“Ukraine-Krise”: Was der Spiegel seinen Lesern über Joe Biden und seinen Sohn verschweigt | Anti-Spiegel

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04-10-19 02:13:00,

Es ist wirklich faszinierend, wie eindeutig und offen die deutschen Medien Partei ergreifen, anstatt objektiv und kritisch zu berichten, wie ich an einem einfachen Beispiel aufzeigen will.

Natürlich geht es in diesem Beispiel um den „Ukraine-Skandal“, der derzeit die Medien beherrscht. Ich will jetzt gar nicht auf die Hintergründe des Falls eingehen, es geht nur die Berichterstattung zu einem kleinen, aber wichtigen Aspekt.

Bei dem „Ukraine-Skandal“ geht es um die Frage, ob Joe Biden und sein Sohn in Korruption verwickelt sind. Und nun möchte ich nur die bekannten und unbestrittenen Fakten aufzählen:

  1. Joe Biden war Vizepräsident der USA und hat seinen Sohn, der keinerlei Regierungsamt hatte, regelmäßig auf dienstliche Reisen ins Ausland mitgenommen. (In Deutschland ist es schon ein Skandal, wenn der Ehepartner eines Ministers mit dem Dienstwagen zur Arbeit gebracht wird)
  2. Bekannt ist eine Reise nach Peking 2013 und während Papa Biden große Politik gemacht hat, hat Sohnemann Biden Anteile an einem chinesischen Investmentfond erhalten, für die er später etwas über 400.000 Dollar bezahlt hat.
  3. Papa Biden war unter Obama nach dem Maidan für die Ukraine zuständig und als die Reifen auf dem Maidan noch qualmten, hat Sohnemann Biden sofort einen mit 50.000 Dollar monatlich dotierten Nebenjob bei einem ukrainischen Gaskonzern bekommen. Sohnemann Hunter Biden kannte weder die Ukraine, noch hatte er Erfahrung im Gasgeschäft. Er war komplett unqualifiziert für den Job. Aber er war der Sohn des US-Vizepräsidenten, der gerade für die Ukraine zuständig war.

Das sind die Fakten.

Im Spiegel können wir dazu seit Tagen einen sich immer wiederholenden Satz lesen:

„Trump verdächtigt die Bidens ohne Belege, in Korruptionsvorgänge in der Ukraine wie in China verwickelt gewesen zu sein.“

Ohne Belege? Das macht der Spiegel geschickt, denn: Ja, es gibt für die „Korruptionsvorgänge“ noch keine Belege und das liegt daran, dass Papa Biden den Generalstaatsanwalt der Ukraine, der gegen den Gaskonzern ermittelt hat, gefeuert hat. Der neue Generalstaatsanwalt hat dann die Ermittlungen eingestellt. Daher kann es keine Belege geben, denn Papa Biden hat die Ermittlungen, die Belege hätten erbringen können, selbst abgewürgt.

Joe Biden hat die ukrainische Regierung erpresst: Wenn sie nicht sofort den Generalstaatsanwalt feuern, wird eine Milliarde US-Dollar an Hilfsgeldern nicht an die Ukraine ausbezahlt.

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Todenhöfers Show – was soll‘s?: Mit seinen leidenschaftlichen Vorträgen gegen den Krieg spricht er ein junges Publikum an. Ein Bericht.

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08-05-19 12:57:00,

Der Hamburger Journalist Lothar W. Brenne-Wegener hat uns einen Bericht über einen Vortragsabend von Vater und Sohn Todenhöfer in Hamburg geschickt. Der Bericht ist spannend. In vielerlei Hinsicht. Deshalb machen wir ihn den NDS-Leserinnen und Lesern zugänglich. Albrecht Müller.

Zur Einführung zitiere ich aus der Mail des Kollegen aus Hamburg an mich:

In Ihrem Telefoninterview mit Jürgen Todenhöfer – “Ein Gespräch mit Jürgen Todenhöfer über die „Große Heuchelei“ des Westens” – lese ich auf den NachDenkSeiten:

Ein Beispiel für seine schnörkellose Darstellung der Fakten: ‚Immer wenn man tötete, sagte man: Das tun wir dir zuliebe, das ist eine humanitäre Aktion.

Wenn wir von „humanitären Kriegen“ sprechen, wäre die korrekte Übersetzung: Humanes Totschlagen von Kindern.‘

Mich erinnert dies an die Logik der Sprecher des US-Militärs während des Vietnamkriegs, wenn sie auf ihren Pressekonferenzen, den Five o’clock follies, auf der Dachterrasse des REX Hotels  in Saigon verkündeten: Wir mußten das Dorf zerstören, um es zu retten!

