu sagen hat.

    Beginn der Übersetzung:

    Journalist: Lassen Sie uns nun den Nahen Osten und den Persischen Golf für eine Weile verlassen. Sie sagen regelmäßig, dass sich die amerikanisch-russischen Beziehungen verbessern sollten, denn andernfalls, wenn es eine Art „Zusammenbruch“ der Beziehungen gibt, wird das wirklich ein ungünstiges Umfeld für die ganze Welt erzeugen.

    Sehen Sie heute mit Blick auf die Trump-Administration die Hoffnung, dass wir wirklich Schritte zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen erleben können? Schauen Sie sich Donald Trumps Twitter-Posts an? Sie beobachten wahrscheinlich, was der amerikanische Präsident sagt.

    Putin: Es tut mir leid, ich habe selbst kein Twitter, ich folge ihm nicht. Natürlich berichten meine Mitarbeiter von Zeit zu Zeit darüber. Die Meinung des Präsidenten der Vereinigten Staaten ist immer wichtig, wichtig für die ganze Welt. Aber ich lese es nicht selbst.

    Journalist: Nehmen wir an, dass Präsident Donald Trump im nächsten Jahr wiedergewählt wird. Glauben Sie, dass er während der nächsten Präsidentschaft mutiger in der Frage einer echten Entspannung der Beziehungen zu Moskau sein wird? Und wird Moskau bereit sein, den Dialog wieder aufzunehmen?

    Putin: Entschuldigen Sie, Sie arbeiten für Russia Today?

    Dank Leuten wie Ihnen werden sie wieder Russland beschuldigen, sich in die Wahl einzumischen, weil Sie jetzt eine Wiederwahl von Trump ins Spiel gebracht haben. Sie werden sagen: Ja, das ist ein Element der russischen Einmischung in den Wahlkampf. (Putin lacht)

    Aber im Ernst, wir wissen, wir alle wissen, was und wie der Präsident der Vereinigten Staaten, Herr Trump, über die amerikanisch-russischen Beziehungen sagt. Wir wissen, dass er sich schon im Wahlkampf für eine Normalisierung ausgesprochen hat, aber leider ist dies bisher nicht geschehen. Aber das werfen wir ihm nicht vor, weil wir sehen, was im innenpolitischen Leben der Vereinigten Staaten geschieht.

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    Putin im O-Ton zum Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran | Anti-Spiegel

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    14-10-19 08:46:00,

    Bei dem Interview, das Putin drei arabischen TV-Sendern vor seiner Reise nach Saudi-Arabien gegeben hat, ging es auch um die Krise rund um den Iran, zu dem Russland ein sehr gutes Verhältnis hat. Vor allem der saudische Journalist hatte dazu kritische Fragen.

    Da die russische Sicht auf den Konflikt im Golf eine ganz andere ist, als die, die uns die deutschen Medien präsentieren, denke ich, dass es interessant ist, wie Putin zu dem Konflikt im Persischen Golf und zur ewigen Rivalität zwischen Saudi-Arabien und dem Iran steht. Daher habe ich diesen Teil des Interviews übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Journalist: Herr Präsident, es gibt Bedenken hinsichtlich der Rolle des Iran nicht nur bei den jüngsten Anschlägen auf die saudische Raffinerie, sondern auch in anderen Ländern: Libanon, Jemen, Irak, Syrien und anderen.

    Sind Sie auch in Russland besorgt, dass diese Aktivitäten des Iran, wie wir denken, destabilisierend wirken? Glauben Sie, dass Russland Einfluss nehmen kann, um dieses Verhalten zu ändern?

    Putin: Ich habe schon gesagt, dass wir mit Saudi-Arabien und den Arabischen Emiraten eine beispiellos herzliche Partnerschaft und sogar freundschaftliche Beziehungen entwickelt haben. Aber Russland befreundet sich nie mit jemandem gegen jemand anderen. Wir bauen bilaterale Beziehungen auf, die auf positiven Trends in unseren Kontakten basieren, anstatt eine Allianz im Kampf gegen jemanden zu bilden, das ist die erste These.

    Zweitens denke ich, und ich glaube, dass es von Ihnen, Ihren Zuhörern und Ihrem Publikum verstanden wird: Russland und der Iran sind Nachbarn, diesen Faktor können wir nicht ignorieren.

