Wie die Nato Russlands Impfstoff Sputnik V bekämpft | Krass & Konkret | Der Blog der Buchkomplizen

08-03-21 08:54:00,

5. März 2021, John Helmer

Bild: Sputnik V

Subventionen von Staaten und der Gates Stiftung sollen die westlichen Impfstoffe billiger machen, die Financial Times liefert dazu die antirussische Story.

Wenn das Medium, das behauptet, die führende Finanzzeitung der Welt zu sein, die große Preissubvention für die Verteilung von Covid-19-Impfstoffen, die von den NATO-Verbündeten hergestellt werden, verschweigt, um Russland der Preisabzocke bei den Armen zu beschuldigen, können Sie sicher sein, dass Sie einen Informationskrieg-Angriff beobachten.

Und wenn die Verschleierung der von GAVI und COVAX betriebenen Impfstoff-Subventionierung die Tatsache verbirgt, dass Großbritannien, die USA und die Bill Gates und Melinda Gates Stiftung 92% des 10-Milliarden-Dollar-Programms bezahlen, dann wird einem klar, dass die Covid-19-Impfstoffe eine Kriegswaffe sind.

Ein Krieg, nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen China

GAVI steht für die Global Alliance for Vaccines and Immunisation. Sie wurde 1999 mit 750 Millionen Dollar von der Gates-Stiftung gegründet, hat ihren Sitz in Genf und Washington und wird von dem Epidemiologen Seth Berkley geleitet. Er ist ein amerikanischer Arzt, dessen frühere Arbeiten ebenfalls von Gates und mehreren NATO-Regierungen und davor von der Rockefeller Foundation finanziert wurden.

COVAX ist ein Akronym, das von GAVI geschaffen wurde und für ein multinationales Programm zur Finanzierung der Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen in Europa und den USA steht; anschließend werden der Verkauf und die Verteilung dieser Impfstoffe an einkommensschwache Länder auf der ganzen Welt finanziert. GAVI behauptet, dass das Programm „die einzige globale Initiative ist, die mit Regierungen und Herstellern zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass COVID-19-Impfstoffe weltweit sowohl für Länder mit höherem Einkommen als auch für Länder mit niedrigerem Einkommen verfügbar sind“. Stellen Sie sich COVAX als eine Bank vor, die von GAVI aus Geldern gegründet wurde, die von den Regierungen der NATO-Staaten eingezahlt wurden und die den Kundenregierungen, die die Förderkriterien der Bank erfüllen, entweder gewährt oder geliehen werden.

Die Website von GAVI veröffentlicht wöchentlich ein Update über das, was sie das „Covid-19-Impfstoffrennen“ nennt. Die bekanntesten der 11 Impfstoffe, die auf der GAVI-Liste stehen und als medizinisch zugelassen gekennzeichnet sind, sind Moderna, Novavax und Johnson & Johnson (USA); AstraZeneca (Großbritannien); Pfizer (Deutschland); Sinovac (auch bekannt als CoronaVac, China) ; und Gamaleya’s Sputnik V (Russland).  Die amerikanischen und britischen Impfstoffe werden durch das GAVI-COVAX-Programm gefördert und finanziert;

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Russlands Außenminister Lawrov über Kriegsvorbereitungen zum Frieden

14-02-21 04:44:00,

Von Willy Wimmer

Man muss nur die Zeitungen in diesen Tagen aufschlagen, um die historische Dimension zu begreifen, in der wir uns-wieder einmal befinden. Da wird der Herr Bundespräsident von einem in Berlin akkreditierten Botschafter, dessen Land offen mit Nationalsozialisten zusammenarbeitet, deshalb mit Schmäh überzogen, weil an die Folgen des Krieges des Deutschen Reiches gegen die Sowjetunion erinnert worden ist. Der Herr Bundespräsident hat dies so angesprochen, wie es in Übereinstimmung mit den historischen Gegebenheiten gewesen ist. Dafür gibt es einen mehr als wichtigen Grund, angemessen und durchaus überfällig, daran zu erinnern. In diesem Jahr vor achtzig Jahren und zwar am 22. Juni 1941, griff das Deutsche Reich die Sowjetunion an. Der Blutzoll überstieg alles das, was man sich bis dahin vorstellen konnte. Was bedeutet „Verantwortung“, wenn nicht diese Tatsache und die dauerhafte Konsequenz für eine deutsche Politik, wenn diese sich als „deutsche Politik“ überhaupt artikulieren kann. Jeder hält es für selbstverständlich, wenn gegenüber dem Staat Israel die Konsequenz aus der Vergangenheit dauerhaft verpflichtend ist. Umso unverständlicher ist es, wenn gegenüber Russland und den Nachfolgestaaten der damaligen Sowjetunion eine Politik seit fast zehn Jahren betrieben wird, die dieser Verantwortung Hohn spricht. Dabei sind es gerade „Moskau“ und vor allem die Menschen in Russland, die in ungewöhnlicher und geradezu beschämend offener und freundlicher Weise auf Deutsche und Deutschland zugehen. Es ist eine Schande, wie seit Anfang des letzten Jahrzehntes das offizielle Deutschland darauf antwortet. 

