Wirtschaft: Wie Roboter und KI im Windschatten von Covid-19 Arbeitsplätze vernichten werden | www.konjunktion.info

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28-05-20 09:06:00,

Roboter - Bildquelle: Pixabay / ariadne-a-mazed; Pixabay LicenseRoboter - Bildquelle: Pixabay / ariadne-a-mazed; Pixabay License

Roboter – Bildquelle: Pixabay / ariadne-a-mazed; Pixabay License

Hat man sich in den vergangenen Jahren eher lustig über die Versuche von Boston Dynamics und deren Roboter gemacht, bekommt die jahrelange Entwicklung im Zuge der P()l)andemie und des Einsatzes dieser Roboter zur “Einhaltung der sozialen Distanzierung” plötzlich einen ganz neuen Bezug.

In den letzten Jahren habe ich immer wieder über Boston Dynamics und neue Technologien geschrieben – immer warnend, dass dieser Aufstieg der Robotertechnologie und vor allem der Künstlichen Intelligenz mehr als kritisch zu hinterfragen ist. CNET berichtet nun, dass Roboter dazu eingesetzt werden, Schafherden (man beachte die Doppeldeutigkeit bzw. die Ironie, die in diesem “Testfeld” liegt”) zu hüten:

Menschen und Hunde sind nicht die einzigen, die die Kunst des Hütens beherrschen. Der vierbeinige Roboterhund Spot von Boston Dynamics scheint gute Arbeit beim Hüten von Schafen über die Weide zu leisten.

In einem neuen Video, das am Dienstag vom Robotik-Software-Unternehmen Rocos gepostet wurde, streift Spot durch die neuseeländischen Graslandschaften und zeigt mit einer Gruppe von Schafen seine Hirtenfähigkeiten.

(Humans and dogs aren’t the only ones who can master the art of herding livestock. Boston Dynamics’ four-legged robot dog Spot seems to be doing a fine job of maneuvering sheep across the pasture.

In a new video posted by robotics software company Rocos on Tuesday, Spot is seen roaming the New Zealand grasslands, showing off its shepherding skills with a group of sheep.)

Dass diese “Schafhüterfähigkeit” auch anderweitig eingesetzt werden kann, zeigen Bilder aus Singapur, wo die gleiche Roboterlinie dazu eingesetzt wird, die “sozialen Mindestabstände im Zuge von Covid-19” zu kontrollieren:

Schon seit langem gibt es Videos im Internet, die zeigen, wie Roboter von Boston Dynamics Treppen hochsteigen, Pakete transportieren oder aufgestellte Parkoure meistern. Während viele darin eine “tolle Entwicklung” sahen, ängstigten kritische Geister diese Bilder. Gerade weil es sich eben nicht um reine Experimente gehandelt hat, sondern weil es klassische Tests für Roboter wie “Spot” waren, die jetzt tatsächlich zum Einsatz bei der Polizei von Massachusetts oder Singapur kommen.

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Chinesische Roboter mit Gesichtserkennung

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13-08-19 02:05:00,

Der Streifenpolizistroboter. Bild: IC

Chinas Kontrolle über den öffentlichen Raum wird immer lückenloser

In China setzt man konsequent weiter auf Technik, um die Gesellschaft zu überwachen und zu disziplinieren, also konformes Verhalten zu erzwingen wie mit dem Sozialkreditsystem. In Handan in der Provinz Hebei startete am Mittwoch der Einsatz von drei unterschiedlichen Verkehrspolizeirobotern.

Hervorgehoben wird von Global Times, dass dies die Fortschritte des chinesischen KI-Verkehrsmanagement manifestiere. Und natürlich sind die multifunktionalen Roboter das Ergebnis des Einsatzes von Big Data, KI, Cloud Computing und laserbasierter Navigation, also auf dem letzten Stand der Technik.

Die Roboter seien beladen mit Sensoren und könnten autonom patrouillieren, schreibt die Nachrichtenagentur Xinhua. Der mannshohe Streifenpolizistroboter fährt auf vier Rädern, gleicht aber oben einem Polizisten in gelber Uniform und mit weißer Mütze. Er soll also schon noch ein wenig an Menschen erinnern oder Menschliches mit den Obrigkeitssymbolen simulieren.

Die Roboter können mit Gesichtserkennung Fahrer identifizieren und selbst Aufnahmen des Verkehrsgesetze überschreitenden Verhaltens machen, beispielsweise beim Falschparken,dasselbe gilt auch für Fußgänger, die gegen Regeln Straßen überqueren, oder Fahrradfahrer. Überdies sollen sie den Verkehr regeln können.

