Wechselt die Seite!

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20-05-20 01:20:00,

Nein, sie durften ihre alte Mutter nicht im Pflegeheim besuchen, auch nicht als näch¬ste Angehörige. Sie war zwar todkrank, aber sie lag ja „noch nicht im Sterben“. Zwei Tage später dann der Anruf: „Oh, es tut uns leid. Heute Morgen ist sie überraschend gestorben.“ — So geschehen vor einigen Wochen im Kanton Aargau. Kein Aufschrei einer Kirchenleitung angesichts solcher Ereignisse und Maßnahmen, keine Anklage gegen diejenigen, die sie erlassen haben und aufrechterhalten. Reihum nur himmelschreiendes Schweigen zu einer Menschenverachtung im Namen der „Gesundheit“ und eiserne Duldsamkeit auf „Teufel komm raus“.

Man folgte und folgt unkritisch den Empfehlungen und Verordnungen einiger weniger Experten und Politiker. Keine Fakten wurden geprüft, keine Zusammenhänge betrachtet, keine Folgerungen abgewogen, nicht die leiseste Kritik wurde laut vonseiten der Kirchen. Einsam Sterbende in den Heimen und Krankenhäusern, depressive Kinder zuhause, arbeitslose Männer und Frauen, Tausende Tote wegen abgesagter Operationen, nach UN-Schätzungen eine zusätzliche Million Hungertote in der Dritten Welt durch eine provozierte Rezession im reicheren Teil der Welt — alles das liegt offenbar weit unter jeglicher klerikaler Wahrnehmungsschwelle.

Für den Chefkommentator der Welt sind jedoch abgesagte Oster-Gottesdienste und anderes kein Zeichen von „Duckmäusertum“, sondern eine „berührende zivile Modernität“ (1). In einem gewissen Sinne mag der Mann sogar recht haben: Maulkörbe, auch selber umgeschnallte, werden wieder modern.

„Zustände wie in Italien“ habe man vermeiden wollen. — Aha. Worin bestanden und bestehen die, wenn man von effektheischenden und zum Teil bewusst manipulierten Bildern und Berichten absieht? Die bestehen darin, dass Italien die im Durchschnitt älteste Bevölkerung von ganz Europa aufweist, dass 99 Prozent der „Corona-Toten“ eine oder mehrere schwere Vorerkrankung hatten, dass jeder Tote mit Corona-Viren als an diesen Viren verstorben gilt (so auch die Zählweise in den anderen Ländern!), dass das Land einen Bruchteil an Spital- und Intensivbetten hat im Vergleich zu seinen nördlichen Nachbarn, dass in der Lombardei bis kurz vor jenen Bildern eine umstrittene Impfung gegen Hirnhautentzündung durchgeführt wurde, dass …

Man führe sich einige weitere Fakten vor Augen:

Je mehr Menschen getestet werden, desto mehr Infizierte findet man — aber deren Prozentsatz, die Infektionsrate, kann dabei sinken. — Schau einer an!

Ohnehin habe sich herausgestellt, dass diese Mehrzahl der zunächst „positiven“ Tests nachweislich falsche Ergebnisse geliefert hatte. Corona-Viren gibt es seit vielen Jahren,

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Große Aufregung um eine Seite, die Mainstream-Journalisten auffordert, Missstände zu melden | Anti-Spiegel

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01-12-19 10:13:00,

Vertreter der Mainstream-Medien sehen die Pressefreiheit bedroht, weil eine Internetseite Journalisten dazu auffordert, „auszusteigen“ und über Missstände in ihren Redaktionen zu berichten.

