Realitätsferne Funktionäre

30-09-20 06:37:00,

Bereits im Januar 2020 war mir — geprägt von den Erfahrungen mit der Schweinegrippe — klar, dass mit der sogenannten Corona-Pandemie etwas Gewaltiges auf uns zukam. Leider habe ich mich darin nicht getäuscht. Die Beobachtung der Faktenlage und meine Intuition sagten mir zwar, dass eigentlich keine Gefahr drohte. Doch wurde die Gefahr von der Regierung künstlich aufgebaut, und schließlich schränkte sie unsere Grundrechte massiv ein. Dieser Umstand war aus meiner Sicht alarmierend, sollte doch das Grundgesetz unantastbar sein.

Ich bin niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin in Köln und setze mich — nicht erst seit Beginn dieser „Pandemie“ — für Werte wie Wahrheit, Freiheit und Liebe ein, die auch meine sind. Gleichzeitig bin ich Freidenkerin, bemüht, stets wachsam und kritisch zu sein. Ich beobachte und hinterfrage von Natur aus. Den Inhalt meines hippokratischen Eides, Verordnungen zum Nutzen der Kranken zu treffen und Schäden und Unrecht zu vermeiden, nehme ich sehr ernst.

Als einzelne andersdenkende Ärztin fühlte ich mich ziemlich allein. Deshalb schloss ich mich den Ärzten für Aufklärung und den Medizinern und Wissenschaftlern für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V. an.

Im Juli wandte ich mich an die Ärztekammer mit der Bitte um Überprüfung, ob es stimmt, dass es bis heute keinen korrekt durchgeführten wissenschaftlichen Nachweis eines Masern-Virus gibt. Ich verwies dabei auf den Prozess vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht. Ein ärztlicher Kollege antwortete mir zwar ausführlich, blieb dabei jedoch sehr oberflächlich. Beispielsweise wurde als Quelle der Argumentation Correctiv.Faktencheck genannt, welche sicherlich keine adäquate wissenschaftliche Quelle darstellt.

Eine weiterführende Antwort erhielt ich nicht, und meiner Bitte um Anfrage beim Robert Koch-Institut (RKI) oder beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) kam man nicht nach. Wissenschaft bedeutet, sich auch mit Erkenntnissen beziehungsweise Studien auseinanderzusetzen, die konträr zur vorherrschenden Meinung stehen!

Unter Hinweis auf die Nichteinhaltung der Postulate von Robert Koch in der Virologie forderte ich die Kammer erneut auf, beim RKI und dem PEI Erkundigungen zu diesem Thema einzuziehen — schließlich soll ich ja diese Medizin vertreten.

Ich fragte weiter, ob man sich denn mit den Medizinern und Wissenschaftlern für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V. auseinandergesetzt habe und ob das keine klar denkenden Ärzte seien? Ich hätte den Eindruck gewonnen, dass man hier die Meinung der Presse beziehungsweise der Politik kritiklos übernommen habe.

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Die traurige Realität: Eine sich selbst gleichschaltende Kampfpresse

09-09-20 08:18:00,

Auf die Sendung von Anne Will vom vergangenen Sonntag waren die NachDenkSeiten schon kurz eingegangen. Es bleibt noch einiges nachzutragen: zum sichtbar werdenden Charakter unserer Medien als fanatische Kampfpresse, zum unreflektierten und manipulierenden Umgang mit Russland, und nebenbei noch mit allem „Linken“. Letzteres bekam die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Sevim Dagdelen zu spüren. Sie hat in der Sendung beschrieben, was man über die Vergiftung von Navalny weiß und sie hat darauf hingewiesen, dass unklar ist, woher das Gift kam und wer der Täter ist. Solange man das nicht wisse, solle man auch nicht spekulieren. – Daraufhin wurde ihr von Wolfgang Ischinger, dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, unterstellt, sie leiste „unsäglichen Verschwörungstheorien Vorschub“. Ischinger wurde auf diese Weise zum Stichwortgeber einer Serie von Kommentaren in deutschen Medien. Diese Kommentare und Berichte haben mit dem, was die Abgeordnete der Linkspartei bei Anne Will gesagt hat, nur noch am Rande zu tun. Albrecht Müller.

Das ist ein Vorgang, der wieder einmal zeigt, wie kaputt die deutschen Medien sind. Und wie einseitig. Das fängt schon bei der Besetzung der Runde von Anne Will an. Am vergangenen Sonntag gab es wieder die übliche Konstellation: 4 zu 1. Auf diese billige Weise kann man schon Meinung machen. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die in „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“ beschriebene Manipulationsmethode Nummer 8: „Alle in der Runde sind der gleichen Meinung. Dann muss es ja richtig sein.“ Dort heißt es zum jetzigen Vorgang:

Oft reicht schon eine weniger komplette Einseitigkeit für die gezielte Manipulation. Bei Talkshows kommt es immer wieder vor, dass die Besetzung nicht komplett einseitig ist, sondern um eine oder zwei kritische Stimmen ergänzt wird, vermutlich als Alibi und Glaubwürdigkeitskatalysator. Sahra Wagenknecht kann davon ein Lied singen. Drei zu eins oder vier zu eins sind beliebte Konstellationen und wirksame Manipulationsmethoden.