Der Serviceroboter wird zum Fuhrparkmanagement eingesetzt und beantwortet Fragen, führt Menschen zu Schaltern, berichtet automatisch Sicherheitsrisiken und macht die Polizei auf Verdächtige aufmerksam. Und dann gibt es noch einen Roboter, der vor Verkehrsunfällen warnt.

Der Serviceroboter. Bild: IC

Global Times macht darauf aufmerksam, dass in letzter Zeit die Polizei vermehrt mit Gesichtserkennung und Robotern arbeite. Im April wurde die erste 5G-Polizeistation in Shenzhen eröffnet, weitere sollen folgen. 5G erweitert die Überwachungsmöglichkeiten enorm. Bestandteil ist die Möglichkeit, in Echtzeit hochaufgelöste Bilder zu übertragen. Offenbar haben Polizisten AR-Brillen (Augmented Reality) erhalten, die Gesichtsbilder aufnehmen und mit Gesichtserkennungstechnologe sofort mit Datenbanken abgleichen können.

Auch Motorräder wurden mit Kameras ausgestattet, um Aufnahmen der Gesichter und von Fahrzeugschildern zu machen, was, wie Global Times begeistert schreibt, “die Effizienz beim Sammeln von Informationen drastisch” steigere. Und dann kommen noch hochaufgelöste Bilder in Echtzeit von Drohnen und Robotern, so dass die Polizeizentrale Geschehnisse vor Ort beobachten und mit Polizeistreifen kooperieren kann.

Mit der Anonymität im öffentlichen Raum geht es damit schnell zu Ende, auch das Eintauchen in Menschenmassen schützt nicht mehr davor,

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Roboter beraten Anleger bei der Vermögensverwaltung

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01-04-19 10:30:00,

Robo-Advisor beraten Anleger. Dabei fällen sie Entscheidungen nach Algorithmen. Sogar die Sparkasse Bremen hat einen Robo-Advisor. (Grafik: Wavestone Bankobserver)

Robo-Advisor kommen verstärkt zum Einsatz, um Anleger zu beraten. (Grafik: Wavestone Bankobserver)

In diesem Artikel lesen Sie:

  • Warum Robo-Advisor immer wichtiger werden.
  • Welche Robo-Advisor besonders gut sind.
  • Welchen Robo-Advisor die Sparkasse ihren Kunden anbietet.

 

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Roboter auf dem Feld und im Stall

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13-01-19 11:35:00,

De Laval Melkroboter während des Melkens. Foto: St. Krug / CC BY-SA 3.0

  1. Roboter auf dem Feld und im Stall

  2. Roboter melken effizienter


  3. Auf einer Seite lesen

Wieviel und welche Technik vertragen Öko-Landbau und -Tierhaltung?

Die Technisierung im Stall und auf dem Feld ist im Laufe der letzten Jahrzehnte stets weiter vorangeschritten. Inzwischen gehen Ackerbauern immer routinierter mit ihren Maschinen um. Ob Saatgutkombinationen, Düngerstreuer, Grubber, Eggen, Spritzgestänge, Mähdrescher, Kartoffelroder – je größer und schwerer die Maschinen, desto höher ist die Arbeitsleistung. Das hat seinen Preis: Unter dem immensen Gewicht der Maschinen verdichten sich die Böden, darunter leiden Bodenfruchtbarkeit, Bodenlebewesen und Nährstoffverfügbarkeit – auch auf Bio-Äckern.

Gerade im Ökolandbau spielt Technik eine bedeutende Rolle. Denn hier müssen die Bauern mit der Unkrautregulierung den konventionellen immer einen Schritt voraus sein. Was an unerwünschten Kräutern aufkeimt, kann nur durch Hacken, Striegeln, Häufeln, Eggen oder auch thermisch – durch Abflammen – eingedämmt werden. Mehrgliedrige Fruchtfolgen helfen den Unkrautdruck so gering wie möglich zu halten. Außerdem werden blühende Kräuter auf Ackerrandstreifen gezielt gefördert.

Moderne Bodenbearbeitungsgeräte wie sensorgesteuerte Hackroboter mit angehängten Geräten waren auf den Öko-Feldtagen im Juni 2017 im nordhessischen Frankenhausen zu bewundern.