Die Seite Mainstream-Aussteiger wurde von Abgeordneten der AfD online gestellt. Dort steht nur ein kurzer Text:

Liebe Mitarbeiter der Mainstream-Medien,
sind Sie Journalist geworden, weil ihnen die Wahrheit und die unabhängige Information der Bürger am Herzen liegen?
Haben Sie die Nase voll von befristeten Verträgen und Stellenstreichungen?
Wollen Sie wieder in den Spiegel schauen können, ohne dabei Georg Restle und Anja Reschke zu sehen?
Dokumentieren Sie mit uns die schlimmsten Lügen und Manipulationen der Haltungsredaktionen und schicken Sie sie – garantiert anonym und komplett vertraulich – an diese E-Mail-Adresse: info@mainstream-aussteiger.de.
Sie werden sich besser fühlen!

Whistleblower sind ja derzeit in aller Munde, wie wir zum Beispiel in den USA beim angeblichen „Ukraine-Skandal“ beobachten können. Und Whistleblower sind für die Mainstream-Medien etwas Gutes, solange sie nicht gegen das gewollte Narrativ verstoßen. Und so hat Seite hat für einigen Wirbel gesorgt, weil sie genau das anscheinend tut. Der deutsche Journalisten-Verband hat zum Beispiel getwittert: „AfD provoziert mit ihrem „Aussteigerprogramm“ weiter. Einfach nur widerlich!

#AfD provoziert mit ihrem “Aussteigerprogramm” weiter. Einfach nur widerlich! https://t.co/AQ2Q8oBDQ1

— Journalisten-Verband (@DJVde) November 29, 2019

Auf seiner Seite hat der Verband geschrieben:

„Der Deutsche Journalisten-Verband wertet das von AfD-Abgeordneten propagierte „Aussteigerprogramm für Mainstreamjournalisten“ als Provokation gegen den kritischen Journalismus.“

Der Verband der Journalisten soll alle deutschen Journalisten vertreten, also demnach überparteilich und neutral sein, stattdessen ergreifen der Verband und sein Vorsitzender Frank Überal jedoch immer wieder bei politischen Themen Partei. Wer „kritischen Journalismus“ fordert, muss eine solche Seite, wie die „Aussteiger-Seite“ begrüßen, denn sollte es Missstände in Redaktionen geben, dann sollte ein kritischer Journalist diese aufdecken. Das ist per Definition sein Job. Und der Verband der Journalisten sollte das ausdrücklich unterstützen.

Sollte es andererseits keine Missstände in den deutschen Redaktionen geben, dann kann doch diese Seite allen herzlich egal sein, weil sich niemand bei ihr melden wird.

Warum also die Aufregung?

Aber der Journalisten-Verband schreibt auch:

„Der DJV-Vorsitzende rät den Journalisten dazu,

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PKK und YPG sind Terroristen je nach der Seite der Grenze

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17-10-19 07:50:00,

Die YPG präsentiert sich als syrische politische Organisation, die mit der türkischen PKK verbunden ist. Die meisten ihrer Führer sind jedoch nicht Syrer, sondern Türken, was darauf hindeutet, dass die YPG der syrische Ableger der PKK ist.

Während des Kalten Krieges war die PKK eine revolutionäre Partei, die mit der Sowjetunion verbunden war. Sie führte einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Diktatur für die Anerkennung der kurdischen Kultur. Nach der Verhaftung ihres Chefs Abdullah Öcalan im Jahr 1999 wurde die PKK jedoch allmählich schwächer. Nach Angaben des ehemaligen türkischen Generalstabschefs ” İlker Başbuğ ” wurde sie dann von den Vereinigten Staaten durchdrungen, die ihren Sitz nach Dänemark verlegten. Die Partei änderte dann ihre Doktrin völlig. Sie gab den Marxismus-Leninismus auf, zu Gunsten der Anarchie nach Murray Bookchin. Das Hauptquartier der renovierten PKK tauchte 2005 wieder in der Türkei unter.

Die PKK driftete allmählich ab. Von Aktionen gegen den türkischen Staat während des Kalten Krieges ist sie im 21. Jahrhundert zu einer einfachen terroristischen Organisation geworden, die Zivilisten angreift.

