Große Aufregung: Ein Russe könnte morgen zum Interpol-Präsidenten gewählt werden

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20-11-18 07:11:00,

Aleksandr Prokopchuk könnte Interpol-Präsident werden, Transatlantiker schüren Angst. Bild Russisches Innenministreium

US-Senatoren beklagen, damit würde ein Fuchs zur Aufsicht eines Hühnerstalls, Bill Browder, den Russland gerade wegen Mordverdachts anklagte, sagte, damit käme die Mafia an die Macht

Große Aufregung in transatlantischen Kreisen, angefeuert von Bill Browder, vom Hedgefondkapitalisten oder “Investor” zum Menschenrechtsaktivisten geläutert, und Ex-Oligarch Michail Chodorkowski. Interpol wird morgen auf der Interpol-Generalversammlung in Dubai einen neuen Chef bekommen. Es könnte Aleksandr Prokopchuk. Generalmajor der russischen Polizei und einer der Interpol-Vizepräsidenten, werden. Gerade wurde Browder von der russischen Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Mord an Magnitski und anderen angeklagt. Browder nennt sich mittlerweile den größten Feind Putins. Er war bekannt worden, weil er letztlich Putin bezichtigte, am Tod seines Buchhalters Magnitski im Gefängnis schuld zu sein, um einen Steuerbetrug zu kaschieren. Deswegen wurde freilich in Russland gegen Browder und Magnitski ermittelt.

Die Washington Post veröffentlichte einen Kommentar von Browder, der als “Aktivist” vorgestellt wird, weil er den “Global Magnitsky Act” durchgesetzt hat, zunächst gegen Russland, dann auch gegen Personen aus anderen Ländern, die der Menschenrechtsverletzung verdächtigt werden. Entschieden wandte sich Browder, der wohl ebenso wie der Milliardär Chodorowski, beide hatten sich in der wilden Zeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bereichert, Angst hat, auf die Interpol-Liste zu kommen. Browder war schon einige Male kurz mit einer “Red Alert” gesucht worden, dem er sich aber entziehen konnte. Chodorkowski lebt mit seinen Milliarden seit seiner Begnadigung 2013 in der Schweiz, seit 2015 wird in Russland wieder wegen Mordes an einem Bürgermeister der Stadt Neftejugansk 1998 gegen ihn ermittelt.

Browder spannt in der Washington Post den großen Bogen mit vielen Behauptungen und Verteuflungen, wie man es von ihm gewohnt ist:

At first, I thought this must be a joke. Russia has demonstrated some of the most criminal tendencies of any country in the world. Its agents used a military-grade chemical weapon in an attack in Salisbury in Britain. Russian missiles murdered 298 innocents on Flight MH17 over Ukraine. And the Kremlin’s operatives have interfered with elections in the United States and Europe. Russia shouldn’t even be on the list of countries that could provide a leader for Interpol.

In Newsweek sagte er,

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Der Russe war’s!

Der Russe war’s!

01-08-18 10:42:00,

Damit es zu keinen Ausschreitungen kommt, sorgte der Russe rechtzeitig für das Vorrunden-Aus der deutschen Mannschaft — mein lang ersehnter Traum wurde erfüllt) Szenen, wie 1998 in Frankreich wo der Gendarm Daniel Nivel von deutschen Fußball-Freunden fast zu Tode geprügelt wurde, wollte man nicht erleben (1).

Die deutsche Fußball-Mannschaft durfte deshalb frühzeitig nach Hause fahren. Der Russe muss es gewesen sein, denn bis heute sind deutsche Verantwortliche für das frühe Ausscheiden nicht gefunden.

Natürlich war die deutsche Politik nicht begeistert, da es so nicht möglich war, nützliche politische Entscheidungen, die der Bürger aber nicht versteht, hinter der WM-Aufmerksamkeit zu verstecken.

Auch nach dem Ende der WM setzte der Russe sein perfides Spiel fort. Da die US-Nationalmannschaft nicht in Russland dabei war, musste ein anderer Weg gefunden werden, um Schaden zu erzeugen. Wie man weiß, ist größtmögliche Öffentlichkeit das beste Versteck.

Deshalb überreichte Vladimir Putin im Verlauf einer Pressekonferenz Donald Trump bei ihrem Treffen in Finnland einen Weltmeisterschafts-Fußball als Geschenk für dessen Sohn.

Da Trump die Wahl zum Präsidenten nur durch massive Beeinflussung der US-Amerikanischen Wähler durch Russland gewinnen konnte, ist das natürlich den aufmerksamen Wächtern über die US-Demokratie nicht entgangen:

„Der republikanische Senator Lindsey Graham schrieb auf Twitter sogar, ‚Ich würde den Fußball auf Abhörgeräte überprüfen lassen und ihn niemals im Weißen Haus erlauben‘“ (2).

