ZUR SACHE: 9. November ’89 – Der Beginn vom Ende des Neuanfangs? | KenFM.de

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10-11-19 08:56:00,

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Der 9. November 1989 wird in der individuellen Betrachtung der meisten Menschen in Verbindung gebracht, als der Tag, an dem die Mauer geöffnet wurde.

Er stellte im Rückblick aber, im wahrsten Sinne des Wortes, auch einen Startschuss dar. Der Beginn der epochalsten Neuordnung, die die deutsche Geschichte, neben der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990, in seiner jüngeren Historie vorzuzeigen hat.

Innenpolitisch, außenpolitisch und sozialpolitisch ergaben sich Umbrüche in einer Radikalität, die in ihrer Kontinuität für die Stimmung der Menschen, für den „Ist-Zustand“ dieses Landes, maßgeblich verantwortlich sind.

Wurden mit Tag 1 nach der Maueröffnung die existierenden Chancen wirklich genutzt? Wollten sie erkannt werden? Wer besaß Illusionen, wer hatte Interessen? Sehr viele, sehr tiefe Fragen, die in der Kürze der Sendezeit kaum zu beantworten sind. Wir wollen es trotzdem versuchen!

Zum heutigen Thema von ZUR SACHE: 9. November ’89 – Der Beginn vom Ende des Neuanfangs? erklären und erläutern folgende Teilnehmer:

  • Barbara Thalheim: Sängerin und Liedermacherin
  • Matthias Krauß: Freier Journalist und Buchautor
  • Uli Gellermann: Betreiber der Rationalgalerie.de

Wichtige Bücher zur Thematik:

  • Frank Schumann: 100 Tage die die DDR erschütterten
  • Otto Köhler: Die Grosse Enteignung – Wie die Treuhand eine Volkswirtschaft ruinierte
  • Vladimiro Giacché: Der Anschluss – Die deutsche Vereinigung und die Zukunft Europas
  • Matthias Krauß: Die große Freiheit ist es nicht geworden

Redaktioneller Hinweis: die Sendung wurde am 8. November 2019 aufgezeichnet

Inhaltsübersicht:

00:02:21 Leben in der DDR, von innen und außen betrachtet

00:17:54 Leben im wiedervereinten Deutschland

00:20:21 Das Treuhanddesaster

00:24:31 Erfahrungswerte während und nach der DDR

00:38:05 Realitäten der Gegenwart

00:50:34 Unterschiede verdrängt und vergessen

00:59:52 Gedanken zur Gegenwart

01:12:22 Blick zurück, blick nach vorne

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In eigener Sache: Wochenrückblick und Dank an alle Leser! | Anti-Spiegel

in-eigener-sache:-wochenruckblick-und-dank-an-alle-leser!-|-anti-spiegel

16-08-19 09:45:00,

Trotz Sommerloch habe ich diese Woche wieder einige Kuriositäten gefunden. Neben den Protesten und Moskau und Hong Kong gab habe ich mich unter anderem mit deutschen Themen, wie den Grünen und vor allem mit einer Studie über die Spaltung der Gesellschaft in Deutschland. Auch lustiges gab es diese Woche, nämlich das Clinton-Gemälde im Haus von Epstein. Und auch trauriges gab es, zum Beispiel die Tatsache, wie sehr die Organisatoren der Greta-Bewegung ihre jungen Anhänger für dumm verkaufen.

Aber ich möchte vor allem den Lesern danken, die mich über PayPal-Spenden unterstützen, von ganzem Herzen zu danken! Sie sind es, die meine Arbeit mit ihren Spenden erst möglich machen. Ohne Sie würde es den Anti-Spiegel nicht geben!

Aber wenn Sie nicht spenden können oder wollen, können Sie mich auch noch auf andere Weise unterstützen, damit ich den Anti-Spiegel noch lange betreiben und den Medien den Spiegel vorhalten kann! Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Sie können mir eine Spende über PayPal zukommen lassen.
  2. Sie können meine Bücher über Putin oder über die Ukraine-Krise 2014 kaufen.
  3. Sie können über einen Klick auf die Buchtipps auf meiner Seite in den Shop meines Verlegers kommen und dort Bücher bestellen. Das Programm merkt, wenn ein Käufer von meiner Seite in den Shop gekommen ist und ich bekomme dann eine kleine Provision. Über den Shop sind alle Bücher, die es in Deutschland gibt, erhältlich. Sollte das Buch Ihrer Wahl nicht dabei sein, schreiben Sie einfach eine Mail an den Verlag, die nehmen es dann ins Programm auf.