Ich habe am 2. Mai die Lesung von Jürgen Todenhöfer in Hamburg Wilhelmsburg besucht, weil ich neugierig war, wie diese ablaufen würde, wieviel Zuhörer er an dem Abend zusammenbringen würde und wie wohl die Athmosphäre sein würde. Ich habe meine Eindrücke in dem in der Anlage beigefügten Bericht zusammengefaßt, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. …

Mit den besten Grüßen, Lothar W. Brenne-Wegener“

Auftritt: Todenhöfer
Jürgen Todenhöfer liest in Hamburg aus seinem Buch „Die Große Heuchelei“
(2. Mai 2019)

Wer am 2. Mai dieses Jahres Jürgen Todenhöfer in Hamburg erlebte, wurde von Anfang an Zeuge einer perfekt inszenierten Show. Was bereits mit der Ticketvergabe durch eine Konzertbüro Augsburg GmbH im Internet begann, fand seine Fortsetzung in einem spektakulären Auftritt des Referenten im Bürgerhaus im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, der eher dem eines Popstars glich und fand schließlich seine Ergänzung darin, daß gegen Ende der Veranstaltung, als J.T. seine am Abend restlos ausverkauften Bücher signierte, eigens ein Mitarbeiter für die Anfertigung von Selfies abgestellt war.

Hier waren – selbst für den letzten Besucher sichtbar – Medienprofis am Werk! Unterstützt während der gesamten Performance wurde Vater Todenhöfer von seinem Sohn Frederic.

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Wir veröffentlichen seinen Wunschzettel: Seehofer fordert von EU-Kommission massive Internetzensur

Wir veröffentlichen seinen Wunschzettel: Seehofer fordert von EU-Kommission massive Internetzensur

04-06-18 05:10:00,

Online-Plattformen wie Facebook, Youtube oder Twitter sollen verpflichtend „rechtswidrige terroristische Inhalte“ innerhalb einer Stunde entfernen. Handeln sie nicht schnell genug, sollen sie dafür haftbar gemacht werden.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Das fordern die Innenminister Deutschlands und Frankreichs, Horst Seehofer (CSU) und Gérard Collomb (PS, Sozialdemokraten), in einem gemeinsamen Brief von Mitte April an die EU-Kommission, den wir hier veröffentlichen (aus dem PDF befreit). Sollte der Vorschlag einer Gesetzesinitiative umgesetzt werden, liefe das einerseits auf den verbindlichen Aufbau einer europaweiten Zensurinfrastruktur hinaus, die – wie der Brief andeutet – bald auf andere Inhalte ausgeweitet werden könnte.

Andererseits gefährdet der Vorstoß de facto das sogenannte Providerprivileg, das zu einem Grundpfeiler der europäischen Internetwirtschaft zählt. Dieses stellt Anbieter von der Haftung frei, wenn Nutzer illegale Inhalte auf ihre Plattformen hochladen. Löschen müssen sie erst, wenn sie auf solche Inhalte aufmerksam gemacht werden und nicht handeln.

Damit drängen die beiden Innenminister die EU-Kommission dazu, deren „Empfehlung“ von Anfang März in Gesetzesform zu gießen und sie zusätzlich mit Sanktionen für Verstöße zu verknüpfen. Diese Empfehlung hat die Kommission erst im März präsentiert. Sie richtet sich gegen „terroristische Inhalte, Aufstachelung zu Hass und Gewalt, Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern, Produktfälschungen und Urheberrechtsverletzungen“.

Erster Schritt Richtung Zensurinfrastruktur: Anti-Terror

Besonders angetan haben es der Kommission terroristische Online-Inhalte, die innerhalb einer Stunde nach einer Meldung von den Plattformen verschwinden sollen. Eine zentrale Hash-Datenbank mit digitalen Fingerabdrücken solcher Inhalte und daran angeschlossene Upload-Filter sollen dafür sorgen, dass sie nicht mehr erneut hochgeladen werden können. Man habe „bei den großen Unternehmen angeregt, kleinere Plattformen logistisch zu unterstützen“. Mit anderen Worten: Google, Facebook und Co sollen ihre Uploadfilter kleineren Plattformen zur Verfügung stellen, in der Regel läuft das über Lizenzieren. Welche Plattformen genau betroffen sein sollen, ist noch unklar.

Doch bislang beließ es die Kommission bei diesen „freiwilligen“ Maßnahmen, auch wenn sie den Plattformen beständig das Damokles-Schwert legislativer Schritte über den Kopf hielt. Bis Mai gab sie den Plattformbetreibern – und den Mitgliedstaaten – Zeit, „relevante Informationen zu terroristischen Inhalten“ vorzulegen. Gepaart mit den Ergebnissen einer öffentlichen Konsultation sowie einer Folgenabschätzung wollte sie anschließend entscheiden,

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