Revolution Isn’t Microsurgery, It’s A Long Road Trip

01-02-21 12:33:00,

Every day it seems like there’s more sectarian fighting within the online left than the day before.

Maybe it’s because lockdowns and social distancing have largely cut us off from in-person interactions. Maybe it’s because generations of government psyops geared at stopping socialism and activist groups have left us all paranoid and hostile. Maybe it’s because of increased infiltration and propaganda as a dying empire approaches crunch time.  Maybe we just tend to be a bit more neurotic than other ideological groups. Maybe it’s a mixture.

It feels like a state of paralysis. Someone will suggest some possible way to create movement and then the online left will split into a game of sectarian tug-of-war between two factions screaming “NOOOO NOT THAT WAY!” and “YES, THIS IS THE WAY!” at each other, with the net result of course being that nothing ends up happening and the bastards remain in charge.

And what’s funny is we all more or less agree on what we want our final end point to be: a peaceful and just society in which we are driven not by competition and the pursuit of profit but by the healthy desire to collaborate with each other and with our ecosystem toward the greater good of everyone, each according to their need. A quick glance around the world will show you that we are very, very, very far from this goal, but any time anyone suggests the possibility of taking even one single step in that direction, everyone starts screaming in objection.

Lefties often act as though every movement toward health has to be precision-perfect, as if we were keyhole surgeons cutting out cancer with mere millimeters of room with which to make precise decisions. But we are not millimeters away from health: we are whole continents away. If the tumor was in a hospital in New York, we are in a beat-up truck in Tijuana, screaming at each other about what tiny micromovements to make with our scalpel when we really need to just pick a street that heads vaguely northeast and start fucking driving.

Anyone who thinks we are millimeters away from health and every movement has to be policed with exacting precision has no comprehension of the how far away we are from the hospital,

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Be Your Own Revolution

27-01-21 10:52:00,

I made the mistake of involving myself in a sectarian Twitter spat when I was halfway through my morning coffee today and I instantly felt like an idiot.

People from the Left Twitter faction I’d offended rushed in to push back against the offense I’d caused them, and within minutes I felt it: the all-too familiar sensation of inspiration and creativity draining away from my body. Tension, coldness and defensiveness where previously there was playfulness and the crackling sensation of an exciting new day in which anything was possible.

If you’re active online, you’ve probably experienced this too. The days when you’re involved in sectarian bickering are the days when you are at your least creative, your least inspired, and your least effective at fighting against the machine. At best the drama gives your ego a tickle (as social media platforms are designed to do), after which you feel a bit yuck. The longer you engage in it, the lower the probability that you will produce something creative and inspired that day.

As a general rule, you may find that it works best to reject cliques and factions altogether. When you “belong” to any group you feel compelled to defend it, and to move with it wherever it goes even if that’s not where you feel like the energy is. You get invested in wanting the collective to move in a certain direction, and you get frustrated when it just wants to focus on silly nonsense and sectarian feuds.

So my advice to you here, which you of course can take or leave, is to just blast off on your own and fight your own revolution in your own way.

The unfortunate fact is that our society is insane, and its madness pervades literally every political faction to varying degrees. Marrying yourself to any group means marrying its madness. Instead, focus on becoming more sane, and then act based on that sanity.

Just blast off. Don’t wait for your comrades. Don’t try to pull them along with you before they are ready. Just blast forward into your own revolution, burning brightly and scorching the machine with your own light. If you shine brightly enough, the others may follow when they are ready.

One of the most frustrating things is seeing where we need to move and not being able to get the collective to come with you.

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Revolution von oben

07-11-20 03:06:00,

Die sogenannten PCR-Tests (Polymerase Chain Reaction) sind die zentralen Hebel, um eine Revolution von oben durchzusetzen und zu legitimieren. Mit dem Hinweis auf dramatisch ansteigende Infektionszahlen, generiert aus PCR-Tests, soll jetzt die Einsperrung von 99 Prozent gesunder Menschen gerechtfertigt werden.