    Drittens ist der Iran eine große regionale Macht, eine alte Nation mit einer alten Kultur. Und wenn wir gute Beziehungen zu jemandem aufbauen wollen, und ich gehe davon aus, dass alle Länder der Region gute Beziehungen zueinander haben wollen, dann strebt niemand nach Konfrontation und, Gott bewahre, nach Zusammenstößen. Ich weiß, dass das in Saudi-Arabien niemand will und auch in den Emiraten will das niemand. Aber wenn wir eine positive Agenda wollen, müssen wir die legitimen Interessen unserer Partner anerkennen. Ich möchte das betonen, ich spreche jetzt nicht darüber, welche Interessen berechtigt sind, und welche nicht, aber eine so große Macht, wie der Iran, der seit Tausenden von Jahren in diesem Gebiet ist – die Iraner, die Perser, leben dort seit Jahrhunderten – kann nicht anders,

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    Putin im O-Ton über seine Sicht auf die Zukunft Syriens | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-uber-seine-sicht-auf-die-zukunft-syriens-|-anti-spiegel

    14-10-19 08:17:00,

    Vor seinem anstehenden Besuch in Saudi-Arabien hat Putin drei arabischen TV-Sendern ein Interview gegeben, in dem er auch über die Chancen auf eine friedliche Zukunft Syriens gefragt wurde.

    Da ich es vor dem Hintergrund der Berichterstattung in Deutschland über das Thema interessant finde, wie Russland auf diese Thematik blickt, habe ich diesen Teil des Interviews von Putin mit den TV-Sendern Al Arabia, Sky News Arabia und RT Arabic übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Journalist: Herr Präsident, jetzt möchte ich über Syrien sprechen. Sie haben vor kurzem angekündigt, dass die groß angelegten Militäraktionen in Syrien ausgesetzt werden und wir hoffen jetzt wirklich auf eine politische Lösung. Sie haben bei der Valdai-Konferenz darüber gesprochen. Sie haben gesagt, dass Syrien in der Tat ein wahres Beispiel dafür sein kann, wie mit solchen Konflikten umzugehen ist.

    Glauben Sie, dass es möglich ist, über irgendeine politische Lösung zu sprechen, solange noch anderes Staaten auf dem Territorium Syriens präsent sind? Derzeit sind da Soldaten aus den Vereinigten Staaten, aus Russland, aus der Türkei und aus dem Iran. Können wir in so einem instabilen Umfeld auf Stabilität in Syrien hoffen?

    Putin: Wir müssen darauf hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich kann Ihnen nur zustimmen, dass alle, die sich unrechtmäßig auf dem Territorium eines anderen Staates befinden, in diesem Fall der Arabischen Republik Syrien, dieses Gebiet verlassen müssen. Das gilt generell für alle Staaten. Wenn die künftige Führung, die legitime Führung Syriens, sagt, dass sie die Präsenz der russischen Streitkräfte nicht mehr braucht, dann betrifft das natürlich auch die Russische Föderation. Aber über den heutigen Stand haben wir mit allen unseren Partnern absolut offen gesprochen: mit den iranischen Partnern und mit den türkischen Partnern haben wir wiederholt darüber gesprochen und auch mit unseren amerikanischen Partnern. Und so, wie ich es Ihnen jetzt sagen werde, habe ich auch meinen Kollegen offen gesagt, dass das Gebiet Syriens von ausländischer Militärpräsenz befreit werden muss und dass die territoriale Integrität der Arabischen Republik Syrien vollständig wiederhergestellt werden muss.

    Journalist: Haben Sie eine Ahnung, wie die politische Zukunft Syriens sein wird und welche Rolle Russland in dieser Zukunft spielen wird?

    Putin: Wissen Sie, diese Frage, und das ist die schwierigste Frage, kann nur von den Syrern selbst beantwortet werden. Ich hoffe, dass dies nicht mit Waffen,

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    Putin im O-Ton zu der Frage, warum Russland sich stark in Syrien engagiert | Anti-Spiegel

    putin-im-o-ton-zu-der-frage,-warum-russland-sich-stark-in-syrien-engagiert-|-anti-spiegel

    13-10-19 05:42:00,

    Der russische Präsident Putin fährt demnächst zu einem Staatsbesuch nach Saudi-Arabien und vor dieser Reise hat Putin den arabischen TV-Sendern Al Arabia, Sky News Arabia und RT Arabic ein einstündiges Interview gegeben.

    Wie schon bei früheren solchen Interviews werde ich wieder Teile davon übersetzen, die ich als interessant für deutsche Leser einschätze. In diesem ersten Teil geht es um die Frage, warum Russland in Syrien so entschieden eingegriffen hat, nachdem es dem Westen die Kriege gegen den Irak und Libyen mehr oder weniger hat durchgehen lassen.

    Beginn der Übersetzung:

    Journalist: Als Sie schon mehr als 10 Jahre lang Präsident waren, ereigneten sich im Nahen Osten wirklich harte, dramatische Ereignisse, es wurden die Grundfesten einer Reihe von Staaten erschüttert, die Grundlage des Irak wurde zerstört und Libyen auch. Dieses Schicksal könnte auch andere Staaten erwarten.