Für das Wochenende plane ich noch einen ausführlichen Artikel über Lobbyismus (oder ehrlicher gesagt, Korruption) im Deutschen Bundestag. Es geht um die Nebeneinkünfte der Abgeordneten, ein heikles Thema, das ich mir gerade näher anschaue. Ansonsten werden wir sehen, was die Nachrichtenlage in den nächsten Tagen noch an Themen bringen, es könnte auch Neuigkeiten in der Sache des iranischen Tankes geben, der vor einigen Wochen in Gibraltar von den Briten völkerrechtswidrig festgesetzt wurde.

Ich wünsche allen eine schönes Wochenende und

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper,

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In eigener Sache: Die Luft wird immer dünner – #SaveMeinungsfreiheit #SaveNuoviso | www.konjunktion.info

in-eigener-sache:-die-luft-wird-immer-dunner-–-#savemeinungsfreiheit-#savenuoviso-|-wwwkonjunktion.info

13-07-19 08:01:00,

In eigener Sache - Bildquelle: www.konjunktion.infoIn eigener Sache - Bildquelle: www.konjunktion.info

In eigener Sache – Bildquelle: www.konjunktion.info

Mit der Abschaltung des alternativen Medienportals Nuoviso.TV durch Youtube wurde eine neue Zensurqualität erreicht, die aufmerken lässt. Mit gut 170.000 Abonnenten war der Kanal eine der größten und wichtigsten Anlaufstellen im deutschsprachigen alternativen Medienbereich. Nach einem Video über einen Vortrag des Nuoviso.TV-Journalisten Norbert Fleischer vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, bei dem dieser Deutschlands Mitverantwortung an Zehntausenden Toten und zwei Millionen hungernden Kindern in deutlichen Worten substantiell kritisiert hatte, wurde nun der Videokanal von Nuoviso.TV ohne Begründung durch die Google-Tochter gelöscht.

Zahleiche alternative Medienmacher haben inzwischen ihre Solidarität mit den Machern bekundet. Auch ich schließe mich den Forderungen nach einer Rücknahme der Sperrung an und fordere Youtube auf die Meinungsfreiheit zu respektieren.

Aus meiner Sicht dürfte die Abschaltung des Kanals von Nuoviso.TV der Auftakt für eine zunehmende Zensur sein. Nicht nur gegen Videomacher wie Frank Höfer und Kollegen, sondern auch gegen einfache Blogs wie www.konjunktion.info.

Für mich stellt sich daher aktuell die Frage nach der Fortsetzung meiner Tätigkeit. Ich werde in den nächsten Tagen in mich gehen und genau analysieren, wie und ob es hier weitergehen kann.

Viele Grüße,
Konjunktion

Ein Artikel bildet zwangsweise die Meinung eines Einzelnen ab. In Zeiten der Propaganda und Gegenpropaganda ist es daher umso wichtiger sich mit allen Informationen kritisch auseinander zu setzen. Dies gilt auch für die hier aufbereiteten Artikel, die nach besten Wissen und Gewissen verfasst sind. Um die Nachvollziehbarkeit der Informationen zu gewährleisten, werden alle Quellen, die in den Artikeln verwendet werden, am Ende aufgeführt. Es ist jeder eingeladen diese zu besuchen und sich ein eigenes Bild mit anderen Schlussfolgerungen zu machen.

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  1. Internetzensur: Die letzten Masken fallen

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In eigener Sache: Mein Buch über die Ukraine ist in zwei Wochen lieferbar | Anti-Spiegel

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29-05-19 07:35:00,

Mein Buch „2014 – Wie der neue Kalte Krieg begann“ ist ab 10. Juni lieferbar.

Das Buch hatte ursprünglich 900 Seiten, da es jedoch für einen recht niedrigen Preis von nur 25,95 verkauft werden soll, was für ein solches Buch im Hardcover sehr wenig ist, hat der Verlag alles getan, um Papier und Seiten zu sparen. Beim Setzen wurden leere Seiten vermieden, auch bei Kapitelumbrüchen wurde nach Möglichkeit Papier gespart. Nun wird es ca. 670 Seiten haben, es ist dabei aber kein Wort gekürzt worden. Da das Setzen des Buches ein großer Aufwand war, hat sich der für Ende Mai geplante Veröffentlichungstermin etwas verschoben.

