Negatieve rente zorgt voor meer verpaupering, maar dat hoeft niet – De Lange Mars Plus

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25-09-19 01:09:00,

Foto 123rf. Pensioenpotje

Na vijf jaar maakt de Europese Centrale Bank de rente met 0,1%  negatiever naar 0,5%. Met name de ‘gewone mensen’ ondervinden de gevolgen van deze opmerkelijke financiële politiek al jaren. Een rondgang. De directeur van De Nederlandsche Bank (DNB) verwacht dat de negatieve rente voorlopig zal blijven en dat het nodig is om de pensioenen te korten net als de Tweede Kamer. Zuid-Europese landen zijn heel blij met deze rente. België verbiedt de negatieve rente voor spaarders en Noorwegen verhoogt zelfs de rente. Met andere woorden het kan minder negatief uitpakken met wat goede wil.

Oorzaak negatieve rente

In het programma Radar over negatieve rente wordt uitgesproken dat de oorzaak van deze negatieve rente zit in de vergrijzing. Sinds de 80-er jaren van de vorige eeuw heeft de rente al de neiging om te dalen. Juist doordat er zoveel gespaard wordt voor de pensioenen vanwege de toenemende vergrijzing is er een groot aanbod van geld en een dalende vraag naar geld. Hierdoor daalt de rente. Opvallend is dat dit geen of weinig effect schijnt te hebben op rentes die je aan credit card maatschappijen moet betalen en voor persoonlijke leningen.

Japan loopt qua vergrijzing 20 jaar op ons voor en hier is de rente al veel langer minder dan 2 procent. Daarom is de verwachting dat ook hier deze lage rente nog vele jaren zal aanhouden.

Het blijkt echter dat de kleine spaarder (tot bedragen van 100.000 euro) nu al meer bankkosten betaalt dan dat hij rente over zijn tegoed ontvangt. Het omslagpunt ligt op zo’n 93.000 euro. Daarnaast wordt zijn spaartegoed minder waard door de weliswaar geringe inflatie.

Gevolgen negatieve rente

Het blijkt dat ‘gewone mensen’ de kosten van de lage rente betalen, namelijk via hun woningen en hun pensioenen.

De woningen zijn sinds de invoering van de negatieve rente vijf jaar geleden, met bijna 50 procent gestegen. De mensen betalen weliswaar een lagere hypotheekrente, maar moeten wel veel meer geld lenen omdat de huizen eigenlijk vrijwel onbetaalbaar zijn geworden voor velen. Deze stijging in prijs wordt nog eens versterkt doordat beleggers massaal de woningmarkt als melkkoe ontdekt hebben.

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Die AfD, die Rente und das Kronjuwel der Linken

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18-07-19 12:22:00,

Eigentlich wollte die AfD den Wahlkampf für die drei im Herbst stattfindenden Landtagswahlen mit einem speziell einberufenen „Sozialparteitag“ im Spätsommer krönen. Daraus wird nichts, da die Partei bei sozial- und rentenpolitischen Themen tief gespalten ist und die unterschiedlichen Flügel diametral verschiedene Positionen vertreten. Dies wird durch ein Rentenpapier des thüringischen Landesverbandes deutlich, das zumindest im analytischen Teil durchaus positiv zu bewerten ist. Eine progressivere sozialpolitische Positionierung der AfD würde die Zielgruppe der Partei bis tief in die klassische Klientel der Linkspartei verschieben. Wenn die nicht aufpasst und sich entschiedener positioniert, könnte die AfD mit dieser Strategie sogar erfolgreich sein und im schlimmsten Falle damit sogar indirekt dafür sorgen, dass die „Soziale Frage“ von den „Parteien der Mitte“ und den Medien das Label „rechts“ verpasst verkommt. Von Jens Berger.

„Die soziale Frage war das Kronjuwel der Linken, es war ihre Existenzgarantie. Und wenn wir als AfD glaubwürdig bleiben und entschlossen bleiben, dann können wir der Linken dieses Kronjuwel jetzt abjagen! Und das sollten wir tun!“

– Björn Höcke auf dem Kyffhäuser-Treffen des völkischen AfD-Flügels am 23. Juni 2018

