Bösewicht mit sieben Leben

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07-11-19 11:32:00,

Al-Baghdadi nahm nach dem Angriffskrieg der USA und der Invasion 2003 am Aufstand gegen die US-Besatzung teil. Er behauptete, er wäre ein entfernter Verwandter des Propheten Mohammed. Er wurde im Februar 2004 von den US-Besatzungstruppen inhaftiert. Die erste Zeit verbrachte er im berüchtigten Foltergefängnis Abu Graib, wurde dann in das „Camp Bucca“ verlegt. Im Dezember 2004 wurde er dann angeblich offiziell aus dem „Camp Bucca“ entlassen, da er kein wichtiges Mitglied des Widerstandes wäre. Soweit auch in Wikipedia zu lesen. Wikipedia berichtet dann noch von einer nicht auffindbaren Dissertation.

Der ehemalige Kommandeur des Gefangenenlagers, Oberst Kenneth King, behauptet jedoch, dass al-Baghdadi bis 2009 dort gewesen wäre. Und angeblich hatte der Gefangene seinen Häschern gesagt, er würde sie dann „in New York wiedersehen“ (1). Nachdem diese Aussage von offizieller Seite geleugnet wurde, relativierte King seine Äußerung als mögliche Verwechslung.

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Bild 1: Die Obama-Regierung hatte bewusst entschieden, al-Quaida und die Muslimburderschaft in Syrien zu unterstützen, und damit direkt die Entstehung des IS ermöglicht, Bildquelle: Screenshot aus Al-Jazeera, (ins Deutsche übersetzt)

Im Mai 2010 übernimmt al-Baghdadi den IS von einer „in den Ruhestand“ getretenen, manche sagen „fiktiven“ Person Abu Omar al-Baghdadi. Im Dezember 2012 wurde dann berichtet, er wäre von irakischen Anti-Terror-Einheiten verhaftet worden (2). Auch eine Information, die man nicht in Wikipedia findet. Wikipedia meldet dann einige Aktivitäten, die man al-Baghdadi zuschreibt.

Am 11. November … berichtete das irakische Innenministerium, dass al-Baghdadi während eines Luftangriffes verletzt oder sogar getötet worden wäre. Im März 2015 soll er wieder einmal schwer verletzt oder getötet worden sein. Und dann noch einmal im Juni 2016 während eines Luftangriffs der „Koalition“ auf Rakka (3). Und schließlich, vielleicht um sicher zu gehen, dass er tot war, wurde im Oktober 2016 gemeldet, dass er durch einen „Assassin“ im Irak vergiftet worden wäre und mit dem Tod ringen würde (4). Beide Meldungen, wie andere folgende, werden in Wikipedia nicht erwähnt.

Und dann, am 28. Mai 2017 erklären russische Medien (nicht die Regierung), dass al-Baghdadi bei einem Luftangriff zusammen mit 30 Kommandeuren und 300 IS-Terroristen getötet worden wäre. Bestätigt wurde dies durch iranische Medien auf Basis der Aussage von Ajatollah Ali Chamenei.

Im Juli 2017 aber berichtet die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ (5), jene, den „moderaten Rebellen“ nahe stehende Ein-Mann-Propaganda-Organisation,

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Sieben Plattformen dominieren die digitale Welt

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01-10-19 08:55:00,

Big Tech besteht aus wenigen Unternehmen in nur zwei Ländern. © dgs

Wenige Unternehmen dominieren die globale Digitalwirtschaft. Sie sitzen hauptsächlich in den USA und China. © Digital Economy Report 2019, UN

In einigen Bereichen der Digital Services ist ein einziges Unternehmen vorherrschend. © Digital Economy Report 2019, UN

Ein Grossteil der Werbegelder ging 2017 an Amazon und Google. © Digital Economy Report 2019, UN

Daniela Gschweng / 01. Okt 2019 –

Angebot und Gewinne in der Digitalwirtschaft konzentrieren sich weiter. Aussen vor bleiben dabei die digital schwachen Länder.

Wo in Digitalien die Musik spielt, dürfte den meisten Leuten auch ohne langes Überlegen klar sein. Dazu, wie ausgeprägt die Dominanz nur weniger Unternehmen und Länder tatsächlich ist, gibt es jetzt Zahlen: 90 Prozent der Digitalwirtschaft werden von zwei Ländern beherrscht, etwa 70 Prozent entfallen dabei auf die USA und 20 Prozent auf China.

Das stelle eine bedenkliche Konzentration in der Digitalwirtschaft dar, schreiben die Autoren des «Digital Economy Reports 2019» der Vereinten Nationen, der Anfang September in Bangkok vorgestellt wurde. Die Konzentration bezieht sich sowohl generell auf die Digitalwirtschaft als auch im Besonderen auf die grössten Unternehmen. Von den sieben Plattformen Microsoft, Apple, Amazon, Google und Facebook sowie Tencent und Alibaba, auf die zwei Drittel der Marktanteile in der Digitalwirtschaft entfallen, sind fünf in den USA und zwei in China beheimatet. Von 2017 auf 2018 hat der Anteil der US-Unternehmen am Weltmarkt sogar noch zugenommen.

Wenige Unternehmen dominieren die globale Digitalwirtschaft. Sie sitzen hauptsächlich in den USA und China. (Digital Economy Report 2019, UN) Bild in grösserer Auflösung

Europa verdankt seinen Anteil von vier Prozent am digitalen Kuchen hauptsächlich dem deutschen Unternehmen SAP, das Business-Software herstellt. Daher auch wenig überraschend: Mehr als die Hälfte der 100 weltweit meistgenutzten Websites werden in den USA gehostet, wo sich auch die meisten Rechenzentren befinden. Selbst in Westeuropa, stellt der Report fest, sind die meistgenutzten Websites US-basiert.

Wer die Daten hat, hat die Macht

Die starke digitale Konzentration in zwei Ländern hat weitreichende Folgen,

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Die EU sanktioniert sieben syrische Minister

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08-03-19 01:20:00,

Die Rumsfeld/Cebrowski Doktrin sieht vor, dass das Pentagon das Land, das es angreift, nicht erobern, sondern ‚nur‘ der staatlichen Strukturen berauben soll, um die Nutzung seiner Ressourcen zum niedrigsten Preis zu ermöglichen.

Die Europäische Union hat sich der Entscheidung der Vereinigten Staaten, den Wiederaufbau von Syrien zu verhindern, angeschlossen. Sie hatte somit bereits am 21. Januar Sanktionen gegen Inhaber syrischer Auftragnehmer zu einem Neustadt-Projekt unternommen. Sie hatte diese Politik auf dem EU-Arabischen Liga-Gipfel in Sharm el-Sheikh vom 24. Februar bestätigt, der unter dem Orwellschen Motto “Investieren in Stabilität” stand.

Am 4. März hat sie 7 syrische Minister sanktioniert.
- Divisionsgeneral Mohammad Khaled al-Rahmun (Minister des Innern)
- Mohammad Rami Radwan Martini (Minister für Tourismus)
- Imad Muwaffaq al-Azab (Minister für Bildung)
- Bassam Bashir Ibrahim (Minister für höhere Bildung)
- Suhail Mohammad Abdullatif (Minister für Wohnungsbau und öffentliche Arbeiten)
- Iyad Mohammad al-Khatib (Minister für Kommunikation und Technologie)
- Mohammad Maen Zein-al-Abidin Dschazba (Minister für Industrie)

277 Personen und 72 syrische Organisationen sind jetzt auf der Liste der EU-Sanktionen.

Übersetzung
Horst Frohlich

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