Als E-Book ist es schon seit Ende Februar verfügbar, nun kommt also endlich die Papierversion. Noch läuft die Vorbestellungsphase und es ist in dieser Zeit für nur 22,95 zu bestellen.

In dem Buch gehe ich die Ereignisse des Jahres 2014 chronologisch durch. Es beginnt mit dem Maidan im November 2013 und endet mit der Unterzeichnung des zweiten Abkommen von Minsk im Februar 2015. Auf über 600 Seiten und auch mit über 900 Quellen kann man die Eskalation der Ereignisse vom Maidan über den Machtwechsel in Kiew, die darauf folgenden Ereignisse auf der Krim, den Bürgerkrieg und das abgeschossene Flugzeug MH17 detailliert verfolgen.

Links zu Leseproben aus dem Buch finden Sie am Ende dieses Artikels.

Freunde, die das Buch kritisch „probegelesen“ haben, sagten, es lese sich wie ein Thriller. Das hat allerdings weniger mit mir zu tun, sondern liegt an den Ereignissen selbst. Die Entwicklungen und ihre Eskalation von einem Protest mit wenigen Menschen Ende November 2013 in Kiew hin zu einem Bürgerkrieg mit zehntausenden Toten, sind tatsächlich unglaublich spannend und als ich daran gearbeitet habe, war es auch für mich so fesselnd, dass ich tatsächlich ein halbes Jahr lang täglich bis zu 15 Stunden nur recherchiert und geschrieben habe.

Ursprünglich war weder ein „Polit-Thriller“ noch ein medienkritisches Buch geplant. Ich habe nur aus Interesse an dem Thema für mich selbst recherchiert und geschrieben. Aber bei der Arbeit an dem Buch bin ich auf so viele Falschmeldungen der westlichen Medien gestoßen, dass es ohne Medienkritik gar nicht denkbar ist. Ob bei den „Gesetzen vom 16. Januar“, den Todesschüssen auf dem Maidan, den Ereignissen auf der Krim, dem Beginn des Bürgerkrieges oder auch bei MH17 – die westlichen Medien haben sich nicht mit Ruhm bekleckert,

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ZUR SACHE: Venezuela und der Iran – im Fadenkreuz der Demokratie | KenFM.de

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25-03-19 10:54:00,

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Die Einforderung von Demokratie seitens der USA im Rahmen ihrer Definitions- und Deutungsgrundlage, bedeutet rückblickend für viele Länder dieser Erdkugel Krieg, Elend und Zerstörung.

USA und NATO, als auch durch die EU begleitete Interventionen auf politischer sowie kriegerischer Ebene, bringen nicht nur den eingeforderten Regime Change, sondern für Millionen von Menschen meist schmerzhafte bis zerstörerische Realitäten. Neben der Zerstörung durch militärische Einsätze, wird eine todbringende Maßnahme von vielen Menschen unterschätzt und nicht bedacht – Sanktionen.

Sanktionen töten und treffen nachhaltig zuerst bewusst die Menschen des entsprechenden Landes, jedoch nicht die anvisierte Politik und ihre ausführenden Helfershelfer. Bei einem begleitenden Einsatz von Bomben und Raketen leidet immer die Zivilbevölkerung, seltenst die Machthaber in ihren Bunkern.

Wird in der westlichen Politik von Demokratiedefiziten gesprochen, verbreitet über die klassischen Medien, stellt sich immer die Frage der Wahrheit und Glaubwürdigkeit, ob der formulierten Vorwürfe.

In der heutigen Ausgabe von ZUR SACHE diskutiert der Moderator mit drei Gästen, die sich dahingehend unterscheiden. Alle drei kennen sich in den benannten Regionen aus und beherrschen zudem die Sprache.

Zum heutigen Thema von ZUR SACHE: Venezuela und der Iran – im Fadenkreuz der Demokratie, vermitteln und erklären folgende Teilnehmer:

  • Bernd Erbel: Diplomat und Botschafter a.D. (Bagdad 2004-2006, Kairo 2006-2009, Teheran 2009-2013)
  • Harri Grünberg: Mitglied des Parteivorstandes Die Linke
  • Petra Wild: Publizistin und Islamwissenschaftlerin (studierte arabische Sprache u.a. in Damaskus und Jerusalem)

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Veröffentlicht am: 24. März 2019

Anzahl Kommentare: 5 Kommentare

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ZUR SACHE: Hetzen ist gut für das Geschäft! | KenFM.de

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25-02-19 10:16:00,

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Die aktuelle Debatte über ein von Gebührengeldern finanziertes Gutachten der ARD, ein sogenanntes „Framing-Manual“, zeigt die unbedingte Notwendigkeit der heutigen Diskussion im Rahmen unseres Formats ZUR SACHE.

