Aufgebauschtes Risiko

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29-05-20 05:32:00,

Seit der Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel in Hamburg trotz Verbot des Robert Koch-Instituts untersucht hat, woran SARS-CoV-2 positiv Getestete wirklich gestorben waren, trauen sich auch weitere Pathologen in Deutschland, der Schweiz oder Österreich genauer nachzuschauen.

Inzwischen kann man die Ergebnisse dieser Obduktionen folgendermaßen zusammenfassen: Fast alle, die wegen einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion obduziert wurden, hatten mindestens eine, meist aber mehrere schwere Krankheiten. Nur bei sehr wenigen konnte man keine weitere mögliche Todesursache belegen.

Normalerweise werden ältere Patienten, die in der Klinik sterben, nur zu 3,6 Prozent (1), also zu einem sehr geringen Prozentsatz, obduziert. Weil die Obduktionen in diesem Jahr wegen der positiven SARS-CoV-2-Tests stattfanden, war es klar, wonach gesucht wurde. Und da man in der modernen molekularen Medizin nur das findet, wonach man sucht, wurden die 22 Fälle in Hamburg (2) von Nierenärzten und Internisten (vor)eilig publiziert. Covid-19 ist „in“ und mit dem Thema lassen sich zurzeit mehr Forschungsgelder an Land ziehen als mit Palliativmedizin.

Eine Aussage kann man in diesem Fall aber lediglich über die Suchenden (3) machen, nicht aber über das Gesuchte.

Vergleichbar gründliche Untersuchungen, wie sich Grippeviren oder gar Coronaviren im Körper verteilen, hat es sonst in Deutschland kaum (4) gegeben. Natürlich fand man bei den alten Menschen jetzt in verschiedenen Organen auch die in diesem Jahr aktuellen Coronaviren. Dass Coronaviren bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem in vielen Organen zu finden sind (5, 6), ist schon lange bekannt. Sie können über bestimmte pilzförmige Proteine an ihrer Oberfläche, sogenannte Spikes (7) in über 70 verschiedenen Geweben einen Rezeptor beziehungsweise ein Schloss finden, das ihnen die Zellwand öffnet. Das weiß man spätestens seit SARS.

Den meisten der aktuellen Berichte ist gemeinsam, dass erstaunlicherweise Angaben darüber fehlen, welche Medikamente die Verstorbenen vor dem Tod eingenommen oder erhalten haben. Dieses Manko wiegt schwer, da gerade bei Covid-19 experimentell viele Arzneimittel eingesetzt werden, quasi ein gefährlicher Wildwuchs stattfindet. Einige der beobachteten Veränderungen können durchaus als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten.

Der aktuelle Stand der Wissenschaft:

  1. Covid-19-Infektionen kommen auch bei Schwerkranken vor und können hier auch zu Schädigungen an unterschiedlichen Organen beitragen.
  2. Die Todesstatistiken zeigen „neue Gefahren“ nur durch die Folgen des Lockdowns.
  3. Eine „neue“ Gefahr durch Covid-19 wird interessengeleitet herbeigeredet und ist reine Spekulation.
  4. Für nicht stark geschwächte Menschen entspricht Covid-19 einer normalen Grippe-Erkrankung.

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RISIKO! Von der Traurigkeit eines jungen alten Mannes | KenFM.de

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26-03-20 11:32:00,

Von Dirk C. Fleck.

„Man braucht sehr lange, um jung zu werden“. Recht hat er, der gute Pablo Picasso. Man braucht übrigens auch lange, um diese Worte zu verstehen. Dazu muss man zurück gefunden haben zu ungetrübter Unschuld, zum atemlosen Staunen und zum bedingungslosen Vertrauen in alles, worin das Leben uns verwickelt. Es ist dieses Urvertrauen, das uns in der Matrix einer menschengemachten Realität verloren gegangen ist und das wir uns mühsam zurück erobern müssen. Dabei kann man schon siebzig, achtzig oder neunzig Jahre alt werden. Ich bin gerade siebenundsiebzig geworden und fühle mich jünger denn je.

