Russlands Reaktion auf Vorwürfe, die Pressefreiheit werde in Russland eingeschränkt | Anti-Spiegel

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30-11-19 09:38:00,

Der Westen kritisiert Russland mal wieder in Sachen Pressefreiheit. Wie reagiert Russland?

Die Sprecherin des russischen Außenministerium hat am Donnerstag zu den Vorwürfen aus dem Westen wegen Gesetzesänderungen Stellung genommen. Ich habe darüber schon geschrieben, nun können Sie auch die russische Reaktion dazu lesen, die ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Wir sind auf die Kritik der offiziellen Sprecherin des Auswärtigen Dienstes der EU, Maya Kosyancic, im Zusammenhang mit Gesetzesänderungen über die Einstufung ausländischen Medienvertreter in Russland als ausländische Agenten aufmerksam geworden.

Die europäische Diplomatin bezeichnete sie als „besorgniserregenden Schritt gegen eine freie und unabhängige Presse sowie gegen den Zugang zu Informationen“ und äußerte sich besorgt über „unabhängige Stimmen“ in Russland. Ihrer Meinung nach ist in unserem Land „der Raum für freie Medien bereits begrenzt“ und neue Gesetzesänderungen stehen „im Widerspruch zu Russlands Menschenrechtsverpflichtungen“.

Liebe Maya Kosyancic, wir werden Ihnen in Kürze unsere detaillierten Bewertungen zu den Geschehnissen in der EU auf diesem schwierigen Gebiet zusenden. Offenbar wissen Sie nicht, wie Medien in der EU diskriminiert werden. Nicht nur russische, sondern auch Medien anderer Länder. Ich denke, dass der Mangel an qualitativ hochwertigen Informationen, zuverlässigen und verifizierten Daten den Vertretern des Europäischen Auswärtigen Dienstes Muße für die Analyse der Lage in Russland gelassen hat. Denn wenn diese Daten auf ihrem Schreibtisch lägen, hätte sie keine Sekunde damit verbringen können, die Situation in Russland zu betrachten, weil sie völlig damit beschäftigt gewesen wäre, das absolut unverschämte Verhalten zu studieren, das in europäischen Staaten in Bezug auf die Aktivitäten von Medien in ihren Ländern herrscht. Ich kann es ja mal kurz aufzählen: Journalisten, die über die Proteste in Paris berichtet haben, wurden nicht nur verhaftet, sondern auch geschlagen. Diese Schläge wurden gefilmt und den lokalen Behörden über diplomatische Kanäle sowie der OSZE, der Struktur zum Schutz von Journalisten, übergeben. Da es Frau Kosyancic interessiert, werden wir diese Dinge ihr jetzt auch in Kopie schicken, da sie sich so sehr um dieses Thema sorgt.

Ich möchte eine Frage stellen. Leider öffentlich. Da sie ihre Äußerungen in der Öffentlichkeit gemacht hat, müssen wir auch antworten. Ich weiß nicht, ob diese Erklärung als eine Art politisierte Demarche der EU betrachtet werden sollte, oder ob sie durch die Unkenntnis der wahren Lage in der Welt, in der EU und in unserem Land verursacht wurde – das müssen wir erst noch herausfinden,

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Russlands Außenminister: „Krieg in Syrien definitiv beendet“

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13-09-19 07:33:00,

Politik

08:35 13.09.2019(aktualisiert 08:53 13.09.2019)

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat erklärt, dass der Krieg in Syrien „wirklich beendet ist“.

„Ein normales, friedliches Leben kehrt allmählich wieder in das Land zurück. Einzelne Spannungsherde bleiben nur in Gebieten vorhanden, die außer Kontrolle der syrischen Regierung stehen, so beispielsweise in Idlib und am östlichen Ufer des Euphrat“, sagte der Minister in einem Interview für die Zeitung „Trud“. 