Spätestens jetzt kann auch Sevim Dagdelen ein Lied davon singen.

Im Folgenden dokumentieren wir unter

  1. was die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei gesagt hat und wie Herr Ischinger gleich den Akzent für die Bewertung und Kommentare der nachfolgenden Medien gesetzt hat, und unter
  2. 14 Meldungen und Kommentare der Medien.
  1. Sevim Dagdelen in der Sendung „Anne Will“ am 6.9.2020 
    „Im Gegensatz zu Herrn Röttgen war ich bei der Tat nicht da und kenne den Täter nicht.

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Die Realität der Verschwörung | Von Simone Hörrlein | KenFM.de

08-07-20 02:19:00,

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Die Behauptung, es gäbe eine globale Impfagenda, wird von Politik und Medien als Verschwörungstheorie abgetan — dabei ist sie wahr.

Ein Kommentar von Simone Hörrlein.

Hinweis zum Beitrag: Der nachfolgende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

Mit dem pauschal diffamierenden Gebrauch des Wortes „Verschwörungstheorie“ haben alle, die den politischen Status Quo verteidigen wollen, einen PRHit gelandet. Man braucht den Begriff nur gegen einen Gegner ins Feld führen — schon gilt er als gebrandmarkt, und für alle anderen erübrigt sich eine sachliche Auseinandersetzungen mit besagten Theorien. Es geht im Kern um eine nicht-öffentliche politische Agenda, über die alle Nicht-Eingeweihten zunächst nur spekulieren und zu der sie Indizien zusammentragen können. Man braucht nicht weit in der Geschichte zurückgehen, um ein Beispiel für eine solche Agenda zu finden. Die Forderung „Impfung für alle“ ist Realität. Das Mediengeklingel, mit dem dieser Plan in den Köpfen der Menschen verankert und mit dem „zögerliche“ Zeitgenossen bekehrt werden sollen, ist es auch. EU-Dokumente zeigen, was wirklich dahinter steckt.

Die Verschwörungstheoretiker werden immer mehr und sie gefährden — so schallt es im Gleichklang aus Politik und „Qualitätsmedien“ — unsere tolerante und pluralistische Demokratie.

Auf dem Vormarsch sind in Corona-Zeiten Verschwörungstheorien, die von einer Impfagenda und einem Zwang zu Immunitätsausweisen fabulieren. Dazu hätten sich — so die unsinnigen und wirren Theorien einer wachsenden Schar von Aluhutträgern — internationale Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), finanzstarke Philanthropen wie Bill Gates und die Impfstoffindustrie verschworen.

Was steckt hinter solchen Aussagen?

Sind das wirklich nur dumme Verschwörungstheorien oder gibt es tatsächlich so etwas wie eine Verschwörung, die ganz andere Interessen als unser aller Wohlergehen im Sinn hat?

Wenn es nach unseren Medienvertretern aus Presse,

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Die Realität der Verschwörung

07-07-20 08:14:00,

Die Verschwörungstheoretiker werden immer mehr und sie gefährden — so schallt es im Gleichklang aus Politik und „Qualitätsmedien“ — unsere tolerante und pluralistische Demokratie.

Auf dem Vormarsch sind in Corona-Zeiten Verschwörungstheorien, die von einer Impfagenda und einem Zwang zu Immunitätsausweisen fabulieren. Dazu hätten sich — so die unsinnigen und wirren Theorien einer wachsenden Schar von Aluhutträgern — internationale Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), finanzstarke Philanthropen wie Bill Gates und die Impfstoffindustrie verschworen.

Sind das wirklich nur dumme Verschwörungstheorien oder gibt es tatsächlich so etwas wie eine Verschwörung, die ganz andere Interessen als unser aller Wohlergehen im Sinn hat?

Wenn es nach unseren Medienvertretern aus Presse, Funk und Fernsehen geht, dann ist die Sache glasklar: Wer derartigen „Bullshit“ von sich gibt, kann nichts anderes als ein Verschwörungstheoretiker, ein Rechter, ein Nazi oder ein irgendwie gearteter Extremist sein. Vielleicht ist er aber auch ein schwerst psychisch Gestörter, der, sofern man ihn gewähren lässt, bald mit Gewalt gegen den Rechtsstaat oder gegen unschuldige Bürger vorgehen wird.

Denn eines wird immer deutlicher: Wer im toleranten und pluralistischen Deutschland eine von der „veröffentlichten“ Meinung abweichende Meinung vertritt, ist ein „Outlaw“. Als solcher wird er zuerst ignoriert, anschließend verlacht und schließlich mit allen nur erdenklichen Mitteln der Propaganda bekämpft. Wissenschaftler und Mediziner wie Wolfgang Wodarg, Sucharit Bhakdi, Stephan Hockertz, Stefan Homburg und zuletzt sogar Hendrik Streeck, der mit seiner Heinsberg-Studie erstmals sinnvolle Daten generieren konnte, haben dies bereits am eigenen Leib erfahren.

