Zu Risiken und Nebenwirkungen

18-02-21 10:34:00,

Die Europäische Union (EU) unterhält mit der EudraVigilance-Datenbank eine zentrale Sammelstelle für Meldungen von Nebenwirkungen von in der EU zugelassenen Arzneimitteln. Diese Datenbank ist in weiten Teilen öffentlich zugänglich, was leider kaum bekannt ist. Dieser Artikel stellt dem Leser, neben den Links zur Datenbank, noch einige Grundinformationen zur Verfügung, um diesem ein Mittel an die Hand zu geben, sich über den aktuellen Stand der Nebenwirkungsmeldungen selbstständig aus erster Hand informieren zu können. Des Weiteren werden einige Daten über gemeldete Nebenwirkungen des Pfizer/Biontech Covid‑19 Impfstoffes (Stand 7. Februar 2021) präsentiert.

Im deutschen Arzneimittelgesetz wird eine Nebenwirkung als schädliche, unbeabsichtigte Reaktion, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Arzneimittels auftritt, definiert. Bestimmungsgemäßer Gebrauch bedeutet hierbei entsprechend der Fachinformation, welche Bestandteil der Marktzulassung ist und in etwa einer Gebrauchsinformation entspricht. Des Weiteren muss ein Zusammenhang zwischen dem Arzneimittel und der Nebenwirkung zumindest vermutet werden. Daraus folgt im Umkehrschluss allerdings auch, dass nicht jede gemeldete Nebenwirkung zwangsweise wirklich durch das Arzneimittel ausgelöst wurde.

Eine Nebenwirkung muss nicht unbedingt durch den Wirkstoff des Arzneimittels hervorgerufen werden. Auch unerwünschte Reaktionen auf Hilfsstoffe und Verunreinigungen im Arzneimittel gelten als Nebenwirkungen des jeweiligen Arzneimittels.

Bei Impfstoffen kommt noch hinzu, dass auch eine mangelnde Effektivität, sprich Unwirksamkeit, als Nebenwirkung gemeldet werden muss.

Als „schwerwiegend (serious)“ werden Nebenwirkungen bezeichnet, wenn diese tödlich oder lebensbedrohend sind, eine stationäre Behandlung oder Verlängerung einer stationären Behandlung erforderlich machen, zu bleibender oder schwerwiegender Behinderung oder Invalidität führen oder eine angeborene Anomalie beziehungsweise einen Geburtsfehler darstellen. Auch wenn eine Nebenwirkung, welche behandelt wurde, ohne diese Behandlung sehr wahrscheinlich zu einem der obengenannten Ergebnisse geführt hätte, wird diese als schwerwiegend eingestuft.

Die Einstufung als „schwerwiegend“ oder „nicht-schwerwiegend“ basiert also auf den klinischen Folgen der Nebenwirkung und ist nicht zu verwechseln mit dem Schweregrad von Symptomen, der in der Regel in 4 Stufen eingeteilt wird: Grade 1 = mild, Grade 2 = moderat, Grade 3 = schwer, Grade 4 = potenziell lebensbedrohlich (1).

Detaillierte Informationen zur Meldung von Nebenwirkungen finden sich in der 5. Bekanntmachung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und des Paul-Ehrlich-Instituts zur Anzeige von Nebenwirkungen und Arzneimittelmissbrauch (2).

Gesammelt werden in der EudraVigilance-Datenbank Nebenwirkungen, oder auch „Unerwünschte Arzneimittelwirkung“ — englisch „adverse drug reaction“ — genannt, von Arzneimitteln, die im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zugelassen sind. Diese können im EWR oder aber auch außerhalb aufgetreten sein.

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Risiken und Nebenwirkungen, aber keine Packungsbeilage. Die Corona-Eindämmung droht mehr Leid zu verursachen, als sie verhindert.

20-11-20 10:06:00,

Vorbemerkung der NachDenkSeiten-Redaktion: Weil die Folgen der Corona-Maßnahmen offensichtlich nicht im Blick der politisch entscheidenden Personen sind, haben wir auf den NachDenkSeiten am 22. Oktober unter der Überschrift „Die im Dunkeln sieht man nicht“ um Erfahrungsberichte unserer Leserinnen und Leser gebeten. Diese haben wir dann am 26. Oktober und am 10. November dokumentiert. Die Erfahrungsberichte und einschlägige NachDenkSeiten-Artikel zu den Risiken und Nebenwirkungen vom April und Juni werden demnächst in einer gedruckten Dokumentation erscheinen. – Ralf Wurzbacher hat zum Thema der Folgen eine sehr informative Ergänzung geschrieben, die wir hiermit veröffentlichen.