Syrische Luftabwehr (Archivbild)

©
Sputnik / Iljya Pitalev

Unter diesen Umständen rückten die Aufgaben in den Vordergrund, Syrien humanitäre Hilfe zu leisten und „den politischen Prozess zur Beilegung der Krise zu fördern, um eine zuverlässige und langfristige Stabilisierung in diesem Land sowie in der Nahost-Region insgesamt zu erzielen“, so Lawrow.

Er fügte hinzu, dass Russland „der Aufrechterhaltung regelmäßiger Kontakte mit den syrischen Seiten, darunter auch mit der Opposition, große Bedeutung beimisst“. Russland mahne auch dazu, dass am politischen Prozess alle Gruppen der syrischen Gesellschaft teilnehmen müssten.

Das syrische Aleppo (Archivbild)

©
Sputnik / NewsTeam/Timur Abdullajev

„Russland tritt im Allgemeinen dafür ein, dass ein souveränes, territorial integriertes Syrien wiederhergestellt wird, die Folgen des ausufernden Terrorismus baldigst überwunden werden, alle Syrer heimkehren und das Land selbst zur ‚arabischen Familie‘ zurückkehrt, was ein Unterpfand für die Herstellung der Sicherheit und der Stabilität im Nahen Osten werden soll“, so Lawrow.

Im Jahr 2011 war in Syrien ein bewaffneter Konflikt ausgebrochen. Im August 2015 bat Staatspräsident Baschar Assad Russland um militärische Hilfe. Beginnend am 30. September desselben Jahres flogen die russischen Luft- und Weltraumtruppen Angriffe auf die Infrastruktur der Terroristen.

Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“* verkündet. Derzeit rückten die Aufgaben der politischen Regelung, des Wiederaufbaus des Landes und der Rückführung der Flüchtlinge nach Syrien in den Vordergrund.

*”Islamischer Staat” – Terrorvereinigung, in Russland verboten

ls/mt

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Was ist Russlands Position zur Masernimpfung? | Anti-Spiegel

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15-05-19 05:17:00,

Am 8. Mai war die Frage der Masernimpfung ein Thema bei der wöchentlichen Pressekonferenz der Sprecherin des russischen Außenministeriums. Da ich immer wieder von Lesern nach der russischen Sicht auf das Thema Impfungen gefragt werde, habe ich diese offizielle russische Erklärung übersetzt und füge nach der Übersetzung noch eine Anmerkung hinzu.

Beginn der Übersetzung:

Die Situation der Masern-Erkrankungen in der Welt und auch in europäischen Ländern ist schon im dritten Jahr hintereinander unbefriedigend. Laut der Weltgesundheitsorganisation wurde in 2018 der höchste Wert des Jahrzehnts an Infizierten in Europa verzeichnet. Er war drei Mal so hoch, wie 2017 und 15 Mal höher, als 2016. Aktuell hat Europa 72 Todesfälle durch den Virus gemeldet. Gemäß den monatlichen Berichten der europäischen Länder per Stand 1. Februar 2019 haben sich von Januar bis Dezember 2018 mehr als 80.000 Menschen in 47 von 52 europäischen Staaten infiziert. Die höchsten Infektionszahlen wurden in der Ukraine, Serbien, Israel, Frankreich, Italien, Griechenland, Georgien, Albanien, Rumänien, Montenegro und Nordmazedonien registriert.

Gemäß der Statistik der Weltgesundheitsorganisation sind in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 weltweit über 110.000 Masern-Erkrankungen registriert worden. Der Virus wird sogar in Ländern festgestellt, in denen es früher gelungen war, diese Krankheit auszurotten. Allein vom 1. Januar bis zum 26. April 2019 wurden in 22 US-Bundesstaaten 704 Erkrankungen gemeldet, was weit mehr ist, als in den vergangenen 19 Jahren. Seit dem 10. April herrscht in New York aufgrund der Epidemie der Ausnahmezustand. Alarmierend ist die Situation in Ländern wie Madagaskar, wo von September 2018 bis April 2019 ca. 135.000 Erkrankungen und über 800 Todesfälle gemeldet wurden. Auf den Philippinen haben sich seit Jahresbeginn 2019 18.500 Menschen infiziert. Weitere Fälle gibt es in Finnland, Australien, Weißrussland und Algerien und sogar auf der Insel St. Lucia.

