Stoltenberg: Nato sieht Cyberangriffe als Kriegsgrund an | Anti-Spiegel

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31-08-19 07:36:00,

Nato-Generalsekretär Stoltenberg hat erneut bekräftigt, dass ein Cyberangriff auf ein Nato-Land für die Nato als Ganzes ein Kriegsgrund wäre. Die USA aber haben keine Hemmungen, selbst andere Länder im Cyberspace massiv anzugreifen.

Schon vor einem Jahr habe ich darüber berichtet, dass Stoltenberg mitgeteilt hat, ein Cyberangriff auf ein Nato-Land wäre für die Nato ein Grund, den Verteidigungsfall auszurufen und einen echten Krieg vom Zaun zu brechen. Darüber gab es meines Wissens keine Berichte im deutschen Mainstream.

Heute wieder das gleiche Spiel: Stoltenberg hat in einem Gastbeitrag für das britische Portal „Prospect“ geschrieben und das erneut bekräftigt. Aber die deutschen Medien schweigen darüber.

Unmissverständlich schreib Stoltenberg bei „Prospect“:

„Für die Nato könnte ein ernsthafter Cyberangriff Artikel 5 unseres Gründungsvertrages auslösen. Das ist unsere gemeinsame Verteidigungserklärung, in der ein Angriff auf einen Verbündeten als Angriff gegen alle angesehen wird.“

Das ist eine alarmierende Nachricht, denn letztlich kann ein ernsthafter Cyberangriff auch von einer talentierten Hackergruppe durchgeführt werden, die die Spuren zu jedem beliebigen Land der Welt führen lässt. So etwas zweifelsfrei aufzuklären, ist fast unmöglich. Aber die Nato ist offiziell bereit, in einem solchen Fall einen großen Krieg mit Tausenden oder gar Millionen Opfern vom Zaun zu brechen.

Aber als wenn das nicht schlimm genug wäre, sind sich die USA, immerhin Führungsmacht der Nato, nicht zu schade, selbst Cyberangriffe gegen andere Länder durchzuführen. Gerade erst vor wenigen Tagen haben die USA durchsickern lassen, dass sie einen Cyberangriff auf den Iran durchgeführt haben. Der Spiegel schrieb dazu:

„Das Cyberkommando der Vereinigten Staaten hat (…) militärische Computersysteme im Iran lahmgelegt. Der Angriff auf Kommunikationsnetze und eine Datenbank der Iranischen Revolutionswächter erfolgte demnach bereits am 20. Juni, als Reaktion auf den Abschuss einer US-Drohne. (…) Die offiziell nicht bestätigte US-Operation sei nach Ansicht von Experten im Weißen Haus unterhalb der Schwelle einer kriegerischen Handlung anzusiedeln und eine angemessene Strafe für den Abschuss der US-Drohne.“

Das Problem ist, dass die Drohne – nach allem, was man heute weiß – in den iranischen Luftraum eingedrungen war, der Iran also jedes Recht der Welt hatte, die Drohne abzuschießen, zumal sie ja unbemannt war und daher niemand zu Schaden gekommen ist.

Wenn die Nato aber einen Cyberangriff als Kriegsgrund ansieht,

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Finanzsystem: IWF sieht “Sturm am Horizont” aufziehen | www.konjunktion.info

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12-12-18 07:50:00,

Hauptsitz IWF - Bildquelle: Wikipedia / International Monetary FundHauptsitz IWF - Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Hauptsitz IWF – Bildquelle: Wikipedia / International Monetary Fund

Der Internationale Währungsfond (IWF) warnt vor einer weiteren globalen Krise und sieht einen “Sturm am Horizont” aufziehen, der erneut eine Finanzkrise auslösen könnte.

Laut eines Berichts des britischen Guardians, ließ David Lipton, der erste stellvertretende Geschäftsführer des IWF, die Öffentlichkeit wissen, dass “die Krisenvorbereitungen nicht komplett” sind, obwohl mehr als ein Jahrzehnt seit der letzten Finanzkrise 2008 vergangen sind. Aber nicht nur das Finanzsystem, die Regierungen und seine sonstigen Spieler sind auf eine erneute Krise unvorbereitet, auch die meisten Menschen sind nicht auf ein solches Ereignis eingestellt. Lipton im Bezug auf eine staatliche Krisenvorbereitung:

Lipton sagte, dass den einzelnen Nationalstaaten allein die Feuerkraft fehlt, um die nächste Rezession zu bekämpfen, und fordert die Regierungen dazu auf, zusammenzuarbeiten, um die Probleme anzugehen, die zu einem weiteren Absturz führen könnten.