Soweit die Vorrede. Die üble Nachrede kursiert zwar erst seit wenigen Wochen, trifft mich aber mitten ins Herz. Man hat mich zur Risikoperson erklärt. Einfach so und völlig widerspruchslos. Ich bin nicht nur hoch in den Siebzigern angesiedelt, was schon schlimm genug ist, ich habe außerdem noch Diabetes II, was dem Corona-Virus Tür und Tor öffnen soll. Dabei ist Diabetes II durch gute Ernährung quasi außer Gefecht zu setzen. In panischen Zeiten wie dieser ist das natürlich kein Argument. Also fassen wir zusammen: Dirk C. Fleck = RISIKO! Normalerweise könnte ich darüber lachen, wenn mir nicht nach und nach bewusst würde, wie sehr die Angst von uns inzwischen Besitz ergriffen hat. Das reicht bis in mein unmittelbares Umfeld. Gestern versuchte mir eine Freundin aus Baden-Württemberg verlegen zu erklären, warum mein längst geplanter Besuch bei ihr wohl besser nicht stattfinden sollte (RISIKO!). Ich bekomme Anrufe von Menschen, die ich ewig nicht gesehen habe und die wissen wollen, ob es mir gut geht. „Ja, warum fragst Du?“ (Dummerchen: RISIKO!). Reise

Inzwischen habe ich begriffen, welchen Stellenwert ich noch besitze: den eines Mannes, der sich zwar jünger fühlt als jemals zuvor, der jedoch aufgrund seines Alters auf Distanz gehalten wird. Ich verstehe das. Aber wenn selbst die Freunde auf Abstand gehen, wenn es nicht mehr möglich ist, jemanden auf ein Glas Wein einzuladen, ohne ihn in Verlegenheit zu bringen, stimmt mich das traurig. Und diese Grundstimmung hüllt mich ein, die kann auch der schüchterne Frühling nicht vertreiben. Wie wird man in Zukunft mit mir verfahren? Schmeißt man mich aus Bussen und Bahnen? Weisen mich die Krankenhäuser ab,

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Iran und Israel: Das Risiko der “unbeaufsichtigten” Milizen

Iran und Israel: Das Risiko der “unbeaufsichtigten” Milizen

30-06-18 12:21:00,

Ministerpräsident Netanjahu auf den Golanhöhen. Foto: Mark Neyman /GPO (Government Press Office) Israel

  1. Iran und Israel: Das Risiko der “unbeaufsichtigten” Milizen

  2. Machtfaktoren im Iran

  3. Hoffnung auf Russland


  4. Auf einer Seite lesen

Vom Iran bewaffnete Gruppen in Syrien und im Jemen sind für Israel eine Bedrohung; Russland versucht, zu vermitteln

Es ist eine eigentümliche Stille. Ab und zu fahren Militärjeeps vorbei, bremsen ab, damit die Soldaten einen prüfenden Blick auf die Leute werfen können, die da allein am Straßenrand stehen, und in die Ferne blicken, nach Syrien, in den Krieg. Man meint Rauchfahnen in der Ferne sehen zu können; ob da Häuser brennen oder einfach nur Windhosen Staub durch die Sommerhitze wirbeln?

Man wird es nicht erfahren: Jener Teil der Golanhöhen, die Israels Militär während des Sechs-Tage-Krieges 1967 eroberte und dann im Dezember 1981 einseitig und ohne völkerrechtliche Grundlage annektierte, ist heute eine dünn besiedelte Einöde, ein Touristenziel, von dem aus man tief in eines der beiden bis heute wirklich noch mit Israel im Kriegszustand lebenden Länder blicken kann: Syrien.

Während sich Israel, die Staaten auf der arabischen Halbinsel und der Irak im Laufe der vergangenen Jahre angenähert haben, Kontakte an der Tagesordnung sind, auch wenn man keine offiziellen diplomatischen Beziehungen pflegt, ist man mit dem Libanon und mit Syrien nie wärmer geworden.

Die Hoffnung auf Frieden in den 1990erJahren

Dabei hatte es in den 1990er Jahren mal eine Zeit gegeben, in der es so aussah, als stünde eine Einigung kurz bevor: Jordanien hatte gerade einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichnet, die palästinensische Autonomiebehörde wurde geschaffen. Internationale Diplomaten und israelische Politiker sagten, dass jetzt Syrien und der Libanon an der Reihe seien, und tatsächlich traf man sich am Verhandlungstisch. Und scheiterte.

Offiziell ging es um Sicherheitsgarantien: Von den Golanhöhen aus herrschen freier Blick und freies Schussfeld auf den gesamten israelischen Norden. Und um Wasser: ein Großteil der israelischen Wasserversorgung stammte damals direkt oder indirekt von den Golanhöhen. Doch tatsächlich sei es die öffentliche Meinung gewesen, die den Verhandlern einen Strich durch die Rechnung gemacht haben,

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