(Das komplette Gutachten zum Nachlesen)

Medial aufgebaute und forcierte Feindbilder haben nur eine Absicht. Die Auftraggeber möchten über die Kombination von Sprache und Bildern in den Köpfen der Zuschauer und Zuhörer Meinungen implementieren, um entsprechend zu manipulieren.

Es geht schlicht um Krieg und Frieden. Auch in den Köpfen der Menschen. Bekommt der Endabnehmer konsequent über längere Zeiträume entsprechende Begrifflichkeiten vorgesetzt, werden Kampfbegriffe regelmäßig eingesetzt, kommen sie früher oder später zum unreflektiertem Einsatz in der Diskussion, in der Argumentation. Zum finalen Meinungsbild.

Die heutige Sendung wird von zwei Gästen begleitet, die diese arglistige Technik in ihrem Buch: Wir sind die Guten exemplarisch aufgedeckt haben. Aufgrund des Erfolges, aber auch aufgrund der fortlaufenden Aufdeckung nachweislicher Fehler, Lügen und Unwahrheiten der Verursacher von nachweislichen Sprachregelungen, erschien am 22.02.2019 die erweiterte Neuausgabe der Buches: Wir Sind Immer Die Guten.

Der Westend Verlag informiert: Komplett überarbeitete Neuausgabe des Bestsellers. Ein gescheitertes Abkommen mit der EU führte vor fünf Jahren zu den Maidan-Protesten in der Ukraine und Europa in eine der gefährlichsten Krisen der vergangenen Jahrzehnte. In dieser komplett überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe analysieren Mathias Bröckers und Paul Schreyer den historischen Hintergrund des Ukraine-Konflikts, die Rolle der Geopolitik und gehen der Frage nach, wer die realen Akteure in diesem tödlichen Spiel sind und welche Interessen sie verfolgen.

Passend zur Sendung plaziert Spiegel Online dankenswerterweise am heutigen Sonntag einen Artikel, der die Thematik nicht besser hätte darstellen können.

Folgende Gäste erläutern die perfiden Strategien zum heutigen Thema von ZUR SACHE: Hetzen ist gut für das Geschäft!

  • Mathias Bröckers: TAZ-Mitbegründer, Journalist und Buchautor
  • Paul Schreyer: Autor und freier Journalist
  • Klaus Hartmann: Vorsitzender Deutscher Freidenker-Verband

Inhaltsübersicht:

00:01:27 Der Freidenker-Verband

00:03:35 Wir sind die Guten.

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ZUR SACHE: Migration und Markt. Wer bezahlt, wer profitiert? | KenFM.de

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04-02-19 10:31:00,

Puh, bei dieser Sendung fällt es mir wirklich schwer, mich zurückzuhalten! Ich mag Aktham Suliman und die Interviews, die ich von ihm gehört habe, waren für mich immer schlüssig, doch nun komme ich wirklich ins Stolpern… Einen jungen Menschen öffentlich vor seinem Lehrer und seinen Mitschülern „zusammenzufalten“, ist einfach würdelos, unfassbar und unmenschlich. Wenn so in Syrien die jungen Menschen „erzogen“ werden, dann wundert es mich überhaupt nicht, dass sie voller Aggressionen und Ablehnung sind.

Dass dann die Lehrer hier zum Ventil werden, um diesen Hass, die Verzweiflung und die Not über Aggressionen ausleben, ist für mich absolut verständlich. Schade, dass Frau Freimuth nicht ausreden durfte, als Sie dem jungen Mann auf dem Kopf zu sagte: du hast Angst, erzähl‘ mir von dir?

Ich habe in der Flüchtlingshilfe hier vor Ort gearbeitet und musste miterleben, wie die Helferteams „ausbrannten“. Sie meinten es alle gut und konnten nicht verstehen, warum die jungen Menschen ihre Hilfsangebote nicht annahmen, sogar verweigerten…

Ich arbeite mit einem Mann zusammen, der die Leitung für junge Flüchtlinge bei der Caritas in Hannover hat, den hättet ihr mal einladen sollen? Die Geschichten, die er hört sind grausam. Die Dolmetscher sind verzweifelt und leiden an sekundären Traumatisierungen – ja auch das gibt es, wenn ich mir Tag für Tag die furchtbarsten Geschichten von der Flucht anhören muss und sie dann noch übersetzen soll.