“Wir sollten uns Sorgen über die Wirksamkeit der Geldpolitik machen”, sagte er bzgl. der Fähigkeit der US-Notenbank und anderer Zentralbanken, die Zinssätze zu senken, um die Wirtschaft im Falle eines erneuten Abschwungs anzukurbeln, und er warnte auch vor dem hohen Niveau bei der staatlichen Kreditaufnahme, die ihren Spielraum für Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen einschränkt.

(Lipton said individual nation states alone would lack the firepower to combat the next recession while calling on governments to work together to tackle the issues that could spark another crash.

“We ought to be concerned about the potency of monetary policy,” he said of the ability of the US Federal Reserve and other central banks to cut interest rates to boost the economy in the event of another downturn, while also warning that high levels of government borrowing constrained their scope for cutting taxes and raising spending.)

Liptons Bemerkung über die “fehlende Feuerkraft” der Staaten, um erneut eine Finanzkernschmelze zu verhindern, ist an und für sich eine etwas seltsame Sicht, denn die Zentralbanken und die Regierungen sind – wie bereits mehrfach auf diesem Blog beleuchtet – die Verursacher dieser Rezessionen und der Wirtschaftskrisen. Lipton ging in seinen Ausführungen sogar so weit zu sagen, dass die mit China vereinbarten Handelsregelungen, die man einst als “annehmbar” bezeichnete als Peking Teil der Welthandelsorganisation (WTO) im Jahre 2001 mit einer 1 Billionen US-Dollar schweren Wirtschaft wurde,

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Wie sieht es in Brasilien wirklich aus? Analyse eines Interviews von KenFM mit Gaby Weber – www.NachDenkSeiten.de

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15-11-18 03:27:00,

Am 7. November 2018 haben die NachDenkSeiten hier auf ein Video mit einem Interview von KenFM mit Gaby Weber über die Wahl des neuen Präsidenten Jair Bolsonaro in Brasilien hingewiesen. Wir haben dabei dieses Interview nicht kommentiert. Wir sind von Lesern darauf aufmerksam gemacht worden, dass dies wohl nötig sei. In der Tat. Wir haben deshalb den NDS-Korrespondenten Frederico Füllgraf gebeten, das Interview vor allem auf sachliche Schwächen und Ungereimtheiten zu überprüfen. Das hat er getan. Das Ergebnis finden Sie unten. Zuvor noch eine Vorbemerkung: Ich finde es ganz und gar nicht lustig, Produkte von Medien zu kritisieren, denen wir uns eigentlich verbunden fühlen. Im konkreten Fall widerspricht das Interview jedoch dem Anspruch aufzuklären. Wir hatten das Interview verlinkt, leider ohne Kommentar, also müssen wir das hiermit nachholen. Albrecht Müller.

Zum Interview von KenFM mit Gaby Weber zur Wahl Jair Bolsonaros in BrasilienVon Frederico Füllgraf

  • Jebsens Vorstellung von Bolsonaro ab Minute 0:22 ist sehr eigenwillig und wird den Fakten nicht gerecht: „Gilt als skurriler Hinterbänkler…”.

    Kein Wort über Bolsonaros Hasstiraden (siehe: Jair Bolsonaro – Der Präsidentschaftskandidat der „Märkte” und des faschistischen Brasilien), sein Hohelied auf Folterer und Mörder der Militärdiktatur, geschweige denn über seine Androhung, 30.000 Oppositionelle müssten gekillt werden – eine völlig unzureichende Einführung von Jebsen, weder professionell noch akzeptabel.

  • Zu Webers Auftritt als Sprecherin des “Wir”

    Gaby Weber bedient sich mit ihrer Redewendung „Wir” eines höchst bedenklichen, journalistischen „Vertretungsanspruchs” bzw. „Kollektiv-Auftritts”. So ab Minute 1:10 im Interview: „wir haben 14 Jahre lang eine Regierung der PT, also der Arbeiterpartei gehabt”, usw.