Revolution von oben: darüber ist in dem letzten Dreivierteljahr ausführlich gesprochen und geschrieben worden. Unterschiedlichste „Kollateralnutzen“ ergeben sich für jenen heterogenen Haufen von Mächtigen, die sich gerade anschicken, ihre Macht noch einmal dramatisch auszuweiten:

  • Die ungeheuer schlagkräftig gewordene Pharmaindustrie verspricht sich ein Bombengeschäft mit der weltweiten Vermarktung eines neuen Typs von Impfungen. Diese werden das natürliche Immunsystem des Menschen ersetzen durch eine Abhängigkeit von regelmäßigen Impfungen neuen Typs, die in die genetische Ausstattung des Menschen eingreifen.
  • Die empfindliche Sozialarchitektur von (noch) souveränen Staaten wird durch den erzwungenen Stillstand der Wirtschaft ruiniert. Der gewerbliche Mittelstand wird gerade „abgewickelt“. Die öffentlichen Solidarsysteme ebenfalls.
  • Es findet eine gigantische Vermögensumverteilung von unten nach oben statt. Allein seit Ausrufung der Covid-19-Pandemie sind die Superreichen um 80 Milliarden US-Dollar nach Steuern reicher geworden.
  • Schließlich die Digitalisierung. Home Office und Home Schooling sind Vorgriffe auf eine durch 5G zentralisierte und transportierte anonymisierte digitale Kontrolle und Steuerung aller gesellschaftlichen Vorgänge. China ist auf diesem Sektor schon sehr weit vorangeschritten — und der Westen will aufholen.

In diesem Zusammenhang sind die Massentestungen durch PCR Mittel und Zweck zugleich. Mittel: das Screening praktisch der gesamten Bevölkerung nach dem SARS-CoV-2-Virus und die Verkündung eines Pandemie-Notstands scheint die oben genannten Zielsetzungen zu legitimieren. Die ganze Bevölkerung unter Generalverdacht zu stellen, ist ein beliebtes Mittel, um in anderen Kontexten nicht akzeptanzfähige Ziele durchzusetzen. Indem man zum Beispiel die Bürger der Ex-DDR unter Generalverdacht stellte, allesamt Stasi-Spione gewesen zu sein, hatte man die zu unterwerfenden Ostdeutschen gespalten. Im Windschatten dieser Spaltung begann die gigantische Enteignung der Ostdeutschen durch westliche Finanzbetrüger. Jetzt also der virologische Generalverdacht. Die Bevölkerung ist daraufhin gespalten in Gläubige der „Corona-Kirche“ und deren Skeptiker.

Nun ist überall nachzulesen und muss nicht weiter belegt werden, dass der PCR-Test im Jahre 1983 von Kary Mullis entwickelt wurde. Dieser Test sollte bei Menschen mit starken Krankheitssymptomen den Virustyp ermitteln, der die heftigen Beschwerden verursacht. Niemals hatte Mullis daran gedacht, mit dem PCR-Test Menschen ohne Beschwerden, ohne Symptome, zu traktieren. Dass genau das jetzt seit Ausrufung der Covid-19-Pandemie Anfang dieses Jahres geschehen ist,

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„Die Revolution ist fällig! – aber verboten“: Neues Buch sucht Wege aus der Krise

11-10-20 08:53:00,

„Wir tun so, als hätten wir in Deutschland außer dem Coronavirus keine tatsächlichen Probleme“, beklagt Publizist und SPD-Politiker Albrecht Müller im Sputnik-Interview. Darin stellt der frühere Berater von Alt-Kanzler Willy Brandt sowie Planungschef im Kanzleramt sein neues Buch vor. Für ihn ein Appell an Politik und Gesellschaft.

Im September ist „Die Revolution ist fällig! Aber sie ist verboten“ im Westend Verlag erschienen. Verfasst hat das Buch Albrecht Müller (SPD). Der 1938 in Heidelberg geborene Politiker, Publizist, Autor und frühere Redenschreiber sowie Planungschef im Bundeskanzleramt, unter anderem für Alt-Kanzler Willy Brandt (SPD), saß lange Jahre für im Bundestag.

2003 gründete er die bis heute im deutschen Mediendiskurs einflussreichen „NachDenkSeiten“ für die er als Mitherausgeber aktiv ist. 

„Zu meinem neuen Buch kam es deshalb, weil allenthalben und überall – vor allem von den Regierenden und den ihnen nahestehenden Medien – behauptet wird: Es gehe uns gut und wir hätten eigentlich gar keine Probleme, bis auf Corona.“ Das sagte Albrecht Müller im Sputnik-Interview.

„Es wird so getan, als hätte dieses Land keine Probleme. Als wäre es eine Demokratie, ein Sozialstaat. Doch das stimmt überhaupt nicht. Ich bin schon lange politisch tätig, war lange im politischen Geschäft. Ich habe damals (um 1990, Anm. d. Red.) persönlich miterlebt, wie Chancen und Angebote zur Wiedervereinigung von der Sowjetunion nicht angenommen, auch kaum diskutiert, ja ausgeschlagen worden sind.“

„Die Wende war schon 1980“

Trotz des Kalten Krieges habe es in jener Zeit, auch durch die Ost-Politik von Alt-Kanzler Willy Brandt, Hoffnungsschimmer eines neuen, sozial orientierten Deutschlands gegeben. 

