Spiegel-Korrespondentin in Moskau: Wie viel Unsinn man über “Strache und Russland” schreiben kann | Anti-Spiegel

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23-05-19 06:59:00,

Über die Propaganda des Spiegel um den „Fall Strache“ habe ich heute eine Analyse veröffentlicht. Da der Spiegel seit Montag in über 20 Artikeln Dreck über Strache ausschüttet, muss das ganze Material ja irgendwo her kommen, wahrscheinlich macht die ganze Redaktion derzeit nichts anderes, als dazu zu schreiben. Und so durfte sich auch die Russland-Korrespondentin des Spiegel dazu äußern. Und wenn Christina Hebel schreibt, dann ist Desinformation garantiert. So auch heute.

Im Spiegel durfte Frau Hebel heute unter der Überschrift „Affäre um Strache-Video – Moskaus Spiel mit den Rechtspopulisten“ auch einen Artikel veröffentlichen, der tief blicken lässt. Aber der deutsche Leser, der weder Russland kennt, noch russisch versteht, kann das nicht einmal einschätzen. Dabei sollten doch gerade die Korrespondenten vor Ort dem deutschen Leser ein wahres Bild eines anderen Landes liefern. Das gilt bei Russland nicht und schon gar nicht, wenn Frau Hebel schreibt.

Der Artikel beginnt mit einer Veranstaltung der EU-kritischen Parteien in Mailand:

„Natürlich ist das russische Staatsfernsehen dabei, als sich die Rechtspopulisten Europas Seite an Seite auf einer Bühne bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mailand versammeln. Matteo Salvini von der Lega Nord und Italiens Innenminister, Marine Le Pen, Chefin des Rassemblement National (der frühere Front National) in Frankreich, Geert Wilders, Leiter der niederländischen Freiheitspartei, und Jörg Meuthen, Vorsitzender der Alternative für Deutschland. (…) Auch Heinz-Christian Strache von der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Er musste das Treffen in Mailand kurzfristig absagen, wie die Reporterin des staatlichen Kanals Rossija 1 in der Sendung „Nachrichten der Woche“ erklärt. Strache sei Opfer eines Skandals mit den „üblichen Zutaten“ geworden: „russischem Geld und einer russischen jungen Frau“.“

Den erwähnten Beitrag des russischen Fernsehen habe ich übersetzt, Sie können ihn hier komplett nachlesen.

Aber was ist denn falsch an der Formulierung? In der Tat ist Strache das Opfer eines Skandals geworden und in der Tat darf seit Jahren in fast keinem „großen Skandal“, den die westlichen Medien entdecken (oder sich ausdenken), das Wort „Russland“ fehlen. Ob US-Wahlen, Skripal, Wahlen in Europa, angebliche Beziehungen ungeliebter Parteien zu Russland, die Liste ist endlos.

Wer meine Artikel über die russischen Medien verfolgt, der hat schon festgestellt, dass die russischen Medien und auch das russische Außenministerium sich schwer tun, all den Unsinn,

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