„Schlimmer als die Corona-Pandemie“: Bill Gates warnt vor neuer Katastrophe

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07-08-20 06:58:00,

Gesellschaft

19:05 07.08.2020(aktualisiert 19:35 07.08.2020)

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Der US-Milliardär und Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat in einem Beitrag vor einer „weiteren globalen Krise“ unter dem Namen „Klimawandel“ gewarnt, deren Folgen für die Menschen schwerer ausfallen könnten als die der Corona-Pandemie.

„So schrecklich diese Pandemie auch ist, der Klimawandel könnte schlimmer sein“, hieß es in einem Beitrag, der am vergangenen Wochenende in seinem Blog „Gates Notes“ veröffentlicht wurde. Gates zufolge kann eine neue Katastrophe in nur wenigen Jahrzehnten die Menschen treffen.

Dabei verglich der Microsoft-Gründer die Auswirkungen der möglichen Krise mit der Coronavirus-Pandemie. Weltweit seien mehr als 600.000 Menschen an der Covid-19-Erkrankung gestorben. Auf Jahresbasis entspreche dies einer Sterblichkeitsrate von 14 pro 100.000 Menschen, so Gates.

„Innerhalb der nächsten 40 Jahre wird ein Anstieg der globalen Temperaturen die globale Sterblichkeitsrate voraussichtlich um den gleichen Betrag erhöhen – 14 Todesfälle pro 100.000 Menschen. Wenn das Emissionswachstum bis zum Ende des Jahrhunderts hoch bleibt, könnte der Klimawandel für 73 zusätzliche Todesfälle pro 100.000 Menschen verantwortlich sein“, hieß es im Beitrag.

Mit anderen Worten könnte bis 2060, so Gates, der Klimawandel genauso tödlich sein wie Covid-19, und bis 2100 könnte er fünfmal so tödlich sein.

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REUTERS / Athit Perawongmetha

Zudem geht der US-Milliardär davon aus, dass der durch den Klimawandel verursachte wirtschaftliche Schaden so schmerzvoll wie in der Corona-Krise sein werde, wenn die Welt auf dem derzeitigen Emissionsniveau bleiben sollte.    

Die Menschheit habe keine Zeit zu verlieren und müsse heute noch handeln, so die Botschaft.

„Wir brauchen neue Instrumente zur Bekämpfung des Klimawandels: CO2-freie Wege, um Strom zu produzieren, Sachen herzustellen, Lebensmittel anzubauen, unsere Gebäude kühl und warm zu halten, Menschen und Waren auf der ganzen Welt zu befördern“, so Gates.

Es werde Jahrzehnte dauern, bis alle notwendigen Erfindungen im Bereich saubere Energie entwickelt und eingesetzt seien, resümierte der US-Milliardär.

pd/mt/sna

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Covid-19: Schlimmer als Influenza? Eine Gedankenübung | www.konjunktion.info

covid-19:-schlimmer-als-influenza?-eine-gedankenubung-|-wwwkonjunktion.info

25-03-20 02:32:00,

Strategic Intelligence - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt intelligence.weforum.orgStrategic Intelligence - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt intelligence.weforum.org

Strategic Intelligence – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt intelligence.weforum.org

Vorbemerkung:
Das Nachfolgende ist eine reine Gedankenübung – ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit. Es kann durchaus sein, das ich an einer Stelle einmal falsch abgebogen bin, da das Thema doch durchaus komplex ist. Daher bitte ich um entsprechende Prüfung. Und bekanntlich kann man ja jede Statistik zum eigenen Weltbild passend modellieren. Datengrundlage für die hier angestellten Berechnungen sind die verfügbaren Angaben zum 24. März 2020.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt wöchentlich den sogenannten Influenza-Wochenbericht heraus, in dem die vorhandenen Fallzahlen zu den Influenza A(H1N1)pdm09-, Influenza A(H3N2)- und Influenza B-Viren aufgeführt werden.

Im derzeit aktuellen Wochenbericht zur Kalenderwoche 11/2020 finden wir auf Seite 6 die Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) der Meldewochen 6 bis 11 – also der Zeitraum, der auch bei der Erhebung von Covid-19 aktuell herangezogen wird.

RKI – Influenza-Wochenbericht 2020-11

(Download PDF)

In diesem Meldezeitraum von sechs Wochen wurden insgesamt 127.263 Influenza-Meldungen (MW 6 bis 11) an das RKI übermittelt.