Viele freiwillig Helfende sind völlig überfordert. So bekam ich einen Anruf aus dem Helferteam, weil ein junger Mann aus Eritrea, der einen Schulplatz bekommen hatte, fluchtartig die Schule verlassen hat und nie wieder dort hingegangen ist.

Herausgekommen ist, dass es einen Knall auf der Straße gab, wahrscheinlich eine Fehlzündung. Er ist voller Angst und Panik geflohen. Er schläft keine Nacht, weil er von grausamen Bildern überflutet wird – Alkohol hat geholfen, um überhaupt ein wenig schlafen zu können. Am nächsten Tag war er wie gerädert. Er sprach ein wenig deutsch, dennoch war eine Unterhaltung schwer. Da hilft inzwischen der Google-Übersetzer: der Betroffene schreibt, was ihm passiert ist und ich kann es lesen.

Dieser junge Mann sollte abgeschoben werden, weil er vermeintlich sich nicht integrieren wollte. Herr je noch mal, er war mit ganz anderen Dingen beschäftigt, die ihn quälten, nicht zur Ruhe kommen ließen. Wie soll ein schwertraumatisierter Mensch lernen?

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ZUR SACHE: GEZ – Was bekommt der Kunde für die Zwangsabgabe? | KenFM.de

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21-01-19 02:06:00,

Hallo Zusammen,

ich möchte meine Anmerkungen zum Projekt „Rundfunk-frei“ von Olaf Kretschmann noch etwas präzisieren, da ich in der Sendung leider die richtigen Worte nicht gefunden habe.

Das Projekt ist optisch und inhaltlich hochprofessionell, klug durchdacht und sympathisch begründet. Insbesondere die Vielzahl der Protagonisten mit bürgerlichem und intellektuellem Background erstaunt. Hat uns doch der Mainstream jahrelang in Bild und Ton vermittelt (und dabei auch schon mal aktiv nachgeholfen), dass nur Spinner und „Reichsbürger“ die „GEZ“ kritisieren. Die Rundfunk-Volksentscheide werden nicht nur den Beitragszwang aufs Trapez heben, sondern auch dringend benötigte Diskursräume eröffnen, was beim derzeitigen Zustand unserer Gesellschaft durchaus überfällig ist.
Denn, würde der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch nur annähernd seine gesetzlichen Pflichten erfüllen, dann hätten wir keine sinkende Wahlbeteiligung, weniger prekäre Arbeitsverhältnisse, bessere Renten, keine Zustimmung für Kriege und imperiales Gebaren und mehr Solidarität innerhalb unserer Gesellschaft.

Generell sehe ich daher die ausschließliche Fokussierung auf den Zwangsbeitrag sehr kritisch. Mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten haben die anspruchsberechtigten Bürger ein Pfund in der Hand, welches für den Zusammenhalt der demokratischen Gesellschaft nicht zu unterschätzen ist.

Medien sollen Öffentlichkeit herstellen und der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat diese Aufgabe besonders sorgfältig wahrzunehmen. Wahrhaftige Information ist essentiell für das Funktionieren einer Gesellschaft. Menschen, die nicht korrekt und wahrheitsgemäß informiert werden, treffen in Folge zwangsläufig falsche Entscheidungen. Das gilt für Kaufentscheidungen ebenso wie für die Wahl einer politischen Partei, die Zustimmung für Kriegseinsätze und durch penetrante mediale Hetze geschürte Verachtung, Bekämpfung und Demütigung anderer Völker – so wie wir das gerade in Endlosschleife mit Russland erleben, mit Griechenland erleben mussten und mit Italien erleben werden.

Mir wäre es daher wesentlich lieber, wenn alle demokratischen Kräfte in die Reformierung, Verschlankung und qualitativen Verbesserung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks investieren würden, und zwar sowohl auf struktureller als auch auf inhaltlicher Ebene. Vermutlich kommt man hier auch nur mit Druck von unten (Zahlungsverweigerung, Volksentscheide) weiter, denn die derzeit etablierten Parteien werden „aus Gründen“ kein Interesse an einer Veränderung des IST-Zustandes haben.

