Wie das russische Fernsehen über die Aussichten des anstehenden Gipfels von Putin und Biden berichtet | Anti-Spiegel

15-06-21 08:25:00,

Am Mittwoch dem 16. Juni treffen sich US-Präsident Biden und der russische Präsident Putin in Genf. Das Thema beherrscht natürlich die russischen Medien und Experten spekulieren über mögliche Ergebnisse.

Das russische Fernsehen hat am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ in zwei Beiträgen über den anstehenden Gipfel und die möglichen Ergebnisse berichtet. Ich habe beide Beiträge, die Einleitung aus dem Studio und den Korrespondentenbericht aus Genf, hier übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Am 16. Juni treffen sich die Staats- und Regierungschefs Russlands und der Vereinigten Staaten in Genf. In Amerika herrscht Aufregung um das Treffen: Biden wird für den Kampf aufgebaut und psychologisch vorbereitet, als wäre er ein MMA-Kämpfer. Nach dem Motto, er wird es Putin zeigen. Das Vorspiel für das Treffen mit Putin in Genf sind der G7-Gipfel in England, die EU- und NATO-Gipfel in Brüssel, die ein weiteres Warm-up sind, gefolgt von Bidens persönlichem Gespräch mit Erdogan als weitere Etappe, und dann die Apotheose in Genf mit Wladimir Putin.

In den USA wurden bereits spezielle Banner gezeigt und sogar ein 48-Stunden-Fernseh-Marathon wurde angekündigt. Auf dem Cover des Time-Magazins ist der russische Präsident als Spiegelung in Bidens Sonnenbrille zu sehen. Was könnte das bedeuten? Blendet Putin ihn? Biden bereitet sich vor und Biden wird vorbereitet, was zu überhöhten Erwartungen führt. Das ist alles sehr amerikanisch. Auf die Frage, ob Biden bereit ist, sich mit Putin zu treffen, antwortete die First Lady Jill Biden: „Super-bereit“. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte, Biden habe sich seit 50 Jahren auf dieses Treffen vorbereitet.

In Russland ist die Stimmung ruhiger und geschäftsmäßiger. An Putins Bereitschaft besteht kein Zweifel. Präsident Putin ist seit langem tief in die Problematik eingetaucht und hat Biden schon vor dem Gipfel in Genf angeboten, einen Dialog über jedes Thema zu führen, sogar öffentlich und live. Biden hat das übrigens abgelehnt. Nun sind dank der Bemühungen der russischen Seite zumindest die Themen der anstehenden Gespräche aufgelistet, während die Amerikaner zunächst vorgeschlagen haben, sich ohne vorgegebene Tagesordnung zu treffen. Was die Vorstellungen über den Erfolg der Genfer Gespräche angeht, so hat Putin sehr konkrete Vorstellungen. Ohne überzogene Erwartungen.

In einem Interview mit meinem Kollegen Pavel Zarubin sprach Putin über die Ziele seines eintägigen Treffens mit Biden: „Es scheint mir,

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Das russische Fernsehen über den Umgang der USA mit Regierungsgegnern | Anti-Spiegel

14-06-21 10:31:00,

Am Sonntag hat das russische Fernsehen in einem Korrespondentenbericht über den Umgang der USA mit Regierungsgegnern berichtet. Und wieder einmal zeigt sich, wie anders die Ereignisse in den USA außerhalb der westlichen Pro-Biden-Medien eingeschätzt werden.

Die Korrespondentenberichte des russischen Fernsehens aus den USA unterscheiden sich immer sehr von dem, was das deutsche Fernsehen zeigt. So war es auch diesen Sonntag wieder, als in der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ aus den USA berichtet wurde. Daher habe ich den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt. Wie so oft empfehle ich auch dieses Mal, den Bericht des russischen Fernsehens anzuschauen, denn vieles wird mit den Bildern verständlicher, als mit der Übersetzung allein. Und zusammen mit meiner Übersetzung ist der russische Bericht auch ohne Russischkenntnisse verständlich.

Beginn der Übersetzung:

In Amerika sind alle Augen auf Europa gerichtet. Viele befürchten, dass die erste Auslandsreise von Präsident Joe Biden mit einem Misserfolg enden könnte.

Ein weiteres heißes Thema ist die Verfolgung der Trump-Anhänger, die am 6. Januar das Capitol gestürmt haben, um gegen das Wahlergebnis zu protestieren. FBI-Chef Christopher Wray sagte, dass fast 500 Menschen verhaftet worden sind. Vielen drohen Jahrzehnte im Gefängnis. Gleichzeitig bleiben Pogromisten und Randalierer aus der BLM-Bewegung für ihre Verbrechen in Amerika straffrei.

Unser Korrespondent Valentin Bogdanov konnte mit einer der schillerndsten Figuren sprechen, die das Kapitol in Beschlag genommen haben: Mit dem Mann, der sich auf Nancy Pelosis gesetzt und seine Füße auf den Schreibtisch der Sprecherin des Repräsentantenhauses gelegt hat.