Und tatsächlich: es handelt sich um einen Spionage-Fußball. Der Ball enthält nämlich einen sogenannten RFID-Chip, mit dem aus der Ferne auf den Ball beispielsweise mit einem Smartphone zugegriffen werden kann; und damit kann der arme Sohn von Donald Trump, so er den Ball denn erhalten sollte, vollständig ausspioniert werden; und vermutlich alle, die sich in seiner Nähe aufhalten.

Allerdings sind für Leute, die keine Russland-Paranoia haben, noch Fragen offen:

Hergestellt wurde der Ball von der deutschen Firma Adidas, die auch offen zugibt, dass in den Ball ein RFID-Chip eingebaut und er deshalb mit einem entsprechenden Logo versehen ist.

Es soll damit möglich sein, dass Fußball-Fans Inhalte zu vergangenen Weltmeisterschaften oder anderen Fußball-Ereignissen über ihr Smartphone abrufen können, wenn sie es nah genug an den Ball halten. Laut Adidas enthält der Chip keine Spionagefunktionen und ist auch nicht von außen veränderbar.

Zudem ist es auch nicht klar,

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Der Russe bedroht uns! – Die NDS bringen die Übersetzung der Brandrede des britischen Generalstabschefs Carter und verweisen auf den Scharfmacher im Schafsfell Ischinger – www.NachDenkSeiten.de

Der Russe bedroht uns! – Die NDS bringen die Übersetzung der Brandrede des britischen Generalstabschefs Carter und verweisen auf den Scharfmacher im Schafsfell Ischinger – www.NachDenkSeiten.de

05-02-18 08:48:00,

5. Februar 2018 um 14:58 Uhr | Verantwortlich:

Der Russe bedroht uns! – Die NDS bringen die Übersetzung der Brandrede des britischen Generalstabschefs Carter und verweisen auf den Scharfmacher im Schafsfell Ischinger

Veröffentlicht in: Außen- und Sicherheitspolitik, Audio-Podcast, Aufbau Gegenöffentlichkeit, Strategien der Meinungsmache

Weil wir den Aufbau von Feindbildern und Spannungen zwischen dem Westen und Russland für gefährlich halten, und weil aus unserer Sicht die Kriegsgefahr wächst, weisen wir Sie immer wieder auf entsprechende Dokumente hin. Am Ende dieses Textes vom 2. Februar Willy Wimmer zum Wahnsinn der deutschen Politik im Umgang mit Russland haben wir eine Rede des britischen Generalstabschefs verlinkt. Angelika Eberl hat entscheidende Teile dieser Rede für die NachDenkSeiten übersetzt und in Fußnoten kommentiert. Dafür herzlichen Dank. Die Rede ist ein wichtiges Dokument. Sie zeigt, wie sich westliche Führungskräfte auf den Kriegspfad, jedenfalls auf den Weg der Konfrontation begeben haben. Das kann man bezogen auf den Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz Ischinger auch an seinen Texten ablesen. Und beides wird vermutlich die Münchner Sicherheitskonferenz prägen. Achten Sie darauf. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Eine Vorbemerkung zu den Inhalten:

Da Angelika Eberl die wichtigsten Aussagen des britischen Generalstabschefs Carter kommentiert hat, kann ich mich auf das aus meiner Sicht Alarmierende beschränken:

  • dass der oberste Militär der Briten offensichtlich die Geschichten zur angeblichen Einmischung Russlands in die inneren Angelegenheiten des Westens glaubt und schlimm findet und überhaupt nicht berücksichtigt, dass der Westen und herausragend auch sein eigenes Land GB diese Art von Einmischung unentwegt und tatsächlich wirkungsvoll und im eigenen Interesse betrieben haben und betreiben,
  • dass Carter die Bedrohung des Westens durch Russland als besonders bedrohlich darstellt, indem er Russland eine militärische Vorwegstrategie unterstellt und damit den möglichen Erstschlag des Westens zu begründen versucht;
  • dass Carter wie auch Ischinger die Geschichte der neu gewachsenen Konfrontation zwischen West und Ost verkürzt erzählt und damit den Russen die Verantwortung für die neue Konfrontation und den möglichen Ernstfall eines Krieges zuschreibt. Siehe zu dieser Methode auch meine Rede bei der Medien- und Friedenskonferenz in Kassel: Wie können wir uns gegen Manipulation und Irreführung schützen?

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