Aber worum geht es:

Tagtäglich 24 Stunden lang flächendeckende, aus über zwanzig Fernseh- und 70 Rundfunkkanälen, Berieselung mit teils identischen, banalen, boulevardesken, wahrheitswidrigen, volksverhetzenden, verdummenden, manipulierenden und politisch überkorrekten Inhalten braucht kein Mensch in diesem Land. Unzählige seichte und antiaufklärerische Unterhaltungsformate, Krimiserien, Sportübertragungen und Scripted Reality-Dokus könnten sämtlich den Privaten überlassen werden.

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ZUR SACHE: Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen | KenFM.de

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24-12-18 12:14:00,

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8. Mai 1945. Als schlussendlich die Waffen schwiegen, nach elendigen langen sechs Jahren, gab es dieses eine Land unter seinem damaligen Namen Sowjetunion, in dem das Wort Vernichtungskrieg seiner Bedeutung grausam gerecht wurde.

Unfassbare 27 Millionen Menschen dieses großen schönen Landes verloren ihr Leben. Es wird annähernd unmöglich sein, in der gegenwärtigen Zeit Bürger, Familien des heutigen Russlands und seiner benachbarten Republiken zu finden, in denen es keine Opfer des Zeitraumes 1941 (dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht) bis 1945 (dem Kriegsende in der damaligen Reichshauptstadt Berlin) zu gedenken gilt.

Der unmittelbare konfrontative Anschluss, im sogenannten Kalten Krieg, brachte die Welt zeitweilig in die Nähe eines erneuten Weltkrieges. Der Warschauer Pakt auf östlicher Seite sowie das westliche NATO-Bündnis lieferten sich über Jahrzehnte theoretische Scharmützel, die überraschend abrupt 1990 friedlich ihr Ende fanden. Epochale Umbrüche dieser Zeit, das Ende der DDR, wie auch die Auflösung des Warschauer Paktes mündeten in der Auflösung der UdSSR  im Jahre 1991.

Möglichkeiten und Chancen einer friedlichen Zukunft wurden, entgegen getätigter Zusagen, nicht eingelöst. Mit dem Jugoslawienkrieg im Jahre 1991 wurde expansiven Plänen seitens der USA Tür und Tor geöffnet. Der Beginn der NATO-Osterweiterung.

Am 25. Oktober 2018 startete das NATO-Bündnis in Norwegen sein größtes Manöver seit Ende des Kalten Krieges. An Trident Juncture waren rund 50.000 Soldaten beteiligt, mehr als 8.000 davon stellte die deutsche Bundeswehr. In der unmittelbaren Nähe zu Russlands Grenzen sahen die teilnehmenden NATO-Staaten natürlich keinerlei provokatives Potenzial.

Die Einschätzung des Generalsekretärs des ausübenden Bündnisses, Jens Stoltenberg, spricht für sich: Stoltenberg betonte noch einmal, dass sich das Manöver nicht gegen Russland richte. „Die NATO übe, um Konflikte verhindern zu können und nicht, um einen Konflikt zu provozieren.“

94 Prozent der Deutschen halten gute Beziehungen zu Russland für wichtig (Ergebnis einer umfangreichen Studie des forsa-Instituts für Politik und Sozialforschung). Für sie ist der Russe kein Feind, er ist Nachbar. Die aktuelle Politik der deutschen Regierung, der NATO-Mitglieder und vor allem der USA interessiert das jedoch nicht.

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ZUR SACHE: Wie gestalten wir die Energiewende? | KenFM.de

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09-12-18 08:38:00,

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Die Sonne schickt jeden Tag mehr als 15.000 Mal mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Menschheit verbraucht. Ohne diese Energiequelle am Himmel wäre nie Leben auf der Erde entstanden.

Wann geht dem Homo sapiens sapiens endlich das Licht auf, sich von anderen Energieträgern wie Öl, Gas, Kohle oder Uran zu trennen, da er mit ihnen am Ende des Tages nur Probleme hat. Die meisten Kriege werden heute wegen dieser endlichen Energieträger geführt.

Völlig unnötig wie wir wissen, denn die Sonne scheint für jeden, schickt niemals eine Rechnung und ist damit der demokratischste Energieträger der Welt. Solarstrom ist Sozialstrom.