Risiken und Nebenwirkungen, aber keine Packungsbeilage. Die Corona-Eindämmung droht mehr Leid zu verursachen, als sie verhindert.

Mit dem harten Lockdown im Frühjahr und seiner „Light“-Neuauflage im November bewahrt die Politik Menschen vorm Sterben und das Gesundheitssystem vorm Kollaps, heißt es. An der Ansage und der Art ihrer Umsetzung kann man zweifeln. Unstrittig ist dagegen, dass die verhängten Maßnahmen erhebliche Folgeschäden provozieren, die die Bundesregierung niemals auf dem Zettel hatte. Das gilt für Deutschland, für die Armenhäuser dieser Welt aber noch viel mehr. Ein Toter weniger bei uns lässt sich mit etlichen Hungertoten anderswo aufrechnen. Oder man lässt es bleiben und hüllt sich wie die politisch Verantwortlichen dazu in Schweigen. Die NachDenkSeiten liefern an dieser Stelle einen Überblick zum „blinden Fleck“ der Corona-Krise.

Scheinbar kleine Eingriffe in ein System zeitigen mitunter katastrophale Folgen. 1958 ordnete Chinas Kommunistische Partei die kollektive Ausrottung von Sperlingen als Beitrag zur landwirtschaftlichen Produktivitätssteigerung an. Die Vögelchen waren verrufen, beträchtliche Teile der Ernte wegzupicken. Ergo wurden in einer nationalen Kraftanstrengung binnen kurzer Zeit bis zu zwei Milliarden der gefiederten „Volksfeinde“ per Lärmattacke zur Erschöpfung gehetzt und erschlagen. Nicht bedacht hatte die Staatsführung, dass Spatzen die natürlichen Fressfeinde von Insekten sind, darunter Heuschrecken. Diese vermehrten sich umgehend und ungehindert und fielen in Massen über die Felder her. Die Folge war ein humanitäres Desaster mit Dutzenden Millionen Hungertoten.

Ein Eingriff in eine gewachsene Ordnung ist fraglos auch die hierzulande und nahezu weltweit praktizierte Strategie zur Eindämmung des Sars-Cov-2-Virus. Die getroffenen Maßnahmen – wie Kontaktbeschränkungen, Quarantäne, Isolation von „Infizierten“, Alten und Kranken, „Berufsverbote“, Schließung von Schulen, Universitäten, Kultureinrichtungen, Restaurants und Kneipen, Maskenpflicht und das Außerkraftsetzen von Grund- und Freiheitsrechten – sind weitreichend und treffen ein empfindliches gesellschaftliches Gefüge ins Mark.

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Risiken und Nebenwirkungen. Von Arno Luik.

15-04-20 07:45:00,

Das Virus Corona hält die Welt im Griff? Nein. Die Antwort auf das Virus hält die Welt im Griff. Muss das so sein? Schon diese Frage macht einen verdächtig. Was politisch entschieden wird, muss so sein. Eine Widerrede.

Eine kleine, persönliche Geschichte: Meine Schwester ist schwer krank. Sie muss nun umziehen in betreutes Wohnen. Ihre Kinder helfen ihr beim Umzug. Ein paar Enkelkinder sind dabei (wo sollen sie auch hin?), tollen herum, helfen ein bisschen beim Packen, da kommen Nachbarn (die meine Schwester seit Jahrzehnten kennen) und sagen: „Das geht nicht, dass diese Kinder hier rumspringen. Das verstößt gegen die Auflagen. Sorgen Sie dafür, dass die sofort weggehen. Oder wir holen die Polizei.“

Deutschland, im Frühjahr 2020.

Neulich musste ich von der Schwäbischen Alb nach Hamburg. Ich war am Samstag auf der Autobahn – eine Fahrt, wie man sie auf deutschen Straßen seit den 60er Jahren nicht erlebt hat. Totale Einsamkeit. Irgendwo, nach Stunden einsamer Fahrt überhole ich ein Auto. Hinterm Steuer, ganz allein im Wagen, ein Mann mit einer Atemmaske.