    Wer ist “Wir”? In wessen “Namen” fühlt Gaby Weber sich berufen; als wessen “Vertreterin” maßt sich die Autorin an, aufzutreten; wer hat ihr eine “Vollmacht” zum Vortragen des Volksempfindens ausgestellt? Immer wieder wurde in Vergangenheit wie Gegenwart das vereinnahmende “Wir” von Politikern, aber auch Medien ge-, vor allem aber missbraucht, um bestimmte Stimmungen zu erzeugen. Nicht nur aus journalistischer Sicht verbietet sich deshalb dieses “Wir”.

  • Webers Unterschlagung der Tatsachen über die Regierungen Lula und Dilma Rousseff, Minute 1:27: „Ich zweifle nicht dran, dass Lula und die PT die Lebensbedingungen der Armen…wirklich verbessern wollten. Nur, die Tatsache, dass genau dieser Bolsonaro jetzt mit einer eindeutigen Mehrheit gewählt worden ist…”.
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    Wie sieht ein wirklich soziales Netzwerk aus? | KenFM.de

    Wie sieht ein wirklich soziales Netzwerk aus? | KenFM.de

    13-06-18 02:26:00,

    von Dennis Hack.

    Liebe KenFM-Community,

    wie wenig Vertrauen viele Menschen in unsere Welt und eine bessere Zukunft haben, sieht man daran, wie wenig glaubwürdig ein Vorhaben wie Human Connection vielen Menschen erscheint. Dabei haben viele innerlich schon resigniert und scheinen sich ihres Schicksals, die Welt sowieso nicht verändern zu können, bereits gefügt zu haben.

    Mir gehen die Worte nicht mehr aus dem Kopf, die eine Mitstreiterin letztes Jahr zu mir sagte: „Dennis, Human Connection ist zu schön, um wahr zu sein.“

    Doch Human Connection ist echt. Alles ist echt. Darüber hinaus entspringt Human Connection nicht irgendeiner Magie, sondern einfachen Online-Werkzeugen, die wir kombiniert unbedingt in ALLEN sozialen Netzwerken verwenden sollten.

    Human Connection ist keine Mogelnummer. Wir sind nicht der Geheimdienst. Wir sind nicht eine Greenwashing-Nummer eines Konzerns. Wir sind weder Partei, noch Religion. Human Connection ist gemeinnützig. Alles bei Human Connection soll den Menschen dienen und wir lassen uns nicht kaufen.

    Das Gejammer über soziale Medien war fast unendlich, von dem Datenskandal der letzten Monate mal ganz abgesehen, bei der das ganze Wählerverhalten von Staaten geschickt beeinflusst wurde. Als soziales Netzwerk befassen wir uns natürlich mit den Themen, besser noch: Wir zeigen gleichzeitig eine universelle und gemeinnützige Lösung auf. Und, liebe Welt, wo hat man zuletzt so viel Hoffnung und Aufbruchsstimmung gesehen wie bei Human Connection?

    Doch man will Human Connection in den großen Medien einfach nicht die Aufmerksamkeit schenken, die es verdient. Aber scheitert es vielleicht nur daran, dass manche Branche kein Weihwasser verträgt? Unabhängig davon, dass die Reichweite der großen Player unabdingbar für ein Projekt wie Human Connection ist, ist es ein anderer, viel schwerwiegenderer Faktor, der die Zukunft von Human Connection in Frage stellt:

    Human Connection kann nur mit einer starken Community funktionieren. 3.000 Menschen suchen wir, um den Betrag zu deckeln, der den operativen Betrieb der wichtigsten Organe von Human Connection aufrechterhält.

    Alle sind gefragt zu verstehen, was Human Connection wirklich ist. Was für den einen nur Human Connection-Werbung ist, ist für uns ein Wettlauf gegen die Zeit. „Von Menschen – für Menschen“, das ist nicht irgendein Werbespruch, der aus einer überbezahlten Marketing-Hip-Bude kommt, sondern es ist unsere Stimme.

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