Im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Syrien wurde die YPG 2011 von den Vereinigten Staaten gegründet, um die Arabische Republik Syrien zu stürzen. Seit ihrer Gründung haben Frankreich und Deutschland sie weitgehend unterstützt, um nach dem Projekt von Leon Blum und Chaim Weizmann von 1936 einen kurdischen Staat auf assyrischen und arabischen Boden zu schaffen.

Die PKK wird von Australien, Kanada, den Vereinigten Staaten, Neuseeland, der Europäischen Union und der Türkei (d.h. von der NATO und den “Fünf Augen”) als Terrororganisation eingestuft. Diese Klassifizierung hat sich mit der Auflösung der UdSSR nicht geändert. Logischerweise sollte die YPG auch als Terrororganisation betrachtet werden, aber im Allgemeinen ist das nicht der Fall, außer in der Türkei.

Übersetzung
Horst Frohlich

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Verborgene Seite der US-Geheimdienste: So vereitelte die „junge CIA“ Hitler-Attentate

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07-09-19 08:49:00,

Im Zweiten Weltkrieg gab es einen breiten Widerstand – von konservativ bis links – gegen Adolf Hitler in Deutschland. Allerdings „halfen US-Geheimdienste diesen Gruppen nicht beim Beseitigen der Nazi-Diktatur“, erklärt Publizist Werner Rügemer aus Köln im Sputnik-Interview: „Im Gegenteil: Sie verhinderten 1944 das Stauffenberg-Attentat auf Hitler.“

„Ich beschäftige mich schon lange mit der Expansion der Vereinigten Staaten und der US-amerikanischen Unternehmen, Banken, Medien und verschiedener anderer US-Institutionen in Europa seit dem Ersten Weltkrieg“, sagte Werner Rügemer, Publizist, Finanz-Experte und „interventionistischer Philosoph“ aus Köln, im Sputnik-Interview. Er gilt als entschiedener Kritiker der Praxis des heutigen US-Finanzriesen „BlackRock“, der sich durch Spekulation auch im deutschen Wohnungsmarkt einkauft. Doch die historische Dimension interessiert ihn ebenso, denn dort liegen die Wurzeln für Probleme der Gegenwart. 

Office der US-amerikanische Fondsgesellschaft Blackrock (Archiv)

©
AFP 2019 / Lino Mirgeler / dpa

„Ich bin darauf gestoßen, dass die USA im Zweiten Weltkrieg ihren ersten staatlichen Auslandsgeheimdienst eingerichtet haben: Das Office of Strategic Services (OSS). Das Interessante ist: Die beiden Gründer und Chefs des OSS waren zwei Star-Anwälte der Wall Street. Major General William Donovan und Allen Dulles. Diese waren seit den 1920er Jahren wichtige Anwälte für Auslandsbeziehungen großer US-Konzerne wie Standard Oil, Ford oder General Motors.“ Aber die beiden US-Juristen vertraten damals laut Rügemer eben auch große deutsche und Schweizer Unternehmen. „Darunter die IG Farben oder auch Krupp.“

1942: Geburt des US-Auslands-Geheimdienstes OSS

Dulles und Donovan „haben ab 1942 den US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst OSS geleitet und der wichtigste Standort war Europa, damals Zentrum des Weltkrieges. Dulles hatte die Leitung der Europa-Abteilung inne. Diese hatte ihren Sitz in der militärisch neutralen Schweiz. Nebenher hatte er noch ein Büro im Schweizer Finanzzentrum Zürich.“ Offiziell war Dulles „nur“ Mitarbeiter der US-Botschaft in der Schweiz. Aus dem OSS, der von 1942 an existierte, ging 1947 die heutige CIA hervor.