Deutschland, im Frühjahr 2020.

Jeden Morgen mache ich mit dem Rad eine kleine Tour, um die Zeitungen zu holen. Mein Weg, er ist gut drei Meter breit, führt an einem kleinen Flüsschen, der Brenz, entlang. Eine Frau kommt mir zu Fuß entgegen. Als sie mich sieht, springt sie panisch zur Seite – und fast ins Wasser. Lieber ertrinken, als einem Radfahrer begegnen, der innerhalb von Sekunden in großen Abstand an ihr vorbeifährt.

Deutschland, im Frühjahr 2020.

Seit gut drei Wochen ist das Land im Ausnahmezustand, nein, so heißt das nicht, es ist im Corona-Krisenmodus. Und da der Staat seine Bürger und Bürgerinnen schützen will und auch schützen muss, hat er, sagen wir es freundlich: Maßnahmen ergriffen. Sagen wir es unfreundlicher, aber zutreffender: Er hat Grundrechte abgeräumt, so radikal, so fundamental wie es wohl niemand vor fünf, sechs Wochen für möglich gehalten hätte. Vor einem Jahr wurde das 70. Jubiläum des Grundgesetzes gefeiert. Hätte damals jemand jene Missachtung dieses Grundgesetzes, wie sie nun im Eiltempo exekutiert wurde, vorausgesagt, man hätte ihn als Idioten verhöhnt.

Nun ist die GG-Beschädigung da.

Unverletzlichkeit der Wohnung? Vergessen Sie es – die Polizei darf kontrollieren, mit wie vielen Freunden oder Verwandten (sind es Verwandte ersten Grades?) Sie gerade Ihren Geburtstag in Ihrer Wohnung feiern.

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Die 3 größten Risiken von 5G – Sei dir bewusst was das bedeutet!

03-06-19 08:08:00,

5G ist zwischenzeitlich in aller Munde, allerdings häufen sich auch die Negativmeldungen in den Medien. Brüssel wie auch Genf hatten sich beispielsweise gegen die Installation von 5G Antennen ausgesprochen, da die gesundheitlichen und umweltbedingten Folgen nicht vorhersehbar sind aber im Raum stehen. Erfahre hier die 3 größten Risiken von 5G.

Zwischenzeitlich gibt es ausreichend Hinweise und Studien über die Schädlichkeit hochfrequenter Strahlungen, die annehmen lassen, dass mit 5G womöglich sehr hohe Risiken drohen. 

Was ist 5G und wo ist das Problem?

5G steht für die fünfte Generation Mobilfunk. 2019 werden für 5G Anwendungen neue Frequenzen zwischen 3,5 und 3,7 GHz versteigert. Bis jetzt werden für Mobilfunksendeanlagen Frequenzen von 800 Mhz bis 2,6 GHz benutzt. Mit den höheren Frequenzen soll der Datendurchsatz erhöht werden. Doch höherfrequente Mikrowellen haben nur eine geringe Reichweite und durchdringen Baumasse nur schlecht. Deshalb sollen solche Anlagen wohnungsnah z.B an Laternen oder auf Verteilerkästen installiert werden.

Das erfordert hunderttausende neue Sendeanlagen!

Durch den verkürzten Abstand zu Menschen wird die Strahlenbelastung massiv steigen. Neue Antennentechniken für zielgerichtete Funkverbindungen (Beamforming) können zudem extrem hohe Einstrahlleistungen verursachen.

Illustration von sichtbar gemachter Strahlung einer Stadt

Risiko 1:
Gesundheitsschäden vorprogrammiert!

Um die Daten aller Kommunikations- und Lebensvorgänge zu erfassen, sollen in Deutschland mehrere hunderttausend neue Mobilfunk-Sendeanlagen installiert werden – für die Pläne der Autokonzerne zum autonomen Fahren und für die Erfassung Millionen neuer Haushaltsgeräte des Internets der Dinge.

Die Umwelt wird in einem Meer künstlicher, gesundheitsschädlicher elektromagnetischer Felder ertränkt!