Es wird Zeit, die Hinwendung zu regenerativen Energien als Projekt für den Frieden zu erkennen. Wer klassische Ressourcen kontrolliert, übt enorme politische Macht aus und kann die Abhängigen erpressen. Diese Politik erleben wir jeden Tag und sie führt immer an die Front.

Es wird Zeit, das Kind beim Namen zu nennen. Dezentrale, regenerative Energieversorgung ist der Schlüssel für eine friedliche Zukunft.

Parallel dazu müssen wir uns über die Art des Bauens unterhalten. Die Bauwirtschaft muss zur Kreislaufwirtschaft zurückkehren. Der Werkstoff Holz, ein Produkt der Sonne, CO2-neutral und nachwachsend, kann vieles besser als Beton.

Die globale Nutzung der Sonne sowie die Renaissance von unbehandeltem Holz in der Bauwirtschaft werden nicht nur das klassische Klima verbessern, sondern den Menschen auch wieder zurück zur Natur führen.

„Macht euch die Erde untertan“, hat zu einer fatalen Fehlinterpretation geführt. Richtiger müsste es heißen: „Macht euch der Erde untertan“.

Lebe mit der Natur, nicht gegen sie. Kapieren, kopieren, kooperieren.

In der aktuellen Ausgabe von ZUR SACHE treffen der Journalist Franz Alt, der Holzexperte Erwin Thoma und der Bauunternehmer Ullrich Hintzen aufeinander. Das Klima im Studio war heiter bis stürmisch.

Inhaltsübersicht:

0:01:55 Licht aus oder Licht an? – Reicht Energie aus Sonne für alle?

0:16:40 Zivilisation auf Kosten künftiger Generationen

0:28:48 Ist der Klimawandel menschgemacht?

0:37:13 Chancen und Risiken bei der Verkehrswende

0:46:22 Wenn alte Energiekolosse den Weg versperren

0:54:52 Klimawandel und Flüchtlingsströme

1:03:56 Bildung als Schlüssel zur Energiewende

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ZUR SACHE: China – Greift der Drache nach der Pole-Position? | KenFM.de

ZUR SACHE: China – Greift der Drache nach der Pole-Position? | KenFM.de

21-10-18 08:17:00,

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Heute präsentieren wir die Premiere unseres neuen Formats „ZUR SACHE“.

Bei diesem Format geht es im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte. Gäste mit unterschiedlichsten persönlichen Hintergründen stellen sich der Debatte zu brandaktuellen politischen Themen – eine packende Darbietung „lebendiger Demokratie“.

Es existieren geo- wie gesellschaftspolitische Ereignisse, die in den klassischen Medien wenig bis keinerlei Erwähnung erfahren.

Ob bewusst so gehandelt wird, oder ob es vermeintlich keinerlei Interesse für entsprechende Themen gibt, obliegt der Einschätzung des Betrachters.

KenFM möchte mit diesem Format diese Lücke schließen und in regelmäßigen Abständen die vom Mainstream vernachlässigten Themen den interessierten Zuschauern zukommen lassen.

Das Thema der ersten Sendung lautet: China – Greift der Drache nach der Pole-Position?

China, das unbekannte Riesenreich mit 1,4 Milliarden Bewohnern. Jeder fünfte Mensch auf diesem Planeten ist ein Chinese.

Allein durch diese Tatsache stellen sich Fragen:

Was bedeutet das Projekt „One Belt, One Road“? Warum baut China in Thüringen eine Batteriefabrik? Wie ist das momentane Verhältnis von Russland zu China? Was sind die Folgen für Europa, bei einem Handelskrieg zwischen den USA und China? China: eine Konfliktregion oder die kommende Wirtschaftssupermacht?

Als Diskussionsteilnehmer waren im Studio:

  • Ernst Wolff: Journalist und Finanzexperte
  • Florian Kirner: Historiker und Politischer Aktivist
  • Claudio Grass: Unternehmer und Publizist

Inhaltsübersicht:

00:01:21 Die Historie Chinas und seiner Verbindungen mit dem Westen

00:15:37 Alte und neue Bindungen zwischen Währungen und Erdöl

00:26:52 Die russisch-chinesischen Beziehungen

00:41:03 Die Brennpunkte Nordkorea und Iran bei der Verschiebung globaler Machtansprüche

01:09:47 Chancen und Risiken der aktuellen Situation

Buchempfehlungen aus der Sendung:

Carroll Quigley: Tragödie und Hoffnung

Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht

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