Entwicklungsorganisation übt scharfe Kritik an G20-Gipfel

entwicklungsorganisation-ubt-scharfe-kritik-an-g20-gipfel

02-12-18 10:22:00,

Newsticker

2.12.2018 • 10:14 Uhr

Entwicklungsorganisation übt scharfe Kritik an G20-Gipfel (Symbolbild)

Aktivisten haben scharfe Kritik an den Ergebnissen des Gipfels der Staats- und Regierungschefs der großen Wirtschaftsnationen (G20) in Buenos Aires geübt. “Es ist schockierend, dass im gesamten Kommuniqué der Begriff soziale Ungleichheit nicht ein einziges Mal auftaucht”, sagte Jörn Kalinski von Oxfam nach Abschluss des Gipfels am Samstag. Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich sei eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.

“Sie zerfrisst unsere Gesellschaften, ist ökonomisch unsinnig und bedroht die Demokratie”, so Jörn Kalinski. Ohne die Reduzierung der Ungleichheit werde das Ziel, die extreme Armut bis zum Jahr 2030 beseitigen zu wollen, nicht erreicht werden. “Wir brauchen dringend ein wirkliches Umdenken und eine andere Politik, denn wachsende Ungleichheit ist das Resultat der Politik gerade auch der G20 über die letzten Jahrzehnte”. Dieses Vorhaben gehöre auf die Tagesordnung eines jeden G20-Gipfels. Die Schaffung einer entsprechenden Arbeitsgruppe in der “Gruppe der 20”, die sich beständig mit sozialer Ungleichheit beschäftigt, sei deswegen überfällig. (dpa)

Mehr zum Thema – Bunte Proteste und trübe Aussichten auf Einigung beim G20-Gipfel 

 » Lees verder

Russland übt scharfe Kritik an Erhöhung von US-Militärpräsenz in Norwegen

Russland übt scharfe Kritik an Erhöhung von US-Militärpräsenz in Norwegen

14-06-18 04:06:00,

Politik

16:45 14.06.2018(aktualisiert 16:58 14.06.2018) Zum Kurzlink

Die russische Botschaft in Norwegen hat die Stationierung US-amerikanischer Marineinfanteristen in Værnes und Setermoen sowie die Pläne zur Entwicklung der Infrastruktur auf dem Luftwaffenstützpunkt Moss-Rygge kommentiert.

„Wir haben die Ausweitung der ausländischen Militärpräsenz in Norwegen schon mehrmals kommentiert. Es hat sich nichts geändert: ob Værnes in Zentralnorwegen, Rygge in Süd- oder Setermoen in Nordnorwegen – derartige Schritte rufen bei uns ernste Besorgnis hervor“, teilt die Botschaft auf Facebook mit.

Ein solches Vorgehen stehe „in direktem Widerspruch“ zu der Entscheidung der norwegischen Führung aus dem Jahr 1949, ausländischen Streitkräften keine Militärstützpunkte zur Verfügung zu stellen, solange Norwegen nicht überfallen oder von einem Überfall bedroht werde.

„Sie (diese Schritte – Anm. d. Red.) machen Norwegen unberechenbar, können zu erhöhten Spannungen führen, regen zum Wettrüsten an und führen zur Destabilisierung der Lage im Norden Europas. Wir bewerten sie als eindeutig unfreundlich, sie werden nicht ohne Konsequenzen bleiben“, hieß es weiter.

Auch seien die ständigen Aufrufe, „Militärausgaben anzuheben“, besorgniserregend. Und das ungeachtet der Tatsache, dass Norwegen bereits hinsichtlich der Pro-Kopf-Militärausgaben auf Platz zwei stehe.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Norwegen beschlossen hat, die Zahl der US-Soldaten im Lande zu verdoppeln. Diese sollen in der Nähe der Grenze zu Russland stationiert werden.

 » Lees verder