Den Kontakt zu Richard Barnett, Spitzname Bigot, hat sein Anwalt hergestellt. Dank Joseph McBride wurde sein Mandant kürzlich auf Kaution freigelassen. Aber bis zu seinem Prozess darf er seine Ranch in Arkansas nicht verlassen.

Neben der Flagge steht ein altes Feuerwehrauto. Barnett, der sich selbst als amerikanischen Patrioten bezeichnet, hat eine ganze Sammlung von Oldtimern.

Im November, nach Trumps Niederlage, ging Bigot-Barnett zu Kundgebungen gegen das, was sie als gestohlene Wahl bezeichnen. Am 6. Januar reiste er in die US-Hauptstadt und schloss sich den Kolonnen an, die zum Capitol zogen. Was der sechzigjähriger Mann da drin gemacht hat, weiß wahrscheinlich die ganze Welt. Zwei Tage später wurde er anhand dieses Fotos zu Hause in Little Rock identifiziert und zurück nach Washington gebracht. Aber nun in die Haftanstalt. Er verbrachte 100 Tage hinter Gittern.

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Russische onderminister van Defensie waarschuwt: voor onze ogen vormt zich een ‘nieuwe wereldorde’

04-06-21 12:56:00,

Homepagina » Buitenland » Russische onderminister van Defensie waarschuwt: voor onze ogen vormt zich een ‘nieuwe wereldorde’

Foto: Alexandr Fomin (Mil.ru CC BY 4.0)

in Buitenland 4 juni 2021 13:30

We zien op dit moment een ‘nieuwe wereldorde’ gevormd worden waarbij landen een kant kiezen in een nieuwe Koude Oorlog. Dat zei de Russische onderminister van Defensie Aleksandr Fomin in gesprek met RT.

De zender sprak met Fomin in aanloop naar de conferentie over internationale veiligheid in Moskou van 22 tot 24 juni. Zo’n 50 landen nemen deel aan de conferentie. Landen mogen deelnemen ongeacht hun huidige relatie met Rusland, zei Fomin.

“We laten niet alleen onze partners, maar ook onze tegenstanders aan het woord,” aldus de Russische onderminister. Hij zei dat dergelijke bijeenkomsten belangrijk zijn nu de ‘oude’ wereld uit elkaar brokkelt.

‘Wij’ en ‘zij’

“We zien op dit moment een nieuwe wereldorde ontstaan. We zien dat landen geneigd zijn om zich te laten meesleuren in een nieuwe Koude Oorlog. De landen worden onderverdeeld in ‘wij’ en zij’, waarbij ‘zij’ worden aangeduid als vijanden.”

“Het bestaande systeem van internationale betrekkingen en het veiligheidskader wordt systematisch vernietigd. De rol van internationale organisaties als instrumenten van collectieve besluitvorming op het gebied van veiligheid wordt beperkt.”

Nieuwe wapensystemen

De afgelopen jaren zijn meerdere internationale verdragen beëindigd. Uitzondering op de regel is het kernwapenverdrag tussen de Verenigde Staten en Rusland, dat onlangs met vijf jaar werd verlengd.

De opkomst van nieuwe wapensystemen en inspanningen van sommige landen om oorlog te voeren op plekken waar dat nog nooit gebeurd is, versnelt de opkomst van een ‘nieuwe wereldorde’. De Russische onderminister doelde daarmee op de ruimte en cyberspace.

[Infowars via RT]

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Die russische Arktis: Urlaub für Individualisten und Abenteurer | Anti-Spiegel

02-06-21 06:55:00,

Ich berichte immer mal wieder über Tipps für Russlandreisen. Heute geht es um die Arktis, wo Russland ökologischen und individuellen Tourismus fördert.

Die Arktis und Tourismus, das passt für viele nicht zusammen. Nicht so in Russland, wo man dabei ist, die einzigartigen Naturschätze des Landes für ökologischen Individualtourismus zu erschließen, der auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich ist. Als Ausländer muss man nur ein wenig Zeit mitbringen, wenn man nach Russland reist und kann dort entweder spontan eine Reise in andere Regionen unternehmen, oder die Reise auch vorher online buchen. Noch braucht es zur Buchung aus der deutschen Heimat Russischkenntnisse, denn in erster Linie erschließt Russland die Gebiete derzeit für die eigenen Touristen.

Aber gerade als Gast aus dem Ausland wird man in diesen Regionen, in die sich kaum Ausländer verirren, von den gastfreundlichen Einheimischen regelrecht auf Händen getragen, wie ich bei meinen Reisen in die russische Provinz immer wieder feststellen konnte.