Konsequenzen ziehen?
Wie anders soll das aussehen und gestaltet werden, als durch die nachvollziehbare deutsche Politik? Jeder, der es wissen will, kann die deutsche und westliche Politik gegenüber die ausgehende Sowjetunion und das heutige Russland beurteilen. Die Wiedervereinigung Deutschlands stand im Frühjahr 1990 immer noch auf der Kippe, als in einem inzwischen veröffentlichtem Telefonat zwischen dem damaligen amerikanischen Präsidenten Bush und Bundeskanzler Kohl beide der Ansicht gewesen sind, dass die NATO nicht länger das geeignete Mittel sein könne, europäische Sicherheit mit zu gewährleisten. Wochen später bestand das NATO-Gipfeltreffen im Sommer 1990 darauf, die NATO im Charakter dadurch zu verändern, dass auf die militärische Komponente verzichtet werden sollte. Auf diese Weise wollten Washington, Bonn und die anderen kooperative Sicherheit unter Einschluss von Moskau in Europa und darüber hinaus gewährleisten. Präsident Bush war noch im Amt, als der „tiefe amerikanische Staat“ unter Führung von Paul Wolfowitz und anderen daran ging,

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Russlands offizielle Reaktion auf die Vorwürfe aus dem Westen wegen der Navalny-Proteste vom Wochenende | Anti-Spiegel

29-01-21 01:31:00,

Nach den Protesten vom letzten Samstag in Russland haben sich viele westliche Politiker mit Kritik an Russlands Vorgehen zu Wort gemeldet. Darauf hat das russische Außenministerium geantwortet und ich habe die vollständige Antwort übersetzt.

Am Donnerstag hat die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharova, auf die Vorwürfe aus dem Westen reagiert, die nach den Demonstrationen vom Samstag laut geworden sind. Wie immer hat Sacharova mit spitzer Zunge und Argumenten geantwortet. Übrigens war die Reaktion des deutschen Außenministers so unfreundlich, dass Russland sie bewusst nicht einmal kommentieren will, wie Sacharova ausdrücklich sagte. Das sagt viel aus über das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland unter dem Bundesaußenkasper Heiko Maas.

Ich habe diese offizielle russische Erklärung übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Wir haben die orchestrierten, fast synchron, wie mit Copy/Paste veröffentlichten, Aussagen westlicher Politiker zur Situation im Zusammenhang mit den illegalen Demonstrationen in unserem Land und zu anderen innenpolitischen russischen Fragen bemerkt.

Viele, vor allem westliche Offizielle, haben die schönen Phrasen eingeübt, sie waren alle sehr ähnlich: “Eine gesunde und lebensfähige Opposition sollte in jedem Land in der Lage sein, die Regierung frei zu kritisieren”, sagte Schwedens Außenminister Linde; “Die Zivilgesellschaft und die politische Opposition sollten frei handeln können – das ist ein notwendiges Element demokratischer Gesellschaften”, sagte der Außenminister von Neuseeland; “Was geschehen ist, bestätigt nur das Gefühl der letzten Jahre, dass Russland sich von der Gemeinschaft demokratischer Staaten entfernt”, sagte der Premierminister der Tschechischen Republik und es gab noch viele andere. Ich wiederhole, das war alles orchestriert. Über die Aussagen des deutschen Außenministers Maas spreche ich nicht einmal, er hat sich selbst “übertroffen”.

In einer kürzlich von den Außenministern der G7 abgegebenen Erklärung wird von uns gefordert, wir müssen “diejenigen freilassen, die am 23. Januar 2017 willkürlich wegen der Ausübung ihres Rechts auf friedliche Versammlung inhaftiert wurden”. Unsere Antwort wurde bereits auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht.

Es ist seltsam, solche Äußerungen aus Ländern zu hören, in denen die Polizei nicht davor zurückschreckt, Mittel wie Schlagstöcke, Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse gegen Zivilisten einzusetzen, die ihren “demokratischen” Protest zum Ausdruck gebracht haben: Ob wir die Demonstrationen der “Gelbwesten” oder den “Marsch auf das Kapitol” nehmen, ganz zu schweigen von den zahlreichen Zusammenstößen der Polizei bei der Auflösung von Demonstrationen der Zivilgesellschaft gegen die Corona-Einschränkungen.