Die Linke verliert die sozialpolitische Kompetenz und Wahlen

Die Themencombo „Soziale Gerechtigkeit“ und „Rente“ bildet den traditionellen Kern linker Politik. Die Parteien des sogenannten „linken Spektrums“ behandeln die Soziale Frage jedoch eher stiefmütterlich. Die SPD ist seit Schröders Zeiten auf der Suche nach „politischen Mitte“ und gab ihre Kompetenzen auf sozialpolitischer Ebene auf, um sich einen „wirtschaftsfreundlicheren“ Anstrich zu verpassen. Die Grünen konzentrieren sich ganz auf das Thema „Klimapolitik“ und ein ernstgemeintes sozialpolitisches Profil würde bei ihnen ohnehin Zielkonflikte mit anderen Themenfeldern eröffnen. Inwieweit gerade die Grünen heute überhaupt noch dem „linken Lager“ zuzurechnen sind, ist überdies fraglich. Lediglich die Linkspartei hat (noch) ein nennenswertes sozialpolitisches Profil, wird jedoch – auch dank einer überforderten Parteispitze – öffentlich immer weniger als Partei der Sozialen Frage wahrgenommen. Bei den Europawahlen sahen nur noch 15% der von infratest dimap für den Wahlmonitor der ARD Befragten die Linkspartei als kompetenteste Partei für das Themenfeld „Soziale Gerechtigkeit“. Vor allem im Osten der Republik wird die Linke mehr und mehr als Partei wahrgenommen, die sich vor allem für die identitätspolitischen Nischenthemen einer gebildeten jungen urbanen Wählerschicht stark macht und nicht mehr viel mit den „abgehängten“ Wählern aus der Provinz zu tun haben will.

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Betrifft: Rente. Da ist die AfD genauso von den Interessen der Finanzwirtschaft und Denkfehlern irregeleitet wie die Regierungskoalition – www.NachDenkSeiten.de

Betrifft: Rente. Da ist die AfD genauso von den Interessen der Finanzwirtschaft und Denkfehlern irregeleitet wie die Regierungskoalition – www.NachDenkSeiten.de

02-07-18 05:52:00,

Betrifft: Rente. Da ist die AfD genauso von den Interessen der Finanzwirtschaft und Denkfehlern irregeleitet wie die Regierungskoalition

Veröffentlicht in: AfD, Rente, Veranstaltungshinweise / Veranstaltungen

Es gibt auch bei den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern einige, die sich – übrigens wie viele Menschen damals am Ende der Weimarer Republik von der NSDAP – von der AfD eine soziale Verbesserung erhoffen. Das ist eine große Täuschung. Die Debatte um die Rente im Vorfeld und auf dem Augsburger Parteitag vom Wochenende zeigt, dass die AfD und ihre führenden Personen nicht minder verbohrt und von Interessen geleitet sind als jene, die die Gesetzliche Rente und das Umlagesystem seiner Wirkung beraubt haben und auch im neuen Koalitionsvertrag auf dem falschen Weg weitergehen. Dazu und kurz gefasst „Was zu tun wäre“ und ein Hinweis auf eine einschlägige Veranstaltung des NachDenkSeiten-Gesprächskreises in München. Albrecht Müller.

Der AfD-Co-Vorsitzende Meuthen will die Gesetzliche Rente abschaffen, so berichtet der Deutschlandfunk: „Meuthen sprach sich auf dem Bundesparteitag in Augsburg dafür aus, die gesetzliche Rente schrittweise abzuschaffen. Deutschland müsse weg vom umlagefinanzierten Beitragssystem. Stattdessen sollte man die Menschen in eine selbstgewählte, private Form der Altersvorsorge entlassen.“ Meuthen weiter wörtlich: „Mein Misstrauen gegenüber staatlichen Lösungen ist sicherlich und aus vielerlei guten Gründen deutlich höher als das mancher Autoren dieser Arbeitspapiere.”

Gauland pocht auf die Begrenzung des Beitragssatzes auf 20 % und damit auf die Beschränkung der Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente. Siehe hier.

Der Thüringer Landesvorsitzende Höcke will eine Sonderrente für die Deutschen, eine sogenannte „Staatsbürgerschaftsrente“: „Zeigen wir, dass die AfD die Partei des solidarischen Patriotismus ist”, wirbt er am Rednerpult in Augsburg. “Verknüpfen wir Identität und Solidarität in einem symbolpolitischen Akt.” So hier die „Zeit“:. Europarechtlich würde sich diese Idee sicher nicht verwirklichen lassen.

Übrigens interessant: Im zuvor verlinkten Bericht der „Zeit“ zu diesem Thema wird wieder einmal sichtbar, wie unbefleckt von jedem kritischen Verstand deutsche Journalisten sind: Sie berufen sich auf Raffelhüschen als Experten, sie haben also auch im Jahre 2018 noch nicht gemerkt, dass dieser ein Lobbyist im Gewand eines Professors ist. Das ist eine traurige Leistung.

Was wäre programmatisch nötig,

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