Russland will den Tourismus im Inland ankurbeln, weshalb das russische Fernsehen immer wieder Reisetipps für ungewöhnliche und wenig erschlossene Gegenden im Land zeigt, wo man noch wirklich die urtümlichen Völker und ihr Leben erleben kann, ohne den industriellen Massentourismus der „normalen“ Urlaubsländer. Zwei Beispiele finden Sie hier und hier.

Am Sonntag hat das russische Fernsehen in der Sendung „Nachrichten der Woche“ einen Reisetipp über die Arktis gebracht, den ich übersetzt habe. Ich empfehle dringend, den Text nicht nur zu lesen, sondern sich auch den Beitrag des russischen Fernsehens anzuschauen, denn die Bilder sind einfach nur beeindruckend. Der von mir übersetzte Text ist hingegen ohne die Bilder nur schwer zu verstehen. Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall!

Beginn der Übersetzung:

Die Staatsduma hat am Mittwoch in erster Lesung einen Gesetzentwurf der Regierung verabschiedet, der das fernöstliche Ein-Hektar-Programm um die arktische Region erweitert. Bürger können bald in einem vereinfachten Verfahren ihren „arktischen Hektar“ in der russischen Polarregion erhalten. (Anm. d. Übers.: Da ich immer wieder Fragen zu dem Programm bekomme, bei dem der russische Staat jedem, der es wünscht, einen Hektar Land schenkt, finden Sie am Ende des Artikels ein paar Worte dazu)

In Norilsk fand unter Teilnahme des Assistenten des Präsidenten Igor Levitin und des Sportministers Oleg Matytsin das Treffen „Die russische Arktis – Das Territorium von Sport und Tourismus“ statt.

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Wie das russische Fernsehen den Abzug der US-Truppen aus Afghanistan sieht | Anti-Spiegel

31-05-21 01:44:00,

Der Abzug der US-geführten Nato-Truppen aus Afghanistan ist immer wieder Thema im russischen Fernsehen und da klingt das immer völlig anders, als die Berichte im Westen. So auch an diesem Sonntag.

Der Afghanistan-Krieg war ein Fiasko, aber irgendwie fehlt die Selbstkritik im Westen. Man wollte Mädchen den Schulunterricht ermöglichen, man wollte das Land wieder aufbauen. Und vor allem wollte man die Taliban besiegen, die nun den größten Teil des Landes beherrschen und sicher bald wieder ganz Afghanistan beherrschen werden. Die einzige Erfolgsgeschichte des Afghanistan-Kriegs betrifft die Produktion von Schlafmohn für die Heroin-Produktion. Aber von all dem ist in den Berichten der westlichen „Qualitätsmedien“ nicht die Rede, wenn es um den Abzug aus Afghanistan geht und kritische Fragen stellen die westlichen Journalisten ihren Regierungen nicht.

Da ist es erfrischend, dass wenigstens im russischen Fernsehen diese Themen offen angesprochen werden. Daher habe ich den Beitrag aus der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ vom Sonntag übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

In Syrien wurden Präsidentschaftswahlen abgehalten. Der aktuelle Staatschef Bashar al-Assad errang im ersten Wahlgang mit einem Ergebnis von 95 Prozent der Stimmen einen überzeugenden Sieg. Mehr als 14 Millionen syrische Bürger kamen zu den Wahllokalen, darunter auch im Ausland lebende. Die Wahlbeteiligung lag bei 80 Prozent.

Der russische Präsident Wladimir Putin schickte ein Glückwunschtelegramm an Baschar al-Assad: „Die Ergebnisse der Abstimmung bestätigten voll und ganz Ihre hohe politische Autorität, das Vertrauen der Bürger in die unter Ihrer Führung verfolgte Politik zur schnellen Stabilisierung der Lage in Syrien und zur Stärkung seiner staatlichen Institutionen“.

Die Wahlergebnisse bestätigen, dass Syrien zum Frieden zurückkehrt, das Land sich erholt und entwickelt. Syrien ist bereit, gemeinsam mit seinem Präsidenten Bashar al-Assad voranzugehen, weil sie mit ihm das Unmögliche geschafft haben: die schreckliche Geißel des internationalen Terrorismus zu bewältigen, der aus dem benachbarten, von den Amerikanern zerstörten Irak nach Syrien gekommen ist. Tausende von Halsabschneidern wurden vertrieben und Syrien bewahrte seine Staatlichkeit und territoriale Integrität. Ohne die militärische Unterstützung Russlands wäre das nicht möglich gewesen.

In seinem Glückwunschtelegramm an Baschar Assad betonte Wladimir Putin, „dass die russische Seite beabsichtigt, ihren syrischen Partnern weiterhin jede mögliche Unterstützung im Kampf gegen die Kräfte des Terrorismus und Extremismus zu gewähren und auch den Prozess der politischen Lösung und des Wiederaufbaus des Landes nach dem Konflikt voranzutreiben.“

Doch das Ergebnis der Wahlen in Syrien löste eine Welle des Hasses in den USA und der Europäischen Union aus.

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