Der Hauptgrund für die Verbreitung der Infektionen ist die Kürzung von Programmen zur Immunisierung der Bevölkerung und auch die wachsende Zahl derer, die sich nicht impfen lassen.

Wir sprechen heute nicht grundlos darüber. Das russische Außenministerium bittet die Bürger Russlands, die ins Ausland reisen möchten, diese Informationen bei ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen. Außerdem wird Bürgern, die in ihrem Leben noch nicht an Masern erkrankt sind und auch nicht geimpft sind, geraten, spätestens zwei Wochen vor Antritt einer Auslandsreise die nötige Impfung vornehmen zu lassen.

Ende der Übersetzung

In der Tat gibt es die Bewegung der Impfgegner in Russland praktisch nicht.

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Russlands Außenministerium warnt: USA bereiten sich auf Atomwaffeneinsatz in Europa vor

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14-05-19 07:46:00,

Politik

08:30 14.05.2019(aktualisiert 08:38 14.05.2019)

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Laut dem Leiter der Abteilung Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle (DNKW) des russischen Außenministeriums Wladimir Jermakow wird mit der Stationierung amerikanischer Atombewaffnung in Europa deren Einsatz vorbereitet – mit Genehmigung von europäischen Nichtatomwaffenstaaten.

„Leider tun einige von Washington abhängige Länder so, als ob nichts passiert. Oder sie haben einfach Angst, darüber nachzudenken, wie provokativ es ist, dass im 21. Jahrhundert auf dem europäischen Territorium ein Atomwaffeneinsatz vorbereitet wird und dabei Nichtatomwaffenstaaten involviert sind“, so Jermakow gegenüber Sputnik.

Andere Sputnik-Artikel: USA planen Stationierung neuer Fliegerbomben in Europa – OVKS

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Russlands Verteidigungsministerium warnt vor C-Waffen-Provokation in Syrien

Russlands Verteidigungsministerium warnt vor C-Waffen-Provokation in Syrien

25-08-18 07:07:00,

Russlands Verteidigungsministerium warnt vor C-Waffen-Provokation in Syrien (Symbolbild)

Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstag mitgeteilt, dass Kämpfer der Terrormiliz „Haiat Tahrir asch-Scham“ gerade dabei seien, eine Provokation in der syrischen Provinz Idlib vorzubereiten, um die Regierung einer C-Waffen-Attacke gegen die Bevölkerung zu beschuldigen. Der Behördensprecher Igor Konaschenkow berief sich dabei auf mehrere unabhängige Quellen. Demnach sollen die Terroristen zu diesem Zweck in die Stadt Dschisr asch-Schughur acht Behälter mit Chlor befördert haben.

Zugleich könnte die Provokation, die mit Beteiligung der britischen Geheimdienste vorbereitet werde, den USA, Großbritannien und Frankreich den Anlass zu einem Raketenangriff gegen Syrien geben, gab Igor Konaschenkow bekannt. Zu diesem Zweck sei der US-Zerstörer “The Sullivans” vor einigen Tagen im Persischen Golf eingetroffen. Er habe 56 Marschflugkörper an Bord. In Katar befinde sich schon ein B-1B-Bomber der US-Luftwaffe mit 24 Marschflugkörpern an Bord.

Wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums in Moskau weiter mitteilte, gebe es ein weiteres, indirektes Indiz für eine militärische Aggression gegen Syrien – und zwar die unbegründeten Erklärungen mehrerer hochrangiger Vertreter der USA, Großbritanniens und Frankreichs, wonach diese Länder auf einen “Einsatz von C-Waffen” durch die Regierung in Damaskus “entschieden” reagieren würden. (RIA Nowosti)

Mehr zum Thema – Worauf sich der Westen vorbereiten muss – “Krieg mit Russland”

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