Was unsere westlichen Partner in Russland als “Unterdrückung friedlicher Proteste” ansehen,

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Russlands Außenminister Lawrow: Russland ist bereit, den Dialog mit der EU einzustellen | Anti-Spiegel

14-10-20 08:10:00,

Der russische Außenminister Lawrow hat beim Valdai-Diskussionsforum eine Rede gehalten, in der er deutlich gesagt hat, was ich schon seit einigen Tagen berichte: Russlands Geduld mit der EU ist am Ende und Russland ist bereit, die Zusammenarbeit – zumindest vorübergehend – einzustellen.

In diesem Tagen findet der Valdai-Club statt, den Kenner Russlands vor allem wegen Putins Auftritten bei den Podiumsdiskussionen dort kennen. Die Auftritte Putins beim Valdai-Club sind in den letzten Jahren so sehenswert gewesen, dass ich ihnen in meinem Buch über Putin sehr viel Platz gewidmet habe, um die Fragen an Putin und seine Antworten ausführlich zu übersetzen.

Dieses Jahr findet der Valdai-Club in Form einer Videokonferenz statt, weshalb ich nicht sicher bin, ob Putin dieses Jahr dort auftritt. Wir werden es in den nächsten Tagen sehen.

Aber den ersten Donnerschlag hat es am Dienstag schon gegeben, denn der russische Außenminister Lawrow ist mit einer Rede aufgetreten, die es in sich hatte. Lawrow hat sehr deutlich gesagt, was ich schon vor zwei Wochen in einem Artikel über Moskaus Reaktionen vermutet habe: Mit der Instrumentalisierung des Falls Navalny und den völlig unbelegten Beschuldigungen aus Deutschland, denen nun sogar weitere EU-Sanktionen folgen sollen, haben Deutschland und die EU den Bogen überspannt. Die Geduld mit den Europäern, deren Sanktionen Moskau bisher klaglos ertragen hat, ist am Ende. Details darüber, warum die deutsche Version der Navalny-Geschichte nicht haltbar ist, finden Sie hier.

Das Transkript von Lawrows Rede liegt noch nicht vor, möglicherweise liefere ich die Übersetzung der kompletten Rede nach. Hier will ich mich auf die Kernaussagen beschränken, über die das russische Fernsehen berichtet hat. Daher übersetze ich den Artikel des russischen Fernsehens über Lawrows Rede vor dem Valdai-Club.

Beginn der Übersetzung:

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, das Land sei bereit, die Kommunikation mit der Europäischen Union für einige Zeit zu beenden, wenn diese die Wichtigkeit von Gesprächen in gegenseitigem Respekt nicht versteht. Das sagte der Staatsmann bei der Online-Präsentation des internationalen Diskussionsclubs Valdai.

Lawrow nannte das Beispiel der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die darauf hingewiesen hat, dass eine geopolitische Partnerschaft mit der aktuellen russischen Regierung nicht funktionieren werde. Der Außenminister sagte: „Dann soll es so sein, wenn sie das wollen.“

Der russische Politiker betonte, dass sich die EU wegen der Situation mit dem Blogger Alexej Navalny unangemessen und inakzeptabel verhalte.

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Erklärung des Außenministeriums Russlands zur Situation um Alexej Nawalny

09-09-20 08:36:00, JPEG - 57.2 kB

Angesichts des Affronts der G7-Mitgliedsländer in Bezug auf den „Fall Alexej Nawalny“ haben wir folgendes zu erklären.

Wir fordern nachdrücklich von der deutschen Seite, die Angaben zu der medizinischen Untersuchung Alexej Nawalnys, unter anderem zu den Ergebnissen der biochemischen Untersuchung, vorzulegen, was die offizielle Anfrage der Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation hinsichtlich der Rechtshilfe vom 27. August 2020 vorsah. Trotz aller Appelle unsererseits erachtete man in Berlin es nicht für möglich, darauf operativ und konstruktiv zu reagieren.

Da die erwähnten Informationen ausbleiben, können die russischen Rechtsschutzorgane nicht alle erforderlichen prozessualen Mechanismen einsetzen, um die Umstände des Zwischenfalls zu ermitteln. Dabei wird die Hysterie um diesen Fall zunehmend nur noch größer.

Wir müssen ebenfalls darauf hinweisen, dass auch russische Mediziner ihre deutschen Kollegen zu einem intensiven Dialog aufrufen, um Informationen zum Zustand Alexej Nawalnys, über die Russland und Deutschland verfügen, auszutauschen. Leider bremst die deutsche Seite diesen Prozess.

Parallel zu diesem kontraproduktiven Vorgehen der deutschen Behörden kommt es zu immer neuen unbegründeten Attacken gegen Russland. Die massive Desinformationskampagne zeugt definitiv davon, dass es ihren Initiatoren nicht um die Gesundheit Alexej Nawalnys und nicht um die Feststellung der wahren Gründe seiner Krankenhauseinweisung geht, sondern um eine Stimmungsmache für Sanktionen.

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