Während bei den GPS-gesteuerten Anbaumaschinen mit passgenauer Spurführung noch ein Mensch am Steuer sitzt, bewegen sich Mini-Roboter mittels modernster Software ferngesteuert über den Acker, während sie mittels Kameras und Sensoren Unkräuter und Schädlinge beseitigen.

Der Jätroboter “Oz” zum Beispiel fährt blinkend und geräuscharm durch die Reihen und häufelt Erde über das Unkraut. Auch der smarte “Bonirob” wurde so konzipiert, dass er Unkraut von Möhren unterscheiden kann. Zum Beispiel auf den Äckern der Gesellschaft Westhof: Wo früher Saisonarbeiter auf 160 Hektar Möhren in gebückter Haltung Beikräuter jäteten, dreht heute der Roboter seine Runden.

Leichtere Maschinen schonen die Böden

Wie aber sieht es bei kleineren Betrieben aus? Können die sich überhaupt teure Roboter leisten? “Technik und vor allem Software sind bei geringer Stückzahl teurer”, glaubt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstand im Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Würden sie in großer Stückzahl hergestellt,

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Roboter erleben Boom in der Alten-Pflege

Roboter erleben Boom in der Alten-Pflege

25-10-18 07:46:00,

Der Roboter

Der Roboter „Robbie“. (Foto: dpa)

Im Jahr 2030 wird in dem asiatischen Stadtstadt jeder vierte Mensch 65 Jahre oder älter sein. Wie die „Business Times“ berichtet, sind die Gesundheitsbehörden bereits tatkräftig dabei, das Land auf die veränderte Situation vorzubereiten. So werden in Krankenhaus-Apotheken künstlich intelligente Roboter eingesetzt, um Verschreibungen zusammenzustellen. Das vermindert die Wartezeit der Patienten um rund die Hälfte und erlaubt es den Apothekern, mehr produktive Arbeit in Form von Beratungsgesprächen statt Packtätigkeiten zu leisten.

Darüber hinaus haben Studenten der „Ngee Ann“-Fachhochschule einen humanoiden Roboter für Senioren-Fitnesskurse entwickelt. Der sogenannte „Robocoach“ leitet die alten Menschen an, motiviert sie, feuert sie an. Die Pflegeheime, in den der Roboter zum Einsatz kommt, melden stark erhöhte Teilnahmezahlen bei den Kursen. Jetzt befindet sich ein ähnlicher Robot, der „Telebot“, in der Entwicklung. Er soll in großer Stückzahl gefertigt und anschließend Senioren, die allein zu Hause wohnen, zur Verfügung gestellt werden.

Chua Chee Yong, Leiter der Entwicklungsabteilung bei Integrated Health Information Systems (IHiS), einem mehrfach ausgezeichneten Technologie-Unternehmen der Gesundheitsbranche, sagt: „Die Technologien ermöglichen es, mit weniger Personaleinsatz mehr Service zu bieten, und die Produktivität in Medizin und Pflege zu erhöhen. Senioren erhalten auf diese Weise besseren Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen.“

Auch in Deutschland wird der Einsatz von Robotern in Gesundheitswesen und Altenpflege erprobt. Die Universität Siegen und die Fachhochschule Kiel haben einen „Robbie“ genannten Roboter entwickelt, dessen Aufgabe es sein soll, Pflegekräfte zu unterstützen und zu entlasten. Der Siegener Informatiker Felix Carros reist mit Robbie quer durch Deutschland und stellt ihn in Pflegeheimen vor. Am Anfang gebe es häufig Berührungsängste auf Seiten der Senioren, berichtet Carros im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Diese legten sich jedoch in der Regel sehr rasch. Dann sei die Mehrheit der alten Menschen von dem 1,20 Meter großen Animateur, Musiker und Gymnastik-Coach begeistert. Dass Robbie niedliche Kulleraugen sein Eigen nennt, sei eine sehr bewusste Entscheidung seiner Entwickler gewesen: „Umso niedlicher Roboter sind, umso mehr werden sie akzeptiert.“

Robbie ist von den Wissenschaftlern nicht im Alleingang entwickelt worden, wie Carros betont: „Wir haben Robbie in Zusammenarbeit mit den Nutzern, also den Senioren, ihren Angehörigen, den Pflegern und den sozialen Diensten programmiert. Je mehr Akteure sich an dieser Aufgabe beteiligen, desto höher fällt schließlich die Akzeptanz des Roboters aus.“

Auch das Fraunhofer-Institut forscht zum Thema „Roboter zur Pflegeunterstützung im Altenheim und Krankenhaus“.

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