Bereits im Juli, zum 75. Jahrestag des missglückten Stauffenberg-Attentats auf Hitler, veröffentlichte Rügemer für die „NachDenkSeiten“ (NDS) den Beitrag: „Verschwörung in der Verschwörung“. Darin schreibt er:

„Dulles hatte die übergeordnete Aufgabe, das Eigentum und die Geschäfte von US-Unternehmen und Banken wie Ford, General Motors, IBM, ITT, Standard Oil, Chase Manhattan und J.P. Morgan mit dem Deutschen Reich im ganzen besetzten Europa abzusichern, auch mit Blick auf die Nachkriegszeit.“

„Hitler-Attentat hätte Moskau genützt“

Ebenso übt der Kölner Autor im Beitrag deutliche Kritik an den etablierten Medien und an der Bundespolitik:

Museum Roter Stern Wünsdorf Tür mit Sowjetstern

©
Foto : Simon Villegas

„In Bild,

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„Gott ist auf unserer Seite“ – Der Drang der kirchlichen Gutmenschen nach theokratischer Herrschaft

„gott-ist-auf-unserer-seite“-–-der-drang-der-kirchlichen-gutmenschen-nach-theokratischer-herrschaft

09-08-19 07:33:00,

Selbst Pfarrer der evangelischen Kirche bekennen, dass sie unsicher und zweifelnd in ihrem Glauben an Gott geworden seien. Aber merkwürdigerweise klammern sie sich umso krampfhafter an die angebliche Gewissheit, dass Gott durch die Retter der Flüchtlinge im Mittelmeer, durch Greta und die Schüler für die Klimarettung und letztlich durch alle Gläubigen wirke, die sie unterstützen. „Wir haben Gott auf unserer Seite.“ – Die Sache ist religiös entschieden. Wozu brauchen wir da noch Demokratie? Fragen wir einfach das kirchliche Orakel, auf wessen Seite sich Gott befindet.

Die Predigt im Schlussgottesdienst des vergangenen Evangelischen Kirchentages, die Pfarrerin Dr. Sandra Bils hielt1, ist ein besonderes Symptom des Verfalls der Evangelischen Kirche zu einer religiös aufgeblasenen politisch agierenden Mitregierungsorganisation.

Plakat des Kirchentages – leicht platzende schwebende Träume

Das Alte trägt nicht mehr

Dr. Bils beklagt zunächst die zunehmende Unsicherheit, den Zweifel und den Verlust des Glaubens an Gott und stellt in den Mittelpunkt den Hebräerbrief des Apostels Paulus, der damals schon Ähnliches beklagte. „Das Alte trägt nicht mehr, und noch gibt es keine Idee, wie es anders gehen könnte. Kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch. … Vielleicht ist unsere Zeit wirklich vorbei. Volkskirche bröckelt, Volksparteien auch.“
Auch sie ist oft gar nicht selbstsicher. Es gibt Tage, „an denen meine Unzufriedenheit so stark ist, dass ich nicht mal aus dem Bett komme? Egal wie sehr ich mich auch anstrenge.“

Doch immer wieder spricht sie sich selbst und den Zuhörern mantramartig, suggestiv Mut zu mit einem Satz aus dem Hebräerbrief, der die Gemeinde damals ermahnte: Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“
Und sie biedert sich vulgär-populistisch dem Mann auf der Straße an: „Der Hebräerbrief ist für mich eine Mischung aus Trost und Arschtritt:  Mensch, werf´ dein Vertrauen nicht weg!!!“ –

Es ist dazu noch eine schlechte Übersetzung, da Vertrauen oder Glaube einfach ohne unser Zutun schwindet. Man kann sich nur bemühen, ihn nicht fahren zu lassen. Hat man ihn noch, wird keiner auf die Idee kommen, ihn wegzuwerfen; ist er geschwunden, kann man ihn nicht mehr wegwerfen. Aber mit begrifflicher Klarheit und Logik nehmen es die evangelischen Theologen überhaupt nicht so genau.
Sie sagt ja von sich selbst auch nicht,

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