US-Präsidentschaftskandidat Biden: Saubermann oder korrupter Strippenzieher? | Anti-Spiegel

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07-05-19 01:29:00,

Als Joe Biden vor einigen Wochen seine Kandidatur für das US-Präsidentschaftsamt 2020 verkündet hat, freuten sich die deutschen Medien. Der neue Heilsbringer der deutschen Presse ist jedoch kein Mann mit einer weißen Weste, nur erfährt der deutsche Leser das nicht von seinen Medien.

Barrack Obama war und ist für die deutsche Presse fast ein Heiliger. Dass er mehr Kriege geführt hat, als der ungeliebte George Bush jr. wird dabei in Deutschland übersehen. Und weil Joe Biden Vizepräsident unter Obama war, gilt er für die deutschen Medien als Hoffnungsträger.

Wichtiger sind jedoch seine Machenschaften, über die in den deutschen Medien kein Wort berichtet wird. Aber bevor wir dazu kommen, erst einmal das Bild, dass deutsche Medien für das deutsche Publikum von Joe Biden zeichnen. Als Biden am 25. April seine Kandidatur verkündete, freute sich der Spiegel:

„In den meisten Umfragen führt Biden das Feld der demokratischen Bewerber an. Sein Bekanntheitsgrad hilft ihm dabei. Ein weiterer Pluspunkt ist seine Bodenständigkeit, mit der er vermutlich vor allem bei älteren Wählern punkten kann. Und ganz klar: „Uncle Joe“ kann mit seinem kumpeligen Charme in den Staaten des „Rostgürtels“ im Norden der USA ähnliche Menschen ansprechen wie Donald Trump – weiße Arbeiter, verunsicherte Angehörige der Mittelschicht, Konservative.“

Am 30. April setzte der Spiegel noch einen drauf:

„Bescheidenheit, Bodenständigkeit, Gelassenheit, das sind Joe Bidens Markenzeichen. Biden, der Ehrliche, der Kumpel von nebenan – so kennen ihn die meisten Amerikaner aus seiner Zeit als Vizepräsident unter Barack Obama.“

Joe Biden, der Bescheidene. Blöd nur, dass das ganz und gar nicht stimmt. Was die deutschen Medien lieber verschweigen ist, dass Biden für Vetternwirtschaft und Korruption steht.

Nach dem Maidan hat er seinen Sohn Hunter Biden in der ukrainischen Burisma Holdings, einem Gaskonzern, im Aufsichtsrat platziert. Biden Junior bekam dort 50.000 Dollar monatlich für seine Tätigkeit und als der ukrainische Staatsanwalt wegen Korruption gegen Bursima und Biden Junior ermitteln wollte, da stoppte Papa Biden die Ermittlungen. Und das ist kein böses Gerücht, Joe Biden hat das selbst bei einem Auftritt beim Council on Foreign Relations stolz erzählt:

„Ich sollte in Kiew eine weitere Kreditgarantie verkünden. Und ich hatte die Zusagen von Poroschenko und Jazenjuk, dass sie Maßnahmen gegen den Generalstaatsanwalt ergreifen würden und sie taten es nicht.

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Ukraine: Präsidentschaftskandidat verwechselt sein Wahlprogramm mit 25-Punkte-Programm der NSDAP

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18-02-19 09:48:00,

Ukraine: Präsidentschaftskandidat verwechselt sein Wahlprogramm mit 25-Punkte-Programm der NSDAP (im Bild: Wahlplakat von Serhiy Kaplin)

Der ukrainische Politiker und Präsidentschaftskandidat Serhiy Kaplin hat in der wöchentlichen Politshow “Hate Night Live” das 25-Punkte-Programm der NSDAP mit seinem eigenen verwechselt. Die Moderatoren lasen einige Punkte des von Hitler verfassten Programms vor und baten Kaplin, dazu Stellung zu beziehen. Dieser merkte nichts und verteidigte die Thesen, bis die Moderatoren ihn darauf aufmerksam machten, dass sie ihn hereingelegt hatten.

Die Moderatoren haben Kaplin zur Nationalisierung aller öffentlicher Industriebetriebe, Gewinnaufteilung unter den Angestellten und Altersvorsorgung befragt. Der Präsidentschaftskandidat kommentierte die Punkte 20 Minuten lang, ohne zu merken, dass die erläuterten Thesen fast 100 Jahre alt sind. Als die Moderatoren Kaplin auf seine Unkenntnis hinwiesen, zeigte er sich unberührt. Ihm zufolge passierte der Fauxpas nicht deshalb, weil er sein Wahlprogramm nicht kenne, sondern weil die Thesen der beiden Programme ähnlich sein könnten. Der Moderator Juri Hudimenko schrieb nach der Sendung bei Facebook, er sei darüber erstaunt gewesen, wie krampfhaft Kaplin die vorgelesenen Themen verteidigt hatte. “Ich lese den ersten, den zweiten, den dritten Punkt vor… Kaplin merkt nichts, kommentiert das Programm, als wäre es sein eigenes. Er debattiert, verteidigt jeden Punkt.  Er erzählt, wie er Gesetze in Bezug auf diese Punkte verabschieden wird. Dann hielt ich es nicht mehr aus und sagte ihm, dass dieses Programm nicht von Kaplin, sondern von Hitler verfasst wurde.” Er fügte hinzu: “Ich wette, dass die restlichen Kandidaten ihre Wahlprogramme nicht nur nicht gelesen, sondern auch nicht geschrieben haben”.

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