    Jetzt sehen wir, was für katastrophale Ereignisse in der Arabischen Republik Syrien passiert sind. Und viele Menschen in der arabischen Öffentlichkeit denken, dass Russland seine Rolle in der Region stärken kann. Natürlich wissen Sie, dass unser Kanal RT Arabic auch über die Außenpolitik der Russischen Föderation berichtet. Viele unserer Zuschauer fragen: Warum hat Russland in Syrien eine so entschiedene Haltung eingenommen, aber nicht in Libyen und dem Irak?

    Putin: Tatsache ist, dass die Vereinigten Staaten im ersten Fall, wie bekannt ist, unter Umgehung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen gehandelt haben. Die Vereinigten Staaten hatten kein Mandat, Gewalt gegen den Irak anzuwenden. Russland hat das nicht unterstützt. Russland, Frankreich und Deutschland, wir haben die US-Pläne in Sachen Irak nicht unterstützt. Darüber hinaus haben wir vor den möglichen negativen Folgen gewarnt. Und sie sind genau so eingetroffen.

    Und die erste Euphorie über militärische Siege wich schnell der Verzweiflung und dem Pessimismus über die Folgen dieses Sieges. Weil alle staatlichen Strukturen im Irak zerstört wurden und – zumindest in der ersten Phase – keine neuen Strukturen geschaffen wurden. Im Gegenteil, die radikalen Kräfte wurden gestärkt und das, was wir als Terrorismus bezeichnen, hat sich dort entwickelt.

    Viele ehemalige Armeeoffiziere und Geheimdienstbeamte von Sadam Hussein haben die Seiten gewechselt, haben sich den Radikalen angeschlossen und mit ihrer Hilfe wurde der IS geschaffen. Das konnte geschehen, weil keiner von denen, die diesen Krieg unterstützt haben, über die Folgen nachgedacht hat.

    Wir hoffen sehr,

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    Putin im O-Ton über den Deep State | Anti-Spiegel

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    06-10-19 07:58:00,

    Wer in Deutschland vom „tiefen Staat“ spricht, gilt als Verschwörungstheoritker. Dass der tiefe Staat eine Tatsache ist, ist außerhalb von Deutschland aber kein Geheimnis, auch in Deutschland sprach man früher vom „Staat im Staate“, was nur eine andere Bezeichnung für das ist, was man heute den „tiefen Staat“ nennt.

    Putin wurde auf der Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs eine Frage von einem französischen Professor gestellt, die das Thema „tiefer Staat“ zum Inhalt hatte. Putin allerdings begegnete dem mit Unverständnis. Für ihn ist es anscheinend unvorstellbar, dass der staatliche Apparat ein Eigenleben führt, das würde er bei sich offensichtlich nicht zulassen. Ich habe die Frage und die kurz Antwort von Putin übersetzt.

    Beginn der Übersetzung:

    Moderator: Professor Boniface aus Frankreich, ich sehe ihn gerade nicht, fragt: Präsident Macron sagte, als er vor kurzem vor Diplomaten sprach, ´dass der so genannte Deep State, das heißt einige tiefe Strukturen in der Verwaltung, die Entwicklung der Beziehungen mit Russland behindern und der Verbesserung der Beziehungen in die Quere kommen. Er würde gern schneller die Beziehungen verbessern, aber er wird dabei behindert.

    Und die Frage ist: Warum behindern diese tiefen Strukturen in Frankreich und vielleicht auch woanders die Verbesserung der Beziehungen zu Russland? Was ist an Russland so besonders?

    Putin: In welcher Regierung, in der amerikanischen Regierung?

    Moderator: In Frankreich.

    Putin: In der französischen Regierung?

    Moderator: Ja.

    Putin: Wer ist denn der Präsident Frankreichs, ich oder Macron? Soll er bei sich aufräumen. Was fragen Sie mich danach? Ich habe nicht gehört, was er gesagt hat, ich wusste das nicht. Aber wenn ein Untergebener deine Arbeit stört (Putin schlägt mit der rechten Hand gut hörbar auf die Lehne seines Sessels, was Lacher im Saal provoziert), muss man ihm zeigen, wo sein Platz ist. Oder einen anderen auf die Position setzen. Setz in die Verwaltung deine Unterstützer und Gleichgesinnten und das Team wird gute Ergebnisse liefern.

    Ende der Übersetzung

    Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse. ´

    Krim, Syrien, Migration, Sanktionen – Was sagt Putin selbst zu den Fragen der Geopolitik?

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