Trump setzt Fleischindustrie mit Waffenbauern gleich

29-04-20 01:22:00,

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US-Präsident Donald Trump hat die Fleischfabriken des Landes am Mittwoch per Dekret mit den Rüstungsunternehmen gleichgesetzt. Das macht möglich, dass die Fleischproduktion trotz der Corona-Krise weiterläuft.

Große Fleischproduzenten in den Vereinigten Staaten, die wegen der Ausbreitung des Coronavirus unter ihren Beschäftigten ihre Fabriken schließen mussten, von einem Fleischmangel gewarnt.

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REUTERS / JOSHUA ROBERTS

„Es ist wichtig, dass die Produzenten von Rindfleisch, Schweinefleisch und Geflügel weiter in der Versorgungskette arbeiten, um eine reibungslose Versorgung der Amerikaner mit Proteinen sicherzustellen“, heißt es in Trumps Dekret.  

Zuletzt musste der führende Fleischproduzent Smithfield Foods auf Druck der Behörden seine Fabrik im Bundesstaat Illinois dicht machen. Hormel Foods schloss zwei Putenfleischfabriken in Minnesota. Im US-Bundesstaat Indiana stellte ein wichtiger Schweine-Schlachthof den Betrieb ein.

Im US-Großhandel haben die Fleischpreise inzwischen ein Rekordniveau erreicht. Schweinefleisch verteuerte sich in einer Woche um 30 Prozent.

Die USA sind am schlimmsten von dem Coronavirus SARS-CoV-2 betroffen, das erstmals im Dezember 2019 in China entdeckt worden war. Nach Angaben der Johns Hopkins University (JHU) in Baltimore gab es in den Vereinigten Staaten bis Mittwochvormittag mehr als eine Million Infektions- und 58.000 Todesfälle. Weltweit zählt die JHU, die sich in ihren Erhebungen nicht nur auf Behördenangaben, sondern auch auf Medien stützt, bereits mehr als 3,1 Millionen Infektionen und 217.000 Tote.

leo/ae

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Bargeldabschaffung: Setzt der Gewöhnungseffekt bereits ein? | www.konjunktion.info

20-04-20 10:39:00,

Geldautomat - Bildquelle: Pixabay / Peggy_Marco; Pixabay LicenseGeldautomat - Bildquelle: Pixabay / Peggy_Marco; Pixabay License

Geldautomat – Bildquelle: Pixabay / Peggy_Marco; Pixabay License

Prognosen besagen, dass das Bargeld schneller verschwinden könnte als man bislang angenomen hat. Dank der medial geschürten Angst vor Covid-19 scheinen manche Verbraucher zu glauben, dass bargeldloses Bezahlen “sicherer sei”. Dabei ist der Rückgang der Bargeldnutzung seit langem bekannt, doch erste Hinweise deuten darauf hin, dass die “Coronavirus-Pandemie” diesen Trend noch verschärft hat.

Im März 2019 wurde in Großbritannien ein Papier mit dem Namen Access to Cash Review veröffentlicht, in der die Situation des britischen Bargeldnetzes ausführlich beschrieben wird. Die von Link (dem größten Geldautomatennetzwerk Großbritanniens) finanzierte Übersicht zeigte, dass in den letzten zehn Jahren die Barzahlungen von 63% auf 34% zurückgegangen sind und “ein geradliniger Verlauf des aktuellen Trends ein Ende der Bargeldverwendung bis 2026 erwarten lässt”.

ACCESS TO CASH REVIEW March 2019 Final Report

(Download PDF)

Zwölf Monate später ist das Thema der Bargeldnutzung aktueller denn je. Bevor ich jedoch darauf eingehe, möchte ich zuerst eine kurze Zusammenfassung im Bezug auf Bargeld und seine Nutzung inmitten von Covid-19 geben.

Im Januar wurden erste Berichte zur Ausbreitung des Coronavirus in China in der Hochleistungspresse veröffentlicht. Im Februar nahm die Berichterstattung zu und seitdem werden wir medial tagtäglich mit diesem Thema “zwangsbeglückt”. In dieser Zeit fiel auch eine Entwicklung, die zuerst nur geringe Beachtung fand. Nämlich die Nachricht, dass die People’s Bank of China (PBOC) begonnen hatte, Banknoten zu desinfizieren. Laut Fan Yifei, dem stellvertretenden Gouverneur der PBOC, geschah dies, um “die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung bei der Verwendung von Bargeld zu gewährleisten”. Etwa zu dieser Zeit berichtete die Weltgesundheitsorganisation zum ersten Mal, dass Covid-19 über kontaminierte Gegenstände übertragen werden könnte. Bis dahin hatte die WHO noch keinen ausdrücklichen Bezug zwischen Covid-19 und physischem Geld hergestellt. Die Entscheidung der PBOC, Milliarden von Yuan-Banknoten zu desinfizieren, war die erste Verbindung zwischen der Verwendung von Bargeld und der möglichen Verbreitung des Coronavirus, jedoch ohne einen direkten Beweis dafür zu liefern.

Im März schnellte der “Angstindikator bzgl.