Influenza Meldewoche 6-11 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDFInfluenza Meldewoche 6-11 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDF

Influenza Meldewoche 6-11 – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDF

Zudem gibt das RKI jedes Jahr einen Saisonbericht zur Influenza heraus. Letztmalig für die Saison 2018/2019.

RKI – Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland Saison 2018-19

(Download PDF)

In diesem Bericht finden wir auf Seite 35 die Gesamtanzahl der an das RKI gemäß IfSG in der Saison 2018/19 übermittelten labordiagnostisch bestätigten Influenza-Fälle. Diese betrug im Berichtszeitraum 181.105 Personen, wovon 852 nach den offiziellen Rückmeldungen verstorben sind.

Influenza-Fälle 2018-2019 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDFInfluenza-Fälle 2018-2019 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDF

Influenza-Fälle 2018-2019 – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDF

Dabei ist jedoch zu sagen, dass diese 852 Todesfälle für eine klassische Aussage zur Todesrate der Influenza-Viren ungeeignet ist. So schreibt das RKI auf Seite 46 unter dem Punkt 5.3. Influenza-bedingte Todesfälle (Exzess-Schätzungen):

Influenza-bedingte Todesfälle Seite 46 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDFInfluenza-bedingte Todesfälle Seite 46 - Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDF

Influenza-bedingte Todesfälle Seite 46 – Bildquelle: Screenshot-Ausschnitt PDF

Daher wird eine sogeannnte Exzess-Schätzung vorgenommen. Diese im Bericht auf Seite 47 zu findende Schätzung besagt, dass in der Saison 2017/18 ca.

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Uploadfilter wird noch schlimmer – jetzt kann nur noch das EU-Parlament Merkel aufhalten

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11-02-19 08:12:00,

Wir erinnern uns. Gerade erst hatte „Mutti´s Bester“ Peter Altmaier (Bundeswirtschftsminister) seinen großen Industrieplan vorgestellt. Die Marschroute ist klar. Deutschland braucht große, sehr große, super große, mega-starke Konzerne für den globalen Wettbewerb. Die müssen geschützt, aufgepeppelt und umsorgt werden vom Staat, so gut es geht. Das ist das klassische französische Modell, das aber auch viele Probleme mit sich bringt.

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Es sorgt nämlich dafür, dass diese privaten Konzerne, die unter staatlicher „Obhut“ stehen, unterbewusst den Antrieb verlieren effizient zu arbeiten und sich stetig fortzuentwickeln. Die Notwendigkeit zu ständiger Innovation und Effizienz geht zwangsläufig verloren, wenn man weiß, dass man notfalls eh vom Staat gerettet wird. Da kann man nichts gegen machen – es ist einfach so!

Deutsche Bank und Commerzbank – das Baby von Olaf Scholz

Schon seit Monaten wird gemunkelt, dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz es nur zu gerne sehen würde, wenn Deutsche Bank und Commerzbank fusionieren. Der Nachteil: Der Wettbewerb außerhalb der Bankengruppen „Sparkasse“ und „Volksbank“ würde weiter rapide abnehmen. Und noch viel, viel schlimmer: Endgültig wäre das Erpressungspotenzial durch so eine Bank bei 100% angekommen. Bei der nächsten Finanzkrise und einer eventuellen Schieflage der Bank müsste der Steuerzahler sie retten, noch viel mehr als es eh schon heute der Fall ist. Das Finanzsystem ist solchen Banken immer stärker ausgeliefert, je mehr Volumen in ihnen konzentriert wird.

Aber jemand wie „G20 Olaf“ denkt wohl nicht so weit. Er denkt wohl momentan genau so wie Peter Altmaier in der Kategorie „Wir müssen Nationale Champions schaffen“. Größe schafft Unverwundbarkeit und Stärke, so die schlichte Denkweise? Wie falsch das doch ist, gerade bei Banken. Man denke bitte an die desaströsen Auswirkungen, als die kaputte Dresdner die Commerzbank mit in die Problemzone riss, nachdem die Commerzbank die Dresdner gekauft hatte. Größe half hier überhaupt nicht.

Nun drückt Olaf Scholz offenbar aufs Tempo, damit die Fusion der beiden letzten großen deutschen Banken noch vor der Europawahl im Mai verkündet werden kann. Nur warum die Eile? Laut WiWo hat man Angst, dass es danach zu Verzögerungen kommt, weil der gesamte Politikapparat nach der Wahl erstmal monatelang still steht, weil neue Abgeordnete hinzukommen und alte gehen,

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