Kopfschmerzen, Übersäuerung, Konzentrations- und Schlafstörungen, Immunschwächung, Gefährdung der Fruchtbarkeit bis hin zum Krebsrisiko durch Mobilfunk sind als Folgen nachgewiesen.

Vorsicht also auch beim Kauf von vernetzten Haushaltsgeräten. Sie verstrahlen Wohnraum und senden persönliche Verhaltensdaten an Unternehmen und Datenhändler.

Totalüberwachung in China mit “sozialem” Bewertungssystem

Risiko 2
Überwachung für alle und überall!!

Ob Smart City, Smart Country, Smart Mobility, Smart Home, Smart School – alle Vorgänge der Gesellschaft sollen über Daten und Algorithmen gesteuert werden.

Das Ziel:

In Echtzeit von jedem zu wissen, was er tut und wo er sich befindet. Dafür wird mit Reality Mining und Big Data von allen Bürgerinnen ein digitales Profil erstellt. Überwachungskameras mit Gesichtserkennung, Mikrofonen und Software zur Erkennung des Verhaltens aller BürgerInnen, werden unter dem Deckmantel der Sicherheit installiert.

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Kriegsgefahr. Die Risiken im Blick behalten. – www.NachDenkSeiten.de

27-11-18 11:51:00,

27. November 2018 um 12:46 Uhr | Verantwortlich:

Kriegsgefahr. Die Risiken im Blick behalten.

Veröffentlicht in: Das kritische Tagebuch

Albrecht Müller

Die Meldungen der letzen zwei Tage sind beunruhigend: Konflikt mit Russland: Ukrainischer Botschafter fordert deutsche Kriegsschiffe; NATO Generalsekretär Stoltenberg sichert der Ukraine die volle Unterstützung der Allianz zu (Minute 3:9) oder Konflikt mit Russland Ukraine stimmt 30-tägigem Kriegsrecht zu. Das ist nur eine kleine Auswahl eskalierender Äußerungen. Keine Spur von vertrauensbildenden Maßnahmen. Es wird scharf geschossen und gedroht. Auch wenn in Berlin heute mäßigende Stimmen zu vernehmen sind, sollten wir die Risiken beachten. Im Juli 2016 hatte ich in einer Rede im Rahmen des Ramsteiner Protestes „Zehn Risiken für den Frieden“ genannt. Leider ist nichts davon veraltet. In Ziffer 8 ist der jetzige Fall als wahrscheinlich beschrieben. Und ein elftes Risiko wird sichtbar. Albrecht Müller.

Unten Die Kriegsgefahr ist größer geworden. Zehn Risiken für den Frieden

Zunächst der Link auf die Textfassung meines Vortrags bei „Stopp Ramstein“ und das Video mit der Rede. Die Rede ist zwar gut zwei Jahre alt, aber nach wie vor aktuell und deshalb empfehlenswert. Sie enthält die folgenden zehn Risiken für den Frieden:

  1. Der erste ist die erwähnte Feststellung, dass die Werbung für den militärischen Einsatz, dass Kriegstreiberei wieder hoffähig geworden ist. Der Bundespräsident, mehrere Bundesminister und Diskussionsteilnehmer im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie dem Deutschlandfunk bereiten den Boden. Kriege zu führen wird als selbstverständlicher Teil der Politik betrachtet.
  2. Es gibt unter den Menschen geringeren Widerstand gegen Kriege. Das hat viel damit zu tun, dass die meisten heute lebenden Menschen keine unmittelbare Kriegserfahrung mehr haben, nicht mehr haben können. Die Älteren unter Ihnen haben vermutlich Verwandte und Freunde verloren im letzten Krieg oder sie haben Kriegseinsätze unmittelbar erlebt. Ich bin in einem Dorf aufgewachsen, dessen Bahnhof ein Knotenpunkt auf einer Strecke zu einer V2 Produktion war. Wir waren ständig Angriffen von Jagdbombern ausgesetzt. Es gab Tote. In der Ferne haben wir am Nachthimmel Mannheim, Pforzheim, Heilbronn und Würzburg brennen sehen – auch ich als Sechsjähriger. Das prägt. Die Kriegserfahrung unserer heute Sechsjährigen ist eine ganz andere: eine elektronische beim Spiel, eine spannende, oft eine siegreiche. Das prägt auch.

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