Handelskrieg: Die Rückkehr desselben in Zeiten der P(l)andemie | www.konjunktion.info

05-05-20 04:31:00,

Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

In den vergangenen Monaten habe ich immer wieder davor gewarnt, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China nicht so schnell beendet sein würde und dass jede “Zwischenmeldung einer Einigung” nichts weiter wie eine Hinhaltetaktik darstellt, um den Marktkollaps so lange “sanft ablaufen zu lassen” bis der Zeitpunkt für das Umlegen des Kollapsschalters reif ist.

Die P(l)andemie bietet für viele andere Ereignisse, Gesetze und Maßnahmen das perfekte Ablenkungsmanöver; sie funktioniert aber auch bestens im Tandem mit dem Handelskonflikt China-USA. Das von mir immer wieder erwähnte falsche Ost-West-Paradigma wird derzeit erneut “medial ausgespielt”, während die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) beide “Seiten bespielen”:

  • Die USA beschuldigen China für den eigenen wirtschaftlichen Kollaps.
  • Peking gibt Washington die Schuld für den Ausbruch des Corona-Virus.

Die Wahrheit ist jedoch, dass IGE aus beiden Ländern zusammen gearbeitet haben, um die aktuellen Geschehnisse auszulösen. Der Handelskrieg ist das von mir viel zitierte Kabuki-Theater – genauso wie die gegenseitigen Beschuldigungen, wer für den Corona-Virus verantwortlich ist, ein Kabuki-Theater darstellt.

Das Endspiel für den US-Dollar als Weltreservewährung im Kontext des Handelskriegs ist wohl eingeläutet worden; ein Endspiel, das die Tür für ein neues vom IWF kontrolliertes digitales Weltwährungssystem weit öffnen wird.

Donald Trumps Drohungen, den Handelskrieg zwischen den USA und China um das Coronavirus wieder in Gang zu bringen, haben einen weiteren Ausverkauf auf den globalen Finanzmärkten ausgelöst, da die wirtschaftlichen Kosten der Pandemie weiter steigen.

Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen den beiden wirtschaftlichen Supermächten der Welt sanken die Aktienkurse am Freitag wieder nach unten, wobei der FTSE 100 in London um 144 Punkte oder 2,5% fiel.

Der Verkaufsdruck an der Wall Street nahm wieder zu, nachdem in den letzten Wochen allmähliche Zuwächse verzeichnet worden waren, und man hoffte, dass ein Wendepunkt bei der Coronavirus-Krise erreicht worden war. Als die Befürchtungen über die wirtschaftlichen Kosten der Krankheit zunahmen und das Weiße Haus die Gefahr eines erneuten Handelskonflikts mit Peking verstärkte, fiel der industrielle Durchschnitt von Dow Jones im Nachmittagshandel in New York um mehr als 2%.

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