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Bundeswehr setzt in Corona-Krise 15.000 Männer und Frauen ein

27-03-20 01:47:00,

Deutschland

12:26 27.03.2020(aktualisiert 12:32 27.03.2020)

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Die Bundeswehr setzt zur Unterstützung von Bundesländern und Kommunen in der Corona-Krise 15.000 Soldaten ein.

Diese Männer und Frauen seien nicht in Verpflichtungen wie die laufenden Auslandseinsätze eingebunden und stünden nun “in abgestufter Verfügungsbereitschaft“, sagte Generalleutnant Martin Schelleis, der den militärischen Unterstützungseinsatz koordiniert und führt, am Freitag in einer telefonischen Pressekonferenz. Bundesweit werde es vier regionale Führungsstäbe geben. Volle Einsatzbereitschaft sei in der kommenden Woche geplant. Die Bundeswehr sei auf eventuelle Lageverschärfungen vorbereitet.

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REUTERS / MICHELE TANTUSSI

Bis Freitagmorgen seien 200 Anträge auf Amtshilfe eingegangen, ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vortag, sagte Schelleis. Er ist Inspekteur der sogenannten Streitkräftebasis und damit Nationaler Territorialer Befehlshaber der Bundeswehr. Gefragt seien vor allem Unterstützungsleistungen des Sanitätswesens. Er nannte auch sichere Lagerflächen für medizinische Güter, Unterkünfte für die Polizei, Fachkompetenz für ein mobiles Krankenhaus, mobile Rettungsstationen und Teststationen. Allerdings seien Ressourcen auch bei der Bundeswehr begrenzt. Weniger als ein Prozent der deutschen Ärzte seien in der Bundeswehr.

ai/dpa

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London setzt auf großflächige Videoüberwachung, die Personen in Echzeit aufspüren kann

08-02-20 08:26:00,

Lesezeit: 1 min

08.02.2020 08:26

Die Londoner Polizei nutzt die zahlreichen Überwachungskameras in der Stadt, um Personen mittels Gesichterkennung in Echtzeit aufzuspüren.

London setzt auf großflächige Videoüberwachung, die Personen in Echzeit aufspüren kann

Überwachungskamera vor dem Big Ben in London. (Foto: dpa)

Foto: Facundo Arrizabalaga

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Ukraine-Update: Kiew setzt Voraussetzungen nicht um – Treffen im Normandie-Format in Gefahr | Anti-Spiegel

09-10-19 11:25:00,

In der Ukraine sollte schon am Montag an bestimmten Frontabschnitten eine Entflechtung der Streitkräfte stattfinden. Jedoch setzen die Kiewer Truppen dies bisher nicht um. Damit gerät ein geplantes Treffen im Normandie-Format zwischen Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine in Gefahr.

Nachdem Kiew schließlich am 1. Oktober die sogenannte „Steinmeier-Formel“ unterschrieben hatte, schien der Weg frei für ein neues Treffen im Normandie-Format, um dem Frieden im Osten der Ukraine endlich einen Schritt näher zu kommen. Aber eine weitere Voraussetzung musste noch erfüllt werden: Es sollte eine Entflechtung der Truppen an zwei festgelegten Orten geben. Und diese Entflechtung wird von Kiew bisher nicht umgesetzt.

Das russische Fernsehen hat schon am Sonntag über die Probleme berichtet, die Kiew mit der Umsetzung der Entflechtung haben würde und es ist genau so gekommen. In der Ukraine gibt es radikal-nationalistische Kräfte, die Verhandlungen, die Umsetzung des Minsker Abkommens, die „Steinmeier-Formel“ und erst recht eine Truppenentflechtung als „Kapitulation“ bezeichnen und sofort nach der Unterzeichnung der „Steinmeier-Formel“ in vielen Städten demonstriert haben. Das größte Problem jedoch ist, dass viele dieser Radikalen schwer bewaffnet sind, da sie in den sogenannten „Freiwilligenbataillonen“ kämpfen, die längst nicht immer auf die Befehle aus Kiew hören.

Am Dienstag haben die Radikalen erneut offen gedroht, die Umsetzung der Entflechtung zu verhindern und von Präsident Selensky gefordert, sich mit den Führern der „Freiwilligenbataillone“ zu treffen. Ukrainische Medien berichteten, dass am Mittwoch Radikale zu einer der Stellen vorgedrungen seien, wo diese Entflechtung stattfinden sollte. Sie werden von Andrej Biletski angeführt, einem der Führer der „Freiwilligenbataillone“. Im russischen Fernsehen war am Sonntag ein Teil seiner Rede zu sehen, in der er offen zum Widerstand aufgerufen hatte und sogar einen Staatsstreich angedroht hatte.

Die selbsternannten Republiken von Donezk und Lugansk haben ihre Bereitschaft zur Entflechtung bekräftigt und am Mittwoch das vereinbarte Signal dazu gegeben. Sie feuerten eine weiße Leuchtrakete ab, woraufhin die ukrainische Seite ebenso hätte reagieren sollen. Jedoch blieb die ukrainische Leuchtrakete aus, stattdessen gab es später Granatbeschuss, wie aus Donezk gemeldet wurde. Das russische Fernsehen zeigte auch Bilder davon. Nun hoffen die Rebellengebiete, dass es am 10. Oktober gelingt, die Truppen zu entflechten.

Dass die Ukraine es mit der Entflechtung nicht ernst meint,

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