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Sputnik / Sergej Gunejew

„Als endlich die Konfrontation zwischen Ost und West abgebaut wurde, habe ich erlebt, wie es möglich gemacht wurde, dass in allen Bundesländern auch die Arbeiterkinder eine Chance haben, auf weiterführende Schulen zu gehen. Diese beiden Elemente – soziale Sicherheit und Frieden – waren für mich deutliche Zeichen der Verbesserungen.“

SPD-Urgestein Müller nannte erste Krisenerscheinungen ab den 1980ern, als „eine Wende rückwärts eingetreten ist. Zufällig habe ich jetzt ein Buch gelesen von dem französischen Ökonomen Thomas Piketty. Er beschreibt, wie sich die Einkommens- und Vermögensverteilung zunächst ab 1950 verbessert habe – und sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verschlechtert. Als Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt konnte ich das um 1980 herum persönlich beobachten.“

Das genannte Jahr wähle Piketty in seinem Buch auch als Wendepunkt hin zur schlechteren Entwicklung.

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Die Revolution ist fällig. Aber sie ist verboten.

07-09-20 08:10:00, Albrecht Müller: «Die Revolution ist fällig!», 192 Seiten, Westend Verlag, 16 Euro

Von aussen betrachtet leben wir in einer Demokratie. In seinem neuen Buch „Die Revolution ist fällig – aber sie ist verboten“ zeichnet der Publizist und Bestsellerautor Albrecht Müller ein ganz anderes Bild – mit stichhaltigen Argumenten.

Vor 40 Jahren begann eine schleichende Veränderung unserer Wirtschaft, unserer Politik, unseres Lebens. Die neoliberale Ideologie hat in dieser Zeit bleibende Schäden angerichtet, Strukturen verändert, Bewährtes zerstört. Wir leben heute in einer anderen Welt.

Die Verteilung von Vermögen und Einkommen wird immer ungerechter; die Staatsgewalt geht nicht vom Volke aus, sondern vom Großen Geld; Finanzkonzerne und Monopolisten beherrschen das Wirtschaftsgeschehen auch in Europa und Deutschland; Parteien sind zunehmend von Karrieristen und Lobbyisten bestimmt; und auch unsere Außen- und Sicherheitspolitik ist fremdbestimmt. Statt der versprochenen Abrüstung herrscht Aufrüstung, statt gemeinsamer Sicherheit Kriegsbeteiligung. Kurzum: Neoliberale Ideologie und Praxis beherrschen die Lande.

Albrecht Müller, seit siebzig Jahren politisch engagiert, kommt zu dem Fazit: Was es braucht, sind radikale Veränderungen, nichts weniger als eine Revolution. Nach Ansicht des Autors wird sie allerdings nicht kommen, aber vielleicht die Bereitschaft für große positive Reformen.

Der Autor nennt die Werte, die eine veränderte, eine neue Gesellschaft prägen könnten: gute Regeln anstelle von Deregulierung, Marktwirtschaft anstelle von Monopolen, Solidarität anstelle von Egoismus, Wahrheit und Aufrichtigkeit anstelle von Propaganda. Ein aktuelles Beispiel für die Einsicht, dass sich grundlegend etwas ändern könnte: Noch zu Jahresanfang 2020 war die Schwarze Null in aller Munde – heute ist der Glaube daran erschüttert und es wird erkannt, wie wichtig die Leistungen des Staates sind. Solidarität statt Egoismus könnte mehrheitsfähig werden. Albrecht Müller liefert wichtige Denkanstöße für eine gerechtere und effiziente Gesellschaft.

Albrecht Müller, 1938 in Heidelberg geboren, ist Diplom-Volkswirt, Bestsellerautor und Publizist. Er ist Herausgeber der NachDenkSeiten. Müller leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter Brandt und Schmidt. Von 1987 bis 1994 war er für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages. Zu seinen Büchern zählen „Die Reformlüge“, „Machtwahn“, „Meinungsmache“ sowie „Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst“.

I. Einführung

Von außen betrachtet haben wir eine schöne Demokratie. Formal gesehen gibt es die Chance zum politischen Wechsel. Es finden Wahlen statt. Von außen betrachtet werden wir gut regiert und es geht uns gut.

Tatsächlich stimmt der schöne Satz unseres Grundgesetzes,

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