Diese kontinuierliche Einengung des Debattenraumes, wie es Rainer Mausfeld nennt, ging ziemlich lange gut. Doch in Zeiten von Corona wird es langsam eng für die Hüter der „Einheitsmeinungsfreiheit“. Denn aktuelle Dokumente der EU-Kommission zeigen:

Eine Impfagenda ist Realität. So gibt es beispielsweise einen perfekt geplanten Impffahrplan, dessen Ziel routinemäßige „Impfungen für alle“ heißt.

Ausgeheckt haben diesen Schlachtplan nicht unsere Volksvertreter, sondern eine illustre Gruppe von Damen und Herren der EU-Kommission und der WHO. An der Umsetzung des Plans sind zudem zahlreiche NGOs, private Stiftungen und international agierende Konzerne beteiligt. Alle diese Personen und Gruppen sind mit keinerlei Legitimation ausgestattet, irgendetwas für uns zu entscheiden.

Wie dieser Impffahrplan aussieht und mit welchen Maßnahmen, Aktionen und Projekten er umgesetzt werden soll, lässt sich im Detail den nachfolgenden Dokumenten entnehmen:

  • „Final Flash report of the Plenary Meeting of the Health Security Committee“ — Plenartagung des Gesundheitssicherheitsausschusses vom Dezember 2019,

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„Clearview“: Die Realität der massenhaften Überwachung

21-01-20 11:29:00,

Gesichtserkennung und weitere angewandte Praktiken der Massenüberwachung sind durch den Fall des US-Unternehmens „Clearview“ in den Fokus gerückt. Gleichzeitig verwirrt die EU mit Plänen eines (angeblichen) „Verbots“ der Gesichtserkennung. Und in Deutschland fehlt laut Kritikern die rechtliche Grundlage für konkrete Überwachungs-Vorhaben des Innenministeriums. Von Tobias Riegel.

Über Gesichtserkennung und Massenüberwachung ist eine aktuelle Debatte entbrannt – die Diskussion speist sich aus drei Aspekten: Auf der einen Seite wurden laut Medienberichten von einer privaten US-Firma zahllose Gesichter in einer Datenbank zusammengefasst, mit dem Ziel, sie zur automatischen Gesichtserkennung zu nutzen – dieser „Service“ wurde wohl auch von US-Behörden genutzt, ein Bericht der „New York Times“ beschreibt die Ausmaße: Demnach heißt das Unternehmen Clearview und es soll eine Datenbank mit mehr als drei Milliarden Fotos von menschlichen Gesichtern aufgebaut haben. Die Dimension gehe weit über alle bekannten Systeme hinaus.

Clearview, EU-„Verbot“, deutsche Überwachung

Auf der anderen Seite meldet aktuell etwa die Nachrichtenagentur Reuters, dass die EU laut einem (hier einzusehenden) „White Paper“ erwäge, „die Gesichtserkennungstechnologie in öffentlichen Bereichen für bis zu fünf Jahre zu verbieten“, um herauszufinden, „wie man Missbrauch verhindern“ könne. Dieses „Verbot“ wird aber bereits von der EU selber stark relativiert, was viele Medienberichte nicht angemessen herausstellen. Die (angeblichen) EU-Pläne eines Verbots der Gesichtserkennungstechnologie stehen zudem in Widerspruch zu den umstrittenen deutschen Plänen und Modellversuchen zu Massenüberwachung und Gesichtserkennung, etwa an Bahnhöfen und Flughäfen. So sagt das Innenministerium in einem Sicherheitskonzept:

„Der Ausbau und die Modernisierung der Videotechnik zur Erhöhung der Sicherheit an Bahnhöfen wird daher verstärkt vorangetrieben. Intelligente Videoüberwachung und biometrische Gesichtserkennung werden dabei zukünftig ein wichtiges Unterstützungsinstrument insbesondere für die Bundespolizei sein.“

Zur US-Firma Clearview schreibt DPA unter Berufung auf US-Medien, die Datenbank sei 600 Behörden als Service angeboten worden, laut „Spiegel“ an Polizeibehörden von Gemeinden und US-Bundesstaaten, aber auch an das FBI und das Heimatschutzministerium DHS. Für die Datenbank seien öffentlich zugängliche Bilder bei Plattformen wie Facebook und YouTube oder dem US-Bezahlservice Venmo gesammelt worden, hieß es in weiteren Berichten.

Das EU-Verbot, das keines ist

Angesichts dieser bedenklichen Auswüchse der Massenüberwachung in den USA und den Plänen dafür in Deutschland könnte der (angebliche) Vorstoß in der EU beruhigend erscheinen,

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