Enthüllt: Britische Spezialeinheit führt Informationskrieg gegen Russen – Medien

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22-11-18 07:32:00,

Manchmal greift das Militär der westlichen Länder zu einer weiteren PR-Kampagne, um den Steuerzahlern zu zeigen, wie effektiv ihre Gelder verwendet werden. Oftmals werden für diese PR-Aktionen zivile Journalisten herangezogen, die öffentlich erklären, für was Hunderte Milliarden Dollar bzw. Pfund ausgegeben werden.

Für Moskau, das im Visier der westlichen Armeen steht, wäre es nützlich, sich die Rüstungsarsenale und Diversionsmethoden anzusehen, die im Kampf gegen Russland eingesetzt werden.

Leider kennen Moskaus Opponenten sehr gut die Erfahrungen des Kalten Krieges und arbeiten sehr effektiv daran, dass Russland das Schicksal der Sowjetunion ereilt. Das wird sehr offensichtlich nach der skandalösen Reportage des Technik-Magazins „Wired“, die Einblicke in das Innere einer britischen Einheit, die auf Informationskriege spezialisiert ist, verschafft. Die Waffe der 77. Britischen Brigade sind Memes, virale Videos und Millionen Fake-Accounts in sozialen Netzwerken, mit denen sie die Ideen der britischen Regierung befördern.

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Sputnik / Ilya Pitalyow

Der „Wired”-Journalist, der in der Tat Mitarbeiter einer gemeinnützigen Organisation ist, nennt die Regionen und Länder, in denen die britischen Spezialisten tätig sind – Russland, China, Großbritannien, Argentinien, Iran, Naher Osten, Nordkorea. Natürlich wird behauptet, dass die Tätigkeit der britischen Militärs auf den Schutz vor gegnerischen Informationsangriffen (vor allem Russland) konzentriert wird. Doch zugleich wird berichtet, dass die britischen Informations-Einheiten gewisse Bevölkerungsgruppen in Russland (sowie China, Iran u.a.) im Visier haben. Es ist klar, dass das britische Militär auf dem Informationsfeld und in den sozialen Netzwerken nicht mit dem Ziel arbeitet, dort gute Werte zu verbreiten.

Man sagt, dass der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, doch der moderne Krieg ist vor allem eine großangelegte Marketing-Operation. Den Russen wird Hass und Verachtung gegenüber dem eigenen Staat, der Geschichte, den Landsleuten, Behörden und der Armee aufgedrängt. Es wird zu Methoden gegriffen, mit denen internationale Konzerne Getränke und Autos anpreisen. Es wird hervorgehoben, dass mehr als die Hälfte der Militärs der 77. Brigade früher im Marketing bzw. der Konsumanalyse arbeiteten.

So wird die innere Küche beschrieben: „Einer der Räume ist ein Raum für die Erforschung des Publikums – ihre Zusammensetzung, die demografischen Eigenschaften und Gewohnheiten der Menschen, die sie erreichen wollen. Ein anderer Raum ist ein Raum für die analytische Arbeit, die auf die Analyse der Beziehungen und Stimmungen fokussiert ist, die man aus der großen Datenbank der sozialen Netzwerke erhalten kann.

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“Rechtsextremismus-Experten” als Spezialeinheit für Propaganda

“Rechtsextremismus-Experten” als Spezialeinheit für Propaganda

02-04-18 07:04:00,

Beispielbilder und Bildkomposition: Info-DIREKT

Die Sozialdemokratie legt einen strengen Maßstab bei jenen an, die sie als politische Gegner ausgemacht hat. Inflationär werden Zuschreibungen wie „antisemitisch“, „rechtsextrem“, „neonazistisch“ oder „faschistisch“ vergeben. Gestützt werden diese Zuschreibungen oft auf die pseudowissenschaftlichen Blogbeiträge und Aufsätze oder Handbücher parteinaher Vereine und angeblicher „Experten“.

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von Ulrich Püschel

Die nötige Objektivität und emotionale Distanz zum Beobachtungsobjekt lassen diese „Experten“ zumeist gänzlich vermissen. Nicht selten kommen sie selbst aus eingeschworenen linken, sozialistischen, kommunistischen oder anarchistischen Kadern.

Wissenschaftlichkeit als Tarnanstrich

Die angeblichen „Experten“ von DÖW bis Mauthausen-Komitee sind keine unabhängige Instanz, sondern Gegner ihres „rechten“ Beobachtungsobjekts. Sie sind die Spezialeinheit einer Konfliktpartei in der politischen Auseinandersetzung. Mehr oder weniger geschickt wird von ihnen eine systematische Gleichsetzung von „patriotisch=rechts=rechtsextrem=nazistisch=Genozid“ betrieben. Das dabei (teilweise) bei Publikationen auf eine gewisse Methodik und eine wissenschaftlich klingende Ausdrucksweise achtgegeben wird, ist Teil der inneren Logik politischer Propaganda. Nur schlechte politische Propaganda ist auf den ersten Blick als solche zu erkennen; sie muss folglich entsprechend getarnt werden. In der halbprivaten Rechtsextremismusforschung ist der Anstrich wissenschaftlicher Auseinandersetzung ebendiese Tarnung.

Einseitige Suche nach Flöhen

Eine weitere Hauptregel politischer Propaganda besagt, dass die Flöhe immer nur im Pelz des Gegners, aber nie im eigenen gesucht und gefunden werden dürfen. Auf eine ernstgemeinte und fundamentale Kritik der „Experten“ an totalitären Strukturen abseits des Dritten Lagers wird man deshalb wahrscheinlich vergeblich warten müssen. Nur in wenigen Fällen wird – als Feigenblatt – der religiöse Fundamentalismus als Randbemerkung mitbehandelt. Schon die Herangehensweise und Quellenwahl ist zumeist derart einengend, dass das Ergebnis eigentlich bereits vorweggenommen ist.

Jeder kennt seine Rolle

Betrachtet man die Vorfälle im Vorfeld und Nachgang der niederösterreichischen Landtagswahl wird zudem deutlich, wie sich Journalisten, „Experten“ und Politiker wechselseitig in ihrer Wirkung verstärken und so einen Skandal erzeugen bzw. steigern können. Es bedarf dazu keiner Verschwörung im Hintergrund, die bewusst steuert. Jeder kennt seinen Platz selbst, weiß welche Rolle er zu spielen und wo er den politischen Gegner zu finden hat. Die meisten der handelnden Akteure leisten ihren Beitrag im guten Glauben das Richtige zu tun. Man fühlt sich als tapferer Kämpfer gegen den angeblich aufkeimenden Faschismus und wird dabei selbst zu dem,

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